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Herzschrittmacher nach TAVI: Risiko hängt vom Geschlecht ab
Nach einem TAVI-Eingriff beeinflusst ein Herzschrittmacher die Prognose bei Frauen und Männern unterschiedlich – mit Folgen für Risikobewertung und Nachsorge.

Nach einem TAVI-Eingriff beeinflusst ein Herzschrittmacher die Prognose bei Frauen und Männern unterschiedlich – mit Folgen für Risikobewertung und Nachsorge.

Die Anzeichen einer Sepsis werden bei Betroffenen, aber auch von Ärzten und Pflegemitarbeitern oft nicht richtig erkannt. Eine Unterstützung durch KI könnte helfen, viele Todesfälle zu vermeiden.

Da der Zugang zur TIL-Therapie in Deutschland und Österreich weiterhin schwierig ist, bietet Sheba mehr als 15 Jahre Erfahrung, eine hauseigene Zellherstellung und eines der weltweit führenden Programme für zelluläre Therapien bei fortgeschrittenem Melanom.

Wie können Digitalisierung und KI die psychiatrische Praxis bereichern, ohne dabei die Menschlichkeit aufs Spiel zu setzen? Ein Expertenpanel ging dieser komplexen Fragestellung auf den Grund.

Neues zu SCLC und NSCLC, interventionelle Therapien und mehr: Die überarbeitete S3-Leitlinie zeigt den aktuellen Kenntnisstand zu Prävention, Diagnostik und Therapie und Nachsorge von Lungenkrebs.

Durch bessere Intensivmedizin überleben immer mehr Menschen auch schwerste Erkrankungen. Doch nach der Intensivstation sind sie oft auf sich allein gestellt, kritisieren Experten – und fordern einen Ausbau der Nachsorge.

Hitze belastet Kreislauf, Konzentration und Gleichgewicht. Was für viele Menschen unangenehm ist, stellt für Menschen mit künstlichem Hüft- oder Kniegelenk eine echte Gefahr dar, warnen Experten.

Brustimplantate können nicht nur aufgrund mechanischer Belastung und Materialermüdung zu Komplikationen führen. Auch verborgene Entzündungen spielen eine Rolle, wie Forscher nun herausfanden.

Frauen haben nach einem Schlaganfall oder Herzinfarkt ein höheres Sterberisiko als Männer. Ein maßgeschneidertes Assistenzsystem soll die geschlechtsspezifische Nachsorge verbessern.

Der kommende Mobilfunkstandard 6G kann in der Medizin für mehr Effizienz und Sicherheit sorgen und Personal entlasten. Ein bundesweites Forschungsprojekt demonstriert das Potenzial der neuen Technik.

Das Immunsystem von Frühgeborenen unterscheidet sich von dem anderer Babys. Ein großer Datensatz zeigt die Immunentwicklung und gibt Hinweise darauf, welche Befunde bei Frühchen „normal“ sind.

Digitale Nachsorge kann Menschen mit Post- oder Long-Covid sowie chronischen Atemwegserkrankungen helfen, nach einer stationären Rehabilitation wieder im (beruflichen) Alltag anzukommen.

Digitales Netz für bessere Versorgung: Die Telemedizinplattform „WebMedX” soll dazu beitragen, Menschen mit Herzschwäche in der kritischen Phase nach dem Klinikaufenthalt besser zu begleiten.

Auf dem ECR 2026 präsentierte Bayer neue Daten zu einem Kontrastmittel, das die MRT-Bildgebung grundlegend verändern könnte. Prof. Hubertus Pietsch, Leiter der MRT- & CT-Kontrastmittelforschung bei Bayer und einer der maßgeblichen Köpfe hinter der Entwicklung von Gadoquatrane, erklärt, wie es zu dieser Entwicklung kam – und warum sie mehr ist als ein rein technischer Fortschritt.

Mit der Einführung von Mammographie-Screening in Europa haben sich die Diagnosen von Brustkrebs deutlich verändert, begleitet vom Rückgang der Sterberaten. Das zeigt eine umfassende Auswertung.

Kaum ein medizinisches Fachgebiet entwickelt sich so schnell wie die Radiologie. Kontinuierliche Fortschritte in der Bildgebungstechnologie, die Integration künstlicher Intelligenz und die zunehmende interdisziplinäre Zusammenarbeit erfordern, dass Fachleute stets auf dem neuesten Stand des Wissens bleiben. Der Europäische Radiologiekongress (ECR) 2026 in Wien trägt dieser Realität mit…

Eine Schwangerschaft stellt für den Körper von Frauen eine besondere Belastung dar – und kann damit frühe Hinweise auf die spätere Herz-Kreislauf-Gesundheit liefern, wie eine neue Studie zeigt.

Längeres Leben für Nierentransplantate: Forscher haben Eigenschaften von Nierenzellen entdeckt, die nach Abstoßung Hinweise geben, wie gut sich ein Transplantat langfristig erholt.

Neue Empfehlungen für Diagnostik und Screening bei Brustkrebs, Deeskalation bei lokalen Therapien und mehr: Das Leitlinienprogramm Onkologie hat die S3-Leitlinie zum Mammakarzinom aktualisiert.

Mit dem Jahreswechsel übernimmt Prof. Waltraud Pfeilschifter vom Klinikum Lüneburg als erste Frau die Präsidentschaft der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft.

Zurück ins Leben nach einem Herzstillstand: Ein neues Nachsorgeprogramm hilft Überlebenden über ein Jahr hinweg medizinisch, psychologisch und genetisch – ein Novum in Deutschland.

Mit der Echtzeit-Übertragung von EKG-Daten in die elektronische Patientenakte wollen Kardiologen die Behandlung von Menschen mit Herzrhythmusstörungen verbessern.

Evidenzbasierte und praxisorientierte Orientierung für Pneumologen in Deutschland, Österreich und der Schweiz: Erstmals gibt es eine S3-Leitlinie zur Nachsorge bei Lungentransplantation.

Eine neue Gesundheits-App begleitet Patienten nach einer Hüft-OP mit maßgeschneidertem Training, Informationen und Fortschrittsdokumentation, um besser mit der neuen Hüftprothese zurechtzukommen.

Mit der Gründung des Institut für Künstliche Intelligenz in der Medizin (IKIM) trägt die Charité der zunehmenden Bedeutung von KI in der Gesundheitsversorgung Rechnung.

Nach einer Nierentransplantation haben Patienten ein erhöhtes Krebsrisiko – mit Unterschieden zwischen Frauen und Männern. Ein neues Modell soll die geschlechtsspezifische Prävention verbessern.

„Science for precision medicine“ – unter diesem Motto veranstaltet die DGKL gemeinsam mit dem DVTA am 23. und 24. Oktober in Leipzig den Deutschen Kongress der Laboratoriumsmedizin 2025.

Ein europäisches Netzwerk für patientennahe, vertrauenswürdige und evidenzbasierte Krebsinformation: Das ist der eigene Anspruch des Projekts „EU-CiP“, dessen Aufbau jetzt begonnen hat.

Prof. Dr. Evaldas Girdauskas hat zum 1. Oktober 2025 die Leitung der Klinik und Poliklinik für Herzchirurgie im Universitären Herz- und Gefäßzentrum des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) übernommen.

Für Jugendliche und junge Erwachsene mit Krebs stehen die Chancen auf Heilung gut – doch bei der Nachsorge gibt es noch viele Wissenslücken. Eine neue Arbeit soll Übersicht schaffen.

KI ist in der Dermatologie angekommen: Algorithmen können mittlerweile Muttermale, Nävi und Melanome voneinander unterscheiden und zur Risikobewertung auffälliger Hautveränderungen genutzt werden.

Etwa jede fünfte Person mit Lynch-Syndrom entwickelt im Laufe der Jahre einen zweiten Dickdarmkrebs. Forscher untersuchen nun gezielt Risikofaktoren, um die personalisierte Versorgung zu verbessern.

Für viele Patienten bleibt die Zeit auf der Intensivstation nicht ohne Folgen. Für PICS-Betroffene bietet das Uniklinikum Leipzig jetzt eine spezialisierte Nachsorgeambulanz an.

Forschende entwickeln ein auf Künstlicher Intelligenz (KI) beruhendes Computermodell, das Ärzte bei der Behandlung von Schlaganfällen unterstützen soll.

Obwohl moderne Ultraschalltechnik eine sehr exakte Diagnostik von Kopf-Hals-Tumoren ermöglicht, mangelt es in Deutschland an einer adäquaten Finanzierung, kritisieren Experten der DEGUM.

