Schlagwort: Tumor

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Overstaging

Lungenkrebs: Ungewöhnliche Befunde und Pitfalls beim Staging

Lungenkrebs ist der am häufigsten zum Tode führende maligne Tumor. Die Erkrankung entwickelt sich meist im Verborgenen und viele Betroffene bemerken lange keine Anzeichen, dass etwas nicht stimmt. „Sobald dann erste Symptome auftreten, ist der Krebs meistens schon in einem fortgeschrittenen Stadium mit einer entsprechend schlechten Prognose“, weiß PD Dr. Dag Wormanns, Ärztlicher Direktor…

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Neue Erkenntnisse zur Konsistenz im MRT

Tomoelastografie kommt Lebertumoren auf die Schliche

Forschende der Charité – Universitätsmedizin Berlin haben eine neue diagnostische Methode entwickelt, die es ermöglicht, die Konsistenz von Tumoren durch Magnetresonanztomografie (MRT) zu bewerten. Mithilfe der sogenannten Tomoelastografie konnten sie jetzt die mechanischen Eigenschaften von Lebertumoren aufzeigen. Die Studie ist in der Fachzeitschrift Cancer Research erschienen. …

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Axin & Conductin

Neuer Ansatz im Kampf gegen Darmkrebs

Forscher der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) haben einen Weg gefunden, das Wachstum von Darmkrebszellen stark zu reduzieren. Das Team um Dr. Dominic Bernkopf vom Lehrstuhl für Experimentelle Medizin II der FAU hat ein Peptid entwickelt, das in Darmkrebszellen eindringen und deren Wachstum stark abschwächen kann. Die aktuellen Forschungsergebnisse, die vom…

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Forschung zu Immunzellen im Blut

Individuelles Brustkrebsrisiko früher vorhersagen

Brustkrebs ist die häufigste Krebsart bei Frauen – und stellt Experten vor immer neue Rätsel. Ungeklärt ist beispielsweise immer noch, wie diese Tumorart genau entsteht. Forscher aus Heidelberg gehen nun der Vermutung nach, dass eine veränderte Zusammensetzung von Immunzellen im Blut eine wichtige Rolle dabei spielt. Wenn sich dieser Verdacht bestätigt, könnten sie Frauen mit erhöhtem…

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Tumorkontrolle

Hodgkin-Lymphom: Auf Vitamin D achten!

Der Vitamin-D-Stoffwechsel spielt eine bedeutende Rolle im Immunsystem unseres Körpers. Da Hodgkin-Lymphome im Zusammenspiel mit dem Immunsystem entstehen und Studien zu anderen Lymphom-Erkrankungen bereits Hinweise darauf gaben, haben Wissenschaftler der Uniklinik Köln und der Medizinischen Fakultät in einer neuen Studie nun den Zusammenhang von Vitamin-D und dem Hodgkin-Lymphom untersucht.…

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EU-Twinning-Projekt "MaNaCa"

Den Tumor mit magnetischen Nanohybriden zerstören

Die gezielte Vernichtung von Krebszellen mit magnetischen Nanopartikeln ist der Dreh- und Angelpunkt von „MaNaCa“, einem EU-Projekt zur Tumorbekämpfung. Zugleich ist es aber auch ein Mentorenprogramm für die Akademie der Wissenschaften in Armenien: Das Projekt auf zwei Ebenen, an dem Physiker vom Center for Nanointegration (CENIDE) der Universität Duisburg-Essen maßgeblich beteiligt sind,…

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Rektum interdisziplinär

Die Chirurgie des Rektumkarzinoms

Rektumkarzinome werden von der Union internationale contre le cancer (UICC) als Tumore definiert, deren Unterrand bei der Messung mit dem starren Rektoskop 16 Zentimeter oder weniger von der Anokutanlinie entfernt sind. „Um ein Rektumkarzinom adäquat behandeln zu können, brauchen wir eine gute Bildgebung“, weiß Prof. Dr. Kai Nowak, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Gefäß- und…

