Schlagwort: Psychologie

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Anorexie-Forschung

Magersucht kann in den Genen liegen

Anorexia nervosa, besser bekannt als Magersucht, ist nach Angaben des National Center of Excellence for Eating Disorders, USA, die psychiatrische Erkrankung mit der höchsten Sterblichkeitsrate. Im Rahmen einer internationalen Studie unter Beteiligung der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) konnte jetzt aufgezeigt werden, dass die Erkrankung auch genetische Ursachen…

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Abstinenz

Frauen und Alkohol: Verzicht verbessert seelisches Wohlbefinden

Der Verzicht auf Alkohol kann laut einer Studie der University of Hong Kong (HKU) die gesundheitsbezogene Lebensqualität von Frauen verbessern. Vorteile ergeben sich vor allem beim seelischen Wohlbefinden. Laut Forschungsleiter Michael Ni legten immer mehr Studienergebnisse Vorsicht bei der Empfehlung vom moderatem Trinken als Teil einer gesunden Ernährung nahe. Für die Studie wurden die Daten…

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Konzentrationsprobleme nach Unfällen

Schädel-Hirn-Trauma: Kurzer Schreck – oder doch mehr?

Am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden haben sich die Kliniken für Kinderchirurgie, für Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie die Abteilung für Neuropädiatrie der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin zusammengeschlossen, um im Rahmen eines neuen Kooperationsprojektes Bedarf und Wirksamkeit eines Nachsorgeprogramms für Patienten mit Schädel-Hirn-Trauma zu ermitteln. Der Fokus des…

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Psychologischer Test

Gaming Disorder: Harmloses Computerspielen oder schon Gesundheitsrisiko?

Seit wenigen Tagen ist exzessives Computerspielen eine von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) anerkannte psychische Erkrankung. Die Aufnahme der „Gaming Disorder“ in den Krankheitskatalog der WHO und die damit einhergehende Definition bieten neue Möglichkeiten, gesundheitliche und psychosoziale Auswirkungen des exzessiven Computerspielens zu erforschen. Jetzt haben Forschende um Professor…

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"Verkörperte KI"

Ethik: Welche Regeln brauchen Roboter-Therapeuten?

In Zukunft werden wir immer häufiger direkt mit Künstlicher Intelligenz (KI) interagieren. Ein Team der Technischen Universität München (TUM) hat jetzt erstmals systematisch untersucht, wie „verkörperte KI“ schon heute hilft, psychische Erkrankungen zu behandeln. Das Fazit: Wichtige ethische Fragen zu dieser Technologie sind unbeantwortet, es besteht dringender Handlungsbedarf für…

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Netzhautscan

Wenn Schizophrenie ins Auge geht

Die Diagnose psychischer Erkrankungen wie Schizophrenie ist selbst für erfahrene Psychiater oft herausfordernd. Denn die Symptome können sehr vielfältig sein: Bei der Schizophrenie reichen sie von Halluzinationen und Wahnvorstellungen bis zur völligen Antriebslosigkeit, wie sie auch bei schweren Depressionen vorkommt. Die Suche nach biochemischen Markern im Blut oder Nervenwasser sowie nach…

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Manisch-depressiv

20 neue Gene zur bipolaren Störung entdeckt

Die bisher größte genetische Studie zur bipolaren Störung mit 30.000 Patienten ermöglicht ein umfassenderes Verständnis der biologischen Grundlagen der Erkrankung. Eine internationale Forschungsgruppe mit Beteiligung der Universität Basel hat dazu 20 neue Gene entdeckt, wie sie im Fachjournal "Nature Genetics" berichtet. Erst himmelhoch jauchzend und dann wieder zu Tode betrübt…

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Verhaltensauffällig

Schizophrenie: 30 Gene unter Verdacht

Eine Forschungsgruppe des Biozentrums der Universität Basel hat 30 Gene identifiziert, die im Zusammenhang mit Schizophrenie stehen. Das Team konnte aufzeigen, welche krankhaften Veränderungen im Gehirn und Verhaltensauffälligkeiten durch die Gene ausgelöst werden. Die Ergebnisse der Studie wurden jetzt in "Cell" veröffentlicht. Das Forschungsteam von Prof. Alex Schier, Direktor…

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Studie beweist

Weihnachtszeit ohne Stress? Doch, das geht!

