Tumor

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Molekulare Schwachstelle

Neuer Behandlungsansatz gegen aggressiven Darmkrebs

Darmkrebs ist deutschlandweit die zweithäufigste Tumorerkrankung bei Frauen und die dritthäufigste bei Männern. Nicht selten bilden Tumoren des Darms gefährliche Metastasen in anderen Organen…

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Radioonkologie

Unterstützung bei bild- und oberflächengeführter Strahlentherapie

Die führenden radioonkologischen Fachgesellschaften DEGRO, ESTRO und ASTRO haben im Rahmen ihrer Empfehlungen zum Management der Covid-19-Pandemie auch Hinweise zu hochwirksamen Behandlungsansätzen…

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Sarkom-Forschung

Knochenkrebs bei Kindern: Zell-Sabotage soll Tumoren in den Tod treiben

Tumoren der Knochen und Weichteile, sogenannte Sarkome, treten vor allem bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen auf und sind bislang nur unzureichend erforscht. In Heidelberg beschäftigen…

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Wissenschaftler geben Gas

Krebsforscher beschreiten paradoxen Weg zur Tumorbekämpfung

Ist weniger wirklich mehr? Um Tumore zu behandeln, reduzieren gängige Krebstherapien die Sauerstoffzufuhr zum kranken Gewebe. Ärzte des Universitätsspital Zürich (USZ) prüfen jetzt den genau…

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Neoadjuvante Chemotherapie

Brustkrebs: Neuer Test sagt Behandlungserfolg voraus

In Zusammenarbeit mit der Fakultät Statistik der TU Dortmund und der Universitätsfrauenklinik Mainz hat ein Forschungsteam am Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) einen…

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Tumoranalyse per IR-Spektroskopie

KI und Infrarot-Bildgebung unterscheiden Lungenkrebs-Typen

Infrarotspektroskopie kann automatisiert verschiedene Lungenkrebstypen und -genmutationen unterscheiden. Das erlaubt schnelle und sichere Aussagen zur Prognose und Therapieentscheidungen. Die…

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Krebsvorsorge

Brustkrebs: Risikobasiertes Screening ist kosteneffektiv

Der Anspruch auf Teilnahme am Brustkrebs-Screening wird in Deutschland wie auch in den meisten anderen Ländern ausschließlich über das Alter der Frauen definiert. Gesundheitsökonomen aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum errechneten nun, dass ein personalisiertes, risikobasiertes Mammographie-Screening bei vergleichbaren Kosten einen höheren gesundheitlichen Gewinn erzielen könnte.

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Krebsforschung

"Trojaner-Virus" bringt Tumor dazu, sich selbst zu eliminieren

Forschende der Universität Zürich haben ein weit verbreitetes Atemwegsvirus, das Adenovirus, so modifiziert, dass es wie ein trojanisches Pferd funktioniert und Gene für therapeutische Wirkstoffe direkt in Tumorzellen transportiert. Im Gegensatz zur Chemo- oder Strahlentherapie schadet dieser Ansatz den normalen, gesunden Zellen nicht. In den Tumorzellen angekommen, dienen die gelieferten Gene…

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Stereotaktische Photodynamische Therapie

Mit rotem Laserlicht gegen Hirntumore

Das Glioblastom ist der am schwierigsten zu bekämpfende Hirntumor. Weil sich Gliome kaum vollständig entfernen lassen und schnell nachwachsen, ist dieser Tumor tückisch. Bisher kannte man nur konservative Therapieformen. Univ.-Prof. Walter Stummer, Direktor der Klinik für Neurochirurgie am UKM (Universitätsklinikum Münster) hat mit einem Team aus Wissenschaftlern und weiteren Ärzten die…

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IMRT nach Mammakarzinom-OP

Strahlentherapie bei Brustkrebs: Kurz und intensiv wirkt

Nach der Brustkrebs-OP wird in der Regel zusätzlich zur Bestrahlung der gesamten Brust die unmittelbare Umgebung des entfernten Tumors gesondert intensiv bestrahlt. Diese „Boost“-Bestrahlung muss allerdings nicht zwangsläufig – wie bisher empfohlen – im Anschluss an die mehrwöchige Bestrahlung stattfinden. Sie ist ebenso wirksam, wenn sie simultan in ein modernes Bestrahlungskonzept…

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Maligne Gliome

Mit "Krebs-Impfstoff" und gekaperten Viren gegen bösartige Hirntumoren

Höhergradige Gliome haben nach wie vor keine gute Prognose. Zwei wegweisende klinische Studien mit unterschiedlichen, innovativen immunologischen Therapiekonzepten wurden kürzlich in hochrangigen Fachzeitschriften publiziert. So wurden in der Neuroonkologie der Universität Heidelberg und Mannheim erstmals über 30 erwachsene Patienten mit einem mutationsspezifischen „Krebsimpfstoff“…

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Diffuse Gliome

Forscher testen Impfung gegen mutiertes Protein bei Hirntumoren

Tumorimpfungen können den Körper im Kampf gegen Krebs unterstützen. Mutationen im Tumorerbgut führen häufig zu krebstypisch veränderten Proteinen. Ein Impfstoff kann das Immunsystem der Patienten auf solche mutierten Proteine aufmerksam machen. Mediziner und Krebsforscher aus Heidelberg und Mannheim haben nun erstmals einen mutationsspezifischen Impfstoff gegen bösartige Hirntumoren in…