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Verfahrensfragen

Ganzkörper-MRT bei Knochenmetastasen: unschlagbar, aber …

Knochenmetastasen gehören zu den schwerwiegendsten Spätkomplikation vieler Tumorerkrankungen. Lange galt die Skelettszintigraphie als Goldstandard zur Detektion solcher Knochenmetastasen. Doch Prof. Dr. Andrea Baur-Melnyk, Oberärztin am Klinikum der Universität München am Campus Großhadern, plädiert für die Ganzkörper-MRT, da sie „Knochenherde und Organmetastasierungen früher und…

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Glioblastom

Nervenzellen feuern Hirntumorzellen zum Wachstum an

Nervenzellen geben ihre Signale über Synapsen, die der nächsten Nervenzelle aufliegen, untereinander weiter. Wissenschaftler und Ärzte des Universitätsklinikums sowie der Medizinischen Fakultät Heidelberg und des Deutschen Krebsforschungszentrums haben nun entdeckt, dass Nervenzellen des Gehirns auch mit Tumorzellen aggressiver Glioblastome solche direkten Zell-Zell-Kontakte ausbilden.

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Schwarze Schafe

Epstein-Barr-Variante kann Krebs verursachen

Mehr als 90 Prozent aller Menschen infizieren sich im Laufe ihres Lebens mit dem Epstein-Barr-Virus (EBV). Meist bleibt die Infektion ein Leben lang völlig unbemerkt. Doch das Virus kann auch Krankheiten auslösen – mit regionalen Unterschieden: Vorwiegend in Europa und Nordamerika ist das Pfeiffersche Drüsenfieber (infektiöse Mononukleose) verbreitet, an dem meist Jugendliche oder junge…

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Zeitaufgelöste Fluoreszenzmessung

Wenn sich Tumorzellen durch Leuchten verraten

Im Blut zirkulierende Tumorzellen dienen als Marker zur Früherkennung und Prognose von Krebserkrankungen. Ihr Nachweis ist jedoch herausfordernd aufgrund ihrer geringen Menge. In der Zeitschrift Angewandte Chemie stellen Wissenschaftler einen ultrasensitiven Ansatz für die direkte Detektion zirkulierender Tumorzellen in Blutproben vor. Er basiert auf einer verstärkten, zeitaufgelösten…

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"HARMONIC"-Projekt

Strahlenbelastung bei Kindern: Spätfolgen beobachten

Kranke Kinder zu behandeln, heißt für Mediziner immer Risiken und Nutzen abwägen – sei es bei Strahlenbehandlung von Tumoren oder Röntgenstrahlen. Doch wie wirken sich solche medizinisch notwendigen Eingriffe langfristig aus? Darum dreht sich das europäische Projekt „HARMONIC“, an dem sich insgesamt 24 Partner aus 13 Ländern beteiligen. Einziger klinischer Partner in Deutschland sind…

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Pilotstudie

Gelenkkapsel-Tumor mit Medikamenten bekämpfen

Der Tenosynoviale Riesenzelltumor, kurz TGCT, ist ein Tumor, der die Gelenkkapsel meist großer Gelenke befällt. In seiner knotigen Form ist dieser meist ein Zufallsbefund, der chirurgisch heilbar ist. Problematisch sind die diffus-wachsenden Tumoren, bei denen trotz Operation Rückfälle häufig sind. Diese führen im Extremfall zu einer Zerstörung des Gelenkes. Bislang gab es keine…

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Digitale Assistenzsysteme

Navigation im OP der Zukunft

„Digitalisierung und maschinelles Lernen halten auch in der Chirurgie Einzug“, sagt Stefanie Speidel, Professorin für Translationale Chirurgische Onkologie am NCT Dresden. Auf dem Deutschen Röntgenkongress spricht sie über die Möglichkeiten digitaler OP-Assistenzsysteme und die Voraussetzungen für deren Einsatz. „Das Ziel ist ein vernetzter Operationssaal, in dem alle Datenströme in…

