Schlagwort: Tumor

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Harte Tatsachen I

Eisenmangel und Eisenmangelanämie – Stiefkinder in Diagnostik und Therapie

Prof. Dr. Lothar Thomas fordert mehr Information über die neuen Laborparameter bei der Diagnostik und dem Monitoring des Eisenmangels und der Eisensubstitutionstherapie. Eisenmangel und die Eisenmangelanämie sind weltweit verantwortlich für fatale Begleiterkrankungen und werden dennoch allseits unterschätzt. Nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie…

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Krebs-Forschung

Was Klon-Krebse uns über Tumore verraten können

Ein Flusskrebs, der sich von alleine im Aquarium fortpflanzte, verblüffte vor einigen Jahren Tierhalter und Wissenschaftler. Erklären ließ sich dies nur durch das Phänomen der Jungfernzeugung, der Parthenogenese. Nun zeigte eine Genomsequenzierung und Vergleiche zwischen einzelnen Tieren, dass tatsächlich alle Exemplare von einer einzigen Mutter abstammen. Der Marmorkrebs-Klon bildet eine…

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Tumorforschung

Nano-Gold trickst Blut-Hirn-Schranke aus

Forscher der Dänischen Technischen Universität haben einen Weg gefunden, die Blut-Hirn-Schranke zu durchbrechen, die das Gehirn vor Schadstoffen schützt, aber auch keine Medikamente durchlässt. Dazu setzen die Experten speziell beschichtete Goldpartikel ein, die sich trickreich den Weg ins menschliche Denkorgan bahnen. Sie könnten Präparate transportieren, die beispielsweise Tumore…

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Gen-Verdopplung

Das macht den Bauchspeicheldrüsenkrebs so aggressiv

Bauchspeicheldrüsenkrebs zählt zu den Krebserkrankungen mit der weltweit höchsten Sterblichkeit. Genetische Veränderungen, mit denen sich die besondere Aggressivität und frühe Metastasierung dieser Krebsform erklären ließe, konnten bisher allerdings nicht gefunden werden. Ein Forschungsteam der Technischen Universität München (TUM) und des Deutschen Krebskonsortiums (DKTK) zeigt jetzt,…

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Krebsforschung

Metastasen: die tödlichen Töchter

90 Prozent aller Krebstodesfälle gehen auf das Konto von Metastasen, wie Mediziner die Absiedlungen bösartiger Tumoren nennen. Hat sich der Krebs erst im Körper verbreitet, ist er in der Regel nicht mehr heilbar. Zum Weltkrebstag am 4. Februar informieren Experten aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum, wie es zu dieser Ausbreitung kommt: Tumorzellen zweckentfremden Blutbahnen, sabotieren…

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Neuer Ansatzpunkt

Forscher verordnen Tumoren Hungerkur

Wachsende Tumoren haben einen hohen Bedarf an Sauerstoff und Nährstoffen. Deshalb regen sie die Bildung von Blutgefäßen an. Dieser Prozess wird Angiogenese genannt. Könnte man die unkontrollierte Angiogenese stoppen, ließe sich auf diese Weise das Tumorwachstum unterdrücken. Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum und von der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität…

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Kindliche Hirntumore

Molekulare Super-Verstärker für Tumortherapie

Ependymome sind eine heterogene Gruppe von Krebserkrankungen, die in jedem Lebensalter auftreten können und zu den häufigsten Hirntumoren bei Kindern zählen. Die genetischen Ursachen für ihre Entstehung sind weitgehend unbekannt und zielgerichtete Behandlungen gibt es bisher nicht. Wissenschaftler vom „Hopp-Kindertumorzentrum am NCT Heidelberg" (KiTZ) haben zusammen mit Kollegen aus…

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Ependymom

Mit molekularen Super-Verstärkern gegen kindliche Hirntumoren

Zielgerichtete Therapien in der Krebsmedizin beruhen heute häufig auf der Sequenzierung des Tumorgenoms – eine Technik, mit deren Hilfe sich Zielstrukturen für Präzisionsmedikamente ausfindig machen lassen. Bei einigen Krebsarten konnten solche Strukturen bisher aber nicht identifiziert werden. Dazu gehören auch die Ependymome, eine Gruppe von Hirntumoren, die als weitestgehend resistent…

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Photothermische Tumortherapie

Infrarotlicht könnte Tumoren kräftig einheizen

Nanostäbchen aus Bismutsulfid lassen Tumorzellen den Hitzetod sterben, wenn sie mit nahem Infrarot-Licht (NIR) bestrahlt werden. Chinesische Wissenschaftler machen diese Waffen jetzt noch leistungsstärker, indem sie die Defektstruktur des Kristallgitters durch winzige Goldpünktchen umgestalteten. Wie sie in der Zeitschrift Angewandte Chemie berichten, könnte dies ein Ausgangspunkt für eine…