Intelligente Telefonie und KI-gestützte Kommunikation können medizinisches Fachpersonal entlasten, Wartezeiten verkürzen und Sprachbarrieren abbauen, sagt Dr. Christian Stredicke, CEO von Vodia.

Forschern ist es nun gelungen, die Nebenwirkungsrisiken einer Protonentherapie bei Hirntumoren besser abzuschätzen und durch neuartige Planungsverfahren deutlich zu senken.

Zum 1. Mai übernimmt Prof. Judith Gebauer die neugeschaffene Professur „Cancer Survivorship“ an der Universitätsmedizin Leipzig. Die 38-Jährige wechselt vom Universitätsklinikum Schleswig Holstein (Campus Lübeck) nach Leipzig. Dort hat sie seit 2014 die Langzeitnachsorge für Erwachsene nach Krebs im Kindes- und Jugendalter erfolgreich aufgebaut.

Rhythmusstörungen der rechten Herzkammer zählen zu den gefährlichen Spätfolgen einer chirurgischen Korrektur der Fallot’schen Tetralogie. Ein neues MRT-Verfahren erleichtert die Diagnostik.

Die Nachsorge nach einer Stent-OP erfolgt derzeit per zeitaufwändigem OCT-Verfahren. Ein neues KI-Tool soll die Überwachung des Heilungsprozesses nach der Implantation automatisieren.

An der Universitätsmedizin Magdeburg wurde ein neues Gerätekonzept entwickelt, das die wichtigsten Verfahren der interventionellen Radiologie und Diagnostik zu einer neuartigen Plattform kombiniert.

Haben Abnehmspritzen das Ende der chirurgischen Behandlung von Adipositas eingeläutet? Chirurgie-Experten erklären, warum ein Eingriff in manchen Fällen die bessere Wahl bleibt.

Wird die transitorische ischämische Attacke (TIA) als „Warnschuss“ vor einem Schlaganfall unterschätzt? Eine neue Studie beleuchtet die Schäden, die eine TIA im Gehirn verursacht, genauer.

Unterstützung für Rettungsdienste bei der Zuweisung in Krankenhäuser: Ein Forschungsprojekt untersucht, wie der Einsatz von KI die Erstversorgung nach einem Schlaganfall weiter verbessern kann.

Kann ein KI-basiertes Diagnosesystem die Qualität der Diagnosestellung verbessern? Eine umfangreiche Studie zeigt, dass die Technik den hohen Erwartungen noch nicht gerecht wird.

Eine aktuelle Studie zeigt, dass aktive Implantate wie Herz- oder Hirnschrittmacher auch zuverlässig und effektiv aus der Ferne über das Internet eingestellt werden können.

Die chronische lymphatische Leukämie (CLL) ist – anders als oft angenommen – kein Todesurteil mehr: Experten der Deutschen Gesellschaft für Pathologie klären über neue Therapieoptionen auf.

Besserer Schutz vor Cyberattacken, effektivere Abschreckung: Die Europäische Kommission hat einen EU-Aktionsplan zur Stärkung der Cybersicherheit von Gesundheitsdienstleistern vorgestellt.

Wenn ein Kind kleine Spielzeugteile oder eine Batterie verschluckt, wird es schnell lebensgefährlich. Eine überarbeitete Leitlinie soll die Versorgungssicherheit weiter verbessern.

Frauen mit Brustimplantat sollten sich regelmäßig Nachuntersuchungen unterziehen, um das Risiko „stiller” Rupturen und ihrer Langzeitfolgen zu minimieren, zeigt eine neue Studie.

Etwa ein Drittel aller Frauen zwischen 20 und 50 Jahren leidet unter chronischem Unterbauchschmerz, dem Chronic Pelvic Pain Syndrome (CPPS). Eine Ursache ist das Pelvic Congestion Syndrome (PCS), auch Beckenvenensyndrom genannt. Bei der Diagnose spielen bildgebende Verfahren eine entscheidende Rolle, wie Prof. Dr. Nasreddin Abolmaali vom Klinikum Bielefeld in seinem Vortrag beim…

Unterstützung bei Diagnostik, Dokumentation und Versorgung: Eine Forschungsgruppe zeigt, wie Large Language Models (LLM) die Gesundheitsversorgung und Forschung verbessern könnten.

Eierstockkrebs verläuft oft lange Zeit symptomfrei – umso wichtiger sind bestmögliche Diagnostik und Therapie. Die aktualisierte S3-Leitlinie zum malignen Ovarialtumor soll dies sicherstellen.

Die Corona-Pandemie hat die medizinischen Versorgungssysteme für Krebskranke vor große Herausforderungen gestellt: Behandlungsstrategien mussten geändert werden.

Digitalisierung im Gesundheitswesen bietet für Patienten und Ärzte enorme Chancen – doch längst nicht alle fühlen sich ausreichend auf den Wandel vorbereitet, zeigt eine neue Umfrage.

Bei älteren Patienten mit der "Schaufensterkrankheit" pAVK spielt deren Gebrechlichkeit eine unterschätzte Rolle für die Planung von Eingriffen, erläutern Gefäßmedizin-Experten.

Hepatitis C ist heilbar, doch Spätfolgen bleiben, wenn die Leber zu stark geschädigt ist. Neue Forschung zeigt, dass etwa das Risiko für Leberkrebs anhält – und wie es sich einschätzen lässt.

Wird nach einem Schlaganfall der Blutdruck unter 120 mmHg gesenkt – statt der bisher empfohlenen 140 mmHg –, sinkt das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse.

Neue Erkenntnisse zu Risikofaktoren, Therapien und seltenen Subtypen: Eine Überarbeitung der S3-Leitlinie soll Diagnostik und Therapie des Endometriumkarzinoms (Gebärmutterkörperkrebs) verbessern.

„Die Deutschen haben keine Lust auf Prävention.“ Mit dieser etwas provokanten Aussage eröffnete Oliver Neumann seinen Impulsvortrag beim RuhrSummit in der Digital Health Town. Neben dem viel beachteten Thema Prävention standen zudem die Themen künstliche Intelligenz (KI), gerechte Gesundheitsversorgung und die digitale Vor- und Nachsorge auf der Agenda in der traditionsreichen…

Neue Testmethode für bessere Krebs-Diagnostik: Forschende aus Zürich haben eine neue Art der Flüssigbiopsie entwickelt, mit der nicht mehr Organe oder Gewebe, sondern Blutproben untersucht werden.

Was macht eigentlich ein Angiologe? Diese Fachrichtung der Inneren Medizin ist für Viele weitestgehend unbekannt. Die Fachgesellschaft DGA gibt nun in einem Leitbild einen ausführlichen Überblick.

Gewalt gegen Ärzte, Rettungs- und Pflegekräfte nimmt zu. Damit Arbeitgeber ihr Personal wirksam vor Übergriffen schützen können, gibt es Strategien zur Prävention, Deeskalation und Nachsorge.

KI soll das Gesundheitswesen effizienter und günstiger machen. Doch wie können Mediziner sicher sein, dass die Maschine keine Fehler macht? Dieser Frage gehen Forscher der FH Dortmund nach.

Bisher wurden Erkrankungen der Aorta als Teil der Herz- oder Gefäßchirurgie behandelt. Leitlinien heben die Hauptschlagader nun auf eine höhere Stufe - mit Konsequenzen für die Behandlung.

Eine neue Kryptokokken-Leitlinie, entwickelt unter Leitung der Uniklinik Köln, soll Gesundheitsfachkräfte beim Management invasiver Pilzinfektionen unterstützen.

Kopf-Hals-Tumoren werden in den meisten Fällen erst entdeckt, wenn sie schon stark ausgeprägt sind. Eine etablierte Methode zur Früherkennung gibt es nicht. Das könnte sich jedoch bald ändern, denn das Biotechnologie-Unternehmen oncgnostics aus Jena forscht aktuell im Rahmen einer Studie an der Früherkennung dieser Tumoren zur Etablierung eines Testkonzeptes.

Neue Forschungsergebnisse verbessern die Diagnose von Sepsis bei Kindern: Einem internationalen Forschungsteam ist es gelungen, mithilfe von KI Daten von über 3,5 Millionen an Sepsis erkrankten Kindern zu analysieren.

