Schlagwort: Kardiologie

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Muscheln helfen Muskeln

Muschelkleber kann auch Herzen flicken

Ist der Herzmuskel geschädigt, stellt die Reparatur des stets aktiven Organs eine Herausforderung dar. Empa-Forschende entwickeln daher einen von der Natur inspirierten Gewebekleber, der Defekte im Muskelgewebe wieder perfekt zusammenfügen kann. Sie haben sich dazu die phänomenale Haftfähigkeit von Meeresmuscheln zunutze gemacht. An Wind- und Wellen-gepeitschten Küsten haftet sie stoisch an…

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"Phellow"-Pilotstudie

App für die Nachsorge nach Herztransplantation

Eine neu entwickelte App wird im Rahmen eines Pilotprojektes in der Herztransplantationsambulanz der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie am Universitätsklinikum Heidelberg getestet. Ziel ist es, für den Patienten und den Arzt wichtige Informationen zu bündeln und aktuell zur Verfügung zu stellen. Dies ist die erste App am Universitätsklinikum Heidelberg, die in bestehende…

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Herzinsuffizienz

Herzschwäche 'ausschalten' mit neuem Therapieansatz

Bei einer Herzschwäche oder Herzinsuffizienz ist das Herz nicht mehr in der Lage, eine ausreichende Menge Blut durch den Körper zu pumpen. Das kann dazu führen, dass Organe, Muskeln oder andere Gewebe nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt sind. Bislang wird die Erkrankung unter anderem mit Medikamenten behandelt, die den Blutdruck senken und das Herz entlasten sollen.…

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Globale Erwärmung & Gesundheit

Das macht der Klimawandel mit unserem Körper

Im Zuge des Klimawandels nehmen extreme Wetterphänomene überall auf der Welt zu. Auch Deutschland hatte in den vergangenen Jahren auffallend häufig mit Starkregen, Stürmen, Dürre und Hitze zu kämpfen. Neben ökologischen und ökonomischen Folgen bringen solche Extremwetterlagen auch gesundheitliche Auswirkungen mit sich. Eine besondere Belastung geht dabei von Hitzewellen aus. Wie sie sich…

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Geschlechtsspezifische Gene

Herzklappenfehler: Frauen und Männer reagieren unterschiedlich

Wenn die Herzklappe zwischen Aorta und linker Herzkammer verengt ist, also eine Aortenklappenstenose vorliegt, sind bei Männern andere Gene aktiv als bei Frauen. Das konnten Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) an der Charité – Universitätsmedizin Berlin erstmals zeigen. Zukünftige Forschungsarbeiten lassen sich mit diesen Ergebnissen genauer planen…

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Herzensangelegenheit

Vorhofflimmern – die unterschätzte Gefahr

Lange vor einem Herzinfarkt oder Schlaganfall kommt bei vielen Betroffenen das Herz unmerklich aus dem Takt: Vorhofflimmern verursacht häufig keine Beschwerden, ist aber ein Vorläufer lebensbedrohlicher Durchblutungsstörungen. Ein von der EU finanziertes internationales Forschungsprojekt, das von Prof. Dr. Renate Schnabel aus dem Universitären Herz- und Gefäßzentrum des…

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Helfer bei Katheter-Eingriffen

Transnav: Ein Multifunktions-Navi für Herz-OPs

Selbst komplexe kardiologische Operationen müssen immer seltener am offenen Herzen durchgeführt werden. Mittlerweile können sogar Herzklappen kathetergestützt über eine Arterie implantiert oder etwa Rhythmusstörungen durch eine so genannte Katheter-Ablation am Herzmuskel behoben werden. Dafür ist eine präzise Navigation nötig, die sowohl die patientenspezifische Anatomie als auch…

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Premiere für endovaskuläres System

