
Prof. Waltraud Pfeilschifter
Neurologische Expertise für starke Schlaganfall-Versorgung
Mit dem Jahreswechsel übernimmt Prof. Waltraud Pfeilschifter vom Klinikum Lüneburg als erste Frau die Präsidentschaft der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft.

Schlaganfälle sind die zweithäufigste Todesursache weltweit und eine der häufigsten Ursachen für Behinderungen im Erwachsenenalter. Aufgrund der immer besseren Versorgung sinkt die Sterblichkeit von Schlaganfallpatienten in Deutschland zwar. Dennoch rechnen Experten angesichts der immer älter werdenden Bevölkerung mit steigenden absoluten Erkrankungszahlen. Lesen Sie hier mehr zu aktueller Forschung und Behandlungsmöglichkeiten des Schlaganfalls.

Mit dem Jahreswechsel übernimmt Prof. Waltraud Pfeilschifter vom Klinikum Lüneburg als erste Frau die Präsidentschaft der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft.

Wird nach einem Schlaganfall die Durchblutung wiederhergestellt, kann das dem Gewebe paradoxerweise schaden. Forscher entdeckten nun Biomarker, die eine gezieltere Behandlung ermöglichen könnten.

Forscher wollen einen Reha-Roboter mit EEG-Hirnströmen koppeln, um nach einem Schlaganfall die eingeschränkte Beweglichkeit der Beine wiederherzustellen.

Bluthochdruck, hohes LDL-Cholesterin, Übergewicht, Diabetes und Rauchen: Experten wollen mehr Aufmerksamkeit auf diese ,Big Five‘ Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen lenken.

Rund drei Millionen Menschen in Deutschland können bei einem Schlaganfall nicht innerhalb von 30 Minuten versorgt werden. Experten sehen komplexe Herausforderungen.

Forschende entwickeln ein auf Künstlicher Intelligenz (KI) beruhendes Computermodell, das Ärzte bei der Behandlung von Schlaganfällen unterstützen soll.

Ein neues Forschungprojekt untersucht die zellulären Abläufe im Gehirn nach einem ischämischen Schlaganfall. Das könnte der Schlüssel zu neuen Therapien sein.

Neurologie, Pflege, Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie: In einer Stroke Unit müssen alle an einem Strang ziehen. Auf dem DSG25 diskutieren Experten, wie die Zusammenarbeit gelingt.

Bietet die endovaskuläre Therapie (EVT) beim Schlaganfall durch Gefäßverschlüsse Vorteile gegenüber der klassischen medikamentösen Behandlung? Zwei neue Studien gingen dieser Frage nach.

Wie weit soll – und darf – die Behandlung nach einem Schlaganfall im hohen Alter gehen? Auf dem Schlaganfallkongress DSG25 diskutieren Experten diese schwierige Frage und moralische Konflikte.

Minimalinvasiv behandeln, Spätfolgen verhindern: Zum Tag gegen den Schlaganfall betonen Experten der Fachgesellschaften DGNR, DRG und DeGIR den Wert der Neuroradiologie.

Läsionen der weißen Substanz deuten im MRT auf Gefäßschäden im Gehirn hin. Forscher untersuchen, was ihr Auftreten begünstigt und wie sie mit Schlaganfall und Demenz zusammenhängen.

In Europa und in Deutschland sind fast 60% der Bevölkerung von einer neurologischen Erkrankung betroffen. Prof. Christian Grefkes-Hermann spricht über neue Therapien und künftige Fortschritte.

Werden Frauen mit Schlaganfall weniger gut versorgt als Männer? Eine neue Kohortenstudie widerlegt diese Vermutung. Allerdings zeigen die Ergebnisse auch ein höheres Risiko schwerer Schlaganfälle.

Während der Schwangerschaft überträgt die Mutter Antikörper auf ihr Baby – in seltenen Fällen kann dieser sogenannte „Nestschutz“ aber auch das Risiko für Schlaganfall beim Kind erhöhen.

Eine Studie zeigt, wie sich das Gehirn in den ersten Monaten nach einem Schlaganfall reorganisiert, um das Sprachvermögen wieder zu verbessern. Davon könnten auch künftige Therapien profitieren.

Wird die transitorische ischämische Attacke (TIA) als „Warnschuss“ vor einem Schlaganfall unterschätzt? Eine neue Studie beleuchtet die Schäden, die eine TIA im Gehirn verursacht, genauer.

Unterstützung für Rettungsdienste bei der Zuweisung in Krankenhäuser: Ein Forschungsprojekt untersucht, wie der Einsatz von KI die Erstversorgung nach einem Schlaganfall weiter verbessern kann.

Forscher haben eine weitere Ursache für den Zusammenhang zwischen eingeschränkter Nierenfunktion und dem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Schlaganfall oder Herzinfarkt gefunden.