Neue Wege in der Therapie und Nachsorge für Patienten mit Speiseröhrenkrebs: Das Leitlinienprogramm Onkologie hat die S3-Leitlinie zu Plattenepithel- und Adenokarzinomen des Ösophagus aktualisiert.

Bei Patienten mit Blasenkrebs ist die Entfernung der Harnblase aktuell Standard – obwohl es ebenso wirksame organerhaltende Optionen gibt. DEGRO-Experten fordern bessere Aufklärung.

Hand auf der Herdplatte, verschütteter Tee, Unfall am Adventsgesteck: Zum heutigen „Tag des brandverletzten Kindes“ machen Experten auf Gefahren für Kinder und Erste-Hilfe-Maßnahmen aufmerksam.

Mehr als 1,8 Millionen Menschen erleiden jährlich in der EU einen Herzinfarkt als Folge der koronaren Herzkrankheit (KHK). Die Timely-Studie soll Betroffene dabei unterstützen, auch nach der stationären Reha einen gesunden Lebensstil zu entwickeln und so besser mit ihrer chronischen Erkrankung zu leben.

Im Rahmen des Projekts "Clinic 5.1" wurden Anwendungen und Prototypen für bessere Krebstherapien entwickelt. Zum Abschluss zogen die Teilnehmer Bilanz.

Auf einen Schlaganfall folgt oft ein zweiter, deutlich schwerwiegenderer. Eine neue Studie untersucht, ob sich das Risiko für ein solches Rezidiv mit einer besseren Nachsorge verringern lässt.

Eine aktuelle Studie zeigt, wie häufig schwere Folgeerkrankungen in den Jahren nach einem Schädelhirntrauma (SHT) vorkommen. Vor allem Kopfschmerzen treten fast fünfmal so oft auf.

Von Gefäßschäden und Durchblutungsstörungen in den Beinen sind in Deutschland mehr als zwei Millionen Menschen betroffen. Jedes Jahr entwickeln 50.000 bis 80.000 von ihnen eine kritische Mangeldurchblutung.

Die Verbesserung der Lebensqualität von Patienten, die an Lungenkrebs erkrankt sind, ist das Ziel eines neuen gemeinsamen Projekts der Universität Bayreuth, der Universität Regensburg und des Universitätsklinikums Regensburg.

Das Projekt 'TeMeK' untersucht, wie die Datenlage zu Erkrankungen und Behandlungen in den Krebsregistern verbessert werden kann, um Therapieerfolge langfristig zu steigern.

Experten in Ulm untersuchen Blutproben von Brustkrebspatientinnen, um frühzeitig asymptomatische Fernmetastasen zu erkennen. Ein solches Screening findet bislang nur bei konkretem Verdacht statt.

Bei etwa 3-5% aller Krebserkrankungen wird der Primärtumor nicht gefunden. Für die Versorgung von Patienten mit einem „Cancer of Unknown Primary" (CUP) ist nun eine neue Leitlinie erschienen.

Wie können Patienten, die bereits einen Schlaganfall erlitten haben, vor einem weiteren geschützt werden? Münchner Forscher haben dazu einen neuen, EKG-basierten Risiko-Score entwickelt.

Gestationsdiabetes zählt zu den häufigsten Schwangerschaftskomplikationen und kann das Risiko für spätere kardiovaskuläre Erkrankungen und Typ-2-Diabetes erhöhen, warnen Experten.

Boston Scientific hat seinen implantierbaren Herzmonitor LUX-Dx nun auch für Europa auf den Markt gebracht. Das Langzeit-Diagnosegerät wird unter die Haut implantiert, um Herzrhythmusstörungen zu erkennen.

Mithilfe der Durchflusszytometrie lässt sich die messbare Resterkrankung (MRD) messen – eine wichtige Größe, um den Therapieerfolg bei einer Akuten myeloischen Leukämie (AML) zu bewerten.

Sterile Flure, grelles Licht, kalte Farben und der omnipräsente Geruch von Desinfektionsmittel – so sieht es in der Regel in deutschen Krankenhäusern aus. Allenfalls auf Privatstationen findet man sich in einem Wohlfühl-Ambiente wieder, doch diese gibt es längst nicht in allen Einrichtungen. Ein Blick in die Niederlande zeigt, dass es auch anders geht: Die Klinikgruppe Bergman Clinics setzt…

Mithilfe einer App und KI sollen Komplikationen nach einer Nierentransplantation zukünftig schneller erkannt werden und so die Lebensdauer von Organtransplantationen verlängert werden.

Eine Krebsdiagnose verändert für den Patienten alles. Neben der Ungewissheit und der Angst kommt auch meist ein langer Weg an Untersuchungen und Therapien auf ihn zu. Diesen Weg möchte GE Healthcare mit seinem Konzept der One-Stop Clinic so angenehm wie nur möglich gestalten. Die Patienten durchlaufen dabei an einem Ort mit Wohlfühlcharakter zeitnah alle notwendigen Schritte von der…

Anlässlich der Fokuswoche zu Kopf-Hals-Tumoren vom 19. bis 23. September erklärt Priv.-Doz. Dr. Arne Böttcher vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), welche Risikofaktoren und Therapien es gibt.

Im smarten Isolationszimmer könnten Patienten in Zukunft ohne Störung des Pflegepersonals genesen. Die „lautlose“ Intensivstation könnte insbesondere bei gefährlichen Infektionskrankheiten zum Einsatz kommen.

Tiroler Radiologen haben anhand von CT-Untersuchungen Risikofaktoren ermittelt, nach einer Covid-19-Erkrankung langfristige Veränderungen des Lungengewebes zurückzubehalten.

Die ersten Neugeborenen konnten bereits von der Früherkennung der Spinalen Muskelatrophie (SMA) profitieren, die im Oktober 2021 bundesweit eingeführt wurde.

Dr. Urte Sommerwerck erklärt, welche Patienten für eine Lungentransplantation in Frage kommen und warum die Nachsorge ebenso wichtig ist wie der lebensrettende Eingriff an sich.

Mithilfe des so genannten SWIR-Mikroskopsystems wollen Forscher Cholesteatome und andere bakterielle Belastungen besser erkennen und sicher beseitigen.

Welchen Einfluss hat Corona auf Patienten mit Krebserkrankungen und wie entwickelt sich die Krebsforschung? Prof. Dr. Carsten Bokemeyer vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf zur aktuellen Lage.

Ein Monitor unter der Haut erkennt nach Herzinfarkt frühzeitig Vorboten von Komplikationen. Eine Studie in 33 Herzzentren zeigte die Überlegenheit des Implantats gegenüber herkömmlicher Nachsorge.

Eine Hormontherapie zur Geschlechtsanpassung von Transsexuellen ist ein massiver Eingriff. Unsachgemäß angewandt birgt sie deutliche Risiken für Körper und Seele. Dies können etwa Leberschäden, hormonempfindliche Tumoren oder psychische Erkrankungen wie Depressionen sein. Die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie e. V. (DGE) warnt deshalb vor einer Eigentherapie ohne ärztliche Aufsicht…

Professor Dr. Torsten T. Bauer hat das Amt als Präsident der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e. V. (DGP) angetreten. Professor Bauer folgt auf Professor Dr. Michael Pfeifer, der die Fachgesellschaft durch die herausfordernde Zeit der Coronapandemie geführt hat und als Pastpräsident den Vorstand für weitere zwei Jahre unterstützen wird. Zu den Zielen des neuen…

Mehr als eine Million Schlaganfälle jährlich und 460.000 Sterbefälle – der Hirninfarkt trifft in Europa jedes Jahr sehr viele Menschen. Rund zehn Millionen Europäer leben mit den Folgen eines Schlaganfalls. Um die medizinische Versorgung und das Wohl dieser Patienten zu verbessern, haben die European Stroke Organization (ESO) und die Stroke Alliance for Europe (SAFE) den Stroke Action Plan…

Noch ist künstliche Intelligenz in Krankenhäusern rar. Doch die Forschungen des Fraunhofer-Instituts für Graphische Datenverarbeitung IGD zeigen, dass es nicht mehr lange dauern kann, bis Algorithmen den Klinikalltag erleichtern.

Im Rahmen einer virtuellen Pressekonferenz stellte die Deutsche Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs ihr neuestes digitales Projekt vor: In Zukunft werden die Funktionen der individuellen Beratung im 'Jungen Krebsportal' per App verfügbar sein. Diese kann kostenlos im App-Store heruntergeladen werden.

