Schlagwort: Neurologie

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Weniger Einkommen, weniger Hirnvolumen

Lassen Geldsorgen unser Gehirn schrumpfen?

Herrscht Ebbe im Portemonnaie, wirkt sich das offenbar auch auf unsere Hirngesundheit aus: Junge Erwachsene, die beim Jahreseinkommen einen Einbruch von 25 Prozent oder mehr erleiden, könnten laut einer Studie der Columbia Mailman School of Public Health in mittlerem Alter über ein erhöhtes Risiko von Problemen beim Denken und eine verringerte Gesundheit des Gehirns verfügen. Das ist laut den…

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DGNR-Kongress 2019

Ein Blick in die Zukunft der Neuroradiologie

Auf der 54. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neuroradiologie (DGNR), die heute in Frankfurt beginnt, ist das Kongressmotto "Zukunft Neuroradiologie". Die Kongresspräsidenten Professor Dr. Claus Zimmer (Klinikum rechts der Isar der TU München) und Prim. Dr. Johannes Trenkler (Kepler Universitätsklinikum Linz) stellen zum Auftakt einige der Veranstaltungs-Highlights vor und…

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Hauptsache schnell?

Schlaganfall: Warum der Umweg oft viel Zeit spart

„Time is brain“ ist nicht die ganze Wahrheit, die so häufig zitiert wird, wenn es um den Schlaganfall geht: In seinem Vortrag auf dem Bayerisch-Österreichischen Röntgenkongress erklärt Dr. Heinz Voit-Höhne, Facharzt für Radiologie in der Abteilung für Neuroradiologie am Klinikum Nürnberg Süd, warum Geschwindigkeit bei der Versorgung von Schlaganfallpatienten zwar wichtig, aber…

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Polyneuropathie

Neuro-Sjögren: Forscher entdecken neues Krankheitsbild

Kribbeln an den Händen, Taubheitsgefühle in den Füßen, Schmerzen – diese Beschwerden treten auf, wenn die Nerven in Armen und Beinen geschädigt sind. Ursachen solcher Polyneuropathien sind meist Diabetes oder Alkoholismus. Sind Nerven betroffen, die Muskeln steuern, treten Lähmungen an Armen und Beinen auf, die Betroffene langfristig völlig bewegungsunfähig machen können. Professor Dr.…

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ERC Starting Grant für "NanoGlia"

Fördert Nanoplastik neurologische Krankheiten?

Dr. Elvira Mass vom LIMES-Institut der Universität Bonn erhält einen begehrten Starting Grant des Europäischen Forschungsrats (ERC). Damit ist in den nächsten fünf Jahren eine Förderung in Höhe von 1,5 Millionen Euro verbunden. Die Wissenschaftlerin möchte den Einfluss von Nanoplastik auf die Entwicklung von neurologischen Krankheiten erforschen. Mit Starting Grants zeichnet der…

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Magnetenzephalografie (MEG)

Mehr Erfolg bei Epilepsie-OPs durch neue Technik

Eine neue Studie des Epilepsiezentrums der Neurologischen Klinik und der Neurochirurgischen Klinik des Universitätsklinikums Erlangen beweist: Dank der Magnetenzephalografie (MEG) erzielen Epilepsiechirurgen bei Operationen deutlich bessere Ergebnisse für ihre Patienten. Die Studie unter Federführung von PD Dr. Stefan Rampp wurde jetzt im Fachmagazin „Brain – A Journal of Neurology“…

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Direkte neuronale Umprogrammierung

Umprogrammierung rettet Hirnzellen

Forschenden des Helmholtz Zentrums München und des Biomedizinischen Zentrums der Ludwig-Maximilians-Universität München ist ein entscheidender Erfolg zur Wiederherstellung spezifischer Nervenzellen gelungen: Sie entwickelten eine Methode, mit der körpereigene Zellen, die infolge akuter traumatischer Hirnverletzungen zugrunde gegangen sind, zu Neuronen umprogrammiert werden. Vorteil dieser…

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Gliazellen in Gefahr

Epilepsie: veränderte Abwehr im Gehirn ist die Ursache

Einen epileptischen Anfall kann jeder bekommen. Was genau passiert dabei im Körper und welche Mechanismen lösen eine solche plötzliche Störung aus? Ein internationales Team von Wissenschaftlern unter der Leitung von Prof. Dr. Emre Yaksi von der Norwegischen Universität NTNU, in dem auch Forscher des Zentrums für Regenerative Therapien der TU Dresden (CRTD) mitgearbeitet haben, hat entdeckt,…

