Forschung

Wenn wissenschaftliche Neugier zu medizinischem Mehrwert wird: Informieren Sie sich hier über vielversprechende Studien und Versuchsreihen und wie diese zu effektiveren Medikamenten, Prozessen und medizinischen Richtlinien führen.

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Hydrogel-Gerüst entwickelt

Künstliches Gewebe mit wachsenden Blutgefäßen

Im Labor Gewebe herzustellen, mit denen sich geschädigte Organe heilen oder ersetzen lassen, ist eine der großen Zukunftsvisionen der Medizin. Künstliche Materialien könnten sich als…

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MSI-Tumoren

Schutzimpfung gegen erblichen Darmkrebs: vielversprechender Ansatz

Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum und vom Universitätsklinikum Heidelberg konnten erstmals die Entstehung von erblichem Darmkrebs mit einer Schutzimpfung hinauszögern. Mäuse mit…

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Knochenschwund

Geistiger Abbau und Osteoporose gehen Hand in Hand

Forscher des australischen Garvan Institute of Medical Research haben einen Zusammenhang zwischen geistigem Verfall und einem schnelleren Knochenabbau entdeckt, der das Risiko von Frakturen erhöht.…

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SARS-CoV-2 B.1.617

Warum die Delta-Variante es unserem Immunsystem besonders schwer macht

SARS-CoV-2 stellt die Menschheit immer noch vor große Herausforderungen. Die häufige Entstehung von Mutanten macht die Bedrohung durch das Virus schwer vorhersehbar. Die SARS-CoV-2-Variante B.1.617…

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Genetische Abweichungen

Gleiche Mutation, unterschiedliche Krebsarten

Warum verursachen Veränderungen bestimmter Gene nur in bestimmten Organen Krebs? Wissenschaftler vom Deutschen Konsortium für translationale Krebsforschung (DKTK), der Technischen Universität…

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Sarkom-Forschung

Knochenkrebs bei Kindern: Zell-Sabotage soll Tumoren in den Tod treiben

Tumoren der Knochen und Weichteile, sogenannte Sarkome, treten vor allem bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen auf und sind bislang nur unzureichend erforscht. In Heidelberg beschäftigen…

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Natürliches Biomaterial "CartiScaff"

Die Kunst der Knorpelregeneration

Gelenkknorpel kann unter normalen Umständen nur in äußerst geringem Ausmaß von selbst regenerieren. Die Knorpelmatrix, das Gerüst des Knorpelgewebes, beherbergt nur sehr wenige Zellen und diese befinden sich meist tief im inneren der Matrix. Außerdem ist Gelenkknorpel extrem isoliert: In der direkten Umgebung gibt es keine regenerativen Zellen, die in den Defekt einwandern und diesen reparieren könnten; es gibt auch keine Blutgefäße, über die regenerative Zellen an den Knorpel gelangen könnten. Aus diesem Grund verfolgen Forscher weltweit verschiedene experimentelle Ansätze, bei denen Biomaterial in das Gelenk eingebracht wird, um damit eine Knorpelregeneration herbeizuführen.

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Neurologische Komplikationen

Guillain-Barré-Syndrom nach Covid-Impfung: Forscher gehen Zusammenhang auf den Grund

Im Zusammenhang mit Covid-19-Impfungen kann es in sehr seltenen Fällen zu Komplikationen kommen. Ein Bericht der New York Times unter Berufung auf das nationale „Vaccine Adverse Event Reporting…

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Nanoforschung

'Viren-Falle' aus DNA-Material macht Erreger unschädlich

Bisher gibt es gegen die meisten Virus-Infektionen keine wirksamen Gegenmittel. Ein interdisziplinäres Forschungsteam der Technischen Universität München (TUM) hat nun eine neue Strategie…

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Liposom-Forschung

'Trojanisches Pferd' schmuggelt Medikamente ins Gehirn

Die Blut-Hirn-Schranke, eine Barriere, die 99 Prozent aller Moleküle zurückhält, damit die Funktion des Gehirns nicht beeinträchtigt wird, erweist sich in manchen Fällen als ernstes und oft…

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Blutvergiftung

Forscher entwickeln neue Strategie gegen Sepsis

Manche Blutvergiftungen verlaufen mild, viele haben jedoch einen tödlichen Ausgang – die Gründe für diese Unterschiede sind trotz jahrzehntelanger Forschung im Dunklen geblieben. Forscher der…

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Weniger Entzündungen, weniger Fibrosen

Herzschwäche: Neuer Behandlungsansatz steuert das Fettgewebe an

Ein Hemmstoff für ein fettabbauendes Protein kann vor einer Herzschwäche schützen. Das konnten Forscher des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) an der Charité –…

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Coronavirus-Forschung

Kann man sich über Bargeld mit Covid-19 anstecken?

