Schlagwort: Studien

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"Schnelltest Risikokompetenz"

Viele Medizinstudierende verstehen Statistik nicht

Gute medizinische Versorgung braucht Statistik. Um Studienergebnisse zu verstehen, Risiken abschätzen zu können oder sich für eine Behandlungsmethode zu entscheiden, benötigen Mediziner*innen statistisches Wissen. Mit einem neu entwickelten Schnelltest konnten Forscher*innen des Harding-Zentrums für Risikokompetenz am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in einer Studie zeigen, dass…

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Wissen für alle

Social Media sollen Medizinforschung zugänglicher machen

Wissen ist in der Medizin oft vorhanden, doch in vielen Fällen ist es in einem Dickicht aus Papier verborgen. Experten wollen auf die Mechanismen der sozialen Medien setzen, um den Wissenstranfer in der Medizinforschung voranzubringen. Neue medizinische Forschungsergebnisse sollten künftig verstärkt über Facebook, Twitter & Co. verbreitet und damit allgemeiner zugänglich gemacht werden.…

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Studie

Zika-Virus: Mögliche Ursachen für Hirnfehlbildungen

Bei gesunden Menschen verursacht das Zika-Virus Symptome einer Grippe. Bei einer Infektion während der Schwangerschaft können beim Kind über noch ungeklärte Mechanismen schwere Fehlbildungen des Gehirns auftreten. Eine Studie der Technischen Universität München (TUM) und des Max-Planck-Instituts für Biochemie (MPI-B) zeigt, dass das Zika-Virus zelluläre Proteine bindet, die für die…

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Neue Erkenntnisse

Parkinson: Tiefe Hirnstimulation wirkt auf zwei Wegen

Berliner Wissenschaftler haben untersucht, wie sich Tiefe Hirnstimulation (THS) auf die Motorik und Kognition bei Parkinson-Patienten auswirkt. Die Ergebnisse zeigen, dass unerwünschte Nebenwirkungen der THS, die die Kognition betreffen, andere Nervenbahnen betreffen als die gewünschte Verbesserung der Beweglichkeit der Patienten. Dieses Wissen trägt dazu bei, Therapien für Patienten mit…

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Risiken und Nebenwirkungen

Antibiotika: Riskant vor allem für Kinder

Antibiotika sind hochwirksame Medikamente und sollten daher mit Bedacht eingesetzt werden. Das gilt in besonderem Maße für Kinder, wie eine neue Studie des Centers for Disease Control and Prevention (CDC) deutlich macht – denn sie sind stärker als Erwachsene von Nebenwirkungen betroffen. Zwischen 2011 und 2015 wurden in den USA jährlich rund 70.000 Kinder aufgrund von allergischen…

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Persistierendes Foramen ovale

Neue Leitlinie mit Schirm, Charme und Okkluder

Patienten mit offenem Foramen ovale (PFO) können mit einem einfachen Eingriff ihr Schlaganfall-Risiko deutlich senken: In einer jetzt veröffentlichten S2e-Leitlinie sprechen sich die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN), die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) und die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DGK) für eine Lösung mit Schirmchen aus. Die Leitlinie „Kryptogener…

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Neue Geräte am NCT

PET/MR & Co: Dresden rüstet bei Krebsforschung kräftig auf

Mit einer Erweiterung des Geräteparks stehen dem Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Dresden ab sofort ganz neue Möglichkeiten zur Erforschung von Krebserkrankungen offen. Ein integriertes Ganzkörpergerät für die Magnetresonanztomographie (MRT) und die Positronen-Emissions-Tomographie (PET), ein Dual-Energy-Computertomograph sowie zwei hochmoderne Ultraschall-Systeme sollen im…

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Neuer Therapieansatz

MRgFUS: Mit fokussiertem Ultraschall gegen den Tremor

Eine neue Art der Behandlung könnte Parkinsonpatienten wieder Hoffnung bringen: Mit Magnetresonanz-gesteuertem, hoch fokussiertem Ultraschall (MRgFUS) haben Ärzte am Universitätsklinikum Bonn erfolgreich zwei Patienten mit schwerem therapieresistentem essentiellem Tremor behandelt. Dabei kam ein Gerät zum Einsatz, das in Deutschland bislang einzigartig ist.

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Studie

Darum macht Lesen kurzsichtig

Andrea C. Aleman, Min Wang und Frank Schaeffel haben einen unerwarteten Grund gefunden, warum Lesen kurzsichtig machen könnte. Die Wissenschaftler des Forschungsinstituts für Augenheilkunde am Universitätsklinikum Tübingen leiten eine überraschend einfache Strategie gegen die Entwicklung einer Myopie ab.

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Cognition.Matters-HF

Herzschwäche vermindert Hirnleistung

Eine Herzinsuffizienz bedarf einer umfassenden Therapie und exakten Medikamenteneinnahme. Diese können viele Patienten aber nicht einhalten. Dies liegt jedoch häufig gar nicht am Willen oder Nachlässigkeit der Patienten, sondern an einer durch die Herzschwäche begünstigten Störung des Gedächtnisses und der Aufmerksamkeit.

