Schlagwort: Tumor

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Paragangliom

Glomustumor: Meist gutartig, aber nicht immer ungefährlich

Er ist kaum auszumachen, kann aber von Schluckbeschwerden über Ohrensausen bis hin zur Parese eine ganze Reihe unspezifischer Beschwerden auslösen – der Glomustumor. Bei der Behandlung dieser seltenen Tumorart ist einiges Vorwissen nötig, denn diese auch Paragangliome genannten Tumoren bringen außergewöhnliche Eigenschaften mit. Auch über ihre Entstehung oder Risikofaktoren ist wenig…

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Im Fokus

HIFU: Ultraschall heizt Tumoren ein

Hochintensiver fokussierter Ultraschall (HIFU) ist eine vergleichsweise junge Technik, die bei der Therapie von Tumoren allerdings schon vielversprechende Ergebnisse gezeigt hat. PD Dr. Dr. Milka Marinova arbeitet in der Radiologischen Klinik des Universitätsklinikums Bonn mit einem der aktuell zwei in Deutschland installierten HIFU-Systeme. Die Radiologin spricht im Interview über die…

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Therapieplanung

fMRT blickt Tumorpatienten ins Gehirn

Ursprünglich rein in der Forschung zuhause, hat sich die funktionelle Magnetresonanztomographie (fMRT) inzwischen einen festen Platz in der präoperativen Hirntumordiagnostik erobert. Die Technik macht Hirnaktivität sichtbar – das kann bei der Therapieplanung von Hirntumoren ein entscheidender Vorteil sein. Anton S. Quinsten, leitender MTRA im Institut für Diagnostische und Interventionelle…

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Hirn mit Hirn

Wenn das Gehirn weiß wird

Weiße Flecken im Gehirn sind ein diffiziles Thema. Während schon die Termini vielfältig sind, gestaltet sich die Differentialdiagnose noch umfangreicher. Es hilft jedoch Prävalenzen zu kennen und zu wissen, welche Mittel zur Diagnose einzelner Erkrankungen zur Verfügung stehen, wie PD Dr. Gunther Fesl, Radiologe in der Praxis Radiologie Augsburg, zu berichten weiß.

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Hirn mit Hirn

Strukturelle Bildgebung des Gehirns

Für niedergelassene Radiologen hat Professor Irina Mader von der Schön-Klinik Vogtareuth eine sehr beruhigende Nachricht: Mit der strukturellen Bildgebung lassen sich die wesentlichen und wichtigen Aspekte von Hirntumoren bereits beurteilen. In ihrem Gespräch mit radiologia bavarica erläutert sie die Feinheiten und verrät die wichtigsten Tricks für eine tiefgreifende Diagnostik.

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Beratung

Zweitmeinung: Kooperation soll Betroffenen bei Krebs-Diagnose helfen

Eine Krebsdiagnose bedeutet für Betroffene und Angehörige einen extremen Einschnitt, viele wollen mit einer Zweitmeinung einen besseren Überblick über ihre Optionen erhalten. Doch zugleich müssen in kürzester Zeit viele wichtige medizinische und finanzielle Entscheidungen gefällt werden. Eine neue Kooperation zwischen dem Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) in Heidelberg und…

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Krebsforschung

microRNAs sagen Rückfallrisiko von Kopf-Hals-Tumoren vorher

Ob HPV-negative Kopf-Hals-Tumoren nach einer Strahlenchemotherapie zurückkehren, wollen Wissenschaftler mit einem neuen Verfahren vorhersagen. microRNAs sind der Schlüssel für die Methode, die Forscher des Helmholtz Zentrums München in enger Kooperation mit dem Deutschen Krebskonsortium (DKTK) entwickelt haben. Die Ergebnisse der Arbeit wurden nun im Fachjournal ‚Clinical Cancer Research‘…

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Aggressive Hirntumore

Epigenetische Analyse von Glioblastome ermöglicht gezieltere Behandlung

Glioblastome sind Hirntumore mit verheerender Prognose. Sie werden von vielfältigen Gendefekten ausgelöst, wodurch sie schwer behandelbar werden. Außerdem spielt die Epigenetik eine wesentliche und oft unterschätzte Rolle: Sie beeinflusst das Fortschreiten des Tumors unabhängig von der genetischen DNA-Sequenz. Wissenschaftler zeigen in einer neuen Studie, wie die epigenetische Analyse von…

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Onkologie

So treiben Forscher Krebszellen die Resistenzen aus

Wie Krebszellen sich nach einer Therapie selbst reparieren, haben Forscher unter der Co-Leitung der Universität Bern und des Niederländischen Krebsforschungszentrums (NKI) untersucht. Ihre neuen Erkenntnisse zu den Mechanismen der Krebstherapieresistenz tragen dazu bei, resistente Tumore effizienter zu bekämpfen. Dafür nahmen die Wissenschaftler den Schutzmechanismus der Zellen Stück für…

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Krebsforschung

Körpereigener Tumorblocker entdeckt

Wissenschaftler der Universitätsmedizin Mainz haben einen neuen Faktor der körpereigenen Immunabwehr identifiziert: MYPOP – ein bislang wenig bekanntes Protein. MYPOP unterdrückt die Bildung neuer viraler Bausteine und wirkt als Tumorsuppressor. Es verhindert die Teilung der Tumorzelle und tötet Krebszellen ab. Dies stellten die Mainzer Forscher im Rahmen von Untersuchungen zur Infektion…

