Suchen nach: "Darm" - 470 Resultate

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Molekulare Achillesferse

Neuer Ansatz könnte Darmkrebs "aushungern"

Woher zieht ein bösartiger Tumor die Energie, die er braucht, um immer weiter wachsen zu können? Das ist eine zentrale Frage der Krebsforschung. Denn: Kennt man die Energiequelle, könnte man dem Tumor vielleicht die Zufuhr abschneiden, ihn sozusagen „aushungern“. Die Grundlagen genau dafür haben jetzt Forscher und Mediziner der Technischen Universität München (TUM) am…

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E.coli, Klebsiella pneumoniae & Co.

Resistente Keime: Rückschlag für vielversprechendes Kombi-Präparat

Eine neue Kombination zweier antimikrobieller Substanzen galt als Hoffnungsträger für die Behandlung von Infektionen durch Enterobakterien – doch eine aktuelle Studie an der Justus-Liebig-Universität (JLU) und dem Deutschen Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) machte diese Hoffnung nun zunichte. Schon vor dem Einsatz der Substanzen in Deutschland fanden die Wissenschaftler Bakterien,…

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Reduzierung von Nebenwirkungen

Krebstherapie: Antikörper, die sich erst am Tumor 'scharf schalten'

Auf therapeutischen Antikörpern ruht eine große Hoffnung der Krebstherapie. Forschende der TU Darmstadt und der Firma Merck haben einen Weg gefunden, Antikörper erst am Tumor selbst zu aktivieren. So werden unerwünschte Nebenwirkungen in gesundem Gewebe vermieden. Die Ergebnisse der Forschung wurden in der Fachzeitschrift „Frontiers in Immunology“ veröffentlicht.

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Mikrobiom-Forschung

Den Mikroben in Klinikzimmern auf der Spur

Sie sind an der Türklinke, im Waschbecken und am Boden: Jedes Zimmer wird von ganz bestimmten Arten von Bakterien besiedelt – natürlich auch im Krankenhaus. Ein Forschungsteam aus Jena und Berlin untersuchte über ein halbes Jahr lang, wie Bakterien Stationszimmer in einem Klinikneubau besiedeln. Darunter sind auch Krankheitserreger, deren Menge jedoch relativ konstant bleibt. In der jetzt im…

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Früherkennung & Vorsorge

Mikro-RNAs im Blut zeigen Darmkrebsrisiko

Über die Bestimmung von sieben Mikro-RNAs (miRNAs) im Blut lässt sich das Risiko für Darmkrebs besser vorhersagen als mit herkömmlichen Methoden - bereits viele Jahre vor der Diagnose. In einer aktuellen Studie konnten Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum und vom Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg zeigen, dass das miRNA-Profil eine höhere…

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Colitis ulcerosa & Co.

Neue Erkenntnisse zu chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen

Warum Menschen an chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) wie der Colitis ulcerosa erkranken, ist nur bruchstückhaft verstanden. Man weiß jedoch, dass die Bakterien der Darmflora und eine Fehlsteuerung des Immunsystems eine wichtige Rolle spielen. Bei CED-Erkrankten sterben vermehrt Zellen in der Darmwand, die sogenannten Epithelzellen, ab. Daraufhin gelangen Bakterien aus dem Inneren…

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Impfstofftypen, Datenlage, Zeitpunkt

FAQ zur Covid-19-Impfung für schwangere und stillende Frauen

Ist die Covid-19-Impfung sicher für mein Kind und mich? Welcher Impfstofftyp ist am besten geeignet? Ist die Impfung an jedem Zeitpunkt der Schwangerschaft gleich sicher und wirksam? Die häufigsten Fragen zum Thema Corona-Schutzimpfung für schwangere und stillende Frauen beantwortet jetzt ein aktuelles FAQ der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe.

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Coronavirus-Forschung

Wie SARS-CoV-2 Teile der Immunabwehr 'kapert'

Wie gelingt es dem Coronavirus sich so effektiv auszubreiten? Das liegt unter anderem daran, dass es sich ursprüngliche Gegner zu Helfern macht. Wissenschaftler des Universitätsklinikums Ulm haben in einer Studie gezeigt, dass SARS-CoV-2 sogenannte Interferon-induzierten Transmembranproteine (IFITMs) benutzt, um effektiver in Wirtszellen einzudringen. IFITMs sind eigentlich für ihre antivirale…

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Adjuvante Immuntherapie

Speisenröhrenkrebs: Neue Studie gibt Anlass zur Hoffnung

Forschern der Universitätsmedizin Mainz ist es in Zusammenarbeit mit internationalen Kooperationspartnern gelungen, eine neue und erfolgversprechende Behandlungsoption für Patienten mit wiedergekehrtem Speiseröhren- oder oberen Magenkrebs zu entdecken. Wird die bisherige Standardbehandlung, bestehend aus Chemo- und Bestrahlungstherapie sowie einer Operation, um eine postoperative…

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Prognose

Wie KI schon bald den Klinikalltag erleichtert

Noch ist künstliche Intelligenz in Krankenhäusern rar. Doch die Forschungen des Fraunhofer-Instituts für Graphische Datenverarbeitung IGD zeigen, dass es nicht mehr lange dauern kann, bis Algorithmen den Klinikalltag erleichtern.

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MSI-Tumoren

Schutzimpfung gegen erblichen Darmkrebs: vielversprechender Ansatz

Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum und vom Universitätsklinikum Heidelberg konnten erstmals die Entstehung von erblichem Darmkrebs mit einer Schutzimpfung hinauszögern. Mäuse mit einer erblichen Veranlagung für Darmkrebs überlebten nach Impfung signifikant länger als ungeimpfte Artgenossen. Eine Kombination der Impfung mit einem entzündungshemmenden Medikament steigerte…

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Molekulare Schwachstelle

Neuer Behandlungsansatz gegen aggressiven Darmkrebs

Darmkrebs ist deutschlandweit die zweithäufigste Tumorerkrankung bei Frauen und die dritthäufigste bei Männern. Nicht selten bilden Tumoren des Darms gefährliche Metastasen in anderen Organen aus. Ein Team unter Leitung von Wissenschaftlern am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) in Dresden und Heidelberg und vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) hat nun einen neuen…

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Gesundheitsökonomie

Warum sich zertifizierte Krebszentren unterm Strich doch rechnen

Qualitätssicherung in der Krebsmedizin hat den Ruf, aufwändig und teuer zu sein. Eine Kosten-Effektivitäts-Analyse zeigt jetzt erstmals, dass Patienten, die in zertifizierten Krebszentren behandelt wurden, nicht nur länger überlebten als Patienten in nicht-zertifizierten Kliniken, sondern auch geringere Kosten verursachten – trotz des Mehraufwands. Dies ermittelten Wissenschaftler am DKFZ…

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Neurologische Komplikationen

Guillain-Barré-Syndrom nach Covid-Impfung: Forscher gehen Zusammenhang auf den Grund

Im Zusammenhang mit Covid-19-Impfungen kann es in sehr seltenen Fällen zu Komplikationen kommen. Ein Bericht der New York Times unter Berufung auf das nationale „Vaccine Adverse Event Reporting System (VAERS)“ stellte einen möglichen Zusammenhang von 100 Fällen eines Guillain-Barré-Syndroms (GBS) mit der Impfung des Vakzins von Johnson und Johnson her. Auch im zeitlichen Zusammenhang mit…

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Digitale Pathologie

KI revolutioniert Diagnostik von Magen- und Brustkrebs

Gemeinsam mit den Dresdener Start-Up asgen wird am Institut für Pathologie des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden ein auf Künstlicher Intelligenz (KI) basiertes Softwaresystem für die Verwendung in der Krebsdiagnostik erprobt. Das Vorhaben, das sich aktuell in der Validierungsphase befindet, ist Teil des BMWi-geförderten Leuchtturmprojektes EMPAIA und fügt sich in die Strategie…

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Unerwarteter Fund

Bandwurm-Mittel könnte gegen Covid-19 helfen

Forschende des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF) an der Charité – Universitätsmedizin Berlin und der Universität Bonn haben analysiert, wie SARS-CoV-2 den Stoffwechsel der Wirtszelle zu seinen Gunsten umprogrammiert. Wie sie im Fachblatt Nature Communications berichten, konnten sie so vier Wirkstoffe identifizieren, die die Vermehrung des Virus in Zellen hemmen: die…

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Medikation beim Magenkarzinom

Magenkrebs: Maßgeschneiderte Therapie hilft Betroffenen

Das Magenkarzinom ist die fünfthäufigste Krebserkrankung weltweit. Bei den krebsbedingten Todesursachen steht es auf einem traurigen dritten Platz. Schuld daran ist die späte Diagnose und die rasche Ausbreitung von Tumorzellen im Körper. Experten der Leipziger Universitätsmedizin haben untersucht, wie die Behandlung verbessert sowie individualisiert werden kann und ihre Ergebnisse in der…

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Screening

Studie zeigt Effekte der Darmkrebsvorsorge im europaweiten Vergleich

Die Programme zur Darmkrebsvorsorge unterscheiden sich erheblich zwischen den einzelnen europäischen Ländern. Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum zeigten nun: In allen Ländern, die bereits früh ein umfassendes Vorsorgeprogramm eingeführt hatten, sank die altersstandardisierte Darmkrebs-Inzidenz erheblich. Wo keine Vorsorgeprogramme angeboten werden, stieg sie dagegen. Je…

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Übersichtsarbeit ordnet Ergebnisse ein

Gesichertes Wissen über Covid-19

Die seit anderthalb Jahren währende Covid-19-Pandemie hat einen beispiellosen Wettlauf um wissenschaftliche Erkenntnisse angestoßen, wie die Ansteckung zurückgedrängt und die Ausmaße und Folgen der Erkrankung begrenzt werden können. Die daraus entstehende Flut von wissenschaftlichen Daten nahezu aller biomedizinischen Fachdisziplinen ist selbst für Experten kaum noch beherrschbar. Es…

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Streuungs-Mechanismus

Forscher entschlüsseln Metastasenbildung bei Prostatakrebs

Wenn der Prostatakrebs in den Knochen streut, führt das nicht selten zum Tod des Patienten. Leider wirken in diesem Stadium etablierte Therapieoptionen nicht mehr, deshalb suchen Forscher nach neuen Wirkstoffen. Ein internationales Forscherteam unter maßgeblicher Beteiligung von Prof. Dr. Michael Muders von der Universität Bonn zeigt, dass eine Blockade des Proteins Neuropilin 2 neue…

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Rheuma, Darmentzündung, Schuppenflechte

Neue Erkenntnisse zur Corona-Impfung bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen

Rheuma, Darmentzündung und Schuppenflechte sind Beispiele für Erkrankungen, bei denen das Immunsystem falsch und überschießend reagiert und Betroffene einer intensiven Behandlung mit entzündungshemmenden Medikamenten bedürfen. Wie gut solche Patienten auf eine Corona-Impfung ansprechen, wurde nun von Wissenschaftlern des Deutschen Zentrums Immuntherapie (DZI) am Universitätsklinikum…

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Erste Zeichen lange vor der Diagnose

Früherkennung von Parkinson: Neue Erkenntnisse

Die Kieler Neurologin Daniela Berg lenkt mit ihrem Team in einer aktuellen Publikation den Blick auf die Frühphase der Parkinsonkrankheit, da diese eine Vorhersage über den Krankheitsverlauf ermöglicht. Die Parkinsonkrankheit ist eine fortschreitende Erkrankung des Gehirns, die durch das Absterben von speziellen Nervenzellen verursacht wird.

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Helminthen

Wurmbefall im Darm kann Virenabwehr beeinträchtigen

Eine Infektion mit parasitischen Eingeweidewürmern, sogenannten Helminthen, kann augenscheinlich dafür sorgen, dass virale Infektionen anderswo im Körper erheblich schwerwiegender verlaufen. Das zeigt eine Studie unter Federführung der Universitäten Kapstadt und Bonn. Demnach entwickelten Helminthen-befallene Mäuse nach einer Infektion mit Genital-Herpesviren deutlich gravierendere…

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Intrahepatisches Cholangiokarzinom

Neuer Therapieansatz bei Gallengangkrebs

Das intrahepatische Cholangiokarzinom (ICC) entsteht innerhalb der Leber. Mit ein bis zwei Fällen pro 100.000 Einwohnern in Deutschland zählt das ICC zwar insgesamt zu den seltenen Erkrankungen, ist aber der zweithäufigste Leberkrebs. Der aggressive Gallengangtumor bleibt lange klinisch unauffällig, so dass er oft erst spät erkannt wird. Weil der Tumor zudem nur eingeschränkt auf…

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Auf die Muskelbeschaffenheit achten

Nach Darmkrebs: Gewicht halten allein reicht nicht

Darmkrebs-Überlebende, die zwar ein stabiles Körpergewicht gehalten, aber Muskeln verloren und Fettablagerungen in den Muskeln bekommen haben, verfügen laut einer Studie des Pennington Biomedical Research Center über ein um 40 Prozent höheres Risiko eines vorzeitigen Todes als jene Patienten, die beide Gesundheitsprobleme vermeiden konnten. Laut dem Studienautor Justin C. Brown sollten es…

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Diagnose und Behandlung

Schweres Rheuma kommt bereits bei kleinen Kindern vor

Rheuma ist eine reine Alterserkrankung? Keineswegs! Zum „World yOung Rheumatic Diseases Day“ (WORD Day) möchten Experten der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden die Öffentlichkeit für die in dieser Altersgruppe seltene Erkrankung sensibilisieren und auf die Bedeutung einer frühzeitigen Diagnostik hinweisen. Gemeinsam mit ihren…

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"CoBot" Assistenzsystem verhindert Nervenschäden

Mit Künstlicher Intelligenz gegen den Enddarmkrebs

Tumor-Operationen im Bereich des Enddarms erfolgen entlang einer millimeterdünnen Schicht. Werden dort wichtige Nerven beschädigt, kann das zu Inkontinenz und Störungen der Sexualfunktion führen. Wissenschaftler vom Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen Dresden und vom Else Kröner Fresenius Zentrum für Digitale Gesundheit entwickeln deshalb ein computerbasiertes Assistenzsystem, das das…

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Darmkrebs

Chemotherapie mit weniger Nebenwirkungen auf dem Prüfstand

Die Deutsche Rektumkarzinom-Studiengruppe überprüft nun in einer klinischen Studie eine neue Chemotherapie-Strategie, die die Therapie von Patienten mit Enddarmkrebs verbessern soll. Die Deutsche Krebshilfe fördert die Studie mit rund 2,5 Millionen Euro. Darmkrebs ist eine der häufigsten Tumorarten. In Deutschland erkranken jedes Jahr rund 58.800 Menschen neu daran. Der wichtigste Baustein in…

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Metabolom-Forschung

Multimorbidität: Forscher sind gemeinsamen Ursachen auf der Spur

Viele ältere Menschen leiden an mehreren Krankheiten gleichzeitig, die häufig eine gemeinsame Ursache haben. Dies weisen Wissenschaftler des Berlin Institute of Health (BIH) in der Charité – Universitätsmedizin Berlin gemeinsam mit Kollegen aus München und Großbritannien nach. Hierzu werteten sie Daten von mehr als 11.000 Studienteilnehmern aus, von denen sowohl Krankheitsverläufe als…

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Singulett-Kontrast-Bildgebung

Hyperpolarisierte MRT ermöglicht Echtzeit-Blick auf Stoffwechselprozesse

Ein neues Feld, sowohl für die Forschung als auch für die Anwendung, ist die hyperpolarisierte Magnetresonanztomografie. Wissenschaftler der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und des Helmholtz-Instituts Mainz (HIM) haben eine neue Technik vorgestellt, mit der Stoffwechselprozesse im Körper beobachtet werden können. Die Singulett-Kontrast-Magnetresonanztomografie nutzt dabei einfach…

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Darmschleimhaut erforscht

Nahrungsmittelunverträglichkeit: 'Unsichtbare' Entzündung kann Ursache sein

Nahrungsmittelunverträglichkeiten haben in den vergangenen Jahren zugenommen. Die Basisdiagnostik für Nahrungsmittelallergien – eine spezielle Form von Unverträglichkeiten – stellen weiterhin sogenannte Prick-Tests auf der Haut und laborchemische Untersuchungen von spezifischen Antikörpern im Blut dar. Unverträglichkeiten gegenüber bestimmten Kohlenhydraten können mithilfe von…

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Morbus Wilson, Porphyrien & Co.

Seltene Erkrankungen der Leber: erstaunlich vielfältig, erstaunlich häufig

Zum Rare Disease Day, dem Tag der seltenen Erkrankungen, der seit 2008 jedes Jahr am letzten Tag im Februar stattfindet, weist die Deutsche Leberstiftung auf seltene Erkrankungen hin, die insgesamt recht häufig sind. Viele von ihnen können auch zu einer Leberschädigung führen. Inzwischen gibt es für etliche Erkrankungen Behandlungsmöglichkeiten – deshalb ist die entsprechende Diagnose…

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Neuer Therapieansatz für Autoimmunerkrankungen

Multiple Sklerose: Forscher untersuchen Potential von Antibiotika

Bei bestimmten Antibiotika tritt ein immunhemmender Wirkmechanismus auf. Dieser könnte sich auch für die Behandlung von Autoimmunerkrankungen wie beispielsweise Multiple Sklerose (MS) eignen. Das berichten Wissenschaftler des Instituts für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene der Universitätsmedizin Mainz in der Zeitschrift „Immunity“. Über diesen Mechanismus konnten im Mausmodell die…

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Unterstützung aus der Ferne

Teleradiologie mit Konzept und Kniffen

Teleradiologie ist ein probates Mittel, Radiologen in Kliniken zu entlasten und Befundung auch außerhalb regulärer Dienstzeiten sicherzustellen. Daher greifen mittlerweile viele Kliniken und Praxen auf externe Unterstützung aus der Ferne zurück. Die Qualität der abgelieferten Befunde, die verwendeten Technologien und die umgesetzten Prozesse entsprechen dabei nicht immer den Erwartungen.

