
News • Medizinische Bildgebung
Lipide im Blick – ganz ohne Farbstoff
Eine neue Methode nutzt Infrarotlicht und Ultraschall, um Lipide in Zellen zu kartieren – ohne chemische Marker und mit minimalem Zellstress.

Eine neue Methode nutzt Infrarotlicht und Ultraschall, um Lipide in Zellen zu kartieren – ohne chemische Marker und mit minimalem Zellstress.

Eine neue Studie zeigt, dass ein Glioblastom ganze Netzwerke des Gehirns beeinträchtigt. Daraus lassen sich Informationen über die Überlebenschance des Patienten ableiten.

Klingt nach Frühling, ist aber ein Zeichen für aggressives Wachstum von Kopf-Hals-Tumoren: Forscher haben "knospende“ Karzinome untersucht – und dabei einen wichtigen Biomarker entdeckt.

Lange galt der Thymus als „Kinderorgan“, das für Erwachsene kaum noch Bedeutung hat. Studien zeigen jetzt: Das kleine Organ spielt eine wichtige Rolle für das Immunsystem und gesundes Altern.

Lymphdrüsenkrebs programmiert Immunzellen um und verändert damit die Architektur von Lymphknoten tiefgreifend. Diese Erkenntnis eröffnet neue Perspektiven für Biomarker und gezielte Therapien.

Ein Forschungsteam hat einen im Blut messbaren Biomarker identifiziert, mit dem sich aggressive Tumorverläufe und der Therapieerfolg bei metastasierendem Prostatakrebs frühzeitig vorhersagen lassen.

Verschärfte Risikogruppen, Living Guidelines und mehr: Um Patienten mit COPD bessere Diagnostik und Therapie bieten zu können, haben Experten jetzt die S2k-Leitlinie aktualisiert.

Um personalisierte Krebsbehandlung durch die fortschrittliche Bildgebung, Robotik und minimalinvasiven Therapien voranzutreiben, erhält das PreciseOnco-Konsortium EU-Fördermittel.

Spurensuche im Hirnwasser: Forscher haben das erste hochpräzise Verfahren entwickelt, das häufige Hirntumoren bei Kindern und Jugendlichen ohne operativen Eingriff diagnostizieren kann.

Bauchspeicheldrüsenkrebs wird meist erst spät diagnostiziert, weil er zunächst keine Beschwerden verursacht. Ein neuer Biomarker könnte den Krebs bereits in seiner Entstehungsphase erkennen.

Altern ist ein zentraler Risikofaktor für Krebs, Demenz und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Über 50 Forscher ziehen Bilanz zur Alternsforschung – und zeigen Wege zu gesundem Älterwerden auf.

Neue Empfehlungen für Diagnostik und Screening bei Brustkrebs, Deeskalation bei lokalen Therapien und mehr: Das Leitlinienprogramm Onkologie hat die S3-Leitlinie zum Mammakarzinom aktualisiert.

Forschende haben eine neue Bildgebungstechnologie entwickelt, die frühe Anzeichen von Herzkrankheiten direkt durch die Haut erkennt – ganz ohne invasive Verfahren.

Forschende zeigen nun, dass ein neuer Blutmarker – Brain-derived Tau (BD-tau) – das Ausmaß der Hirnschädigung nach einem ischämischen Schlaganfall über die Zeit abbilden kann.

Eine neue App nutzt maschinelles Lernen, um Primärzilien in der menschlichen Schilddrüse zu erkennen und zu vermessen – ein Befund mit potenziell wichtigen Folgen für die Schilddrüsengesundheit.

Schon geringe Nierenschäden können für Patienten nach einer OP schwere Komplikationen bedeuten. Neue Biomarker könnten helfen, gefährdete Patienten früh zu erkennen.

Wird nach einem Schlaganfall die Durchblutung wiederhergestellt, kann das dem Gewebe paradoxerweise schaden. Forscher entdeckten nun Biomarker, die eine gezieltere Behandlung ermöglichen könnten.

Ein neues Messgerät hilft Kopfschmerz-Patienten, die nicht auf Standard-Therapien ansprechen. Das Gerät misst Parameter, die den Schmerz beeinflussen, bisher aber nicht beurteilt werden konnten.

Bei einer Lungenfibrose vernarbt das zwischen dem Funktionsgewebe der Lunge liegende Bindegewebe und führt zu wachsender Atemnot. Ein neuer Behandlungsansatz nimmt die Telomere der DNA in den Fokus.

Wird die amyotrophe Lateralsklerose (ALS) in Zukunft heilbar? Experten der DGN berichten über vielversprechende Therapien wie SOD1-Antikörper und neue Erkenntnisse zur Reversibilität.

Die extrapulmonale Tuberkulose (EPTB), bei der Organe außerhalb der Lunge befallen werden, ist bislang kaum verstanden. Eine neue Analyse soll neue Ansätze für Diagnose und Behandlung liefern.

Lässt sich die Therapie von Brustkrebs-Patientinnen durch Medikamente verbessern, die auf das individuelle genetische Profil ihres Tumors zugeschnitten sind? Eine neue Studie weckt Hoffnung.

Nach einer Nierentransplantation haben Patienten ein erhöhtes Krebsrisiko – mit Unterschieden zwischen Frauen und Männern. Ein neues Modell soll die geschlechtsspezifische Prävention verbessern.

Forscher nutzen Mini-Tumore aus Gewebe von Patienten (Organoide), um vorab zu prüfen, welche Medikamente gegen Darmkrebs am besten wirken. Dabei wurde ein vielversprechender Biomarker identifiziert.

Virusinfektionen der Atemwege lösen bei manchen Patienten mit Asthma eine akute Verschlimmerung der Symptome aus, bei anderen nicht – aber warum? Neue Forschung liefert eine mögliche Erklärung.

Die Herzbildgebung schreitet voran, und neue Techniken eröffnen Kardiologen, die sie zu nutzen wissen, neue Einblicke in die Geheimnisse des Herzens. Auf dem ESC-Kongress 2025 in Madrid stellten vier Experten die neuesten Entwicklungen für verschiedene Modalitäten vor. Von der KI-gestützten Ultraschallbildgebung und beschleunigten MRT-Protokollen bis hin zu fortschrittlichen Prognosetools…

Für einheitliche Standards in der Labormedizin: Ein internationales Forschungsteam hat nun ein Konzept entwickelt, das die Analyse von Blut weltweit vergleichbar machen soll.

Das Start-up TimeTeller entwickelt einen Speicheltest zur Messung zirkadianer Rhythmen. Die Technologie soll Krebstherapien wirkungsvoller gestalten.

Fatigue zählt zu den häufigsten Symptomen rheumatischer Erkrankungen, bleibt aber oft unbeachtet. Neue Studien zeigen entzündliche Prozesse im Gehirn als mögliche Ursache auf.

Interferon oder Glatirameracetat? Die Wahl des Medikaments zur Behandlung von Multipler Sklerose glich bislang einem Münzwurf. Ein neuer Biomarker soll nun einen eindeutigen Maßstab liefern.

Menschen mit Diabetes haben ein etwa doppelt so hohes Risiko für Depressionen wie die Allgemeinbevölkerung. Neue Erkenntnisse könnten dazu beitragen, Therapien zukünftig individuell anzupassen.

Die T-Zell-akute lymphoblastische Leukämie (T-ALL) ist häufig resistent gegenüber Chemotherapie. Neue Erkenntnisse könnten helfen, die Resistenzen zu überwinden und Rückfällen vorzubeugen.

Ein neuer Ansatz gegen Sepsis: Künstliche Intelligenz und hyperspektrale Bildgebung der Haut ermöglichen eine sofortige und nicht-invasive Diagnose direkt am Krankenbett.

Mithilfe von Massenspektrometrie ist es Forschern gelungen, den Verlauf von Nierenerkrankungen anhand einer Blutprobe deutlich genauer vorherzusagen als bisher möglich.

Eine Magenbypass-OP kann Patienten mit starkem Übergewicht möglicherweise vor Darmkrebs schützen. Per Tiermodell und Patientendaten konnten Forscher diesen Zusammenhang herstellen.

