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Prostatakrebs

Das Prostatakarzinom (PCa) zählt nicht nur zu den häufigsten, sondern auch zu den tödlichsten Krebsarten beim Mann. Entsprechend ausgefeilt ist die Diagnostik, von der Bildgebung per Ultraschall oder MRT bis hin zu verschiedenen Biopsietechniken – oft sogar im Verbund. Hier lesen Sie alles zu aktuellen Entwicklungen in der Früherkennung, Staging, Therapie und Forschung.

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S3-Leitlinie

Multiparametrische MRT hält Einzug in die Primärdiagnostik

Unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) wurde die 6. Fassung der S3-Leitlinie zum Prostatakarzinom im Rahmen des Leitlinienprogramms umfangreich aktualisiert.…

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Behandlung bei Prostatakrebs

Metastasen-gezielte Therapie beim metastasierten Prostatakarzinom mittels robotergestützter Radiochirurgie

Prostatakrebs ist weltweit die zweithäufigste Krebserkrankung bei Männern. Nach der Erstbehandlung mit Strahlentherapie oder radikaler Prostatektomie entwickelt ein relevanter Anteil der Patienten…

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Mechanismus entschlüsselt

Forscher sind Metastasen bei Prostatakrebs auf der Spur

Wenn der Prostatakrebs in den Knochen streut, führt das nicht selten zum Tod des Patienten. Leider wirken in diesem Stadium etablierte Therapieoptionen nicht mehr, deshalb suchen Forscher nach neuen…

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PCa oder BPH?

Prostatakrebs: Neues Verfahren erleichtert Diagnostik

Prostatakrebs (PCa) ist die häufigste Krebserkrankung und dritthäufigste Krebstodesursache bei Männern in Deutschland. Um die Erkrankung zu diagnostizieren und von der ebenfalls sehr häufigen…

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Diagnostisches Verfahren auf dem Prüfstand

Prostatakrebs: Fusionsbiopsie-Nutzen nicht ausreichend belegt, aber...

Im Vergleich zur transrektalen Ultraschallbiopsie ist für die Fusionsbiopsie der mögliche Nutzen oder Schaden nicht ausreichend belegt. Es gibt aber Anzeichen für eine Reduzierung unnötiger…

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Vorhersage für therapeutischen Erfolg

Organoide liefern individuelle Prostatakrebs-Modelle

Forschende der Universität Bern und des Inselspitals, Universitätsspital Bern, haben aus von Prostata-Tumoren entnommenen Biopsien sogenannte Organoide gezüchtet. An diesen kleinen Zellhaufen…

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Bessere Diagnostik und Therapie

PSMA-bindende Wirkstoffe: vielseitig einsetzbar gegen Prostatakrebs

PSMA-bindende Wirkstoffe docken spezifisch an Prostatakrebszellen an. Gekoppelt an diagnostische oder therapeutische Radionuklide können sie die Diagnostik und die Behandlung von Prostatakrebs verbessern. Wissenschaftler vom Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK) Partnerstandort Freiburg untersuchten zusammen mit Wissenschaftlern vom Max-Planck-Institut für medizinische…

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Behandlung mit Licht

Photodynamische Therapie bei Prostatakrebs mit Chlorin E6

Die Photodynamische Therapie (PDT) ist eine neuartige Form der Krebstherapie unter Verwendung von Licht. Mit ihrer Hilfe lassen sich bösartige Tumore sehr gezielt behandeln. Sie hat sich bislang schon bei vielen Krebsformen bewährt - wie bei Hautkrebs, Blasen-, Lungen- und Gallengangskarzinomen. Auch bei Brustkrebs und Gehirntumoren sind Behandlungserfolge bekannt. Bislang gab es keine…

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Prostatakrebs-Früherkennung

Kein PSA-Test als Kassenleistung: Urologen kritisieren G-BA-Entscheidung

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat in seiner jüngsten Sitzung gegen den PSA-Test als Kassenleistung entschieden: Anders als von der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) empfohlen, wird die Bestimmung des prostataspezifischen Antigens (PSA) nicht Teil der gesetzlichen Prostatakrebs-Früherkennung, sondern bleibt weiterhin eine Selbstzahlerleistung. Die DGU bedauert diese…

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Onkologie in Zeiten von Covid-19

Ambulante Prostatakarzinom-Behandlung mittels robotergesteuerter Radiochirurgie während der Covid-19 Pandemie

Die so plötzlich ausgebrochene Pandemie von SARS-Cov-2 (Covid-19) stellt eine ernsthafte Bedrohung für Millionen von Menschen auf der Welt dar. Die vollständige Bekämpfung des Virus hängt weitgehend vom Immunsystem ab, das insbesondere bei Krebspatienten schwächer sein kann. In einer sich ständig weiterentwickelnden Situation sind die klinischen Daten zur Prävalenz von Covid-19 bei…

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Früherkennung

Prostatakrebs-Risiko: Die Rolle der Verwandten

Erkranken Vater oder Bruder an einem Prostatakarzinom, hat auch der Sohn oder Bruder ein erhöhtes Risiko für diese Krebsart. Ob dies auch gilt, wenn bei Verwandten Krebsvorstufen entdeckt werden, war bisher noch nicht bekannt. Jetzt haben Wissenschaftler die Daten von über sechs Millionen Männern ausgewertet, um herauszufinden, wie hoch das Risiko für Prostatakrebs in diesem Fall ist.…

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Kritik an HTA-Bericht

DGU sieht Nutzen der Fusionsbiopsie bei Prostatakrebs-Verdacht

Können Männer mit einem Verdacht auf Prostatakrebs von einer Fusionsbiopsie im Vergleich zur bisher üblichen Ultraschallbiopsie profitieren? In einem vorläufigen Health-Technology-Assessment-Bericht (HTA) sieht das IQWiG dafür Anhaltspunkt. Die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) nimmt dies mit Verwunderung zur Kenntnis und hat dazu eine schriftliche Eingabe eingereicht.