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KI und Roboter

Smarte Chirurgie – von technischer Faszination zur medizinischen Realität

Der Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) im Gesundheitswesen eröffnet eine Welt voller unglaublicher Technologien, die alle Bereiche der Medizin verändern wird. „Wir befinden uns mitten in einer Cyberrevolution in der Medizin“, sagt Professor Konrad Karcz vom Klinikum der LMU München. „So entwickelt sich der Einsatz von KI in der Chirurgie rasant weiter. Intelligente Geräte werden die…

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Antiviralen Botenstoffe

Covid-19: Ein Immun-Mechanismus, der nach hinten losgeht

Mit antiviralen Botenstoffen will das Immunsystem SARS-CoV-2 eigentlich bekämpfen. Ein Forschungsteam der Charité – Universitätsmedizin Berlin und des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC) hat nun gezeigt, wie ein solcher Botenstoff die Vermehrung des Virus begünstigen kann. Die Ergebnisse sind im Fachjournal EMBO Molecular Medicine…

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Genom-Studie

Blutgruppe bestimmt Mikrobiom im Darm mit

Wissenschaftler weltweit erforschen seit einigen Jahren, inwiefern die Mikroorganismen, die in und auf dem menschlichen Körper leben, zentrale Lebensprozesse und damit Gesundheit und Krankheit beeinflussen. Sie gehen heute davon aus, dass es einen Zusammenhang zwischen der Gesamtheit der mikrobiellen Besiedlung, dem menschlichen Mikrobiom, und der Entstehung von Krankheiten gibt. Speziell…

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Krebsforschung

CAR-T-Zelltherapie: Eine wirksame Waffe gegen Lymphome

Forschende am Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC) haben eine neue Variante der CAR-T-Zell-Therapie entwickelt. Im Fachblatt „Nature Communications“ zeigt das Team, dass sich das Verfahren vor allem bei follikulären Lymphomen und chronisch-lymphatischer Leukämie, der häufigsten Form von Blutkrebs, als sehr effektiv erweist.

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Darmkrebs im Visier

Forscher entdecken Achillesferse von Tumorzellen

Darmkrebsstammzellen haben einen wunden Punkt: das Enzym Mll1. Wird es blockiert, entstehen keine neuen Tumore im Körper. Dies hat nun ein MDC-Team um Walter Birchmeier in Nature Communications gezeigt. Seitdem in Deutschland die Darmspiegelung zur Krebsfrüherkennung eingeführt wurde, sank die Zahl der jährlichen Krebsdiagnosen im fortgeschrittenen Stadium. Denn Krebsvorstufen können nun…

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Krebschirurgie-Tool "SurgOmics"

App warnt vor lebensbedrohlichen Komplikationen im OP

Forscher am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen Dresden (NCT/UCC) sowie der Hochschulmedizin Dresden und des Universitätsklinikums Heidelberg entwickeln eine Methode der Künstlichen Intelligenz (KI), mit der Computer das Risiko für Komplikationen vor, während und nach einer Krebsoperation vorhersagen sollen.

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Künftige Coronavirus-Generationen

So bereiten sich Forscher auf “SARS-CoV3” vor

Ein internationaler Forschungsverbund hat erstmals RNA-Faltungsstrukturen des SARS-CoV2-Genoms beobachtet, mit denen das Virus den Infektionsverlauf steuert. Da diese Strukturen bei verschiedenen Beta-Coronaviren sehr ähnlich sind, legen die Wissenschaftler damit nicht nur die Grundlagen für die gezielte Entwicklung neuartiger Medikamente zur Covid-19-Behandlung, sondern auch für…

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Gesunder Lebensstil

Diabetes-Vorsorge schützt auch vor Krebs

Zum Weltdiabetestag am 14. November informiert das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) über die Zusammenhänge zwischen Krebs und Diabetes – und warum ein gesunder Lebensstil das Risiko für beide schwere Erkrankungen zugleich senken kann. Diabetes Typ 2 ist weltweit auf dem Vormarsch: Nach Angaben der WHO waren 1980 rund 108 Millionen Menschen von der schweren Stoffwechselerkrankung…

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Bedeutung des Fachgebiets in der Corona-Krise

virtual.MEDICA präsentiert Spitzenthemen der Labormedizin

Wie können Diagnosen mit Hilfe topaktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse noch sicherer und schneller erfolgen? Und wie lassen sich eine Vielzahl von Informationen so verknüpfen und auswerten, dass sich daraus neue Therapieoptionen ergeben? Um diese und viele weitere Fragen geht es beim MEDICA LABMED FORUM, das in diesem Jahr pandemiebedingt digital und für registrierte Online-Besucher…

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Verbindung in rotem Fleisch

Darmkrebs: Forscher entschlüsseln Rolle von Häm-Eisen

Dass ein übermäßiger Verzehr von rotem Fleisch das Risiko erhöht, an Darmkrebs zu erkranken, ist bekannt. Die organische Verbindung „Häm-Eisen“ steht im Verdacht, für die krebsfördernde Wirkung verantwortlich zu sein. Einem Forscherteam der TU Kaiserslautern um Professor Jörg Fahrer ist es jetzt gelungen, die toxische Wirkung von Häm-Eisen in gesunden Darmzellen zu beschreiben. Dabei…

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Förderung für Forschungsprojekt

Wenn Tumorzellen den Halt verlieren

Metastasen sind die häufigste Todesursache bei Krebspatienten. Die Streuung von Tumorzellen aus dem Primärtumor in andere Organe hängt unter anderem von der Verbindung zwischen den Tumorzellen und dem sie umgebenden Gewebe ab. Ein Kooperationsprojekt, bei dem Wissenschaftler untersuchen, wie Tumorzellen „den Halt verlieren können“, erhält jetzt eine Förderung in Höhe von 900.000 Euro…

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Ein Jahr als Senhance-Referenzzentrum

Robotersystem entlastet Chirurgen und erhöht Patientensicherheit

Als erstes Krankenhaus in der Region Niederrhein ging das Evangelische Krankenhaus Wesel (EVK) im August 2019 mit einem Robotersystem an den Markt. Das Senhance® Surgical Robotic System der Firma Transenterix wurde zunächst für minimal-invasive Operationen in der Allgemeinchirurgie eingesetzt, inzwischen konnte der Einsatzbereich deutlich erweitert werden. Die Erfahrungen sind durchweg…

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Sportinduzierte Myokine

So hilft Sporttherapie bei der Bekämpfung von Krebszellen

Sport und Bewegung scheinen neben den verschiedenen positiven Auswirkungen auf Körper und Geist auch einen direkten Einfluss auf die Entstehung und das Fortschreiten einer Krebserkrankung zu haben. Nun konnte ein Forschungsteam des Universitätsklinikums Erlangen der FAU zeigen, dass diese direkten anti-tumoralen Mechanismen auch bei schwer erkrankten Krebspatienten durch eine Sporttherapie…

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Internationales Expertentreffen

Kräfte bündeln im Kampf gegen Krebs

2,7 Millionen EU-Bürger werden im Jahr 2020 an Krebs erkranken, fast die Hälfte wird an der Krankheit sterben. Bereits jetzt leben 12 Millionen Europäer mit einer Krebserkrankung, Tendenz steigend. Ob und wie Betroffene überleben, hängt nicht zuletzt davon ab, in welchem Land sie leben. Um das zu ändern und die Krebsbehandlung in Europa zu verbessern, luden das Deutsche…

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Krebsforschung

Die kontinuierliche Evolution von Krebszellen

Ein neuer Algorithmus zeigt, dass die Zellen eines Tumors fortlaufend ihr Genom umgestalten – eine Evolution im Schnelldurchlauf, die bei zahlreichen Tumorarten vorkommt. Doch welche Veränderungen nützen dem Tumor und tragen zur Metastasierung bei? Sie zu erkennen, könnte zu neuen Therapien beitragen.

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Früherkennung

Prostatakrebs-Risiko: Die Rolle der Verwandten

Erkranken Vater oder Bruder an einem Prostatakarzinom, hat auch der Sohn oder Bruder ein erhöhtes Risiko für diese Krebsart. Ob dies auch gilt, wenn bei Verwandten Krebsvorstufen entdeckt werden, war bisher noch nicht bekannt. Jetzt haben Wissenschaftler die Daten von über sechs Millionen Männern ausgewertet, um herauszufinden, wie hoch das Risiko für Prostatakrebs in diesem Fall ist.…

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Wehrhafte Darmflora

So "programmieren" Darmbakterien unsere Antikörper

Unsere Darmflora enthält Billionen von Bakterien, die nicht nur für unsere Verdauung, sondern auch für ein gesundes Immunsystem unerlässlich sind. Forschende des Departments für BioMedical Research (DBMR) der Universität Bern und des Inselspitals, Universitätsspital Bern, konnten nun zeigen, wie diese gutartigen Darmbakterien die weißen Blutkörperchen zur Produktion von Antikörpern…

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Bildbasierte Krebsdiagnostik

KI erkennt genetische Veränderungen von Tumoren

Forscher der Uniklinik RWTH Aachen entwickelten in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), dem Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK) und dem Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg eine computerbasierte Methode, um Mutationen in bösartigen Tumoren, unter anderem bei Brust-, Lungen- und Darmkrebs, zu diagnostizieren. Die…

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Non-Stop-Mutationen

Fehlender "Stopp-Schalter" in Proteinen kann Krebs auslösen

Erbgutveränderungen können in bestimmten Fällen dazu führen, dass Proteine länger werden als vorgesehen. Das kann gravierende Folgen haben, wie Forscher jetzt nachgewiesen haben. Gemeinsam identifizierten und analysierten die Wissenschaftler des Universitätsklinikums Freiburg und vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) mit Partnern im Deutschen Konsortium für Translationale…

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3D-Microprinting

Kleinstes Endoskop liefert 3D-Bilder aus dem Inneren von Adern

Forschende der Universitäten Stuttgart und Adelaide sowie weiterer Forschungseinrichtungen in Australien entwickelten eine im 3D-Druck hergestellte Mikrooptik mit einem Durchmesser von nur 125 Mikrometern. Dies ermöglicht erstmals endoskopische Untersuchungen von Ablagerungen in Herzkranzgefäßen oder in der Halsschlagader und hilft, die Gefahr eines Schlaganfalls oder Herzinfarkts frühzeitig…

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Demenz-Prävention

Alzheimer: Proteine im Darm als Frühwarnsystem?

Eine Ansammlung fehlgefalteter Proteine im Darm trägt laut einer Studie der Chinese University of Hong Kong bei Mäusen zum Entstehen von Alzheimer-ähnlichen Symptomen bei. Die im "Journal of Physiology" veröffentlichten Forschungsergebnisse legen einen neuen Behandlungsansatz nahe, der auf den Darm abzielt, noch bevor bei Patienten Symptome einer kognitiven Beeinträchtigung…

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Deutsche Krebsgesellschaft

Professor Dr. Thomas Seufferlein ist neuer DKG-Präsident

Der Ärztliche Direktor der Klinik für Innere Medizin I am Universitätsklinikum Ulm, Professor Dr. Thomas Seufferlein, ist zum Präsidenten der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) gewählt worden. Das höchste Organ der DKG, die Delegiertenversammlung, hat am 19.06.2020 einen neuen Vorstand bestimmt. Für die nächsten zwei Jahre wählten die Mitglieder Professor Seufferlein in das Amt des…

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Befundung per Stuhltest

Darmkrebsfrüherkennung: je leichter, desto häufiger

Gesetzlich krankenversicherte Männer und Frauen haben ab dem Alter von 50 Jahren Anspruch auf einen kostenlosen immunologischen Stuhltest zur Darmkrebsfrüherkennung. Bislang nutzen nur Wenige dieses Angebot. Jetzt zeigt eine Studie, die Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) gemeinsam mit der AOK Baden-Württemberg, dem Hausärzteverband und MEDI Baden-Württemberg…

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Theodor-Frerichs-Preis

Auszeichnung für zwei Arbeiten aus dem Bereich der Tumorgenetik

Meist sind es mehrere Mutationen im Zell-Erbgut, die der Entstehung einer Krebszelle vorausgehen. Besonders häufig entstehen solche genetischen Veränderungen, wenn die Reparaturmechanismen der DNA defekt sind – sie tragen normalerweise dafür Sorge, dass Fehler beim Kopieren des Erbguts, die etwa durch Bestrahlung oder durch Gifte auftreten, sofort korrigiert werden. Zwei Forschungsarbeiten,…

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Studie

Darmbakterien kommunizieren mit ihrem Wirt

Im Rahmen einer Studie, die den Einfluss des Bakteriums Prevotella spp. auf entzündliche Darmerkrankungen in der Maus untersucht, konnte Dr. Meina Neumann-Schaal, Leiterin der Nachwuchsgruppe Bakterielle Metabolomik am Leibniz-Institut DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen GmbH in Braunschweig zeigen, dass das Vorhandensein des Bakterium die Stoffwechselprodukte im Darm…

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SmICS gegen COVID-19

Smarte Software hilft bei Verfolgung von SARS-CoV-2-Infektionen

Im Kampf gegen das neue Coronavirus SARS-CoV-2 setzt die Universitätsmedizin Göttingen (UMG) auf einen elektronischen Helfer: Über das Computer-basierte Frühwarnsystem SmICS lassen sich Infektionen, Verdachtsfälle und mögliche Übertragungswege im Klinikbetrieb aufspüren und so frühzeitig eindämmen. Die von Forschern an der UMG mitentwickelte Software wird seit Mitte Mai 2020 im Rahmen…

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Zusammenhang erforscht

Diabetes: Ein Risikofaktor für frühen Darmkrebs

Um herauszufinden, wie hoch das Darmkrebsrisiko für Diabetiker ist, haben Wissenschaftler die Daten von fast 13 Millionen Personen ausgewertet. Die Forscher vom Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg konnten zeigen, dass Diabetiker ein vergleichbar hohes Darmkrebsrisiko haben wie Menschen, in deren Familien gehäuft Darmkrebs…

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Robotik innovativ

Mikroroboter rollt tief ins Körperinnere

Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Intelligente Systeme (MPI-IS) in Stuttgart haben einen winzigen Mikroroboter entwickelt, der einem weißen Blutkörperchen ähnelt, das sich seinen Weg durch den Blutkreislauf bahnt. Der Roboter hat die Form und Größe eines Leukozyten und bewegt sich wie dieser rollend vorwärts. Möglicherweise ist der Mikroroller damit auf dem besten Weg, die…

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Zellveränderungen durch das Coronavirus

Neue Ansatzpunkte für COVID-19-Therapie entdeckt

Wie das SARS-CoV-2-Virus, der Erreger von COVID-19, menschliche Zellen verändert, konnte jetzt ein Team aus Biochemikern und Virologen der Goethe-Universität und des Universitätsklinikums Frankfurt beobachten. Dabei testeten die Wissenschaftler eine Reihe von Wirkstoffen in Modellversuchen im Labor, von denen einige die Vermehrung des Virus verlangsamten oder stoppten. Diese Ergebnisse…

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Bauchspeicheldrüsenentzündung

Forscher identifizieren Auslöser für Pankreatitis

An der Entstehung einer chronischen Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis) sind Mutationen in einem Ionenkanal in der Zellmembran beteiligt, der eine spezifische Durchlässigkeit für Kalziumionen besitzt. Diese bahnbrechende Entdeckung machte ein Forschungsteam der Technischen Universität München (TUM) zusammen mit weiteren Gruppen aus Deutschland, Japan und Frankreich. Damit könnten…

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Verzögerte Diagnose und Therapie

Angst vor COVID-19 gefährdet Krebspatienten

Weil sie sich vor einer möglichen Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 fürchten, bleiben viele Menschen aktuell Arztpraxen und Kliniken lieber fern. Doch das kann zu einer Verzögerung in der Diagnostik und Therapie anderer, lebensgefährlicher Erkrankungen führen. Das betrifft auch Krebserkrankungen.

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Organoide

'Mini-Därme' spüren Schwachstellen von Darmkrebs auf

Darmkrebs zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass es große Unterschiede zwischen den Tumoren einzelner Patienten gibt – auf genetischer Ebene und daher auch beim Ansprechen auf die Therapie. Forscher des Deutschen Konsortiums für Translationale Krebsforschung (DKTK) haben eine Methode entwickelt, um diese Unterschiede besser identifizieren zu können.

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Ursache für fehlende Immunabwehr entdeckt

Bessere Immuntherapie gegen Krebs

Das Immunsystem verteidigt uns nicht nur gegen Infektionen, sondern auch gegen Krebs. Der Schutz beruht insbesondere auf der Aktivierung von speziellen Zellen des Immunsystems, den CD8+ T-Zellen. Diese können Zellen als infiziert oder entartet erkennen und gezielt töten. „Die Fähigkeit des Immunsystems und speziell der CD8+ T-Zellen, Krebszellen in Geweben wie Lunge, Darm oder Leber zu…

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COVID-Schutzausrüstung für Klinikpersonal

Lassen sich FFP2-Schutzmasken mehrfach verwenden?

Die von Krankenhaus-Personal und Rettungskräften getragenen Atemschutzmasken vom Typ FFP2 können bedenkenlos mehrfach benutzt werden und erfüllen weiterhin strenge Hygiene-Standards, wenn sie zuvor bei 121°C zwanzig Minuten lang sterilisiert werden. Dies haben Analysen der TU Darmstadt für das Alice-Hospital Darmstadt ergeben. Die Ergebnisse können dazu beitragen, den Versorgungsengpass bei…

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COVID-19-Eintrittspforte

Einfallstor für das Coronavirus in der Nase identifiziert

Zwei Zelltypen in der Nase sind wahrscheinlich die ersten Eintrittspforten für das neue Coronavirus. Anhand von Daten aus dem Human Cell Atlas haben Forscher bei Becherzellen und Flimmerepithel in der Nase besonders viele der Proteine entdeckt, die SARS-CoV-2 nutzt, um in unsere Zellen zu gelangen. Dass Forscher des Wellcome Sanger Institutes, des Universitätsklinikums Groningen, der…

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AR-Sonographie

Per Augmented Reality Ultraschall direkt am Patienten sehen

Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Graphische Datenverarbeitung IGD in Darmstadt haben ein Verfahren entwickelt, das Ultraschallsonographie mit Augmented Reality (AR) kombiniert. Die "AR-Sonographie" versetzt Ärzte erstmals in die Lage, mit Hilfe einer AR-Brille Ultraschallbilder lagerichtig zu betrachten. Der Untersucher schaut dabei direkt auf den Patienten und muss nicht…

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Europäische Impfwoche 2020

HPV & Co.: Impfungen schützen auch vor Krebs

Während derzeit die ganze Welt der Entwicklung eines Impfstoffs gegen SARS-CoV-2 entgegenfiebert, werden andere, längst verfügbare Impfungen nicht in ausreichendem Maße wahrgenommen: So etwa die HPV-Impfung, die vor einer Infektion mit den wichtigsten krebsverursachenden Typen der humanen Papillomviren schützt - und damit der Entwicklung von Krebs vorbeugen kann.