Bei einer Adenomyose können Veränderungen der Gebärmuttermuskulatur starke Schmerzen verursachen und zur Unfruchtbarkeit führen. Ein neues Verfahren soll die Früherkennung verbessern.

Das internationale Verbundprojekt PERSONALISE-DKD will personalisierte Medizin nutzen, um die Versorgung von diabetischen Nierenpatienten zu verbessern.

Was geschieht im Gehirn, bevor Parkinson sichtbar wird? Das europäische Verbundprojekt TRACE-PD erforscht mithilfe modernster Bildgebung die frühen, noch asymptomatischen Phasen der Erkrankung.

Forscher haben in einer prospektiven Studie einen Labortest für die Überwachung von Risikopatienten untersucht, der Bauchspeicheldrüsenkrebs in einem noch heilbaren Stadium diagnostizieren kann.

Klinische Forschung lebt von teilnehmenden Patienten – umso wichtiger ist der angemessene Umgang. Anlässlich des internationalen Tags der klinischen Forschung spricht Sabine Embacher-Aichhorn von der Medizinischen Universität Innsbruck über rechtliche Rahmenbedingungen und das Vertrauensverhältnis zwischen Ärzten, Studienkoordinatoren und Patienten.

Eine neue Studie soll neue Biomarker zur Diagnose und Prognose des Krankheitsverlaufs für junge Patienten mit der Charcot-Marie-Tooth-Krankheit Typ 1A (CMT1A) identifizieren.

Eine neue Methode nutzt Massenspektrometrie, um Bakterien in Gewebe- und Stuhlproben mit bislang ungekannter Geschwindigkeit zuverlässig zu identifizieren.

Parkinson früh und sicher diagnostizieren, das Fortschreiten der Erkrankung und Therapieansprechen verfolgen: Das soll ein in der Rückenmarksflüssigkeit entdeckter neuer Biomarker leisten.

Prof. Dr. Michael Böttcher entwickelt und nutzt molekularbiologische Ansätze zur Editierung menschlicher Genome, um genetische Netzwerke bei Krebs zu untersuchen. Seit dem 1. April 2025 ist er Professor für Molekulare Medizin der Signaltransduktion an der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU).

Mithilfe dreidimensionaler Organoid-Modelle wollen Forscher verschiedene molekulare Situationen für Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren vor und während der Therapie modellieren.

Maschinelles Lernen (ML) kann dabei helfen, Labordaten effizient und präzise auszuwerten, um fundierte medizinische Entscheidungen zu treffen. Prof. Dr. Frank Klawonn zeigte in einem Vortrag auf der Medica in Düsseldorf verschiedene Möglichkeiten von ML auf, die zu Zeitersparnis und zur Steigerung der Produktivität führen können.

Das Forschungsprojekt genomLC soll die Diagnose von Long- und Post-Covid beschleunigen und mögliche Biomarker ausfindig machen, die eventuell auch Subgruppen der Erkrankungen unterscheiden könnten.

Ein mobiles Atemdiagnosegerät soll mittels KI Atemluft analysieren, um früher und schonender Anzeichen von Lungenkrebs zu erkennen. Das ist das Ziel des Forschungsprojekts Breath-Observer.

p-Tau-Proteine im Blut galten als vielversprechender Biomarker zur Früherkennung von Alzheimer. Neue Forschung zeigt nun, dass das Verfahren weniger aussagekräftig ist als erhofft.

Das Multiple Myelom schreitet in seiner Hochrisiko-Form schnell voran und hat daher eine schlechte Prognose. Die Kombination zweier diagnostischer Methoden soll die Früherkennung verbessern.

Ein Herzinfarkt wird oft zu spät erkannt – mit fatalen Folgen: Das verschlossene Gefäß kann nicht rechtzeitig eröffnet werden, Herzgewebe stirbt ab. Ein neuer Therapieansatz soll gegensteuern.

Den Langzeitfolgen von Corona mit Künstlicher Intelligenz auf der Spur: Das Forschungsprojekt „EPIC-AI“ will die komplexen Mechanismen hinter Post-Covid mit Hilfe von KI untersuchen.

Die Deutsche Leberstiftung macht zum Weltkrebstag auf die steigende Zahl von primären Lebertumoren, insbesondere das Hepatozelluläre Karzinom (HCC) und das Cholangiokarzinom (CCA), aufmerksam.

Da Fibromyalgie von außen nicht sichtbar ist, fühlen sich viele Betroffene unverstanden. Ein neues RNA-basiertes Verfahren liefert nun erstmals einen objektiven Nachweis für die Erkrankung.

Hilft gegen ME/CFS nur ein Wunder? Das Forschungsprojekt „Miracle“ geht der rätselhaften Erkrankung und seinen Symptomen auf den Grund, um Betroffenen wieder ein normales Leben zu ermöglichen.

Welches Medikament hilft am besten gegen Rheuma? Mithilfe modernster Mikroskopie-Technik zeigen Forscher, wie eine Blutproben-Analyse das geegnetste Präparat vorhersagen kann.

Auswahl geeigneter Krebs-Therapien, Prognose des Therapieansprechens und mehr: Ein neuer Übersichtsartikel beschreibt das große Potenzial KI-basierter Biomarker in der Onkologie.

Forschende haben eine neue, schwere neurologische Erkrankung bei Kindern entdeckt: die EEFSEC-Defizienz. Durch eine Diagnose gibt es nun Hoffnung, langfristig an einer Therapie zu forschen.

Ausgefeilte medizinische KI-Modelle liefern mittlerweile beeindruckende Ergebnisse – allerdings häufig auf Kosten einer miserablen Umweltbilanz. Auf der Medica 2024 betrachteten Experten die ökologischen Auswirkungen von Deep-Learning-Algorithmen und schlugen einen nachhaltigeren Ansatz vor.

Aus vereinzelten Zellen etwas Neues bauen: Experten zeigen auf dem Fraunhofer-Gemeinschaftsstand auf der MEDICA, wie mithilfe von Mikrofluidik beim Druck von Organstrukturen eingesetzt werden.

Um den Verlauf bei Kopf-Hals-Krebs besser vorherzusagen und das Ansprechen auf Therapien zu beurteilen, analysiert eine neue Technik Krebszellen und das umgebende Gewebe auf Einzelzell-Ebene.

Um die MRT-Untersuchung der Lunge patientenverträglicher und allgemein zugänglicher zu gestalten, haben Forschende eine neuartige Aufnahmetechnik namens PREFUL entwickelt.

Mithilfe einer innovativen Laser-Methode analysiert ein neuer Bluttest typische Biomarker und könnte so einen Herzinfarkt innerhalb von Minuten statt wie bisher mehrerer Stunden diagnostizieren.

Durch die Untersuchung extrazellulärer Vesikel – Partikel, die von Krebszellen ins Blut abgegeben werden – wollen Forscher die individualisierte Risikoberechnung für Brustkrebs deutlich verbessern.

Um das Dünndarm-Fehlbesiedlungssyndrom (SIBO) besser diagnostizieren zu können, entwickelt das Unternehmen VOC-Advanced Breath Diagnostics einen Test zur Sammlung von Atemproben für Zuhause.

Forschende haben Biomarker gefunden, die zusammen mit PET-Bildgebung eine sichere Unterscheidung zwischen primären 4-Repeat-Tauopathien und der Alzheimer-Krankheit ermöglichen.

Blasenkrebs vom Typ pT1G3 hat ein hohes Aggressivitätspotenzial und bedarf genauer Differenzierung bei der Therapiewahl. Forscher wollen microRNAs einsetzen, um die Unterscheidung zu verbessern.

Eine neue Studie der Universitätsmedizin Leipzig liefert wichtige Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung, die für therapeutische Ansätze der chronischen Nierenerkrankung dienen könnten.

Eine neue Methode könnte zu einer wesentlich genaueren, verlässlicheren Diagnostik von Pankreaskrebs führen. Sie basiert auf dem selektiven Nachweis spezifischer Antikörper in Blutproben.

Das Projekt „LUCAS“ hat es sich zum Ziel gesetzt, Patienten zu identifizieren, die am wahrscheinlichsten von einem Screening zur Früherkennung von Lungenkrebs profitieren würden.