Prostatakrebs gilt als hartnäckig: nach der Erstbehandlung entwickeln viele Patienten Metastasen oder biochemische Rezidive. Doch Fortschritte bei der Diagnose sowie bei lokalen und systemischen Behandlungen haben die Prognose erheblich verbessert.

Medikationsmanagement, erklärt Health IT-Experte Andreas Lange, sei ein nach Qualität und ökonomischen Prinzipien ausgerichtetes Gesamtsystem zur Beschaffung, Verordnung, Bereitstellung und Gabe von Medikamenten. Alle Phasen ließen sich mit IT unterstützen – und vom Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG) sei hier nun ein deutlicher Schub zu erwarten.

Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz benötigen im Verlauf der Erkrankung häufig eine dauerhafte Therapieoption. Diese kann beispielsweise durch ein permanentes Herzunterstützungssystem (LVAD) erreicht werden. Im Projekt 5GMedCamp forschen die Charité – Universitätsmedizin Berlin als Konsortialführerin, das Deutsche Herzzentrum Berlin (DHZB) und das Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut…

In einem von der Universitätsmedizin Essen angeführten Konsortium erarbeitet ein Team aus Wissenschaftlern der Fraunhofer-Institute für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS und für Digitale Medizin MEVIS, der RWTH Aachen und der TU Dortmund zusammen mit Experten der m.Doc GmbH und der GSG Consulting GmbH Konzepte und Lösungen, wie Krankenhäuser aus NRW in sogenannte…

Eine aktuelle Studie definiert konkrete Schwellenwerte, ab wann für Patienten mit nicht kleinzelligem Lungenkrebs mit und ohne vorbestehende koronare Herzkrankheit (KHK) ein erhöhtes Risiko für kardiale Folgeerkrankungen nach Strahlentherapie besteht. Die moderne Hochpräzisionsbestrahlung erlaubt eine exakte Bestrahlung und so könnte durch Therapieanpassung das Risiko für strahlenbedingte…

In der Session „Going remote: how collaborative and virtual capabilities are transforming radiology“ auf dem Philips Live Forum während des RSNA 2020 berichteten vier Radiologieunternehmer von ihren Erfahrungen. „Die konsequente Weiterentwicklung der Radiologie hat die Disziplin widerstandsfähig gemacht, weshalb sie auch in der aktuellen Pandemie bestehen konnte. Allerdings hat Corona in…

Innovationen spielen in Zeiten großer Veränderungen, wie sie die Welt gerade erlebt, eine wichtige Rolle. Die Corona-Pandemie hat nicht nur die normale Zusammenarbeit zwischen Radiologie und Notaufnahme verändert, sondern auch den Umgang mit Patienten beeinflusst, die keine zeitkritische diagnostische Bildgebung benötigen.

Die neue „Joint Imaging Platform" – kurz JIP – ist eine flexible dezentrale Analyseplattform für medizinische Bilder. JIP wurde zunächst für die Standorte des Deutschen Konsortiums für translationale Krebsforschung (DKTK) entwickelt und soll institutsübergreifende Bildgebungsprojekte erleichtern und dazu beitragen, die technischen und rechtlichen Herausforderungen, die mit der…

Brustkrebs bei Männern ist eine seltene Erkrankung: Pro Jahr erhalten nur etwa 700 Männer diese Diagnose. Betroffene profitieren von den umfangreichen Erfahrungen mit der Versorgung weiblicher Brustkrebspatientinnen an spezialisierten Brustzentren. Ärzte und Pflegekräfte sehen jedoch Verbesserungsbedarf bezüglich spezifischer Belange von Männern mit Brustkrebs, wie eine aktuelle Studie der…

Während es für die Nachbehandlung einer Krebserkrankung oder eines Herzinfarkts eine standardisierte Vorgangsweise gibt, fehlt nach einem Schlaganfall ein solches, einheitliches Konzept. Zukünftig könnte hier das österreichische „Stroke-Card“-Konzept Anwendung finden. Eine neue Studie liefert dafür wissenschaftliche Evidenz.

Die frühzeitige und präzise Diagnose von Brustkrebs bleibt bis heute eine Herausforderung – selbst für erfahrene Radiologen. Konventionelle Diagnoseverfahren haben sich nicht immer als zuverlässig erwiesen. Mit überlagerungsfreier, voll isotroper 3D-Bildgebung bietet das von AB-CT entwickelte Spiral-Brust-CT nu:view klare Vorteile – und überzeugt überdies durch seine besonders…

Die Sonographie ist eines der wichtigsten bildgebenden Verfahren, auch in der Diagnostik von Krebserkrankungen. Forscher vom Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD entwickeln eine digitale Plattform, die bösartig veränderte Lymphknoten im Hals-Kopf-Bereich in Ultraschallaufnahmen erkennt und Biopsien überflüssig macht.

Das Coronavirus (SARS-CoV-2) ist kein reines Atemwegsvirus. Es ist neben der Lunge auch in zahlreichen anderen Organen und Organsystemen zu finden – so zum Beispiel auch in der Niere, wo es direkt für die häufigen Schäden bei einer Covid-19-Infektion verantwortlich sein könnte.

Die von Gesundheitsminister Jens Spahn geforderte Rückkehr in den Krankenhaus-Normalbetrieb macht sich nur zögerlich in der Versorgung von Krebspatienten bemerkbar. Zwar wird von einzelnen positiven Entwicklungen berichtet, jedoch ist noch keine deutliche Verbesserung spürbar. Nach wie vor werden Therapien verkürzt oder verschoben sowie die Nachsorge ausgesetzt. Es besteht zudem die…

In diesem Jahr steht der bundesweite Tag gegen den Schlaganfall am 10. Mai unter dem Motto "Die digitalen Helfer kommen". Laut "Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe", dem Ausrichter des Tages, gibt es mittlerweile rund 140.000 Apps in den Bereichen Medizin, Gesundheit und Fitness. Digitale Anwendungen ersetzen keinen Arztbesuch, könnten aber durchaus sinnvoll für die Vor-…

Die Gruppe der stationär behandelten COVID-19-Patienten, die sich von ihrer Erkrankung soweit erholt haben, dass sie in die häusliche Quarantäne entlassen werden können, wird von Tag zu Tag größer. Diese Patienten sind jedoch auch in ihren eigenen vier Wänden weiter auf eine engmaschige medizinische Betreuung angewiesen – dies gilt umso mehr, weil zum Verlauf einer COVID-19-Erkrankung…

Siemens Healthineers hat bekannt gegeben, seine Testkapazitäten für Infektionskrankheiten deutlich zu erweitern, um die Bekämpfung der COVID-19-Pandemie zu unterstützen.

Wie soll ein Sepsispatient künstlich beatmet und gelagert werden, welches Nierenersatzverfahren sollte bei akutem Nierenversagen angewandt werden, wie sollten Patienten mit schwerem septischen Schock ernährt werden – bei diesen Entscheidungen helfen Leitlinien dem behandelnden Arzt. "Leitlinien sind keine juristisch verbindlichen Richtlinien oder Universalrezepte", stellt Professor…

Eine neu entwickelte App wird im Rahmen eines Pilotprojektes in der Herztransplantationsambulanz der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie am Universitätsklinikum Heidelberg getestet. Ziel ist es, für den Patienten und den Arzt wichtige Informationen zu bündeln und aktuell zur Verfügung zu stellen. Dies ist die erste App am Universitätsklinikum Heidelberg, die in bestehende…

Nuklearmediziner können mit einer ambulanten Untersuchung schneller klären, ob es bei Männern nach einer Behandlung wegen Prostatakrebs zu einem Rückfall gekommen ist. Die PSMA-PET genannte Untersuchung ist nach einem Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) zur Kassenleistung geworden. Der Berufsverband Deutscher Nuklearmediziner e.V. (BDN) klärt auf, wie die Präzisionsdiagnostik…

Stechender Schmerz im linken Arm, Engegefühl in der Brust, Atemnot: typische Symptome eines Herzinfarkts? Nicht unbedingt. Gerade bei Frauen äußert sich ein Infarkt oft anders. Über Ursachen, Symptome und Nachsorge eines Herzinfarkts bei Frauen spricht Professor Dr. Bernward Lauer, Kardiologe in der Klinik für Innere Medizin I am Universitätsklinikum Jena (UKJ).

Am Gemeinschaftsstand des Landes Nordrhein-Westfalen in Halle 3 (Stand C-80) steht angesichts des Trends hin zur personalisierten Medizin insbesondere die Analyse und Integration von Gesundheitsdaten für die Früherkennung, Behandlung und Nachsorge basierend auf abgesicherter Künstlicher Intelligenz im Vordergrund.

