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Hepatitis B: Immunsystem kämpft – aber mit angezogener Handbremse
Forschende der Universität Basel zeigen: Das Immunsystem bekämpft bei der Geburt übertragene Virusinfektionen aktiver als bislang angenommen.

Forschende der Universität Basel zeigen: Das Immunsystem bekämpft bei der Geburt übertragene Virusinfektionen aktiver als bislang angenommen.

Adenoviren sind meist harmlos, für Manche können Infektionen jedoch schwer oder sogar tödlich verlaufen. Trotzdem sind viele der Viren kaum erforscht. Neue Forschung will diese Lücke schließen.

Von DNA-Origami über Infektions-Bildgebung bis hin zu neuen Therapiekonzepten: Zum Start der Jahrestagung der Gesellschaft für Virologie (GfV) blicken die Tagungspräsidenten auf Highlights voraus.

Dr. Maria Rosenthal hat ihre Professur für Strukturelle Virologie am Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM) und dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf angetreten. Die Professur wird im Rahmen des Leibniz-Professorinnenprogramms gefördert. Rosenthal und ihr Team erforschen neue Therapieansätze gegen Bunyaviren – eine Gruppe von RNA-Viren mit hohem Pandemiepotenzial.

Wenn eine Virusinfektion überstanden ist, verbleiben oft genetische Überreste im Körper – und könnten dort eine bislang unterschätzte Rolle bei der Entstehung von Alzheimer spielen.

Das Epstein-Barr-Virus kann unter bestimmten Bedingungen frühe, Multiple-Sklerose-ähnliche Schäden auslösen. Die Erkenntnis könnte dazu beitragen, Strategien zur Prävention von MS zu entwickeln.

Dass die Influenza-Impfung vor einer schweren Grippe schützt, ist den meisten bekannt. Eine neue Arbeit bestätigt darüber hinaus, dass die Grippeimpfung auch das Risiko für Herzinfarkte senkt.

Forscher haben einen bislang unbekannten zellulären Mechanismus für die Vermehrung von Coronaviren identifiziert. Das könnte neue Ansätze für die Erforschung antiviraler Strategien eröffnen.

Die Münchner Virologin Prof. Dr. Ulrike Protzer wurde am 28. Oktober 2025 mit dem Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Mit dieser Ehrung würdigt die Bundesrepublik ihre herausragenden Leistungen auf dem Gebiet der Virologie, insbesondere ihre langjährige, translationale Forschung, mit der sie die Entwicklung neuer, kurativer Therapien für die chronische…

Virusinfektionen der Atemwege lösen bei manchen Patienten mit Asthma eine akute Verschlimmerung der Symptome aus, bei anderen nicht – aber warum? Neue Forschung liefert eine mögliche Erklärung.

Grippeviren mit einem Kaugummi oder Lutscher schnell und einfach nachweisen: Wie das funktionieren kann, zeigen Forschende aus Würzburg, Braunschweig und Köln mit einem neuen Diagnostik-Tool.

Manche Influenza-Viren lösen bei einer Infektion schwere Verläufe aus, andere Stämme bleiben dagegen vergleichsweise harmlos. Eine neue Untersuchung zeigt, woran das liegt.

Das Herpes-Simplex-Virus Typ 1 (HSV-1) ist für die Meisten nur unangenehm, für immunschwache Menschen aber durchaus lebensgefährlich. Ein neuentdeckter Antikörper könnte die Infektion verhindern.

Ein neues Verfahren identifiziert per Massenspektrometrie in einer einzigen Patientenprobe zeitgleich Proteine von über 300 Viren – und ist damit viel schneller als Immunoassays oder PCR-Tests.

Mathias Munschauer ist neuer W3-Professor für „Molekulare Virologie“ an der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg. Der Spezialist für RNA-Viren, darunter der Erreger von Covid-19, hat zum 1. Juli die Leitung der Abteilung am Zentrum für Infektiologie des UKHD übernommen.

In vielen deutschen Städten wurden Polio-Viren im Abwasser entdeckt. Ein Comeback der gefürchteten Kinderlähmung? Nein – Experten raten dennoch zur Impfung besonders gefährdeter Personen.

Das Hepatitis E-Virus (HEV) verursacht schwere Leberentzündungen. Forscher konnten das Virus nun erstmals in Nierenzellen nachweisen. Das erschwert die Behandlung erheblich, so die Wissenschaftler.

Nachhaltig veränderte Immunreaktionen nach einer Infektion mit dem Influenza-A-Virus führen dazu, dass der Körper Pneumokokken nicht mehr angemessen abwehren kann, wie neue Forschung zeigt.

Eine Ausgründung der Technischen Universität München (TUM) entwickelt virenbasierte Krebstherapien, die körpereigene Abwehrkräfte im Kampf gegen die Krankheit mobilisieren.