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Gegen die Pandemie

Corona-Forschung: Gewebemodelle für schnelle Wirkstofftests

Die durch SARS-CoV-2 verursachte Pandemie schränkt öffentliches Leben und Wirtschaft in bisher ungekannter Weise ein. Entsprechend groß sind die weltweiten Forschungsanstrengungen, die Wissenslücken in Bezug auf den neuen Erreger zu füllen und wirksame Therapien zu entwickeln. Auch in Würzburg arbeiten Forscher des Fraunhofer-Translationszentrums für Regenerative Therapien gemeinsam mit…

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Darmkrebs-Forschung

Protein verhindert Tumorbildung in Darmschleimhaut

Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ), der Universität und vom Universitätsspital Zürich sowie vom Beatson Institut in Glasgow haben bei Mäusen mit MLC1 ein Protein identifiziert, das offenbar vor Darmkrebs schützt. Bislang war MLC1, das den programmierten Zelltod verhindert, als Zielstruktur neuer Krebstherapien untersucht worden. Die aktuellen Ergebnisse zeigen…

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Praxisbericht

So helfen OP-Roboter bei Darmkrebs

Darmkrebs gehört zu den häufigsten Tumorerkrankungen. In Deutschland erkranken jährlich rund 60.000 Menschen neu daran. Im Frühstadium ist heute bei 90 Prozent der Patienten eine Heilung möglich. „Häufig wird Darmkrebs aber erst spät erkannt, weil er zunächst kaum Beschwerden verursacht“, sagt Univ.-Prof. Dr. Andreas Pascher, Direktor der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und…

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Mikroben programmieren Genaktivität um

Der verblüffende Einfluss unserer Darmflora

Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und von der Hebrew University in Jerusalem zeigten bei Mäusen: Darmbakterien programmieren in Zellen der Darmschleimhaut die Aktivität des Erbguts um und nehmen damit erheblichen Einfluss auf die Entwicklung des gesunden Darms. Eine experimentell hervorgerufene akute Darmentzündung führte in den Schleimhautzellen der keimbesiedelten…

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"Cancer Scout" für die Pathologie

Mit KI zur personalisierten Krebstherapie

Jedes Jahr erkranken in Deutschland etwa 500.000 Menschen an bösartigen Tumoren. Mit der Entwicklung neuer, hochwirksamer Medikamente hat sich die Behandlung vieler Tumoren in den letzten Jahren radikal verändert. So bekommen immer mehr Patienten die Chance auf eine personalisierte Therapie gegen Krebs. Damit ein solches Medikament zum Einsatz kommen kann, müssen wichtige Voraussetzungen…

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Tumormutationslast als Biomarker

Wissenschaftler fühlen sechs Gentests für Krebs auf den Zahn

Die Menge an erworbenen Veränderungen im Erbgut im Tumorgewebe, die sogenannte Mutationslast, wird von Medizinern zunehmend als Biomarker genutzt, um vorhersagen zu können, welche Patienten von einer Immuntherapie profitieren könnten. Auf dem Markt gibt es inzwischen verschiedene Tests, die durch Analyse mehrerer hundert Gene Rückschlüsse auf diese Mutationslast zulassen. Heidelberger…

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Neuer Ansatz

Leukämieforschung: Zuckerentzug stoppt Entartung von Blutzellen

Leukämie entsteht durch die unkontrollierte Vermehrung unreife Blutzellen. Dies geschieht häufig aufgrund eines Umbaus des Erbguts, der zum Verschmelzen von Erbanlagen – einer sogenannten Genfusion – und somit zu einer veränderten Funktion der betroffenen Gene führt. Zudem benötigt das unkontrollierte Wachstum der Blutzellen viel Energie, die vornehmlich durch den Zuckerstoffwechsel,…

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Endosonographie

Ultraschall zur OP- und Therapieplanung bei Darmkrebs

Tückisch, gefährlich und häufig: Darmkrebs verursacht im frühen Stadium oft keine Symptome, ist jedoch bei Frauen in Deutschland die zweithäufigste und bei Männern die dritthäufigste Tumorerkrankung. Die Endosonographie spielt bei den Enddarmtumoren eine äußert wichtige Rolle, um das Tumorstadium exakt einzugrenzen und damit die notwendige Therapie gezielt zu planen. Bisher gelingt es…

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Sättigung vortäuschen

Mit Hirnstimulation gegen Depressionen und Essstörungen

Körpereigene Signale spielen eine wesentliche Rolle bei der Steuerung unseres Energiehaushalts. Wenn wir beispielsweise etwas essen, helfen uns Empfindungen wie Geruch und Geschmack bei der Vorbereitung der passenden Verdauung der Nahrung. Signale aus dem Magen liefern dabei eine wichtige Rückmeldung an das Gehirn, die wir als Sättigung empfinden. Das können zum Beispiel der Nährwert des…

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Stammzellen-Schwachstelle

Neuer Ansatz packt Nierenkrebs an der Wurzel

Forschende am Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC) haben die Stammzellen entdeckt, die für die häufigste Art Nierenkrebs verantwortlich sind. Das Team von Walter Birchmeier hat zudem einen Weg gefunden, das Wachstum dieser Tumore in drei Modellen der Erkrankung zu blockieren. Krebszellen sind nicht alle gleich. Tumore enthalten gefährliche…

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Intelligente Bildanalyse

KI verbessert Darmkrebs-Vorsorge

Um bei einer Darmspiegelung noch mehr und kleinere Krebsvorstufen sicher zu entdecken, setzen Endoskopie-Experten des Universitätsklinikums Freiburg jetzt auf Künstliche Intelligenz (KI). Das System analysiert während der Darmspiegelung (Koloskopie) die Live-Videobilder und markiert verdächtige Stellen auf dem Monitor mit einem grünen Rechteck. Studien zeigen, dass Ärzte damit etwa zehn…

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Darmbakterium

Clostridium difficile: hartnäckiger als gedacht

Das krankheitserregende Bakterium Clostridium difficile (C. diff) kann lebensgefährlichen Durchfall erzeugen und wird für die Mehrzahl von Darminfektionen in Spitälern verantwortlich gemacht. Obwohl bislang oft ein Zusammenhang mit der Gabe bestimmter Antibiotika vermutet wurde, zeigt nun eine Studie des Mikrobiologen Martin Polz in Nature Microbiology, dass dies nur eine lückenhafte…

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Immunologie

So werden T-Zellen zu 'Heilern' gemacht

Regulatorische T-Zellen regulieren eigentlich die Funktion von anderen Immunzellen. So sorgen sie dafür, dass Immunantworten kontrolliert ablaufen und es zu keiner unerwünschten Immunantwort kommt. Ein Teil dieser Zellen kann sich aber auch zu gewebeständigen regulatorischen T-Zellen spezialisieren, welche durch die Freisetzung von Substanzen zur Heilung verletzter Gewebe beitragen. Wo und wie…

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Tumorzellen unter der Lupe

Aggressiver Krebs: neuer Mechanismus entdeckt

Wissenschaftler des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden im Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen Dresden (NCT/UCC) haben gemeinsam mit einem internationalen Forscherteam in Laborversuchen einen bislang unbekannten Überlebensmechanismus im Zellkern besonders aggressiver Tumorzellen entschlüsselt. Eine wichtige Rolle hierbei spielt das proteinspaltende Enzym Caspase 8, das sich…

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Yersinia pseudotuberculosis

So merken Durchfallerreger, wann ihre Zeit gekommen ist

Viele bakterielle Krankheitserreger scheiden Giftstoffe aus, sobald sie sich im Wirt befinden, um dessen Immunantwort zu unterdrücken. Was genau auf molekularer Ebene passiert, wenn der Durchfallerreger Yersinia pseudotuberculosis auf Angriff schaltet, haben Forscher der Ruhr-Universität Bochum (RUB) untersucht. Sie nahmen dazu sogenannte RNA-Thermometer unter die Lupe, die den Bakterien…

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Extrakorporale Photopherese

Nebenwirkungen bei Krebstherapie: Lichttherapie kann helfen

Erst seit wenigen Jahren ist schwarzer Hautkrebs, auch Melanom genannt, medikamentös behandelbar. Allerdings kommt es bei jedem zweiten Patienten zu starken Autoimmunreaktionen wie Hautausschlag oder Durchfall. Dass sich diese mit einer speziellen Lichttherapie aufhalten lassen, haben jetzt Forscher des Universitätsklinikums Freiburg mit schweizerischen Kollegen gezeigt.

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Leuchtturmveranstaltung

Symposium führt medizinische Endoskopie in die nächste Dekade

Auftakt in ein hochinteressantes Kongressjahr und in eine für die Endoskopie vielversprechende neue Dekade: Vom 6. bis 8. Februar 2020 findet das Internationale Endoskopie Symposium Düsseldorf statt, und das bereits zum 22. Mal. Im Maritim Hotel Düsseldorf werden die Fortschritte in der gastroenterologischen Praxis und dazugehörige aktuelle Entwicklungen der endoskopischen Medizintechnik…

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Höhere Fallzahlen, geringere Sterblichkeit

Darmkrebs-OP: Warum sich Erfahrung bezahlt macht

Patienten mit Darmkrebs haben größere Überlebenschancen, wenn sie in Kliniken mit hohen Fallzahlen operiert werden. Denn dort bekommt man Komplikationen, die nach dem Eingriff auftreten können, besser in den Griff. Tumoren am Dickdarm, sogenannte kolorektale Karzinome, sind in Deutschland die zweit- bis dritthäufigsten Tumoren bei Frauen und bei Männern. Die operative Entfernung der…

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Weltpremiere

Maschine hält Spenderleber eine Woche am Leben

Ein multidisziplinäres Forscherteam am Forschungsplatz Zürich hat eine Maschine entwickelt, die eine Leber außerhalb des Körpers für eine Woche am Leben erhalten kann. Dies ermöglicht eine Behandlung der Leber vor der Transplantation und dürfte künftig vielen Menschen mit schweren Lebererkrankungen und Krebs das Leben retten. Bislang konnten Lebern nur für wenige Stunden außerhalb des…

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Vorsorge

Trotz Darmkrebs in der Familie: Früherkennung oft ungenutzt

Menschen, deren direkte Verwandte an Darmkrebs erkrankt sind, haben selbst ein erhöhtes Darmkrebsrisiko und sollten daher bereits ab dem Alter von 40 Jahren mit der Vorsorge beginnen. Dies gilt in Deutschland für etwa eine von zehn Personen zwischen 40 und 54 Jahren. Doch fast die Hälfte der Betroffenen nimmt diese Chance der risikoangepassten Früherkennung nicht wahr, wie Wissenschaftler aus…

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Doppelschlag gegen Tumoren

Neue Kombination verbessert Krebs-Immuntherapie deutlich

Der gleichzeitige Einsatz von Antikörpern, die auf zwei verschiedenen Wirkungsmechanismen beruhen, führt zu einer effektiveren Zerstörung von Tumoren. Dies zeigt eine im Fachjournal "PNAS" veröffentlichte Studie von medizinischen Onkologen und Wissenschaftlern der Universität Basel an Tiermodellen. Davon profitieren könnten vor allem Patienten mit Tumoren, die nicht auf bereits…

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Molekularer Schalter

Mechanismus hinter Magen-Keim Heliobacter pylori entschlüsselt

Infektionskrankheiten ausgelöst durch Bakterien und andere Mikroben stellen weltweit die häufigsten Todesursachen beim Menschen dar. Etwa die Hälfte der Weltbevölkerung trägt das Bakterium Helicobacter pylori (H. pylori) im Magen, welches als wichtigster Risikofaktor für Geschwüre, MALT-Lymphom und Adenokarzinom im Magen gilt. Eine erfolgreiche antimikrobielle Therapie dieser Infektion…

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Immuntherapie-Studie

Magenkrebs: vielversprechender neuer Behandlungsansatz

Am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) startet eine Studie zu einem innovativen Therapieansatz für Patienten mit fortgeschrittenem Magenkrebs. Die dabei angewandte Immuntherapie soll die Heilungschancen bei diesem nach wie vor oft unheilbaren Krebsleiden verbessern. Dazu wird die neue Behandlungsoption in einer internationalen Studie unter Leitung des UKL-Onkologen Prof. Florian Lordick in zehn…

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Smad7 begünstigt MS

Die Rolle des Darms bei der Entstehung von Multipler Sklerose

Der Darm steht schon länger im Verdacht, eine Rolle bei der Autoimmunkrankheit Multiple Sklerose (MS) zu spielen. Ein Forschungsteam hat nun Hinweise auf einen möglichen Mechanismus entdeckt. Welche Faktoren dazu führen, dass sich das Immunsystem bei Patienten mit MS gegen körpereigene Zellen richtet, sind weitgehend unbekannt. Einen potenziellen Faktor beschreiben die Forscher in der…

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KI entschlüsselt Darmkrebs

Deep Learning erkennt molekulare Krebs-Muster

Eine Plattform für künstliche Intelligenz, die am MDC entwickelt wurde, kann genomische Daten extrem schnell analysieren. Sie filtert wesentliche Muster heraus, um Darmkrebs zu klassifizieren und die Entwicklung von Wirkstoffen zu verbessern. Einige Darmkrebs-Arten müssen demnach neu geordnet werden. Ein neuer Deep-Learning-Algorithmus kann verschiedene Arten von genomischen Daten, die aus…

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Optimierung der Immuntherapie bei Krebs

Was macht Tumoren gegenüber Immunzellen resistent?

Immuntherapien haben die Behandlung verschiedener Krebsarten in den letzten Jahren bereits verbessert. Aber: Nicht alle Patienten sprechen darauf an. Grund dafür sind Resistenzen der Tumorzellen, durch die sie ihrer Zerstörung durch das Immunsystem trotz Therapie entkommen. Diesen Resistenzen will ein Forscherteam auf den Grund gehen.

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Dickdarmkrebs

Forscher finden 'Achillesferse' von Tumorzellen

Bei 90 Prozent aller Fälle von Dickdarmkrebs haben die Tumorzellen eine Gemeinsamkeit: Das APC-Gen ist mutiert. In genau diesen Zellen suchten Forschungsgruppen der Julius-Maximilians-Universität (JMU) Würzburg nach Angriffspunkten, über die man die Krebszellen zerstören könnte. „Wir wollten Gene finden, die nur für das Überleben von Zellen mit APC-Mutation wichtig sind, nicht aber für…

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Organ oder nicht?

Schattendasein: Mesenterium und Peritoneum finden zu wenig Beachtung

„Auch ein Abdominalradiologe darf davon träumen, dass das eine oder andere Organ mehr in den Fokus des Interesses rückt.“ Prof. Dr. Johannes Weßling, Leiter des Zentrums für Radiologie und Neuroradiologie im Clemenshospital Münster wünscht sich, dass das Mesenterium aus dem übergroßen Schatten der parenchymatösen Organe wie Leber und Pankreas tritt und stärker als eigenständiges…

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Volkskrankheiten auf der Spur

Mehr Forschungsförderung für Krankheiten der Verdauungsorgane

Krankheiten der Verdauungsorgane nehmen in Deutschland weiterhin zu. Schätzungen zufolge haben bereits rund 42 Prozent der Deutschen eine Fettleber. Eine Verfettung der Leber kann langfristig zur Zirrhose und Leberkrebs führen. Fehlfunktionen der Verdauungsorgane wirken aber auch außerhalb des Magen-Darm-Trakts. Sie gelten als Motor für viele Zivilisationskrankheiten: So weisen Studien darauf…

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Akuter Abdomen

Darm in Not: Wir brauchen die CT statt konventionelles Röntgen

Die Differentialdiagnose des akuten Abdomens gilt immer als medizinischer Notfall. Da potenziell Lebensgefahr besteht, bedarf es daher einer schnellen und klar strukturierten Diagnostik. „Es ist unsere Aufgabe als Radiologen zu prüfen, ob ein sofortiges operatives Eingreifen notwendig ist; wir müssen uns deshalb auch das entsprechende Rüstwerkzeug für eine solche Notfalldiagnostik…

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Axin & Conductin

Neuer Ansatz im Kampf gegen Darmkrebs

Forscher der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) haben einen Weg gefunden, das Wachstum von Darmkrebszellen stark zu reduzieren. Das Team um Dr. Dominic Bernkopf vom Lehrstuhl für Experimentelle Medizin II der FAU hat ein Peptid entwickelt, das in Darmkrebszellen eindringen und deren Wachstum stark abschwächen kann. Die aktuellen Forschungsergebnisse, die vom…

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Xpomet-Resümee

Stark: die Zukunft der Medizin und Pflege

Forschung und Praxis der Medizin, Ausbildung und Managementmethoden der Leistungserbringung – mit den Statements und Präsentationen auf der Xpomet Medicinale ermöglichen wir die tragfähige Versorgung in der Zukunft. Dies war der positive Tenor bei den rund 2600 Teilnehmern dieses Festivals, das Mitte Oktober internationale und deutsche Stakeholder nach Berlin holte. Der dritte Tag bot auch…

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Ärzte unterstützen, Entdeckungsraten erhöhen

KI in der Krebsfrüherkennung: Studien zeigen Potential

Systeme Künstlicher Intelligenz entwickeln sich derzeit auch in der Medizin rasant und lösen vielfach Hoffnung, aber mitunter auch Ängste aus. Fest steht: Die Medizin wird sich durch KI in den kommenden Jahren in vielen Aspekten verändern. Aktuelle Studien zeigen jetzt bereits, welches große Potential die lernfähigen Systeme etwa bei der Früherkennung von Krebserkrankungen des…

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Makrophagen

Gelenke bilden "Schutzschild" aus Fresszellen

Ein Forschungsteam des Uni-Klinikums Erlangen hat entdeckt, dass Makrophagen geschlossene Barrieren bilden können und Gelenke so vor Entzündungen schützen. Bislang standen die Fresszellen des Immunsystems im Verdacht, für entzündliche Autoimmunerkrankungen wie rheumatoide Arthritis mitverantwortlich zu sein. Möglich wurde diese Entdeckung durch ein neuartiges bildgebendes Verfahren, mit dem…

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Darmkrebs

Schädlich für Frauen? Expertin stellt neue Screening-Empfehlung infrage

Am 2. Oktober 2019 veröffentlichte das Fachblatt BMJ eine neue Empfehlung zum Darmkrebs-Screening. Die Kernaussage: Eine Screening-Teilnahme wird nur Personen empfohlen, die mit einer Wahrscheinlichkeit von mindestens drei Prozent in den kommenden 15 Jahren an Darmkrebs erkranken. Einem Großteil der Frauen würde damit vom Screening abgeraten werden – obwohl der Nutzen für sie klar belegt…

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DGVS-Innovationspreis

VR und Sensor-Shirts für digitale Gastroenterologie

Digitale Technologien sind aus der Medizin nicht mehr wegzudenken und werden diese in den kommenden Jahren grundlegend verändern. Das Potenzial der neuen Technik ist jedoch noch längst nicht ausgeschöpft. Mit dem Innovationspreis „Digitale Gastroenterologie“, der in diesem Jahr erstmals vergeben wird, möchte die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und…

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Familiäres Risiko

Darmkrebsrisiko: Rolle der Gene wird überschätzt

Wenn es um das familiär erhöhte Darmkrebsrisiko geht, spielen Gene eine weniger wichtige Rolle als bislang vermutet. Zu diesem Schluss kommen Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) in einer aktuellen epidemiologischen Studie. Vermutlich wiegen andere Risikofaktoren wie etwa familiäre Ernährungsgewohnheiten schwerer als bislang angenommen. Das hat Konsequenzen für…

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MRT ist Standard

Staging des Rektumkarzinoms

Änderungen der Stuhlgewohnheiten, ungewollte Gewichtsabnahme, Leistungsknick, Schmerzen: Aufgrund seiner unspezifischen Symptome erfolgt die Diagnose eines Rektumkarzinoms meistens relativ spät. Standardmethode beim Staging ist die Magnetresonanztomographie. Doch in der Praxis wird das mitunter anders gehandhabt, weiß Priv.-Doz. Dr. Christiane Kulinna-Cosentini.

