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Hitze erhöht Risiko für Nierensteine
Hitzewellen nehmen zu – und mit ihnen das Risiko für Nierensteine. Durch den Klimawandel könnte sich dieses Risiko auch in Deutschland erhöhen, warnen Nephrologen.

Hitzewellen nehmen zu – und mit ihnen das Risiko für Nierensteine. Durch den Klimawandel könnte sich dieses Risiko auch in Deutschland erhöhen, warnen Nephrologen.

Ein kompaktes LED-Modul kombiniert UV-A, Grün- und Infrarotlicht mit einer Fotodiode, um AGE-Autofluoreszenz zu detektieren — das ermöglicht biochemisches Risiko-Screening mit Wearables und POCT.

Forschende der Universität Basel zeigen: Das Immunsystem bekämpft bei der Geburt übertragene Virusinfektionen aktiver als bislang angenommen.

Kollagenosen zählen zu den seltenen Erkrankungen und können für Betroffene zur großen Belastung werden. Eine Heilung gibt es bislang nicht. Forschende und Ärzte arbeiten daran, das zu ändern.

Jeder fünfte Mensch weltweit leidet an chronisch-entzündlichen Schmerzen. Bei vielen schlagen bisher erhältliche Schmerzmittel jedoch kaum an. Forscher gehen jetzt mit einer Proteinkarte neue Wege.

TCE-Engager und CD19-gerichtete CAR-T-Zellen zeigen großes Potenzial für neue Immuntherapien gegen schwere entzündlich-rheumatische Erkrankungen. Das zeigen zwei aktuelle Studien.

Humangenetik ist kein Nischenthema für spezialisierte Zentren mehr, sondern wird als wichtiges Werkzeug zur Diagnostik und Therapie vieler Erkrankungen auch für Internisten immer relevanter.

PAVK wird oft verharmlosend als „Schaufensterkrankheit“ bezeichnet, die Gefäßerkrankung kann aber bis zu Amputation und Tod führen. Ein neues Verfahren soll helfen.

Lange galt der Thymus als „Kinderorgan“, das für Erwachsene kaum noch Bedeutung hat. Studien zeigen jetzt: Das kleine Organ spielt eine wichtige Rolle für das Immunsystem und gesundes Altern.

Digitale Nachsorge kann Menschen mit Post- oder Long-Covid sowie chronischen Atemwegserkrankungen helfen, nach einer stationären Rehabilitation wieder im (beruflichen) Alltag anzukommen.

Digitales Netz für bessere Versorgung: Die Telemedizinplattform „WebMedX” soll dazu beitragen, Menschen mit Herzschwäche in der kritischen Phase nach dem Klinikaufenthalt besser zu begleiten.

Welche Rolle spielt das Mikrobiom im Darm bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa? Ein neues Forschungsprojekt geht dieser Frage auf den Grund.

Medizinische Leitlinien werden immer schwieriger zu überblicken. KI-basierte Assistenten könnten künftig auf Abweichungen aufmerksam machen – und so die Behandlung von Millionen verbessern.

Prof. Dr. Julia Weinmann-Menke übernimmt zum 1. März 2026 die Ärztliche Direktion der Klinik für Nephrologie am Zentrum für Innere Medizin des Universitätsklinikums Heidelberg – vormals Nierenzentrum Heidelberg.

Sie sind zugelassen, erstattungsfähig und durch klinische Studien validiert – und dennoch kennt sie kaum jemand: Digitale Gesundheitsanwendungen, kurz DiGAs, fristen in der onkologischen Praxis noch immer ein Schattendasein. Nur etwa ein Viertel der Bevölkerung weiß überhaupt, dass es Apps gibt, die Ärzte auf Kassenrezept verschreiben können. Auf dem Deutschen Krebskongress 2026 in Berlin…

Unklare Symptome, keine verlässlichen Marker – ein Gallengangskarzinom wird oft erst spät erkannt. Forscher arbeiten daran, die Therapie des seltenen, aber gefährlichen Tumors zu verbessern.

Patienten mit Morbus Crohn weisen trotz klinischer Remission eine geschwächte Darmbarriere auf, was das Risiko wiederkehrender Entzündungen erhöht. Forscher fanden nun heraus, woran das liegt.

Eine Strahlentherapie gegen Krebs kann auch gesundes Gewebe schädigen – besonders die Haut. Forscher sind der Ursache der Schäden auf der Spur, um eine verträglichere Bestrahlung zu ermöglichen.

Die diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten für Frauen werden nicht konsequent ausgeschöpft. Mit der bundesweitne Kampagne „Radiologie und Frauengesundheit“ will die DRG das ändern.

Konzentrationsprobleme, „Brain Fog“, verlangsamtes Denken: Forschende haben nun Hinweise darauf gefunden, dass bei Post-Covid-Betroffenen der Energiestoffwechsel im Gehirn messbar verändert ist.

Altern ist ein zentraler Risikofaktor für Krebs, Demenz und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Über 50 Forscher ziehen Bilanz zur Alternsforschung – und zeigen Wege zu gesundem Älterwerden auf.

Längere Batterielaufzeit, weniger Folgeeingriffe: Eine neue Generation von Herzschrittmachern mit modularem Aufbau verspricht schonendere OPs und mehr Sicherheit für Herzpatienten.

Wie Long Covid entsteht, ist noch weitgehend unverstanden. Eine aktuelle Studie beleuchtet molekulare Zusammenhänge, die helfen, die Ursachen der Erkrankung besser zu verstehen.

Eine bisher wenig beachtete Schwachstelle im Stoffwechsel von Zellen der chronischen lymphatischen Leukämie (CLL) könnte dazu beitragen, neue Behandlungsstrategien gegen den Blutkrebs zu entwickeln.

Das Mikrobiom im Darm kann vorhersagen, ob Patienten nach einer Pankreatitis Langzeit-Komplikationen wie Diabetes, eine chronische Entzündung oder Pankreaskrebs entwickeln.

Ein Forschungsteam hat entdeckt, dass bei chronischer Lebererkrankung Bakterien aus dem Mund den Darm besiedeln. Es hat auch aufgedeckt, wie sich dadurch das Krankheitsbild verschlechtern kann.

Das Epstein-Barr-Virus kann unter bestimmten Bedingungen frühe, Multiple-Sklerose-ähnliche Schäden auslösen. Die Erkenntnis könnte dazu beitragen, Strategien zur Prävention von MS zu entwickeln.

Diabetes stellt eine zunehmende Herausforderung für die Gesundheitssysteme und die Wirtschaft dar. Eine neue Studie zeigt die globalen und nationalen wirtschaftlichen Kosten von Diabetes auf.

Ab dem 1. Januar 2026 leitet Univ.-Prof. Dr. Chrysanthi Skevaki das Institut für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin der Universitätsmedizin Mainz.

Die EU will Beipackzettel per QR-Code zugänglicher machen. Doch eine Analyse zeigt: Viele Texte sind so kompliziert, dass sie für Laien kaum verständlich sind – egal ob auf Papier oder digital.

Patienten mit Mukoviszidose leiden häufig unter einer chronischen Rhinosinusitis. Ein neues KI-gestütztes Verfahren könnte helfen, Anomalien der Nasennebenhöhlen per MRT besser zu bewerten.

Evidenzbasierte und praxisorientierte Orientierung für Pneumologen in Deutschland, Österreich und der Schweiz: Erstmals gibt es eine S3-Leitlinie zur Nachsorge bei Lungentransplantation.

Gestörte Wundheilung, mehr Entzündungen, höheres Infektionsrisiko – Typ-2-Diabetes und Prädiabetes sind Risikofaktoren für Patienten, die ein künstliches Hüft- oder Kniegelenk benötigen.