Einen regelrechten Schlagabtausch lieferten sich vier Radiologen und Gynäkologen im Rahmen der Oxford-Debatte beim 43. Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Senologie Anfang Juni in Dresden. Im Mittelpunkt stand die Frage, ob alle Patientinnen mit einem duktalen Carcinoma in situ (DCIS) bestrahlt werden müssen.

Diagnose und Überwachung von Krebs, Diabetes, Herz- und Infektionskrankheiten: In diesem Meinungsbeitrag beleuchtet Alix Joseph (Linxens) das Potenzial der Schweißanalyse.

Fibroblasten im Fokus: Forscher finden Botenstoffe im Tumorgewebe, die als potentielle Biomarker zur Vorhersage des Krankheitsverlaufs und für neue Therapieansätze bei Hodenkrebs dienen können.

Was passiert bei einer Rechtsherzinsuffizienz? Die spezifischen Vorgänge der Erkrankung sind im Gegensatz zum häufigeren linksseitigen Pendant kaum erforscht. Eine neue Studie liefert Einblicke.

Kann eine KI vorhersagen, wie gut ein Patient eine Spenderniere annehmen wird? Im Rahmen des Projekts „AI-REN“ gehen Forscher aus Deutschland und Dänemark dieser Frage nach.

Molekulare Klassifizierung für personalisierte Therapien, moderne Strahlentherapien und mehr: Auf dem 30. DEGRO-Kongress wurden wegweisende Erkenntnisse in der Radioonkologie vorgestellt.

Forscher haben eine frei zugängliche Plattform entwickelt, die Gewebeproben mit subzellulärer Präzision auswertet. Die molekularen Karten haben Potenzial, die klinische Pathologie zu verbessern.

Ein neuer Bluttest verspricht die Vorhersage einer Parkinson-Erkrankung bei Risikopatienten bis zu sieben Jahre vor dem Auftreten der typischen motorischen Symptome.

Ein Forschungsteam konnte nachweisen, wie extrazelluläre Vesikel das Knochenmark bei akuter myeloischer Leukämie (AML) beeinflussen. Die Entdeckung könnte die Behandlung in Zukunft verbessern.

Nach einem ST-Hebungsinfarkt (STEMI) werden Mikrovaskuläre Gefäßverschlüsse als Marker zur Risikoberechnung herangezogen. Eine neue MRT-Studie deutet nun auf eine bessere Alternative hin.

Eine Immuntherapie erhöht die Überlebensrate bei Nierenkrebs, wirkt aber nicht bei allen Patienten. Ein Forschungsteam hat nun eine neue Methode entwickelt, um vorherzusagen, wer profitiert.

Das Epstein-Barr-Virus (EBV) kann schwere Erkrankungen auslösen, darunter auch Krebs. Forscher konnten den Stoffwechsel infizierter Zellen so beeinflussen, dass Folgeerkrankungen reduziert wurden.

Die Leber hat erstaunliche regenerative Fähigkeiten, selbst nach schweren Erkrankungen. Forscher entschlüsselten jetzt wichtige Mechanismen – und warum sie auch zu Krebs führen können.

Die Kombination zweier bereits etablierter Biomarker zur Bestimmung von Darmkrebs könnte dafür sorgen, dass Subtypen besser erkannt – und damit effektiver behandelt – werden können.

Eignet sich automatisierte Sprecherkennung, um die Parkinson-Krankheit frühzeitig zu erkennen und bei der Therapiebegleitung zu helfen? Dieser Frage geht Dr. Tabea Thies nach.

Wissenschaftlern gelang in einer Studie, über die diagnostische Leukapherese ausreichend zirkulierende Tumorzellen zu gewinnen, um den Tumor und dessen Heterogenität umfassend zu analysieren.

Die nichtalkoholische Fettleber ist eine häufige chronische Erkrankung, die schlimmstenfalls zu Leberkrebs führen kann. Neue Forschung zeigt, dass Intervallfasten die Entwicklung aufhalten kann.

Patienten mit Lungenkrebs reagieren auf eine Immuntherapie häufig mit einer Lungenentzündung. Warum das der Fall ist, war bislang unklar. Nun liefert eine neue Studie eine Erklärung.

In einer klinischen Studie haben Forscher Biomarker identifiziert, mit denen das Ansprechen der CAR-T-Zelltherapie beim Multiplen Myelom besser prognostiziert werden kann.

Forscher der Frankfurt UAS entwickeln derzeit Methoden, mit denen Krankheitsverlauf und Rupturrisiko von Bauchaortenaneurysmen besser bewertet werden können.

Um die Takotsubo-Kardiomyopathie, auch bekannt als "Broken Heart Syndrome", besser vorhersagen zu können, wollen Forscher sich Auffälligkeiten der Schilddrüsenfunktion zunutze machen.

Die messbare Resterkrankung (MRD) zeigt schon früh im Behandlungsverlauf an, ob eine AML- oder CLL-Leukämie auf eine Therapie anspricht. Neue Forschung will den Parameter validieren.

Mitglieder des PMI-Exzellenzclusters stellten fest, dass die Aminosäure Tryptophan bei vielen chronischen Entzündungserkrankungen schneller verbraucht wird - und somit als Biomarker dienen kann.

Erlanger Chirurgen haben einen Biomarker entdeckt, mit dem sich Krebs von gutartigen Erkrankungen unterscheiden lässt – dabei genügt eine einfache Blutabnahme.

Wissenschaftler haben ein portables Gerät entwickelt, das Enzymwerte nach einer Bauchspeicheldrüsen-Operation in Echtzeit erfasst und so Komplikationen wie die Pankreasfistel verhindern soll.

Für metastasierenden Prostatakrebs gibt es bisher kaum Therapieoptionen. Wissenschaftler haben nun eine Möglichkeit gefunden, um das Ansprechen auf Strahlentherapie und deren Erfolg vorherzusagen.

Kopf-Hals-Tumoren werden in den meisten Fällen erst entdeckt, wenn sie schon stark ausgeprägt sind. Eine etablierte Methode zur Früherkennung gibt es nicht. Das könnte sich jedoch bald ändern, denn das Biotechnologie-Unternehmen oncgnostics aus Jena forscht aktuell im Rahmen einer Studie an der Früherkennung dieser Tumoren zur Etablierung eines Testkonzeptes.

Ein Forscherteam hat belegt, dass eine mathematische Berechnung, die auf nur zwei Werten einer Blutprobe beruht, eine sichere und günstige Diagnostik des Diabetes im Frühstadium ermöglicht.

Hochauflösende Sequenzierung zirkulierender Tumor-DNA (ctDNA) zeigt an, ob ein Lymphom auf eine Therapie anspricht, wie Wissenschaftler der Universitätsmedizin Köln nun herausfanden.

Die Früherkennung entstehender Tumoren und die engmaschige Überwachung von Krebstherapien sind für das Überleben von Patienten entscheidend. PSI-Forscher berichten über einen Durchbruch in beiden Punkten.

Troponin ist ein wichtiger Marker für die Prognose nach einer Herz-OP. Eine Studie zeigt, dass der Grenzwert für die Sterblichkeit falsch definiert war – mit Folgen für die Risikoeinschätzung.

MS und das Sjögren-Syndrom haben ähnliche Krankheitsbilder und sind damit eine diagnostische Herausforderung. Forscher untersuchen, wie sich die Autoimmunerkrankungen voneinander abgrenzen lassen.

Forschenden ist es gelungen, mithilfe der Anzahl und Struktur von Blutplättchen vorherzusagen, ob es zu einem schweren Corona-Verlauf kommen kann.

Hodenkrebs reagiert meist gut auf eine Chemotherapie, in manchen Fällen entzieht sich der Tumor allerdings und wächst ungehindert weiter. Forscher sind dieser Therapieflucht jetzt auf der Spur.

Forscher haben ein neues Verfahren entwickelt, das erstmals die Signale radioaktiver Stoffe in Zellen im Gehirn mittels der Positronen-Emissions-Tomografie (PET) sichtbar macht.

