Schlagwort: Studien

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Mobile Health

Apple Watch: drei Studien nutzen neue Smartwatch-App

Im Rahmen seiner jüngsten Keynote-Produktvorschau stellte Technologieriese Apple eine Kooperation für Gesundheitsstudien vor. Die neue Generation der Apple Watch soll dabei eine Schlüsselrolle einnehmen. Apple kündigte die drei medizinischen Studien in Kooperation mit führenden wissenschaftlichen Einrichtungen und Forschungsinstituten in den USA an. Durch die Einbindung der Smartwatch…

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DES bei ST-Hebungs-Myokardinfarkt

BIOSTEMI-Studie: Orsiro oder Xience?

Aktuelle Daten der BIOSTEMI Studie zeigen dass Patienten, die mit Biotroniks ultradünnem Medikament-beschichteten Orsiro Stent behandelt wurden, nach zwölf Monaten deutlich weniger Fälle von Zielläsion-Versagen (Target Lesion Failure, TLF) dokumentiert wurden als bei Patienten, die mit einem Xience Stent versorgt wurden. Die von Dr. Juan F. Iglesias, Geneva University Hospitals Genf, Schweiz,…

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Magnetenzephalografie (MEG)

Mehr Erfolg bei Epilepsie-OPs durch neue Technik

Eine neue Studie des Epilepsiezentrums der Neurologischen Klinik und der Neurochirurgischen Klinik des Universitätsklinikums Erlangen beweist: Dank der Magnetenzephalografie (MEG) erzielen Epilepsiechirurgen bei Operationen deutlich bessere Ergebnisse für ihre Patienten. Die Studie unter Federführung von PD Dr. Stefan Rampp wurde jetzt im Fachmagazin „Brain – A Journal of Neurology“…

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Körpersignale

Mit Biofeedback gegen Panikattacken

Atemnot, Herzrasen, Zittern und Schweißausbrüche – so fühlt sich eine Panikstörung an. Wissenschaftler des Universitätsklinikums Bonn und der Universitätsmedizin Mainz untersuchen in einer Studie, ob sich diese Ängste mit Biofeedback behandeln lassen. Dabei nehmen die Patienten über Sensoren Körpersignale – etwa die Herzfrequenz – unmittelbar wahr. In speziellen Therapien sollen…

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Entstehung und Metastasierung

Lungenkrebs: Welche Rolle spielt die Blutgerinnung?

Eine erhöhte Blutgerinnungsneigung begünstigt das Fortschreiten und die Metastasierung von Lungenkrebs. Ob die Blutgerinnung darüber hinaus auch die Entstehung der Tumoren fördert, war bislang unbekannt. Forscher vom Deutschen Krebsforschungszentrum sind nun erstmals einer möglichen Rolle der Blutgerinnung bei der Entwicklung von Lungenkrebs auf der Spur. Die Wissenschaftler untersuchten in…

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"HARMONIC"-Projekt

Strahlenbelastung bei Kindern: Spätfolgen beobachten

Kranke Kinder zu behandeln, heißt für Mediziner immer Risiken und Nutzen abwägen – sei es bei Strahlenbehandlung von Tumoren oder Röntgenstrahlen. Doch wie wirken sich solche medizinisch notwendigen Eingriffe langfristig aus? Darum dreht sich das europäische Projekt „HARMONIC“, an dem sich insgesamt 24 Partner aus 13 Ländern beteiligen. Einziger klinischer Partner in Deutschland sind…

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Neue Studie

Bessere Versorgung? Nur mit deutlich weniger Kliniken

Eine Reduzierung der Klinikanzahl würde zu einer besseren medizinischen Versorgung der Patienten in Deutschland führen. In einer neuen Studie der Bertelsmann Stiftung weisen führende Krankenhausexperten darauf hin, dass viele Krankenhäuser in der Bundesrepublik Deutschland zu klein sind und oftmals nicht über die nötige Ausstattung und Erfahrung verfügen, um lebensbedrohliche Notfälle wie…

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Wirksamkeitsstudie

Huntington: Meilenstein für potenzielles Medikament

Bisher ist die erbliche Huntington-Krankheit unheilbar: Betroffene fallen durch unwillkürliche Bewegungen und zunehmenden körperlichen sowie geistigen Verfall auf. Doch nun setzen von der Huntington-Krankheit betroffene Familien ihre Hoffnung in eine neue Therapie: Der Wirkstoff Ionis-HTT-Rx (RG6042) soll die Belastung des Gehirns durch die schadhaften Huntingtin-Genprodukte reduzieren.…