Wo liegen die Ursachen für den Nervenschmerz bei Neuropathien? Und warum leiden manche Patienten unter Schmerzen, andere aber nicht? Das europäische Konsortium DECIPHER geht diesen Fragen nach.

Ein neuer Ansatz verspricht bessere Früherkennung für das geplante Lungenkrebs-Screening: Er bezieht nicht nur Alter und Rauchhistorie als Kriterien ein. Besonders Frauen könnten davon profitieren.

Zum Weltdiabetestag informiert die Deutsche Herzstiftung über die Stoffwechselkrankheit Diabetes und worauf Diabetiker und Risikopatienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen achten sollten.

Ein Bluttest-basiertes KI-Modell kann mit nur drei bzw. fünf Routine-Laborparametern den Krankheitsverlauf bei fortgeschrittener chronischer Lebererkrankung vorhersagen, wie eine neue Studie belegt.

Virusinfektionen der Atemwege lösen bei manchen Patienten mit Asthma eine akute Verschlimmerung der Symptome aus, bei anderen nicht – aber warum? Neue Forschung liefert eine mögliche Erklärung.

Oft ist Brustenge (Angina pectoris) das erste Warnzeichen für eine Koronare Herzkrankheit (KHK). Worauf es bei der Entscheidung zwischen Stent-Therapie oder Bypass-OP ankommt.

Prof. Jens Vogel-Claussen hat zum 1. Oktober die Professur für Radiologie der Charité – Universitätsmedizin Berlin übernommen. Damit ist die Leitung der Klinik für Radiologie mit dem Bereich Kinderradiologie an allen drei klinischen Charité-Campi verbunden.

Das Hasso-Plattner-Institut (HPI) baut das Professorium weiter aus und verstärkt den Bereich Digital Health: Prof. Dr. Katarina Braune startet am 1. Oktober mit ihrem Fachbereich "Digital Health Non-Communicable-Diseases" (deutsch: nichtübertragbare Erkrankungen) an der gemeinsamen Digital Engineering Fakultät des HPI und der Uni Potsdam.

Studie belegt: Kompressionsstrümpfe lindern bei adipösen Patienten schnell Schwellung, Schweregefühl und Schmerzen. Beschwerdescore sank um 42,6 Prozent.

Die Koronare Herzkrankheit (KHK) wird ihrem Ruf als „heimlicher Killer“ weiterhin gerecht. Der Deutsche Herzbericht 2025 zeigt: Trotz Fortschritten in der Therapie ist die Krankheitslast nach wie vor hoch.

Sehstörungen oder Taubheitsgefühle in Armen und Beinen: Multiple Sklerose (MS) ruft oft schwer zu deutende Symptome hervor. Wie KI dazu beitragen kann, Patienten eine Diagnose-Odyssee zu ersparen.

Rheuma wird bei Frauen oft später diagnostiziert als bei Männern – aber keineswegs, weil sie seltener betroffen sind. Auf dem RhK diskutieren Experten geschlechtsspezifische Unterschiede.

Asthma hat meist allergische Ursachen – das fanden Forscher mithilfe eines speziellen Allergie-Chips heraus. Das eröffnet Wege für personalisierte Therapien jenseits bloßer Symptombehandlung.

Schlafstörungen bleiben oft unbehandelt, weil die klinischen Kapazitäten nicht ausreichen. Ein neuer Ansatz will das Schlaflabor daher in die Hausarztpraxis bringen.

Geht die medizinische Forschung am tatsächlichen Bedarf vorbei? Eine neue Studie sieht wichtige Bereiche wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Suchterkrankungen oder Diabetes unterrepräsentiert.

Rund ein Drittel der Menschen möchte nichts über mögliche schwere Erkrankungen wissen – selbst wenn sie potenziell betroffen sind. Eine neue Übersichtsarbeit zeigt auf, warum das so ist.

Treten bei der Verteilung medizinischer Daten Cluster auf, kann das die Ergebnisse verfälschen. Am Beispiel von Endometriose zeigen Forscher ein Verfahren, das dieses Clustering verhindert.

Individuelle Hilfsangebote für mehr Therapietreue: Eine neue europäische Forschungsinitiative soll Menschen mit chronischen Erkrankungen bei der Behandlung unterstützen.

Patienten mit Autoimmunerkrankungen haben ein erhöhtes Risiko für Magen- und Darmkrebs, wie eine neue Studie zeigt. Diese Erkenntnis kann für eine bessere Vorsorge genutzt werden.

Tuberkulose stellt für immungeschwächte Menschen eine große Gefahr dar. Der Standardtest reicht jedoch nicht aus, um eine Infektion bei diesen Patienten vorherzusagen, wie neue Forschung zeigt.

Leberzirrhose erhöht das Risiko, an bakteriellen Infektionen zu erkranken und zu versterben, deutlich. Forscher wollen nun per KI die Diagnostik verbessern und Behandlungen personalisieren.

Ein Forscherteam nutzt KI, um die Diagnose chronischer Rückenschmerzen zu verbessern. Ein maschinelles Lernverfahren vergleicht dabei verschiedene Diagnosekriterien für Patienten miteinander.

Jan-Peter Grunz übernimmt die neue W2-Professur für Klinische Radiologie mit dem Schwerpunkt Muskuloskelettale Bildgebung an dem von Thorsten Bley geleiteten Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie des Uniklinikums Würzburg.

Jahre vor dem Auftreten erster Symptome: Ein neuer Bluttest könnte Multiple Sklerose (MS) so früh erkennen, dass der Ausbruch der Erkrankung in Zukunft verzögert oder sogar verhindert werden kann.

Die Blut-Hirn-Schranke schützt das Gehirn vor Infektionen, kann aber Therapien gegen Multiple Sklerose behindern. Eine Studie zeigt einen neuen Weg, Entzündungen hinter der BHS gezielt zu behandeln.

Komplex, vielfältig und von großer diagnostischer Bedeutung: Dr. Mina Lyutenska und Prof. Dr. Lorenz Grigull sprechen im Interview über die Wichtigkeit von Schmerz bei seltenen Erkrankungen.

Das internationale Verbundprojekt PERSONALISE-DKD will personalisierte Medizin nutzen, um die Versorgung von diabetischen Nierenpatienten zu verbessern.

Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse machen sich oft durch akute Bauchschmerzen bemerkbar. Diese differenzierter zu betrachten, könnte ein wichtiger Schritt zu wirksameren Therapien sein.

Wie hängen Bluthochdruck und chronische Erkrankungen der Nieren zusammen? Mit einem speziellen Dehnungsapparat haben Forscher entdeckt, wie wichtige Zellen geschädigt werden.

Professorin Dr. Julia Szendrödi ist neue Präsidentin der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG). Die Ärztliche Direktorin der Klinik für Endokrinologie, Diabetologie, Stoffwechselkrankheiten und Klinische Chemie am Universitätsklinikum Heidelberg ist von der Mitgliederversammlung für zwei Jahre in das Amt berufen worden.

Welche Rolle spielt das Immunsystem bei systemischer Sklerose oder dem Sjögren-Syndrom? Forscher sind dieser Frage nachgegangen – und haben mögliche Anhaltspunkte für neue Therapien entdeckt.

Forscher haben in einer prospektiven Studie einen Labortest für die Überwachung von Risikopatienten untersucht, der Bauchspeicheldrüsenkrebs in einem noch heilbaren Stadium diagnostizieren kann.

Fibroblasten sind vielfältiger als gedacht: Sie beeinflussen Immunsystem und Krankheitsentwicklung, etwa bei Krebs, Fibrose oder chronisch-entzündlichen Erkrankungen, zeigt eine neue Publikation.