Implantierbare Ereignisrekorder erlauben die kontinuierliche Aufzeichnung von Herztönen und kommen häufig bei der Nachsorge von Patienten mit Herzrhythmusstörungen zum Einsatz. Auf den Herztagen der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung (DGK) berichtet Dr. Philipp Lacour von der Charité Universitätsmedizin Berlin, bei welchen Erkrankungen die Rekorder…

Knochenmetastasen gehören zu den schwerwiegendsten Spätkomplikation vieler Tumorerkrankungen. Lange galt die Skelettszintigraphie als Goldstandard zur Detektion solcher Knochenmetastasen. Doch Prof. Dr. Andrea Baur-Melnyk plädiert für die Ganzkörper-MRT, da sie „Knochenherde und Organmetastasierungen früher und besser erkennen kann“.

Am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden haben sich die Kliniken für Kinderchirurgie, für Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie die Abteilung für Neuropädiatrie der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin zusammengeschlossen, um im Rahmen eines neuen Kooperationsprojektes Bedarf und Wirksamkeit eines Nachsorgeprogramms für Patienten mit Schädel-Hirn-Trauma zu ermitteln. Der Fokus des…

60.000 Amputationen werden jährlich in Deutschland im Beinbereich durchgeführt. Viel zu viele, sagt Dr. Michael Lichtenberg, Chefarzt der Klinik für Angiologie am Klinikum Hochsauerland in Arnsberg. Der 1. Nationale interdisziplinäre Kongress zur kritischen Extremitätenischämie vom 13.-14. Juni in Düsseldorf soll daher Mediziner aus allen beteiligten Fachdisziplinen zusammen bringen, um…

Mit jährlich rund 4000 Neuerkrankungen sind Keimzelltumoren des Hodens die häufigste Krebserkrankung bei Männern zwischen 20 und 44 Jahren. „Die bereits jetzt guten Heilungschancen der Betroffenen weiter zu verbessern, ist das Ziel der ersten deutschen evidenzbasierten und interdisziplinären S3-Leitlinie zu Hodentumoren“, sagt Prof. Dr. Christian Wülfing (DGU).

Das Universitätsklinikum Essen nutzt eine neue und innovative Technik, um Patienten, die in eine nachsorgende Einrichtung verlegt werden sollen, schneller überzuleiten. Die Plattform „Recare“ der Firma Recare verbindet aktuell 1.000 ambulante Pflegedienste und Pflegeheime. Von der neuen Software profitieren Patienten ebenso wie die Mitarbeiter des Sozialdienstes. Innerhalb kürzester Zeit…

Forschern der Universität Bremen sind große Fortschritte im Kampf gegen Hodenkrebs gelungen. Ein wichtiger Biomarker wurde in einer umfassenden Studie stark weiterentwickelt und ist nahe am klinischen Einsatz. Die Ergebnisse wurden jetzt publiziert. Hodenkrebs ist der häufigste bösartige Tumor bei jungen Männern zwischen 20 und 40 Jahren. Ein wichtiges Hilfsmittel zur Beurteilung des…

Intelligente Algorithmen unterstützen Ärzte im Hintergrund – zeitsparend, objektiv und ohne zusätzlichen Bedienaufwand. Automatisierte Anomalieerkennung, intelligente Kohortenanalyse und virtuelle Biopsie – das Fraunhofer IGD präsentiert seine KI-basierten Lösungen für die Gesundheitsbranche auf der Medizinmesse DMEA im April. Die Stärke der künstlichen Intelligenz (KI) liegt darin,…

Hört ein Patient nicht auf zu bluten, heißt es: einen kühlen Kopf zu bewahren – das gilt natürlich auch für die Medizinisch-technischen Radiologieassistenten (MTRAs). Prof. Dr. Boris Radeleff, Chefarzt am Sana Klinikum Hof und Leiter der Abteilung für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, erklärt, warum die MTRA eine so zentrale Rolle bei der Versorgung von Patienten mit…

Ob Früherkennung und Diagnostik oder Therapie und Nachsorge: Personalisierte Präzisionsmedizin gilt als Schlüssel des medizinischen Fortschritts. Welche Rolle spielt sie in der Urologie? DGU- und Kongresspräsident Prof. Dr. Paolo Fornara spricht über Entwicklungen in Forschung, Diagnostik und Therapie.

Seit dem Erfurter Ärztetag spricht die deutsche Ärzteschaft mit starker Stimme: Laut Entschließung vom 10. Mai 2018 fordert die Bundesärztekammer (BÄK) den Gesetzgeber auf, die Widerspruchslösung zur Organspende mit einer Änderung des Transplantationsgesetzes einzuführen. Die Deutsche Gesellschaft für Urologie e. V. (DGU) begrüßt diese Forderung im Vorfeld des Tags der Organspende am…

Mit den heutigen Krankenhausinformationssystemen (KIS) werden die Möglichkeiten der Digitalisierung nicht ausgeschöpft. Das macht eine Befragung zur aktuellen Situation auf dem deutschen Krankenhausinformationssystemmarkt und zur Zufriedenheit von Anwendern, Patienten und Angehörigen deutlich. Die Ergebnisse der von Philips und Deloitte gemeinschaftlich durchgeführten Analyse wurden auf der…

Mehr als ein Drittel aller Tumorerkrankungen ist nach Schätzungen der WHO auf Lebensstilfaktoren zurückzuführen: Übergewicht und Bewegungsmangel erhöhen das Risiko für viele Krebserkrankungen. Dagegen beugen eine gesunde, ausgewogene Ernährung und körperliche Aktivität Tumorerkrankungen vor und wirken positiv auf Therapie, Überleben und Lebensqualität von Krebspatienten. Wie sich…

Etwa die Hälfte aller rund 260.000 Patienten, die in Deutschland jährlich einen Schlaganfall erleiden, hat nach dem Hirninfarkt ein bleibendes neurologisches beziehungsweise neuropsychologisches Defizit. Um diese Folgeschäden zu minimieren und um weiteren Komplikationen und Rezidiven vorzubeugen, ist im Anschluss an Akut- und Reha-Behandlung eine umfassende Nachsorge notwendig. Hier gibt es…

Die Telemedizin-Plattform der Telekom, die auf dem europaweit ersten offenen, überregionalen telemedizinischen Netzwerk CCS Telehealth Ostsachsen (THOS) basiert, wird in Deutschland von immer mehr Beteiligten genutzt. Die Plattform ermöglicht es Patienten, Ärzten, Kliniken, Pflegekräften, Apotheken und Krankenkassen in einer bestimmten Region, Gesundheitswerte, Befunde, Medikamentengaben oder…

Versorgungsmodelle, die über die Reha-Leistungen hinausgehen und auf einen kontinuierlichen Übergang von der intensivmedizinischen Behandlung zur Nachsorge abzielen, sind in Deutschland derzeit nicht etabliert. Eine Arbeitsgruppe um Professor Dr. Christian Apfelbacher, Institut für Epidemiologie und Präventivmedizin der Universität Regensburg, entwickelt derzeit ein Konzept für eine…

Menschen, die als Kind oder Jugendlicher an Krebs erkrankt waren, haben als Erwachsene ein erhöhtes Risiko einen hohen Blutdruck und eine Fettstoffwechselstörung zu entwickeln. Darüber hinaus haben sie ein beinahe zweifach erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Das ist das Ergebnis der ersten Langzeitstudie, die systematisch die Gesundheit und insbesondere die kardiovaskulären…

Prolongierte Intensivtherapie kann chronische Beeinträchtigungen wie psychiatrische Syndrome, kognitive Störungen, Muskelschwäche, Hör-, Seh- und Schluckstörungen induzieren. Man spricht vom ‚post intensive care-syndrome‘ (PICS), welches mit erhöhtem Bedarf an medizinischen Leistungen assoziiert ist, die Lebensqualität erheblich einschränkt und auch Angehörige betrifft. Bislang…

Wenn man von der Nadel im Heuhaufen spricht, beschreibt man eine Aufgabe, die im Grunde unlösbar ist. Und doch ist es Forschern aus Bremen gelungen, eine solche sprichwörtliche Nadel zu finden: Die Gruppe um Biologin Meike Spiekermann hat einen zuverlässigen Test mit einem Marker zur Erkennung von Hodenkrebs entwickelt. Doch die Möglichkeiten des Verfahrens stehen womöglich erst am Anfang.

