Schlagwort: Zellen

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Zelltod stoppen

Wie überleben Nervenzellen?

Eine interdisziplinäre und internationale Forschergruppe um Dr. Volker Busskamp vom Zentrum für Regenerative Therapien Dresden der TU Dresden (CRTD) hat die Funktion eines kleinen nicht-kodierenden RNA-Moleküls, der so genannten miRNA, in der bisher höchsten Auflösung entschlüsselt.

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Angeborene Immunantwort

Zelluläre Schrumpfkur ist Teil der Infektabwehr

Als angeborene Immunantwort bezeichnen wir die Fähigkeit unserer Körperzellen, sich gegen Infektionen zur Wehr zu setzen. Wie sie das genau tun, ist auch Experten nicht klar. Der Nukleolus, eine Organelle in den Zellkernen, könnte dabei eine wichtige Rolle spielen, wie Forscher des Max-Planck-Instituts für Biologie des Alterns und der Universität zu Köln nun herausfanden. Die Größe des…

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Parkinson-Krankheit

Körpereigenes Protein könnte als Medikament gegen Parkinson wirken

Forscher haben das Protein Nurr1 so modifiziert, dass es von außen in Zellen eindringen kann. Eine Fehlfunktion des Proteins kann unter anderem eine Ursache der Parkinson-Krankheit sein. Nurr1 wird schon länger als möglicher Ansatzpunkt für die Parkinson-Therapie diskutiert, ist in seiner normalen Form aber nicht brauchbar, da es nicht in Zellen gelangen kann. Ein Team der Ruhr-Universität…

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Personalisierte Medizin

Mikrofluidik-Chip ermöglicht Manipulation einzelner Zellen

Ein paar wenige Zellen, die anders sind als der Rest, können große Auswirkungen haben. So können etwa einzelne Krebszellen einer Chemotherapie gegenüber unempfindlich sein und einen Rückfall bei eigentlich als geheilt geltenden Patienten verursachen. In der Zeitschrift Angewandte Chemie stellen Wissenschaftler jetzt einen auf Mikrofluidtechnik basierenden Chip für die Manipulation und…

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Personalisierte Medizin

Neue Methode zeichnet detaillierte Zell-Karten

Mit einem neuen Verfahren sind Forscher der Universität Zürich dem Aufbau von Zellen und ihren Bestandteilen auf der Spur. Mit dem sogenannten "Iterative Indirect Immunofluorescence Imaging" (4i) können die Wissenschaftler jetzt enorm umfassende Karten der der Organellorganisation unterschiedlicher Zellzustände erstellen. Davon profitiert bereits jetzt die Krebsmedizin – bald…

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EU-Förderung

Forscher verwandeln Haut- in Nierenzellen

Forscher des Universitätsklinikums Freiburg wollen im Labor menschliche Hautzellen in Nierenzellen umwandeln und daran Nierenkrankheiten erforschen. Dafür stattete der Europäische Forschungsrats (ERC) die Wissenschaftler mit einer Förderung in Höhe von 1,5 Millionen Euro aus. Bei dem fünf Jahre laufenden „ERC Starting Grant“ handelt es sich um die höchstdotierte Förderung für…

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Hirntumoren

Typische Mutation in Krebszellen legt das Immunsystem lahm

Der Austausch eines einzelnen Aminosäurebausteins in einem Stoffwechselenzym kann nicht nur den Grundstein für eine Krebserkrankung legen. Er kann auch das Immunsystem aushebeln. Damit blockiert er die körpereigene Abwehr im Kampf gegen das veränderte Molekül und vereitelt gleichzeitig Immuntherapien von Hirntumoren. Diese Erkenntnis eröffnet nicht nur neue Einblicke in die Krebsentstehung…

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Photoakustik

Neues Verfahren zeigt 3D-Bilder von Krebszellen im Körper

Tumorzellen zum Leuchten bringen: Medizinphysiker der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) haben ein neues Verfahren entwickelt, mit dem sich detailreiche dreidimensionale Bilder vom Körperinneren erzeugen lassen. Das kann zum Beispiel dabei helfen, die Entwicklung von Krebszellen im Körper genauer zu untersuchen. Ihre Entwicklung stellt die Forschergruppe in der Fachzeitschrift…