Die gute Nachricht kurz vor Weihnachten kommt in diesem Jahr aus der Erholungsforschung: Allem Stress zum Trotz steigt die positive Stimmung derjenigen, die sich auf Weihnachten freuen, schon in der Adventszeit kontinuierlich an. Das zeigt eine aktuelle Studie, die in der Fachzeitschrift „Work & Stress“ veröffentlicht wurde. Der Studie zufolge lohnt es außerdem, in den Weihnachtsferien…

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CERES-Studie

Algorithmen können die Gesundheitsversorgung verbessern

Kölner Forscher haben im Auftrag der Bertelsmann Stiftung eine umfassende Analyse zu den Chancen und Risiken des Einsatzes von Algorithmen in der digitalen Gesundheitsversorgung vorgelegt. Die Untersuchung zeigt anhand konkreter Beispiele und auf Basis einer umfassenden Literaturrecherche, dass der Einsatz von Algorithmen die Qualität und Effizienz der Gesundheitsversorgung erhöhen kann. Das…

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Neurowissenschaft

Mutation, die Autismus verursacht, macht Gehirn unflexibel

Etwa 1% der Patienten mit Autismus-Spektrum-Störung und geistiger Behinderung haben eine Mutation in einem Gen namens SETD5. Wissenschaftler haben nun entdeckt, was auf molekularer Ebene passiert, wenn das Gen bei Mäusen mutiert wird, und wie dies das Verhalten der Mäuse verändert. Das ist ein wichtiger Schritt um zu verstehen, wie Mutationen im SETD5-Gen kognitive Veränderungen bei…

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Neurologische Erkrankungen

Mikroglia: kleine Zellen, die es in sich haben

Lange wurden Mikroglia unterschätzt – doch inzwischen weiß man, dass die kleinen Nervenzellen im Gehirn viel mehr sind als Helfer der Immunabwehr: „Mikrogliazellen übernehmen eine zentrale Rolle bei der Gehirnentwicklung und der Vernetzung von Nervenzellen während der Gehirnreifung bei jungen Erwachsenen. Sie sind außerdem von großer Bedeutung für die Entfernung von Abbauprodukten des…

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Überraschender Fund

Können uns Viren in die Psychiatrie bringen?

Die Entstehung psychiatrischer Erkrankungen gibt Wissenschaftlern nach wie vor Rätsel auf. Jetzt haben Forscher der Universität Würzburg eine mögliche Ursache gefunden, die bislang noch überhaupt nicht mit derartigen Störungen in Verbindung gebracht wurde: Demnach könnte eine Unterart des menschlichen Herpesvirus für Depressionen, bipolare Störungen und ähnliche Krankheitsbilder eine…

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Blick ins Gehirn

Glück ist unsichtbar (zumindest im Kernspin)

Wer glücklich ist, dem sieht man das meist auch an. Ob über das Lieblingsessen mit dem Partner, die bestandene Prüfung oder ein anderes positives Ereignis – allein unsere Mimik spricht in der Regel Bände über unseren Gemütszustand. Ganz anders sieht die Sache allerdings in der funktionellen Bildgebung aus, wie Forscher am Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN) in Magdeburg jetzt…

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Arzt-Patienten-Gespräch

Sehverlust und Stress: Wenn der Arzt alles schlimmer macht

Niemand hört gerne von seinem Arzt, dass er das Augenlicht verlieren wird. Im schlechtesten Fall verschlimmert bereits die Aussage den Verlauf einer Erkrankung. Wissenschaftler des Universitätsklinikums Magdeburg haben erforscht, wie sich der dadurch entstehende psychische Stress auf den Sehverlust auswirkt – und wie Ärzte diesen Teufelskreis durchbrechen können.

