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Drei Millionen Deutsche ohne schnelle Schlaganfall-Hilfe
Rund drei Millionen Menschen in Deutschland können bei einem Schlaganfall nicht innerhalb von 30 Minuten versorgt werden. Experten sehen komplexe Herausforderungen.

In der Medizin ist Zeit häufig ein entscheidender Faktor. So zählt bei Schlaganfall, Herzinfakt oder auch bei Unfällen jede Minute und kann drastische Auswirkungen auf Gesundheit oder sogar Überleben des Patienten haben. Lesen Sie hier, wie innovative Techniken Notfallmediziner in diesem Wettlauf unterstützen.

Rund drei Millionen Menschen in Deutschland können bei einem Schlaganfall nicht innerhalb von 30 Minuten versorgt werden. Experten sehen komplexe Herausforderungen.

Patienten mit Herz-Kreislauf-Stillstand erhalten in deutschen Kliniken zwar schnell eine Reanimation, die Überlebensrate bleibt dennoch gering. Der neue DGAI-Jahresbericht zeigt Verbesserungspotenziale auf.

Die Notfallmedizin kommt im Medizinstudium oft zu kurz, da Notfälle in der Realität kaum geübt werden können. Ein virtueller Schockraum soll helfen, die Kompetenzen der Studierenden zu stärken.

Um Notfalleinsätze gezielter vorzubereiten und Patienten nach einem schweren Verkehrsunfall schneller und besser zu helfen, wollen Forscher Auto-Unfalldaten in eine digitale Rettungskette einbinden.

Ein Roboter, der Patienten mit Spannungspneumothorax per Telemedizin behandelt – mit dieser Lösung wollen Forscher die Notfallmedizin voranbringen, etwa auf Evakuierungsflügen in Krisengebieten.

Telemedizin könnte Personal im Pflegeheim unterstützen, wenn es Bewohnern plötzlich schlechter geht. Ein neues Pilotprojekt im Landkreis Traunstein lotet das Potenzial der Technik aus.

Werden Frauen mit Schlaganfall weniger gut versorgt als Männer? Eine neue Kohortenstudie widerlegt diese Vermutung. Allerdings zeigen die Ergebnisse auch ein höheres Risiko schwerer Schlaganfälle.

Unterstützung für Rettungsdienste bei der Zuweisung in Krankenhäuser: Ein Forschungsprojekt untersucht, wie der Einsatz von KI die Erstversorgung nach einem Schlaganfall weiter verbessern kann.

Erleiden Frauen einen Herzinfarkt, stehen ihre Chancen für eine schnelle und wirksame Behandlung schlechter als die von Männern. Eine Studie geht den Gründen für diese Ungleichbehandlung nach.

Kann ein KI-basiertes Diagnosesystem die Qualität der Diagnosestellung verbessern? Eine umfangreiche Studie zeigt, dass die Technik den hohen Erwartungen noch nicht gerecht wird.

Das Gerätedatenmodul für Rettungskräfte kann künftig automatisiert relevante Daten einer Reanimation auswerten. Das soll die Notfallversorgung bei Herz-Kreislauf-Stillstand verbessern.

Wenn ein Kind kleine Spielzeugteile oder eine Batterie verschluckt, wird es schnell lebensgefährlich. Eine überarbeitete Leitlinie soll die Versorgungssicherheit weiter verbessern.

Ein Team aus Forschenden konnte jetzt durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) deutlich exakter bestimmen, zu welchem Zeitpunkt ein Schlaganfall stattgefunden hat.

Über 50.000 Menschen erleiden in Deutschland jährlich einen Herz-Kreislauf-Stillstand. Nur, wer innerhalb von drei bis fünf Minuten reanimiert wird, hat gute Chancen, ohne größere Einschränkungen zu überleben. Allerdings braucht der Rettungsdienst im Schnitt bis zu 15 Minuten, um den Patienten zu erreichen. Das app-basierte System ‚Region der Lebensretter‘ soll qualifizierte Ersthelfer…

Um die Behandlung beim kardiogenen Schock zu verbessern, ist mehr Wissen über Medikation, den Einsatz von Herzpumpen, Grunderkrankungen und Abläufe in der Versorgung nötig, zeigt eine neue Arbeit.

Mithilfe einer innovativen Laser-Methode analysiert ein neuer Bluttest typische Biomarker und könnte so einen Herzinfarkt innerhalb von Minuten statt wie bisher mehrerer Stunden diagnostizieren.

Das BMG will einen neuen Facharzt für Notfallmedizin einführen. Keine gute Idee, befinden Experten der DGIM – und sprechen sich für die Beibehaltung der Zusatz-Weiterbildung aus.

Leben retten mit KI: Wissenschaftler haben im Rahmen des KIRETT-Projekts ein tragbares Gerät entwickelt, das bei Rettungseinsätzen praktische Handlungsempfehlungen zur Erstversorgung gibt.

Eine personalisierte KI namens ARTEMIS zum Ausschluss eines Herzinfarkts könnte im ambulanten und präklinischen Bereich durchgeführt werden und so Notaufnahmen der Krankenhäuser entlasten.