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Im Blick

Weltpremiere: Bewegung von Krebszellen im Video

Forscher am Howard Hughes Medical Institute haben 3D-Filme der Bewegungen von Zellen tief im Organismus gedreht. Dies war zuvor bereits bei Krebszellen, dem Wirbelsäulennerv und Immunzellen gelungen, die sich im Innenohr des Zebrafisches bewegten. Dazu haben die Experten zwei Mikroskoptechniken miteinander kombiniert. Es kam die Technik der adaptiven Optik zum Einsatz, die Abbildungsfehler…

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Anämieforschung

Blutarmut: Wenn die Zelle zu wenig Proteinfabriken herstellt

Jeden Tag bildet der Körper aus den Stammzellen des Knochenmarks Milliarden neuer roter Blutkörperchen. Ist dieser Prozess gestört, kann eine ernsthafte Erkrankung die Folge sein. Forscher der Charité – Universitätsmedizin Berlin und der Harvard Medical School haben nun das Verständnis für die Bildung der Blutzellen erweitert. Die Einsichten in die molekularbiologischen Grundlagen…

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Innovation mit BiTEs

Immuntherapie aus der Krebszelle

Therapieansätze, die sich die Körperabwehr zu Nutze machen, gewinnen in der Krebsbehandlung zunehmend an Bedeutung. Zu diesen neuen Verfahren gehören auch bispezifische Antikörperfragmente, sogenannte "BiTEs". Sie verbinden T-Zellen mit den Tumorzellen und können dadurch den programmierten Zelltod der Krebszelle auslösen. BiTEs sind bislang nur bei wenigen Blutkrebsarten…

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Trypanosomen

Neues Mikroskop enttarnt Schwachpunkt der Schlafkrankheit-Erreger

Parasiten wie Trypanosomen lösen schwere Krankheiten in Mensch und Tier aus, etwa die Schlafkrankheit. Darüber hinaus dienen sie der Forschung auch als Modellsystem, um grundlegende biologische Fragestellungen zu untersuchen. Forschende der Universität Bern haben nun aufgeklärt, wie Trypanosomen vorgehen, um bei der Zellteilung das «Kraftwerk» der Zelle gleichmäßig an die Tochterzellen zu…

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T-Zellen und Medikation gegen AML

Erfolgreiche Kombinations-Therapie bei aggressiver Leukämie

Forscher des Universitätsklinikums Freiburg haben eine neue, sehr wirksame Therapie für die häufigste Leukämie bei Erwachsenen gefunden, die Akut Myeloische Leukämie (AML). Bei etwa jedem achten AML-Patienten lässt sich der Krebs weder mit Chemotherapie noch mit einer Stammzelltransplantation langfristig zurückdrängen. Die Freiburger Forscher zeigten nun, dass diese Patienten von einer…

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Durchblick mit Fluoreszenz

Supermikroskop macht lebende Zellen sichtbar

Forscher der Polnischen Akademie der Wissenschaften (IPC PAS) haben chemische Reaktionen in extrem kleinen Volumina sichtbar gemacht. Sie können beobachten, wie genau sich Moleküle bewegen, wenn zwei oder mehr Stoffe miteinander reagieren. Zuvor hatten sie bereits die Vorgänge in lebenden Zellen erforscht. Jetzt wurde das Verfahren auf die Beobachtung der Vorgänge in Organellen ausgedehnt,…

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Acetylcystein

"Blitzableiter" schützt Zellen vor oxidativen Schäden

Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum konnten aufklären, wie der als Hustenlöser bekannte Wirkstoff Acetylcystein Zellen vor oxidativen Belastungen schützen kann: Die Substanz wird in der Zelle rasch in sogenannte Persulfide umgewandelt. Persulfide entfalten ihre zellschützende Wirkung, indem sie die Oxidation mit hoher Effizienz auf sich lenken, ähnlich wie ein Blitzableiter.…

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Blutkrebs-Forschung

Zielsuchende Designer-Zellen gegen Leukämie

Forscher der Stanford University sind einer neuen Therapie gegen Leukämie auf der Spur. Sie haben die Achillesferse der Krebszellen entdeckt. An vielen klebt das Molekül CD19. Wird es aktiviert, so tötet es indirekt die Krebszelle. CD19 ähnelt einem Rundfunksignal, das so lautet: "Ich bin eine Leukämiezelle. Kommt und kriegt mich." Dieses Signal fängt die körpereigene Immunabwehr…

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Forschung

Nanoschalter: Schlüssel zur Neurodegeneration?