Obwohl der Name etwas anderes suggeriert, sind viele Menschen von seltenen Erkrankungen betroffen. Auf der Suche nach der Diagnose vergehen manchmal Jahrzehnte. Auf dem 1. DACH-Kongress für Seltene Erkrankungen sprach Prof. Dr. Lorenz Grigull vom Zentrum für seltene Erkrankungen des Universitätsklinikum Bonn darüber, wie künstliche Intelligenz (KI) Patienten diese Odyssee ersparen könnte.

Ein komplexes Herzorganoid-Modell soll dabei helfen, die potenzielle Kardiotoxizität neuer Medikamente zu erforschen. Dafür verfügt das Miniherz sogar über ein eigenes Immunsystem.

Professor Christian Taube ist neuer Präsident der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) mit rund 5.000 Mitgliedern.

Steigende Temperaturen, mehr Allergene und Schadstoffe in der Luft und häufigere Extremwetter: Unter den Folgen des Klimawandels leidet oft die Lunge. Ein neues DGP-Positionspapier soll gegensteuern.

Resilienz – die Fähigkeit, mit Stress, Krisen und Schicksalsschlägen konstruktiv umzugehen – schützt auch das Herz vor kardiovaskulären Erkrankungen. Darauf deuten neue Studiendaten hin.

Das Forschungsprojekt genomLC soll die Diagnose von Long- und Post-Covid beschleunigen und mögliche Biomarker ausfindig machen, die eventuell auch Subgruppen der Erkrankungen unterscheiden könnten.

Forscher haben entdeckt, dass ein alterndes Immunsystem wesentlich zu Entstehung und Verlauf von Lungenfibrose beiträgt. Das legt den Grundstein für neue, auf Immunmodulation basierenden Therapien.

Eine neue Studie zeigt, dass Bluthochdruck auch ohne weitere Vorerkrankungen wie Diabetes zu Auffälligkeiten an den sogenannten Podozyten, und damit zur Schädigung der Nieren führen kann.

Digitale medizinische Zwillinge können bei Diagnose und Behandlung großen Mehrwert liefern, doch der Schutz sensibler Patientendaten ist eine Herausforderung. Ein neuer Ansatz soll Abhilfe schaffen.

Insulin hat eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung von Übergewicht. Eine Studie liefert neue Erkenntnisse zur Rolle des Gehirns als Schaltstelle und Ursprung von Adipositas und Typ-2-Diabetes.

Haben Abnehmspritzen das Ende der chirurgischen Behandlung von Adipositas eingeläutet? Chirurgie-Experten erklären, warum ein Eingriff in manchen Fällen die bessere Wahl bleibt.

Für viele seltene Erkrankungen ist noch keine gezielte Therapie möglich, doch die Diagnose kann dennoch helfen. Experten weisen in diesem Zusammenhang auf die Bedeutung der Labordiagnostik hin.

Um neue Angriffspunkte gegen Multiple Sklerose (MS) zu finden, machten sich Forscher auf die Suche im Immunsystem. Dabei fanden sie ein vielversprechendes Zielantigen namens MLC1.

Ein neuer Leitfaden bei instabiler Herzinsuffizienz setzt auf frühe Diagnostik, optimierte Therapien und Telemedizin, um Verschlechterungen rechtzeitig zu erkennen und Klinikaufenthalte zu vermeiden.

Den Langzeitfolgen von Corona mit Künstlicher Intelligenz auf der Spur: Das Forschungsprojekt „EPIC-AI“ will die komplexen Mechanismen hinter Post-Covid mit Hilfe von KI untersuchen.

Forscher haben eine weitere Ursache für den Zusammenhang zwischen eingeschränkter Nierenfunktion und dem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Schlaganfall oder Herzinfarkt gefunden.

Eine aktuelle Studie zeigt, dass aktive Implantate wie Herz- oder Hirnschrittmacher auch zuverlässig und effektiv aus der Ferne über das Internet eingestellt werden können.

Obwohl eine besondere Gefahr für Infektionen besteht, sind Patienten mit Multipler Sklerose (MS) häufig nicht entsprechend der Fachempfehlungen geimpft. Eine neue Studie zeigt, woran das liegt.

Da Fibromyalgie von außen nicht sichtbar ist, fühlen sich viele Betroffene unverstanden. Ein neues RNA-basiertes Verfahren liefert nun erstmals einen objektiven Nachweis für die Erkrankung.

Die chronische lymphatische Leukämie (CLL) ist – anders als oft angenommen – kein Todesurteil mehr: Experten der Deutschen Gesellschaft für Pathologie klären über neue Therapieoptionen auf.

Hilft gegen ME/CFS nur ein Wunder? Das Forschungsprojekt „Miracle“ geht der rätselhaften Erkrankung und seinen Symptomen auf den Grund, um Betroffenen wieder ein normales Leben zu ermöglichen.

Fettleber ist nicht gleich Fettleber: Neue Erkenntnisse zur metabolischen Dysfunktion-assoziierten steatotischen Lebererkrankung (MASLD) könnten die Vorhersage von Folgen und Behandlung verbessern.

Stärkerer Fokus bei Schmerztherapien, Ausbau von Versorgung, Forschung und Ausbildung: Dr. Richard Ibrahim, neuer Präsident der DGS, spricht über den neuen Kurs der Fachgesellschaft.

Der Body Mass Index (BMI) greift als Instrument zur Bestimmung von Adipositas zu kurz, neue Ansätze sind gefragt. Das geht aus einem neuen Bericht zur Diagnose und Therapie von Übergewicht hervor.

Führt künstliche Intelligenz (KI) die Radiologie in eine ‚schöne neue Welt‘? Dr. Barbara Daria Wichtmann vom Universitätsklinikum Bonn sieht KI auf jeden Fall als Katalysator für eine grundlegende Transformation in der Radiologie und im Gesundheitswesen insgesamt, wie sie beim Radiologiekongress Ruhr im November in Dortmund deutlich machte. Herausforderungen gibt es dennoch.

Helminthen sind Parasiten, die die Immunabwehr ihres Wirts mit molekularen Tricks umgehen. Forscher konnten nun den Mechanismus entschlüsseln und damit den Weg für Impfstoffe und Therapien ebnen.

Mit Hilfe moderner Sequenzierungsverfahren wollen Forscher Gallengangskrebs (CCA) besser verstehen. Die neuen Erkenntnisse sollen helfen, die Wirkung von Immuntherapien zu verbessern.

Ausgefeilte medizinische KI-Modelle liefern mittlerweile beeindruckende Ergebnisse – allerdings häufig auf Kosten einer miserablen Umweltbilanz. Auf der Medica 2024 betrachteten Experten die ökologischen Auswirkungen von Deep-Learning-Algorithmen und schlugen einen nachhaltigeren Ansatz vor.

Um die Behandlung beim kardiogenen Schock zu verbessern, ist mehr Wissen über Medikation, den Einsatz von Herzpumpen, Grunderkrankungen und Abläufe in der Versorgung nötig, zeigt eine neue Arbeit.

Die Endometriose rückt immer mehr in den Fokus der Medizin und Forschung. Eine gute Nachricht für rund 190 Millionen betroffene Frauen weltweit, davon allein zwei Millionen in Deutschland. Auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) in Berlin stellten Experten die neuesten Erkenntnisse und Therapien rund um die chronisch verlaufende Krankheit vor.

Riecht nach Infektion: Forscher arbeiten an einer neuen Methode, die Erkrankungen wie Mukoviszidose oder Covid anhand individueller Geruchs-Muster aufspüren kann.