Immer wieder kommt es zu kontroversen Diskussionen über den Nutzen eines Früherkennungsprogrammes für Brustkrebs. Deutschland, Österreich und die Schweiz verfolgen dabei jeweils eigene Wege. Wir geben einen Überblick über die Situation in den einzelnen Ländern und haben dafür mit drei Experten gesprochen.

Siemens Healthineers stellt TrueFusion¹ vor, eine Applikation, die Ultraschall- und Angiographie-Bilder überlagert. TrueFusion ist ab sofort auf der neuen Version 5.0 von Acuson SC2000, einem Ultraschallsystem für kardiovaskuläre Untersuchungen, verfügbar. Die Fusionsbildgebung aus Angiographie und Ultraschall kann kardiologische Teams insbesondere während der Eingriffe zur Therapie…

Die Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) hat zusammen mit dem Institut für medizinische Informationsverarbeitung, Biometrie und Epidemiologie der LMU München einen Rechner entwickelt, der das individuelle Risiko eines Patienten, bei einer Darmkrebsoperation Komplikationen zu erleiden, mit einer statistischen Wahrscheinlichkeit kalkuliert.

Was passiert mit dem Patienten nach einem Krankenhausaufenthalt? Eine wichtige Frage, die Krankenhäuser künftig verpflichtend im Rahmen des Entlassmanagements klären müssen. Mit dem Krankenhausinformationssystem ClinicCentre von i-Solutions Health können Kliniken diese Pflicht einfach und effizient erfüllen.

Mit dem "AquaBeam"wurde jetzt am Asklepios Klinikum Harburg in Hamburg eine Operationstechnik für die Behandlung der gutartigen Prostatavergrößerung (Benigne Prostatahyperplasie, BPH) eingeführt, die es bislang noch in keiner Klinik in Kontinentaleuropa gibt.
Multigenassays wie der Oncotype DX Breast Recurrence Score Test werden jetzt in der aktualisierten S3-Leitlinie zum Mammakarzinom der Frau empfohlen. Die Leitlinie für „Früherkennung, Diagnostik, Therapie und Nachsorge“ wurde am 29. Juni 2017 auf dem Senologiekongress in Berlin vorgestellt. Sie befürwortet den Einsatz der Tests bei Patientinnen mit ER/PR-positivem, HER2-negativem,…

Siemens Healthineers ist zum Beginn der neuen Bundesliga-Saison mit dem FC Bayern München eine dreijährige Partnerschaft eingegangen. Vom 1. Juli 2017 bis zum 30. Juni 2020 ist das separat geführte Healthcare-Geschäft der Siemens AG offizieller Partner und exklusiver Medizintechnikpartner des deutschen Rekordmeisters.

Die Strahlentherapie nach einer brusterhaltenden Operation ist eine hocheffektive Behandlungsmethode. Eine Dosissteigerung – „Boost“ genannt – im ehemaligen Tumorbereich kann verhindern, dass es an der operierten Brust erneut zum Krebswachstum kommt. Dies bestätigt nun eine europäische Langzeitstudie, in der die Ergebnisse der Studienteilnehmerinnen 20 Jahren nach der Erkrankung…

Sechs Millionen Euro aus dem Innovationsfonds / „NTx 360°“soll langfristige Versorgung der Betroffenen nachhaltig verbessern / 1.000 Patienten beteiligt

Das Team um Professor Dr. Ayman Agha unter der Leitung von Professor Dr. Hans-Jürgen Schlitt am Universitätsklinikum Regensburg (UKR) entwickelte einen neuen chirurgischen Therapieansatz, mit dem eine dauerhafte Unterfunktion der Nebenschilddrüse behandelt werden kann. Drei Jahre nach dem Eingriff ziehen die Mediziner Bilanz.

Nach über einem Jahr Vorbereitung liegt seit kurzem eine Überarbeitung der S3-Leitlinie zur Diagnostik, Therapie und Nachsorge der peripheren arteriellen Verschlusskrankheiten (PAVK) vor.

Die Tomosynthese verbessert die Krebserkennung und reduziert die falsch-positiven Befunde – anders als Ultraschall und MRT. Brustkrebsspezialist Prof. Dr. Markus Müller-Schimpfle, Chefarzt der Klinik für Radiologie am Klinikum Frankfurt/M.-Höchst und Senior-Partner in der Gemeinschaftspraxis für Radiologie & Nuklearmedizin radiomedicum plädiert für den Einsatz der Tomosynthese beim…

Ob Prävention, Therapiebegleitung oder Nachsorge: Bewegung ist ein wirkungsvolles Mittel gegen Krebs. „Körperliche Aktivität senkt das Risiko, an Krebs zu erkranken. Bei den häufigsten Krebserkrankungen – wie Brust- und Darmkrebs – ist das wissenschaftlich bewiesen“, bestätigt PD Dr. Freerk Baumann von der Deutschen Sporthochschule Köln. „Inzwischen zeigen Studien:…

Das Europäische Cyberknife Zentrum München-Großhadern hat heute den 10.000ten Patienten mit radiochirurgischen Techniken behandelt. Im Zeitraum von 1994 bis 2005 mit der Vorläufertechnologie und seit Mitte 2005 mit dem modernen Cyberknife-System.

Vom Säugling bis zum Senioren – Orthopäden und Unfallchirurgen sorgen dafür, dass sich Menschen in jeder Lebensphase schmerzfrei bewegen können und bis ins hohe Alter mobil bleiben. Medizinische und technische Innovationen bieten den Fachärzten immer neue Möglichkeiten, Menschen mit Erkrankungen und Verletzungen der Haltungs- und Bewegungsorgane noch besser zu behandeln. Doch auch…

Die Bildgebung ist eine wichtige Grundlage für die Diagnostik von pathologischen Lymphknoten und Organmanifestationen von Hodgkin- und Non-Hodgkin-Lymphomen – von der Erstuntersuchung über die Therapiekontrolle bis hin zur Nachsorge. Hier wird sich das F-18-FDG-PET/CT weiter durchsetzen, ist sich Dr. Melvin D’Anastasi vom Klinikum der Universität München sicher.

Dieses Jahr findet der Deutsche Röntgenkongress (RöKo) vom 4. bis 7. Mai erstmals in Leipzig statt. Bis zum Jahr 2020 wird das Radiologentreffen alljährlich in der sächsischen Kongressstadt sein Zuhause finden. Kongresspräsident Prof. Dr. Peter Landwehr, Chefarzt der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie am Diakoniekrankenhaus Henriettenstiftung in Hannover, ist mit…

Für Hamburger Krebspatienten mit türkischem Migrationshintergrund ist ab sofort eine Behandlung ohne Barrieren in einem neu geschaffenen ärztlichen Netzwerk möglich: Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) startet zusammen mit klinischen und niedergelassenen Fachspezialisten der Onkologie, Chirurgie, Urologie und Strahlentherapie ein interkulturelles Netzwerk zur Krebstherapie. Ziel…

Rund 70 Prozent der Füchse in Ulm und Umgebung tragen den Erreger der Fuchsbandwurmerkrankung in sich. Und zunehmend sind auch Städter von der potentiell tödlichen Krankheit, die die Leber zerstört, betroffen. Ein interdisziplinäres Expertenteam an der Universitätsklinik Ulm behandelt die deutschlandweit meisten Fälle von Fuchsbandwurmerkrankungen. Zudem kommen wichtige…

Die Diagnose Krebs bedeutet für junge Menschen auf mehrfache Weise eine existenzielle Bedrohung – nicht nur gesundheitlich, sondern auch finanziell und sozial. "Zu den unmittelbaren medizinischen Implikationen einer Krebsdiagnose kommt bei jungen Menschen mit Krebs ein signifikant erhöhtes Armutsrisiko, das die ohnehin schon extrem schwierige Situation noch deutlich verschärft",…

Harnsteine gehören allgemein zu den häufigsten Erkrankungen. Eine konsequente Nachsorge kann der erneuten Steinbildung nach der Operation vorbeugen. Hierfür muss jedoch die Zusammensetzung des Steins bekannt sein. Fraunhofer-Forscher entwickeln ein System, das die direkte Analyse nach dem Eingriff erlaubt.

Forschern des Universitätsklinikums Regensburg (UKR) gelang es erstmals, zelluläre und genetische Faktoren zu identifizieren, mit denen sich der Krankheitsverlauf bei Leberzellkrebs prognostizieren lässt.