Patienten mit Long Covid berichten oft über Aufmerksamkeits- und Konzentrationsprobleme. Neuropsychologische Studien konnten diese kognitive Beeinträchtigung jetzt objektiv belegen.

Anlässlich der DGKL-Jahrestagung in Mannheim präsentiert die Fachgesellschaft Einblicke in die Entwicklungen und den Fortschritt der klinischen Chemie und Laboratoriumsmedizin.

Ein einfacher Bluttest soll künftig Gehirnerschütterungen erkennen, wie Forscher der Monash University berichten. Die neuen Biomarker sollen bei schwer zu beurteilenden Fällen helfen.

Beckman Coulter Diagnostics und Fujirebio kombinieren im Rahmen einer neuen Partnerschaft ihre Expertise für die Entwicklung neuer Therapien neurodegenerativer Erkrankungen wie Alzheimer.

Mehr als 1,8 Millionen Menschen erleiden jährlich in der EU einen Herzinfarkt als Folge der koronaren Herzkrankheit (KHK). Die Timely-Studie soll Betroffene dabei unterstützen, auch nach der stationären Reha einen gesunden Lebensstil zu entwickeln und so besser mit ihrer chronischen Erkrankung zu leben.

Chronische Entzündung der Bauchspeicheldrüse oder Krebs? Aktuelle Pankreas-Diagnostik kann diese Frage oft nicht eindeutig beantworten. Ein per KI entdeckter neuer Marker soll Abhilfe schaffen.

Eine standardisierte Augenuntersuchung könnte in Zukunft verraten, ob Menschen unter Long- oder Post Covid leiden, berichtet ein Team der Technischen Universität München.

Zum ersten Mal zeigen Forschende, dass KI-basierte Vorhersagen vergleichbare Ergebnisse wie klinische Tests an Biopsien von Darmkrebs-Patienten liefern können.

Der "TissueGrinder" soll es Kliniken ermöglichen, auch ohne Hilfe eines ausgebildeten Pathologen die Zellproben von Krebspatienten schnell und präzise zu analysieren.

Immun-Checkpoint-Inhibitoren (ICI) haben auch bei Melanom-Patienten die Überlebenschancen verbessert. Forscher haben nun entdeckt, warum nicht alle Erkrankten gleichermaßen profitieren.

Das Protein Arl8b gewährt neue Einblicke in die Krankheitsmechanismen der Alzheimer-Demenz. Zudem hat es das Zeug zum diagnostischen Marker, wie Forschende nun entdeckten.

Kardiowissenschaftler in Heidelberg konnten mithilfe immunsupprimierender Medikamente gestresste Herzen schützen - eine wichtige Erkenntnis gegen das "Broken-Heart-Syndrom".

Um die Therapie beim Merkelzellkarzinom zu optimieren, haben Forschende erfolgreich eine Immuntherapie noch vor dem Auftreten eines Rückfalls getestet.

Wissenschaftler unter Federführung der Universität Leipzig haben einen Marker für die Beweglichkeit (Motilität) von Krebszellen in der digitalen Pathologie entwickelt.

Forschende unter Leitung der Charité haben jetzt untersucht, wie komplette Querschnittlähmungen zu Immunschwäche und einem erhöhten Infektionsrisiko führen.

Mit KI den Krebs kartografieren: Das internationale Forschungs-Konsortium MOSAIC will höchst detaillierte Einblicke in die räumliche Struktur von soliden Tumoren liefern.

Ob KI, Health-Apps, Labormedizin oder Robotik: Start-ups im Gesundheitsbereich sind wieder ein essenzieller Bestandteil der Medica 2023 in Düsseldorf (13.-16. November).

Wissenschaftler haben mit Hilfe von KI den „Human Lung Cell Atlas“ entwickelt, der die Diversität von Lungenzelltypen zeigt und Rückschlüsse auf die Biologie gesunder und kranker Organe erlaubt.

Ein Forschungsteam des Uniklinikums Jena liefert einen Erklärungsansatz dafür, warum Männer im Alter ein höheres Risiko für chronische Nierenerkrankungen haben als Frauen.

In einer internationalen klinischen Studie haben Wissenschaftler eine neue Substanz untersucht, die das Überleben von Magenkarzinom-Betroffenen verlängern soll.

Erstmals lässt sich das fehlgefaltete Protein Alpha-Synuclein im Gehirnwasser von Menschen mit Parkinson nachweisen, schon vor Ausbruch der motorischen Symptome.

Der überwiegende Teil der Kinder zeigte Covid-19 Immunität. Im März 2023 lagen nun bei 94% der untersuchten Kinder Covid-19-Antikörper vor, auch in der Altersgruppe der Kleinkinder.

Forscher fanden heraus, dass Neuroblastome bereits im ersten Trimester der Schwangerschaft entstehen - dann zeigt sich auch, wie aggressiv die Hirntumoren später werden.

Wissenschaftler am HZDR haben einen Nanobiosensor entwickelt, der Covid-19-assoziierte Antigene und Antikörper, aber auch andere Biomarker aufspüren soll.

Das klinische Massenspektrometrie-Zentrum CLINSPECT-M zur Erforschung der Ursachen von Erkrankungen des zentralen Nervensystems, erhält eine weitere Förderung vom BMBF.

Ein internationales Wissenschaftler-Team konnte beweisen, dass die Gabe von Antibiotika die Wirksamkeit von Krebsimmuntherapien (CAR-T-Zell-Therapien) beeinflussen kann.

KI birgt enormes Potenzial bei der Diagnostik neuropsychiatrischer Erkrankungen – Forscher untersuchen die wissenschaftliche, ethische und soziale Bedeutung dieser Entwicklung.

Forschende der Universität Basel stellen einen Biomarker vor, dessen Werte im Blut Vorhersagen zum Verlauf der Autoimmunerkrankung Multiple Sklerose zulassen.

Experten in Ulm untersuchen Blutproben von Brustkrebspatientinnen, um frühzeitig asymptomatische Fernmetastasen zu erkennen. Ein solches Screening findet bislang nur bei konkretem Verdacht statt.

Die Pathogenese von neurologischen Langzeitfolgen nach Covid-19 ist in weiten Teilen ungeklärt. Ein neu entdeckter Zusammenhang könnte Licht ins Dunkel bringen.

Das chronische Erschöpfungssyndrom „Fatigue“ tritt häufig als Folge einer überstandenen Covid-19 Infektion auf. Forscher sammeln nun Erkenntnisse für neue Therapieansätze.

Die Unterscheidung von Primärtumoren und Metastasen kann bei Hirntumoren rasch und präzise mittels Radiomics und Deep Learning-Algorithmen erfolgen, zeigt eine neue Studie.

Ein Forschungsteam hat einen neuen Signalweg des Gerinnungssystems gefunden, der die Narbenbildung nach einem Herzinfarkt steuert. Dadurch könnten manche Folgeschäden verringert werden.

Eine neue Technologie namens DISCO-MS nutzt Robotertechnologien, um Proteomikdaten von „kranken“ Zellen zu erhalten, die in einem frühen Stadium der Krankheit genau identifiziert werden.

Mit einem neuen Labortest zur gynäkologischen Krebsfrüherkennung erweitert das Unternehmen Oncgnostics sein Portfolio und will damit insbesondere Frauen in Ländern erreichen, in denen bisher kaum Vorsorge stattfindet. Neueste Studien zur Früherkennung von Vulva- und Vaginalkrebs könnten zudem schon bald dazu führen, dass erstmals ein Test für diese Erkrankung entwickelt werden kann.

Robotik, KI, 3D-Druck, Automatisierungen oder Echtzeit-Biomarker: Beim 35. Deutschen Krebskongress in Berlin zeigten Experten die Vorteile innovativer Techniken für die Krebsbehandlung.

Forscher haben die Zellatmung von 50 potentiellen Spenderlebern untersucht. Der Blick auf den klinischen Verlauf der Patienten zeigte: Je besser die Zellatmung, desto besser die Prognose.

Forscher in Österreich zeigen, wie die Entwicklung und Identifizierung spezifischer Marker eine bessere Risikoeinschätzung für bösartige Tumoren im Kopf- und Halsbereich ermöglicht.

