Schlagwort: Abdomen

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Akuter Abdomen

Darm in Not: Wir brauchen die CT statt konventionelles Röntgen

Die Differentialdiagnose des akuten Abdomens gilt immer als medizinischer Notfall. Da potenziell Lebensgefahr besteht, bedarf es daher einer schnellen und klar strukturierten Diagnostik. „Es ist unsere Aufgabe als Radiologen zu prüfen, ob ein sofortiges operatives Eingreifen notwendig ist; wir müssen uns deshalb auch das entsprechende Rüstwerkzeug für eine solche Notfalldiagnostik…

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Organ oder nicht?

Schattendasein: Mesenterium und Peritoneum finden zu wenig Beachtung

„Auch ein Abdominalradiologe darf davon träumen, dass das eine oder andere Organ mehr in den Fokus des Interesses rückt.“ Prof. Dr. Johannes Weßling, Leiter des Zentrums für Radiologie und Neuroradiologie im Clemenshospital Münster wünscht sich, dass das Mesenterium aus dem übergroßen Schatten der parenchymatösen Organe wie Leber und Pankreas tritt und stärker als eigenständiges…

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Expertendebatte

Ultraschall oder CT bei Abdomen-Schmerz?

„US first“, diese Worte kamen auf dem ECR in Wien nicht von Donald Trump, sondern fielen auf der ‚Pros & Cons‘-Session, auf der Experten über die Vorzüge des Ultraschalls bei akuten abdominellen Schmerzen sprachen. „Nein, CT muss es sein“, hielt ihnen die Fraktion der Computertomographie-Anhänger entgegen – es war der Beginn einer ebenso kurzweiligen wie aufschlussreichen…

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Notfalldiagnostik

Abdominale Bildgebung: CT, MRI oder CEUS?

Die Vor- und Nachteile der CT, MRT und des kontrastverstärkten Ultraschalls (CEUS) in der abdominellen Notfalldiagnostik waren Thema der Session „Abdominal Emergencies: advanced imaging in daily routine“ beim ECR 2019. Professor Etienne Danse von der Bildgebungsabteilung des St. Luc Universitätskrankenhauses der Katholischen Universität Leuven, Belgien, legte den Schwerpunkt auf den…

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Kontrastmittel

Was kommt nach Gadolinium?

Während die medizinisch-wissenschaftlichen Diskussion um Gadolinium-Ablagerungen im Gehirn und anderen Organen weiterhin anhält, läuft die Suche nach diagnostischen Alternativen zu Gadolinium-haltigen Kontrastmitteln. Neben eisenhaltigen Substanzen rücken erneut Kontrastmittel auf Mangan-Basis in den Fokus. Das Industriesymposium am 17. Januar 2019 im Rahmen des 18. Internationalen MRI…

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Prostata

Die multiparametrische MRT in der Prostatadiagnostik

Die MRT, insbesondere die multiparametrische MRT, ist bei der Diagnose des Prostatakarzinoms bei Patienten mit erhöhtem PSA-Wert und solchen, deren PSA-Wert steigt, obwohl die transrektale Stanzbiopsie ein negatives Ergebnis aufweist, die Methode der Wahl bei der Diagnostik des Prostatakarzinoms, so viel kann als gesichert gelten. Aktuell besteht die größte Herausforderung darin, diese Methode…

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Gynäkologische Notfälle

Die individuelle Differenzialdiagnose

Mit dem akuten Abdomen sehen sich Radiologen relativ häufig konfrontiert. Seltener als gastrointestinale Fälle sind gynäkologische Notfälle, die jedoch eine ähnliche Symptomatik aufweisen, allerdings potentiell lebensbedrohlich sind, weil sie Rupturen oder Nekrosen nach sich ziehen können und gerade bei jungen Frauen fertilitätsbedrohend sind. Aus diesem Grund hebt Prof. Rahel Kubik-Huch,…

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Infektionen

Helicobacter – Der Herrscher im oberen Verdauungstrakt

Infektionen mit Helicobacter pylori beeinflussen die mikrobielle Vielfalt in Mund und Dünndarm. Eine Infektion kann Magenkrebs verursachen. Eine Infektion mit dem Keim führt bei allen Betroffenen zu chronischen Magenschleimhautentzündungen, bei einem Teil der Infizierten zu Magenkrebs. Um das Zusammenspiel von Helicobacter mit der natürlich vorkommenden Mikroorganismengemeinschaft im oberen…

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DWI des Abdomens

Es ist nicht immer wie es scheint

Als die Diffusionsgewichtete Bildgebung (DWI, diffusion-weighted imaging) Anfang des Jahrtausends auch für die Abdomen-Diagnostik tauglich wurde, galt sie bald als ein Universalwerkzeug in der Diagnostik. Zu Recht: Denn die DWI eignet sich aufgrund der Darstellung der Bewegungen der Wassermoleküle hervorragend für die Ermittlung von Tumorerkrankungen oder Entzündungsprozessen.

