Krebs

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Infektionsschutz contra Behandlung

COVID-19: Patienten mit aktiver Krebserkrankung testen

Das Dilemma ist groß: Die Angst vor einer möglichen Infektion mit SARS-CoV-2 darf die lebensnotwendige Behandlung einer Krebserkrankung nicht verhindern, aber ein bereits infizierter Krebspatient soll auch nicht zusätzlich durch Komplikationen von COVID-19 gefährdet werden – und eine gesamte Praxis oder Station anstecken. Ein Weg zu mehr Sicherheit ist die breite und wiederholte Testung…

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Zelleigener Entsorgungsmechanismus

"Protein-Schredder" helfen im Kampf gegen Krebs

Ein internationales Forscherteam unter Federführung der Universitäten Bonn und Ulm hat untersucht, wie sich ein zelleigener „Protein-Schredder“ gezielt zum Kampf gegen Krebs programmieren lässt. In ihrer Studie konnten die Wissenschaftler den Abbau von Proteinen nachweisen, die zum Beispiel bei Brustkrebs übermäßig aktiv sind. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift „Chemical…

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Forschung zur Interaktion zwischen Stammzellen und Nerven

Schlüsselrolle bei Geweberegeneration – und Krebswachstum

Stammzellen können eine Vielzahl von spezifischen Geweben erzeugen und werden medizinisch zunehmend für den Ersatz von Knochen oder Knorpeln eingesetzt. Stammzellen sind aber auch in Krebsgeweben vorhanden, wo sie am Fortschreiten von Tumoren und an der Metastasierung beteiligt sind. Nerven wiederum sind wesentlich für die Regulierung der physiologischen und regenerativen Prozesse, an denen…

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Angst vor einer Infektion

COVID-19 bei Krebspatienten: Achtsamkeit und Abwägung

Die Zahl der weltweit und der in Deutschland an dem neuen Coronavirus SARS-CoV-2 erkrankten Menschen steigt rasch. Krebserkrankte sind besonders verunsichert. Die DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie e.V. hat Empfehlungen für Ärzte sowie Informationen für Patienten herausgegeben. Kernpunkt ist die individuelle Abwägung des Risikos durch die Krebserkrankung…

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Verbesserte Krebs-Bildgebung

Neues Kontrastmittel erleichtert Früherkennung von Metastasen im Gehirn

Eine Forschungsgruppe um Leif Schröder vom Leibniz-Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie (FMP) hat einen Weg gefunden, wie sich Metastasen bestimmter Krebsarten im Gehirn in Zukunft frühzeitig und mit möglichst wenig Kontrastmittel auffinden lassen. Das Team nutzt dafür ein synthetisches Molekül, mit dessen Hilfe sich die Neubildung von Blutgefäßen aufspüren und viel…

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COVID-19

Coronavirus: Das sollten Krebspatienten beachten

Virusexperten gehen davon aus, dass es noch viele Monate dauern kann, bis in der Bevölkerung eine ausreichende Immunität aufgebaut ist, die vor einer weiteren Verbreitung des neuen Coronavirus SARS-CoV-2 schützt. Was bedeutet das für Krebskranke und ihre medizinische Situation? „Diese Frage beschäftigt gerade Tausende von Krebspatienten in Deutschland", sagt Prof. Dr. Michael Baumann,…

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"Cancer Scout" für die Pathologie

Mit KI zur personalisierten Krebstherapie

Jedes Jahr erkranken in Deutschland etwa 500.000 Menschen an bösartigen Tumoren. Mit der Entwicklung neuer, hochwirksamer Medikamente hat sich die Behandlung vieler Tumoren in den letzten Jahren radikal verändert. So bekommen immer mehr Patienten die Chance auf eine personalisierte Therapie gegen Krebs. Damit ein solches Medikament zum Einsatz kommen kann, müssen wichtige Voraussetzungen…

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COVID-Epidemie

Coronavirus-Infos für junge Erwachsene mit Krebs

Die Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland lässt bei jungen Erwachsenen mit und nach einer Krebserkrankung Fragen aufkommen. Bin ich durch eine Ansteckung besonders gefährdet? Ist bei mir ein schwerer Verlauf der Erkrankung zu befürchten? Wie kann ich mich schützen? Die Deutsche Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs will den Zugang zu verlässlichen und verständlichen allgemeinen…

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Tumormutationslast als Biomarker

