Neurologie

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DGNC-Fachkongress

Neurochirurgen nehmen seltene Erkrankungen in den Fokus

Auf der virtuellen 72. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neurochirurgie (DGNC) geht es um Zentren- und Netzwerkbildung, aber auch um ethische Grenzen von Elektroden im Gehirn. Zudem gibt…

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Stereotaktische Photodynamische Therapie

Mit rotem Laserlicht gegen Hirntumore

Das Glioblastom ist der am schwierigsten zu bekämpfende Hirntumor. Weil sich Gliome kaum vollständig entfernen lassen und schnell nachwachsen, ist dieser Tumor tückisch. Bisher kannte man nur…

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Altersbedingte Neurodegeneration

Alzheimer: Hautzellen-Forschung bringt neue Erkenntnisse

Auf Basis von Hautzellen von Patienten haben Innsbrucker Molekular­biologen erstmals eine sporadische, nur im Alter auftretende Form von Alzheimer modelliert. Die in Cell Stem Cell veröffentlichten…

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Kopfsache

Forscher entschlüsseln das Rezeptom des Gehirns

Im Gehirn wirken mehr als hundert molekulare Substanzen als Transmitter, die über Tausende von unterschiedlichen Rezeptortypen Kommunikationswege zwischen Nervenzellen steuern. In einem…

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Erste Zeichen lange vor der Diagnose

Früherkennung von Parkinson: Neue Erkenntnisse

Die Parkinsonkrankheit ist eine fortschreitende Erkrankung des Gehirns, die durch das Absterben von speziellen Nervenzellen verursacht wird. Kennzeichen der Erkrankung sind Bewegungsstörungen wie…

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Nichtinvasive Neuro-Untersuchung

Neue Methode zeigt Hirnströme ohne Elektroden

Das Gehirn verarbeitet Informationen über langsame und schnelle Hirnströme. Um Letztere zu untersuchen, mussten bisher allerdings Elektroden in das Gehirn eingeführt werden. Forschende der…

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Forschung zu Faszialparese

Gesichtslähmung nach Corona-Impfung? Experten sind skeptisch

Bisher traten Gesichtslähmungen (Fazialisparesen) im zeitlichen Zusammenhang mit der SARS-CoV-2-Impfung nur selten auf. Fazialisparesen sind häufig mit Viruserkrankungen assoziiert, wie Gürtelrose-, Herpes simplex - oder Grippeviren. Auch Impfungen können, wenn auch seltener, die Entwicklung von Fazialisparesen triggern. Das ist womöglich auch bei der Impfung gegen SARS-CoV-2 der Fall,…

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Ausschreibung der Fachgesellschaften DGN und DGNI

Anwärter für Neurointensiv-Preis gesucht

Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie e. V. (DGN) und die Deutsche Gesellschaft für NeuroIntensiv- und Notfallmedizin e. V. (DGNI) suchen innovative, therapierelevante Forschungsbeiträge in der neurologischen Intensivmedizin und Notfall-Neurologie für den diesjährigen Neurointensiv-Preis. Die ehemals als "Hans Georg Mertens-Preis" bekannte Auszeichnung wird während der…

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Arbeitstagung NeuroIntensivMedizin

Ungehinderter Wissenstransfer gerade in Corona-Zeiten essenziell

Die ANIM 2021, der hochkarätige Expertenaustausch der Arbeitstagung NeuroIntensivMedizin, ging vom 21. bis 23. Januar 2021 erfolgreich über die Bildschirme der knapp 1.000 Teilnehmer: Ärzte, Wissenschaftler, Pflegekräfte und Therapeuten nutzten das vielfältige Kongressprogramm für ein weitreichendes Update der NeuroIntensivmedizin, Neurologie und Neurochirurgie.

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Bioinformatiker suchen Biomarker

Molekularen Signalen der Parkinson-Krankheit auf der Spur

Parkinson ist die zweithäufigste neurodegenerative Krankheit der Welt, jedoch ist über ihre Ursachen und den Verlauf nur wenig bekannt. Um sie frühzeitig zu diagnostizieren, Prognosen zu erstellen und Therapien zu entwickeln, braucht es Biomarker, die auf die Entstehung und die Progression der Krankheit hinweisen. Bioinformatiker der Saar-Universität haben nach diesen Biomarkern gesucht und…

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DGKN Kongress 2021

Neue Lösung für EEG-Überwachung in der Akut- und Intensivpflege

Der finnische Medizintechnik-Spezialist Bittium wird vom 10. bis 12. März 2021 am 65. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und Funktionelle Bildgebung (DGKN) teilnehmen. Auf der virtuellen Konferenz stellt Bittium eine neue Lösungsgeneration für die kontinuierliche EEG-Überwachung (cEEG) im Bereich Akut- und Intensivpflege vor. Die Lösung besteht aus dem…

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Bevor die Plaques kommen

Veränderte Nervenzellen erleichtern Alzheimer-Früherkennung

Die Menschen werden älter und der Anteil an Demenzerkrankten steigt. Am häufigsten tritt die Alzheimer-Krankheit auf, deren Entstehung noch nicht vollständig erforscht ist. Man weiß jedoch, dass das Alter ein wichtiger Risikofaktor ist. Wissenschaftler vom Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN) in Magdeburg, vom Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) in Bonn sowie aus…