Eine Auswertung von 32 Studien mit 1,3 Millionen Teilnehmenden zeigt: Schon leichte Abweichungen der Schilddrüsenfunktion können das Risiko für schwere Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen.

Bevor ein hepatozelluläres Karzinom (HCC) in der Leber entsteht, ist das Organ oft bereits durch eine chronische Entzündung vorgeschädigt – immer häufiger ist die Fettleber die Ursache.

Krebs ist die häufigste Todesursache bei Menschen mit Diabetes Typ 2. Doch Angebote zur Prävention und Früherkennung – insbesondere bei Darmkrebs – werden zu selten in Anspruch genommen.

Forscher der Hokkaido University und des Industrieunternehmens Toppan haben ein Verfahren für den Nachweis von Ansammlungen von Beta-Amyloid im Gehirn mittels Biomarkern im Blut entwickelt.

Forscher verbessern die Früherkennung des seltenen HPV-bedingten Rachenkrebs in einer Machbarkeitsstudie mit einem kombinierten Nachweis von Antikörpern gegen zwei verschiedene Virusproteine.

Forschungsgruppen der Universitätsmedizin Halle und Ulm haben das Protein „Beta-Synuclein“ als Kandidat für eine frühzeitige und minimalinvasive Alzheimer-Diagnose identifiziert. Die Technik benötigt kein Nervenwasser, sondern Blutproben.

Das Motto des diesjährigen Welttags der Patientensicherheit lautet „Sichere Medikation“. Für den VDGH verdient die Personalisierte Medizin in diesem Zusammenhang besondere Aufmerksamkeit.

Bis zum Jahr 2050 werden sich die öffentlichen Ausgaben für vulnerable, ältere Menschen in Deutschland voraussichtlich mehr als verdoppeln. Bis dahin wird hierzulande jeder vierte Mensch 65 Jahre und älter sein.

Herzinfarkt und Takotsubo ('Broken-Heart-Syndrom') sind sich zum Verwechseln ähnlich, müssen jedoch unterschiedlich behandelt werden - KI soll künftig bei der Unterscheidung helfen.

Entdeckt ein Algorithmus in einer Gewebeprobe einen Tumor, verrät er bislang nicht, wie er zu dem Ergebnis gekommen ist. Das ist wenig vertrauenswürdig. Forscher verfolgen daher einen neuen Ansatz.

Forschende in Bern liefern einen Überblick über die neuesten Technologien in der Präzisionsonkologie. Diese in die klinische Anwendung zu überführen, ist immer noch eine große Herausforderung.

Nichtinvasive Diagnostik gibt verlässliche Hinweise auf peripheren Gefäßstatus unabhängig von koronarer Herzerkrankung, wie eine neue Forschungsarbeit zeigt.

Künstliche Intelligenz (KI) wird in der Chirurgie insbesondere in der Bildgebung, Navigation und Roboterintervention angewendet. Dabei kann KI eine große Rolle bei der präoperativen Planung spielen.

Kardiomyopathien sind keine einheitliche Erkrankung. Vielmehr schwächen Gendefekte die Herzmuskulatur der jeweiligen Patienten auf ganz unterschiedliche Art und Weise.

Ein Sensor erkennt fehlgefaltete Proteinbiomarker im Blut. Das bietet eine Chance, Alzheimer bereits im symptomfreien Zustand zu erkennen. Forschende wollen ihn zur Marktreife bringen.

Die Früherkennung von Prostatakrebs per PSA-Test zieht häufig überflüssige Biopsien und Übertherapien nach sich. Forscher stellen jetzt eine hochspezifische, nichtinvasive Alternative vor.

Personalisierung, Präzisionsbestrahlung, neue Therapieansätze bei Primärtumoren und Metastasen: in der Strahlentherapie hat sich einiges getan, insbesondere für Patientinnen mit Brustkrebs.

Manche Lungentumore sprechen nicht auf die Strahlentherapie an. Dieser Effekt kann durch die Blockade eines Enzyms in den Tumorzellen aufgehoben werden, wie ein Würzburger Forschungsteam berichtet.

Besteht der Verdacht auf Brustkrebs, führen Ärztinnen bislang eine invasive und schmerzhafte Biopsie durch. Künftig könnte die Diagnose via patientenschonender Liquid-Biopsie über das Blut erfolgen.

Die moderne Medizin wird immer präziser: Krankheiten werden zunehmend anhand feinster molekularer Differenzen diagnostiziert, um Patienten mit einer personalisierten Therapie zu behandeln. Biobanken spielen dabei eine wichtige Rolle.

Ein Forschungsteam an der Medizinischen Fakultät der Universität Kiel hat eine Methode entwickelt, die die für Parkinson typischen Eiweißveränderungen zuverlässig im Blut aufspürt.

Die Genesung nach einer schweren Covid-19-Infektion wird durch den allmählichen Rückgang bestimmter weißer Blutkörperchen und Veränderungen in der molekularen Steuerung des Immunsystems geprägt, berichtet ein internationales Forschungsteam.

Ein deutsch-dänisches Forscherteam hat eine neue Untersuchungsmethode entwickelt, um alkoholbedingte Lebererkrankungen frühzeitig durch massenspektrometrie-basierte Proteomik zu diagnostizieren.

Forschende starten eine Evaluierungsstudie für ein neues Verfahren zur Diagnostik der neurodegenerativen Erkrankung. Bei dem Projekt steht die Analyse des Sprechens im Mittelpunkt. Gesammelt werden die Daten über eine App.

Ein wichtiger Beitrag für die Früherkennung und individualisierte Therapie von Bauchspeicheldrüsenkrebs: Forscher haben neue Erkenntnisse zu den Ursachen einer der tödlichsten Tumorarten.

Entzündungsmarker im Blut starker Raucher können wichtige Zusatzinformationen über das Lungenkrebsrisiko liefern. Das ist präziser als die bisherige Berechnung auf Basis des Zigarettenkonsums.

Subjektive Gedächtnisstörungen in Verbindung mit auffälligen Werten des Eiweißstoffes Beta-Amyloid im Nervenwasser sind ein starkes Indiz für eine sich entwickelnde Alzheimer-Erkrankung.

Informatiker trainieren ein neuronales Netzwerk darauf, anhand von Fingergelenken gesunde und entzündlich-veränderte Knochen zu klassifizieren. Das könnte die Diagnostik von Arthritis verbessern.

Mithilfe der Lipidomik, einer modernen analytischen Methode, identifizieren Forscher Lipide, die statistisch mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Typ-2-Diabetes assoziiert sind.

Winzig kleine Goldnanopartikel können als medizinische Sensoren unter die Haut implantiert werden und so Informationen über Körperfunktionen oder im Blut zirkulierende Stoffe nach außen übermitteln.

Das Kernstück einer neuen Point-of-Care-Plattform ist ein automatisches Auslesegerät auf der Basis von Mikrostrukturen aus optischen Fasern, die gleichzeitig bis zu sechs photonische Sensoren analysieren können.

Forscher haben einen Mechanismus entdeckt, der das Multiple Myelom, unempfindlich gegen Therapien machen kann. Das könnte zu neuen Behandlungen des Knochenmarkkrebses führen.

Ein Machine-Learning-Modell soll dabei helfen, die Wahrscheinlichkeit von schweren Schwangerschaftskomplikationen besser vorherzusagen.

Führt Covid-19 zu Alzheimer? Wohl nicht, aber bei Patienten konnten Forscher ebenfalls erhöhte neurodegenerative Biomarker nachweisen. Das könnte kognitive Folgeschäden einer Infektion erklären.

Ein europäisches Konsortium entwickelt ein Datenarchiv zur gemeinsamen Nutzung histopathologischer Gewebeschnitte, das mithilfe von KI für viele Anwendungen in Klinik und Forschung dienen wird.

Warum geht eine SARS-CoV-2-Infektion an einigen fast spurlos vorüber, während andere lebensbedrohliche Covid-19-Verläufe entwickeln? Forscher haben jetzt die Rolle des Endothels näher beleuchtet.

