Schlagwort: Implantate 

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Kardioverter und Ethik

Defibrillatoren am Lebensende: Neue Empfehlung zu einem heiklen Thema

Der Wandel der Kardiologie zu einer Hightech-Disziplin bringt immer mehr rechtsethische Fragestellungen mit sich. Mit diesem neuen Feld der Herzmedizin beschäftigt sich die 17-köpfige interdisziplinäre „Projektgruppe Ethik in der Kardiologie“ unter der Leitung von Prof. Dr. Johannes Waltenberger (Münster). Ihre erste Stellungnahme, die soeben im Fachjournal Der Kardiologe publiziert…

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Patientensicherheit

Hält der Schrittmacher dem MRT stand? Ein neuer Test findet es heraus

Mit Herzschrittmacher oder Hüftimplantaten ins MRT? Viele Implantate sind für eine MRT-Untersuchung geeignet, aber nicht jedes. Häufig darf aus Sicherheitsgründen keine MRT-Untersuchung durchgeführt werden, denn durch die starken Magnetfelder kann die Elektronik der Geräte ernsthaft beeinträchtigen oder im schlimmsten Fall den Patienten durch die Kraftwirkung, die auf das Implantat wirkt,…

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Weltrekord

Korrektur extremer Fehlsichtigkeit von 40 Dioptrien Zylinderwert

In der Universitätsmedizin Mainz haben Spezialisten die weltweit stärkste Linse zur Korrektur eines extremen Sehfehlers implantiert. Operationen am Auge, bei denen eine getrübte natürliche Linse durch eine künstliche Intraokularlinse ersetzt wird, sind mittlerweile eine Routineleistung. Wenn jedoch einem Patienten eine speziell für ihn angefertigte Linse mit einer Zylinderkorrektur von 40…

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Plenartag

Medizinprodukte: Mehr Sicherheit, bessere Rückverfolgbarkeit

Am Mittwoch hat das Parlament verschärfte Überwachungs- und Bescheinigungsverfahren gebilligt, damit medizinische Implantate wie beispielsweise Hüftersatz oder Brustimplantate den Vorschriften vollständig entsprechen und eine bessere Rückverfolgbarkeit gewährleistet wird. Die Abgeordneten verabschiedeten ebenfalls eine Verschärfung der Informationspflicht und der ethischen Anforderungen…

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3D-Druck

Technologie mit Zukunft

Auf Basis anatomischer Daten werden im 3D-Druck-Verfahren patientenspezifische Implantate, anatomische Modelle, Schablonen und Bohrlehren hergestellt. Komplexe medizinische Eingriffe können damit besser geplant, vorbereitet und durchgeführt werden. Häufig initial von der Radiologie angefragt, profitieren vor allem die behandelnden Abteilungen. Der 3D-Druck von Biomaterialien zum langfristigen…

Mit antibiotikahaltigen Knochenzement

Reduzierung des Infektionsrisikos bei Schenkelhalsfrakturen um 66%

Gute Nachricht zum Welt-Antibiotika-Tag am 18. November. Im Kampf gegen implantat-assoziierte Infektionen in der Orthopädie und Unfallchirurgie helfen antibiotikahaltige Knochenzemente von Heraeus als lokaler Wirkstoffträger Infektionen zu vermeiden. Das belegt eine neue randomisierte Studie aus Großbritannien, Hier führte der Einsatz von doppelt beladenem antibiotikahaltigem Knochenzement…

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Kraniosynostose

Künstliche Schädeldecke nach 3D-Rekonstruktion implantiert

Für die gesunde kindliche Entwicklung ist es wichtig, dass die Schädelknochen dem Gehirn jederzeit genügend Platz bieten. Doch etwa eins von 2000 Babys kommt mit einer Kraniosynostose zur Welt. Bei betroffenen Kindern schließen sich eine oder mehrere Wachstumsnähte zwischen den Schädelplatten viel früher als bei gesunden Gleichaltrigen – teilweise sogar schon im Mutterleib. Auch der…

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Titan

Neue antibakterielle Oberfläche schützt orthopädische Implantate

Thüringer Forscher haben eine spezielle antibiotikahaltige Beschichtung entwickelt, mit der es gelungen ist, Titanimplantate vor der Besiedlung mit infektionsauslösenden Bakterien zu schützen. In einer vorklinischen Studie haben die Unfallchirurgen, Materialwissenschaftler und Implantathersteller nachgewiesen, dass die neuartige Oberfläche im Vergleich zu herkömmlichen Implantaten einen…

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Innovationen

Kardiologie als High-Tech-Medizin: DGK sichert Behandlungsqualität

Die Herz-Kreislaufmedizin entwickelt sich zur High-Tech-Medizin: Wesentliche Behandlungsfortschritte der vergangenen Jahre sind vor allem den aktuellen Entwicklungen in der interventionellen Kardiologie zu verdanken, die immer mehr Möglichkeiten für schonendere Eingriffe eröffnet. Damit die Innovationen in optimaler Weise bei den Patienten ankommen, setzt die Deutsche Gesellschaft für…

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Antibakteriell

Implantat-Oberflächen bekämpfen Keime

Innovative, nanostrukturierte Oberflächen, die aufgrund ihres spezifischen Designs in der Lage sind, Keime zu töten, sind ein Arbeitsschwerpunkt der Chirurgischen Forschung des Berufsgenossenschaftlichen Universitätsklinikums Bergmannsheil.

