Schlagwort: Notfallmedizin

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Kreislaufstillstand

Reanimationsmatte vereinfacht Herzdruckmassage

Rund 10 000 Menschen sterben hierzulande jährlich in Folge eines Herz-Kreislaufversagens, obwohl sie gerettet werden könnten. Nur fünfzehn Prozent der Deutschen trauen sich in einer solchen Notsituation zu, mit einer Herzdruckmassage den Betroffenen zu helfen. Eine neuartige Reanimationsmatte soll künftig unausgebildeten Ersthelfern das Wiederbeleben bei Herzstillstand erleichtern. Ein…

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Mobiler Ultraschall

Sonografie für Notärzte gefordert

Im Ernstfall entscheiden oft nur Minuten über Leben oder Tod. Je schneller ein Notarzt vor Ort die richtige Diagnose stellen kann, desto gezielter die Erstmaßnahmen. Ein Ultraschallgerät im Einsatzfahrzeug kann maßgeblich dazu beitragen, zeitnah die richtige Diagnose zu stellen und damit die richtige Therapie einzuleiten. „Zwar werden mehr und mehr Notarzteinsatzfahrzeuge mit sogenannten…

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Debatte um Krankenhaus-Schließungen

"Strukturelle Veränderungen sind notwendig"

Die Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN) begrüßt in ihrer aktuellen Stellungnahme die kritische Diskussion um eine Neuordnung der Deutschen Krankenhauslandschaft, die durch die aktuelle Bertelsmann-Studie ausgelöst wurde. Nach Ansicht der Fachgesellschaft ist es auch aufgrund des Personalmangels dringend notwendig, insbesondere in Ballungsräumen…

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Expertendebatte auf dem ECR

Ultraschall oder CT bei Abdomen-Schmerz?

„US first“, diese Worte kamen auf dem ECR in Wien nicht von Donald Trump, sondern fielen auf der ‚Pros & Cons‘-Session, auf der Experten über die Vorzüge des Ultraschalls bei akuten abdominellen Schmerzen sprachen. „Nein, CT muss es sein“, hielt ihnen die Fraktion der Computertomographie-Anhänger entgegen – es war der Beginn einer ebenso kurzweiligen wie aufschlussreichen…

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Notfalldiagnostik

Abdominale Bildgebung: CT, MRI oder CEUS?

Die Vor- und Nachteile der CT, MRT und des kontrastverstärkten Ultraschalls (CEUS) in der abdominellen Notfalldiagnostik waren Thema der Session „Abdominal Emergencies: advanced imaging in daily routine“ beim ECR 2019. Professor Etienne Danse von der Bildgebungsabteilung des St. Luc Universitätskrankenhauses der Katholischen Universität Leuven, Belgien, legte den Schwerpunkt auf den…

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Transkoronare Ablation der Septum-Hypertrophie

TASH erstmals erfolgreich in der Notfall-Rettung

Derzeit werden nach Forderungen des Deutschen Rats für Wiederbelebung (German Resuscitation Council, GRC) Cardiac Arrest Center (CAC) an deutschen Krankenhäusern etabliert. Wie effektiv diese Struktur ist, zeigt ein Fall aus dem Universitätsklinikum Regensburg (UKR), bei dem innerhalb des CAC eine Patientin mit Takotsubo Kardiomyopathie im Rahmen einer Rettungsmaßnahme erstmals erfolgreich…

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Vorschau Medical Taiwan 2019

Medizinmesse zeigt Tech aus Taiwan

KI-Kliniken und Reha-Räder, Exoskelette und stylische Schutzmasken – die Gesundheitsversorgung in Taiwan hat viele Gesichter, das stellt vom 27.-30. Juni 2019 die internationale Messe Medical Taiwan erneut eindrucksvoll unter Beweis. Wir haben teilnehmende Firmen und Kliniken besucht und stellen einige der kommenden Messe-Highlights vor, die schon bald auch in Europa für frischen Wind sorgen…

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Fall-Serie

Smartphones: Höheres Unfallrisiko für Kinder und Jugendliche?

