Schlagwort: Darmkrebs

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Forschung

Einzelzelluntersuchungen decken unerwartete Unterschiede von Darmkrebszellen auf

Krebs entsteht oft durch Veränderungen in Genen, die für die Kommunikation und die Informationsverarbeitung in Zellen wichtig sind. Viele moderne Therapien setzen daher darauf, in diese veränderten Informationskanäle der Zellen einzugreifen. Wissenschaftlern vom Deutschen Krebskonsortium DKTK an der Charité – Universitätsmedizin Berlin ist es nun gelungen, auf Einzelzellebene Auswirkungen…

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Mikrosatelliten

Magen- und Darmkrebs: KI findet geeignete Patienten für Immuntherapie

Veränderungen von bestimmten Abschnitten im Erbgut einer Krebserkrankung – den sogenannten Mikrosatelliten – sind ein wichtiger Hinweis darauf, ob bei einem Patienten mit Magen- oder Darmkrebs eine Immuntherapie erfolgreich sein könnte. Wissenschaftler der Uniklinik RWTH Aachen, des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Deutschen Konsortiums für Translationale Krebsforschung (DKTK)…

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Onkologie

Familiärer Darmkrebs: Unterschätztes Risiko für Halbgeschwister

Darmkrebs ist die dritthäufigste Krebserkrankung weltweit und gehört zu den häufigsten Krebsarten in Deutschland. Wenn es in der Familie Darmkrebsfälle gibt, ist bekanntlich das Risiko erhöht, selbst daran zu erkranken. Heidelberger Krebsforscher haben nun gemeinsam mit internationalen Kollegen in der weltweit größten registerbasierten Kohortenstudie anhand der Familiengeschichte von über…

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Todesfälle sind vermeidbar

Darmkrebs-Früherkennung mit neuer Generation von Labortests

„Der Erfolg der Darmkrebsfrüherkennung ist eine der positiven Botschaften, die es bei Krebserkrankungen gibt“, sagt der Geschäftsführer des Verbandes der Diagnostica-Industrie (VDGH), Dr. Martin Walger. Der Krebs entsteht aus gutartigen Wucherungen der Darmschleimhaut, entwickelt sich sehr langsam und ist rechtzeitig erkannt heilbar.

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Darmbarriere

Insulin schützt vor Darmkrebs

Übergewicht fördert die Entstehung von Insulinresistenz und die Häufigkeit an Darmkrebs zu erkranken. Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Stoffwechselforschung identifizieren eine neue Wirkungsweise des Insulinsignalweges in der Darmschleimhaut, der für die Aufrechterhaltung der Darmbarriere verantwortlich ist und den Zusammenhang von Insulinresistenz und Darmkrebs erklärt.

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Biomarker Wnt

Darmkrebs: Unterschiedliche Signalwege bringen Zellen auf die falsche Bahn

Signalmoleküle der Wnt-Familie gehören zu den wichtigsten Botenstoffen, damit sich unsere stark beanspruchte Darmschleimhaut fortwährend erneuern kann. Gleichzeitig ist ein „Zuviel" an Wnt ein häufiger Auslöser für Darmkrebs. Wnt gilt deshalb als wichtiger Biomarker und therapeutischer Angriffspunkt. Welche zelluläre Antwort durch Wnt ausgelöst wird, kann dabei einen günstigen…

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Forschung

Signalweg von Darmkrebs entschlüsselt

Eine anhaltende Entzündung des Darms ist ein bekannter Risikofaktor für Darmkrebs. Forscher des Medical College of Georgia haben jetzt erforscht, wie das Entstehen dieser häufigen und oft tödlichen Krebsart ermöglicht wird. Bleibt die Entzündung bestehen, kann sie zu einer Vielzahl anderer Erkrankungen beitragen. Die Bandbreite reicht dabei von Krebs bis zu Herz-Kreislauf-Leiden. Das Team…

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Darmkrebsvorsorge

Früherkennung von Darmkrebs durch KI verbessern

Die Entwicklung von Systemen mit Künstlicher Intelligenz (KI) schreitet rasend schnell voran – auch in der Medizin. 2017 hat in China mit dem kleinen Roboter-Arzt „Xiaoyi“ erstmals ein System mit Künstlicher Intelligenz das ärztliche Examen bestanden. Auch die Früherkennung von Darmkrebs könnte in Zukunft durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz verbessert werden. In aktuellen…

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Krebs-Prävention

Tumorerkrankungen: Übergewicht löst Nikotin als Hauptrisiko ab

Mehr als ein Drittel aller Tumorerkrankungen ist nach Schätzungen der WHO auf Lebensstilfaktoren zurückzuführen: Übergewicht und Bewegungsmangel erhöhen das Risiko für viele Krebserkrankungen. Dagegen beugen eine gesunde, ausgewogene Ernährung und körperliche Aktivität Tumorerkrankungen vor und wirken positiv auf Therapie, Überleben und Lebensqualität von Krebspatienten. Wie sich…

