Schlagwort: Studien

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Cognition.Matters-HF

Herzschwäche vermindert Hirnleistung

Eine Herzinsuffizienz bedarf einer umfassenden Therapie und exakten Medikamenteneinnahme. Diese können viele Patienten aber nicht einhalten. Dies liegt jedoch häufig gar nicht am Willen oder Nachlässigkeit der Patienten, sondern an einer durch die Herzschwäche begünstigten Störung des Gedächtnisses und der Aufmerksamkeit.

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Arzt-Patienten-Gespräch

Sehverlust und Stress: Wenn der Arzt alles schlimmer macht

Niemand hört gerne von seinem Arzt, dass er das Augenlicht verlieren wird. Im schlechtesten Fall verschlimmert bereits die Aussage den Verlauf einer Erkrankung. Wissenschaftler des Universitätsklinikums Magdeburg haben erforscht, wie sich der dadurch entstehende psychische Stress auf den Sehverlust auswirkt – und wie Ärzte diesen Teufelskreis durchbrechen können.

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Wenige Schlüsselautorinnen, niedrige Zitationsraten

Keine Chancengleichheit für Frauen in der medizinischen Forschung

Frauen sind in der medizinischen Spitzenforschung unterrepräsentiert und sie machen seltener Karriere. Dies belegt eine geschlechtsspezifische Analyse wissenschaftlicher Autorenschaften in der „DMW Deutschen Medizinischen Wochenschrift“. Frauen publizieren insgesamt nicht nur weniger als ihre männlichen Kollegen. Sie fungieren auch seltener als Forschungsgruppenleiter, wie sich an der…

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Frühe Diagnose via MRT

Bluthochdruck kann Demenz auslösen

Patienten mit hohem Blutdruck verfügen laut einer Studie von I.R.C.C.S Neuromed über ein höheres Demenzrisiko. Erstmals gelang es auch nachzuweisen, dass sich die Magnetresonanztomografie einsetzen lässt, um vor dem Auftreten von Demenzsymptomen sehr frühe Anzeichen einer neurologischen Schädigung bei Betroffenen nachzuweisen.

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Ausgabe 2017 erschienen

MDK-Begutachtungsstatistik prüft Behandlungsfehler

13.519 Sachverständigengutachten zu vermuteten Behandlungsfehlern haben die Medizinischen Dienste der Krankenversicherung (MDK) 2017 bundesweit erstellt. Die MDK-Fachärzte bestätigten jeden vierten Behandlungsfehler-verdacht (24,7 Prozent). In jedem fünften Fall (19,9 Prozent) stellten sie fest, dass die Schädigung des Patienten durch den Fehler verursacht wurde. Das geht aus der…

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Dicke Überraschung

Adipositas-Paradoxon: Übergewicht senkt Sterblichkeit

Patienten, die wegen einer Infektionskrankheit ins Spital eingeliefert werden, überleben rund doppelt so wahrscheinlich, wenn sie übergewichtig oder fettleibig sind. Für die Studien zum sogenannten Adipositas-Paradoxon haben die Forscher des Aarhus Universitetshospital die Daten von Patienten in Dänemark ausgewertet. Der Zusammenhang zwischen BMI und Sterblichkeit ist umstritten. Aus…

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Ausgeschlafen

Guter Schlaf: Nicht die Länge ist entscheidend

Um tagsüber fit und leistungsfähig zu sein, spielen eine gesunde, fettarme Ernährung sowie ungestörter Schlaf eine wichtige Rolle. Von geringerer Bedeutung ist dagegen die Dauer des Schlafes. Das ist das Ergebnis einer jetzt in der Zeitschrift „Health Behavior & Policy Review“ veröffentlichten Studie, die an der Jacobs University Bremen entstanden ist. Dr. Sonia Lippke, Professorin…

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Zähne zeigen

Kieferorthopädie: zu viel Röntgen, zu wenig Wirkung, zu teuer

Bei den kieferorthopädischen Behandlungen von Kindern und Jugendlichen gibt es zahlreiche Missstände. Das ist das Ergebnis der aktuellen Studie der hkk Krankenkasse „Kieferorthopädische Versorgung von Kindern und Jugendlichen im Spiegel von Routinedaten (2012-2017)“ unter der Leitung von Dr. Bernard Braun vom Bremer Institut für Arbeitsschutz und Gesundheitsförderung (BIAG) und Dr.…

