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Wie das Gehirn Resilienz aktiv aufbaut
Eine neue Studie zeigt: Resilienz ist kein starrer Zustand, sondern ein aktiver neurobiologischer Prozess – mit überraschender Beteiligung des Sehzentrums.

"Mens sana in corpore sano": Schon die alten Römer wussten, dass ein gesunder Körper allein nicht ausreicht. Lange Zeit wurde das Konzept der "mental health" in der Medizin jedoch wenig beachtet. Hier geht es um die Diagnostik und Behandlung psychischer Leiden wie Depression, Zwangs- oder Angststörungen.

Eine neue Studie zeigt: Resilienz ist kein starrer Zustand, sondern ein aktiver neurobiologischer Prozess – mit überraschender Beteiligung des Sehzentrums.

Eine der größten psychischen Belastungen von Krebsüberlebenden ist die Angst vor der Rückkehr der Erkrankung. Eine Pilotstudie untersucht zwei Therapieansätze zur Behandlung von Progredienzangst.

Schwere Unfälle, starke Blutungen, ein geplatztes Aneurysma: Komplikationen im OP können Chirurgen so stark belasten, dass es ihre weitere Karriere gefährdet. Experten warnen vor Nachwuchsmangel.

Verwirrung, Desorientiertheit, Halluzinationen: Delir zählt zu den häufigsten, aber am meisten unterschätzten Komplikationen in der Herzmedizin. Neue Forschung zeigt, wie wichtig Prävention ist.

Menschen mit psychischen Erkrankungen haben ein erhöhtes Risiko, an Diabetes zu erkranken. Sie werden bei bestehendem Diabetes jedoch nicht ausreichend medizinisch versorgt, wie eine Studie zeigt.

Chatbots und KI-Charaktere kommen immer häufiger bei Fragen zur mentalen Gesundheit zum Einsatz. Sie bieten Chancen, bergen aber auch Risiken. Forscher erklären, warum klare Regeln nötig sind.

Was Ärzte täglich in Notaufnahme, Intensivstation und anderen Bereichen ihres Berufs erleben, bringt viele an den Rand der Überlastung. Maßnahmen für mehr Resilienz sollen Burnout vorbeugen.

Menschen mit Diabetes haben ein etwa doppelt so hohes Risiko für Depressionen wie die Allgemeinbevölkerung. Neue Erkenntnisse könnten dazu beitragen, Therapien zukünftig individuell anzupassen.

Gedächtnis- und Konzentrationsdefizite, Angstzustände, Depressionen: Eine Studie zeigt, dass eine Covid-19-Erkrankung anhaltende und spezifische kognitive Einschränkungen nach sich ziehen kann.

Resilienz – die Fähigkeit, mit Stress, Krisen und Schicksalsschlägen konstruktiv umzugehen – schützt auch das Herz vor kardiovaskulären Erkrankungen. Darauf deuten neue Studiendaten hin.

Bei fast jeder sechsten Person mit der Diagnose Krebs ist die Erkrankung letztlich nicht die Todesursache, zeigt eine neue Studie. Stattdessen sterben viele in den ersten Jahren an Lebererkrankungen, Suizid oder Infektionen.

Große KI-Sprachmodelle (LLM) könnten Patienten mit lebensmüden Gedanken oder Todeswunsch frühzeitig erkennen und so zur Prävention von Suizid in der Klinik beitragen.

Stigmatisiert, fehldiagnostiziert und oft ohne Therapie: Das Deutsche Zentrum für Psychische Gesundheit will Wissenslücken rund um das Krankheitsbild Post-Covid schließen.

Die Corona-Pandemie hat die medizinischen Versorgungssysteme für Krebskranke vor große Herausforderungen gestellt: Behandlungsstrategien mussten geändert werden.

In diesem Webinar am 10. Oktober 2024, 14:00 BST (13:00 UTC, 07:00 PDT) erfahren Teilnehmende, wie das Psychotropic Drug Directory sie bei der Betreuung von Patienten mit Depression und kardiovaskulärer Erkrankung unterstützt. Weitere Details und Anmeldung hier.

Lässt sich das Risiko für psychische Erkrankungen wie Angststörungen an den Augen ablesen? Forscher wollen klären, ob die Reaktionen der Pupille bei Kleinkindern eine Vorhersage ermöglichen.

Mit einem 7-Tesla-MRT lassen sich feinste Strukturen und molekulare Vorgänge im Gehirn darstellen – beste Voraussetzungen für die Hirnforschung. Jetzt konnte eines der Geräte angeschafft werden.

Ungleiche Behandlung, schlechte Work-Life-Balance: Weibliche Fachkräfte im Gesundheitswesen sind größerem Stress ausgesetzt und haben ein höheres Burnout-Risiko als Männer, so eine neue Studie.

Hinter Erkrankungen wie Parkinson, Dystonie, Zwangsstörungen oder Tourette stecken oft gestörte Verbindungen im Gehirn. Forscher haben erstmals eine "Landkarte" dieser Netzwerke erstellt.