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Helicobacter pylori

Ein „Chamäleon“ im Magen

Das Magenkrebs auslösende Bakterium Helicobacter pylori kann sich so genau an den Menschen anpassen, dass es so individuell wird wie ein menschlicher Fingerabdruck: Wie kein anderes Bakterium variiert es dazu im Laufe der Infektion seine Gene. Nun haben Wissenschaftler der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) in Zusammenarbeit mit dem Statistikexperten Dr. Xavier Didelot vom Imperial College…

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Bauchfell

Woher kommst du, wohin gehst du?

Prof. Dr. Andreas Schreyer, Leitender Oberarzt und Stellvertretender Direktor des Instituts für Röntgendiagnostik am Universitätsklinikum Regensburg, hat während seiner beruflichen Laufbahn schon unzählige Vorträge gehalten. Doch sein Beitrag auf dem diesjährigen Internationalen Symposium Mehrschicht CT war auch für den Experten auf dem Gebiet der Abdominalbildgebung etwas Besonderes,…

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Intervention

Technischer Fortschritt schafft Sicherheit

Interventionen unter CT-Kontrolle sind deutlich auf dem Vormarsch. Denn deren Vorteile liegen auf der Hand: mehr Kontrolle für den Arzt und hierdurch mehr Sicherheit für den Patienten. Der Anwendungsbereich für dieses Verfahren wächst obwohl sonographisch und magnetresonanztomographisch gesteuerte Interventionen ernstzunehmende Konkurrenzverfahren sind, da die Computertomographie als einzige…

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Abdomen

Verwirrende Zeichen

Die Fortschritte in der Strahlen- und Chemotherapie sind immens, können aber – auch radiologisch erkennbare – Nebenwirkungen nicht ausschließen. Die Unterscheidung von therapie- und tumorassoziierten Veränderungen im Abdomen stellt selbst erfahrene Radiologen vor eine Herausforderung. Prof. Dr. Andreas Schreyer, leitender Oberarzt und stellvertretender Institutsdirektor Radiologie am…

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Pankreas

Die Zeichen richtig deuten

Statistisch gesehen überleben nicht einmal 15 Prozent der Patienten mit einem operierten Pankreaskarzinom die ersten fünf Jahre. Diese entmutigende Prognose sollte Radiologen dazu ermutigen, die Bauchspeicheldrüse noch genauer unter die Lupe zu nehmen und ihr Augenmerk auch auf kleinere Veränderungen zu legen. Welche das sein können, darüber informiert die diesjährige Session zur…

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Notaufnahme

Akute Bauchschmerzen mit Ultraschall abklären

Plötzlich einsetzende heftige Bauchschmerzen können Zeichen eines lebensbedrohlichen Notfalls, etwa eines Darmverschlusses, sein. Um ein „akutes Abdomen“ abzuklären, sollten Ärzte eine Ultraschalluntersuchung anhand des sogenannten FAS-Konzepts durchführen, empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM).

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Milz

Die Milz – das vergessene Organ

Die Milz ist ein kleines Organ, das für große Verunsicherung sorgen kann, wenn es sich doch einmal bemerkbar macht. Da die Milz nur selten Ursache von Erkrankungen im Oberbauch ist, beschäftigen sich die meisten Ärzte wenig mit ihr. Prof. Dr. Christian Görg, Oberarzt der Abteilung Hämatologie/Onkologie und Leiter der Ultraschallabteilung am Zentrum für Innere Medizin am…

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Wie Krebsschmerz entsteht

Unter Krebsschmerz leiden besonders Patienten mit Krebsabsiedlungen im Knochen oder bestimmten Tumoren der Bauchspeicheldrüse. Wie dieser Schmerz seinen Anfang nimmt, haben Wissenschaftler am Universitätsklinikum Heidelberg um Professor Dr. Rohini Kuner und am Deutschen Krebsforschungs­zentrum um Professor Dr. Hellmut Augustin nun entdeckt: Schütten Tumoren bestimmte Botenstoffe aus, um das…

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Screening

Bauchaortenaneurysma mit Ultraschall frühzeitig erkennen

Männer, die sich einmalig einem Ultraschall-Screening zur Erkennung eines Bauchaortenaneurysmas unterziehen, haben nachweislich ein vermindertes Sterberisiko. Zu diesem Ergebnis kommt das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). „Die Ergebnisse dieser Nutzenbewertung lassen es also sinnvoll erscheinen, für Männer ab 65 Jahren ein einmaliges Screening…

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