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Werkzeug zur Risikoermittlung

­Prostatakrebs: Prognostische Biomarker identifiziert

Unter Leitung des Fraunhofer-Instituts für Zelltherapie und Immunologie IZI in Leipzig sowie der Klinik und Poliklinik für Urologie der Technischen Universität Dresden gelang es einem Forscherteam, prognostische Biomarker für das Prostatakarzinom zu identifizieren. Die Gensignatur gibt Aufschluss über das Risiko des Patienten, nach erfolgter Prostataentfernung an dem Tumor zu versterben. Sie…

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Gezielte Auslösung der Apoptose

Prostatakrebs: neuer Ansatz zum programmierten Zelltod

Konventionelle Therapien wie Androgenentzug, Chemotherapie oder Strahlentherapie sollen Stress in Prostatakrebszellen auslösen, der den programmierten Zelltod (Apoptose) in Gang setzt. Die Krebszellen produzieren jedoch viele sogenannte anti-apoptotische Proteine, die wesentliche Elemente des Apoptosewegs blockieren. Dadurch kann es zum Therapieversagen und zur Tumorprogression kommen. In einem…

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Deep Learning-basiertes System

KI-Assistenz für Prostatakrebs-Diagnose im MRT

Nach Angabe des Robert-Koch-Instituts ist das Prostatakarzinom mit rund 25% aller diagnostizierten Krebserkrankungen die häufigste bei Männern in Deutschland. Jährlich erkranken etwa 60.000 neu an diesem Tumor. Das von den Krankenkassen getragene Screening ab dem 45. Lebensjahr sieht aktuell keine MRT-Untersuchungen vor - obgleich diese schonender für den Patienten sind und einen großen…

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Krebsforschung

Prostatakrebs-Therapie der Zukunft: MicroRNA weisen den Weg

Prostatakrebs ist weltweit die zweithäufigste Tumorerkrankung bei Männern. Um die Patienten erfolgreich zu behandeln, ist es wichtig, zu verstehen, wie zelluläre Signalwege von Krebszellen fehlgeleitet werden, um das Tumorwachstum anzukurbeln. Forscher der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen (FAU) und der Universität Leipzig untersuchten nun im Rahmen eines von der Wilhelm…

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Klinische Entscheidungsunterstützung

KI-Helfer für Prostatakrebs erhält CE-Kennzeichnung

Der AI-Pathway Companion Prostate Cancer, ein digitaler Companion zur klinischen Entscheidungsunterstützung von Siemens Healthineers, hat kürzlich eine CE-Kennzeichnung für den Einsatz im klinischen Behandlungspfad für Prostatakrebs erhalten, der zweithäufigsten Krebserkrankung (nach Lungenkrebs) bei Männern weltweit. Das Prüfzeichen bestätigt, dass AI-Pathway Companion Prostate Cancer…

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High-Tech-Diagnostik für Kassenpatienten

Prostatakrebs-Nachsorge: Wie erhalte ich eine PSMA-PET?

Nuklearmediziner können mit einer ambulanten Untersuchung schneller klären, ob es bei Männern nach einer Behandlung wegen Prostatakrebs zu einem Rückfall gekommen ist. Die PSMA-PET genannte Untersuchung ist nach einem Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) zur Kassenleistung geworden. Der Berufsverband Deutscher Nuklearmediziner e.V. (BDN) klärt auf, wie die Präzisionsdiagnostik…

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Auf den Spuren des Prostatakarzinoms

PSMA PET/CT: in der Pole Position

Die Hybridbildgebung aus PET und CT kann bei der Diagnostik des Prostatakarzinoms ihre Stärken voll ausspielen und Therapien in effektivere Bahnen lenken. Die Untersuchung des spezifischen Antigens PSMA im PET/CT erlaubt eine deutlich genauere Therapiesteuerung als mit konventioneller Bildgebung und wird in naher Zukunft das diagnostische Verfahren der Wahl sein.

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Prostatakrebs-Vorsorge

Ist der PSA-Test doch besser als sein Ruf?

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat kürzlich empfohlen, dass die gesetzliche Krankenversicherung kein Screening auf das prostataspezifische Antigen (PSA) anbieten und erstatten sollte. Denn nach Auswertung der Studienlage kommen die Wissenschaftler in ihrem 86-seitigen Vorbericht zu dem Ergebnis, dass der Schaden einer solchen Untersuchung größer…

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Nuklearmedizin

Prostatakrebs mit 'wirkungslosem' Medikament überlistet

Patienten mit fortgeschrittenem Prostatakrebs haben oft kaum noch Behandlungsoptionen. Eine besteht darin, radioaktive Moleküle über eine Andockstelle der Tumoroberfläche, PSMA, in die Zelle einzuschleusen, um diese zu zerstören. Nuklearmediziner haben nun herausgefunden, dass viel mehr PSMA-Moleküle auf der Tumoroberfläche entstehen, wenn sie ein eigentlich schon wirkungslos gewordenes…

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