Ärzte der Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie des Universitätsklinikums Leipzig (UKL) haben die weltweit erste Fall-Serie von Smartphone-bezogenen Unfällen bei Kindern und Jugendlichen veröffentlicht. Die Ergebnisse sind nun in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift "Pediatric Emergency Care" veröffentlicht worden. Untersucht wurden Fälle von Kindern und Jugendlichen,…

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Handlungsempfehlungen

Intensivmedizin und Organspende: neues Positionspapier

Ethische Konflikte beim Thema Organspende sollen unter Medizinern vermieden werden – zu diesem Zweck hat die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) nun ein neues Positionspapier veröffentlicht. Konflikte treten dann auf, wenn Organfunktionen eines verstorbenen Patienten intensivmedizinisch aufrechterhalten werden, dies dem Verstorbenen aber nicht mehr…

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Herzdruckmassage ohne Atemspende

Experten fordern: Wiederbelebung vereinfachen!

Jedes Jahr erleiden ca. 65.000 Menschen in Deutschland ein plötzliches Herzversagen und über 60.000 versterben daran. Das müsste nicht sein. Viele könnten gerettet werden, wenn Zeugen (zumeist medizinische Laien) sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen beginnen würden. Dies tun in Deutschland aber nur etwa 40 %. „Wir haben in Deutschland immer noch das Problem, dass Ersthelfer häufig nur die…

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Hilfe von oben

ADAC testet bemannte Multikopter im Rettungsdienst

Als weltweit erste Luftrettungsorganisation prüft die ADAC Luftrettung den Einsatz von bemannten Multikoptern im Rettungsdienst. Für das Pilotprojekt hat das gemeinnützige Unternehmen aus München eine Machbarkeitsstudie gestartet, die von der ADAC Stiftung gefördert wird. Dazu wurden in Deutschland zwei Modellregionen ausgewählt: der Rettungsdienstbereich Ansbach mit Luftrettungsstandort…

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Notfallversorgung

Herz-Lungen-Maschine: Vom 200-Kilo-Gerät zur mobilen Notfallversion

Klein, kompakt und transportabel – die mobile Herz-Lungen-Maschine (HLM) ermöglicht schnelle und kompetente Notfallversorgung von Patienten mit akutem Herz- und Lungenversagen. Im Vergleich zu Herz-Lungen-Maschinen (HLM) bei Herzoperationen, die ca. 200 Kilo wiegen und einen komplexeren Aufbau haben, passt die mobile Variante in den Rettungs- oder Notarztwagen und Hubschrauber. „Bei…

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Thrombektomie

Ist das Zeitfenster beim Schlaganfall größer als gedacht?

Schlaganfallpatienten könnten viel länger von einer mechanischen Thrombektomie profitieren als bislang angenommen. Die aktuellen Leitlinien empfehlen bei einem großen arteriellen Gefäßverschluss die Entfernung des Blutgerinnsels mittels mechanischer Thrombektomie bis zu sechs Stunden (Zeitpunkt der Leistenpunktion) nach Auftreten der Symptome. Es gibt allerdings Anzeichen, dass dieses…

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Alles im Blick

Unstillbare Blutungen verlangen MTRAs alles ab

Hört ein Patient nicht auf zu bluten, heißt es: einen kühlen Kopf zu bewahren – das gilt natürlich auch für die Medizinisch-technischen Radiologieassistenten (MTRAs). Prof. Dr. Boris Radeleff, Chefarzt am Sana Klinikum Hof und Leiter der Abteilung für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, erklärt, warum die MTRA eine so zentrale Rolle bei der Versorgung von Patienten mit…

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Total Ultrasound Body Examination

Der TUBE-Ansatz bei perioperativem Point-of-Care Ultraschall

Dank der Entwicklungen im Point-of-Care Ultraschall arbeiten Anästhesisten in perioperativer Medizin zunehmend mit einem Ganzkörperansatz zur Patientenevaluation, auch TUBE (Total Ultrasound Body Examination) genannt. Dr. Christophe Aveline, Facharzt für Anästhesie in der Intensivmedizin und Chirurgie am Privatklinikum Sévigné in Rennes, Frankreich, ist ein Befürworter des TUBE-Ansatzes…

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Katastrophen, Terror & Co.