Neue Erkenntnisse zu Zelltypen und Interaktionen bei Multipler Sklerose (MS) könnten neue therapeutische Ansätze eröffnen, mit denen der Krankheitsverlauf verlangsamt wird, hoffen die Forscher.

Unterstützung bei Diagnostik, Dokumentation und Versorgung: Eine Forschungsgruppe zeigt, wie Large Language Models (LLM) die Gesundheitsversorgung und Forschung verbessern könnten.

Eine Mikrohämaturie ist für betroffene Kinder schmerzfrei, kann aber zu schweren Nierenschäden führen. Eine neue S3-Leitlinie setzt auf Ultraschall, um die Erkrankung früh zu erkennen.

Seltene Erkrankungen sind eine Herausforderung für die Diagnostik per KI, weil es kaum Trainingsdaten gibt. Ein neues Tool kann nun auch mit Daten von häufigen Befunden diese Krankheiten erkennen.

Fibromyalgie, chronische Schmerzen, Migräne: Mehr als 90% der Menschen mit einer „unsichtbaren“ Schmerzerkrankung fühlen sich stigmatisiert, wie eine aktuelle Umfrage unter Betroffenen zeigt.

Liefert das Immunsystem Frühwarnzeichen für Multiple Sklerose? Eine Studie mit eineiigen Zwillingspaaren zeigt, dass bestimmte Immunzellen bereits in frühen Stadien von MS eine Rolle spielen.

Aktuelle Studien zeigen, dass Frauen mit einer chronischen Nierenkrankheit (CKD) eine schlechtere Versorgung erhalten als Männer. Woran das liegt und wie man dem entgegenwirken kann, erklärt Prof. Dr. Julia Weinmann-Menke im Vorfeld der 16. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie (DGfN).

Neue Diagnostik, neue Therapiepfade, neue Bezeichnungen: Die aktualisierte S3-Leitlinie zu HCC-Leberkrebs und zu Gallenblasenkrebs spiegelt aktuelle Erkenntnisse zu den beiden Tumorarten wider.

Bei vielen Patienten mit Autoimmunerkrankungen schlägt die Therapie nicht an, weil ein „Anker“ sie festhält. Forscher haben einen solchen Anker identifiziert – und einen Weg, ihn zu lichten.

Lässt sich das Risiko für psychische Erkrankungen wie Angststörungen an den Augen ablesen? Forscher wollen klären, ob die Reaktionen der Pupille bei Kleinkindern eine Vorhersage ermöglichen.

Zeigt das MRT bei einem MS-Patienten innerhalb eines Jahres zwei oder mehr sichtbare Läsionen im Gehirn, sollte die Therapie intensiviert werden. Das belegt eine neue Multicenter-Studie.

Mit einer „Organ-on-a-Chip“-Methode wollen Forscher die Atemwegsschleimhaut (Mukosa) nachbilden, um Atemwegserkrankungen wie chronischen Husten und deren Behandlung gezielt zu untersuchen.

Fernüberwachung (Remote Patient Management, RPM) bei Herzinsuffizienz scheint vor allem für Patienten mit Diabetes von großem Nutzen zu sein. Das legt die Analyse einer aktuellen Studie nahe.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Erkrankungen der Nieren sind die häufigsten Todesursachen in Deutschland. Eine neue Forschungsallianz will die Prävention und Behandlung vorantreiben.

Wird Brustkrebs erst spät entdeckt, kann es zur Entwicklung von Knochenmetastasen kommen. Eine neue Langzeitstudie gibt neue Hinweise, was bei deren Behandlung zu beachten ist.

Neuroanatomie ist für viele Medizinstudenten ein harter Brocken. Ein neues Lehrprojekt setzt auf digitale Technik, um die komplexen Zusammenhänge rund um das Gehirn besser zu vermitteln.

Kommt es bei körperbetonten Sportarten wie American Football oder Fußball oft zu Kopfprellungen, kann das schwere Auswirkungen auf das Gehirn haben. Eine neue Studie legt das Ausmaß der Folgen dar.

Diagnose und Überwachung von Krebs, Diabetes, Herz- und Infektionskrankheiten: In diesem Meinungsbeitrag beleuchtet Alix Joseph (Linxens) das Potenzial der Schweißanalyse.

Was passiert bei einer Rechtsherzinsuffizienz? Die spezifischen Vorgänge der Erkrankung sind im Gegensatz zum häufigeren linksseitigen Pendant kaum erforscht. Eine neue Studie liefert Einblicke.

Immer mehr Babys in Deutschland kommen per Kaiserschnitt zur Welt. Experten der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe beantworten die häufigsten Fragen zum Eingriff.

Das Restless Legs Syndrom (RLS) beeinträchtigt Schlaf und Lebensqualität der Betroffenen stark. Neue genetische Erkenntnisse sollen nun den Weg für neue Therapien und Risikovorhersage ebnen.

Die Ursachen der Einschlusskörpermyositis (inclusion body myositis, IBM) sind bislang weitgehend ungeklärt. Entsprechend gibt es keine wirksame Therapie. Eine neue Studie liefert nun neue Erkenntnisse.

Je besser die Werte, desto höher die Chance auf ein Baby: Eine große Studie zeigt erstmals, dass der Blutdruck auch den Erfolg der künstlichen Befruchtung beeinflusst.

Anlässlich des Welt-Multiple-Sklerose-Tags hat Experte Prof. Dr. Sven Meuth vom Universitätsklinikum Düsseldorf die 5 vielleicht wichtigsten Neuigkeiten aus der Forschung zusammengestellt.

Was macht eigentlich ein Angiologe? Diese Fachrichtung der Inneren Medizin ist für Viele weitestgehend unbekannt. Die Fachgesellschaft DGA gibt nun in einem Leitbild einen ausführlichen Überblick.

Das Epstein-Barr-Virus (EBV) kann schwere Erkrankungen auslösen, darunter auch Krebs. Forscher konnten den Stoffwechsel infizierter Zellen so beeinflussen, dass Folgeerkrankungen reduziert wurden.

Die Leber hat erstaunliche regenerative Fähigkeiten, selbst nach schweren Erkrankungen. Forscher entschlüsselten jetzt wichtige Mechanismen – und warum sie auch zu Krebs führen können.

Gebrochenes Handgelenk oder Diabetes? Kein Problem – Depression oder Geschlechtskrankheiten? Lieber nicht: Eine Studie zeigt, dass Patienten Erkrankungen mit Stigma seltener in die ePA hochladen.

Die nichtalkoholische Fettleber ist eine häufige chronische Erkrankung, die schlimmstenfalls zu Leberkrebs führen kann. Neue Forschung zeigt, dass Intervallfasten die Entwicklung aufhalten kann.

Forscher haben die molekulare Ursache für die cholämische Nephropathie entdeckt und eine Möglichkeit gefunden, die schädlichen Effekte zu verhindern, die zu der schweren Nierenerkrankung führen.

Die messbare Resterkrankung (MRD) zeigt schon früh im Behandlungsverlauf an, ob eine AML- oder CLL-Leukämie auf eine Therapie anspricht. Neue Forschung will den Parameter validieren.

Wie wirken sich Faktoren wie Umwelt, Ernährung oder andere Organsysteme auf die Herzgesundheit aus? Auf der DGK-Jahrestagung stehen die „Schnittstellen in der kardiovaskulären Medizin“ im Fokus.

Mitglieder des PMI-Exzellenzclusters stellten fest, dass die Aminosäure Tryptophan bei vielen chronischen Entzündungserkrankungen schneller verbraucht wird - und somit als Biomarker dienen kann.

