Schlagwort: Neurologie

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Neurodegenerative Erkrankungen

Ein detaillierter Blick auf das "Unkraut" im Gehirn

Neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer, Parkinson und Huntington verursachen Proteinablagerungen in den Nervenzellen der Betroffenen - diese wuchern dort wie Unkraut. Ob diese Ablagerungen schädlich sind und wie der Körper damit umgeht, damit haben sich nun Forscher des Max-Planck-Instituts mithilfe einer neuen Technik befasst.

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Mikrogliazellen

Abwehrzellen im Gehirn leben länger als gedacht

Krankheitserreger und Abfall beseitigen – das ist die Hauptaufgabe von Mikrogliazellen. Sie gehören zur Gruppe der Nicht-Nervenzellen im Gehirn, deren Aufgabe es ist, unsere Denkzellen bei der Arbeit zu unterstützen. Anders als bisher angenommen können die Fresszellen bei Mäusen genauso lange leben wie die Maus selbst.

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Sensorik

Fruchtfliegen zeigen, wie Nervenzellen Reize wahrnehmen

Sensorische Nervenzellen haben die Aufgabe, Reize unserer Umwelt wahrzunehmen und an das Gehirn weiterzuleiten. Nun haben Wissenschaftler der Universitäten Leipzig und Würzburg erstmals am Tiermodell der Fruchtfliege beobachten können, wie eine bisher wenig erforschte Klasse von Rezeptorproteinen als molekulare Antennen für die Wahrnehmung von mechanischen Reizen in die Kommunikation von…

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Hirnverletzungen

Wenn die Sprache plötzlich ausfällt

Nach einem Schlaganfall treten bei den Betroffenen häufig Sprachprobleme auf, denn wichtige Areale ihres Sprachnetzwerkes im Gehirn wurden verletzt. In manchen Fällen können bestimmte sprachliche Fähigkeiten wiedererlangt werden, in anderen bleiben sie jedoch für immer verloren. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften (MPI CBS) in Leipzig haben nun…

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Gefahr liegt auf der Hand

Intensive Smartphone-Nutzung kann Armnerven schädigen

Mehr als 5.000 Mal täglich tippen intensive Smartphone-Nutzer auf den Touchscreen ihrer Mobiltelefone. Wie eine auf dem Kongress der European Academy of Neurology in Amsterdam vorgestellte Studie zeigt, kann diese Fingerakrobatik die Hand- und Armnerven erheblich belasten. Im schlimmsten Fall können intensive Nutzer ein Karpaltunnel-Syndrom entwickeln.

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Nahinfrarotspektroskopie

Blick ins Gehirn sagt Entscheidungen voraus

Neuste Studien haben gezeigt, dass das Gehirn Entscheidungen über visuelle und auditive Reize trifft, indem es auf bereits abgespeicherte sensorische Befunde zurückgreift. Dieser Prozess wird von einem neuronalen Netz im vorderen Stirnlappenbereich und im hinteren Parietalbereich des Gehirns gesteuert.

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Blackout im OP

Warum verliert man bei der Narkose das Bewusstsein?

Bisher gingen Forscher davon aus, dass Narkosemittel die Signalübertragung zwischen verschiedenen Hirnarealen unterbrechen und man deshalb bewusstlos wird. Neurowissenschaftler der Goethe-Universität sowie des Göttinger Max-Planck-Instituts für Dynamik und Selbstorganisation fanden jetzt heraus, dass die Ursache offenbar an anderer Stelle zu suchen ist.

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Neue Erkenntnisse

Schädel-Hirn-Trauma: Schnelle Operation rettet leben

Menschen, die nach einer Kopfverletzung bewusstlos sind, sollten schnellstmöglich in ein Krankenhaus transportiert werden, wo eine CT zur Diagnose von Hirnblutungen und ein neurochirurgischer Bereitschaftsdienst ständig vorhanden sind. Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass eine Kompression oder Verletzung des Hirnstamms das Koma auslöst. Eine rechtzeitige Operation kann dann lebensrettend…

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Neuropädiatrie

Epilepsie-Therapie: Gen verrät, ob Medikamente wirken

Säuglinge, bei denen eine bestimmte Epilepsie in den ersten drei Lebensmonaten ausbricht, profitieren von anderen Medikamenten als Kinder, die später erkranken. Diesen Unterschied hat ein internationales Forscherteam unter Federführung deutscher Neuropädiater und Neurologen jetzt für Epilepsien, die durch eine Mutation des Gens SCN2A verursacht werden, aufgedeckt.

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Ohrgeräusche

EU fördert interdisziplinäre Tinnitus-Forschung

In Europa leiden rund 42 Millionen Menschen unter chronischem Tinnitus. Die störenden Ohrgeräusche führen bei vielen Betroffenen zu einer nachhaltigen Einschränkung ihrer Lebensqualität. Eine allgemein wirksame Behandlungsmethode für das sehr individuelle Krankheitsbild gibt es bisher nicht. Die EU stellt nun im Rahmen ihres Forschungs- und Entwicklungsprogramms „Horizon 2020“ 3,8 Mio.…

Neurophysiologie

Müde und erschöpft: Was steckt dahinter?

Tagesmüdigkeit ist ein belastendes Symptom bei psychischen Störungen wie Depression, Angst und Schlafstörungen. Neurophysiologen des Universitätsklinikums Leipzig haben nun eine Methode entwickelt, die dazu beitragen soll, zu erkennen, ob die Erschöpfung bei einem Patienten mit einem zu niedrigen oder zu hohen Erregungsniveau des zentralen Nervensystems einhergeht.

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Hirnforschung

Gehirngewebe aus der Versuchsschale

Das komplexeste Organ des Menschen ist sein Gehirn. Aufgrund dieser Komplexität und aus ethischen Gründen ist es für wissenschaftliche Untersuchungen schlecht zugänglich – beispielsweise zur Erforschung neurodegenerativer Erkrankungen wie Parkinson. Wissenschaftlern des Luxembourg Centre for Systems Biomedicine (LCSB) der Universität Luxemburg ist es jetzt ausgehend von menschlichen…

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BICD2-Syndrom

Neue seltene Muskelkrankheit entdeckt

Eine neue seltene Muskelkrankheit haben Forscher der Ruhr-Universität Bochum (RUB) entdeckt. Ursache für die vererbbare Erkrankung ist ein Defekt im Gen BICD2, der sich in veränderten zellulären Transportprozessen in Skelettmuskelzellen äußert. Betroffene leiden an Muskelschwäche in den Beinen, einem unsicheren Gang und der ständigen Gefahr zu stolpern.

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Nervenzellen

Motoneuronen zeigen den Blutgefäßen, wo es lang geht

Einen entscheidenden Regulator für die Bildung von Blutgefäßen im sich ausbildenden Rückenmark während der Embryonalphase haben Heidelberger Neurowissenschaftler identifiziert. Sie konnten zeigen, dass spezielle Nervenzellen – sogenannte Motoneuronen – diesen Vorgang kontrollieren. Durchgeführt wurden die Forschungsarbeiten unter der Leitung von Dr. Carmen Ruiz de Almodóvar am…

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Neurologie

Wenn das Hirn den Abfall hortet

Als Spezialistin für Neuroradiologie bestreitet Prof. Dr. Jennifer Linn die Filmreading Session „Neuro“ in Garmisch. Die Ärztliche Direktorin des Instituts für Neuroradiologie am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus in Dresden setzt darauf, dass auch ihr wissenschaftlicher Schwerpunkt und „Lieblingsthema“ dabei vertreten sein wird, die zerebrale Amyloidangiopathie. Obwohl es sich um…

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