Künstliche Intelligenz (KI) hält zunehmend Einzug in den Alltag, auch in der Krebsmedizin. Sie hat das Potential, bei Entscheidungen zu unterstützen und Diagnosen und Therapien zu verbessern.

Forscher der Universitätsmedizin Göttingen haben Biomarker entdeckt, mit dem sich das Ansprechen von Immuntherapien bei Hautkrebs vorhersagen lässt.

Mithilfe von 3D-MRT-Bildgebung und Deep Learning wollen Experten entzündliche Veränderungen im Gehirn durch Multiple Sklerose (MS) erstmals standardisiert erfassen.

In den vergangenen Jahren haben sich die klinischen Indikationen zum Einsatz der MRT in der kardialen Diagnostik erheblich erweitert, berichtet Prof. Dr. Bernd Wintersperger, Leiter der Abteilung für Herzbildgebung am Toronto General Hospital.

Eine Studie hilft, umweltbedingte Erkrankungen besser zu verstehen und könnte sogar neue Biomarker und Wirkstoffziele für klinische Studien ausfindig machen.

Schon lange vor dem Auftreten von Demenz gibt es Anzeichen für eine erhöhte Aktivität des Immunsystems des Gehirns. Zu dieser Einschätzung kommen Forschende auf der Grundlage einer Studie an mehr als 1.000 älteren Erwachsenen.

Bei der Ausbreitung von Metastasen spielen regulatorische Proteine eine Schlüsselrolle, die hierfür bestimmte genetische Netzwerke aktivieren. Einige dieser Proteine könnten für die Vorhersage des Krankheitsverlaufes von Patienten genutzt werden.

Forschende untersuchen neue Therapiemöglichkeiten für reife Neugeborene, die eine Hirnschädigung durch Sauerstoffmangel bei der Geburt erlitten haben.

Das EU-Forschungsprojekt „Screen4Care“ setzt auf genetisches Neugeborenen-Screening und künstliche Intelligenz, um die Diagnose für Patienten mit seltenen Erkrankungen zu beschleunigen.

Eine der größten bevölkerungsrepräsentativen Studien in Deutschland zeigt neue Erkenntnisse zu Long Covid. Bis zu 40 Prozent geben Symptome an, die über mindestens sechs Monate andauern.

Die WHO veröffentlicht die erste Ausgabe ihrer Klassifikation kindlicher Krebserkrankungen. Die wichtigsten Erkenntnisse und Prinzipien des Nachschlagewerkes wurden nun veröffentlicht.

Ein Herz-Kreislauf-Leiden beeinflusst das Leben im Darm. Umgekehrt gilt das Gleiche: Die Keime des Darms wirken sich auf den Verlauf der Krankheit aus.

Forschende am Universitätsklinikum Tübingen konnten eine neue Methodik entwickeln, die es ermöglicht, die Erfolgsaussicht von Immuntherapien bei Lungenkrebs besser vorherzusagen.

Biomediziner finden im Blut von COVID-19-Patienten einen neuen Marker. Er liefert Einblicke in das Krankheitsgeschehen und könnte zu besseren Diagnosen führen.

Krankenhausinfektionsraten stagnieren, Infektionen mit multiresistenten Erregern nehmen sogar ab. Dennoch ist Prof. Dr. Petra Gastmeier davon überzeugt, dass sich die Krankenhaushygiene in den kommenden Jahren deutlich verändern wird und muss. Im Interview spricht die Direktorin des Instituts für Hygiene und Umweltmedizin der Charité über aktuelle Herausforderungen und künftige Trends.

Wenn bei Leukämie-Erkrankung eine Chemotherapie nicht hilft, bleibt als letzter Ausweg nur eine Stammzelltransplantation. Wie wirksam diese Therapie ist, ließ sich bislang aber erst Monate später sagen. Jetzt hat ein Forschungsteam der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) eine Methode entwickelt, schon elf Monate vor einer möglichen klinischen Diagnose festzustellen, ob eine Infusion mit…

Forscher der Concordia University haben ein neues Flüssigbiopsie-Verfahren entwickelt, bei dem eine Lab-on-a-Chip-Technik eingesetzt wird. Sie soll Krebs entdecken, noch bevor sich ein Tumor bildet. Mittels Magnetpartikeln, die mit einem speziellen Bindemittel überzogen sind, zieht der Chip Partikel an, die krebsverursachende Biomarker enthalten, und fängt sie auch ein. Eine genaue Analyse…

Zu Beginn einer neurodegenerativen Erkrankung nehmen die Immunzellen des Gehirns – die „Mikroglia“– den Zuckerstoff Glukose in weitaus größerem Umfang auf als bislang angenommen. Zu diesem Schluss kommen Untersuchungen des DZNE, der LMU München und des LMU Klinikum München, die im Fachjournal „Science Translational Medicine“ veröffentlicht sind. Diese Ergebnisse sind von großer…

Forschende des DZNE und der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) haben im Blut Moleküle aufgespürt, die auf eine bevorstehende Demenz hindeuten können. Ihre Befunde, die sie im Fachjournal „EMBO Molecular Medicine“ vorstellen, stützen sich auf Untersuchungen an Menschen und auf Laborstudien. An den Untersuchungen waren bundesweit auch diverse Universitätskliniken beteiligt.

Forscher der University of California, San Francisco (UCSF) haben ein Hirnimplantat entwickelt, mit dem sie Depressionen erfolgreich behandeln konnten. Laut den Wissenschaftlern könnten gezielte elektrische Impulse künftig zu einem Durchbruch in der Therapie von Depressionen führen. Im Zuge einer Experimentalstudie wurde eine 36-Jährige erfolgreich therapiert.

Forschende weisen zu erstem Mal in Säugetieren die Konzentration von Antibiotika in Atemproben nach.

Komplexe Autoimmunerkrankungen, die verschiedene Organsysteme betreffen können, bleiben trotz immenser Behandlungsfortschritte eine der großen Herausforderungen in der Medizin. Insbesondere die diffuse Symptomatik in der Anfangsphase komplexer Autoimmunerkrankungen erschwert die frühe Diagnostik und damit die möglichst schnelle therapeutische Intervention. Ein Forschungsteam der…

Woher zieht ein bösartiger Tumor die Energie, die er braucht, um immer weiter wachsen zu können? Das ist eine zentrale Frage der Krebsforschung. Denn: Kennt man die Energiequelle, könnte man dem Tumor vielleicht die Zufuhr abschneiden, ihn sozusagen „aushungern“. Die Grundlagen genau dafür haben jetzt Forscher und Mediziner der Technischen Universität München (TUM) am…

Ein internationales Team unter Co-Leitung der Charité – Universitätsmedizin Berlin hat in einer klinischen Studie gezeigt, dass Patienten mit Mukoviszidose und relativ seltenen krankheitsauslösenden Genveränderungen durch eine Kombination von drei bereits bekannten Wirkstoffen effektiv und sicher behandelt werden können. Damit ist es künftig möglich, Gesundheitszustand und…

Im Rahmen des Forschungsprojekts Intelligente Diagnostik werden die Möglichkeiten von bildgebenden Verfahren zur Hautkrebsdiagnostik mittels Künstlicher Intelligenz (KI) erforscht. Nun liegt der Abschlussbericht des Projekts vor.

Ein Netzwerk von Klinikern, Wissenschaftlern und Datenmanagern hat sich zur Aufgabe gemacht, Methoden zu entwickeln, um Patienten mit einem hohen Risiko für ein Leberkarzinom (Hepatozelluläres Karzinom, HCC) frühzeitig, in Vorstadien der Tumorentwicklung, identifizieren zu können.

Über die Bestimmung von sieben Mikro-RNAs (miRNAs) im Blut lässt sich das Risiko für Darmkrebs besser vorhersagen als mit herkömmlichen Methoden - bereits viele Jahre vor der Diagnose. In einer aktuellen Studie konnten Wissenschaftler zeigen, dass das miRNA-Profil eine höhere Vorhersagekraft als genetische oder Lebensstil-basierte Verfahren zur Risikostratifizierung hat.