Erster minimal-invasiver Herzeingriff mit Roboter-Unterstützung

Das Universitätsklinikum Gießen ist das erste Klinikum in Deutschland, an dem assistiert von einem Robotersystem eine Gefäßstütze (Stent) minimal-invasiv in ein verengtes Herzkranzgefäß eingesetzt wurde, um es wieder zu öffnen. Diese perkutane Koronarintervention führte das Team von Prof. Dr. Holger Nef, stellvertretender Direktor der Medizinischen Klinik I, Kardiologie und Angiologie,…

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Projekt "Telemed5000"

Die nächste Größenordnung der Telemedizin

Die telemedizinische Mitbetreuung von Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz hat sich bewährt. Doch bisher kann ein einzelnes Telemedizinzentrum nicht mehr als 500 Patienten betreuen. Das Projekt Telemed5000 der Charité – Universitätsmedizin Berlin zielt darauf ab, ein intelligentes System zur telemedizinischen Mitbetreuung von mehreren tausend kardiologischen Risikopatienten zu…

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Langzeitmodell entwickelt

So beeinflusst Cholesterin das Herzinfarkt-Risiko

Ein erhöhter Cholesterinspiegel im Körper vergrößert insbesondere für junge Menschen das Langzeitrisiko, einen Herzinfarkt zu erleiden, stärker als bisher in der Medizin berücksichtigt. Dies ergab eine Studie von Forschern der Klinik und Poliklinik für Kardiologie des Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE). Die Kardiologen um Prof. Dr. Stefan Blankenberg, Ärztlicher Leiter des…

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Molekularer Mechanismus aufgeklärt

Herzmuskelregeneration: So wirkt die Stoßwellentherapie

Das große therapeutische Potential der Stoßwellentherapie für die Regeneration des Herzmuskels nach einem Infarkt konnten Innsbrucker Herzchirurgen in der Zellkultur wie auch im Tiermodell bereits belegen. Nun gelang dem Team der Nachweis, dass die Stoßwellen bedingte Erschütterung des Herzmuskels die Freisetzung kleinster zellulärer Vesikel auslöst, die den Regenerationsprozess einleiten.…

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Minimal-invasives Verfahren

Trikuspidalklappe: Kleiner Schnitt statt großer OP

Unter der Leitung von Prof. Dr. Georg Nickenig, Kardiologe und Direktor der Medizinischen Klinik II am Universitätsklinikum Bonn, hat ein internationales Ärzteteam die weltweit größte wissenschaftliche Studie zur minimalinvasiven Behandlungen von Trikuspidalklappeninsuffizienz vorgelegt. Die Trikuspidalklappe funktioniert wie ein Rückschlagventil zwischen dem rechten Vorhof und dem rechten…

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Implementierung von Innovationsprojekten

Klinikum Stuttgart und Philips schließen Partnerschaft

Das Klinikum Stuttgart und das Gesundheitsunternehmen Philips haben eine umfassende Partnerschaft mit zehnjähriger Laufzeit abgeschlossen. Ziel ist die Implementierung von Innovationsprojekten, die der Qualität und Wirtschaftlichkeit der Patientenversorgung im Klinikum Stuttgart dienen sollen. Der Vertrag umfasst eine bedarfsorientierte, flexible Ersatz- und Neubeschaffung modernster…

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Herz im Blick

Rhythmusstörungen: Was bringen implantierbare Ereignisrekorder?

Implantierbare Ereignisrekorder erlauben die kontinuierliche Aufzeichnung von Herztönen und kommen häufig bei der Nachsorge von Patienten mit Herzrhythmusstörungen zum Einsatz. Auf den Herztagen der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung (DGK) berichtet Dr. Philipp Lacour von der Charité Universitätsmedizin Berlin, bei welchen Erkrankungen die Rekorder…

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Mensch und Maschine

KI erkennt Herzinfarkt im EKG zuverlässiger als Kardiologen

Eine künstliche Intelligenz (KI), die auf das Auslesen von Elektrokardiogrammen trainiert wurde, erzielt eine höhere Trefferquote bei der Erkennung von Herzinfarkten als ein menschlicher Facharzt. Das berichtet Prof. Dr. Hisaki Makimoto vom Universitätsklinikum Düsseldorf auf den diesjährigen DGK Herztagen in Berlin (10.-12. Oktober 2019). Auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für…