Wissenschaftler fühlen sechs Gentests für Krebs auf den Zahn

Die Menge an erworbenen Veränderungen im Erbgut im Tumorgewebe, die sogenannte Mutationslast, wird von Medizinern zunehmend als Biomarker genutzt, um vorhersagen zu können, welche Patienten von einer Immuntherapie profitieren könnten. Auf dem Markt gibt es inzwischen verschiedene Tests, die durch Analyse mehrerer hundert Gene Rückschlüsse auf diese Mutationslast zulassen. Heidelberger…

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Vielversprechender Behandlungsansatz

Kachexie bei Krebs: Hilfe gegen den Muskelschwund

Der krebsbedingte Muskelschwund, der auch als Kachexie bezeichnet wird, ist eine komplexe Stoffwechselkrankheit, die sich durch starke Abmagerung auszeichnet. Sie ist für etwa ein Drittel aller krebsbedingten Todesfälle weltweit verantwortlich. Bisher gibt es hierfür keine wirksame Therapie. Eine Forschergruppe vom Leibniz-Institut für Alternsforschung – Fritz-Lipmann-Institut (FLI) in Jena…

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Datenbasierte personalisierte Medizin

Das Datendickicht für das Tumorboard lichten

Wenn Ärzte in Tumorboards oder Tumorkonferenzen über die optimale Behandlung von Krebspatienten beraten, stehen sie vor einer großen Herausforderung, denn sie müssen immer mehr Daten berücksichtigen: Laborbefunde, Bilder aus der Radiologie, aktuelle Studienergebnisse – die Datenflut wird unaufhaltsam größer. Das Klinikum Penzberg geht jetzt eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit…

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Forschung-Förderung

Gewagte Idee zur Bildung von Metastasen

Können Fresszellen wie ein trojanisches Pferd Tumorzellen in sich tragen und damit Metastasen bei Krebskranken verursachen? Mit dieser ungewöhnlichen Frage ist PD Dr. Heiko Bruns von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) in das Förderprogramm „Experiment! – Auf der Suche nach gewagten Forschungsideen“ aufgenommen worden. Bis Ende 2021 fördert ihn die…

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Bildgebung mit Sauerstoff

X-Kern-MRT blickt in den Tumorstoffwechsel

Bei der Magnetresonanztomographie (MRT) wird gewöhnlich das mit dem Spin verbundene magnetische Moment der Atomkerne des Wasserstoffs gemessen. Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum untersuchen allerdings den Spin anderer Kerne für die Bildgebung. „Die X-Kern-Bildgebung hat sehr großes Potenzial für die MRT-Bildgebung, da X-Kerne in vielen physiologischen Prozessen eine…

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Stammzellen-Schwachstelle

Neuer Ansatz packt Nierenkrebs an der Wurzel

Forschende am Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC) haben die Stammzellen entdeckt, die für die häufigste Art Nierenkrebs verantwortlich sind. Das Team von Walter Birchmeier hat zudem einen Weg gefunden, das Wachstum dieser Tumore in drei Modellen der Erkrankung zu blockieren. Krebszellen sind nicht alle gleich. Tumore enthalten gefährliche…

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Digitaler Stellvertreter "Karlsson"

Junge Krebspatienten sind als "Avatare" beim Unterricht dabei

Mit der Diagnosestellung ändert sich das Leben krebskranker Kinder und ihrer Familien schlagartig. Auf stationäre Aufenthalte, die mit einer langen und oft strapaziösen Therapie einhergehen, folgen Wochen und Monate der Rekonvaleszenz. Treffen mit Freunden oder die Teilnahme am Schulunterricht sind in dieser Zeit oft nicht möglich – zu hoch ist die Gefahr von Infektionen und Überforderung.…

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MRT bei Hirntumor

FET-PET: Bessere Bildgebung unterscheidet zwischen 'gut' und 'bösartig'

Ein Problem bei der Hirntumordiagnostik mittels Magnetresonanztomographie (MRT) ist die Unterscheidung zwischen erneutem Tumorwachstum und gutartigen Veränderungen, häufig in Folge einer vorausgegangenen Therapie. Dies kann die Beurteilung des Therapieansprechens erheblich beeinträchtigen. Eine weitere wichtige Fragestellung ist die Beurteilung der Prognose der Hirntumorpatienten anhand…

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Weltgesundheitsreport 2020

Prognose: Doppelt so viele Krebs-Neuerkrankungen bis 2040

Nahezu eine Verdopplung bei den Krebsneuerkrankungen prognostiziert die Weltgesundheitsorganisation WHO im Weltkrebsreport, der alle fünf Jahre von der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) herausgegeben wird. „Das ist keine Panikmache, denn die Hochrechnung berücksichtigt vor allem die demographische Entwicklung“, sagt Prof. Dr. Norbert Gattermann, geschäftsführender Leiter…

