Schlagwort: Neurologie

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Zeit für Gefühle

Wie Emotionen die innere Uhr beeinflussen

Wie sie genau funktioniert, ist unbekannt – doch der Mensch verfügt über eine innere Uhr, die es ermöglicht, Zeiträume unbewusst wahrzunehmen und abzuschätzen. Ein Forschungsteam um Dr. Roland Thomaschke vom Institut für Psychologie der Universität Freiburg hat in Experimenten gezeigt: Emotionen bewirken, dass sich dieses mentale Zeitverarbeitungssystem schnell und flexibel an zeitliche…

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Tiefe Hirnstimulation

Neuer Ansatz gegen Depression

Ein interdisziplinäres Ärzteteam des Universitären Neurozentrums Bern hat zum ersten Mal am Inselspital eine tiefe Hirnstimulation bei Depression durchgeführt. Für die Patientin ist es die letzte Hoffnung auf Heilung. In der Behandlung von Bewegungsstörungen wie zum Beispiel Morbus Parkinson hat sich die tiefe Hirnstimulation in den letzten zehn Jahren etabliert. Das Inselspital kann…

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MSK-Diagnostik

Den Teufelskreis Schmerz durchbrechen

Fast 50 Milliarden Euro direkte und indirekte Krankheitskosten werden nach Schätzungen des Spitzenverband Bund der Krankenkassen jährlich durch das Volksleiden Rückenschmerz verursacht. Das sind 1,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts! Nicht nur der behandelnde Arzt, auch die Wirtschaft hat daher ein großes Interesse daran, die Betroffenen schnell wieder fit zu machen. Der Neuroradiologe ist…

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MSK-Diagnostik

„Nicht jeder Rückenschmerz braucht ein Bild“

80 Prozent der Deutschen leiden im Laufe ihres Lebens an Rückenschmerzen. In den meisten Fällen heilen diese von selbst wieder aus. Dennoch erhalten viele Patienten, die beim Hausarzt oder Orthopäden wegen Rückenproblemen vorstellig werden, eine Überweisung zum Radiologen, um eine weiterführende bildgebende Diagnostik zu erhalten. Warum eine radiologische Untersuchung der Wirbelsäule…

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Starke Farben

Beeinflusst die Umgebungsfarbe unsere geistige Leistungsfähigkeit?

Wissenschaftler der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) haben den Einfluss von Umgebungsfarben auf die menschliche Leistungsfähigkeit in kognitiven Tests überprüft. Wie die Mainzer Forscher im Fachjournal Color Research & Application berichten, hatten sie 170 Studierende in unterschiedlich gestrichenen Kabinen Intelligenz- und Gedächtnistests machen lassen. Für die Kabinen hatten…

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Ganz schön ausgeschlafen

Warum unser Gehirn Schlaf braucht und was passiert, wenn wir nicht genug bekommen

Neue Forschungsergebnisse der University of Queensland in Australien bestätigen, dass Schlafmangel sich auf unsere Gehirnaktivität auswirkt. Neben Leistungsschwächen und mangelnder Konzentrationsschwierigkeit konnte eine Verbindung zwischen Alzheimer und Schlafmangel nachgewiesen werden.
Obwohl es sich beim Schlafen so anfühlt, als hätte man „abgeschaltet“, ist das Gehirn…

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Nervensache

Das letzte Geheimnis bleibt die axonale Ebene

Seit dem Jahr 2000 beschäftigt sich PD Dr. Hannes Gruber, leitender Oberarzt der Radiologie an der Medizinischen Universität Innsbruck, mit der peripheren Nervensonographie. Wo zu Beginn noch die Frage im Raum stand, ob sich Nerven im Ultraschall überhaupt erkennen lassen, ist man heute so weit, einzelne Schwannome und spezielle Neuropathien gezielt nachweisen zu können.

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Mechanische Gerinnselentfernungen

Thrombektomie: Deutschland nimmt Vorreiterrolle ein

Rund 260.000 Menschen erleiden hierzulande jährlich einen Schlaganfall. Bei vielen besonders schwer betroffenen Patienten ist die Methode der mechanischen Thrombektomie (MTE) wirkungsvoll: Hier können große Blutgerinnsel mittels eines Mikrokatheters entfernt werden. Das hoch wirksame Verfahren wird in Deutschland bereits seit vielen Jahren angewendet und stellt seit drei Jahren eine fest…

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Neurologie

Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend…

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Neurodegenerative Erkrankungen

Ein detaillierter Blick auf das "Unkraut" im Gehirn

Neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer, Parkinson und Huntington verursachen Proteinablagerungen in den Nervenzellen der Betroffenen - diese wuchern dort wie Unkraut. Ob diese Ablagerungen schädlich sind und wie der Körper damit umgeht, damit haben sich nun Forscher des Max-Planck-Instituts mithilfe einer neuen Technik befasst.

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Mikrogliazellen

Abwehrzellen im Gehirn leben länger als gedacht

Krankheitserreger und Abfall beseitigen – das ist die Hauptaufgabe von Mikrogliazellen. Sie gehören zur Gruppe der Nicht-Nervenzellen im Gehirn, deren Aufgabe es ist, unsere Denkzellen bei der Arbeit zu unterstützen. Anders als bisher angenommen können die Fresszellen bei Mäusen genauso lange leben wie die Maus selbst.

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Sensorik

Fruchtfliegen zeigen, wie Nervenzellen Reize wahrnehmen

Sensorische Nervenzellen haben die Aufgabe, Reize unserer Umwelt wahrzunehmen und an das Gehirn weiterzuleiten. Nun haben Wissenschaftler der Universitäten Leipzig und Würzburg erstmals am Tiermodell der Fruchtfliege beobachten können, wie eine bisher wenig erforschte Klasse von Rezeptorproteinen als molekulare Antennen für die Wahrnehmung von mechanischen Reizen in die Kommunikation von…

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Hirnverletzungen

Wenn die Sprache plötzlich ausfällt

Nach einem Schlaganfall treten bei den Betroffenen häufig Sprachprobleme auf, denn wichtige Areale ihres Sprachnetzwerkes im Gehirn wurden verletzt. In manchen Fällen können bestimmte sprachliche Fähigkeiten wiedererlangt werden, in anderen bleiben sie jedoch für immer verloren. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften (MPI CBS) in Leipzig haben nun…

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Gefahr liegt auf der Hand

Intensive Smartphone-Nutzung kann Armnerven schädigen

Mehr als 5.000 Mal täglich tippen intensive Smartphone-Nutzer auf den Touchscreen ihrer Mobiltelefone. Wie eine auf dem Kongress der European Academy of Neurology in Amsterdam vorgestellte Studie zeigt, kann diese Fingerakrobatik die Hand- und Armnerven erheblich belasten. Im schlimmsten Fall können intensive Nutzer ein Karpaltunnel-Syndrom entwickeln.

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Nahinfrarotspektroskopie

Blick ins Gehirn sagt Entscheidungen voraus

Neuste Studien haben gezeigt, dass das Gehirn Entscheidungen über visuelle und auditive Reize trifft, indem es auf bereits abgespeicherte sensorische Befunde zurückgreift. Dieser Prozess wird von einem neuronalen Netz im vorderen Stirnlappenbereich und im hinteren Parietalbereich des Gehirns gesteuert.

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