
Prof. Malte Spielmann
„Wir sind im Zeitalter der Genommedizin angekommen“
Malte Spielmann hat zum Jahresbeginn die Professur für Medizinische Genetik und Humangenetik an der Charité – Universitätsmedizin Berlin übernommen.

Malte Spielmann hat zum Jahresbeginn die Professur für Medizinische Genetik und Humangenetik an der Charité – Universitätsmedizin Berlin übernommen.

Zurück ins Leben nach einem Herzstillstand: Ein neues Nachsorgeprogramm hilft Überlebenden über ein Jahr hinweg medizinisch, psychologisch und genetisch – ein Novum in Deutschland.

Der bislang umfassendste epigenetische Atlas für kindliche Krebserkrankungen verspricht ein besseres Verständnis von Hirntumoren bei Kindern und könnte neue Ansätze für Therapien liefern.

Wenn bei Krebspatienten Genveränderungen im Tumor gefunden werden, ist oft unklar, wie sich dies auf die Therapie auswirkt. Ein Mutations-Katalog mit über 11.000 Genvarianten soll dabei helfen, bessere Therapieentscheidungen zu treffen.

Lässt sich die Therapie von Brustkrebs-Patientinnen durch Medikamente verbessern, die auf das individuelle genetische Profil ihres Tumors zugeschnitten sind? Eine neue Studie weckt Hoffnung.

Die Genomsequenzierung birgt enormes Potenzial für die Diagnose und die Behandlung seltener Erkrankungen und fortgeschrittenem Krebs. Ein neues Projekt bietet Betroffenen molekulare Diagnostik.

Mit zunehmendem Alter können sich Blutstammzellen im Knochenmark genetisch verändern. Das stellt für Patienten mit Herzerkrankungen wie KHK eine besondere Gefahr dar, wie neue Forschung zeigt.

Prof. Diana Le Duc ist neue Leiterin des Instituts für Klinische Genetik am Universitätsklinikum Dresden. Die Expertin bringt umfassende Erfahrung in der genetischen Diagnostik und Erforschung Seltener und Onkologischer Erkrankungen mit.

Forschungsgruppe des UKSH belegt erstmals Überlegenheit der Genomsequenzierung bei seltenen Erkrankungen und Krebs gegenüber herkömmlichen Verfahren

Treten bei der Verteilung medizinischer Daten Cluster auf, kann das die Ergebnisse verfälschen. Am Beispiel von Endometriose zeigen Forscher ein Verfahren, das dieses Clustering verhindert.

Interferon oder Glatirameracetat? Die Wahl des Medikaments zur Behandlung von Multipler Sklerose glich bislang einem Münzwurf. Ein neuer Biomarker soll nun einen eindeutigen Maßstab liefern.

Etwa jede fünfte Person mit Lynch-Syndrom entwickelt im Laufe der Jahre einen zweiten Dickdarmkrebs. Forscher untersuchen nun gezielt Risikofaktoren, um die personalisierte Versorgung zu verbessern.

Ein neues, nicht invasives diagnostisches Verfahren soll aggressive Tumore in der Bauchspeicheldrüse im Frühstadium mit hoher Präzision erkennen und so die Behandlungsprognose erheblich verbessern.

Eine neue Art der Gentherapie soll nach einem Herzinfarkt die elektrische Weiterleitung im Narbengewebe teilweise wiederherstellen und so lebensgefährliche Herzrhythmusstörungen verhindern.

Forscher haben eine Methode entwickelt, um die zeitliche Entwicklung – die Evolution – von Körperzellen, von denen eine Krebsgefahr ausgeht, aus einer einzelnen Gewebeprobe zu rekonstruieren.

Prof. Dr. Ivonne Regel verstärkt seit dem 1. Juli 2025 als Professorin für Tumorimmunologie die Medizinische Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU).

Ein Forschungsteam hat neue Erkenntnisse zur Entstehung von Wilms-Tumoren, bösartigen Nierentumoren bei Kleinkindern, gewonnen. Das könnte die Grundlage für eine verbesserte Früherkennung bilden.

Für viele für neuronale Entwicklungsstörungen ist die Ursache bislang völlig unklar. Forscher haben eine Vielzahl von Mutationen in kleinen nukleären RNAs als genetische Ursache identifiziert.

Eine neue Studie soll neue Biomarker zur Diagnose und Prognose des Krankheitsverlaufs für junge Patienten mit der Charcot-Marie-Tooth-Krankheit Typ 1A (CMT1A) identifizieren.