Mitochondrien, am besten bekannt für ihre Rolle als Zellkraftwerke, erfüllen viele lebensnotwendige Aufgaben in der Zelle. In den Mitochondrien können im Rahmen der Zellatmung reaktive Sauerstoffspezies entstehen. Wenn diese im Übermaß vorhanden sind, führen sie aufgrund ihrer hohen Reaktivität zu irreparablen Schädigungen wichtiger Zellbestandteile. Dieser so genannte oxidative Stress…

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AEC-Syndrom

Ursache für schwere Erbkrankheit aufgeklärt

Mutationen im Protein p63 führen zu einer Reihe von Krankheits-Syndromen, aber keines ist so schwerwiegend wie das AEC-Syndrom. Forscher der Goethe-Universität und der Universität Neapel haben nun entdeckt, dass dieses Syndrom Krankheiten wie Alzheimer, Parkinson oder ALS ähnlicher ist als anderen p63-basierten Syndromen.

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Oligomere

„Reportermoleküle“ berichten aus dem Zellinneren

Wissenschaftler aus Ulm und Mainz haben „maßgeschneiderte“, multifunktionale synthetische Moleküle hergestellt, die sich in lebende Zellen einbringen lassen. Dank Fluoreszenzmikroskopie können die Forscher die Selbstorganisation der Moleküle verfolgen und Rückschlüsse auf Mechanismen im Zellinneren ziehen. Ihr Fachbeitrag ist in der renommierten Zeitschrift „Nature Communications“…

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Regeneration

Unerwartete Helfer bei der Wundheilung

Nervenzellen in der Haut helfen Wunden heilen. Sogenannte Gliazellen verändern sich bei einer Verletzung in Reparaturzellen und schwärmen in die Wunde. Dort fördern sie die Regeneration der Haut, wie Forschende der Universität Zürich zeigen konnten. Eine Hautwunde muss rasch verschlossen werden. Darum gerinnt das Blut kurz nach einer Verletzung und es bildet sich ein «Wundpfropf». Um die…

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Krebsforschung

Einfluss der Chromosomen-Anzahl auf den Zellzyklus

Der ägyptische Biologe Dr. Yahya Galal hat von der Alexander von Humboldt-Stiftung ein Georg Forster-Forschungsstipendium für Postdoktoranden erhalten. Im Rahmen dessen ist er zwei Jahre zu Gast an der Technischen Universität Kaiserslautern (TUK). Er beschäftigt sich damit, wie eine veränderte Anzahl von Chromosomen, auf denen die Erbinformationen enthalten sind, den Zellzyklus beeinflusst.…

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Mitochondrien

Das "Herz" der Krebszellen im Visier

Mitochondrien sind die Kraftwerke der Zelle und zudem Knotenpunkt des programmierten Zelltods. Sind die Mitochondrien aus dem Spiel, ist eine Zelle nicht mehr lebensfähig. Sie vernichtet sich selbst durch Apoptose. Krebszellen enthalten mit ihrem erhöhten Stoffwechsel nicht nur mehr Mitochondrien als gesunde Zellen, sondern diese unterscheiden sich auch strukturell und funktionell von den…

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Zentraler Taktgeber

Hält die innere Uhr die Krebserkrankung in Schach?

In jeder menschlichen Zelle tickt eine eigene innere Uhr, die sogenannte zirkadiane Uhr, die einem 24-Stunden-Rhythmus folgt. Sie steuert beispielsweise Stoffwechselprozesse und die Zellteilung. Der zentrale Taktgeber für die einzelnen Uhren sitzt im Gehirn und wird durch den Wechsel von Licht und Dunkelheit beeinflusst und folgt einem Tag-Nacht-Rhythmus. Ist der Ablauf der inneren Uhr permanent…

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Chemokine Fractalkine

Gefäßregeneration: Wie sich Wunden schließen

Damit Blut ungehindert vom Herzen in unsere Organe und Gewebe fließen kann, muss die innerste Zellschicht der Arterien intakt sein. Ist dieses sogenannte Endothel verletzt, bilden sich Blutgerinnsel, und Herzinfarkt oder Schlaganfall können die Folge sein. Forscher der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) haben nun entdeckt, dass spezialisierte Reparaturzellen die Endothelwunden aufspüren…

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