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Innovation

Samsung integriert ADNEX-Modell in WS80A Elite 4 Ultraschallsystem

Zur flächendeckenden Verbesserung der diagnostischen Sicherheit führt Samsung als weltweit erster Hersteller die innovative Untersuchungsmethode des IOTA-ADNEX-Modell in das Ultraschallsystem WS80A Elite ein. Es unterstützt Gynäkologen bei der Einschätzung, ob ein diagnostizierter adnexaler Tumor in der Gebärmutter oder in den Eierstöcken gutartig, grenzwertig, Stadium I, Stadium II-IV…

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Auszeichnung

Preis der Berlin-Brandenburgischen Akademie für Lena Maier-Hein

Lena Maier-Hein vom Deutschen Krebsforschungszentrum verhilft Ärzten zu mehr Durchblick bei minimalinvasiven Eingriffen. Durch neuartige Bildanalyseverfahren will sie den Chirurgen zusätzliche Bildinformationen verschaffen. So können sie Tumoren zuverlässiger von gesundem Gewebe unterscheiden und chirurgische Tumortherapien sicherer durchführen. Für ihre Arbeit erhält die Wissenschaftlerin…

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Präzisionstherapie

Neues Verfahren zum Nachweis eines Tumormarkers in bösartigen Lymphomen

Neue therapeutische Ansätze in der Krebsforschung haben das Ziel spezifische Überlebenssignale in Tumorzellen auszuschalten. In vielen Fällen reichen die diagnostischen Möglichkeiten nicht aus um vorherzusagen, welche Patienten von so einer zielgerichteten ‚Präzisions‘-Therapie tatsächlich profitieren können. Forscher am Helmholtz Zentrum München entwickelten einen chemischen Sensor…

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Wege zur Leber

Happy Birthday - drei Jahrzehnte Intervention mit TIPSS

Vor 30 Jahren wurde von einer Freiburger Arbeitsgruppe unter Götz Richter, zu der auch der Entwickler des ballonexpandierbaren Stents, Julio Palmaz, gehörte, der erste TIPSS am Menschen etabliert. Nach ersten Versuchen an Tieren in den 60er Jahren durch Josef Rösch wurde die Methode der Kurzschlussverbindung in der Leber stetig weiterentwickelt und gilt heute als sicheres Verfahren für…

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TACE, SIRT & Co.

Der Werkzeugkoffer der Leberspezialisten beim HCC

Hepatozelluläre Karzinome (HCC) zählen nach wie vor zu den Krebsarten mit einer schlechten Überlebensprognose, da der Tumor häufig mit einer Funktionseinschränkung der Leber im Rahmen einer Leberzirrhose verbunden ist. Insbesondere das späte Auftreten von Symptomen macht eine rechtzeitige Detektion schwierig, häufig ist nur noch eine palliative Behandlung möglich. Prof. Dr. Ralph Kickuth,…

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Hybridbildgebung

Wenn Tumoren leuchten

Radiologie und Nuklearmedizin wachsen immer weiter zusammen, sowohl in medizinischer als auch in technischer Hinsicht. So ermöglichen moderne Hybridscanner heutzutage die Kombination von radiologischer Bildgebung in Form von CT oder MRT und molekularer Bildgebung in Form der Positronen-Emissions-Tomographie, kurz PET. Ergänzend zur Morphologie steuert die PET dabei wichtige funktionelle…

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Augmented Reality

3D-Brille als große Hilfe bei Tumor-OPs

Fraunhofer-Forscher haben mit dem Augmented-Reality(AR)-System "3D-ARILE" eine Navigationshilfe entwickelt, die Medizinern bei Krebs-OPs hilft, die exakte Position des Lymphknotens zu erkennen. Bei dem Projekt kooperieren die Darmstädter Wissenschaftler mit der Dermatologie der Universitätsklinik Essen und dem Unternehmen Trivisio Prototyping. Das neue AR-System in Form einer…

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Krebsforschung

Superbremse gegen Tumorwachstum entdeckt

Eine Art Superbremse für die Entwicklung von Krebszellen haben Forscher an der Stanford University School of Medicine entdeckt. Es handelt sich um eine Mutation des Proteins p53, das schon immer als Krebsunterdrücker galt. Die jetzt erforschte Abart hat jedoch ungleich größere Wirkung. Das Protein fungiert im Genom wie ein Marionettenspieler, der dafür sorgt, dass krebsrelevante Gene für…

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Pro und Contra

Methadon als Krebsmedikament: Einsatz bei Patienten umstritten

Im April dieses Jahres wurde erstmals in der ARD über den möglichen Einsatz von Methadon als Krebsmedikament berichtet. Dieser Bericht und nachfolgende Beiträge in unterschiedlichen Medien haben zu hohen Erwartungen bei Patientinnen und Patienten mit Krebserkrankungen und ihren Angehörigen geführt. Im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaften…

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Leberintervention

Perspektiven der SIRT – wer profitiert und warum?

Die selektive interne Radiotherapie (SIRT) wird häufig nur in ihrer palliativen Dimension betrachtet. Inzwischen dringt das Verfahren allerdings zunehmend in den kurativen Bereich vor, wie Prof. Dr. Jens Ricke, Inhaber des Lehrstuhls für Radiologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Direktor der Klinik und Poliklinik für Radiologie am Klinikum der LMU berichtet.

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