
News • Hämatologie
Der Vielfalt der Blutstammzellen auf der Spur
Um Stammzelltherapien, etwa gegen Blutkrebs, zu verbessern, sind Forscher der Frage nachgegangen, wie und wodurch sich Stammzellen im Blut voneinander unterscheiden.
Wenn wissenschaftliche Neugier zu medizinischem Mehrwert wird: Informieren Sie sich hier über vielversprechende Studien und Versuchsreihen und wie diese zu effektiveren Medikamenten, Prozessen und medizinischen Richtlinien führen.

Um Stammzelltherapien, etwa gegen Blutkrebs, zu verbessern, sind Forscher der Frage nachgegangen, wie und wodurch sich Stammzellen im Blut voneinander unterscheiden.

Der Industrieverband ZVEI fordert Rechtssicherheit bei der Nutzung von Behandlungsdaten. Ohne klare Regeln drohen Verzögerungen bei Forschung und Diagnostik – besonders zulasten von Frauen.

Bisher konzentrierten sich Forschung und Therapie von Vorhofflimmern vor allem auf den linken Vorhof, der als wichtiger Auslöser gilt. Eine neue Studie zeigt nun: beide Herzvorhöfe sind beteiligt.

Wissenschaftler haben einen entscheidenden Mechanismus einer erblichen Form der Herzschwäche beschrieben. Die Arbeit eröffnet erstmals die Perspektive auf eine ursachenorientierte Therapie.

Depression, bipolare Störung und Schizophrenie im Fokus: Neue Forschung deutet darauf hin, dass biologische Unterschiede bei psychischen Erkrankungen wichtiger sein könnten als reine Diagnosen.

Hitzewellen nehmen zu – und mit ihnen das Risiko für Nierensteine. Durch den Klimawandel könnte sich dieses Risiko auch in Deutschland erhöhen, warnen Nephrologen.

Neuer Ansatz gegen Grünen Star: Forschende entwickeln ein individuell steuerbares Glaukom-Implantat. Es soll das Risiko von Vernarbung und Erblindung deutlich senken.

Brustimplantate können nicht nur aufgrund mechanischer Belastung und Materialermüdung zu Komplikationen führen. Auch verborgene Entzündungen spielen eine Rolle, wie Forscher nun herausfanden.

Psilocybin und LSD können bei therapieresistenten Depressionen helfen – aber nicht für jeden. Charité-Forscher zeigen, welche Faktoren den Therapieerfolg bestimmen.

Forschende der Uniklinik Mannheim zeigen: Im Verlauf von Alzheimer übernehmen T-Zellen zunehmend die Kontrolle über Entzündungsprozesse im Gehirn – mit Folgen für die Therapie.

Parasitäre Würmer betreffen weltweit über 1,6 Milliarden Menschen. Ein neu entdeckter Immunmechanismus könnte künftige Therapien ermöglichen.

Ein Zungenabstrich reicht: Ein neues Point-of-Care-Verfahren erkennt Tuberkulose in unter 35 Minuten zuverlässig – und wurde bereits von der WHO empfohlen.

Eine neue Methode nutzt Infrarotlicht und Ultraschall, um Lipide in Zellen zu kartieren – ohne chemische Marker und mit minimalem Zellstress.

Eine neue Studie zeigt: Resilienz ist kein starrer Zustand, sondern ein aktiver neurobiologischer Prozess – mit überraschender Beteiligung des Sehzentrums.

Forschende der Universität Basel zeigen: Das Immunsystem bekämpft bei der Geburt übertragene Virusinfektionen aktiver als bislang angenommen.

Ein gestörtes Zellrecycling treibt die Myofibrilläre Myopathie Typ 6 voran – Bonner Forschende zeigen neue Therapieansätze auf.

Mithilfe von „InfraRed Molecular Fingerprinting“ (IMF) wollen Forscher eine neue Form der molekularen Krebsdiagnostik entwickeln und in die klinische Anwendung bringen.

Kollagenosen zählen zu den seltenen Erkrankungen und können für Betroffene zur großen Belastung werden. Eine Heilung gibt es bislang nicht. Forschende und Ärzte arbeiten daran, das zu ändern.

Eine neue Studie zeigt, dass ein Glioblastom ganze Netzwerke des Gehirns beeinträchtigt. Daraus lassen sich Informationen über die Überlebenschance des Patienten ableiten.

Wissenschaftler haben ein Verfahren entwickelt, das die Implantation einer Herzpumpe ohne Herz-Lungen-Maschine erlaubt und damit schonender für Patienten machen könnte.

Im Projekt AI-LIGHTS kombinieren Forschende KI und moderne Genomanalyse, um seltene genetische Erkrankungen bei Neugeborenen und Kindern auf der Intensivstation schneller zu erkennen.

Eine der größten psychischen Belastungen von Krebsüberlebenden ist die Angst vor der Rückkehr der Erkrankung. Eine Pilotstudie untersucht zwei Therapieansätze zur Behandlung von Progredienzangst.

Adenoviren sind meist harmlos, für Manche können Infektionen jedoch schwer oder sogar tödlich verlaufen. Trotzdem sind viele der Viren kaum erforscht. Neue Forschung will diese Lücke schließen.

Jeder fünfte Mensch weltweit leidet an chronisch-entzündlichen Schmerzen. Bei vielen schlagen bisher erhältliche Schmerzmittel jedoch kaum an. Forscher gehen jetzt mit einer Proteinkarte neue Wege.

Maßgeschneiderte Implantate könnten die Behandlung von Gefäßerkrankungen wie Aneurysmen verbessern und das Komplikationsrisiko verringern. Forscher erhalten dafür nun eine hohe Förderung.