
News • Neue S3-Leitlinie
pAVK: Mehr Differenzierung bei der Therapie
Endovaskulär, offene Operation, Bypass oder ganz ohne OP: Die aktualisierte S3-Leitlinie zur „Schaufensterkrankheit“ pAVK verfolgt einen differenzierteren Ansatz zur Therapie.

Endovaskulär, offene Operation, Bypass oder ganz ohne OP: Die aktualisierte S3-Leitlinie zur „Schaufensterkrankheit“ pAVK verfolgt einen differenzierteren Ansatz zur Therapie.

Übergewicht spielt eine entscheidende Rolle dabei, wie stark Blutgefäße geschädigt werden – und zwar abhängig davon, wo sich das überschüssige Fett ansammelt, wie neue Forschung zeigt.

Ein neues Forschungprojekt untersucht die zellulären Abläufe im Gehirn nach einem ischämischen Schlaganfall. Das könnte der Schlüssel zu neuen Therapien sein.

Bietet die endovaskuläre Therapie (EVT) beim Schlaganfall durch Gefäßverschlüsse Vorteile gegenüber der klassischen medikamentösen Behandlung? Zwei neue Studien gingen dieser Frage nach.

Gefäß-Bildgebung ohne Strahlenbelastung? Vielversprechende Tests mit Magnetpartikel-Bildgebung (MPI) zeigen, dass das neue Verfahren das Röntgen ablösen könnte.

Die Nachsorge nach einer Stent-OP erfolgt derzeit per zeitaufwändigem OCT-Verfahren. Ein neues KI-Tool soll die Überwachung des Heilungsprozesses nach der Implantation automatisieren.

Durch einen Herzinfarkt oder Schlaganfall kann Herzmuskelgewebe absterben. Neue Erkenntnisse darüber, wie der Körper neue Arterien bildet, könnten zu besseren Therapien zur Regeneration führen.

Mithilfe eines speziellen Druckers stellen Experten in Edinburgh biokompatible, röhrenförmige Strukturen her, die sich als künstliche Venen nutzen lassen – etwa als Bypass.

Warum bilden sich Aortenaneurysmen dort, wo sie es typischerweise tun, am oberen Bogen oder im Bauchraum? Eine neue Studie erforscht die Anfälligkeit der Stellen für die Gefäßaussackungen.

Mikrobläschen im Kontrastmittel ermöglichen es, feinste Gefäßstrukturen per Ultraschall detailliert abzubilden. Das ist das Prinzip der Ultraschall-Lokalisations-Mikroskopie (ULM).

Ein internationales Expertenteam entwickelt ein tragbares Diagnosegerät, das mithilfe von künstlicher Intelligenz tiefe Venenthrombosen und Blutgerinnsel bei Patienten frühzeitig erkennt.

Was macht eigentlich ein Angiologe? Diese Fachrichtung der Inneren Medizin ist für Viele weitestgehend unbekannt. Die Fachgesellschaft DGA gibt nun in einem Leitbild einen ausführlichen Überblick.

Nach einem Herzinfarkt leiden viele Patienten unter einer Durchblutungsstörung der kleinsten Herzgefäße, eine Behandlung gibt es derzeit nicht. Berner Forscher wollen das ändern.

Besonders ältere Menschen sind von Tiefen Beinvenenthrombosen betroffen. Ein neuer Sensor könnte dabei helfen, ortsunabhängig die Venenfunktion zu messen und Probleme frühzeitig zu erkennen.

Bisher wurden Erkrankungen der Aorta als Teil der Herz- oder Gefäßchirurgie behandelt. Leitlinien heben die Hauptschlagader nun auf eine höhere Stufe - mit Konsequenzen für die Behandlung.

Eignet sich die Optoakustik als nicht-invasives Verfahren zur Erfolgskontrolle nach Behandlungen der „Schaufensterkrankheit“ pAVK? Ein Team aus Erlangen ergründet das Potenzial der Methode.

Damit auf den ersten Herzinfarkt kein zweiter folgt, wird die Erweiterung auch nicht betroffener Herzkranzgefäße empfohlen. Kardiologen belegten nun die Vorteile einer unmittelbaren Behandlung.

Die Implantierung einer neuartigen maßgeschneiderten Prothese in Wien ermöglicht nun auch Patienten mit einem komplexen Aortenaneurysma eine schonende endovaskuläre Behandlung.

Eine neue Erhebung zeigt, dass Einrichtungen, die häufig Revaskularisierungen bei Patienten mit der "Schaufensterkrankheit" pAVK durchführen, bessere Ergebnisse vorweisen.