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Seltene Erkrankung ARCA

Zielgerichtete Therapien bringen Hoffnung für Ataxie-Patienten

Ein langer, steiniger Weg zur Diagnose und dann kaum Therapien oder Medikamente, die helfen können – so sieht oftmals das Leben von Patienten mit einer Seltenen Erkrankung aus. Die Erkrankungsgruppe der autosomal-rezessiven cerebellären Ataxie, kurz ARCA, gehört dazu. Nur rund drei bis sechs von 100.000 Personen leiden in Deutschland an dieser Erbkrankheit, die auf den zunehmenden Verlust…

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Gehirnentzündung im Fokus

Enzephalitis: Frühe Therapie ist entscheidend

Am 22. Februar ist Welt-Enzephalitis-Tag. Ziel ist, Gehirnentzündungen als Krankheitsbild stärker in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung zu rücken. Denn sie können lebensbedrohlich sein und zu bleibenden Gehirnschäden führen. Die meisten Enzephalitiden werden weltweit durch Erreger verursacht, doch in nordeuropäischen Ländern werden inzwischen viele der Erkrankungen auch autoimmun…

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Experimenteller Ansatz

Epilepsie: Tiefe Hirnstimulation verhindert Anfälle im Mausmodell

Epileptische Aktivität, ausgehend von einer oder mehreren erkrankten Hirnregionen im Bereich des Schläfenlappens, ist schwer einzudämmen. Viele Patienten mit einer sogenannten Schläfenlappenepilepsie sprechen häufig nicht auf die Behandlung mit anti-epileptischen Medikamenten an, und die betroffenen Hirnareale müssen deshalb operativ entfernt werden. Leider verschafft dieser Eingriff nur…

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Fadenwurm bringt Fortschritt

Alzheimer: Forscher finden "Nervenzelle 0"

Demenzerkrankungen sind eine große Belastung vor allem für ältere Menschen. Nach Angaben des Arzneimittelherstellers Novartis leiden allein in Deutschland rund eine Million Menschen daran; Alzheimer hat dabei einen Anteil von rund 70 Prozent. Weil die Menschen immer älter werden, steigt die Zuwachsrate exponentiell. Hoffnung machen Forschungserfolge – und ein bedeutendes Resultat kommt…

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Auswirkungen der Pandemie erforscht

Gedächtnistest per App: Was macht Covid-19 mit unserem Kopf?

Forscher des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) rufen dazu auf, per Smartphone an der Erforschung der vom Coronavirus verursachten Erkrankung Covid-19 mitzuwirken. Das bundesweite Bürgerforschungsprojekt beruht auf Gedächtnistests, die anhand einer speziellen App durchgeführt werden. Auf diese Weise soll untersucht werden, wie sich die Maßnahmen zur Eindämmung der…

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Vielversprechende Studie

Oberflächen-Elektrostimulation gegen Essentiellen Tremor

Patienten mit Essentiellem Tremor leiden an einem rhythmischen Zittern, vornehmlich der Hände. Dass sich dieses durch Tiefe Hirnstimulation mittels eines implantierten Hirnschrittmachers wirksam behandeln lässt, ist bekannt. Aber können die feinen Elektroimpulse auch über Klebeelektroden auf der Kopfhaut einen ähnlich positiven Effekt erzielen? Eine Studie, deren Ergebnisse jetzt in der…

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Aneurysma-Chirurgie

4D-Simulation erhöht Sicherheit bei Hirn-OPs

Aneurysma-Operationen gehören zu den heikelsten Eingriffen der Neurochirurgie. Die Wahl der Eingriffsart, die Planung der Route und der Eingriff am Blutgefäß stellen höchste Anforderungen an die Operateure. Ein am Inselspital, Universitätsspital Bern und am ARTORG Center, Universität Bern entwickelter neuer 4D-Simulator erlaubt die Planung, Erprobung und Optimierung des Eingriffes an einem…

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Weiterleitung sensorischer Signale

Neurofeedback soll Trägern von Prothesen helfen

Werden sensorische Signale von Prothesen an das Nervensystem weitergeleitet, hilft das beinamputierten Personen, ihre Prothese als Teil ihres Körpers wahrzunehmen. Dies führt auch dazu, die sonst als schwer empfundenen Prothesen als leichter zu empfinden, wie ​Forschende der ETH Zürich zeigen konnten.

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Leicht bewölkt, mit geringer Anfallwahrscheinlichkeit

Eine "Wettervorhersage" für epileptische Anfälle

Ein internationales Forschungsteam mit Beteiligung der Universität Bern hat eine neue Methode entwickelt, um epileptische Anfälle frühzeitig voraussagen zu können. Ein im Hirn implantiertes Gerät zeichnet die Hirnaktivitäten während mindestens sechs Monaten auf. Die Auswertung der Aufzeichnungen erlaubt eine zuverlässige, mehrtägige Vorhersage eines möglichen nächsten Anfalls.

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Therapie zerebraler Aneurysmen

Filigran und ausgeklügelt – der Werkzeugkasten gegen die Hirnblutung

Aneurysmen sind eine enorme Herausforderung für die Neurologie: Ihre Diagnose ist oft Zufall, doch bei einer Ruptur können die Folgen verheerend sein. Entsprechend ausgeklügelt ist das Instrumentarium, das mittlerweile für ihre Behandlung zur Verfügung steht. „Wir konnten unser endovaskuläres Behandlungsspektrum für die Aneurysmatherapie in den vergangenen Jahren merklich…

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