Der Rezeptor TREM2 könnte eine wichtige Rolle bei der Atherosklerose spielen. Eine neue Publikation zeigt sowohl dessen Wirkmechanismen als auch einen möglichen therapeutischen Ansatz.

Frauen sind etwa doppelt so häufig von Alzheimer betroffen wie Männer – doch warum ist das so? Zum Weltfrauentag informieren Experten über neue Erkenntnisse zur Erkrankung.

Fabeln vorlesen für die Herzgesundheit – klingt merkwürdig, ist aber Teil einer Studie, die KI zur telemedizinischen Überwachung von Patienten mit fortgeschrittener Herzschwäche einsetzt.

Ein internationales Forschungsteam hat eine wirksamere Behandlung für chronische Wunden entwickelt, die anstelle von Antibiotika oder Silber in Verbänden mit kaltem Plasma arbeitet.

Warum kann eine Coronavirus-Infektion neurologische Symptome wie Kopfschmerzen, Gedächtnisprobleme oder Fatigue auslösen? Eine neue Studie zeigt eine andere Ursache als bisher vermutet.

Die CCTA soll zur Abklärung beim Verdacht auf KHK ab sofort in die Kassenleistungen eingeschlossen werden. Kardiologen begrüßen dies zwar, ihnen geht der G-BA-Beschluss jedoch nicht weit genug.

Zur Diagnostik der Herzkranzgefäße wird bisher meist eine Herzkatheteruntersuchung angewendet. Künftig kommt auch für gesetzlich Versicherte die nicht-invasive CT-Koronarangiografie (CCTA) hinzu.

Ein interdisziplinäres Team will mittels umfangreicher Datenanalysen durch KI individualisierte Therapien für Betroffene mit Herzschwäche entwickeln.

Die gemeinsame Jahrestagung der DGNR, OeGNR und SGNR beleuchtet neue Bahndlungsansätze der neurologischen Rehabilitation. Tagungspräsident Prof. Dr. Andreas Bender gibt im Interview einen Einblick.

Anlässlich des 25. Kongresses der Arbeitsgemeinschaft Endoprothetik (AE) berichtet Priv.-Doz. Dr. Stephan Kirschner, wie sich optimale Voraussetzungen für ein gutes OP-Ergebnis schaffen lassen.

Dr. Lena Marie Seegers vom Universitätsklinikum Frankfurt erhält den Wissenschaftspreis „Frauenherzen“ für ihre Arbeit über geschlechtsspezifische Unterschiede von Plaque-Strukturen.

Allergische Erkrankungen stehen im Verdacht, das Risiko für Long-Covid zu erhöhen. Wissenschaftler der Universitätsmedizin Magdeburg sind dem erstmals systematisch auf den Grund gegangen.

Je dehnbarer die Herzwände, desto besser erfüllt das Herz seine Aufgabe als Pumpe. Forscher aus Münster zeigen nun erstmals, welche Strukturelemente diese Flexibilität wie stark beeinflussen.

Um den Umgang mit Post-Covid in der ärztlichen und klinischen Praxis zu erleichtern, erforschen Jenaer Experten die Entstehung der Erkrankung und arbeiten an der Verbesserung der Versorgung.

Typ I Interferonopathien lösen unter anderem Entwicklungsstörungen bei Kindern aus und sind bisher unheilbar. Forscher am Universitätsklinikum Ulm sind der Immunstörung auf den Grund gegangen.

Patienten mit Long Covid berichten oft über Aufmerksamkeits- und Konzentrationsprobleme. Neuropsychologische Studien konnten diese kognitive Beeinträchtigung jetzt objektiv belegen.

Forschende des Centrums für Thrombose und Hämostase der Universitätsmedizin Mainz und der Boston University haben einen Mechanismus entdeckt, der die Entstehung einer Lungenfibrose fördert.

Mithilfe der innovativen photonenzählenden Computertomografie hat ein Radiologen-Team der MHH eine neue Technik zur Bildgebung der Lunge entwickelt.

Mehr als 1,8 Millionen Menschen erleiden jährlich in der EU einen Herzinfarkt als Folge der koronaren Herzkrankheit (KHK). Die Timely-Studie soll Betroffene dabei unterstützen, auch nach der stationären Reha einen gesunden Lebensstil zu entwickeln und so besser mit ihrer chronischen Erkrankung zu leben.

Chronische Entzündung der Bauchspeicheldrüse oder Krebs? Aktuelle Pankreas-Diagnostik kann diese Frage oft nicht eindeutig beantworten. Ein per KI entdeckter neuer Marker soll Abhilfe schaffen.

Neue Bluttests zur Früherkennung von Krebs werden derzeit intensiv beworben und auch als zusätzliche Versicherungsleistung angeboten. Zwar sind diese Tests vielversprechend, allerdings fehlen bisher belastbare Daten über ihren tatsächlichen Nutzen.

Viele Menschen mit chronischen Schmerzen sind laut Umfrage bereits in jungen Jahren betroffen. Insbesondere Frauen fühlen sich mit ihren Schmerzen von ihrem Umfeld wenig verstanden.

Ein EU-Konsortium mit Beteiligung der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) entwickelt ein Instrument, mit dem sich das Risiko für Leberfibrose und Leberkrebs bestimmen lässt.

Schmerzmittel bei akuten Rückenschmerzen? In vielen Fällen ist das nicht sinnvoll. Neue Studien zum Thema geben Hinweise darauf, welche Therapien mehr Erfolg versprechen.

Auf einen Schlaganfall folgt oft ein zweiter, deutlich schwerwiegenderer. Eine neue Studie untersucht, ob sich das Risiko für ein solches Rezidiv mit einer besseren Nachsorge verringern lässt.

Eine neue Studie am Universitätsklinikum Ulm zeigt die hohe Wirksamkeit und exzellente Verträglichkeit einer milden Immunchemotherapie bei Morbus Waldenström.

Forscher in Wien haben mithilfe eines neuen nicht-invasiven Verfahrens ein personalisiertes Risikoprofil für Patienten mit chronischen Lebererkrankungen entwickelt.

Ein neues Online-Dashboard visualisiert die Häufigkeit von sechs ausgewählten chronischen Erkrankungen in der Bevölkerung in Deutschland für die Jahre 2015 bis 2021.

Hat die Covid-19-Pandemie den chronischen Schmerz von Patientinnen mit Fibromyalgie verstärkt? Bochumer Forscher verglichen Patientenberichte, aktuelle und frühere Testwerte.

Über das Zusammenspiel von Leber und Darm haben Forscher in Aachen und Dortmund eine überraschende Entdeckung gemacht. Dabei spielte funktionelle Bildgebung eine Schlüsselrolle.

Neue Erkenntnisse zu MS: Forschende in Leipzig und Göttingen fanden nun heraus, dass das bisher als schützend angesehene Myelin das Überleben der Axone sogar gefährden kann.

Ein telemedizinisches Projekt soll mit einer virtuellen Covid-Rehabilitationsklinik Hausarztpraxen bei der Betreuung von Menschen mit Post-Covid-Syndrom unterstützen.

Injektionsnadeln vorgefüllter Fertigspritzen können bei falscher Lagerung verstopfen. Ein Forschungsteam hat den Prozess detailliert und systematisch untersucht.

Ein Forschungsteam des Uniklinikums Jena liefert einen Erklärungsansatz dafür, warum Männer im Alter ein höheres Risiko für chronische Nierenerkrankungen haben als Frauen.

Bei Fibromyalgie-Patienten sind schmerzverarbeitende Regionen im Gehirn besonders betroffen. Allerdings könnten diese Veränderungen reversibel sein, erklären Forscher aus Bochum.