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"WAKE-UP"

Studie eröffnet Behandlungsoptionen bei Schlaganfall

Eine von Wissenschaftlern des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) geleitete Studie („WAKE-UP“) hat erstmals gezeigt, dass auch Patienten, die im Schlaf einen Schlaganfall erleiden und die Symptome erst nach dem Aufwachen am nächsten Morgen feststellen, von einer sogenannten Thrombolyse profitieren können. Die Wiedereröffnung des verstopften Blutgefäßes im Gehirn durch ein…

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Tag des Schlaganfalls

Schlaganfallrisiko bei Frauen mit Diabetes um 50 Prozent erhöht

Frauen mit Diabetes haben ein erhöhtes Risiko Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu entwickeln. Studien aus dem Deutschen Diabetes-Zentrum zeigen, dass das Risiko einen Schlaganfall zu erleiden, bei Frauen mit Diabetes um 50 Prozent höher ist als bei Frauen ohne Diabetes. Langfristig kann der Diabetes vor allem bei nicht adäquater Stoffwechseleinstellung viele Organe schädigen. Nicht nur…

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Forschung & Ethik

Gesetzliche Regelungen für Zusatzfunde gefordert

Sollen Biomaterialspenderinnen beispielsweise über eine potentiell Brustkrebs auslösende BRCA-Mutation informiert werden, wenn diese als Zusatzfund in einer Studie festgestellt wird? Und wenn ja, wie soll dies geschehen? Über Fragen wie diese diskutierten 120 TeilnehmerInnen des Workshops „Meine Gene gehören mir! Nutzung genomischer Daten von Probanden und Patienten“, den der German…

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Landleben

„Stressfresser“ aus dem Kuhstall

Was macht das Landleben eigentlich so gesund? Die dörfliche Ruhe, die frische Luft oder die intakte Nachbarschaft? Wissenschaftler der Universität Ulm haben darauf eine ganz andere Antwort: Landbewohner mit engem Kontakt zu Nutztieren können Stresssituationen immunologisch viel besser bewältigen als Großstädter, die ohne Haustiere aufgewachsen sind. Hilfe bekommen sie dabei von den…

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CT mit Mehrwert

Neuronales Netz blickt tief in die Lunge

Ursprünglich war die Computertomographie (CT) ein Röntgenverfahren, das vor allem Informationen zur Anatomie der untersuchten Organe lieferte. Mit Hilfe von aufwändigen, computergestützten Analysemethoden können Radiologen heute aber sehr viel mehr aus den CT-Daten herauslesen. Eine Studie der Universitätsmedizin Mannheim zeigt, dass sich aus CT-Datensätzen der Lunge die Lungenfunktion mit…

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Astrozyten

Die „aufsteigenden Sterne” des Gehirns: Neue Optionen gegen Alzheimer?

Eine Untersuchung von Wissenschaftlern des DZNE deutet auf einen neuartigen Ansatz gegen die Alzheimer-Krankheit hin. In Studien an Mäusen fanden die Forscher heraus, dass die Blockade eines bestimmten Hirnrezeptors die Funktion des Gehirns normalisierte und die Gedächtnisleistung verbesserte. Der Rezeptor kommt auf sternförmigen, nicht-neuronalen Zellen vor, die an der Steuerung der…

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Bessere Diagnosen

Studie soll Biomarker für psychische Erkrankungen identifizieren

Psychiater diagnostizieren die Erkrankungen ihrer Patienten auf Basis von deren Schilderungen. Sie können nicht wie andere Ärzte auf Röntgenbilder, Blut- oder Fieberwerte zurückgreifen, um ihre Diagnose zu begründen. Das Max-Planck-Institut für Psychiatrie (MPI) möchte im Rahmen einer breit angelegten Studie Biomarker identifizieren, die helfen, psychiatrische Erkrankungen besser zu…

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Ansatz mit Antazid

Backpulver hilft Milz bei Autoimmunleiden

Eine tägliche Dosis Backpulver könnte die zerstörerischen Entzündungen bei Autoimmunerkrankungen wie rheumatoider Arthritis verringern. Darauf weisen erste Forschungsergebnisse des Medical College of Georgia hin. Das billige und überall erhältliche Antazidum bringt die Milz dazu, eine entzündungshemmende Umgebung zu fördern. Diese Wirkung könnte zur Behandlung von Entzündungskrankheiten…

