Schlagwort: Kardiovaskuläre Erkrankungen

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Herzmedizin in Deutschland

Kardiologen: Mindestmengen bei Eingriffen sollen Qualität sichern

Das hohe Niveau der Herzmedizin in Deutschland gilt es nicht nur zu halten, sondern es besteht angesichts der Häufigkeit von Herz-Kreislauf-Erkrankungen weiterhin Handlungsbedarf. Die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DGK) befürwortet neben einer Reihe anderer Maßnahmen auch eine sinnvolle Nutzung von Eingriffs-Mindestzahlen als Element der Qualitätssicherung.
Beim schonenden…

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DZHK-Studie

Pflaster gegen Blutgerinnsel

Im Deutschen Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) startet eine neue klinische Studie zu einem innovativen und hochspezifischen Blutverdünner. Unter Federführung des DZHK-Standortes München wollen die Wissenschaftler herausfinden, wie sicher und effektiv dieses nur lokal wirkende Präparat Blutgerinnsel bei Patienten mit einer koronaren Herzerkrankung verhindern kann, die mit einem…

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Herz versteckt

Systemerkrankungen – mehr Bewusstsein für kardiale Störungen

Klagen Patienten mit systemischen Erkrankungen wie Diabetes, Leberzirrhose & Co. zusätzlich über Kurzatmigkeit, Schmerzen in der Brust und nachlassende Belastbarkeit, so ist eine kardiale Beeinträchtigung unbedingt in Betracht zu ziehen. Dafür plädiert PD Dr. Harald Kramer, Oberarzt MRT am Institut für Klinische Radiologie am Universitätsklinikums München-Großhadern. Die kardiale MRT…

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MRT mathematisch

„Compressed sensing“ für die MRT

Mit dem Titel seines Vortrags, „Kardiale MRT bei schwierigen Patienten“, kann sich Prof. Dr. Stefan Schönberg nicht so recht anfreunden. „Der Begriff ‚schwierig‘ bezeichnet nicht die Patienten, vielmehr die Untersuchungsbedingungen“, erläutert der Direktor des Instituts für Klinische Radiologie und Nuklearmedizin am Universitätsklinikum Mannheim. Wie das Mannheimer Team diese…

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Alles Herz

Myokarditis: MRT hat höchste Sensitivität und Spezifität

Die MRT spielt in der Diagnostik der Myokarditis eine entscheidende Rolle. Das bildgebende Verfahren ermöglicht zudem die Beurteilung des Schweregrades der myokardialen Entzündung und der begleitenden Funktionsstörung sowie die Objektivierung des Verlaufes der Erkrankung unter Therapie, berichtet Prof. Dr. David Maintz, Direktor des Institutes für Diagnostische und Interventionelle Radiologie…

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Herz-Mapping

Kardiale MRT: messen statt sehen

In der Vergangenheit eine Domäne der CT, ist die kardiale MRT als Schnittbildverfahren auf dem Weg, ihren Stellenwert im Rahmen der Stufendiagnostik kontinuierlich auszubauen. „Die MRT des Herzens bietet eine sehr gute zeitliche und räumliche Auflösung und erlaubt darüber hinaus eine spezifische Gewebecharakterisierung. Sie ermöglicht zudem eine präzise Beurteilung der Morphologie des…

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Kardiologie

Hermann Gröhe trifft auf Telemedizin

Bundesminister für Gesundheit, Hermann Gröhe, sowie die Ministerin für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen, Barbara Steffens, haben den „Landesgemeinschaftsstand NRW – Gesundheitswirtschaft. Telematik. Telemedizin.“ auf der Medica besucht, um sich über die neuesten Innovationen im Bereich der Medizintechnik zu informieren.

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Arteriosklerose

Neue Erkenntnisse zur Entstehung der Arterienverkalkung

Seit einiger Zeit wird vermutet, dass Zellen des Immunsystems an der Entstehung der Arteriosklerose beteiligt sind, einer krankhaften Veränderung der arteriellen Blutgefässe, umgangssprachlich auch Arterienverkalkung genannt. Berner Forschende am Institut für Pathologie haben nun einen Rezeptor auf Immunzellen ins Visier genommen, welcher normalerweise die Abwehr gegen mikrobielle Erreger…

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Kardiologie

Mit Nanopartikeln gegen Gefäßverengungen

Im Kampf gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen stellt die Sterblichkeit an Herzinfarkt und Schlaganfall mit insgesamt über 112.000 Sterbefällen pro Jahr in Deutschland eine enorme Herausforderung dar. Einen neuen Therapieansatz zur Infarkt-Vorbeugung, der unter Einsatz von Nanopartikeln den Entstehungsprozess der Herzkranzgefäßverengung, die Arteriosklerose (Gefäßverkalkung), unterbindet, haben…