Ungesunde Luft, Lärm, und der Klimawandel erhöhen das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen ebenso wie Rauchen, ungesunde Ernährung und Bewegungsmangel, wie Forscher nun belegen.

Afrikanische und europäische Partner bündeln im Rahmen des Projekts eWHORM ihre Kräfte, um gemeinsam den Fahrplan 2021-2030 für vernachlässigte Tropenkrankheiten (NTDs) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) umzusetzen und die mit Wurminfektionen verbundene Krankheitslast zu reduzieren.

Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) unterstützt die Forderung der Kardiologie-Gesellschaft nach einer eigenständigen Herz-Kreislauf-Vorsorgeuntersuchung.

Schaden Kopfbälle im Fußball langfristig dem Gehirn? Diesen Zusammenhang legen immer mehr Studien nahe. Schwedische Forscher warnen nun vor einem erhöhten Alzheimer-Risiko.

Das Gefühl von Kontrolle lässt uns Schmerzen besser ertragen. Bei Fibromyalgie funktioniert das allerdings nicht. Eine Studie der Ruhr-Universität Bochum gibt Hinweise darauf, warum.

Das heute neu erscheinende „Weißbuch Lunge“ wartet mit alarmierenden Zahlen auf: Alle vier Minuten stirbt in Deutschland ein Mensch an den Folgen einer Lungen- oder Atemwegserkrankung.

Anlässlich des Darmkrebsmonats März erklärt Prof. Dr. Thilo Hackert vom UKE in Hamburg, warum die Früherkennung bei Darmkrebs so wichtig ist und welche Therapiemöglichkeiten es gibt.

Mit seiner jüngsten Überarbeitung hat die S3-Leitlinie zum Nierenzellkarzinom wesentliche Zusätze erhalten - unter anderem gibt es erstmals ein Kapitel zu Diagnostik und Therapie des nicht-klarzelligen Nierenzellkarzinoms.

Die bundesweite Langzeit-Bevölkerungsstudie NAKO geht ab Mai 2023 in die dritte Phase. Ihr Ziel ist es, die Entstehung häufig auftretender chronischer Krankheiten zu untersuchen.

Forschende der Universität Basel stellen einen Biomarker vor, dessen Werte im Blut Vorhersagen zum Verlauf der Autoimmunerkrankung Multiple Sklerose zulassen.

Zum heutigen "Tag der Patienten" sprechen Experten über die Vorteile interventionell-radiologischer Eingriffe bei Venenerkrankungen wie der "Schaufensterkrankheit" pAVK.

Die Pathogenese von neurologischen Langzeitfolgen nach Covid-19 ist in weiten Teilen ungeklärt. Ein neu entdeckter Zusammenhang könnte Licht ins Dunkel bringen.

Die zunehmende Verfügbarkeit medizinischer Informationen für Verbraucher hat dazu geführt, dass wir uns detaillierter über die eigene Gesundheit informieren. Garth Graham, M.D., Director and Global Health Head of Healthcare and Public Health bei Google/Youtube, bestätigte diesen Trend: Anlässlich des WHO Health Summits 2022 erklärte er, dass mehr als 2 Milliarden Menschen Google verwenden,…

Das chronische Erschöpfungssyndrom „Fatigue“ tritt häufig als Folge einer überstandenen Covid-19 Infektion auf. Forscher sammeln nun Erkenntnisse für neue Therapieansätze.

Wirksame Medikamente gegen chronisch-entzündliche Prozesse sind rar, oder haben starke Nebenwirkungen. Forschende aus Jena stellen jetzt einen vielversprechenden neuen Therapieansatz vor.

Ein interdisziplinäres Forschungsteam hat jetzt gezeigt, wie eine andauernde Entzündung bei Covid-19 das Herzgewebe angreift und langfristig die kleinsten Herzkranzgefäße umbaut.

Um eine Chronifizierung akuter Schmerzen nach Operationen zu verhindern, startet an der Uniklinik Münster jetzt das Projekt POET-Pain. Kernstück ist ein individuell angepasster Behandlungsplan.

Das Risiko für Anfälle bei Erwachsenen mit Asthma hat sich nach Lockerung der Covid-19-Beschränkungen in Großbritannien verdoppelt. Das zeigt eine Studie der Queen Mary University of London.

Innovative gastrointestinale Bildgebung, medizinische Panel-PCs mit Hygieneoptimierung, Smartphone-basierte Diagnosetools und nachhaltige Hardware-Setups: Auf der Medica 2022 zeigten Hersteller aus Taiwan erneut ihre Anpassungsfähigkeit mit Lösungen für eine durch die Covid-19-Pandemie radikal veränderte Welt. In Düsseldorf wurden den Besuchern mit dem "Taiwan…

Extrem hochauflösende MRT-Aufnahmen des Gehirns von Migränepatienten finden leichter die Ursachen für die Krankheit und schaffen Voraussetzungen zur Bekämpfung.

Forschende haben Hinweise auf zwei Proteine gefunden, die Narbenbildung im Gehirn verhindern und dadurch die Regenerationsfähigkeit nach Hirnschädigungen verbessern.

Welche Krankheiten tragen in Deutschland maßgeblich zur Krankheitslast bei? Im Rahmen der Studie Burden 2020 haben Forschende dies für Deutschland berechnet.

Trotz krisenhafter Zeit: Der Deutsche Industrieverband Spectaris rechnet für das Gesamtjahr 2022 mit einem Umsatzplus der deutschen Medizintechnikindustrie von 3,5%.

Bevor ein hepatozelluläres Karzinom (HCC) in der Leber entsteht, ist das Organ oft bereits durch eine chronische Entzündung vorgeschädigt – immer häufiger ist die Fettleber die Ursache.

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen verursachen nicht nur Bauchschmerzen und Durchfälle, sondern können auch hinter schwerer Erschöpfung (Fatigue) oder Depressionen stecken.

Sechs bis zwölf Monate nach einer Corona-Infektion leidet etwa ein Viertel aller Betroffenen immer noch unter erheblichen Symptomen, zeigen die Ergebnisse der EPILOC-Studie.

Die Endosonografie stellt Untersucher vor besondere Herausforderungen, denn hier müssen gleich zwei anspruchsvolle Disziplinen gemeistert werden. Der Einsatz künstlicher Intelligenz (KI) könnte dazu beitragen, die notorisch langsame Lernkurve des Verfahrens zu beschleunigen, sagt Prof. Dr. Christoph F. Dietrich.

Fast jeder infiziert sich irgendwann mit dem Epstein-Barr-Virus (EBV). Für die meisten ist dies harmlos, doch der Körper wird die Viren nie ganz los. Forscher gehen der Frage nach, warum das so ist.

Anlässlich der Fokuswoche zu Kopf-Hals-Tumoren vom 19. bis 23. September erklärt Priv.-Doz. Dr. Arne Böttcher vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), welche Risikofaktoren und Therapien es gibt.

Laut einer Studie lassen sich andauernde Herzbeschwerden auf eine persistente leichte Herzentzündung zurückführen. Eine ausgeprägte strukturelle Herzkrankheit ist keine Charakteristik des Syndroms.

Neue Forschungsergebnisse zeigen: Das Epstein-Barr-Virus könnte ursächlich sein für die schädlichen Prozesse, die bei Multiple Sklerose im Nervensystem ablaufen.

Es wird seit Beginn der Pandemie vermutet, dass SARS-CoV-2 das Chronische Fatigue-Syndrom ME/CFS verursachen kann – eine Forschungsgruppe aus Berlin konnte diesen Verdacht jetzt bestätigen.

Nichtinvasive Diagnostik gibt verlässliche Hinweise auf peripheren Gefäßstatus unabhängig von koronarer Herzerkrankung, wie eine neue Forschungsarbeit zeigt.