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Kardiologie

Herz aus dem Computer unterstützt Mediziner

Digitale Simulationen von menschlichen Organen ermöglichen, die Entstehung von Krankheiten zu erforschen und Therapien für Patienten maßzuschneidern. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entwickeln Forscher realitätsnahe Computermodelle des Herzens auf mehreren Ebenen:

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Gefäßchirurgie

Neues Leben dank neuer Hauptschlagader

Bei Patienten mit dem seltenen Loeys-Dietz-Syndrom kann es zu einer Erweiterung der Hauptschlagader kommen, die plötzlich zu einer Überdehnung und einem tödlichen Riss führen kann. Um dies zu verhindern, muss die Schlagader durch eine Prothese ersetzt werden. Am Universitätsspital Zürich wagte ein Ärzteteam der Gefässchirurgie die lebensrettende Operation nun weltweit und notfallmässig…

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Helfer im Immunsystem

Heilung nach Herzinfarkt: Forscher finden die "Nadel im Heuhaufen"

Lange hat Dr. Gustavo Ramos danach gesucht, jetzt hat er ihn gefunden: Den Teil des Proteins, der für die Bildung der T-Zellen verantwortlich ist, die als Helferzellen des Immunsystems eine frühe Heilung nach einem Herzinfarkt unterstützen. „Es war wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen“, resümiert der Biologe Dr. Gustavo Ramos vom Deutschen Zentrum für Herzinsuffizienz Würzburg…

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DES bei ST-Hebungs-Myokardinfarkt

BIOSTEMI-Studie: Orsiro oder Xience?

Aktuelle Daten der BIOSTEMI Studie zeigen dass Patienten, die mit Biotroniks ultradünnem Medikament-beschichteten Orsiro Stent behandelt wurden, nach zwölf Monaten deutlich weniger Fälle von Zielläsion-Versagen (Target Lesion Failure, TLF) dokumentiert wurden als bei Patienten, die mit einem Xience Stent versorgt wurden. Die von Dr. Juan F. Iglesias, Geneva University Hospitals Genf, Schweiz,…

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Herzklappen-Ersatz mit Katheterverfahren

TAVI: für jeden geeignet?

Eine Verengung der Aortenklappe (Aortenklappenstenose) zählt zu den häufigsten Herzklappenerkrankungen in Deutschland. Etwa drei bis vier Prozent der 60- bis 70-Jährigen sowie bis zu zehn Prozent der über 80-Jährigen leiden darunter. Ist die Herzklappe so stark verengt, dass es zu Luftnot bei Belastung oder sogar in Ruhe kommt, raten Kardiologen in der Regel zu einem Ersatz der Herzklappe.…

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Erfreuliche Nebenwirkung

Antidiabetikum entpuppt sich als hochwirksames Herzinsuffizienz-Medikament

Die eigentlich zur Therapie des Typ 2-Diabetes entwickelten SGLT 2-Hemmer reduzieren kardiovaskuläre Todesfälle, Krankenhausaufnahmen wegen einer Verschlechterung der Herzinsuffizienz, die Gesamtsterblichkeit und verbessern die Lebensqualität bei chronischer Herzmuskelschwäche. Dies zeigt die aktuelle DAPA HF-Studie, die während des Kongresses der europäischen Gesellschaft für Kardiologie…

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Der XX-Faktor

XX-Chromosome steigern Herzrisiko bei Frauen

Das Vorhandensein zweier X-Chromosome erhöht laut einer Studie der University of Kentucky die im Blut zirkulierende Fettmenge. Die Folgen sind eine Verengung der Arterien, schließlich ein höheres Risiko eines Herzinfarkts oder einer koronaren Herzkrankheit. Eine Erkrankung der Herzkranzgefäße ist bei Frauen die führende Todesursache. Sie erkranken jedoch durchschnittlich zehn Jahre später…

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