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Arzt-Patienten-Gespräch

Sehverlust und Stress: Wenn der Arzt alles schlimmer macht

Niemand hört gerne von seinem Arzt, dass er das Augenlicht verlieren wird. Im schlechtesten Fall verschlimmert bereits die Aussage den Verlauf einer Erkrankung. Wissenschaftler des Universitätsklinikums Magdeburg haben erforscht, wie sich der dadurch entstehende psychische Stress auf den Sehverlust auswirkt – und wie Ärzte diesen Teufelskreis durchbrechen können.

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Wenige Schlüsselautorinnen, niedrige Zitationsraten

Keine Chancengleichheit für Frauen in der medizinischen Forschung

Frauen sind in der medizinischen Spitzenforschung unterrepräsentiert und sie machen seltener Karriere. Dies belegt eine geschlechtsspezifische Analyse wissenschaftlicher Autorenschaften in der „DMW Deutschen Medizinischen Wochenschrift“. Frauen publizieren insgesamt nicht nur weniger als ihre männlichen Kollegen. Sie fungieren auch seltener als Forschungsgruppenleiter, wie sich an der…

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Frühe Diagnose via MRT

Bluthochdruck kann Demenz auslösen

Patienten mit hohem Blutdruck verfügen laut einer Studie von I.R.C.C.S Neuromed über ein höheres Demenzrisiko. Erstmals gelang es auch nachzuweisen, dass sich die Magnetresonanztomografie einsetzen lässt, um vor dem Auftreten von Demenzsymptomen sehr frühe Anzeichen einer neurologischen Schädigung bei Betroffenen nachzuweisen.

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Ausgabe 2017 erschienen

MDK-Begutachtungsstatistik prüft Behandlungsfehler

13.519 Sachverständigengutachten zu vermuteten Behandlungsfehlern haben die Medizinischen Dienste der Krankenversicherung (MDK) 2017 bundesweit erstellt. Die MDK-Fachärzte bestätigten jeden vierten Behandlungsfehler-verdacht (24,7 Prozent). In jedem fünften Fall (19,9 Prozent) stellten sie fest, dass die Schädigung des Patienten durch den Fehler verursacht wurde. Das geht aus der…

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Dicke Überraschung

Adipositas-Paradoxon: Übergewicht senkt Sterblichkeit

Patienten, die wegen einer Infektionskrankheit ins Spital eingeliefert werden, überleben rund doppelt so wahrscheinlich, wenn sie übergewichtig oder fettleibig sind. Für die Studien zum sogenannten Adipositas-Paradoxon haben die Forscher des Aarhus Universitetshospital die Daten von Patienten in Dänemark ausgewertet. Der Zusammenhang zwischen BMI und Sterblichkeit ist umstritten. Aus…

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Ausgeschlafen

Guter Schlaf: Nicht die Länge ist entscheidend

Um tagsüber fit und leistungsfähig zu sein, spielen eine gesunde, fettarme Ernährung sowie ungestörter Schlaf eine wichtige Rolle. Von geringerer Bedeutung ist dagegen die Dauer des Schlafes. Das ist das Ergebnis einer jetzt in der Zeitschrift „Health Behavior & Policy Review“ veröffentlichten Studie, die an der Jacobs University Bremen entstanden ist. Dr. Sonia Lippke, Professorin…

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Zähne zeigen

Kieferorthopädie: zu viel Röntgen, zu wenig Wirkung, zu teuer

Bei den kieferorthopädischen Behandlungen von Kindern und Jugendlichen gibt es zahlreiche Missstände. Das ist das Ergebnis der aktuellen Studie der hkk Krankenkasse „Kieferorthopädische Versorgung von Kindern und Jugendlichen im Spiegel von Routinedaten (2012-2017)“ unter der Leitung von Dr. Bernard Braun vom Bremer Institut für Arbeitsschutz und Gesundheitsförderung (BIAG) und Dr.…

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"WAKE-UP"

Studie eröffnet Behandlungsoptionen bei Schlaganfall

Eine von Wissenschaftlern des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) geleitete Studie („WAKE-UP“) hat erstmals gezeigt, dass auch Patienten, die im Schlaf einen Schlaganfall erleiden und die Symptome erst nach dem Aufwachen am nächsten Morgen feststellen, von einer sogenannten Thrombolyse profitieren können. Die Wiedereröffnung des verstopften Blutgefäßes im Gehirn durch ein…

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Tag des Schlaganfalls

Schlaganfallrisiko bei Frauen mit Diabetes um 50 Prozent erhöht

Frauen mit Diabetes haben ein erhöhtes Risiko Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu entwickeln. Studien aus dem Deutschen Diabetes-Zentrum zeigen, dass das Risiko einen Schlaganfall zu erleiden, bei Frauen mit Diabetes um 50 Prozent höher ist als bei Frauen ohne Diabetes. Langfristig kann der Diabetes vor allem bei nicht adäquater Stoffwechseleinstellung viele Organe schädigen. Nicht nur…

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Forschung & Ethik

Gesetzliche Regelungen für Zusatzfunde gefordert

Sollen Biomaterialspenderinnen beispielsweise über eine potentiell Brustkrebs auslösende BRCA-Mutation informiert werden, wenn diese als Zusatzfund in einer Studie festgestellt wird? Und wenn ja, wie soll dies geschehen? Über Fragen wie diese diskutierten 120 TeilnehmerInnen des Workshops „Meine Gene gehören mir! Nutzung genomischer Daten von Probanden und Patienten“, den der German…

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