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Rektum interdisziplinär

Die Chirurgie des Rektumkarzinoms

Rektumkarzinome werden von der Union internationale contre le cancer (UICC) als Tumore definiert, deren Unterrand bei der Messung mit dem starren Rektoskop 16 Zentimeter oder weniger von der Anokutanlinie entfernt sind. „Um ein Rektumkarzinom adäquat behandeln zu können, brauchen wir eine gute Bildgebung“, weiß Prof. Dr. Kai Nowak, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Gefäß- und…

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Patientenorientierung

„Value Based Health Care“ – Gesundheit vergüten

Sprechen wir über Patientenorientierung im Gesundheitswesen, ist oft von „Value Based Health Care“ die Rede. Der Begriff beschreibt eine Bewegung, die seit Mitte der 2000er Jahre neue Organisations- und Vergütungsformen entwickelt hat, die sich stärker am Patientennutzen, also der für einen Patienten erzielten Gesundheit orientieren. Dabei wird die Ergebnisqualität den Kosten…

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Woher sie kommen, woraus sie entstehen

Geheimnisse der Gallensteine gelüftet

Obwohl Gallensteine zu den zehn häufigsten Gründen für einen Krankenhausaufenthalt gehören, lag die Entstehung der Fremdkörper im Körper bislang weitgehend im Dunkeln. Ein Forschungsteam am Universitätsklinikum der FAU ist dem Geheimnis der Gallensteine nun auf den Grund gegangen. Die Erkenntnisse wurden in der Fachzeitschrift Immunity veröffentlicht. Steinleiden sind sehr häufig. Etwa…

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Mikrobialer Widerstand

Resistente Erreger auch ohne Antibiotika möglich

Bakterien sind immer häufiger resistent gegen die gängigen Antibiotika. Vermittelt werden die Resistenzen häufig durch Resistenzgene, welche von einer Bakterienpopulation zur nächsten springen können. Eine gängige Annahme: Die Resistenzgene verbreiten sich vor allem dann, wenn Antibiotika im Einsatz sind. Erklären lässt sich dies mit Darwins Lehre: Nur wo Antibiotika eingesetzt werden,…

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ERC Starting Grant für "NanoGlia"

Fördert Nanoplastik neurologische Krankheiten?

Dr. Elvira Mass vom LIMES-Institut der Universität Bonn erhält einen begehrten Starting Grant des Europäischen Forschungsrats (ERC). Damit ist in den nächsten fünf Jahren eine Förderung in Höhe von 1,5 Millionen Euro verbunden. Die Wissenschaftlerin möchte den Einfluss von Nanoplastik auf die Entwicklung von neurologischen Krankheiten erforschen.

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Der XX-Faktor

XX-Chromosome steigern Herzrisiko bei Frauen

Das Vorhandensein zweier X-Chromosome erhöht laut einer Studie der University of Kentucky die im Blut zirkulierende Fettmenge. Die Folgen sind eine Verengung der Arterien, schließlich ein höheres Risiko eines Herzinfarkts oder einer koronaren Herzkrankheit. Eine Erkrankung der Herzkranzgefäße ist bei Frauen die führende Todesursache. Sie erkranken jedoch durchschnittlich zehn Jahre später…

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Metformin

Mikrobiom: Ernährung beeinflusst Diabetes-Medikament

Die Bakterien im menschlichen Darm, in ihrer Gesamtheit als Darmmikrobiom bezeichnet, produzieren eine große Anzahl von Molekülen, die einen Einfluss auf unsere Gesundheit haben. Sowohl Ernährung als auch Medikamenteneinnahme wirken sich auf die Zusammensetzung und die Funktionen des Darmmikrobioms aus. Ein Medikament, das im Zusammenhang mit Veränderung der Bakterienzusammensetzung steht,…

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Nach dem Vorbild der Natur

Selektive Antibiotika gegen Infektions-Erreger

Mit zunehmender Gefahr durch multiresistente Keime werden neue Antibiotika dringender denn je benötigt. Allerdings unterscheiden Antibiotika nicht zwischen Krankheitserregern und nützlichen Mikroben. Sie können die empfindliche Balance des Mikrobioms zerstören – mit bleibenden Schäden. Die Arbeitsgruppe des Konstanzer Chemikers Dr. Thomas Böttcher ist nun der Lösung dieser Probleme einen…

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Auszeichnung

Zukunftspreis für Dr. Sebastian Zundler

Für seine wegweisenden Forschungsergebnisse auf dem Gebiet der chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) wurde Dr. Sebastian Zundler aus der Medizinischen Klinik 1 – Gastroenterologie, Pneumologie und Endokrinologie (Direktor: Prof. Dr. Markus F. Neurath) des Universitätsklinikums Erlangen nun erneut ausgezeichnet. Die Deutsche Arbeitsgemeinschaft für chronisch-entzündliche…

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Makrophagen

Fresszellen schützen vor Wurmbefall

Zellen des Immunsystems, allgemein als „Fresszellen“ bekannt, schützen uns einerseits vor Infektionen durch verschiedene Mikroorganismen und tragen andererseits dazu bei, dass Gewebeschäden wieder repariert werden. Letzteres ist besonders in Organen mit Kontakt zur Umwelt sehr wichtig, wie Haut, Lunge und Darm. In diesem Zusammenhang spielen sogenannte „alternativ aktivierte“…

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Forschung

Einzelzelluntersuchungen decken unerwartete Unterschiede von Darmkrebszellen auf

Krebs entsteht oft durch Veränderungen in Genen, die für die Kommunikation und die Informationsverarbeitung in Zellen wichtig sind. Viele moderne Therapien setzen daher darauf, in diese veränderten Informationskanäle der Zellen einzugreifen. Wissenschaftlern vom Deutschen Krebskonsortium DKTK an der Charité – Universitätsmedizin Berlin ist es nun gelungen, auf Einzelzellebene Auswirkungen…

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Forschung

Fettsäuren - könnten sie Allergien heilen?

Kurzkettige Fettsäuren könnten dazu beitragen, Allergien zu therapieren oder gar zu verhindern. Darauf gibt es Hinweise aus zahlreichen Studien. „Kurzkettige Fettsäuren stabilisieren die sogenannten regulatorischen T-Zellen. Letztere „beruhigen“ gewissermaßen die entzündlichen T-Zellen, die bei Allergien eine zentrale Rolle spielen“ erklärte Prof. Dr. Harald Renz, 2. Vizepräsident…

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Mikrosatelliten

Magen- und Darmkrebs: KI findet geeignete Patienten für Immuntherapie

Veränderungen von bestimmten Abschnitten im Erbgut einer Krebserkrankung – den sogenannten Mikrosatelliten – sind ein wichtiger Hinweis darauf, ob bei einem Patienten mit Magen- oder Darmkrebs eine Immuntherapie erfolgreich sein könnte. Wissenschaftler der Uniklinik RWTH Aachen, des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Deutschen Konsortiums für Translationale Krebsforschung (DKTK)…

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Notfalldiagnostik

Abdominale Bildgebung: CT, MRI oder CEUS?

Die Vor- und Nachteile der CT, MRT und des kontrastverstärkten Ultraschalls (CEUS) in der abdominellen Notfalldiagnostik waren Thema der Session „Abdominal Emergencies: advanced imaging in daily routine“ beim ECR 2019. Professor Etienne Danse von der Bildgebungsabteilung des St. Luc Universitätskrankenhauses der Katholischen Universität Leuven, Belgien, legte den Schwerpunkt auf den…

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Expertendebatte

Ultraschall oder CT bei Abdomen-Schmerz?

„US first“, diese Worte kamen auf dem ECR in Wien nicht von Donald Trump, sondern fielen auf einer Session, auf der Experten über die Vorzüge des Ultraschalls bei akuten abdominellen Schmerzen sprachen. „Nein, CT muss es sein“, hielten andere entgegen – es war der Beginn einer ebenso kurzweiligen wie aufschlussreichen Diskussionsrunde, bei der beide Seiten dazulernen konnten.

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Ein Dogma fällt

Nahrung löst Immunantwort im Darm aus

Das muss die Fachwelt erst einmal verdauen: Unsere Nahrung löst im Dünndarm eine Immunantwort aus, die dadurch in Schach gehalten wird, dass die beteiligten Immunzellen absterben. Das hat ein Forschungsteam um den Marburger Immunologen Professor Dr. Ulrich Steinhoff herausgefunden. Bisher galt es unter Fachleuten als ausgemacht, dass die Nahrung keine Immunantwort im Darm auslösen darf.

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Forschung

Blinddarm-OP erhöht Risiko für Parkinson

Patienten, bei denen der Blinddarm entfernt wurde, erkranken laut einer Studie unter der Leitung der Case Western Reserve University wahrscheinlicher an Parkinson. Für die retrospektive Analyse wurden Daten von mehr als 62,2 Mio. Patienten aus 26 US-Gesundheitssystemen ausgewertet.

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Mikroskopie im Körper

Endoskopietechnik der nächsten Generation

Biotechnologen, Physiker und Mediziner der FAU haben eine Technologie für mikroskopische Aufnahmen im lebenden Organismus entwickelt. Ein miniaturisiertes Multiphotonen-Mikroskop, das künftig endoskopisch eingesetzt werden kann, regt körpereigene Moleküle zum Leuchten an und ermöglicht die Abbildung von Zellen und Gewebestrukturen ohne künstliche Kontrastmittel. Die Ergebnisse wurden jetzt…

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Onkologie

Familiärer Darmkrebs: Unterschätztes Risiko für Halbgeschwister

Darmkrebs ist die dritthäufigste Krebserkrankung weltweit und gehört zu den häufigsten Krebsarten in Deutschland. Wenn es in der Familie Darmkrebsfälle gibt, ist bekanntlich das Risiko erhöht, selbst daran zu erkranken. Heidelberger Krebsforscher haben nun gemeinsam mit internationalen Kollegen in der weltweit größten registerbasierten Kohortenstudie anhand der Familiengeschichte von über…

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Pankreas

Funktion der Bauchspeicheldrüse kontrolliert Darmbakterien

Im Darm leben 38 Billionen Bakterien und diese sind maßgebend, ob wir gesund bleiben oder krank werden. Eine Arbeitsgruppe an der Universitätsmedizin Greifswald hat bei 1.800 SHIP-Probanden (Study of Health in Pomerania) entdeckt, dass die Zusammensetzung der Darmbakterien viel stärker von der Funktion der Bauchspeicheldrüse kontrolliert wird als von allen anderen bekannten Faktoren. „Was…

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Todesfälle sind vermeidbar

Darmkrebs-Früherkennung mit neuer Generation von Labortests

„Der Erfolg der Darmkrebsfrüherkennung ist eine der positiven Botschaften, die es bei Krebserkrankungen gibt“, sagt der Geschäftsführer des Verbandes der Diagnostica-Industrie (VDGH), Dr. Martin Walger. Der Krebs entsteht aus gutartigen Wucherungen der Darmschleimhaut, entwickelt sich sehr langsam und ist rechtzeitig erkannt heilbar.

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Darmbarriere

Insulin schützt vor Darmkrebs

Übergewicht fördert die Entstehung von Insulinresistenz und die Häufigkeit an Darmkrebs zu erkranken. Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Stoffwechselforschung identifizieren eine neue Wirkungsweise des Insulinsignalweges in der Darmschleimhaut, der für die Aufrechterhaltung der Darmbarriere verantwortlich ist und den Zusammenhang von Insulinresistenz und Darmkrebs erklärt.

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Biomarker Wnt

Darmkrebs: Unterschiedliche Signalwege bringen Zellen auf die falsche Bahn

Signalmoleküle der Wnt-Familie gehören zu den wichtigsten Botenstoffen, damit sich unsere stark beanspruchte Darmschleimhaut fortwährend erneuern kann. Gleichzeitig ist ein „Zuviel" an Wnt ein häufiger Auslöser für Darmkrebs. Wnt gilt deshalb als wichtiger Biomarker und therapeutischer Angriffspunkt. Welche zelluläre Antwort durch Wnt ausgelöst wird, kann dabei einen günstigen…

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Kardiologie

Moderne OP-Techniken verbessern Überleben bei Aortendissektion

Wenn die innere Gefäßwand der Hauptschlagader einreißt und sich zwischen den inneren Gefäßwänden Blut ansammelt, sprechen die Ärzte von einer lebensbedrohlichen Aortendissektion. Die Symptome des Patienten gleichen dem eines Schlaganfalls und die Sterblichkeit liegt bei ein bis zwei Prozent pro Stunde. „Neben der schnellen und richtigen Diagnostik ist die richtige OP-Technik für den…

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Kleinste Teilchen ganz groß

So können Nanopartikel der Darmflora helfen

Das Darm-Mikrobiom leistet nicht nur unverzichtbare Dienste bei der Verdauung, sondern spielt auch bei verschiedensten Krankheiten eine Rolle. Neue Erkenntnisse über den Einfluss von Nanopartikeln auf Darm-Mikroorganismen haben nun Forscher unter Federführung der Universitätsmedizin Mainz erzielt: Die Kleinstpartikel binden an Darm-Mikroorganismen und beeinflussen so deren Lebenszyklus. Die…

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Hautkrebs

Merkelzell-Karzinom: Neuer Biomarker entdeckt

Das Merkelzell-Karzinom ist ein seltener, aber sehr aggressiver Hautkrebs, der durch ein Virus oder durch UV-Licht ausgelöst wird. Wissenschaftler des Deutschen Krebskonsortiums (DKTK) an der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) und dem Universitätsklinikum Essen haben jetzt einen Biomarker entdeckt, mit dem der Therapieerfolg und eventuelle Rückfälle ohne…

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Hygiene vs. Biodiversität

Weniger Reinlichkeit – weniger Krankheiten?

Gelten auf unserem Körper und in unseren Häusern die gleichen Gesetze der biologischen Vielfalt wie draußen in der Natur? Wenn ja, wären unsere aktuellen Hygienemaßnahmen zur Bekämpfung aggressiver Keime teilweise kontraproduktiv. Das schreibt ein interdisziplinäres Forscherteam vom Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) in der Fachzeitschrift Nature Ecology…

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Endoskopie-Symposium

Wie Innovationen den Weg in die Praxis finden

Mehr als 1.700 Mediziner aus mehr als 50 Nationen holen sich vom 7. bis 9. Februar 2019 beim 21. Internationalen Endoskopie Symposium Düsseldorf Input für ihren Klinikalltag: Als eine der weltweit bedeutendsten Fortbildungsveranstaltungen in der Gastroenterologie und Endoskopie ebnet das Symposium innovativen Verfahren und Neuheiten aus der Medizintechnik den Weg in die Praxis – und ist so…

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Forschung

Signalweg von Darmkrebs entschlüsselt

Eine anhaltende Entzündung des Darms ist ein bekannter Risikofaktor für Darmkrebs. Forscher des Medical College of Georgia haben jetzt erforscht, wie das Entstehen dieser häufigen und oft tödlichen Krebsart ermöglicht wird. Bleibt die Entzündung bestehen, kann sie zu einer Vielzahl anderer Erkrankungen beitragen. Die Bandbreite reicht dabei von Krebs bis zu Herz-Kreislauf-Leiden. Das Team…

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Minimal-invasiv

Endoskopie: Durchs „Schlüsseloch“ oder über den Bauch?