Forschende haben Proben über 1000 PatientInnen mit einer Chronischen Lymphatischen Leukämie analysiert und eine detaillierte Übersicht zu genetischen Veränderungen und CLL-Subtypen erstellt.

Brustschmerzen, Herzstolpern und Herzrasen, eingeschränkte körperliche Belastbarkeit: Viele der an Covid-19 Erkrankten geben nach der Infektion anhaltende Beschwerden am Herzen an.

Per Vagusnerv-Stimulation der Ohrmuschel (kurz aVNS) wollen Wiener Forscher Entzündungen bei schweren Verläufen von Covid-19 mindern. Eine neue Studie zeigt den therapeutischen Mehrwert.

Komplexe Erkrankungen erfordern oft die Beteiligung verschiedenster Fachärzte und Therapeuten. Die elektronische Fallakte (EFA) soll Leistungserbringern die Kommunikation untereinander erleichtern und so die Behandlung beschleunigen und verbessern.

Ein Forschungsteam an der Medizinischen Fakultät der Universität Kiel hat eine Methode entwickelt, die die für Parkinson typischen Eiweißveränderungen zuverlässig im Blut aufspürt.

Eine neue Studie konnte ausgedehnte mikrostrukturelle Veränderungen im Gehirn von an Covid-19 Verstorbenen identifizieren. Eine Ursache von Long-Covid sei dies jedoch nicht, so die Forscher.

Entzündungsmarker im Blut starker Raucher können wichtige Zusatzinformationen über das Lungenkrebsrisiko liefern. Das ist präziser als die bisherige Berechnung auf Basis des Zigarettenkonsums.

Forscher haben die Rückenmarkstimulation so modifiziert, dass die Schmerzentlastung länger anhält. Statt niederfrequenten (50 Hertz) leiten sie hochfrequenten Strom (10.000 Hertz) ins Rückenmark.

Mit Unterstützung der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) ist kürzlich die erste umfassende S3-Leitlinie zur Pankreatitis in Deutschland erschienen. Dabei spielt der Ultraschall eine zentrale Rolle.

Eine neue Studie weist auf ein erhöhtes Risiko für Typ-2-Diabetes nach einer Corona-Infektion hin. Experten fordern daher eine aktive Untersuchung der Glukoseregulation nach einer Infektion.

Ein neuer vielversprechender Therapieansatz gegen Duchenne-Muskeldystrophie verlangsamt die Funktionsverschlechterung von Skelettmuskulatur und Herz deutlich, wie eine neue Studie zeigt.

Forschung zur Frauengesundheit beschränkt sich auf sogenannte "Bikini-Medizin", bemängelt eine neue Studie. Der Fokus auf die reproduktiven Lebensjahre blendet wesentliche Risiken aus.

Neuere Studien zeigen, dass die Zahl stationärer Klinikaufenthalte dank einer vorsorglichen und engmaschigen telemedizinischen Betreuung deutlich verringert werden kann.

Die Hauptauswertung einer Studie legt nahe, dass die Erkrankung mittels Computertomografie (CT) des Herzens ähnlich sicher erkannt werden kann, bei geringerem Komplikationsrisiko.

Dank der Chipzytometrie lassen sich die wertvollen Patientenproben über Monate im Kühlschrank lagern und auf weitere Parameter untersuchen.

Personen, die ihre sportlichen Aktivitäten digital messen, sind weniger selbstzentriert und egoistisch als erwartet.

Infektionen mit mehreren Erregern gleichzeitig erhöhen das Risiko für ein Zervixkarzinom.

Wissenschaftler machen eine wegweisende Entdeckung zur Immunität gegen die tödlichste aller bakteriellen Infektionskrankheiten.

Eine vom Neandertaler geerbte Covid-19-Risikovariante verringert das Risiko einer HIV-Infektion um 27 Prozent.

Eine selbstlernende Software könnte bei Patienten mit peripherer arterieller Verschlusskrankheit (paVK) Gefäßveränderungen oft schon im Frühstadium identifizieren.

Forschende haben nachgewirsen, dass das Geschlecht spielt eine Rolle: Chronische Nierenerkrankung wirken sich stärker auf die Gefäße von Mädchen aus als auf die von Jungen.

Das MORG1-Protein, das unter anderem am Fettstoffwechsel in der Niere beteiligt ist, spielt bei molekularen Mechanismen der Nierenschädigung infolge von Diabetes eine wichtige Rolle.

Mithilfe von 3D-MRT-Bildgebung und Deep Learning wollen Experten entzündliche Veränderungen im Gehirn durch Multiple Sklerose (MS) erstmals standardisiert erfassen.

Überlastung, Fehlstellungen und Entzündungen der Füße können zu chronischen Schmerzen führen. Prof. Dr. Marco Zanetti, Radiologe an der Klinik Hirslanden in Zürich, erläutert typische Fragestellungen und die Möglichkeiten der MRT-Diagnostik.

Musclin, ein hormonähnlicher Botenstoff des Skelettmuskels, wirkt als Schutzfaktor vor einer krankhaften Überlastung des Herzens

Ultraschall am realitätsnahen 3D-Modell trainieren: Mediziner entwickeln kostengünstige Modelle aus dem 3D-Drucker für die Lehre.

Forscher haben herausgefunden, wie eine bisher noch wenig erforschte Gruppe von lymphoiden Immunzellen, die sogenannten Innate Lymphoid Cells (ILC) 3, Multiple Sklerose (MS) Entzündungsreaktionen fördern oder verstärken kann. Die Ergebnisse bieten einen neuartigen Ansatz für die Entwicklung von Therapien bei MS und anderen entzündungsbedingten Erkrankungen des zentralen Nervensystems (ZNS),…

Die WHO veröffentlicht die erste Ausgabe ihrer Klassifikation kindlicher Krebserkrankungen. Die wichtigsten Erkenntnisse und Prinzipien des Nachschlagewerkes wurden nun veröffentlicht.

Ein Herz-Kreislauf-Leiden beeinflusst das Leben im Darm. Umgekehrt gilt das Gleiche: Die Keime des Darms wirken sich auf den Verlauf der Krankheit aus.

Herzinsuffizienz mit erhaltener Pumpfunktion galt bisher als kaum behandelbar. Einem Forscherteam vom Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC) um Professor Michael Gotthardt gelang es nun erstmals, die Herzfunktion mit Hilfe einer synthetischen Nukleinsäure zu verbessern. Die Forschenden berichten darüber im Fachjournal „Science Translational…

Wann welche Chemotherapie beim Rektumkarzinom im Vorfeld einer Operation eingesetzt wird, kann sich auf den Behandlungserfolg auswirken. Das fanden Forscher am Universitätsklinikum Frankfurt im Rahmen einer Langzeitstudie heraus.

Vier interessante Vorträge zu innovativen Entwicklungen in der bildgebenden Diagnostik machten beim virtuellen Deutschen Rheumatologiekongress 2021 am frühen Samstagmorgen putzmunter. Verbesserte MRT-Technik, großes KI-Potenzial, Sonographie nicht nur bei Gelenken und Cinematic Rendering – der Themenbogen wurde weit gespannt und hat gezeigt: Es tut sich einiges in Sachen Bildgebung.

