Schlagwort: Therapie

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Ran an den Speck

Interdisziplinär gegen morbide Adipositas

Übergewicht bedeutet nicht einfach nur, dass ein Mensch zu viel wiegt, sondern auch, dass er im Laufe der Zeit unterschiedlichste Folgekrankheiten erwirbt, die nicht nur die Lebensqualität zunehmend einschränken, sondern auch nachweislich zum Tode führen. Die wichtigsten sind Bluthochdruck, Koronare Herzkrankheiten, Typ-2-Diabetes, Störungen der Lungenfunktion, Tumoren sowie ein erhöhtes…

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Marmorknochenkrankheit

Neue Therapie für Osteopetrose

Die Marmorknochenkrankheit (Osteopetrose) ist eine meist genetisch bedingte Krankheit, die durch das Fehlen oder die Unterfunktion von knochenabbauenden Zellen (Osteoklasten) verursacht wird. Dadurch kommt es zu erheblichen Störungen der Knochenstruktur und mechanischen Stabilität. Trotz der erheblichen Vermehrung von Knochenmasse neigen die Patienten häufig zu Knochenbrüchen, die oft nur…

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Im Fokus

Gezielte Therapien gegen Lebertumore

Auf einem interdisziplinären Symposium zur Präzisionsbehandlung von Lebertumoren tauschten sich in Frankfurt hochkarätige Experten über eine besondere Form der Strahlentherapie, aber auch andere spezialisierte Verfahren gegen Lebertumore sowie deren Kombinationsmöglichkeiten aus. Leberzellkrebs ist weltweit die sechsthäufigste Krebserkrankung mit rund 800.000 Neuerkrankungen pro Jahr.…

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Nuklearmedizin

Dr. Peter Kletting von der DGN prämiert

Für seine Leistungen auf dem Gebiet der nuklearmedizinischen Therapie hat Dr. biol. hum. Peter Kletting, Mitarbeiter in der Klinik für Nuklearmedizin/Medizinische Strahlenphysik des Universitätsklinikums Ulm den diesjährigen Förderpreis der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin (DGN) erhalten. Die Auszeichnung ist mit 3.000 Euro dotiert. Mit dem Preis der Fachgesellschaft sollen…

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Neuronale Netze gegen Gliome

Hirntumoren: KI erkennt, welche Therapie wirkt

Ein Team vom Universitätsklinikum Heidelberg und vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) hat ein neues Verfahren zur automatisierten Bild-Analyse von Hirntumoren entwickelt. In ihrer aktuellen Arbeit zeigen die Autoren, dass anhand von Standard-Magnetresonanztomographien (MRT) sorgfältig trainierte maschinelle Lernverfahren das Therapieansprechen bei Hirntumoren verlässlicher und präziser…

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Virus

Mit Big Data gegen Hepatitis

Eine besonders vermehrungsfreudige Virusvariante ist verantwortlich für die Therapieresistenz von Hepatitis E. Aber sie hat der Forschung auch endlich zu einem Zellkulturmodell verholfen. Das Hepatitis-E-Virus (HEV) hat für die Forschung lange ein Schattendasein geführt. Dabei ist es die Hauptursache für virusverursachte akute Leberentzündungen. Während die Infektion bei ansonsten gesunden…

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Behandlung

Tiefe Hirnstimulation lindert schwerste Depression

Menschen mit schwerster, behandlungsresistenter Depression können nicht nur akut sondern auch langfristig von einer Tiefen Hirnstimulation profitieren, wie Forscher des Universitätsklinikums Freiburg gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Bonn in einer aktuellen Studie zeigen. Bei den 16 Patientinnen und Patienten wurde mittels hauchdünner Elektroden ein Teil des Belohnungssystems im Gehirn…

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HIV und Hep C

Neue therapeutische Strategien zur Bekämpfung von Virus-Infektionen

Rund 1.000 junge und etablierte Wissenschaftler aus der ganzen Welt und aus allen Bereichen der Virologie werden vom 20. bis 23. März 2019 zur 29. Jahrestagung der Gesellschaft für Virologie e. V. (GfV, Society for Virology) in Düsseldorf erwartet. Bei der größten wissenschaftlichen Fachgesellschaft der Virologie in Europa werden aktuelle Erkenntnisse im Zusammenhang mit Viren und viralen…

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Gehirnzellen

Gehirn-Organoide aus Labor liefern neue Therapieansätze

Heterotopie ist eine Erbkrankheit, bei der die Wanderung von Neuronen während der Gehirnentwicklung gestört ist. Dadurch ist die äußerste Schicht des Gehirns, der Kortex, deformiert. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie (MPI) konnten im Labor diese Entwicklungsstörung nachbilden, die zu geistiger Behinderung und Epilepsie führen kann.

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Darmbarriere

Insulin schützt vor Darmkrebs

Übergewicht fördert die Entstehung von Insulinresistenz und die Häufigkeit an Darmkrebs zu erkranken. Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Stoffwechselforschung identifizieren eine neue Wirkungsweise des Insulinsignalweges in der Darmschleimhaut, der für die Aufrechterhaltung der Darmbarriere verantwortlich ist und den Zusammenhang von Insulinresistenz und Darmkrebs erklärt.