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Abstinenz

Frauen und Alkohol: Verzicht verbessert seelisches Wohlbefinden

Der Verzicht auf Alkohol kann laut einer Studie der University of Hong Kong (HKU) die gesundheitsbezogene Lebensqualität von Frauen verbessern. Vorteile ergeben sich vor allem beim seelischen Wohlbefinden. Laut Forschungsleiter Michael Ni legten immer mehr Studienergebnisse Vorsicht bei der Empfehlung vom moderatem Trinken als Teil einer gesunden Ernährung nahe. Für die Studie wurden die Daten…

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Pilotstudie

Gelenkkapsel-Tumor mit Medikamenten bekämpfen

Der Tenosynoviale Riesenzelltumor, kurz TGCT, ist ein Tumor, der die Gelenkkapsel meist großer Gelenke befällt. In seiner knotigen Form ist dieser meist ein Zufallsbefund, der chirurgisch heilbar ist. Problematisch sind die diffus-wachsenden Tumoren, bei denen trotz Operation Rückfälle häufig sind. Diese führen im Extremfall zu einer Zerstörung des Gelenkes. Bislang gab es keine…

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Früherkennung

Lungenkrebs: Darum profitieren besonders Frauen vom Screening

Ist die Computertomographie geeignet, Lungenkrebs in einem sehr frühen und damit noch gut behandelbaren Stadium zu erkennen? Das haben Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum mit der 2007 gestarteten LUSI-Studie untersucht. Nun liegen die Ergebnisse der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und von der Dietmar Hopp Stiftung finanzierten Studie vor: Bei beiden Geschlechtern…

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Symposium

Tierversuche: Wissenschaft wagt sich aus der Deckung

Tierversuche in der Forschung werden in der Öffentlichkeit kontrovers und emotional diskutiert - die Wissenschaft selbst geht bei dem Thema weitestgehend in Deckung. Mit dem Symposium "Tierexperimentelle Forschung: Quo vadis?" am 6. Juni wollte das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) dieser Debatte Raum schaffen.

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"UNITE" Gliobastoma

Gemeinsam gegen Hirntumoren

Mit den „Sonderforschungsbereichen" (SFBs) fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG innovative, aufwendige und langfristig konzipierte Forschungsvorhaben über die Grenzen von Fachdisziplinen und Institutionen hinweg. Neu eingerichtet wird nun der SFB 1389 „Understanding and targeting resistance in glioblastoma – UNITEGLIOBLASTOMA", in dem Therapie-Resistenzen bei…

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Mehr als ein Protein-Bauplan

RNA-Forschung liefert neue Ansätze für Krebsmedizin

Jahrzehnte lang galten RNA-Moleküle fast ausschließlich als mobile Erbgut-Abschriften in der Zelle. Dass die fadenförmigen Moleküle weit stärker in die zellulären Abläufe eingreifen als bislang gedacht, haben jetzt Wissenschaftler des Universitätsklinikums Freiburg und des Deutschen Krebsforschungszentrums mit einer neu entwickelten Methode gezeigt. Damit erfassten sie alle Proteine, die…

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Neurodegeneration

Chorea Huntington: Neue Studie gibt Anlass zur Hoffnung

Im New England Journal of Medicine wurde jetzt eine wegweisende Studie zur Therapie der Chorea Huntington publiziert. Bei dieser erblichen, neurodegenerativen Erkrankung entwickelt sich eine progrediente Bewegungsstörung mit unkoordinierten Muskelkontraktionen. Eine wirksame Therapie gibt es derzeit nicht. Nun konnte gezeigt werden, dass mit sogenannten Antisense-Oligonukleotiden das mutierte…

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Neues Verfahren

Schwere Virusinfektionen vor Stammzelltransplantation behandeln

Die Transplantation blutbildender Stammzellzellen eröffnet heutzutage zahlreichen Kindern und Jugendlichen, die unter einer malignen hämatologischen Erkrankung oder einer angeborenen Störungen der Blutbildung oder des Immunsystem leiden, eine realistische Heilungschance. Schwere Infektionen, insbesondere solche mit Erregern, die sich auf eine antimikrobielle Therapie refraktär zeigen, stellen…

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Manisch-depressiv

20 neue Gene zur bipolaren Störung entdeckt

Die bisher größte genetische Studie zur bipolaren Störung mit 30.000 Patienten ermöglicht ein umfassenderes Verständnis der biologischen Grundlagen der Erkrankung. Eine internationale Forschungsgruppe mit Beteiligung der Universität Basel hat dazu 20 neue Gene entdeckt, wie sie im Fachjournal "Nature Genetics" berichtet. Erst himmelhoch jauchzend und dann wieder zu Tode betrübt…