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Neuronale Ceroid Lipofuszinose

Weltweit erste Therapiemöglichkeit für Kinderdemenz CLN2

In einer internationalen Studie haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) einen neuen Behandlungsansatz für die spätinfantile Neuronale Ceroid Lipofuszinose (CLN2) – einer Form der sogenannten Kinderdemenz – gefunden. Demnach kann eine Enzymersatztherapie mit Cerliponase alfa den Krankheitsverlauf günstig beeinflussen. Bei rund zwei…

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Studien-Kooperation

Entscheidung zur Therapiebegrenzung fällt bei Krebspatienten oft spät

Die Entscheidung zur Therapiebegrenzung ist wichtig, um schwerkranke Patienten ihrem Wunsch gemäß behandeln und eine Übertherapie am Lebensende verhindern zu können. Im Rahmen einer von der Deutschen Krebshilfe geförderten Studie haben Wissenschaftler des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg und des Klinikums der LMU München-Großhadern untersucht, wie oft und wann…

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Hypertonie-Kontrolle

Schneiden, föhnen – Blutdruck senken?

In keiner Bevölkerungsgruppe ist der Bluthochdruck in den USA so weit verbreitet wie bei Männern mit schwarzer Hautfarbe. Die meisten wissen nichts von ihrer Gefährdung, da sie selten zum Arzt gehen und ein zu hoher Blutdruck in der Regel keine Beschwerden verursacht. Der Besuch eines Barbershops gehört hingegen zum Lebensstil. Er ist Gelegenheit, Freunde zu treffen und über Gott und die…

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Krebsprävention

Verwandte von Krebspatienten wollen gesünder leben

Viele Krebserkrankungen sind die Folge eines ungesunden Lebensstils und somit vermeidbar. Doch aus einer jahrelangen Routine auszubrechen und das Verhalten auch langfristig zu ändern, stellt eine enorme Herausforderung dar. Eine Änderungsbereitschaft ergibt sich oftmals erst dann, wenn bestimmte Ereignisse eintreten, die zum Nachdenken über die eigene Gesundheit anregen. Auch das Auftreten von…

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Forschung

Risikofaktor Alkohol: Obergrenze neu definiert

Ein regelmäßiger Konsum von mehr als 100 Gramm Alkohol pro Woche verkürzt das Leben erheblich, wie ein internationales Forscherkonsortium in der neuesten Ausgabe der Fachzeitschrift “Lancet” veröffentlicht. Wer dauerhaft mehr als zwei Liter Bier oder eine Flasche Wein pro Woche konsumiert, riskiert mehr Schlaganfälle, tödliche Aneurysmen und Herzversagen sowie eine insgesamt höhere…

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Neurologie

Dem Immungedächtnis des Gehirns auf der Spur

Entzündungsreaktionen können die Immunzellen des Gehirns langfristig verändern – die Zellen haben also ein „Immungedächtnis“. Dieses Immungedächtnis beeinflusst möglicherweise den Verlauf später auftretender neurologischer Erkrankungen und stellt somit einen bislang unbekannten Faktor dar, der den Schweregrad dieser Krankheiten beeinflussen könnte. Das berichten Wissenschaftler am…

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Komplikationen vermeiden

MRT erlaubt bessere Risikobeurteilung bei koronarer Herzkrankheit

Mit einer kurzen Untersuchung im Magnetresonanztomographen kann das Risiko für schwerwiegende Komplikationen bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit wesentlich besser eingeschätzt werden als mit bisher eingesetzten Parametern. Zu diesem wichtigen Ergebnis kommt eine Studie unter Federführung von Wissenschaftlern des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) am Standort…

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Übergewicht bei Kindern

Fettleibigkeit schädigt Leber früher als gedacht

Eine Gewichtszunahme kann bereits bei Kindern mit acht Jahren negative Auswirkungen auf die Gesundheit der Leber haben. Einen entsprechenden Zusammenhang haben Forscher der Columbia University nun erstmals nachgewiesen. Ein größerer Taillenumfang im Alter von drei Jahren erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass diese Kinder mit acht Jahren über Marker einer nichtalkoholischen Fettlebererkrankung…

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