Die Ursachen für chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED), zu denen auch Morbus Crohn und Colitis ulcerosa gehören, sind nach wie vor unbekannt. Obwohl nachgewiesen wurde, dass Gene zum CED-Risiko beitragen, entwickelt nur eine Minderheit der Menschen, die genetische Risikovarianten in sich tragen, die Krankheit. Dies deutet darauf hin, dass andere Umweltfaktoren eine wichtige Rolle bei…

Mit einem Klick zur optimalen Prävention, Diagnose und Therapie: Sieben Fraunhofer-Institute präsentieren im Rahmen des Leitprojekts Med²icin den ersten Prototyp eines digitalen Patientenmodells. Die personalisierte und kostenintelligente Behandlung wird damit auf eine ganz neue Basis gestellt und eröffnet neue Perspektiven. Getestet wird der Prototyp bereits am Universitätsklinikum…

COPD ist eine Krankheit, die immer häufiger auftritt. Etwa jeder zehnte der über 40-Jährigen in Deutschland leidet an der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung, die die Atemwege verengt. Nun wird bundesweit eine Studie auf den Weg gebracht, die zeigen soll, wie Lungengesundheit und Begleiterkrankungen bei COPD zusammenhängen.

Forschende der Technischen Universität München (TUM) haben ein neues Röntgenverfahren für die Lungendiagnostik erstmalig erfolgreich bei Patienten eingesetzt.

Aktuelle Ergebnisse vom Telegesundheitsdienst HerzMobil Tirol bestätigen die Wirksamkeit der integrierten Versorgung von Patienten mit Herzschwäche. Dies berichtet Prof. Dr. Gerhard Pölzl (Medizischer Direktor HerzMobil Tirol) in einer aktuellen Publikation. Die für HerzMobil verwendete Telehealth-Lösung wurde vom Austrian Institute of Technology (AIT) entwickelt.

Die Vorhersage, wann atherosklerotische Veränderungen der Arterien in einem stabilen Zustand zu akuten kardiovaskulären Erkrankungen übergehen, ist bislang ungelöst. Forscher um Prof. Dr. Ulrich Flögel, Institut für Molekulare Kardiologie, Medizinische Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, stellen ein Bildgebungsverfahren vor - die zielgerichtete und mehrfarbige…

Zur rheumatoiden Arthritis kommt es, wenn das Immunsystem die Synovialmembran der Gelenkhaut angreift. Unter den Folgen, schmerzhaften Schwellungen in wechselnden Gelenken, leiden in Deutschland über eine halbe Million Menschen, bei denen es ohne Behandlung zur allmählichen Zerstörung der Gelenke käme.

Das metastasierte Pankreaskarzinom (Bauchspeicheldrüsenkrebs) zählt zu den tödlichsten Krebserkrankungen weltweit. Die Therapieoptionen speziell für ältere Patienten gelten als sehr limitiert. Eine Studie, die unter federführender Mitwirkung der Pancreatic Cancer Unit des Comprehensive Cancer Center (CCC) von MedUni Wien und AKH Wien entstanden ist, belegt nun, dass die Kombination zweier…

Es ist der alte Traum der Medizin: Ein abgeschnittener Finger, der komplett wieder nachwächst – oder Gewebe, das sich nach einer Verletzung vollständig und ohne Narbenbildung regeneriert. An diesem Punkt ist die Menschheit zwar noch lange nicht, aber Forscher aus Gießen und Bad Nauheim haben jetzt einen wichtigen Mechanismus entdeckt, über den die Narbenbildung oder die Regeneration von…

Forschende haben sowohl neue genetische Risikofaktoren als auch Wirkstoffziele für die bisher unheilbare Gelenkerkrankung Osteoarthritis identifiziert. Die Studie entstammt einer internationalen Forschungsgruppe unter Leitung des Helmholtz Zentrums München. Weltweit sind mehr als 300 Millionen Menschen von Osteoarthritis betroffen. Die Krankheit äußert sich durch eine zunehmende Degeneration…

Patienten mit der Lungenerkrankung COPD erhalten Medikamente zur Verbesserung der Atmungsfähigkeit kombiniert mit Kortikosteroiden, die das Risiko einer akuten Verschlechterung der Lunge verringern. Die Balance zwischen dieser Verringerung und der Zunahme schädlicher Nebenwirkungen hängt von der Dosierung und Patientenmerkmalen ab, wie Forschende der Universität Zürich nun zeigen. Dank den…

Ein Netzwerk von Klinikern, Wissenschaftlern und Datenmanagern hat sich zur Aufgabe gemacht, Methoden zu entwickeln, um Patienten mit einem hohen Risiko für ein Leberkarzinom (Hepatozelluläres Karzinom, HCC) frühzeitig, in Vorstadien der Tumorentwicklung, identifizieren zu können.

Ab dem 1. Oktober 2021 ist es soweit: Im Rahmen des Präventionsprogramms „Gesundheitsuntersuchung“ für gesetzlich Versicherte, vormals als „Check-up 35“ bezeichnet, wird als neue Vorsorgeleistung auch das Screening auf Hepatitis B und C angeboten. Die Deutsche Leberstiftung begrüßt diese Erweiterung – sieht jedoch noch weiteren Handlungsbedarf beim Kampf gegen Virushepatitis und…

Warum Menschen an chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) wie der Colitis ulcerosa erkranken, ist nur bruchstückhaft verstanden. Man weiß jedoch, dass die Bakterien der Darmflora und eine Fehlsteuerung des Immunsystems eine wichtige Rolle spielen. Bei CED-Erkrankten sterben vermehrt Zellen in der Darmwand, die sogenannten Epithelzellen, ab. Daraufhin gelangen Bakterien aus dem Inneren…

Ist die Covid-19-Impfung sicher für mein Kind und mich? Welcher Impfstofftyp ist am besten geeignet? Ist die Impfung an jedem Zeitpunkt der Schwangerschaft gleich sicher und wirksam? Die häufigsten Fragen zum Thema Corona-Schutzimpfung für schwangere und stillende Frauen beantwortet jetzt ein aktuelles FAQ der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe.

Die Sepsis wird häufig unterschätzt und in der Öffentlichkeit wenig beachtet. Dabei kann sie lebensbedrohlich sein: Rund 150.000 Menschen erkranken jedes Jahr an einer Sepsis, 70.000 Menschen sterben daran. Damit ist diese Erkrankung hierzulande die dritthäufigste Todesursache nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs. Auch für an Covid-19 schwer erkrankte Patienten ist Sepsis eine große…

Atemnot, Erschöpfung, Konzentrationsstörungen, Angstzustände – die Liste der Long-Covid-Symptome ist lang. Eine neue Leitlinie soll Medizinern helfen, Symptome schnell zu erkennen und ihren Patienten Therapieoptionen aufzeigen zu können.

Wenn die einfache Schmerztablette nicht mehr hilft und der Schmerz zur Dauerbelastung wird, führt das oft zu Einschränkungen in Alltag und Lebensqualität. Soziale Abgrenzung und depressive Verstimmung können die Folge sein. Dr. Martin Dusch, Leiter der Schmerzmedizin an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), erklärt die modernen Behandlungsmöglichkeiten.

Ein Hemmstoff für ein fettabbauendes Protein kann vor einer Herzschwäche schützen. Das konnten Forscher des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) an der Charité – Universitätsmedizin Berlin bei Mäusen zeigen. Bemerkenswert ist, dass der Hemmstoff nicht direkt im Herzen wirkt, sondern nur im Fettgewebe aktiv ist.

Jeder vierte Erwachsene über 40 und jedes dritte übergewichtige Kind in Deutschland haben eine Fettleber. In den meisten Fällen handelt es sich um die nichtalkoholische Fettlebererkrankung NAFLD, die hauptsächlich durch Übergewicht, ungesunde Ernährung und Bewegungsmangel verursacht wird und unbehandelt zu Leberentzündungen, Leberzirrhose oder Krebs führen kann. Durch einen Ultraschall…