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Glioblastom

Doppelangriff auf den Hirntumor

Beim Glioblastom – dem häufigsten und zugleich bösartigsten Hirntumor – hat die sogenannte anti-angiogene Therapie nicht geholfen. Diese Behandlung galt lange Zeit als eine der neuen Hoffnungen im Kampf gegen alle möglichen Krebsarten. Sie zielt darauf ab, mit bestimmten Wirkstoffen wie „Avastin“ die Bildung neuer Blutgefäße zu verhindern, über die sich die meisten bösartigen…

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Fall-Serie

Smartphones: Höheres Unfallrisiko für Kinder und Jugendliche?

Ärzte der Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie des Universitätsklinikums Leipzig (UKL) haben die weltweit erste Fall-Serie von Smartphone-bezogenen Unfällen bei Kindern und Jugendlichen veröffentlicht. Die Ergebnisse sind nun in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift "Pediatric Emergency Care" veröffentlicht worden. Untersucht wurden Fälle von Kindern und Jugendlichen,…

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Risikofaktor BIN1

Alzheimer: Forscher kommen verbreitetem Risikotyp auf die Spur

Die Alzheimer Krankheit ist die häufigste Ursache für Demenz im Alter. Über 1.4 Millionen Menschen in Deutschland leben mit Alzheimer, weltweit sind es etwa 35 Millionen. Die Abschätzung des Alzheimerrisikos für den Einzelnen im Alter stellt immer noch eine der großen Fragen in der Demenzforschung dar. Die Vererbbarkeit der Alzheimer Krankheit beträgt 60 bis 80 Prozent. Nun haben kürzlich…

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Marmorknochenkrankheit

Neue Therapie für Osteopetrose

Die Marmorknochenkrankheit (Osteopetrose) ist eine meist genetisch bedingte Krankheit, die durch das Fehlen oder die Unterfunktion von knochenabbauenden Zellen (Osteoklasten) verursacht wird. Dadurch kommt es zu erheblichen Störungen der Knochenstruktur und mechanischen Stabilität. Trotz der erheblichen Vermehrung von Knochenmasse neigen die Patienten häufig zu Knochenbrüchen, die oft nur…

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Was steckt dahinter?

Leukämie: Rückfälle nach Immuntherapie

Welche genetischen Veränderungen dazu führen, dass es bei der Knochenmarkstransplantation zu Rückfällen kommt, weil Effektorzellen versagen, hat eine internationale Forschergruppe unter Mitwirkung von Wissenschaftlern der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) und des Universitätsklinikums (UK) Essen herausgefunden. Ihr Bericht erschien jetzt in der renommierten…

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Chronische Nervenschädigungen

Forscher finden Ursache für Neuropathien

Chronische Schädigungen des peripheren Nervensystems gehören zu den häufigen neurologischen Erkrankungen und werden durch Gendefekte, Entzündungen, Stoffwechselstörungen oder Medikamente verursacht. Erkrankte Menschen entwickeln eine langsam fortschreitende Neuropathie, die zu Gangschwierigkeiten bis hin zur Rollstuhlgebundenheit und zu Sensibilitätsstörungen wie Taubheit, Kribbeln und…

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Alkohol als Trigger?

Rotwein als Migräne-Auslöser: Was ist dran?

Eine aktuelle Studie zeigt, dass Rotwein nur bei 8,8% der Patienten immer eine Migräneattacke auslöst. Die Studienautoren zweifeln daher an, dass Alkohol/Rotwein ein eigenständiger Migräne-Trigger ist. Wurde die Migräne auslösende Wirkung von Rotwein bislang also überschätzt? DGN-Pressesprecher Professor Dr. Hans-Christoph Diener, Essen, glaubt nicht: „Alkohol, insbesondere Rotwein, ist…

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Erbliche Erythromelalgie & Co.

Chronische Schmerzen: Warum Medikamente nicht immer helfen

Schwere chronische Schmerzsyndrome wie die erbliche Erythromelalgie (IEM) sind für Betroffene ein belastendes Schicksal, da die Krankheit nicht geheilt und der Schmerz kaum gelindert werden kann. Eine aktuelle Studie der Forschungsgruppe unter Leitung von Prof. Dr. med. Angelika Lampert aus dem Institut für Physiologie an der Uniklinik RWTH Aachen zeigt, welche Rolle ein einzelnes Protein in…

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