Rund 200.000 Gallenblasen entnehmen Ärzte jährlich, die meisten mit dem Goldstandard: der minimal-invasiven Schlüssellochchirurgie. Zwar lassen sich Gallenblase oder Blinddarm durch eine klitzekleine Körperöffnung zwängen – nicht jedoch große Tumore. Auch bei Gelenk- und Knochenproblemen an Knie, Schulter oder Ellbogen profitieren Patienten von der Schlüsselloch-Technik. Die Vorteile…

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Klebereiweiß

Biomarker für Glutenunverträglichkeit entdeckt

Viele Menschen entscheiden sich für eine glutenfreie Ernährung. Während einige glauben, sie würden Gluten nicht vertragen, hören andere, dass das Klebereiweiß z.B. im Brot schädlich sei. Tatsächlich ist die Materie komplex – es gibt viele medizinische Fakten, aber auch viele Halbwahrheiten. Im englischen Sprachraum wird eine Glutenunverträglichkeit ohne Zöliakieerkrankung präzise als…

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Personalisierte Medizin

Der virtuelle Krebspatient

Krebs ist nicht gleich Krebs. Jede Leukämie hat ihre Besonderheiten, jeder Tumorpatient eine einzigartige Erkrankung. Der Grund: Krebszellen sind entartete Körperzellen, deren Wachstum durch diverse Genveränderungen außer Kontrolle geraten ist. Diese Mutationen variieren selbst unter Patienten, die an der gleichen Krebsart leiden. Sogar Zellen innerhalb eines Tumors können sich genetisch…

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Nützliche Bakterien

Der Magen hat eine Filterfunktion

Die Rolle des Magen für die Gesundheit des Magendarmtrakts gibt der Wissenschaft noch Rätsel auf: Die Zusammensetzung der Mikroorganismen im Magen schwankt sehr stark, über den Einfluss dieser Schwankungen auf den Darm konnte man bislang nur spekulieren. Jetzt hat ein Forschungsteam der Universität Hohenheim in Stuttgart gemeinsam mit der Medizinischen Universität Graz eine Methode…

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Humane Papillomviren

Warum die HPV-Impfung so wichtig ist

Deutschlands Urologen starten ihre vierte Themenwoche: Vom 19. bis 23. November 2018 klären die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) und der Berufsverband der Deutschen Urologen e.V. (BvDU) in einer gemeinsamen bundesweiten Initiative über die HPV-Impfung für Jungen auf. Seit Juni 2018 gilt die bisherige HPV-Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut…

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"Schnelltest Risikokompetenz"

Viele Medizinstudierende verstehen Statistik nicht

Gute medizinische Versorgung braucht Statistik. Um Studienergebnisse zu verstehen, Risiken abschätzen zu können oder sich für eine Behandlungsmethode zu entscheiden, benötigen Mediziner*innen statistisches Wissen. Mit einem neu entwickelten Schnelltest konnten Forscher*innen des Harding-Zentrums für Risikokompetenz am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in einer Studie zeigen, dass…

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Neurologische Erkrankungen

Mikroglia: kleine Zellen, die es in sich haben

Lange wurden Mikroglia unterschätzt – doch inzwischen weiß man, dass die kleinen Nervenzellen im Gehirn viel mehr sind als Helfer der Immunabwehr: „Mikrogliazellen übernehmen eine zentrale Rolle bei der Gehirnentwicklung und der Vernetzung von Nervenzellen während der Gehirnreifung bei jungen Erwachsenen. Sie sind außerdem von großer Bedeutung für die Entfernung von Abbauprodukten des…

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Point-of-care Ultraschall

Eine helfende Hand in der pädiatrischen Intensivmedizin

Ärzte auf der Acht-Betten-Pädiatrie-Intensivstation des Universitätskrankenhauses Ramón y Cajal in Madrid setzen Ultraschall im Point-of-Care intensiv ein, um den Zustand schwer kranker Kinder zu begutachten. Es wird als unverzichtbar betrachtet. Dr. José Luis Vázquez Martínez, Leiter der postchirurgischen Intensivstation des Hospital Ramón y Cajal, hat über 25 Jahre Erfahrung in…

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Schaltplan des Lebens

Wie arbeiten Gene in komplexen Geweben zusammen?

Wie ist die Aktivität aller Gene in Zellen höherer Organismen miteinander verschaltet? Und wie sind die genetischen Schaltpläne der Zellen in komplexen Geweben untereinander koordiniert? Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ), dem European Molecular Biology Laboratory und der Universität Heidelberg wollen dies nun an zwei Modellorganismen – Drosophila und…

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Aus dem Bauch heraus

Darmflora bestimmt mit, wie gut Cholesterinsenker wirken

Bei einigen Menschen wirken Cholesterinsenker sehr gut, bei anderen kaum. Berliner Forscher haben jetzt möglicherweise die Erklärung dafür gefunden: Wie die Wissenschaftler der Charité feststellten, ist das cholesterinsenkende Medikament Atorvastatin bei Mäusen ohne natürliche Darmflora weniger effektiv, wenn diese sich fettreich ernähren. Die Forschergruppe stellte ihre Erkenntnisse auf…

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Entzündung im Darm

Morbus Crohn: Gestörte Verdauung ist der Schlüssel

20 Prozent aller Patienten mit der chronisch entzündlichen Darmkrankheit Morbus Crohn haben eine Veränderung an dem Gen ATG16L1. Das Gen ist am Autophagieapparat beteiligt, der eine Art Verdauungsmechanismus innerhalb von Zellen darstellt. Was diese Genveränderung im Detail bewirkt, wird schon seit längerem im Exzellenzcluster Entzündungsforschung untersucht. Jetzt hat ein Team um…

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Interdisziplinär

Infektionskrankheiten: Ein „altes“, immer neues Thema

Im Rahmen der MEDICA findet auch in diesem Jahr das Internationale Forum für Laboratoriums-Medizin statt, das von Prof. Georg Hoffmann, München, geleitet wird. In einem Schwerpunkt des Seminars werden die Infektionskrankheiten behandelt. Professor Dr. Dr. André Gessner, Medizinische Mikrobiologie und Hygiene, Universität Regensburg wird am 12. November einen Vortrag halten über „Das humane…

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Standardisierung

Gastrointestinale Diagnostik: Wie wichtig ist der strukturierte Befund?

Die strukturierte Befundung ermöglicht es Medizinern auch komplizierte Einteilungen und Klassifikationen sicher innerhalb eines Befunds anzuwenden. Das schafft mehr Sicherheit und ist auch als Mittel zur Qualitätskontrolle geeignet, ist Dr. Thomas Huber, Radiologe an der Ludwig-Maximilians-Universität München, überzeugt: „Durch eine strukturierte Befundung erhält man zuverlässig…

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Darmkrebsvorsorge

Früherkennung von Darmkrebs durch KI verbessern

Die Entwicklung von Systemen mit Künstlicher Intelligenz (KI) schreitet rasend schnell voran – auch in der Medizin. 2017 hat in China mit dem kleinen Roboter-Arzt „Xiaoyi“ erstmals ein System mit Künstlicher Intelligenz das ärztliche Examen bestanden. Auch die Früherkennung von Darmkrebs könnte in Zukunft durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz verbessert werden. In aktuellen…

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Ursachenforschung

Wie viele Krebsfälle wären vermeidbar?

Rauchen, Übergewicht, ungesunde Umwelteinflüsse: Wie viele Krebserkrankungen gehen in Deutschland auf das Konto von Risikofaktoren, die wir selbst beeinflussen können? Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums haben eine Antwort auf diese Frage in Zahlen gegossen. Sie sollen Politik und Medizin Anhaltspunkte darauf aufmerksam machen, wie Krebsprävention effektiver gestaltet werden…

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Forschungsprojekte

Das Smartphone als Schnittstelle für Arzt und Patient

Am Institut für Klinische Molekularbiologie (IKMB) in Kiel wird mit Unterstützung und Förderung des DFG Exzellenzclusters „Entzündungen an Grenzflächen“ die digitale Vernetzung der Forscher und Mediziner mit Probanden und Patienten umgesetzt. Eine App, installiert auf dem alltäglichen Smartphone, erfasst detaillierte Langzeitdaten der Probanden, die neue Forschungsansätze ermöglichen.

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Welttag des Gehirns 2018

Wenn verdreckte Luft das Gehirn schädigt

Ein zunehmend wichtiges Thema steht im Zentrum des diesjährigen Welttag des Gehirns: Die Weltförderation für Neurologie (WFN) stellt den Awareness-Tag am 22. Juli 2018 unter das Motto "Saubere Luft für ein gesundes Gehirn" – denn vor allem in großen Städten nimmt die Gefahr stetig zu.

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Congenital diarrheal disorders

Seltene Erkrankung enthüllt unbekannten Mechanismus der Fettverdauung

Patienten mit CDDs (congenital diarrheal disorders), einer Gruppe seltener, weitgehend unerforschter Erbkrankheiten, leiden häufig bereits bei der Geburt an schweren, oft lebensbedrohlichem Durchfall. Wissenschaftler haben nun die molekularen Mechanismen der Erkrankungen erforscht. Dabei sind sie auf ein Protein gestoßen, das eine entscheidende Rolle in der Fettverdauung spielt.

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Im Urin

Krebsdiagnostik: Pinkeln statt Piksen

Urin ist eine alltägliche Flüssigkeit, der die meisten Menschen wenig Aufmerksamkeit schenken und die sie als eher unangenehm empfinden. Anders geht es einer Gruppe von klinischen Forscherinnen und Forschern der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU), des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) und der Litauischen Universität für Gesundheitswissenschaften in Kaunas, die vom…

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Krebs-Prävention

Tumorerkrankungen: Übergewicht löst Nikotin als Hauptrisiko ab

Mehr als ein Drittel aller Tumorerkrankungen ist nach Schätzungen der WHO auf Lebensstilfaktoren zurückzuführen: Übergewicht und Bewegungsmangel erhöhen das Risiko für viele Krebserkrankungen. Dagegen beugen eine gesunde, ausgewogene Ernährung und körperliche Aktivität Tumorerkrankungen vor und wirken positiv auf Therapie, Überleben und Lebensqualität von Krebspatienten. Wie sich…

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Diagnose per Computer

Machine Learning enttarnt gefährliche Erreger

Per Computer erkennen, ob ein neu auftretender Salmonellenstamm eher eine gefährliche Infektion in der menschlichen Blutbahn oder eine Lebensmittelvergiftung verursacht – das kann ein neu entwickeltes maschinelles Lern-Tool. Die Software entstand im Rahmen eines internationalen Projekts von Wissenschaftlern des Wellcome Sanger Institute (Großbritannien), der University of Otago (Neuseeland)…

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Hilfe aus dem Inneren

Kurzkettige Fettsäuren als neue Hoffnung für Diabetiker

Ergebnisse einer neuen Studie aus den USA und China machen den rund sieben Millionen Diabetikern in Deutschland neue Hoffnung: Spezielle Bakterien im menschlichen Darm können demnach dabei helfen, Diabetes vom Typ 2 zu lindern, indem sie so genannte kurzkettige Fettsäuren produzieren. Die gute Nachricht für Zuckerkranke: Diese Darmbakterien lassen sich durch eine gezielte ballaststoffreiche…

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Mehrfach-Helfer

"Universal-Antikörper" bekämpft mehrere Erreger

Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum haben untersucht, wie es dem Immunsystem gelingt, Krankheitserreger in Schach zu halten. Dabei entdeckten die Forscher erstmals Antikörper, die nicht nur ein bestimmtes Bakterium, sondern verschiedene Mikroorganismen zugleich unschädlich machen können. Die neu entdeckten Antikörper erkennen eine Zuckerstruktur, die sich auf der…

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Ganz plastisch

3D-Druck in der Medizin: Von der Vision zur Realität

Was in der Gefäßchirurgie der Universitätsmedizin Mainz immer weiter verbessert wird, wünschen sich vermutlich Ärzte und Patienten vieler Kliniken. Dort entstehen per 3D-Druck Simulationsmodelle von Gefäßsystemen und -erkrankungen, um Operationen zu planen, Behandlungen zu trainieren und dies alles Patienten greifbar näherzubringen. Das hilft nicht nur bei hochkomplexen Einzelfällen wie…

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Bronchialkarzinom

Früherkennung bei Lungenkrebs: Screening, aber richtig!

Mit einer radiologischen Screening-Untersuchung mittels Computertomographie (CT) lassen sich Personen mit Lungenkrebs in vielen Fällen frühzeitig erkennen. Die Sterblichkeit an dieser noch immer meist tödlichen Erkrankung wird deutlich verringert. Entscheidend für den Erfolg eines Screening-Programms sind die richtige Auswahl der Patienten, eine Einbettung in ein breiteres…

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Auszeichnung

Robert-Koch-Stiftung verkündet Preisträger 2018

Die Robert-Koch-Stiftung verleiht den mit 120.000 Euro dotierten Robert-Koch-Preis 2018 an Professor Jeffrey V. Ravetch von der Rockefeller University in New York, USA. Mit der Auszeichnung werden seine bahnbrechenden Arbeiten zur Analyse der Antikörper-Antwort gewürdigt. Staffan Normark, Professor am Karolinska-Institut in Stockholm, Schweden, erhält die Robert-Koch-Medaille in Gold für sein…

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Biomedizinisches Tattoo

Krebs: Künstlicher Leberfleck als Frühwarnsystem

Krebs ist in den Industrieländern heutzutage nebst Herzkreislauferkrankungen Todesursache Nummer eins. Viele Betroffene erhalten die Diagnose erst dann, wenn ein Tumor bereits weit fortgeschritten ist. Dies schmälert die Aussichten auf Heilung oft massiv: Bei Prostatakrebs liegt die Heilungsrate bei 32 Prozent, bei Dickdarmkrebs bei nur gerade 11 Prozent. Könnte man solche Tumore zuverlässig…

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Bildanalyse in der Onkologie

Machine Learning – fast so gut wie das menschliche Auge?

Machine Learning spielt in der computergestützten Diagnostik eine immer größere Rolle und auch Big Data dringt langsam in die onkologische Bildgebung vor. Bis sich diese Trends jedoch in der klinischen Routine niederschlagen, kann es noch eine Weile dauern, meint Julia Schnabel, eine deutsche Wissenschaftlerin, die aktuell in England forscht und bei der letzten Jahrestagung der ESMRMB ihre…

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Faszinierendes Flagellum

Was Bakterien antreibt - bakterieller Motor entschlüsselt

Der winzige Antrieb von Bakterien, das Flagellum, ist Motor der Forschung von Prof. Dr. Marc Erhardt von der Humboldt-Universität in Berlin. Für seine Arbeiten erhält er den Forschungspreis 2018 der Vereinigung für Allgemeine und Angewandte Mikrobiologie (VAAM). Die VAAM verleiht diese mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung für herausragende aktuelle Arbeiten auf dem Gebiet der Mikrobiologie…

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Krebsprävention

Verwandte von Krebspatienten wollen gesünder leben

Viele Krebserkrankungen sind die Folge eines ungesunden Lebensstils und somit vermeidbar. Doch aus einer jahrelangen Routine auszubrechen und das Verhalten auch langfristig zu ändern, stellt eine enorme Herausforderung dar. Eine Änderungsbereitschaft ergibt sich oftmals erst dann, wenn bestimmte Ereignisse eintreten, die zum Nachdenken über die eigene Gesundheit anregen. Auch das Auftreten von…

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Adipositas-Chirurgie

Magen-OP in Deutschland 30 Mal seltener als in anderen Ländern

„Wir können extrem übergewichtigen Menschen mit einem Body Mass Index über 40, bei denen alle anderen Möglichkeiten der Gewichtsabnehme erfolglos ausgeschöpft wurden, heute mit chirurgischen Verfahren effektiv helfen. Mit Methoden wie einem Magenbypass oder einer Magenverkleinerung lässt sich eine Reduktion von 60 bis 80 Prozent des Übergewichts erreichen“, berichtet Prof. Dr. Dieter…

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Klarheit dank Blutprobe

Genetisches Risikoprofil kann Darmkrebsvorsorge verbessern

Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) haben einen Weg gefunden, das Auftreten von klinisch relevanten Darmkrebsvorstufen anhand einer Blutprobe vorherzusagen. Bei über 1000 Menschen, die eine Vorsorge-Koloskopie wahrgenommen hatten, fahndeten sie nach winzigen Varianten im Erbgut (so genannten Einzelnukleotid-Polymorphismen), die mit dem Auftreten von Darmkrebs in…

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CRISPR/Cas9

Genschere lässt modifizierte Mücken gegen Malaria kämpfen

Die Entfernung eines einzigen Gens bei der Stechmückenart Anopheles gambiae (dem wichtigsten Überträger des Malaria-Erregers auf den Menschen) kann diese gegenüber dem Malaria-Erreger Plasmodium resistent machen und somit ihre Fähigkeit der Übertragung auf den Menschen begrenzen. Die Ergebnisse der Studie (an dem auch das Inserm beteiligt war) wurde in der Fachzeitschrift PLoS Pathogens…

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Neue Medikamente?