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Implantate

Schrittmacher für geschädigtes Rückenmark

Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin und der ETH Lausanne haben Bewegungsabläufe nach einer Schädigung des Rückenmarks wiederhergestellt. Sie konnten zeigen, dass für ein koordiniertes Zusammenspiel der Muskeln, beispielsweise beim Gehen, alternierende Impulse des Rückenmarks verantwortlich sind. Neu entwickelte Implantate empfinden diese Signale durch elektrische…

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Implantate

Gelenkersatz ist eine Erfolgsgeschichte

Der Gelenkersatz ist eines der erfolgreichsten medizinischen Verfahren und wurde von der renommierten Fachzeitschrift Lancet als "Operation des Jahrhunderts" bezeichnet. Die Endoprothetik ermöglicht Patienten Mobilität und weitgehende Schmerzfreiheit. Über 95 Prozent der Hüftimplantate haben eine Lebensdauer von mehr als 10 Jahren und die Komplikationsrate ist mit unter zwei Prozent…

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Smart und mini: Innovationen für die Medizintechnik

Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Festkörper- und Werkstoffforschung Dresden und der TU Chemnitz forschen an dünnen Nanomembranen, die sich selbst zu Mikro- und Nanoröhren aufrollen. Die neuesten Ergebnisse zeigen das enorme Innovationspotential dieser ultradünnen, biegsamen und kostengünstig herzustellenden Röhrchen für die Medizintechnik: als Antennen für Implantate, als…

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Gelenkinfektion

Frühzeitige Verlegung Betroffener in Zentren für Septische Chirurgie

Patienten mit Gelenkinfektionen werden oft viel zu spät fachgerecht behandelt. Dabei kann es bei ausbleibender Therapie zu irreversiblen Schädigungen kommen. Gefürchtet ist die Infektion insbesondere als Komplikation beim Einsatz eines künstlichen Gelenks: Sie verzögert den Heilungsprozess und erfordert oft sogar eine neue Prothese. „Je zügiger eine chirurgische als auch antibiotische…

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Gelenkersatz wird sicherer

DKOU begrüßt Implantatpass für jeden operierten Patienten

Seit dem 1. Oktober ist eine Gesetzesänderung für Implantate in Kraft. Gemäß der neuen Medizinprodukte-Betreiberverordnung (MPBetreibV) müssen Kliniken ab sofort jedem Betroffenen nach der Operation einen Implantatpass aushändigen. Somit soll die Patientensicherheit weiter verbessert werden. Die Qualität des künstlichen Gelenkersatzes wird hierzulande durch das Endoprothesenregister…

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Widerstandsfähiges Material

Holzfaser-Knochenimplantate läuten Revolution ein

Das italienische Start-up Greenbone hat mit dem Istituto di Scienze e Tecnologie di Materiali Ceramici (Istec) ein innovtives Material zur Knochenimplantation entwickelt. Mit dem aus bestimmten Holzarten gewonnenen Substrat können auch großflächige Verletzungen therapiert und das fehlende Knochengewebe dauerhaft ersetzt werden.

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Mikroimplantate

Implantate mit dem Laser drucken

Ob patientenangepasste Mikroimplantate oder Mikroimplantate mit Medikamentendepots – additive Verfahren sind bestens geeignet für die Herstellung solcher Bauteile. Wissenschaftler am Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) haben im Rahmen des Verbundvorhabens „REMEDIS“ Laserstrahlschmelz-Verfahren etabliert, um Implantate aus Platin, Nickel-Titan (NiTi) oder Edelstahl vollautomatisch…

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Trends

Über das neue Gleichgewicht zwischen in vivo und in vitro

Die vier wesentlichen Trends Digitalisierung, Miniaturisierung und Molekularisierung/Biologisierung und Personalisierung werden auch in den kommenden Jahrzehnten die Medzintechnik prägen, davon ist Prof. Dr. Thomas Schmitz-Rode, Inhaber des Lehrstuhls für Angewandte Medizintechnik der Medizinischen Fakultät an der RWTH Aachen fest überzeugt.

Report: Brigitte Dinkloh

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Kardiologenkongress

Die Qualität muss stimmen: TAVI steht im Mittelpunkt

Die minimalinvasive Implantation künstlicher Aortenklappen (TAVI) soll in Zukunft nach geregelten Qualitätskriterien erfolgen. Solche Qualitätsstandards hat die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie im vergangenen Jahr erarbeitet und sie bei der 81. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) in Mannheim der Öffentlichkeit vorgestellt.

Report: Rainer Klawki

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Medizinische Implantate

Neuartige DLC-Oberflächen und weniger Revisionsoperationen

Einheilverhalten, Abrieb und Infektionsrisiko sind die Knackpunkte dauerhaft im Körper verbleibender Gelenkimplantate. Die maßgeblichen Implantateigenschaften durch Oberflächenmodifikationen entscheidend zu verbessern, ist das Ziel eines neuen, federführend an der Universität Augsburg und ihrem Anwenderzentrum für Material und Umweltforschung AMU angesiedelten Erkenntnistransferprojekts,…

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