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Gliom

Auf der Suche nach neuen MRT-Kontrasten

Die MRT ist heutzutage eine unverzichtbare Methode, um Krankheiten zu diagnostizieren und Therapieverläufe zu überwachen. Durch die Diskussionen um Ablagerungen von Gadolinium im Gehirn hat die Suche nach Alternativen nochmals an Bedeutung gewonnen. Einer der daran forscht, ist Dr. Daniel Paech vom Deutschen Krebsforschungszentrum. Im Gespräch berichtet er über potenzielle Lösungen,…

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Urologie

Erste S3-Leitlinie für Hodentumoren finalisiert

Mit jährlich rund 4000 Neuerkrankungen sind Keimzelltumoren des Hodens die häufigste Krebserkrankung bei Männern zwischen 20 und 44 Jahren. „Die bereits jetzt guten Heilungschancen der Betroffenen weiter zu verbessern, ist das Ziel der ersten deutschen evidenzbasierten und interdisziplinären S3-Leitlinie zu Hodentumoren“, sagt Prof. Dr. Christian Wülfing, Pressesprecher der Deutschen…

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Wichtiges Protein

Wie Chaperone die Krebsabwehr in Gang halten

Über Leben und Tod einer Zelle entscheidet das Anti-Tumor-Protein p53: Erkennt es Schäden im Erbgut, treibt es die Zelle in den Selbstmord. Eine neue Forschungsarbeit an der Technischen Universität München (TUM) zeigt, dass diese körpereigene Krebsabwehr nur funktioniert, wenn bestimmte Proteine, die Chaperone, dies zulassen. Eine Krebstherapie ohne Nebenwirkungen, die gezielt nur…

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Doppelte Herausforderung

Wenn Hirntumor und Epilepsie gemeinsam auftreten

Gehirntumoren und Epilepsie – zwei scheinbar unterschiedliche Erkrankungen, jedoch können beide gemeinsam auftreten. Diese Kombination ist nicht häufig, sie stellt aber für Betroffene und Ärzte eine Herausforderung dar. Privatdozent Dr. Pitt Niehusmann vom Oslo University Hospital erforscht diese Erkrankung mit einem Focused Fellowship der Stiftung Michael am Interdisziplinären…

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Glioblastom

Doppelangriff auf den Hirntumor

Beim Glioblastom – dem häufigsten und zugleich bösartigsten Hirntumor – hat die sogenannte anti-angiogene Therapie nicht geholfen. Diese Behandlung galt lange Zeit als eine der neuen Hoffnungen im Kampf gegen alle möglichen Krebsarten. Sie zielt darauf ab, mit bestimmten Wirkstoffen wie „Avastin“ die Bildung neuer Blutgefäße zu verhindern, über die sich die meisten bösartigen…

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Neuropathologie

Glioblastom: 3D-Tumororganoide zeigen, ob die Therapie wirkt

Am Universitätsklinikum Regensburg besteht mit dem Zentrum für Hirntumoren (ZHT) und der angeschlossenen Wilhelm-Sander-Therapieeinheit NeuroOnkologie eine der größten und modernsten Einrichtungen für die Behandlung von Hirntumoren in Deutschland. Ein wichtiger Partner des interdisziplinären Therapie- und Forschungsteams ist Prof. Dr. Markus Riemenschneider, Leiter der Abteilung für…

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Neue Therapiemöglichkeiten

Brustkrebs genauer entschlüsseln

Forschende der Universität Zürich und von IBM Research haben die unterschiedliche Zusammensetzung aus Krebs- und Immunzellen von über hundert Brusttumoren erforscht. Ihre Erkenntnis: Aggressive Tumore werden häufig von einer einzigen Tumorzellart dominiert. Sind dazu noch bestimmte Immunzellen vorhanden, könnte bei einer spezifischen Gruppe von Brustkrebspatientinnen eine Immuntherapie…

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