Wie lange bleiben SARS-Coronaviren auf Banknoten und Münzen infektiös? Ist es möglich, sich durch den Kontakt mit Bargeld anzustecken? Diese Frage wollten Experten der Europäischen Zentralbank in…

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Reaktion des Immunsystems entschlüsselt

So formiert sich die Immunabwehr nach der Covid-19-Impfung

Angesichts der weltweit weiterhin hohen Infektionszahlen bietet eine Impfung einen wichtigen Schutz gegen Covid-19. Wann sich nach einer Impfung mit einem mRNA-basierten Impfstoff ein erster Immunschutz feststellen lässt und wie sich die Reaktionen der unterschiedlichen Bestandteile des menschlichen Immunsystems über Monate entwickeln, konnten Wissenschaftler jetzt detailliert aufschlüsseln.

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Adaptive Systeme

3D-Druck: Programmierbares Material bewegt sich wie eine Kletterpflanze

Forscher der Universitäten Freiburg und Stuttgart haben ein neues Verfahren entwickelt, um bewegliche, sich selbst anpassende Materialsysteme im handelsüblichen 3D-Drucker herzustellen. Die Systeme können unter dem Einfluss von Feuchtigkeit komplexe Formveränderungen durchlaufen, sich auf vorprogrammierte Weise zusammenziehen und ausdehnen. Mithilfe der Methode hat das Team als ersten…

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Winziges Implantat

Vielversprechender Ansatz gegen starke Rückenschmerzen

Starke Schmerzen im unteren Rückenbereich, die nicht einmal mit Tabletten behandelt werden können, lassen sich künftig mit einem Gerät lindern, das Forscher an der britischen University of Cambridge entwickelt haben. Es handelt sich um ein flexibles Röhrchen, das mit Elektroden versehen ist. Es ist nicht dicker als ein menschliches Haar. Um es platzieren zu können, wird es aufgerollt,…

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Selbst-entsorgendes Implantat

Neues Gerät lässt Knochenbrüche schneller heilen

Gebrochene Knochen wachsen schneller und nachhaltiger zusammen, wenn sie von elektrischem Strom stimuliert werden. Forscher der University of Wisconsin-Madison haben deshalb nun ein Gerät entwickelt, das sich diesen Umstand zunutze macht. Es ist extrem dünn und wird chirurgisch implantiert, während der gebrochene Knochen medizinisch versorgt wird. Den Strom, der zur Heilung beiträgt, erzeugt…

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Kleiner als ein Reiskorn

Mikro-Roboter schwimmt mit Magnetkraft durch den Körper

Am Institut für Medizintechnik der Universität zu Lübeck und der Fraunhofer-Einrichtung für Individualisierte und Zellbasierte Medizintechnik IMTE werden winzig kleine, schwimmende Roboter entwickelt, die sich in Zukunft wie U-Boote durch den Körper steuern lassen sollen. Der entwickelte Mikroroboter ist kleiner als ein Reiskorn, nämlich nur 3 mm lang und 1,2 mm breit.

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Männer, Frauen und das Coronavirus

Geschlecht und Gender in Covid-19-Studien zu wenig berücksichtigt

Obwohl sich das Coronavirus unterschiedlich auf Frauen und Männer auswirkt, stellt die große Mehrzahl der laufenden klinischen SARS-CoV-2- und Covid-19-Studien keinen Bezug zu Geschlecht und Gender her. Eine neue Metaanalyse von fast 4.500 klinischen Studien zeigt: Nur vier Prozent der ausgewerteten Studien sehen ausdrücklich vor, Geschlecht und Gender als Aspekte in ihre Analyse einzubeziehen.