Gesunde Haut verfügt über einen bakteriellen Schutzschild gegen Krankheitserreger: das Mikrobiom. Dessen Zusammensetzung galt bisher als schwer zu entschlüsseln. Einem Forschungsteam ist es jetzt gelungen, mit Hilfe des Enzyms Benzonase die lebendigen Bakterien in Abstrichen der Haut durch Sequenzierung zu identifizieren. Die Methode eröffnet neue Möglichkeiten der Diagnose und Therapie für…

Ein Großteil der Frauen, die in einkommensstarken Ländern wie Deutschland an Gebärmutterhalskrebs erkranken, ist nicht regelmäßig zur Vorsorge gegangen. Das ist besonders alarmierend, da Krebsvorsorgeuntersuchungen seit Beginn der Corona-Pandemie deutlich seltener wahrgenommen werden. Eine Studie der Medizinischen Hochschule Hannover und dem Biotechnologieunternehmen oncgnostics GmbH prüft…

Eine neue Organoid-on-a-Chip-Plattform ahmt die wichtigsten Merkmale der Entwicklung der menschlichen Bauchspeicheldrüse robust nach. Dies ist ein Meilenstein auf dem Weg, Bauchspeicheldrüsenkrebs künftig in einem frühen Stadium diagnostizieren zu können.

Einen neuen Ansatz, Krankheiten wie Parkinson noch vor Auftreten von Symptomen mit Hilfe von Biomarkern im Blut nachzuweisen, erforscht die Humangenetikerin Caroline Diener im Team von Professor Eckart Meese am Institut für Humangenetik der Universität des Saarlandes. Ihre Ergebnisse zu microRNAs in T-Zellen könnten auch zu neuen Therapieverfahren führen. Die Hans-und-Ruth-Giessen-Stiftung…

Mit der Technologieplattform "i3D-Markers" wollen Dr. Hayder Amin und Dr. Caghan Kizil vom DZNE-Standort Dresden die Entwicklung von Medikamenten gegen Hirnerkrankungen beschleunigen. Dafür verbinden sie hochdichte Mikroelektroden-Arrays und dreidimensionale Netzwerke menschlicher Nervenzellen zu einem Messsystem. Auf dieses werden zu prüfende Substanzen getropft und mittels…

Forschende haben Methoden entwickelt, um Proteine in fixierten Proben von Krebsgeweben umfassend zu analysieren. Damit lassen sich neue Erkenntnisse über die Krankheitsabläufe bei verschiedenen Krebsarten gewinnen.

Seltene Krebsarten sind oft schwer zu behandeln. Wissenschaftler konnten erstmals belegen, dass Betroffene mit seltenen Tumorerkrankungen von einer umfassenden molekularen Analyse profitieren.

Die US-amerikanische Arzneimittelbehörde FDA hat dem Einsatz des Wirkstoffs gegen die Alzheimer-Erkrankung „Aducanumab“ (Markenname „Aduhelm“) unter der Auflage zugestimmt, dass weitere Studien durchgeführt werden, um den klinischen Nutzen zu belegen.

Das Multiple Sklerose Zentrum (MSZ) an der Klinik für Neurologie des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden baut seine Digital-Health-Expertise bei Therapie und Erforschung der Multiplen Sklerose (MS) mit einem ambitionierten wissenschaftlichen Projekt aus.

Menschen, die unter chronischer Nasennebenhöhlenentzündung mit nasalen Polypen leiden, können buchstäblich aufatmen: Medikamente aus der Gruppe der Biologika, die gezielt in die ursächlichen Krankheitsmechanismen eingreifen, können ihnen in Zukunft das Leben erleichtern. Wie die Antikörper-Präparate wirken und wann sie eingesetzt werden, ist Thema auf der Jahresversammlung der Deutschen…

Das Blut von Rauchern sagt einen künftigen Herzinfarkt vorher - und zwar Jahre, bevor er dann auftritt, wie Forscher der Universität Örebro ermittelt haben. Biomediziner Mulugeta Melkie Zegeye und sein Team haben anhand von tiefgekühlten Blutproben herausgefunden, dass Interleukin-6 (IL-6) ein Indiz für das Infarktrisiko ist. Der Biomarker IL-6 ist Teil des körpereigenen Immunsystems und…

Bin ich mit SARS-CoV-2 infiziert? Handelt es sich um das Ursprungsvirus oder eine gefährlichere Mutante? Diese und mehr Fragen mit einem einzigen effizienten Testverfahren beantworten zu können, kann für den weiteren Krankheitsverlauf und die Therapie entscheidend sein. Würzburger Forscher des Helmholtz-Instituts für RNA-basierte Infektionsforschung (HIRI) und der…

Im Gehirn wirken mehr als hundert molekulare Substanzen als Transmitter, die über Tausende von unterschiedlichen Rezeptortypen Kommunikationswege zwischen Nervenzellen steuern. In einem Übersichtsartikel diskutiert ein internationales Forschungsteam, welchen Einfluss die Aktivierung bestimmter Nervenzellrezeptoren auf neuronale Netzwerke im Gehirn hat. Die Autoren der Ruhr-Universität Bochum…

Die molekulare Diagnostik soll dabei helfen, präzisere Behandlungsformen für Krebspatienten zu finden. Wissenschaftler und Ärzte am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg, des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) haben im Rahmen der CATCH-Studie die genetischen Veränderungen bei Patientinnen mit einer fortgeschrittenen…

Ein Forschungsteam der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) hat einen neuartigen implantierbaren Sensor entwickelt, der mehrere Monate im Körper verwendet werden kann. Grundlage dafür sind farbstabile Goldnanopartikel, die mit Rezeptoren für bestimmte Moleküle versehen werden. Eingebettet in eine Art künstliches Gewebe aus Polymeren wird das Nanogold unter die Haut implantiert, wo es…

Das intrahepatische Cholangiokarzinom (ICC) entsteht innerhalb der Leber. Mit ein bis zwei Fällen pro 100.000 Einwohnern in Deutschland zählt das ICC zwar insgesamt zu den seltenen Erkrankungen, ist aber der zweithäufigste Leberkrebs. Der aggressive Gallengangtumor bleibt lange klinisch unauffällig, so dass er oft erst spät erkannt wird. Weil der Tumor zudem nur eingeschränkt auf…

Schneller und günstiger als ein gewöhnliches Blutbild: Forschende der Charité – Universitätsmedizin Berlin und des Francis Crick Institute haben die Technologie der Massenspektrometrie so weiterentwickelt, dass sich Tausende von Proteinen in einer Probe innerhalb weniger Minuten vermessen lassen. Das Potenzial der Technik demonstriert das Forschungsteam anhand der Analyse des Blutplasmas…

Immuntherapien mit so genannten Checkpoint-Inhibitoren schlagen bei etwa einem Viertel aller Fälle von Leberkrebs an. Bislang konnten Ärzte jedoch nicht voraussagen, welche Patienten von dieser Therapieform profitieren und welche nicht. Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum fanden nun heraus, dass Leberkrebs, der durch chronisch-entzündliche Fettlebererkrankung ausgelöst…

Parkinson ist die zweithäufigste neurodegenerative Krankheit der Welt, jedoch ist über ihre Ursachen und den Verlauf nur wenig bekannt. Um sie frühzeitig zu diagnostizieren, Prognosen zu erstellen und Therapien zu entwickeln, braucht es Biomarker, die auf die Entstehung und die Progression der Krankheit hinweisen. Bioinformatiker der Saar-Universität haben nach diesen Biomarkern gesucht und…

Die Menschen werden älter und der Anteil an Demenzerkrankten steigt. Am häufigsten tritt die Alzheimer-Krankheit auf, deren Entstehung noch nicht vollständig erforscht ist. Man weiß jedoch, dass das Alter ein wichtiger Risikofaktor ist. Wissenschaftler vom Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN) in Magdeburg, vom Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) in Bonn sowie aus…

Risikoabschätzung bei Bauchaortenaneurysmen (BAA) mittels 4D-Ultraschallscreening: Forschende der Frankfurt University of Applied Sciences und des Universitätsklinikums Frankfurt am Main entwickeln eine neue Methode zur Charakterisierung von Gefäßwänden. Durch Nutzung eines modifizierten Echtzeit-3D-Echokardiographie-Geräts (4D-Ultraschall) wurde eine nicht-invasive, strahlungsfreie und…

Forscher der University of California San Diego (UCSD) haben ein Sensor-Pflaster entwickelt, das sowohl Blutdruck und Herzfrequenz als auch den Spiegel von Glukose, Lactat, Alkohol oder Koffein misst. Es ist damit laut der UCSD das erste Wearable, das gleichzeitig kardiovaskuläre Signale und Biochemie im Körper überwacht. Der aktuelle Prototyp kommt zwar zum Auslesen noch nicht ohne Kabel aus,…

Ein Blutwäsche-Verfahren, das bislang vor allem bei Herzinfarkten zum Einsatz kommt, zeigt vielversprechende Ergebnisse auch bei Covid-19: nun konnte erstmals ein Patient mit der so genannten CRP-Apherese erfolgreich behandelt werden.

Infektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 bedeuten nicht nur eine Belastung für die Lunge. Das Virus befällt auch massiv das Herz-Kreislauf-System. Eine Forschungsgruppe des Instituts für Molekulare und Translationale Therapiestrategien der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) hat nun bestimmte Biomarker bei schwerkranken Covid-19-Betroffenen nachgewiesen, die typischerweise bei…

Mithilfe eines Bluttests hat ein deutsch-niederländisches Forschungsteam das Alzheimer-Risiko von Menschen prognostiziert, die laut klinischer Diagnose nicht an Alzheimer litten, aber sich selbst als kognitiv beeinträchtigt empfanden (Subjective Cognitive Declined, SCD). Die Forscher analysierten Blutproben einer SCD-Kohorte, die an der Amsterdamer Universitätsklinik begleitet wird. Mit einem…

Forscher der Universitat Politècnica de València (UPV) haben mit "COMBO-SARS-CoV-2" ein System entwickelt, das schnelle, günstige Covid-19-Tests auf Basis der DVD-Technologie verspricht. Serum- oder Speichelproben kommen dabei auf eine Proben-Disc, das passende Lesegerät weist dann in unter 30 Minuten Antikörper und virusspezifische Antigene nach. Ein Test soll mit dem System keine…

Forscher des Universitätsklinikums Heidelberg erhalten Wilhelm P. Winterstein-Preis für neue Methode zur Analyse von Eiweißstoffen, die Herzmuskelzellen unter Stress ausschütten.

Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin und Philips haben den Forschungsförderpreis zum Thema Delir-Management Frau Dr. Judith von Hofen-Hohloch verliehen.

Forscher am Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben eine KI-gestützte, mobile App entwickelt, die anhand des Geräusches, das beim Husten entsteht, COVID-19 diagnostiziert.

Forscher von Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und der TU Graz wollen durch spezielles Verfahren den Zellstoffwechsel in der Bildgebung deutlicher sichtbar machen

„Zukunftskonzepte in der Sportmedizin – Weltraummedizin, Performance und KI“ bietet die 8. Medica Medicine + Sports Conference am 18. und 19. November im Rahmen der weltführenden Medizinmesse Medica in Düsseldorf (Termin: 16. – 19. November). Die Herausforderungen an das Training für den Aufenthalt im Weltraum schildert dann zunächst Prof. Volker Damann. Er ist Inhaber des Lehrstuhls…

Wie reagiert unser Organismus auf Krankheiten und Therapien? Die Analyse von Stoffwechselvorgängen liefert wichtige Antworten auf diese Fragen. Wissenschaftler können für ihre Forschung ab sofort ein hochmodernes Gerät für die Kernspinresonanz-Analyse (auch NMR-Analyse – Nuclear Magnetic Resonance Spectroscopy) nutzen.

„Spinozerebelläre Ataxien“ sind erbliche Erkrankungen des Nervensystems, die mit einem Verlust der Bewegungskoordination einhergehen. Ein europäischer Forschungsverbund hat nun bei rund 250 Risikopersonen, die zunächst keine Ataxie-Symptome aufwiesen, erfasst, ob und wie sich Symptome über Jahre entwickelten.

Forscher der Nuklearmedizin und Neurologie der Universitätsmedizin Leipzig testeten erstmals erfolgreich das bildgebende Verfahren eines tau-PET-Tracers bei der progressiven supranukleären Blickparese, einer sehr seltenen Erkrankung des Gehirns. Die krankhaften Eiweißablagerungen konnten nun schon zu Lebzeiten eines Patienten mittels spezieller tau-Protein-Positronen-Emissions-Tomografie (PET)…

Deutschland verfehlt die WHO-Ziele zur Reduzierung der Zahl der Hepatitis-Neuinfektionen. Das sagt Prof. Thomas Berg, Leiter des Bereichs Hepatologie des Universitätsklinikums Leipzig (UKL) anlässlich des Welt-Hepatitis-Tages.

Auf dem MS Experts Summit stellten internationale Kliniker und Forscher ihre jüngsten Erkenntnisse zum Management von Patienten mit Multipler Sklerose vor. In seinem Vortrag erläuterte Professor Dr. Mike P. Wattjes, wie MS mithilfe der Magnetresonanztomografie (MRT) des Gehirns und des Rückenmarks früh und korrekt diagnostiziert werden kann.

Unter Leitung des Fraunhofer-Instituts für Zelltherapie und Immunologie IZI in Leipzig sowie der Klinik und Poliklinik für Urologie der Technischen Universität Dresden gelang es einem Forscherteam, prognostische Biomarker für das Prostatakarzinom zu identifizieren. Die Gensignatur gibt Aufschluss über das Risiko des Patienten, nach erfolgter Prostataentfernung an dem Tumor zu versterben. Sie…

Eine Fernüberwachung des Drucks in der Lungenarterie und die Betreuung durch spezialisierte Pflegekräfte könnten Todesfälle und Krankenhausaufenthalte bei Herzinsuffizienz verhindern helfen.

Zur Medica 2020 wird die kreative und vorrangig digital getriebene Gründerszene besonders im Fokus des Intereses stehen. Denn im Zuge der Corona-Pandemie ist die Bedeutung mobiler, leicht anwendbarer Lösungen zur Vernetzung der Akteure in der Gesundheitsversorgung noch weiter gestiegen.

Vitamin D ist bei vielen Menschen auf der Welt Mangelware – und das kann im Falle einer COVID-19-Erkrankung als Indikator für ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf gelten. Das hat Prof. Dr. Hans-Konrad Biesalski, Ernährungsmediziner an der Universität Hohenheim, in einer zusammenfassenden Veröffentlichung beschrieben. „Bisher galten vor allem Grunderkrankungen wie…

Hochgradige Gliome sind nach der Weltgesundheitsorganisation definiert als Grad III- und IV-Tumore und stellen die häufigsten malignen Tumore des primären Zentralnervensystems bei Erwachsenen dar. Bei neu diagnostizierten Patienten umfasst die Standard-Therapie einen multimodalen Ansatz mit maximal sicherer Resektion, gefolgt von einer adjuvanten Radio-Chemotherapie nach dem Stupp-Protokoll [60…

Kürzlich wies ein Bericht der Vereinten Nationen (UN) darauf hin, dass durch die Corona-Pandemie die psychischen Belastungen weltweit dramatisch ansteigen. Für Patienten mit Hormon- und Stoffwechselerkrankungen kann zusätzlicher Stress und die Pandemie erhebliche Folgen für das Therapiemanagement haben, da das Stresshormon Kortisol viele Stoffwechselprozesse steuert.

Eine Vielzahl von Lungenkrankheiten gehen mit einer so genannten pulmonalen Hypertonie einher. Dabei herrscht erhöhter Druck im Lungenkreislauf, der sauerstoffarmes Blut zur Lunge und sauerstoffreiches zurück zum Herzen bringt. Betroffene leiden unter Atemnot, Brustschmerzen und Schwäche. Langfristig kann Lungenhochdruck zur völligen Überlastung der rechten Herzkammer und sogar zum Tod…

Das Mainzer Start-up Digital Diagnostics (digid) hat einen neuen Corona-Schnelltest entwickelt, der die Viren in nur fünf Minuten per Mikrochip identifiziert.