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Ausgeschlafen

Guter Schlaf: Nicht die Länge ist entscheidend

Um tagsüber fit und leistungsfähig zu sein, spielen eine gesunde, fettarme Ernährung sowie ungestörter Schlaf eine wichtige Rolle. Von geringerer Bedeutung ist dagegen die Dauer des Schlafes. Das ist das Ergebnis einer jetzt in der Zeitschrift „Health Behavior & Policy Review“ veröffentlichten Studie, die an der Jacobs University Bremen entstanden ist. Dr. Sonia Lippke, Professorin…

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Angststörungen

Warum Stress nicht (immer) schlecht ist

Stress kann positive Effekte auf das Extinktionslernen haben, bei dem zuvor erlernte Assoziationen aufgelöst werden. Wie Kognitionspsychologen der Ruhr-Universität Bochum herausfanden, sorgt Stress dafür, dass das Extinktionslernen unabhängig vom Kontext erfolgt. Das könnte zum Beispiel für Therapien von Angststörungen nützlich sein. Dr. Shira Meir Drexler, Prof. Dr. Oliver Wolf und…

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Landleben

„Stressfresser“ aus dem Kuhstall

Was macht das Landleben eigentlich so gesund? Die dörfliche Ruhe, die frische Luft oder die intakte Nachbarschaft? Wissenschaftler der Universität Ulm haben darauf eine ganz andere Antwort: Landbewohner mit engem Kontakt zu Nutztieren können Stresssituationen immunologisch viel besser bewältigen als Großstädter, die ohne Haustiere aufgewachsen sind. Hilfe bekommen sie dabei von den…

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Bessere Diagnosen

Studie soll Biomarker für psychische Erkrankungen identifizieren

Psychiater diagnostizieren die Erkrankungen ihrer Patienten auf Basis von deren Schilderungen. Sie können nicht wie andere Ärzte auf Röntgenbilder, Blut- oder Fieberwerte zurückgreifen, um ihre Diagnose zu begründen. Das Max-Planck-Institut für Psychiatrie (MPI) möchte im Rahmen einer breit angelegten Studie Biomarker identifizieren, die helfen, psychiatrische Erkrankungen besser zu…

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Verhaltensforschung

Sucht: Was geschieht im Gehirn?

Glücksspiele, Pornos oder Shopping können Süchte auslösen. Was die Forschung darüber weiß, diskutieren 300 führende Wissenschaftler aus aller Welt auf der International Conference on Behavioral Addictions (ICBA). Sie findet erstmals in Deutschland statt und wird organisiert durch Prof. Dr. Matthias Brand von der Universität Duisburg-Essen (UDE) und Prof. Dr. Dr. Astrid Müller von der…

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STEADY-Projekt

IT-Lösung erkennt depressive Episoden

Die adesso AG entwickelt im Rahmen des Forschungsprojektes STEADY des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) eine umfassende IT-Lösung zur langfristigen Betreuung von Depressionspatienten. Ziel ist es, depressive Episoden von betroffenen Patienten frühzeitig anhand einschlägiger Indikatoren zu erkennen. Diese werden mittels Sensoren im Umfeld des Erkrankten erfasst und…

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Vorläufige Ergebnisse veröffentlicht

Screening auf Depression - mehr Schaden als Nutzen?

Bei knapp 12 % aller Erwachsenen in Deutschland wird im Laufe ihres Lebens eine Depression diagnostiziert. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) untersucht derzeit, ob es für Teilnehmerinnen und Teilnehmer eines Screenings Vor- oder Nachteile haben könnte, wenn beispielsweise Hausärztinnen und Hausärzte regelhaft einen Test anbieten, der Hinweise auf…

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Neue Studie

Kommen die Antworten im Schlaf? Bedeutung des Schlafs bei psychiatrischen Störungen

Schlafstörungen sind ein typisches Symptom vieler psychiatrischer Erkrankungen, unter anderem von Depression, Angst und bipolarer Störung. Unbehandelt erhöhen Probleme mit dem Schlaf das Risiko, an einer psychiatrischen Störung zu erkranken. Ungefähr zwei von drei Patienten, die in eine Schlafklinik überwiesen werden, leiden parallel an einer Störung der Psyche. Wissenschaftler am…

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