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Biomedizinisches Tattoo

Krebs: Künstlicher Leberfleck als Frühwarnsystem

Krebs ist in den Industrieländern heutzutage nebst Herzkreislauferkrankungen Todesursache Nummer eins. Viele Betroffene erhalten die Diagnose erst dann, wenn ein Tumor bereits weit fortgeschritten ist. Dies schmälert die Aussichten auf Heilung oft massiv: Bei Prostatakrebs liegt die Heilungsrate bei 32 Prozent, bei Dickdarmkrebs bei nur gerade 11 Prozent. Könnte man solche Tumore zuverlässig…

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Klarheit dank Blutprobe

Genetisches Risikoprofil kann Darmkrebsvorsorge verbessern

Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) haben einen Weg gefunden, das Auftreten von klinisch relevanten Darmkrebsvorstufen anhand einer Blutprobe vorherzusagen. Bei über 1000 Menschen, die eine Vorsorge-Koloskopie wahrgenommen hatten, fahndeten sie nach winzigen Varianten im Erbgut (so genannten Einzelnukleotid-Polymorphismen), die mit dem Auftreten von Darmkrebs in…

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Neues Online-Angebot

DeutschesGesundheitsPortal: Ein großer Schritt zum mündigen Patienten

Neueste wissenschaftliche Studien- und Forschungsergebnisse sind bislang nahezu ausschließlich Ärzten und Wissenschaftlern vorbehalten. Das DeutscheGesundheitsPortal – ein Startup aus Köln – macht jetzt dieses Wissen transparent und für Patienten und Angehörige kostenlos verfügbar. Zu derzeit 18 schweren und meist chronischen Erkrankungen recherchieren die WissenschaftlerInnen des…

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Lecker, aber risikoreich

Entzündungsfördernde Ernährung erhöht das Risiko für Darmkrebs

Die Ernährung kann ganzheitliche und örtliche Entzündungen des Darms beeinflussen, die in der Wissenschaft schon häufig mit der Entstehung von Darmkrebs in Verbindung gebracht wurden. Außerdem ist bekannt, dass chronische Entzündungen die Immunabwehr negativ beeinflussen können. Es stellt sich daher die Frage, ob durch die Ernährung verursachte Entzündungen im Darm das Immunsystem soweit…

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Update

Neue S3-Leitlinie Kolorektales Karzinom erschienen

Etwa 64.000 Menschen erkranken in Deutschland jährlich neu an einem kolorektalen Karzinom (KRK), ca. 26.000 Menschen sterben jährlich daran. Diese Zahlen weisen das kolorektale Karzinom als einen der häufigsten malignen Tumoren in Deutschland aus. 1999 veröffentlichte die DGVS in Zusammenarbeit mit der Deutschen Krebsgesellschaft erstmalig eine S3-Leitlinie für das KRK. „Bei der…

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Parasit oder Helfer?

Wurmkur für den Darm? Nicht immer eine gute Idee

Spielt der Darm verrückt, kann eine Wurmkur Wunder wirken: Vergleichende Studien belegen, dass Würmer bei Autoimmunerkrankten helfen können. Leiden sie jedoch an entzündlichem Darmkrebs, schaden sie mehr als sie nützen. Das fanden Forscher des Instituts für Medizinische Mikrobiologie der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) am Universitätsklinikum Essen (UK Essen)…

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Darmkrebsvorsorge

Neun Tests – trotzdem vergleichbare Ergebnisse

Je eher man Darmkrebs und seine Vorstufen entdeckt, desto besser. Seit diesem Jahr werden dafür neue immunologische Tests auf Blut im Stuhl eingesetzt. Erst wenn ein bestimmter Schwellenwert des Blutfarbstoffs Hämoglobin überschritten wird, signalisieren die Tests ein positives Ergebnis. Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum haben neun dieser Tests miteinander verglichen. Ihr…

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Leberintervention

Perspektiven der SIRT – wer profitiert und warum?

Die selektive interne Radiotherapie (SIRT) wird häufig nur in ihrer palliativen Dimension betrachtet. Inzwischen dringt das Verfahren allerdings zunehmend in den kurativen Bereich vor, wie Prof. Dr. Jens Ricke, Inhaber des Lehrstuhls für Radiologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Direktor der Klinik und Poliklinik für Radiologie am Klinikum der LMU berichtet.

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Patientensicherheit

Rechner ermittelt individuelles Risiko bei Darmkrebs-OP

Die Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) hat zusammen mit dem Institut für medizinische Informationsverarbeitung, Biometrie und Epidemiologie der LMU München einen Rechner entwickelt, der das individuelle Risiko eines Patienten, bei einer Darmkrebsoperation Komplikationen zu erleiden, mit einer statistischen Wahrscheinlichkeit kalkuliert.

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