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Bestimmung des Säuregehalts

Forscher nutzen KI, um Tumorzellen zu erkennen

Krebs- und gesunde Zellen sind oft schwer zu unterscheiden. Forscher der National University of Singapore (NUS) haben die für die eindeutige Identifizierung nötige Säuregehaltsbestimmung nun mithilfe einer auf Künstlicher Intelligenz (KI) basierenden Software automatisiert. Der Test dauert nur 35 Minuten und das Ergebnis ist zu 95 Prozent zuverlässig. Bisher sind für solche Tests mehrere…

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"CoBot" Assistenzsystem verhindert Nervenschäden

Mit Künstlicher Intelligenz gegen den Enddarmkrebs

Tumor-Operationen im Bereich des Enddarms erfolgen entlang einer millimeterdünnen Schicht. Werden dort wichtige Nerven beschädigt, kann das zu Inkontinenz und Störungen der Sexualfunktion führen. Wissenschaftler vom Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen Dresden und vom Else Kröner Fresenius Zentrum für Digitale Gesundheit entwickeln deshalb ein computerbasiertes Assistenzsystem, das das…

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Neuer Ansatz für Krebs-Impfstoff

Tumore mit zwei Virusarten bekämpfen

Eine internationale Forschungsgruppe unter Leitung der Universität Basel hat eine vielversprechende Strategie für therapeutische Krebsimpfungen entwickelt. Mit zwei unterschiedlichen Viren als Vehikel verabreichten sie im Tierversuch krebskranken Mäusen spezifische Tumorbestandteile und regten damit ihr Immunsystem an, den Tumor anzugreifen. Der Ansatz wird nun in klinischen Studien getestet.

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Differentialdiagnose, MRT und Histologie

Das Geheimnis der Speicheldrüsentumoren

Die Diagnostik von Speicheldrüsentumoren gilt unter Radiologen allgemein als sehr kompliziert. Für Prof. Dr. Michael Lell stellt gerade das eine spannende Herausforderung dar. Es ist die Fülle an Speicheldrüsentumoren, die den Chefarzt für Radiologie und Nuklearmedizin an der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität in Nürnberg fasziniert. 22 gut- und 11 bösartige Tumorarten gibt es.…

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Tumor-Physik

Krebszellen kommen als 'Gestaltwandler' ans Ziel

Wissenschaftlern der Universität Leipzig ist in Zusammenarbeit mit Kollegen aus Deutschland und den USA ein Durchbruch in der Forschung zur Verbreitung von Krebszellen gelungen. Die Biophysiker um Prof. Dr. Josef Alfons Käs, Steffen Grosser und Jürgen Lippoldt konnten in Experimenten erstmals nachweisen, wie sich Zellen verformen, um sich in dichten Tumorgeweben zu bewegen und sich zwischen…

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Krebsforschung

Glioblastom: Bislang unbekannter Tumortreiber entdeckt

Es kommt nicht oft vor, dass Forscher noch einen neuen Zelltyp entdecken. Einem Team um Prof. Dr. Rainer Glaß von der Neurochirurgischen Klinik und Poliklinik des LMU Klinikums Großhadern ist dies nun gelungen. Diese TAMEP genannten Zellen treiben das schnelle Wachstum des Glioblastoms voran. Die Forscher wollen ihre Entdeckung für neue Therapien gegen die oft tödliche Erkrankung nutzen. Die…

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Bösartiger Krebs im Kindesalter

Neuroblastom: Forscher bringen Tumorzellen auf Kollisionskurs

Mit zwei marktverfügbaren Hemmstoffen lässt sich bei Neuroblastomen der Zellzyklus der Krebszellen an einer Schlüsselstelle so stören, dass die Tumorzellen sterben. Neuroblastome sind bösartige solide Tumoren, die vor allem im frühen Kindesalter auftreten. Sie entstehen aus entarteten unreifen Zellen des sympathischen Nervensystems. Ein Anhaltspunkt, mit dem sich die Bösartigkeit des…

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Grundlage für bessere Therapien

Forscher erstellen hochdetaillierte Tumor-Profile

Forschende der Universitätsspitäler Zürich und Basel sowie der ETH Zürich, der Universität Zürich und der Pharmafirma Roche setzten sich zum Ziel, die Diagnose von Krebsleiden mit einer Vielzahl modernster molekularbiologischer Methoden zu verbessern.

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Kombinierte Bildgebung gegen Glioblastome

PET & MRT verbessern Strahlentherapie bei Hirntumoren

Glioblastome sind besonders aggressive, schnell wachsende Hirntumoren. Auch bei operativer Entfernung und anschließender Strahlen- und Chemotherapie kehren sie meist innerhalb eines Jahres zurück. Fortschritte in der Therapie sind daher dringend nötig. Wissenschaftler aus Dresden und Heidelberg konnten nun erstmals in einer klinischen Studie zeigen, dass sich der individuelle Verlauf der…

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Ausgezeichnete Strahlentherapie

Hochpräzise Strahlen gegen inoperablen Leberkrebs

Jährlich steigt die Zahl der Menschen in Deutschland, die die Diagnose Leberkrebs erhalten. Alkoholische und nicht-alkoholische Fettleber, Viruserkrankungen und starkes Übergewicht sind einige Gründe dafür. Nun konnten Forschende des Universitätsklinikums Freiburg zeigen, dass eine Hochpräzisionsbestrahlung bei inoperablen Tumoren eine wichtige Behandlungsmöglichkeit darstellt.

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