Komplexe Herzrhythmusstörungen

Immer präzisere Behandlung durch 3D-Mappingsystemen

„Der praktische Nutzen für Ärzte und Patienten, der durch die Verwendung von 3D-Mappingsystemen und mehrpoligen intrakardialen Kathetern entsteht, wird mit der steigenden Anzahl von Patienten mit komplexen Herzrhythmusstörungen nach operativen Eingriffen und/oder vorangegangenen Katheterverödungen (Ablationen) noch deutlich an Bedeutung zunehmen“, so die Studienautorinnen Dr. Valentina…

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Heart Failure Units

Herzschwäche braucht neue Versorgungsstrukturen

Das Fehlen der Versorgungskontinuität für chronische Herzschwächepatienten nach dem Krankenhau-aufenthalt belastet die Betroffenen schwer, warnt jetzt ein Zusammenschluss führender deutscher Herz-spezialisten aus dem Deutsches Zentrum für Herzinsuffizienz (DZHI) und den beiden ärztlichen Dachverbänden Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DGK) und Deutsche Gesellschaft für Thorax-,…

Kardiologie

Telemedizin verhindert Tod und Krankenhausaufenthalte

Telemedizin könnte jeden Tag hunderten Herzpatienten einen Krankenhausaufenthalt ersparen. Studien zeigen, dass die digitale Rundumbetreuung zudem Lebenserwartung und -qualität deutlich verbessern kann. Experten sehen in der Telekardiologie ein vielversprechendes Frühwarnsystem, um die Qualität der Versorgung von Herzpatienten – vor allem auch in ländlichen Regionen – zu verbessern.

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Gewebeschäden des Herzmuskels bis ins Detail sichtbar

Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin und des Max-Delbrück Centrums für Molekulare Medizin (MDC) konnten erstmalig bei einer größeren Gruppe herzkranker Patienten kardiale Magnetresonanztomographie an einem 7 Tesla MRT-Scanner anwenden. Die Aufnahmen des innovativen Hochleistungsgerätes zeigen das schlagende Herz in besonders hoher Auflösung. Details, die wertvolle…

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σ=p*r/2h

Physikalisches Prinzip hilft bei Linksherzinsuffizienz

Herzspezialisten von 15 Studienzentren in sechs Ländern haben unter der Federführung von Prof. Dr. Dr. Stefan D. Anker, Professor of Innovative Clinical Trials an der Klinik für Kardiologie und Pneumologie des Herzzentrums der Universitätsmedizin Göttingen (UMG), ein neues Verfahren zur Behandlung der Linksherzinsuffizienz untersucht. In der sogenannten Augment-HF-Studie konnten die Forscher…

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Herzmuskelschwäche

Molekulare Kardiologie im Aquarium und am Computer

Atemnot, verminderte Leistungsfähigkeit und Flüssigkeitseinlagerungen. Diese Symptome können auf eine Herzmuskelschwäche hindeuten. Solche und andere teils lebensbedrohliche Erkrankungen des Herzens sind der Hauptgrund für Krankenhausaufenthalte in Deutschland. Den Ursachen der Herzmuskelschwäche sind vier junge Forschergruppen aus Ulm, Tübingen und Kiel auf der Spur – im Aquarium und…

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Intraaortalen Gegenpulsation

IABP: Endlich Evidenz

Kardiochirurgen haben jetzt gefunden, was die Kardiologen vor drei Jahren als vermisst gemeldet haben: Evidenz für den Einsatz des ältesten mechanischen Kreislaufunterstützungssystems der Welt, der IABP. Die Folgen werden indes begrenzt sein.

Report: Holger Zorn

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Moderne Nuklearmedizin

Schneller und strahlungsärmer

In derzeit nur zehn deutschen Universitätskliniken und Praxen stehen Gamma-Kameras der neuesten Generation zur Verfügung. Eine davon hat jetzt am Herz- und Diabeteszentrum NRW (HDZ NRW), Bad Oeynhausen, im Institut für Radiologie, Nuklearmedizin und molekulare Bildgebung unter der Leitung von Prof. Dr. Wolfgang Burchert ihren Betrieb aufgenommen. Das Gerät des Typs Discovery NM 530 c bietet…

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MPI

Mit Kompassnadeln im Körper Echtzeitbilder erzeugen

Bildgebungsverfahren gibt es viele. Magnetic Particle Imaging (MPI) könnte einige von ihnen im Bereich der Echtzeitbildgebung jedoch bald in den Schatten stellen. Bei dem Verfahren werden magnetische Nanopartikel in den Körper injiziert und ihre Verteilung im Körpervolumen gemessen. Großes Potenzial hat das Verfahren in der kardiovaskulären Anwendung. Auf dem Deutschen Röntgenkongress 2015…

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Kardiologenkongress

Die Qualität muss stimmen: TAVI steht im Mittelpunkt

Die minimalinvasive Implantation künstlicher Aortenklappen (TAVI) soll in Zukunft nach geregelten Qualitätskriterien erfolgen. Solche Qualitätsstandards hat die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie im vergangenen Jahr erarbeitet und sie bei der 81. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) in Mannheim der Öffentlichkeit vorgestellt.

Report: Rainer Klawki

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