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Coronavirus-Gamifizierung

Covid-19: Warum manche Menschen die Pandemie wie ein Spiel angehen

Eine Pandemie ist kein Spiel. Und doch sehen wir Verhaltensmuster im Umgang mit der Corona-Pandemie, die wir aus Spielen kennen, wie drei Wissenschaftler der Universität Bamberg herausgefunden haben: Menschen horten Ressourcen, orientieren sich an Ranglisten und Grafiken, schlüpfen in Rollen, reduzieren die Situation auf ein Gut-Böse-Schema und richten sich nach prominenten Heldenfiguren.…

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Krebsforschung

Forscher entwickeln erstes digitales Modell einer Krebszelle

Computermodelle gehören seit vielen Jahren zu Standardwerkzeugen in der biomedizinischen Grundlagenforschung. Doch erst rund 70 Jahre nach der Erstveröffentlichung eines Ionenstrommodells einer Nervenzelle durch Hodgkin & Huxley im Jahr 1952, ist es Forschern der TU Graz unter Mitwirkung der Medizinischen Universität Graz und des Memorial Sloan Kettering Cancer Center in New York gelungen,…

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Humangenetik

Parkinson & Co.: microRNA als Biomarker zur Früherkennung

Einen neuen Ansatz, Krankheiten wie Parkinson noch vor Auftreten von Symptomen mit Hilfe von Biomarkern im Blut nachzuweisen, erforscht die Humangenetikerin Caroline Diener im Team von Professor Eckart Meese am Institut für Humangenetik der Universität des Saarlandes. Ihre Ergebnisse zu microRNAs in T-Zellen könnten auch zu neuen Therapieverfahren führen. Die Hans-und-Ruth-Giessen-Stiftung…

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Hilfe für krebskranke Kinder

Gründung eines Partnerinstituts für die europäische Kinderonkologie

Die Entwicklung von neuen Therapien für krebskranke Kinder liegt deutlich hinter denen von Erwachsenen zurück und ein Fünftel der jungen Patienten überleben ihre Erkrankung nicht. Mit der Gründung eines Partnerinstitutes wollen das Prinses Máxima Centrum in Utrecht und das Hopp-Kindertumorzentrum Heidelberg (KiTZ) jetzt möglichst rasch bessere Rahmenbedingungen für die europäische…

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Sensoren in Textilien

Forscher entwickeln Maske, die bei Corona Alarm schlägt

Eine neue Gesichtsmaske von Forschern des Massachusetts Institute of Technology (MIT) und der Harvard University erkennt eine Covid-19-Infektion mithilfe eingebetteter Sensoren. Den Ingenieuren zufolge schlägt der Prototyp bei einem positiven Träger binnen 90 Minuten zuverlässig Alarm. Die Sensor-Technologie könnte auch zur Herstellung von Kleidung verwendet werden, die zahlreiche…

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Wirkstoffe gegen Hirnerkrankungen

Smarte Biomarker sollen neue Medikamente gegen Alzheimer & Co. finden

Mit der Technologieplattform "i3D-Markers" wollen Dr. Hayder Amin und Dr. Caghan Kizil vom DZNE-Standort Dresden die Entwicklung von Medikamenten gegen Hirnerkrankungen beschleunigen. Dafür verbinden sie hochdichte Mikroelektroden-Arrays und dreidimensionale Netzwerke menschlicher Nervenzellen zu einem Messsystem. Auf dieses werden zu prüfende Substanzen getropft und mittels…

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MS-Forschung

Multiple Sklerose: Erste Anzeichen oft lange vor der Diagnose

Personen mit Multipler Sklerose (MS) stellen sich schon Jahre vor der Diagnose deutlich häufiger als andere Personen ärztlich vor. Die Fachwelt diskutierte dies zuletzt als eine mögliche Vorläufer-Phase der MS, eine sogenannte Prodromalphase. Ein Forschungs-Team der Technischen Universität München (TUM) hat nun Studienergebnisse veröffentlicht, die nahelegen, dass es sich bei den…

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Biomedizin

Die German Biobank Alliance wächst weiter

Die German Biobank Alliance (GBA) heißt 15 weitere Biobanken in ihrem Verbund willkommen und umfasst damit vier Jahre nach ihrer Gründung fast alle Standorte der deutschen Universitätsmedizin. Ab sofort arbeiten akademische Biobanken an 35 Standorten und ein IT-Entwicklungszentrum in dem durch den German Biobank Node (GBN) koordinierten Netzwerk zusammen.

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Langzeitfolgen von Corona

Long Covid: Forscher suchen nach Auffälligkeiten im Blut

Manche Menschen, die eine Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus überstanden haben, leiden im Nachhinein unter schwerwiegenden gesundheitlichen Beschwerden. Diese Langzeitfolgen werden mit dem englischen Begriff „Long Covid“ beschrieben. Bonner Wissenschaftler wollen im Blut nach Ursachen dafür suchen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert dazu zwei Projekte unter Federführung des…

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