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Hirntumoren

Typische Mutation in Krebszellen legt das Immunsystem lahm

Der Austausch eines einzelnen Aminosäurebausteins in einem Stoffwechselenzym kann nicht nur den Grundstein für eine Krebserkrankung legen. Er kann auch das Immunsystem aushebeln. Damit blockiert er die körpereigene Abwehr im Kampf gegen das veränderte Molekül und vereitelt gleichzeitig Immuntherapien von Hirntumoren. Diese Erkenntnis eröffnet nicht nur neue Einblicke in die Krebsentstehung…

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Onkologie

Seltene Genveränderungen machen Bauchspeicheldrüsenkrebs angreifbar

Die Entdeckung wachstumsfördernder Genfusionen in Tumoren der Bauchspeicheldrüse eröffnet neue Ansätze für zielgerichtete Therapien – wie Wissenschaftler des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) Dresden und des NCT Heidelberg zeigen konnten. Patienten, deren Tumor diese spezielle Veränderung zeigt, können vom Einsatz bestimmter Medikamente profitieren.

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Krebs-Prävention

Tumorerkrankungen: Übergewicht löst Nikotin als Hauptrisiko ab

Mehr als ein Drittel aller Tumorerkrankungen ist nach Schätzungen der WHO auf Lebensstilfaktoren zurückzuführen: Übergewicht und Bewegungsmangel erhöhen das Risiko für viele Krebserkrankungen. Dagegen beugen eine gesunde, ausgewogene Ernährung und körperliche Aktivität Tumorerkrankungen vor und wirken positiv auf Therapie, Überleben und Lebensqualität von Krebspatienten. Wie sich…

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Smarte Software

Algorithmen machen die Leberchirurgie sicherer

Die Leber durchlaufen vier komplex verwobene Gefäßsysteme. Die chirurgische Entfernung von Tumoren ist daher oft eine schwierige Aufgabe. Das Fraunhofer-Institut für Bildgestützte Medizin MEVIS hat Algorithmen entwickelt, die die Bilddaten von Patienten analysieren und chirurgische Risiken berechnen. Leberkrebsoperationen werden damit besser planbar und sicherer. Jährlich erkranken weltweit…

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Photoakustik

Neues Verfahren zeigt 3D-Bilder von Krebszellen im Körper

Tumorzellen zum Leuchten bringen: Medizinphysiker der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) haben ein neues Verfahren entwickelt, mit dem sich detailreiche dreidimensionale Bilder vom Körperinneren erzeugen lassen. Das kann zum Beispiel dabei helfen, die Entwicklung von Krebszellen im Körper genauer zu untersuchen. Ihre Entwicklung stellt die Forschergruppe in der Fachzeitschrift…

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Medulloblastome

Hirntumoren bei Kindern: Genetisches Routinescreening bald Standard?

Ein internationales Forscherteam des Hopp-Kindertumorzentrums am NCT Heidelberg (KiTZ), des European Molecular Biology Laboratory (EMBL) und des Deutschen Krebskonsortiums (DKTK) hat zusammen mit Kollegen des St. Jude Children’s Research Hospital in Memphis und des Hospital for Sick Children in Toronto erbliche Genveränderungen identifiziert, die zur Entwicklung bestimmter bösartiger…

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Deep Learning & Co.

KI blickt tief in den Tumor hinein

Die großflächige Einführung von Künstlicher Intelligenz (KI) wird die Radiologie – aber auch andere medizinische Fächer – von Grund auf verändern. Die ersten Anwendungen zeigen bereits verblüffend gute Ergebnisse. „KI wird die Radiologie dramatisch verändern und verbessern“, ist Prof. Dr. Michael Forsting, Direktor des Instituts für Diagnostische und Interventionelle Radiologie…

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Tumorerhitzung

Hyperthermie: Informationen für Patienten, Angehörige und Interessierte

Patienten, Angehörige und alle Interessierten sind von der European Society for Hyperthermic Oncology (ESHO) herzlich am Samstag, dem 19. Mai 2018 von 10.30 Uhr bis 13.30 Uhr zum Patienteninformationstag Hyperthermie mit anschließendem Imbiss in die Charité Universitätsmedizin Berlin eingeladen. Der Eintritt ist frei! Hyperthermie wird an spezialisierten Zentren seit Jahrzehnten erforscht…

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Glioblastome

PET/MRT-Kombination sagt Bestrahlungserfolg bei Hirntumoren voraus

Glioblastome, unheilbare Hirntumoren, lassen sich nicht dauerhaft entfernen und auch nach der Behandlung müssen Patienten mit Rückfällen rechnen. Wissenschaftler des Deutschen Krebskonsortium (DKTK) am OncoRay-Zentrum und der Klinik für Strahlentherapie am Universitätsklinikum Dresden haben in Kooperation mit Forschern des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) erstmals in einer…

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Epigenetische Analyse

Dem Tumor den richtigen Namen geben

Damit Krebs des zentralen Nervensystems erfolgreich behandelt werden kann, ist es wichtig, die molekularen Eigenschaften der Tumoren genau zu kennen und den Tumoren damit „den richtigen Namen zu geben“. Zurzeit lassen sich über Gewebemerkmale rund 100 verschiedene Arten von ZNS-Tumoren unterscheiden, die ganz unterschiedlich auf Strahlen- und Chemotherapien ansprechen. Mitunter werden…

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