Eiweißklumpen töten resistente Bakterien

Forscher der Katholischen Universität Löwen (KU Löwen) haben ein neues Medikament entwickelt, das gegen ganze Familien von antibiotikaresistenten Bakterien wirkt. Es dringt in die Bakterien ein und sorgt dort für eine Zusammenballung von Proteinen, also Eiweißen. Dieser Prozess ähnelt dem, was beim Kochen von Eiern passiert: Das Eiweiß wird fest. Das neue Medikament braucht dazu keine…

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Innovation mit BiTEs

Immuntherapie aus der Krebszelle

Therapieansätze, die sich die Körperabwehr zu Nutze machen, gewinnen in der Krebsbehandlung zunehmend an Bedeutung. Zu diesen neuen Verfahren gehören auch bispezifische Antikörperfragmente, sogenannte "BiTEs". Sie verbinden T-Zellen mit den Tumorzellen und können dadurch den programmierten Zelltod der Krebszelle auslösen. BiTEs sind bislang nur bei wenigen Blutkrebsarten…

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Detektivarbeit

Die Entdeckung einer neuen Krankheit

Seit vielen Jahrzehnten ist der Botenstoff TGF-β1 bekannt, doch seine Bedeutung wird immer noch kontrovers diskutiert. Ärzte und Wissenschaftler des Dr. von Haunerschen Kinderspitals der LMU-Medizin haben im Rahmen eines internationalen Netzwerkes jetzt erstmals Kinder mit einem TGF-β1-Funktionsverlust identifiziert. Damit könnten sich Möglichkeiten für die Therapie dieser seltenen…

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Neues Online-Angebot

DeutschesGesundheitsPortal: Ein großer Schritt zum mündigen Patienten

Neueste wissenschaftliche Studien- und Forschungsergebnisse sind bislang nahezu ausschließlich Ärzten und Wissenschaftlern vorbehalten. Das DeutscheGesundheitsPortal – ein Startup aus Köln – macht jetzt dieses Wissen transparent und für Patienten und Angehörige kostenlos verfügbar. Zu derzeit 18 schweren und meist chronischen Erkrankungen recherchieren die WissenschaftlerInnen des…

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Förderung für Forscherin

Zwei Millionen Euro für Ana Martin-Villalba

Mit seinen "ERC-Consolidator Grants" unterstützt der Europäische Forschungsrat (ERC) exzellente Wissenschaftler beim Ausbau ihrer unabhängigen Karriere. Ana Martin-Villalba vom Deutschen Krebsforschungszentrum kann sich nun über diese prestigeträchtige ERC-Förderung freuen. Mit den zwei Millionen Euro Fördermitteln will die Wissenschaftlerin erforschen, wie auch im erwachsenen…

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Harte Tatsachen I

Eisenmangel und Eisenmangelanämie – Stiefkinder in Diagnostik und Therapie

Prof. Dr. Lothar Thomas fordert mehr Information über die neuen Laborparameter bei der Diagnostik und dem Monitoring des Eisenmangels und der Eisensubstitutionstherapie. Eisenmangel und die Eisenmangelanämie sind weltweit verantwortlich für fatale Begleiterkrankungen und werden dennoch allseits unterschätzt. Nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie…

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Eisenmangel

Indikationsübergreifende Registerstudie zur Eisentherapie

In Deutschland mangelt es an repräsentativen Langzeitdaten zur Versorgung und zu den Therapieergebnissen von Patienten mit Eisenmangel. Um diese Datenlücke zu schließen, hat die Klinik für Innere Medizin I der Kieler Christian-Albrechts-Universität (CAU) jetzt eine umfassende Versorgungsforschungsstudie zu diesem Thema initiiert. In Zusammenarbeit mit einer interdisziplinären Expertengruppe…

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Experten tagen

Die großen Herausforderungen in der Krebsprävention

Die Rate der Krebsneuerkrankungen ließe sich um bis zu 45 Prozent senken – würden alle Maßnahmen der Krebsprävention konsequent umgesetzt. Am 15. und 16. Februar tagen im Deutschen Krebsforschungszentrum international ausgewiesene Experten aus allen Gebieten der Krebsprävention. Ziel der Forscher ist es, gemeinsam Strategien zu entwickeln, um dieses enorme Potential in Zukunft besser…

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Yersinien & Co.

Bakterien überdauern als blinde Passagiere

Jedes Jahr lösen Bakterien der Gattung Yersinia mehrere Tausend Magen-Darminfektionen in Deutschland aus. In den meisten Fällen schafft es das menschliche Immunsystem, die Bakterien zu beseitigen. Doch bei einem Teil der Betroffenen stellt sich eine chronische Infektion ein, die langfristig die Ausbildung von Autoimmunerkrankungen fördern kann. Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums für…

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Symposium

Die Rolle der Endoskopie in der Klinik von morgen

Vom 1. bis 3. Februar findet das 20. Internationale Endoskopie Symposium mit 1.500 Gastroenterologen aus 50 Ländern im Maritim Hotel in Düsseldorf statt. In einem Mix aus wissenschaftlichen Vorträgen und Live-Demonstrationen präsentieren nationale und internationale Experten die neusten Entwicklungen in der Endoskopie. Seit inzwischen 20 Jahren ist das Internationale Endoskopie Symposium eine…

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Neue Studie

Kommen die Antworten im Schlaf? Bedeutung des Schlafs bei psychiatrischen Störungen

Schlafstörungen sind ein typisches Symptom vieler psychiatrischer Erkrankungen, unter anderem von Depression, Angst und bipolarer Störung. Unbehandelt erhöhen Probleme mit dem Schlaf das Risiko, an einer psychiatrischen Störung zu erkranken. Ungefähr zwei von drei Patienten, die in eine Schlafklinik überwiesen werden, leiden parallel an einer Störung der Psyche. Wissenschaftler am…

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Kindergesundheit

Warum Babys gerade jetzt Vitamin D brauchen

Vitamin D hat eine Sonderstellung unter den Vitaminen: Es wird in unserem Körper selbst hergestellt, genauer gesagt in der menschlichen Haut. Dort entsteht es allerdings nicht von allein: Man braucht dazu das Licht der Sonne. Nur die ultravioletten Strahlen der Sonne sind in der Lage, die in der Haut lagernden Vorstufen von Vitamin D zu aktivieren und in Vitamin D umzusetzen. Dieses Vitamin ist…

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Forschung

Neue Strategie zur Medikamentenentwicklung

In einer Studie zu einem Zielprotein in der Krebsforschung haben Wissenschaftler aus der akademischen und industriellen Forschung einen ungewöhnlichen Zusammenhang zwischen der Flexibilität der Bindungsstellen und der Verweildauer des Wirkstoffs am Zielprotein entdeckt. Das Forschungsprojekt ist Teil der Arbeit des „Kinetics for Drug Discovery“ (K4DD) Konsortiums und wurde durch die…

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Gastroenterologie

DGVS sucht Nachwuchs-Ärzte für den Bauch

Welche Teilbereiche des Faches Gastroenterologie gibt es und wie sieht der Berufsalltag dort aus? Ist eine Laufbahn in der Klinik oder eher in der Praxis das Richtige für mich? Und welche PJ-Angebote stehen für junge Mediziner mit Interesse an der Gastroenterologie zu Verfügung? Das neue Internetportal www.gastroenterologe-werden.de bietet angehenden Ärzten Wissenswertes rund um das Fach…

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Stark dank Butyrat

So hält uns die Artenvielfalt der guten Darmbakterien gesund

Die kurzkettige Fettsäure Butyrat wird von Darmbakterien gebildet und ist die Hauptenergiequelle der Darmzellen. Sie ist ein wichtiger Faktor für die Gesunderhaltung des Menschen, da sie das Darmepithelium stärkt und die lokale Immunabwehr stabilisiert. Ein chronischer Mangel an Butyrat steht in Verbindung mit Erkrankungen wie Typ 2-Diabetes, Fettleibigkeit oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen.…

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Ernährung

Wie Müsli & Co. gegen Arthritis helfen

Dass eine gesunde Ernährung unser allgemeines Wohlbefinden steigert, ist altbekannt. Jetzt haben Forscher der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) herausgefunden, dass eine ballaststoffreiche Kost den Krankheitsverlauf von chronisch-entzündlichen Gelenkerkrankungen positiv beeinflussen und zu einer Stärkung der Knochen führen kann. Ihre Ergebnisse haben die…

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Hyperspektral-Übertragung

Livebilder aus dem Körperinneren erhöhen Präzision bei Bauch-OPs

Durch den Einsatz einer speziellen Bildübertragung während der Operation können die Viszeralchirurgen am Universitätsklinikum Leipzig noch präziser operieren und damit die Sicherheit noch weiter erhöhen. Möglich wird dies durch die intraoperative Hyperspektral-Bildgebung, die die Leipziger als erstes viszeralchirurgisches Zentrum in Deutschland einsetzen. Das neue Verfahren der…

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Lecker, aber risikoreich

Entzündungsfördernde Ernährung erhöht das Risiko für Darmkrebs

Die Ernährung kann ganzheitliche und örtliche Entzündungen des Darms beeinflussen, die in der Wissenschaft schon häufig mit der Entstehung von Darmkrebs in Verbindung gebracht wurden. Außerdem ist bekannt, dass chronische Entzündungen die Immunabwehr negativ beeinflussen können. Es stellt sich daher die Frage, ob durch die Ernährung verursachte Entzündungen im Darm das Immunsystem soweit…

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Lecker und gesund

Lactobacillus zur Mikrobe des Jahres 2018 gekürt

Die Mikrobe des Jahres verzehren wir täglich: als Sauerteigbrot mit Käse oder Salami, im Joghurt oder in Form von Sauerkraut, roter Bete, eingelegten Gurken oder Oliven. Lactobacillus begleitet uns von Geburt an und unterstützt unsere Verdauung, das Immunsystem und sogar unser Wohlbefinden. Die von ihm hergestellte Milchsäure macht Lebensmittel haltbar und dient als Grundlage für abbaubare…

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Völlegefühl, Sodbrennen & Co.

Was dem Magen über die Feiertage hilft

An den bevorstehenden Feiertagen wird in Deutschland wieder viel und gut gekocht – und in geselliger Runde hat man schnell einmal mehr gegessen, als man eigentlich wollte und sollte. Vielen bekommt das nicht gut: Völlegefühl, saures Aufstoßen oder Sodbrennen sind die Folge. Wer ein paar einfache Regeln beachtet, kann seinem Magen helfen, gut über die Feiertage zu kommen. Die Deutsche…

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Update

Neue S3-Leitlinie Kolorektales Karzinom erschienen

Etwa 64.000 Menschen erkranken in Deutschland jährlich neu an einem kolorektalen Karzinom (KRK), ca. 26.000 Menschen sterben jährlich daran. Diese Zahlen weisen das kolorektale Karzinom als einen der häufigsten malignen Tumoren in Deutschland aus. 1999 veröffentlichte die DGVS in Zusammenarbeit mit der Deutschen Krebsgesellschaft erstmalig eine S3-Leitlinie für das KRK. „Bei der…

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Auszeichnung

Preis der Berlin-Brandenburgischen Akademie für Lena Maier-Hein

Lena Maier-Hein vom Deutschen Krebsforschungszentrum verhilft Ärzten zu mehr Durchblick bei minimalinvasiven Eingriffen. Durch neuartige Bildanalyseverfahren will sie den Chirurgen zusätzliche Bildinformationen verschaffen. So können sie Tumoren zuverlässiger von gesundem Gewebe unterscheiden und chirurgische Tumortherapien sicherer durchführen. Für ihre Arbeit erhält die Wissenschaftlerin…

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Peristaltik

Bakterien als Schrittmacher des Darms

Spontane Kontraktionen des Verdauungstrakts spielen bei den allermeisten Lebewesen eine wichtige Rolle, um eine gesunde Darmfunktion zu gewährleisten. Von einfachen wirbellosen Tieren bis hin zum Menschen sind es durchweg ähnliche Bewegungsmuster, die durch das rhythmische Zusammenziehen der Muskulatur den Darminhalt transportieren und durchmischen. Diese Kontraktionen des Darms sind für den…

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Parasit oder Helfer?

Wurmkur für den Darm? Nicht immer eine gute Idee

Spielt der Darm verrückt, kann eine Wurmkur Wunder wirken: Vergleichende Studien belegen, dass Würmer bei Autoimmunerkrankten helfen können. Leiden sie jedoch an entzündlichem Darmkrebs, schaden sie mehr als sie nützen. Das fanden Forscher des Instituts für Medizinische Mikrobiologie der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) am Universitätsklinikum Essen (UK Essen)…

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Technik innovativ

Leber auf dem Chip ersetzt Tierversuche

Der Wissenschaftler PD Dr. Alexander Mosig vom Universitätsklinikum Jena wurde mit dem Tierschutz-Forschungspreis des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft ausgezeichnet. Der Preis würdigt die von dem Forscher und seiner Arbeitsgruppe entwickelten Biochips, die komplexe Organfunktionen z.B. der Leber oder der Blut-Hirn-Schranke nachbilden. Diese Organmodelle konnten bei der…

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Organ-on-a-chip

Organe auf Mikrochips für sichere Medikamententests

Miniaturisierte Organe auf einem Chip ermöglichen, Arzneimittel vor der Anwendung am Menschen zu testen. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) hat die Forschungsgruppe von Professorin Ute Schepers ein solches Organ-on-a-Chip-System mit naturgetreu nachgebildeten Blutgefäßen entwickelt. Die Doktorandin Vanessa Kappings, die an der Weiterentwicklung des „vasQchip“ beteiligt ist, hat…

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Wege zur Leber

Happy Birthday - drei Jahrzehnte Intervention mit TIPSS

Vor 30 Jahren wurde von einer Freiburger Arbeitsgruppe unter Götz Richter, zu der auch der Entwickler des ballonexpandierbaren Stents, Julio Palmaz, gehörte, der erste TIPSS am Menschen etabliert. Nach ersten Versuchen an Tieren in den 60er Jahren durch Josef Rösch wurde die Methode der Kurzschlussverbindung in der Leber stetig weiterentwickelt und gilt heute als sicheres Verfahren für…

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Augmented Reality

3D-Brille als große Hilfe bei Tumor-OPs

Fraunhofer-Forscher haben mit dem Augmented-Reality(AR)-System "3D-ARILE" eine Navigationshilfe entwickelt, die Medizinern bei Krebs-OPs hilft, die exakte Position des Lymphknotens zu erkennen. Bei dem Projekt kooperieren die Darmstädter Wissenschaftler mit der Dermatologie der Universitätsklinik Essen und dem Unternehmen Trivisio Prototyping. Das neue AR-System in Form einer…

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Cholesterin-Screening

Mit Blutfettsenkung Herztod verhindern

Der wichtigste beeinflussbare Risikofaktor für Herz-Kreislauferkrankungen ist das Cholesterin, konkret das Low-Density Lipoprotein (LDL). In der Behandlung überhöhter LDL-Werte wird zunehmend auf Individualisierung und Screening-Untersuchungen gesetzt, berichten Experten bei den DGK-Herztagen in Berlin. „Wir sind heute der Ansicht, dass Cholesterin ein wichtigerer Risikofaktor ist als zum…

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Neue Therapien

Wie Helicobacter pylori Magenkrebs auslöst

Magenkrebs zählt zu den fünf tödlichsten Krebsarten: Jährlich sterben etwa 750.000 Patienten an dieser Erkrankung, so die Statistik der Weltgesundheitsorganisation WHO. Als Hauptauslöser gilt das Bakterium Helicobacter pylori (H. pylori). Wirkungsvolle Therapien gegen Magenkrebs gibt es derzeit nicht, zunehmende Antibiotikaresistenzen erschweren die Behandlung der Infektion zusätzlich.…

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Gewebegewinnung

Harnblasenkrebs: Mit der Bürste an die Zellen

Harnblasenkrebs ist der zweithäufigste bösartige Tumor in der Urologie. Rauchen sowie Belastung durch bestimmte Chemikalien am Arbeitsplatz sind wichtige Risikofaktoren. Um Patienten zielgerichtet therapieren zu können, muss die Krebserkrankung weiter erforscht werden. Molekularbiologische Untersuchungen von vitalen Krebszellen und gesunden Zellen sind nötig. Frisches Gewebe ist aber kaum…

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Nanoglue

Kleben statt Nähen: Nanopartikel in der Wundversorgung

Trotz medizinischer Fortschritte gelten Wundkomplikationen nach Operationen noch immer als lebensgefährlich. Hier soll ein in der Schweiz neu entwickelter Wundkleber basierend auf Nanopartikeln in Zukunft Abhilfe schaffen. Es gibt Stellen im und am Körper, die nur schwer zu nähen sind. Obwohl die Medizin in den letzten Jahrzehnten grosse Fortschritte gemacht hat, kommt es vor allem nach…

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Gesundheit im Alter

Protein-Atlas für längeres Leben

Im Alter lassen viele Prozesse in den Zellen nach und das Risiko an altersbedingten Krankheiten wie Alzheimer, Parkinson oder Diabetes zu erkranken steigt dramatisch. Aber wirkt sich das Altern auf alle Organe und Gewebe gleichermaßen aus? Und sollten Medikamente, welche die Gesundheit im Alter verbessern sollen die gleiche Wirkung auf verschiedene Organe haben? Jetzt haben Wissenschaftler vom…

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Multiorganerkrankung

Cystische Fibrose: chronische Infektionen mit Lungenkeim verhindern

Entgegen früherer Annahmen sind auch die Atemwege inklusive der Lunge nicht steril, sondern vergleichbar mit dem Darm eine ökologische Nische für eine Vielzahl von Mikroorganismen, die zum Teil noch unbekannt sind. Ist diese Lebensgemeinschaft – das Mikrobiom – im Gleichgewicht, geht es dem Menschen gut, nehmen bestimmte schädliche Keime überhand, kann es zu Lungenentzündungen und…

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Darmkrebsvorsorge

Neun Tests – trotzdem vergleichbare Ergebnisse

Je eher man Darmkrebs und seine Vorstufen entdeckt, desto besser. Seit diesem Jahr werden dafür neue immunologische Tests auf Blut im Stuhl eingesetzt. Erst wenn ein bestimmter Schwellenwert des Blutfarbstoffs Hämoglobin überschritten wird, signalisieren die Tests ein positives Ergebnis. Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum haben neun dieser Tests miteinander verglichen. Ihr…

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Update Pankreas

Reden wir Klartext

Jeder Befund in der Radiologie ist auf seine Art strukturiert. Die Betonung liegt „auf seine Art“. Denn frei formulierte Befundberichte sind so individuell wie ihre Verfasser. Dass dadurch auch Fehlkommunikation entstehen kann, ist vorprogrammiert. Das geht besser, meint Prof. Dr. Andreas Schreyer, stellvertretender Direktor des Instituts für Röntgendiagnostik am Universitätsklinikum…

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Leberintervention

Perspektiven der SIRT – wer profitiert und warum?

Die selektive interne Radiotherapie (SIRT) wird häufig nur in ihrer palliativen Dimension betrachtet. Inzwischen dringt das Verfahren allerdings zunehmend in den kurativen Bereich vor, wie Prof. Dr. Jens Ricke, Inhaber des Lehrstuhls für Radiologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Direktor der Klinik und Poliklinik für Radiologie am Klinikum der LMU berichtet.

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Klartext...