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Regeneration

Heilung verletzter Nerven: Neue Ansätze

Verletzungen von Nervenfasern an Gehirn, Rückenmark und Sehnerven haben in der Regel funktionelle Verluste zur Folge, weil die Nervenfasern nicht regenerationsfähig sind. Ein Team des Lehrstuhls Zellphysiologie der Ruhr-Universität Bochum (RUB) um Prof. Dr. Dietmar Fischer hat neue Mechanismen entschlüsselt, die die Regeneration solcher Fasern ermöglichen. Das könnte neue Therapieansätze…

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Zelluläre Störung

Toxisches beta-Amyloid: Einblick in Alzheimer-Anfänge

Überaktive Nervenzellen in bestimmten Hirnbereichen gelten als eine frühe Erscheinung bei Alzheimer. Erstmals gelang es einem Team der Technischen Universität München (TUM) die Gründe und Mechanismen dieses anfänglichen und damit wichtigen Schritts grundlegend aufzuklären. Der aktivierende Hirnbotenstoff Glutamat kann nicht schnell genug abtransportiert werden und verstärkt somit…

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Die Zelle wächst mit ihren Aufgaben

Schlüsselproteine für die Reparatur von Nervenleitungen

Wenn Zellen des zentralen Nervensystems (ZNS) ihre Wachstumsfähigkeit nicht mehr benötigen, stellen sie diese ab, soweit sind sich Forscher einig. Dies geschieht normalerweise nachdem sie ihre Zielzellen gefunden und Verbindungen zu ihnen gebildet haben. Doch auch alte Nervenzellen haben das Potenzial, auszuwachsen und Beschädigungen zu beheben – ähnlich wie junge Zellen. Dies zeigen…

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Verharmlosung und Selbsttherapie

Kopfschmerzen bei Schülern: Experten warnen

Mehr als zwei Drittel aller Schulkinder in Deutschland leiden regelmäßig an Kopfschmerzen. Das ergab eine Erhebung, die jetzt in in „Cephalalgia“, der Zeitschrift der internationalen Kopfschmerzgesellschaft, publiziert wurde. Bei den Oberschülern lag der Anteil sogar bei fast 80%. Einen Arzt suchten jedoch nur die wenigsten auf, was auch zeigt, dass Kopfschmerzen in unserer Gesellschaft…

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Wirksamkeitsstudie

Huntington: Meilenstein für potenzielles Medikament

Bisher ist die erbliche Huntington-Krankheit unheilbar: Betroffene fallen durch unwillkürliche Bewegungen und zunehmenden körperlichen sowie geistigen Verfall auf. Doch nun setzen von der Huntington-Krankheit betroffene Familien ihre Hoffnung in eine neue Therapie: Der Wirkstoff Ionis-HTT-Rx (RG6042) soll die Belastung des Gehirns durch die schadhaften Huntingtin-Genprodukte reduzieren.…

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Konzentrationsprobleme nach Unfällen

Schädel-Hirn-Trauma: Kurzer Schreck – oder doch mehr?

Am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden haben sich die Kliniken für Kinderchirurgie, für Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie die Abteilung für Neuropädiatrie der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin zusammengeschlossen, um im Rahmen eines neuen Kooperationsprojektes Bedarf und Wirksamkeit eines Nachsorgeprogramms für Patienten mit Schädel-Hirn-Trauma zu ermitteln. Der Fokus des…

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Neuronale Einschlüsse

Entstehung von Parkinson hinterfragt

Ein internationales Forscherteam mit Beteiligung des Biozentrums der Universität Basel stellt die gängige Ursache von Parkinson in Frage. Die Forscher konnten nachweisen, dass die für Parkinson charakteristischen Einschlüsse in den Nervenzellen des Gehirns in den meisten Fällen nicht aus Proteinfibrillen bestehen, sondern vielmehr aus einem Gemenge von Membranfragmenten. Die in "Nature…

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Therapie

Schlaganfall: Behandlung durch Elektrostimulation des Ganglion sphenopalatinum

Bei einem Hirninfarkt, d. h. einem Schlaganfall durch die Verstopfung eines Hirngefäßes mit einem Blutgerinnsel, muss schnellstmöglich die Durchblutung des Hirngewebes wiederhergestellt werden, da es sonst zu bleibenden Schäden kommt. Standardtherapien sind die Thrombolyse, d h. die medikamentöse Auflösung des Gerinnsels, oder bei Okklusion großer proximaler Arterien die Thrombektomie…