Das Leitlinienprogramm Onkologie hat im September 2015 erstmals eine S3-Leitlinie zur Diagnostik und Therapie der Speiseröhre vorgelegt. Sie entstand unter der Federführung der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) und soll die Versorgung beim Speiseröhrenkrebs verbessern. Eine medizinische Leitlinie mit Empfehlungen zur Prävention,…

Prof. Dr. Dirk-André Clevert vom Institut für Klinische Radiologie des Klinikums der Ludwig Maximilians Universität in München, sieht in der Methode der fusionierten bildgebenden Verfahren große Vorteile, um die diagnostische Sicherheit im Falle von Leber-, Nieren- und Prostatatumoren zu erhöhen.

Jährlich erkranken zwischen 65.000 und 70.000 Männer an Prostatakrebs. Die bösartige Wucherung der Vorsteherdrüse ist damit die häufigste Krebsform bei Männern. In einer konzertierten Aktion wollen Ärzte, Patienten, Krankenkassen und Deutsche Krebshilfe die weltweit größte Studie zum Prostatakrebs zu einem Erfolg machen.

Für ihn kommt nicht nur sprichwörtlich der Strom aus der Steckdose, sondern am liebsten kaltes Atmosphärendruckplasma. Jedenfalls dann, wenn sich PD Dr. med. Georg Daeschlein aus der Universitätshautklinik der EMAU in Greifswald mit dessen medizinischen Möglichkeiten auseinandersetzt, ein Steckenpferd, dem er seit Jahren nachgeht. Und für dieses Plasma - stark vereinfacht - braucht's nur…
Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) hat sich in einer Stellungnahme zum Referentenentwurf des E-Health-Gesetzes für die Aufnahme der Telekardiologie ausgesprochen.
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat die Fördermaßnahme „Medizintechnische Lösungen für die digitale Gesundheitsversorgung“ ausgeschrieben.

Was genau umfasst der Begriff „Präzisions“-medizin? Wie funktioniert HP-MRSI? Und warum müssen Radiologen in Zukunft sehr gute Kenntnisse in Molekularbiologie mitbringen? Diese und mehr Fragen beantwortet Prof. Dr. h.c. Hedvig Hricak, Co-Organisatorin des Garmisch-Symposiums und Leiterin der Radiologie des Memorial Sloan-Kettering Cancer Center, in ihrem Vortrag und im Interview.

Der Radiologe ist ganz entscheidend im Algorithmus des Rektumkarzinoms. Er übernimmt die Diagnose, das T-Staging und das Staging des Gesamtkörpers mittels MRT. Da der Großteil der Tumoren größer als T2 eingestuft wird, wird er für die OP-Vorbereitung gebraucht, aber auch für die Planung einer neoadjuvanten Radiochemotherapie.
Junge Erwachsene mit Krebs benötigen eine spezielle medizinische Behandlung und psychosoziale Versorgung. Die neu gegründete „Deutsche Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs“ will die Therapiemöglichkeiten junger krebskranker Frauen und Männer verbessern. Zudem widmet sie sich dem Aufbau von Versorgungs- strukturen, mit denen spezifische Probleme dieser Patientengruppe besser adressiert…

Gibt es wenig – dafür umso mehr Handlungsbedarf bei der Werbung für die Methoden. Prof. Dr. Thomas Helmberger, Chefarzt des Instituts für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Neuroradiologie und Nuklearmedizin im Klinikum Bogenhausen, ist ein anerkannter Gesprächspartner für Belange der interventionellen Radiologie. Auch wir haben ihn schon häufiger befragt, zuletzt für die…

Unter dem Motto „Interoperabilität, Kollaboration, Prozesskompetenz“ präsentiert iSOFT Health GmbH, a CSC Company, vom 6. bis 8. Mai auf der conhIT 2014 in Berlin, wie Krankenhausprozesse unter Anwendung intelligenter IT-Tools abteilungs-, standort- und sektorenübergreifend unterstützt werden.

Studien belegen: Telemedizin steigert die Lebensqualität von Herzpatienten und erspart dem Gesundheitssystem Kosten.

Unter dem Motto „App-solut im Trend: Nutzen und Grenzen von Apps für das mobile Arbeiten im Krankenhaus“ lud das Zentrum für Telematik und Telemedizin am 10. Juli 2013 zum Symposium nach Bochum ein

Viele Gynäkologen sehen in der prätherapeutischen Schnittbildgebung mittels MRT zur Beurteilung eines primären Zervix-, Endometrium-, Vulva-, Vaginal- und Ovarialkarzinoms keinen Vorteil und setzen nach wie vor auf den Goldstandard, das klinisch-operative Staging nach den Richtlinien der International Federation of Gynecologics and Obstetrics (FIGO).

Nach Brustkrebsoperationen ist fast immer eine Strahlentherapie erforderlich, um ein erneutes Tumorwachstum in der Brust zu verhindern. Die Strahlenbehandlung wird werktäglich ambulant durchgeführt und dauerte bisher immer etwa bis zu acht Wochen. Neue technische Verfahren erlauben jetzt eine Verkürzung der Behandlungszeit auf etwa vier bis fünf Wochen.

Patienten mit verengter Aortenklappe und mit einem hohen Risiko können mit der Katheter-gestützten Aortenklappen-Implantation (TAVI) mindestens mit gleichem Erfolg wie mit einer konventionellen, offenen Operation mit Einsatz einer Herz-Lungen-Maschine behandelt werden.

Zwischen zwei Reihenuntersuchungen zur Früherkennung von Brustkrebs wachsen bei einigen Frauen Tumore heran, die im Röntgenbild nicht diagnostizierbar waren. Mittels Ultraschall könnten Ärzte viele dieser sogenannten Intervallkarzinome schon vor dem nächsten Screening-Termin entdecken und einer Therapie zuführen.

Heftige Schmerzen in der Flankengegend (flank pain) sind ein häufiges Krankheitsbild in der Notaufnahme. In rund der Hälfte der Fälle rühren die Schmerzen von einem Harnstein her.

Mit der Verabschiedung des Krebsfrüherkennungs- und Registergesetzes (KFRG) durch den Deutschen Bundestag ist ein wichtiger Meilenstein zur Verbesserung der Krebsversorgung in Deutschland gelegt.

Knochenmetastasen sind häufig auftretende Begleiterkrankungen bei vielen Tumoren wie etwa Brust-, Prostata-, Colon- und Bronchialkarzinom und stellen eine wesentliche Verschlechterung in der Überlebenszeit des Patienten dar.

Bei der großen Auswahl an interventionellen Therapiemöglichkeiten bei Lebertumoren kann man schon einmal den Überblick verlieren. Dabei besteht das Problem nicht so sehr in dem üblichen „Wer die Wahl hat, hat die Qual“.

Wem gehört die interventionelle Kathetertherapie der Unterschenkelarterien? Wissenschaftliche Studien zur Ballonaufdehnung und Stentimplantation in der Unterschenkelstrombahn haben gezeigt, dass bei bedrohlichen Durchblutungsstörungen ein Beinerhalt in etwa 90 bis 95 Prozent der Fälle erreicht werden kann, so die Deutsche Gesellschaft für Angiologie.

Prof. Dr. Kazuro Sugimura, ausgewiesener Spezialist auf dem Gebiet der Uroradiologie, erhält auf dem 93. Deutschen Röntgenkongress die Ehrenmitgliedschaft der Deutschen Röntgengesellschaft.

Über 30 Partner aus Klinik, Forschung und Industrie arbeiten gemeinsam an einem der größten deutschen Verbundvorhaben der orthopädischen Forschung: SmartOR - Innovative Kommunikations- und Netzwerkarchitekturen für den modular adaptierbaren integrierten OP-Saal der Zukunft auf Basis von Internet-Technologien. Report: Anja Behringer

Das Adipositas Zentrum München der Chirurgischen Klinik München-Bogenhausen bietet krankhaft Übergewichtigen seit kurzem einen Magenschrittmacher mit eingebautem Mini-Computer zum dauerhaften Abnehmen an.

Die USA haben es vorgemacht: Mit Schadensersatzklagen in Milliarden Höhe müssen Ärzte für Behandlungsfehler am Patienten teuer bezahlen. Auch wenn hierzulande noch keine amerikanischen Verhältnisse herrschen, so haben die Erfahrungen zum Risikomanagement aus den Vereinigten Staaten im deutschen Gesundheitswesen einige wichtige Verbesserungen bei den Behandlungsabläufen gebracht und zu…
Mit der Weiterentwicklung des iSOFT Zuweiserportals zu einer vielseitigen eHealth-Lösung nach CRM-Vorbild, setzt das Unternehmen mit iSOFT Health Relations neue Akzente auf dem deutschen eHealth-Markt.