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Neurologie

Epilepsie: Dreiecksbeziehung im Gehirn

Wenn es im Gehirn zu einem epileptischen Anfall kommt, dann geraten die Nervenzellen aus ihrem gewohnten Takt und feuern in einem sehr schnellen Rhythmus. Ursache ist ein komplexes Zusammenspiel verschiedener Faktoren. Wissenschaftler der Universität Bonn haben nun die wichtige Rolle eines Beteiligten entdeckt: α2δ4 (alpha2delta4). Es handelt sich dabei um einen zentralen Player zwischen den…

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Mundhöhlenkrebs

Oropharynxkarzinom: auf dem Weg zur personalisierten Radioonkologie

Die Strahlen-Chemotherapie stellt eine entscheidende Therapiesäule bei Mund-Rachen-Krebs dar. Die Chemotherapie kann allerdings mit Nebenwirkungen einhergehen, weshalb man nach besser verträglichen Konzepten sucht. Der Austausch der Chemotherapie Cisplatin durch den Antikörper Cetuximab zeigte in einer aktuellen Studie allerdings ein schlechteres Behandlungsergebnis als nach der Kombination…

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Krebs

Die Tumorkonferenz: Alle für einen

Ist eine Krebserkrankung schwer zuzuordnen oder besonders kompliziert, stößt ein einzelner Mediziner schnell an seine Grenzen. Aus diesem Grund gibt es an vielen Kliniken Tumorkonferenzen, in denen Spezialisten verschiedener Fachrichtungen zusammenarbeiten, um gemeinsam individuelle Therapiekonzepte zu erarbeiten. Am Universitätsklinikum Düsseldorf (UKD) finden diese interdisziplinären…

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Corticosteroide im Fokus

Tuberkulose: Immuntherapie hemmt den Zelltod

Die Behandlung der Tuberkulose mit mehreren Antibiotika über viele Monate hinweg ist nach wie vor eine Tortur für die Patienten. Zunehmende Resistenzen der Erreger erschweren diese langwierige Therapie zusätzlich und führen aufgrund von Nebenwirkungen häufiger zu Therapieabbrüchen und erhöhten Sterberaten. Die Entwicklung alternativer Behandlungsansätze ist daher von immenser Bedeutung.…

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Time for a revolution?

Vom Ende der Medizin, wie wir sie kennen...

Viele Forscher und Experten gehen momentan davon aus, dass die nächste große sozio-ökonomische Revolution eine komplette Neudefinition von Gesundheit und wie wir Krankheiten definieren und therapieren beinhalten wird. „Unser heutiges Gesundheitssystem ist in der bestehenden Art nicht mehr lange aufrecht zu erhalten. Es ist zu teuer und zu uneffektiv geworden“, ist Professor Harald Schmidt,…

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Tumortherapie

Protein UBQLN4 beeinflusst DNA-Reparatur

Die Arbeitsgruppe um Univ.-Prof. Dr. Christian Reinhardt, Klinik I für Innere Medizin, hat ein Protein identifiziert, das den Reparaturweg von DNA-Schäden maßgeblich beeinflusst und einen neuen Ansatzpunkt für eine zielgerichtete Tumortherapie ermöglicht.

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Westdeutsches Tumorzentrum

Sarkomzentrum am WTZ glänzt mit hoher Expertendichte

Am 12. Dezember stellte sich das neu formierte Sarkomzentrum am Westdeutschen Tumorzentrum (WTZ) vor. In den letzten zwei Jahren ist es der Universitätsmedizin Essen gelungen, weitere national führende Experten mit komplementärer Fachkompetenz für das Zentrum in Essen zu gewinnen und damit die Expertise im Zentrum stark zu erweitern. Nur wenige Zentren weltweit bieten Patienten eine ähnliche…

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Individualisierte Therapie

Mehr Lebensqualität für Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren

Patienten mit bösartigen Tumoren im Mund- und Rachenraum leiden trotz erfolgreicher Behandlung oft ein Leben lang unter schweren Nebenwirkungen. Ärzte am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen Dresden (NCT/UCC) und am NCT Heidelberg wollen nun in einer klinischen Studie prüfen, ob sich durch eine individualisierte Strahlentherapie die negativen Folgen der Therapie reduzieren lassen. Am…

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Kritische Extremitäten-Ischämie

Kongress: Amputationen interdisziplinär vermeiden

Rund 60.000 Amputationen werden jedes Jahr in Deutschland durchgeführt, häufigste Ursache ist eine arterielle Verschlusskrankheit (pAVK). „Die Zahl der Amputationen ist erschreckend hoch. Kritisch zu betrachten ist besonders die Tatsache, dass bei rund 35 bis 40 Prozent der Patienten die Gefäße vorher gar nicht genau untersucht worden sind“, sagt Dr. Michael Lichtenberg, Chefarzt der…

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Neue Insulinquelle

Zellersatztherapie bei Typ-1-Diabetes: es geht voran

Stammzellen werden zu Pankreaszellen: Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München haben auf ihrem Weg zur Zellersatztherapie bei Diabetes Typ 1 einen wichtigen Meilenstein bewältigt: Die Forscher identifizierten die Signale, die die Entwicklung unreifer Bauchspeicheldrüsenzellen bestimmen. Die Ergebnisse dieser Arbeit wurden nun im Fachmagazin ‚Nature‘ publiziert. Insulin produzierende…

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