Warum die strukturierte Befundung mehr als ein Trend ist

Jeder Befund in der Radiologie ist auf seine Art strukturiert. Die Betonung liegt „auf seine Art“. Denn frei formulierte Befundberichte sind so individuell wie ihre Verfasser. Dass dadurch auch Fehlkommunikation entstehen kann, ist vorprogrammiert. Das geht besser, meinen Prof. Dr. Andreas Schreyer, stellvertretender Direktor des Instituts für Röntgendiagnostik am Universitätsklinikum…

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Patientensicherheit

Rechner ermittelt individuelles Risiko bei Darmkrebs-OP

Die Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) hat zusammen mit dem Institut für medizinische Informationsverarbeitung, Biometrie und Epidemiologie der LMU München einen Rechner entwickelt, der das individuelle Risiko eines Patienten, bei einer Darmkrebsoperation Komplikationen zu erleiden, mit einer statistischen Wahrscheinlichkeit kalkuliert.

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Magenschleimhautentzündung

Neuer Ansatz gegen Gastritis könnte auch bei Krebs helfen

Hoffnung im Kampf gegen Krebs: 40 Prozent der Deutschen und sogar 50 Prozent der Menschen weltweit haben Helicobacter pylori im Magen – den Hauptverursacher chronischer Magenschleimhautentzündung (Gastritis), die auch zu Magengeschwüren oder -krebs führen kann. Wissenschaftler der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) haben nun einen der wichtigsten Mechanismen entdeckt, mit dem das…

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Risikofaktor Darm

Schwache Darmflora - Auslöser für Herzschwäche?

Im Darm von Patienten mit einer Herzschwäche kommen wichtige Bakteriengruppen seltener vor und die Darmflora ist nicht so vielfältig wie bei gesunden Personen. Daten der Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) liefern jetzt wertvolle Ansatzpunkte, um zu verstehen, wie die veränderte Besiedlung des Darms mit der Entwicklung und dem Fortschreiten der…

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Testverfahren

Luminex erhält CE-IVD-Kennzeichnung für ARIES Norovirus Assay

Die Luminex Corporation gibt bekannt, dass das Unternehmen die CE-IVD-Kennzeichnung für das ARIES Norovirus Assay erhalten hat, ein einfach anzuwendendes, von der Probe bis zum Resultat durchgängiges Testverfahren für die schnelle Erkennung und Differenzierung von Norovirus der Genogruppe I und II in Stuhlproben von Personen, die akute Symptome einer Gastroenteritis aufweisen.

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Tumorforschung

Mikrolochchip: Einzelne Zellen auf dem Präsentierteller

Je mehr Tumorzellen sich im Blut auf Wanderschaft befinden, desto größer die Gefahr einer Metastasenbildung. Im Blut zirkulierende Tumorzellen sind ein wichtiger Indikator dafür, ob und wie eine Therapie wirkt. Fraunhofer-Forscher haben jetzt einen Mikrolochchip entwickelt, der eine zuverlässige Identifizierung und Charakterisierung der Zellen ermöglicht – und das innerhalb von nur wenigen…

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Allgemeinchirurgie

Chirurgen kritisieren Festhalten am „Pseudo-Generalisten“

Die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (DGCH), sämtliche medizinisch-wissenschaftlichen chirurgischen Fachgesellschaften und der Berufsverband der Deutschen Chirurgen (BDC) mit weiteren Berufsverbänden kritisieren das Vorhaben der Ständigen Konferenz „Ärztliche Weiterbildung“ der Bundesärztekammer (BÄK), an einer generalistischen Weiterbildung zum Allgemeinchirurgen festzuhalten.

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Natürlicher Schutz

Babys werden mit gedrosseltem Immunsystem geboren

Das Immunsystem von Säuglingen arbeitet augenscheinlich im ersten Jahr nach der Geburt absichtlich auf Sparflamme. Das zeigt eine Studie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) sowie der Universitäten Bonn und Münster. Dadurch verhindert die Natur vermutlich, dass die Immunabwehr nach der Geburt zu stark auf Bakterien und Fremdstoffe außerhalb des Mutterleibs reagiert.

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Gewebeanalyse

Mikroskop im Kugelschreiberformat hilft bei der Krebsdiagnose

Eine kompakte, faseroptische Sonde gibt Einblick in die molekulare Struktur von biologischem Gewebe – schnell und ohne spezielle Färbetechniken. Ein Wissenschaftler-Team des Leibniz-Instituts für Photonische Technologien Jena (Leibniz-IPHT) und der Friedrich-Schiller-Universität Jena erforschte und entwickelte in Zusammenarbeit mit der Firma Grintech die neue Fasersonde, welche mehrere…

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Kleine Retter

Schnelle Hilfe im Notfall

Bei einem medizinischen Notfall bleibt oft wenig Zeit. Viele Menschen trauen sich aber nicht, aktiv zu helfen. Deshalb hat die Stiftung Warentest zusammen mit erfahrenen Medizinern die übersichtlichen Erste-Hilfe-Anleitungen „Die kleinen Retter“ entwickelt, drei Bände zu den Themen Erste Hilfe bei Kindern, Erste Hilfe im Straßenverkehr und Erste Hilfe auf Reisen. Mit ihnen wird man im…

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Lungenkrebs

Männer in Baden-Württemberg erkranken deutlich seltener als der Bundesdurchschnitt

Der neue Bericht des Krebsregisters Baden-Württemberg ist erschienen: In den Diagnosejahren 2012/2013 sind Krebsneuerkrankungen zu über 90 Prozent und damit nahezu vollzählig erfasst. Zentrale gesundheitspolitische Fragen zum Thema Krebs - etwa zu Risikofaktoren oder zu Früherkennungsprogrammen - lassen sich nur auf der Basis gesicherter Daten beantworten. Das Krebsregister…

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Infektionsforschung

Kölner Infektiologen an Zulassung von neuem Wirkstoff gegen Krankenhausinfektion beteiligt

Unter Mitarbeit von Infektionsforschern der Uniklinik Köln hat die Europäische Kommission vor kurzem den Wirkstoff Bezlotoxumab zugelassen. Durch ihn ist es möglich, einer erneuten Clostridium difficile-Infektion (CDI) vorzubeugen. Die neue Substanz (Handelsname Zinplava) ist ein selektiver, vollständig humaner monoklonaler Antikörper und eröffnet eine Behandlungsoption mit hohem…

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Krebsforschung

Krebsdiagnose aus dem Blut – Fakt oder Fiktion?

Kann eine einfache Blutprobe die invasive Entnahme von Tumorgewebe ersetzen? Können wenige Milliliter Blut sogar Mammographie und Darmspiegelung überflüssig machen? Was ist dran am Krebstest aus dem Blut, der Liquid Biopsy? Anlässlich des Weltkrebstags am 4. Februar informieren Experten aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) über den aktuellen Stand der Forschung: Was ist heute…

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3D Krebsforschung

Die Vielfalt des Tumors in 3D

Jeder Tumor erhält bei seiner Entstehung ein spezifisches genetisches Profil, das sich für die personalisierte Krebstherapie nutzen lässt. Doch selbst innerhalb ein und desselben Tumors entwickeln sich Regionen mit unterschiedlicher genetischer Ausstattung. Mit Hilfe eines dreidimensionalen Tumormodells konnten Wissenschaftler im Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK)…

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Gynäkologische Notfälle

Die individuelle Differenzialdiagnose

Mit dem akuten Abdomen sehen sich Radiologen relativ häufig konfrontiert. Seltener als gastrointestinale Fälle sind gynäkologische Notfälle, die jedoch eine ähnliche Symptomatik aufweisen, allerdings potentiell lebensbedrohlich sind, weil sie Rupturen oder Nekrosen nach sich ziehen können und gerade bei jungen Frauen fertilitätsbedrohend sind. Aus diesem Grund hebt Prof. Rahel Kubik-Huch,…

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Infektionen

Helicobacter – Der Herrscher im oberen Verdauungstrakt

Infektionen mit Helicobacter pylori beeinflussen die mikrobielle Vielfalt in Mund und Dünndarm. Eine Infektion kann Magenkrebs verursachen. Eine Infektion mit dem Keim führt bei allen Betroffenen zu chronischen Magenschleimhautentzündungen, bei einem Teil der Infizierten zu Magenkrebs. Um das Zusammenspiel von Helicobacter mit der natürlich vorkommenden Mikroorganismengemeinschaft im oberen…

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Multiresistente Bakterien

Europaweite Studie zu Antibiotikaresistenzen in Krankenhäusern

Ein internationales Team von Wissenschaftlern und Klinikern hat erstmals europaweit die Ausbreitung von besonders gefürchteten multiresistenten Enterobakterien untersucht und vergleichbare Daten erhoben. Im Fokus der Studie stehen Klebsiella pneumoniae und Escherichia coli: Darmbakterien, die immer häufiger gegen das Reserveantibiotikum Carbapenem resistent sind.

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MR-Enterographie

Der Dünndarm – ein spannendes Organ

"Der Dünndarm ist aus der Sicht der Radiologie eines der spannendsten Organe, weil der Zugang endoskopisch sehr schwierig ist“, bekräftigt Prof. Dr. Andreas G. Schreyer, MHBA, stellvertretender Instituts-direktor des Instituts für Röntgendiagnostik am Universitätsklinikum Regensburg. Mittlerweile ist die MR-Enterographie State of the Art bei der Beurteilung von chronisch…

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Virtuelle Koloskopie

Was wirklich wichtig ist – die Darmvorsorge

Zuerst wird Kohlendioxid in den Enddarm eingebracht. Dann wird der gesamte Bauchraum, von Leberoberkante bis Hüften, zweimal – einmal in Bauchlage, einmal in Rückenlage – mit dem Computertomographen in Niedrigdosistechnik gescannt. Und schließlich werden die eingescannten Schnittbilder durch Computerprogramme aufbereitet und in realistische, dreidimensionale Bilder verarbeitet, die so…

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E. coli

Wie pathogene Darmbakterien die Magensäure überleben

Krankheitserregende Darmbakterien aktivieren Schutzmechanismen, um im sauren Milieu des Magens zu überleben. Forscher des Nationalen Forschungsschwerpunktes (NFS) «TransCure» der Universität Bern haben nun die Struktur des zentralen Proteins eines bakteriellen Säure-Resistenz-Systems entschlüsseln können. Dadurch werden wichtige Einblicke in die «Überlebenstricks» von Darmbakterien…

Darmbakterienabtötung durch Antibiotika macht Versuchsmäuse vergesslich

Ohne Darmbakterien werden Mäuse vergesslich. Zu diesem überraschenden Ergebnis kam ein internationales Forscherteam – darunter auch Wissenschaftler vom Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in Berlin – als es den Nagetieren mehrere Antibiotika verabreichte und so die Bakterien in deren Darm abtötete. Die Autoren berichten im Fachmagazin Cell Reports, dass sich bei den Mäusen,…

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Gut dargestellt

Interventionelle Medizin profitiert von 3D-Visualiserung

Auf den Medizinkongressen dieses Jahr waren 3D-Visualisierungen in vielen Bereichen ein Schwerpunktthema, da die Industrie in immer kürzeren Abständen verbesserte Hard- und Software anbietet. Die interventionelle Medizin bricht in eine neue Dimension auf, lautete vielfach der Schlachtruf. Natürlich ist die glasklare farbige Darstellung von bis vor kurzem noch eher wolkig schwarz-weiß…

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Infektionen

Wie kommen multiresistente Bakterien ins Krankenhaus?

In Deutschland sterben bis zu 15.000 Patienten im Jahr an Krankenhausinfektionen, so schätzt das Nationale Referenzzentrum für die Überwachung dieser Infektionen. Eine große Rolle spielen hier die multiresistenten Bakterien, denen die gängigen Antibiotika nichts mehr anhaben können. Doch wo kommen diese Keime her? Dieser Frage gingen DZIF-Wissenschaftler von der Uniklinik Köln nach und…

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Fühlend, nicht tastend

Bringt das haptische Feedback Robotereingriffe nach vorne?

Die Skepsis bei Eingriffen mit roboter-assistierten Systemen ist auf allen Seiten noch immer groß, auch wenn der Da Vinci-OP-Roboter von Intuitive Surgical schon seit langem etabliert ist. Nur wenige Arbeitsgruppen widmen sich allerdings der Frage, wie sich das chirurgische Instrumentarium weiter verbessern lässt. Die Universitätsklinik Tübingen, speziell die Arbeitsgruppe chirurgische…

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Forschung

Neues Gen für erblichen Darmkrebs

Wenn es zur starken Polypenbildung im Dickdarm kommt, entwickelt sich daraus unbehandelt mit hoher Wahrscheinlichkeit Darmkrebs. Oft liegt dem massenhaften Auftreten von Polypen eine erbliche Ursache zugrunde; die Erkrankung kann dann in bestimmten Familien gehäuft auftreten. Unter Federführung von Humangenetikern des Universitätsklinikums Bonn entdeckte ein Forscherteam bei Patienten…

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Undichte Darmnähte

Bakterien verursachen gefürchtete Komplikation nach Bauch-OPs

Das medizinische Rätsel, warum zusammengefügte Darmenden nach einer Bauchoperation trotz sorgfältigster Nahttechnik wieder aufplatzen, scheint gelöst. Wie der US-Chirurg Professor John Alverdy am Tiermodell beweisen konnte, kann ein Eingriff die Zusammensetzung der Darmbakterien so verändern, dass sie giftige Substanzen freisetzen und die Wundheilung stören. Experten forschen jetzt an einem…

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Krebsforschung

Neuer Biomarker für Krebsimmuntherapie?

Der Ligand PD-L1 gehört zu den wichtigsten Zielstrukturen der Krebsimmuntherapie mit Checkpoint-Inhibitoren. Wissenschaftler des Deutschen Konsortiums für Translationale Krebsforschung (DKTK) haben nun gezeigt, dass sich verschiedene Krebsarten in der Anzahl der PD-L1-Genkopien unterscheiden. Genetische Analysen des PD-L1-Gens könnten somit möglicherweise künftig helfen, vorherzusagen,…

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Bekämpfung gefährlicher Bakterien ohne Antibiotika

Viele Patienten, die an Leberzirrhose leiden, sterben an unbehandelbaren bakteriellen Infektionen. Ein Forscherteam der Universität Bonn und der TU München hat nun herausgefunden, dass durch in die zirrhotische Leber einwandernde Darmbakterien für die Infektabwehr zuständige Immunzellen abgeschaltet werden. Als Folge einer Verkettung von Signalprozessen kommt es zum Versagen der Immunantwort…

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Mikroskopie

Ein toxischer Verwandlungskünstler

Molekularbiologen der Universität Bern haben einen Mechanismus entdeckt, der es einem von Bakterien produzierten tödlichen Toxin ermöglicht, in menschliche Zellen einzudringen und diese zu zerstören. Ihre Erkenntnisse können dazu beitragen, Gegenmittel zu solchen Giften zu entwickeln.

Fremdkörper

So lassen sich verschluckte Nägel sicher bergen

Verschluckte Batterien und Magnete, aber auch spitze oder lange Objekte können den Magen-Darm-Trakt schädigen. Selbst wenn sie keine unmittelbaren Beschwerden verursachen, sollten Betroffene unbedingt einen Arzt aufsuchen. Dies gilt auch für große, feste Essensbrocken, die in der Speiseröhre stecken geblieben sind. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs-…

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Bilanz

Sport unterstützt Krebstherapie

Ob Prävention, Therapiebegleitung oder Nachsorge: Bewegung ist ein wirkungsvolles Mittel gegen Krebs. „Körperliche Aktivität senkt das Risiko, an Krebs zu erkranken. Bei den häufigsten Krebserkrankungen – wie Brust- und Darmkrebs – ist das wissenschaftlich bewiesen“, bestätigt PD Dr. Freerk Baumann von der Deutschen Sporthochschule Köln. „Inzwischen zeigen Studien:…

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Die Blitzabwehr der Bakterien

Bringen Bakterien in den Körper eines Menschen oder eines Tieres ein, werden sie vom Immunsystem als fremd erkannt. Daraufhin versuchen die Immunzellen, diese Fremdkörper zu beseitigen. Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig haben nun gemeinsam mit Kollegen der Universität Umeå in Schweden herausgefunden, wie es Bakterien der Gattung Yersinia…

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Super-Keime

Wettrüsten von Krankheitserreger und Medizin

Gegen die zurzeit viel diskutierten „Super-Keime“ wirkt kaum ein Antibiotikum, selbst gegen das bisher als Notfall-Alternative geltende Antibiotikum Colistin sind sie resistent. Derzeit sind neue Antibiotika in der Entwicklung. Diese würden aber die Gefährdungslage nicht ändern können, so Experten im Vorfeld des 13. Kongresses für Infektionskrankheiten und Tropenmedizin in Würzburg.…

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Therapie

Morbus Crohn: Neue Behandlungsansätze lassen hoffen

Anhaltender Durchfall und krampfartige Bauchschmerzen: Über 400 000 Menschen in Deutschland leiden an Morbus Crohn, viele von ihnen bereits seit dem jungen Erwachsenenalter. Heilbar ist die Erkrankung bislang nicht. Doch die Behandlungsmöglichkeiten könnten sich in den nächsten Jahren deutlich verbessern. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und…

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Darmkrebs

Hirnmetastasen: Sterberate sinkt dank lokaler Therapien

Darmkrebspatienten mit einer Hirnmetastase hatten in der Vergangenheit oft nur noch wenige Wochen zu leben. Moderne lokale Therapien wie Operation und Radiochirurgie haben die Überlebensaussichten deutlich verbessert, sodass mittlerweile viele Patienten nicht mehr an der Hirnmetastase, sondern an dem Fortschreiten der Tumorabsiedlungen in Organen außerhalb des Gehirns versterben. „Deshalb…

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E. coli

Einsatz von harmlosen Bakterien zur Krebsbekämpfung

Mehrere Bakterienarten haben das Potenzial, um im Kampf gegen Krebs zum Einsatz zu kommen. Die meisten dieser Bakterien sind allerdings für den Menschen schädlich. Um sie als Waffe gegen Krebs und andere Krankheiten einzusetzen, müssen die Forscher ein Gleichgewicht zwischen ihrer Aggressivität für therapeutische Zwecke und der Sicherheit des Patienten finden. Um dieses Problem zu…

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Entdeckung

Darmkrebs: Bakterien fördern das Stammzellwachstum

Eine der häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland ist der Darmkrebs. Prof. Dr. Sebastian Zeißig, Forschungsgruppenleiter am DFG-Forschungszentrum für Regenerative Therapien Dresden (CRTD) – Exzellenzcluster an der TU Dresden, konnte erstmals eine entscheidende Rolle von Darmbakterien in der Regulierung von Stammzellen im Darm und der Entwicklung von Darmkrebs nachweisen. Diese Entdeckung…

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Minimalinvasive Operationen

Dreidimensionale Bilder zur besseren Patientenversorgung

Die dritte Dimension hält Einzug in die Operationssäle. Bei minimalinvasiven Operationen ermöglicht die 3-D-Technik dreidimensionales Sehen und erlaubt so präzisere und schnellere Eingriffe. Für die Patienten bedeutet dies einen noch kürzeren Heilungsprozess. Experte Professor Dr. Tobias Keck, Direktor der Klinik für Chirurgie am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck,…

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Antibakteriell

Implantat-Oberflächen bekämpfen Keime

Innovative, nanostrukturierte Oberflächen, die aufgrund ihres spezifischen Designs in der Lage sind, Keime zu töten, sind ein Arbeitsschwerpunkt der Chirurgischen Forschung des Berufsgenossenschaftlichen Universitätsklinikums Bergmannsheil.