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Biochemischer Schalter eröffnet neue Therapieansätze

Die Entwicklung von Krebszellen verhindern

Das menschliche Immunsystem bildet Zellen, die die Heilungsprozesse des Körpers unterstützen. Einige dieser Zellen sind allerdings als entzündungsfördernd bekannt oder können die Bildung von Krebszellen unterstützen. Forscher um Wolfram Weckwerth von der Universität Wien und Thomas Weichhart von der Medizinischen Universität Wien zeigen jetzt, dass die Entwicklung von diesen Immunzellen…

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Maßgeschneiderte Behandlung

Krebs-Charakterisierung per Erbgutanalyse und Mini-Tumoren

Am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen Dresden (NCT/UCC) arbeiten Wissenschaftler mit patienteneigenen Krebszellen sowie aus diesen gezüchteten Mini-Tumoren und weiteren Tumormodellen daran, die bestmögliche Therapie für einzelne Patienten zu finden. Die Testung möglicher Wirkstoffe an patienteneigenem Zellmaterial im Labor erfolgt zusätzlich zu einer kompletten Erbgutanalyse des…

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Wer profitiert?

Response bei Immuntherapie: schwieriges Terrain

Die Immuntherapie hat sich binnen kurzer Zeit als Standardtherapie bei zahlreichen Tumorarten etabliert. Dabei wird versucht, mit Hilfe von monoklonalen Antikörpern bestimmte Regulatoren des Immunsystems (etwa die Zelloberflächenproteine CTLA-4, PD-1 und dessen Ligand PD-L1) zu blockieren. Diese sogenannten Checkpoint-Inhibitoren wirken wie Bremsen auf das körpereigene Immunsystem und werden…

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Oropharynxkarzinom

Mund-Rachen-Krebs: Vorteile der Radiotherapie gegenüber Roboter-OP

Bei Karzinomen im Mund-Rachen-Bereich werden in Abhängigkeit von der Ausdehnung des Tumors Operation, Strahlentherapie und Chemotherapie singulär oder in Kombination eingesetzt. Bei Tumoren im Frühstadium steht in vielen Ländern die Operation im Vordergrund; dieser Trend wird durch die Roboterchirurgie verstärkt. Randomisierte Vergleiche zwischen einer Radio(chemo)therapie und Operation…

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Tumorzellen unter der Lupe

Aggressiver Krebs: neuer Mechanismus entdeckt

Wissenschaftler des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden im Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen Dresden (NCT/UCC) haben gemeinsam mit einem internationalen Forscherteam in Laborversuchen einen bislang unbekannten Überlebensmechanismus im Zellkern besonders aggressiver Tumorzellen entschlüsselt. Eine wichtige Rolle hierbei spielt das proteinspaltende Enzym Caspase 8, das sich…

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CIO beim DKFZ

Neuer Innovationsleiter ebnet den Weg in die klinische Praxis

Mit der neu geschaffenen Position eines Chief Innovation Officer (CIO) engagiert sich das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) dafür, dass Forschungsergebnisse häufiger und schneller ihren Weg in die klinische Anwendung – und auch in die wirtschaftliche Verwertung – finden. Mit Rainer Wessel hat ein ausgewiesener Fachmann mit 25 Jahren Führungserfahrung im pharmazeutischen und…

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Paradoxe Reaktion auf Hemmstoff

Wenn der Wirkstoff alles noch schlimmer macht

Ein Wirkstoff soll eine Reaktion im Körper unterdrücken, stattdessen verstärkt er sie zusätzlich: Dieser Effekt kann zum Beispiel in der Krebstherapie fatal sein, wenn es darum geht, das unkontrollierte Wachstum erkrankter Zellen zu hemmen. Ein internationales Team unter Leitung der Universität Duisburg-Essen (UDE) hat nun eine Erklärung für diesen paradoxen Effekt gefunden. Dass ein…

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Extrakorporale Photopherese

Nebenwirkungen bei Krebstherapie: Lichttherapie kann helfen

Erst seit wenigen Jahren ist schwarzer Hautkrebs, auch Melanom genannt, medikamentös behandelbar. Allerdings kommt es bei jedem zweiten Patienten zu starken Autoimmunreaktionen wie Hautausschlag oder Durchfall. Dass sich diese mit einer speziellen Lichttherapie aufhalten lassen, haben jetzt Forscher des Universitätsklinikums Freiburg mit schweizerischen Kollegen gezeigt.

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