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Kryptogener Hirninfarkt

Neue Daten zur Prävention nach Schlaganfällen ungeklärter Ursache

Bluthochdruck, Diabetes, Übergewicht, Rauchen – die Ursachen für ischämische Schlaganfälle, die oft bei älteren Patienten mit Arterienverkalkung auftreten, sind meistens bekannt. Bei kryptogenen Schlaganfällen, die oft jüngere Menschen betreffen, ist die Ursache unbekannt. Expertenvermutungen zufolge verbergen sich dahinter häufig Embolien unbekannten Ursprungs. Da sie sich wiederholen…

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Neuro-degenerative Erkrankungen

Tiefe Hirnstimulation hilft Patienten bei Morbus Parkinson und Tremor

Im Rahmen der 70. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neurochirurgie (DGNC) werden neue Erkenntnisse in der Therapie neuro-degenerativer Erkrankungen wie Morbus Parkinson, Dystonie und Tremor präsentiert. Die Weiterentwicklung der Tiefen Hirnstimulation (THS), eines vor über 25 Jahren entwickelten minimalinvasiven neurochirurgischen Eingriffs, erweist sich als eine effiziente…

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Forschung

Blinddarm-OP erhöht Risiko für Parkinson

Patienten, bei denen der Blinddarm entfernt wurde, erkranken laut einer Studie unter der Leitung der Case Western Reserve University wahrscheinlicher an Parkinson. Für die retrospektive Analyse wurden Daten von mehr als 62,2 Mio. Patienten aus 26 US-Gesundheitssystemen ausgewertet.

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Bluthochdruck, Rauchen, Diabetes

Schlaganfall: bis zu 20-mal häufiger bei Risikogruppen

Heute (10. Mai) ist der „Tag gegen den Schlaganfall“. Ein Schlaganfall kann jeden treffen, es ist daher wichtig, Krankheitssignale zu kennen und bei Bedarf schnell zu handeln. Grund genug für die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN), an diesem Tag auch auf die Bedeutung der Prävention aufmerksam machen, auch weil die Rate ischämischer Schlaganfälle seit 2010 um mehr als 10%…

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Neurodegeneration

Chorea Huntington: Neue Studie gibt Anlass zur Hoffnung

Im New England Journal of Medicine wurde jetzt eine wegweisende Studie zur Therapie der Chorea Huntington publiziert. Bei dieser erblichen, neurodegenerativen Erkrankung entwickelt sich eine progrediente Bewegungsstörung mit unkoordinierten Muskelkontraktionen. Eine wirksame Therapie gibt es derzeit nicht. Nun konnte gezeigt werden, dass mit sogenannten Antisense-Oligonukleotiden das mutierte…

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Doppelte Herausforderung

Wenn Hirntumor und Epilepsie gemeinsam auftreten

Gehirntumoren und Epilepsie – zwei scheinbar unterschiedliche Erkrankungen, jedoch können beide gemeinsam auftreten. Diese Kombination ist nicht häufig, sie stellt aber für Betroffene und Ärzte eine Herausforderung dar. Privatdozent Dr. Pitt Niehusmann vom Oslo University Hospital erforscht diese Erkrankung mit einem Focused Fellowship der Stiftung Michael am Interdisziplinären…

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Netzhautscan

Wenn Schizophrenie ins Auge geht

Die Diagnose psychischer Erkrankungen wie Schizophrenie ist selbst für erfahrene Psychiater oft herausfordernd. Denn die Symptome können sehr vielfältig sein: Bei der Schizophrenie reichen sie von Halluzinationen und Wahnvorstellungen bis zur völligen Antriebslosigkeit, wie sie auch bei schweren Depressionen vorkommt. Die Suche nach biochemischen Markern im Blut oder Nervenwasser sowie nach…

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Antikörper im Nervenwasser

Multiple Sklerose: Möglicher Biomarker gefunden

Der Krankheitsverlauf von Multipler Sklerose (MS) ist sehr unterschiedlich und ein verlässlicher Biomarker, der die Entwicklung der Behinderung vorhersagt, fehlt bisher. Eine Arbeitsgruppe an der Technischen Universität München (TUM) hat nun in einem Forschungsprojekt des Krankheitsbezogenen Kompetenznetz Multiple Sklerose (KKNMS) gezeigt, dass erhöhte Werte bestimmter Antikörper im…

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