Bereit sein ist alles: Die Rolle der Kliniken im Fall der Fälle

Brände, Großschadenslagen, Naturkatastrophen oder Terroranschläge – bei solchen Szenarien müssen Krankenhäuser über sich hinauswachsen. Das gelingt jedoch nur mit perfekter Vorbereitung: Einsatzpläne für außergewöhnliche Notfälle, regelmäßige Simulationen und reale Übungen ermöglichen es Kliniken, handlungsfähig zu bleiben, wenn es darauf ankommt. Warum die Sensibilisierung für…

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Regelung

Längere Wege für Rettungswagen: Neue Notfallstufen lösen Besorgnis aus

Zum Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) über das Notfallstufenkonzept erklärt der Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Dr. Gerald Gaß: „Der G-BA hatte den Auftrag, Unterfinanzierungen im Fallpauschalensystem, die sich aufgrund personeller und medizinisch-technischer Vorhaltungen ergeben können, zu identifizieren und über die Festlegung von…

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Sensorsystem

RescueWave bringt Ordnung ins Chaos bei Großschadensfällen

Die Reihenfolge, nach der Opfer bei einem sogenannten „Massenanfall von Verletzten“ erstversorgt und abtransportiert werden, wird bisher nach einem System festgelegt, das aus der Militärmedizin stammt: Farbige Anhängekarten entscheiden über die Priorität eines medizinischen Notfalls. Ein neues elektronisches System mit dem Namen RescueWave soll jetzt die Einsatzführung effizienter…

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Zeit für Thrombektomie

CT-Perfusion erhöht Therapiechancen von diagnoseverzögerten Patienten

In der Schlaganfalldiagnostik ist die CT das schnellste, robusteste und am weitesten verbreitete Verfahren der Bilddiagnostik. Mit ihrer Hilfe kann eine Blutung ausgeschlossen und ein Gefäßverschluss lokalisiert werden. Mit der CT-Perfusion sind zusätzlich Aussagen zur Blutversorgung des Gewebes möglich. Neue Studienergebnisse zeigen zudem, dass die CT-Perfusion ein geeignetes Werkzeug ist,…

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Krisenkommunikation

Anschläge und Attentate: Herausforderungen für die Radiologie

Terror, Anschläge und Attentate sind mittlerweile auch in Mitteleuropa angekommen. Eine adäquate Vorbereitung aller Einsatzkräfte ist daher besonders wichtig. Denn nicht nur eine hohe Reaktionsbereitschaft, sondern auch effiziente Kommunikationsketten und interdisziplinäre Zusammenarbeit sind in solchen Szenarien unabdingbar. Professor Stefan Wirth, Geschäftsführender Oberarzt der Klinik…

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Sicheres Böllern

Handverletzungen durch Silvester-Feuerwerk vermeiden

Durch unsachgemäßes Anzünden, illegal importierte oder selbstgemachte Feuerwerkskörper und Leichtsinn endet die Silvesterfeier für viele Menschen in der Notaufnahme: Gerade im Bereich der Hände, des Brustkorbs und des Gesichts kommt es zum Jahreswechsel zu zahlreichen Verbrennungen und Verletzungen durch Böller. Prof. Dr. Joachim Windolf, Direktor der Klinik für Unfall- und Handchirurgie…

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Feuerwerk

Wenn Silvester beim Augenarzt endet: Jeder dritte Betroffene ist ein Kind

Verletzungen durch Silvesterraketen und Böller betreffen vor allem Kinder und junge Erwachsene bis 25 Jahre. Das ergab eine Erhebung der DOG Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft an deutschen Augenkliniken. Oftmals hatten die Betroffenen den Knallkörper nicht einmal selbst gezündet. Die Fachgesellschaft für Augenheilkunde fordert mehr Aufklärung und bessere Schutzmaßnahmen, um…

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Besondere Würdigung

DIVI und Philips verleihen erstmals Forschungsförderpreis Delir-Management

Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) und Royal Philips verleihen zum ersten Mal den Forschungsförderpreis Delir-Management. Der mit 10.000 Euro dotierte Förderpreis wurde jetzt während des DIVI-Jahreskongresses in Leipzig überreicht. Preisträgerin ist Privatdozentin Dr. med. Barbara Sinner, die an der Klinik für Anästhesiologie der…

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