Endokrinologen, Chirurgen und Ernährungsmediziner sind sich einig über die Bedeutung der metabolischen Chirurgie speziell für adipöse Patienten mit metabolischen Komorbiditäten – und trotzdem fristet das Verfahren in Deutschland ein mehr als bescheidenes Dasein. Nur etwa 6.000 Patienten werden hierzulande jährlich operiert, nach Schätzungen der Expertengruppe Metabolische Chirurgie…

Wie jeder Kongress, so hatte auch der diesjährige Deutsche Röntgenkongress einige Produktinnovationen zu bieten – eine fiel dem Team von European Hospital jedoch ganz besonders ins Auge: PEM, die Positronen Emissions Mammographie.
Brustkrebsdiagnostik wird auch in diesem Jahr eines der Top-Themen des Deutschen Röntgenkongresses sein und damit auch die Frage, ob und wann die MRT ins Spiel kommt. Diese Frage diskutierten bereits im Mai rund 500 Fachleute in Frankfurt am Main auf dem Konsensustreffen Mammadiagnostik.
Etwa 50 Prozent aller Krebspatienten erhalten im Laufe ihrer Erkrankung eine Strahlentherapie. Hieran schließen sich regelmäßige Nachuntersuchungen an, um eine mögliche Rückkehr der Erkrankung oder Spätfolgen der Behandlung frühzeitig zu erkennen. Die Untersuchungstermine sollten deshalb unbedingt eingehalten werden, betont die Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO).

Schnittbild-Verfahren haben sich in den beiden vergangenen Jahrzehnten zu einer tragenden Säule der Krebsdiagnose und -behandlung entwickelt. Dennoch bleibt noch viel zu tun: Noch sind viele Bereiche unerforscht, noch müssen kontinuierlich neue Technologien und Kontrastmittel entwickelt und getestet werden. Und selbstverständlich gilt auch hier, neue Anwendungen einer gründlichen…

In gewisser Hinsicht grenzt die Diagnostik des Hirntumors an Detektivarbeit: Ermittlung, Recherche, Observation – und immer wieder die richtigen Fragen zum richtigen Zeitpunkt stellen! Liegt wirklich ein Hirntumor vor oder doch nicht? Wo liegt die Läsion im Hirngewebe genau? Wie groß ist sie? Wie aggressiv? Macht sie Komplikationen?

Mit der Multidetektor-Computertomographie (MDCT) lassen sich die meisten Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse, z.B. eine Pankreatitis, hervorragend darstellen. Es gibt allerdings Indikationen, die auch mit der modernen hochaufgelösten 64-Zeilen-MDCT, zu keiner eindeutigen Diagnose führen: Dazu zählen die beiden onkologischen Hauptgruppen der soliden und zystischen Tumoren. Um diese…
Ziel der Selbsthilfe nach Brustkrebs ist es, Patientinnen dabei zu unterstützen, als selbstbewusste und aufgeklärte Partnerin aktiv ihren Heilungsprozess mit zu gestalten. Trotz erfreulicher Entwicklungen in den vergangenen Jahren, gibt es noch Handlungsbedarf. Die Deutsche Gesellschaft für Senologie (DGS) macht die Verbesserung der Selbsthilfe zu einem ihrer diesjährigen Kongressthemen. Die…

Mit jährlich bis zu 55 000 Neuerkrankungen ist Brustkrebs der häufigste bösartige Tumor der Frau. Aktuelle Daten belegen, dass Patientinnen in Brustkrebszentren bessere Heilungs- und Überlebenschancen haben. Die Deutsche Gesellschaft für Senologie (DGS) informiert auf ihrer 30. Jahrestagung vom 1. bis 3. Juli 2010 in Hamburg über neue wissenschaftliche Erkenntnisse und erfolgversprechende…

Telemedizinische Anwendung nehmen in der Kardiologie zunehmend Raum ein. Bei einer zunehmenden Zahl von Implantatträgern und gleichzeitiger Verknappung der Ressourcen, die für Nachsorgen zur Verfügung stehen, stellt sich die Frage nach dem Aufwand und der Effektivität eines täglichen telemedizinischen Home Monitorings.

Ein bundesweites Netzwerk zertifizierter Therapiezentren verbessert die Früherkennung und Therapie von Brustkrebs. 229 Krankenhäuser lassen inzwischen die Qualität ihrer Arbeit regelmäßig von unabhängigen Gutachtern nach festgelegten Kriterien überprüfen – und das zusätzlich zu bereits bestehenden Maßnahmen der Qualitätssicherung.
Deutschland braucht bessere Therapieangebote und Wiedereingliederungshilfen für Menschen mit Schädelhirnverletzungen. Dazu muss aus dem Sozialgesetzbuch IX, das die Rehabilitation regelt, verbindliches Recht werden - ein sogenanntes Teilhabesicherungsgesetz, dass es Menschen mit Behinderungen ermöglicht, ihre Ansprüche vor den Sozialgerichten einzuklagen.
Das Robert Koch-Institut hat mit zwei Publikationen eine umfassende Darstellung des Krebsgeschehens in Deutschland vorgelegt: Die Veröffentlichung "Verbreitung von Krebserkrankungen in Deutschland" ist erstmals erschienen und enthält Schätzungen zur Zahl der Menschen, die derzeit an Krebs erkrankt sind. Die zweite Publikation ist die gemeinsam mit der Gesellschaft der Epidemiologischen…

Auf dem Deutschen Krebskongress vom 24. bis 27. Februar 2010 in Berlin wird die erste nationale Patientenleitlinie zum Thema Brustkrebs vorgestellt - ein Meilenstein für die Information betroffener Frauen. Die Patientenleitlinie behandelt die Ersterkrankung an Brustkrebs und DCIS (duktales Karzinom in situ, englisch: ductal carcinoma in situ), einer Sonderform des Brustkrebses.

Die Krankheitsbilder, deren Behandlung in das Fachgebiet des Urologen fallen, können zunächst in zwei Hauptgruppen unterteilt werden: Zum einen geschlechtspezifische Erkrankungen, von denen nur Männer betroffen sind, und zum anderen nicht geschlechtsspezifische Erkrankungen, an denen sowohl Männer als auch Frauen leiden können.
Die Ultraschalluntersuchung der weiblichen Brust verbessert bei Frauen mit dichtem Gewebe die Früherkennung von Brustkrebs. Bei einer solchen Mammasonografie liegt die Erkennungsrate, das zeigen Studien, bei bis zu 88 Prozent. Die Karzinom-Nachweisquote bei der röntgenologischen Mammografie hingegen liegt bei 56 Prozent. Die Ultraschalluntersuchung der weiblichen Brust durch den…
Die Behauptung "Patienten wollen Ärzte statt Apparate" ist widerlegt. In Verbindung mit einem Arztgespräch ist Apparatemedizin sogar ein sehr begehrter Bestandteil der medizinischen Versorgung.

Radiologie ist heute mehr als einfach „nur Bilder machen” — durch höhere Auflösung spielen bildgebende Verfahren in vielen Fachgebieten eine Schlüsselrolle. Für kaum ein anderes Fach in der Medizin ist der Austausch mit anderen Disziplinen solch wesentlicher Bestandteil in der alltäglichen Praxis. Insbesondere aus der modernen Tumordiagnose und -therapie ist die Radiologie heute nicht…
Seit heute ist die Anmeldung zum 90. Deutschen Röntgenkongress freigeschaltet. Vom 20. bis 23. Mai werden in Berlin wieder mehr als 7.000 Teilnehmer erwartet. Schwerpunkt des größten deutschsprachigen Kongresses der bildgebenden Medizin ist in diesem Jahr die onkologische Radiologie - der Kongress wird daher gemeinsam mit der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. ausgerichtet.
Verfahren zur Qualitätssicherung aus der Wirtschaft lassen sich auch auf den medizinischen Bereich übertragen. Zu diesem Schluss kommen Mediziner um Professor Diethelm Wallwiener, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Senologie und Leiter der Universitäts-Frauenklinik Tübingen, nach einer Studie zum Leistungsvergleich, also dem Benchmarking, deutscher Brustzentren.