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Schilddrüsen

ABBA sorgt für makellosen Hals

Frauen, die sich aufgrund eines Knotens der Schilddrüse einer Operation unterziehen müssen, können aufatmen. Dank der Methode des „Axillo Bilateral Breast Approach“ – kurz ABBA – kann der Eingriff ohne den sonst üblichen queren Schnitt in der Halsregion erfolgen. Die Klinik für Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden gehört…

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Bauchfell

Woher kommst du, wohin gehst du?

Prof. Dr. Andreas Schreyer, Leitender Oberarzt und Stellvertretender Direktor des Instituts für Röntgendiagnostik am Universitätsklinikum Regensburg, hat während seiner beruflichen Laufbahn schon unzählige Vorträge gehalten. Doch sein Beitrag auf dem diesjährigen Internationalen Symposium Mehrschicht CT war auch für den Experten auf dem Gebiet der Abdominalbildgebung etwas Besonderes,…

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Henry Schein eröffnet sein neues Logistikzentrum

Am 29. Januar eröffnet die Firma HENRY SCHEIN ihr hochmodernes Logistikzentrum im Gewerbegebiet Tiergartenstraße in Heppenheim. Das 3,1 Hektar große Grundstück bietet Platz für ein 18.000 Quadratmeter großes und 10,5 Meter hohes Lager. Die Mitarbeiter am bisherigen Standort in Weinheim ziehen mit den neuen Räumlichkeiten um.

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Neue Daten

Krebs in Deutschland

Im Jahr 2012 sind in Deutschland 252.060 Männer und 225.890 Frauen an Krebs erkrankt. Das zeigt die aktuelle Schätzung des Zentrums für Krebsregisterdaten im Robert Koch-Institut (RKI). Diese und viele weitere Ergebnisse enthält die gerade veröffentlichte 10. Ausgabe von „Krebs in Deutschland“. Der Bericht wird gemeinsam vom RKI und der Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in…

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Gastroenterologie

Alkoholsucht therapieren – Darmkrebsrate senken

Alkohol gilt als einer der wichtigsten Risikofaktoren für Darmkrebs: Etwa jede zehnte Erkrankung steht im Zusammenhang mit dem Konsum von Bier, Wein, Schnaps und anderen Spirituosen. Menschen mit Alkoholproblemen finden trotz wirksamer Behandlungsmöglichkeiten noch immer zu selten den Weg in eine Therapie, mahnt die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und…

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Liquid Biopsy

Blutentnahme genügt: Optimale Therapieplanung bei Darmkrebs

Seit dem 1.12. ist es deutschlandweit erstmalig möglich, den Mutationsstatus von Darmtumoren anhand einer einfachen Blutprobe zu bestimmen. Das Universitätsklinikum Knappschaftskrankenhaus Bochum setzt als erstes deutsches Kompetenzzentrum einen neu entwickelten RAS-Biomarkertest in der Darmkrebstherapie ein. Seine Relevanz für die gezielte Behandlung der Patienten ist in einer Studie der RUB…

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Chemotherapie

Lebermetastasen streuen intakte Tumorzellen

Die Größe der durch einen Dickdarmkrebs gebildeten Lebermetastase ist dabei entscheidend für das Risiko, ob von dieser Metastase Tumorzellen in die Blutbahn gestreut werden, welche möglicherweise zu Fernmetastasen in weiteren Organen, wie zum Beispiel der Lunge führen können. Das spricht für eine besonders engmaschige Überwachung nach der Operation und gegebenenfalls eine Chemotherapie…

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Bildgebung

Innovationen für Diagnostik und Therapie

Das Universitätsklinikum Jena (UKJ) hat gleich drei medizinischen Neuerungen auf der Internationalen Erfindermesse in Nürnberg vorgestellt. Die aus interdisziplinären Kooperationsprojekten entstandenen Innovationen zielen auf die Verbesserung der bildgebenden Diagnostik und der Behandlungsmöglichkeiten bei Gallenoperationen und Stammzelltransplantationen.

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Abdomen

Verwirrende Zeichen

Die Fortschritte in der Strahlen- und Chemotherapie sind immens, können aber – auch radiologisch erkennbare – Nebenwirkungen nicht ausschließen. Die Unterscheidung von therapie- und tumorassoziierten Veränderungen im Abdomen stellt selbst erfahrene Radiologen vor eine Herausforderung. Prof. Dr. Andreas Schreyer, leitender Oberarzt und stellvertretender Institutsdirektor Radiologie am…

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Krebs-Diagnostik im Blut

„Liquid Biopsy schon bald Standard“

Tumordiagnostik anhand von Blutproben ist ein rasant wachsendes Forschungsfeld. Nun veranstaltet das Universitätsklinikum Freiburg am 29. Oktober 2015 von 8:30 Uhr bis 18:00 Uhr im Historischen Kaufhaus in Freiburg den ersten Kongress in Deutschland zum Thema „Tumor Liquid Biopsy“. Über 200 Ärzte und Forscher, unter anderem aus Deutschland, Frankreich und den USA, diskutieren über neue…

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Notaufnahme

Akute Bauchschmerzen mit Ultraschall abklären

Plötzlich einsetzende heftige Bauchschmerzen können Zeichen eines lebensbedrohlichen Notfalls, etwa eines Darmverschlusses, sein. Um ein „akutes Abdomen“ abzuklären, sollten Ärzte eine Ultraschalluntersuchung anhand des sogenannten FAS-Konzepts durchführen, empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM).

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Darm

Die CT-Kolonographie wird attraktiver

Die CT-Kolonographie oder virtuelle Koloskopie wurde 1996 erstmals beschrieben und hat sich in den darauffolgenden Jahren als Ergänzung und Alternativ-Verfahren zur optischen Koloskopie, der klassischen Darmspiegelung, etabliert. Die Datenlage sei sehr gut, berichtet Dr. Gernot Böhm, Oberarzt am Institut für diagnostische und interventionelle Radiologie am Krankenhaus der Elisabethinnen in…

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Aufgeprallt

Jedem Land sein Trauma: Amerika schießen, Europäer bauen Unfälle

Die Behandlung von Trauma-Patienten ist ein zeitkritisches und diagnostisch komplexes Geschehen. In kürzester Zeit muss die richtige Diagnostik und adäquate Behandlung eingeleitet werden. Nach Schädel und Thorax steht für Prof. Dr. Hermann Helmberger, Chefarzt des Zentrums für Radiologie am Klinikum Dritter Orden in München, der Bauchraum auf Platz 3 der Prioritätenliste bei der…

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Innenleben

Biliäre Erkrankungen: Von „ganz banal“ bis schwer zu diagnostizieren

Der Begriff „biliäre Erkrankungen“ umfasst alle Erkrankungen, die die Galle und die gallenproduzierenden Organe, also auch die Leber, betreffen. Es wird dabei zwischen entzündlichen und Autoimmunerkrankungen unterschieden. Prof. Dr. Josef Tacke, Chefarzt der Klinik für Diagnostische Radiologie und Neuroradiologie am Klinikum Passau, gibt einen Überblick über die häufigsten Erkrankungen…

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Time is intestine

Die mesenteriale Ischämie wird nicht rechtzeitig diagnostiziert

Unter den Erkrankungen des akuten Abdomens macht die mesenteriale Ischämie nur einen kleinen Prozentsatz aus. Vorwiegend ältere Patienten mit Gefäßproblemen und einem Bypass sind betroffen. Aber wenn eine Durchblutungsstörung oder ein Durchblutungsausfall der versorgenden Gefäße des Darms auftritt, muss das schnell erkannt werden. Denn ähnlich wie beim Herzinfarkt oder Schlaganfall…

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Erreger

Blasenentzündung: Wenn Bakterien die Angel auswerfen

Wie gelingt es Bakterien, die Innenwand einer Harnblase zu besiedeln? Der Berliner Forscher Adam Lange hat die feinen Fortsätze von E. coli-Bakterien analysiert – dank dieser „Pili“ können sich die Einzeller gezielt an die menschliche Schleimhaut anheften. Mit einer Kombination moderner Bildgebungstechnologien dringen die Biophysiker am FMP (Leibniz-Institut für Molekulare Pharmakologie)…

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Leitlinie

Empfehlungen für Diagnose und Therapie zum Speiseröhrenkrebs

Das Leitlinienprogramm Onkologie hat im September 2015 erstmals eine S3-Leitlinie zur Diagnostik und Therapie der Speiseröhre vorgelegt. Sie entstand unter der Federführung der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) und soll die Versorgung beim Speiseröhrenkrebs verbessern. Eine medizinische Leitlinie mit Empfehlungen zur Prävention,…

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Internetplattform

Neues Modul „Darmkrebs“ online

Die Internetplattform www.krankheitserfahrungen.de hat ein neues Modul: Es widmet sich dem Thema „Darmkrebs“, der zweithäufigsten Krebserkrankung in Deutschland. Eine Arbeitsgruppe am Institut für Psychologie der Universität Freiburg und an der Berlin School of Public Health der Charité-Universitätsmedizin Berlin hat die Inhalte erarbeitet. Das Bundesministerium für Gesundheit hat das…

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Studie

Darmkrebs-Vorsorge in Deutschland hat hohe Qualität

Die Darmspiegelung ist Bestandteil des gesetzlichen Vorsorgeprogramms in Deutschland. Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum und vom Zentralinstitut für die Kassenärztliche Versorgung (Zi) werteten nun alle Befunde der ersten zehn Jahre nach Einführung des Screening-Programms aus. Dabei stellte sich heraus, dass die Rate der Personen, bei denen Gewebeveränderungen entdeckt…

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Kindermedizin

Strahlenschäden durch CT und Röntgen vermeiden

Computertomografien (CT) erhöhen das Krebsrisiko von Kindern – anders als bei Erwachsenen – deutlich. Moderner Ultraschall und Magnetresonanztomografie (MRT) bieten strahlenfreie und schonende Alternativen zu CT und Röntgen bei der Abklärung von Bauchschmerzen, Blinddarmentzündungen, Knochenbrüchen oder Unfallverletzungen. Welche neuen Möglichkeiten durch Ultraschall und MRT…

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Statement

Kinderchirurgen fordern die Behandlung von Kindern in Fachzentren

Fast ein Viertel aller Säuglinge und etwa ein Drittel der Kleinkinder werden hierzulande von Erwachsenenchirurgen operiert. Doch Kinder dieser Altersgruppen sollten nur von Kinderchirurgen, Kindermedizinern und speziell für diese Altersgruppe geschultem Fachpersonal behandelt werden, erklärt die Deutsche Gesellschaft für Kinderchirurgie (DGKCH). Denn durch die Zusammenarbeit von…

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Harnblasenkrebs

DGU-Präsident Roth: „Operative Expertise erhalten!“

Harnblasenkrebs ist mit jährlich rund 28.000 Neuerkrankungen der zweithäufigste urologische Tumor. Muss die Blase wegen einer fortgeschrittenen Erkrankung entfernt werden, kann der kontinente Harnblasenersatz die Lebensqualität weitestgehend erhalten und stellt für viele Patienten die beste Behandlungsoption dar. DGU- und Kongresspräsident Prof. Dr. Stephan Roth thematisiert die komplexe…

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Noroviren

Wie Zitronensaft Noroviren austrickst

Zitronensäure bindet an hochansteckende Noroviren und hindert sie möglicherweise daran, menschliche Zellen zu infizieren. Das entdeckten nun Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum. Zitronensaft könnte sich daher als sicheres, gesundheitlich unbedenkliches Desinfektionsmittel gegen die verbreiteten Erreger schwerer Magen-Darm-Infekte eignen.

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Forschung

Darmbakterien kooperieren, wenn das Leben hart wird

Forscher des Luxembourg Centre for Systems Biomedicine (LCSB) der Universität Luxemburg haben mit Hilfe von Computer-Modellierungen herausgefunden, wie Darmbakterien auf Veränderungen in ihrer Umgebung – etwa Abnahme des Sauerstoffgehalts oder des Nahrungsangebots – reagieren: Mikroorganismen, die sonst konkurrieren oder sich sogar gegenseitig verdrängen, können unter veränderten…

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Neurologie

Fruchtzucker: Weniger Belohnungsgefühle im Gehirn

Fruchtzucker sättigt nicht nur weniger, sondern stimuliert auch das Belohnungssystem im Gehirn in geringerem Mass als Traubenzucker. Dies könnte zu einem überhöhten Konsum mit ungesunden Folgen führen, berichten Forschende der Universität Basel in einer Studie, die in der Fachzeitschrift «Plos One» veröffentlicht wurde. Industrieller Fruchtzucker in Süssgetränken und Fertigmahlzeiten…

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Produkt des Monats

Neue Perspektiven für die Darmkrebs-Früherkennung

Innovatives Endoskopiesystem verbessert die Adenomdetektion. Endoskope sind dünne, flexible Schläuche mit Optiken, die Ärzte verwenden, um den oberen und unteren Gastrointestinaltrakt ihrer Patienten zu sehen. Das Fuse® System besitzt im Gegensatz zu herkömmlichen Endoskopen mit nach vorne gerichteter Optik drei kleine Kameras an der Spitze des flexiblen Koloskops. Mit dem…

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Sanfte Eingriffe

Endoskopie erobert mehr Bereiche in der Diagnostik

Für viele Menschen ist die Bestätigung des Krebsverdachts verknüpft mit geringen Heilungschancen und einer beträchtlichen Einschränkung ihres gewohnten Lebens. Doch kann vielen Patienten, besonders bei Magen- und Darmerkrankungen, durch Früherkennung geholfen werden. Möglicherweise künftig auchTyp-2-Diabetern, von denen es in Deutschland immerhin über 7 Millionen gibt. EH sprach mit dem…

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Personlisierte Krebsmedizin

Metastasierungen und effektive Diagnostik

Bei der Diagnose und effektiven Bekämpfung bösartiger Tumoren arbeiten Pathologen, behandelnde Mediziner und technische Assistentinnen und Assistenten eng zusammen. Dieses Zusammenspiel und der Austausch darüber stehen ebenso im Zentrum der 99. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Pathologie e.V. (DGP) und 29. Tagung der Deutschen Gesellschaft für Zytologie wie modernste diagnostische…

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Prostatakrebs

Radioonkologen empfehlen intensive Aufklärung

Jedes Jahr erkranken in Deutschland etwa 64 500 Männer an Prostatakrebs. Der Krebs der Vorsteherdrüse ist damit die häufigste Krebserkrankung und die dritthäufigste Krebstodesursache bei Männern. Inkontinenz und andere Blasenstörungen gehören für diese Patienten zu den schlimmsten Folgen der Behandlung. Dies kam in einer Studie heraus, die die Lebensqualität mithilfe von Tests aus der…

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EPA

Die standardisierte Terminologie ist notwendig

E-Health-Strategien sollen landesweite Telematikinfrastrukturen vorantreiben. Insbesondere informationstechnische Lösungen, die der sektorübergreifenden Dokumentation und Kommunikation dienen, sind mehr denn je gefragt. Dazu gehört auch die elektronische Patientenakte, kurz EPA. Auf der conhIT 2015 informierte Dr. Pia Wieteck, Leiterin der Abteilung Forschung und Entwicklung RECOM GmbH, über…

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Krebsforschung

UKE koordiniert neues EU-Projekt

Am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) laufen in den kommenden Jahren die Fäden eines großen europäischen Krebsforschungsprojektes zusammen. "Wir wollen Bluttests entwickeln, mit denen wir die therapie-relevanten Eigenschaften unterschiedlicher Krebsarten identifizieren können", sagt Prof. Dr. Klaus Pantel, Direktor des Instituts für Tumorbiologie des UKE.

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Darmerkrankungen

Ultraschall kann Darmspiegelung ersetzen

Etwa 320 000 Menschen in Deutschland leiden an einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung (CED) wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa. Beide Erkrankungen sind nicht heilbar. Bei frühzeitiger Diagnose und regelmäßiger Kontrolle können Medikamente die Beschwerden aber lindern. Ultraschall hat sich dabei als zuverlässiges, schmerzfreies und patientenschonendes Untersuchungsverfahren…

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Scientific Panel for Health

Michael Manns in Beratergremium der EU Kommission berufen

Der Gastroenterologe Professor Dr. med. Michael Manns, langjähriger Sekretär und ehemaliger Präsident der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) aus Hannover, ist von der Europäischen Kommission in das „Scientific Panel for Health“ berufen worden. Aufgabe des Expertengremiums ist die wissenschaftliche Beratung der EU zur Förderung…

Resistente Darmbakterien

DGVS fordert mehr Forschung für Behandlung

Jeder fünfte Tourist, der in Länder mit mangelhaften Hygienestandards reist, kehrt mit einem multiresistenten – jedoch nicht notwendigerweise krankmachenden – Darmbakterium in die Heimat zurück. Dies ergab eine finnische Studie, die aktuell in der Fachzeitschrift Clinical Infectious Diseases erschienen ist. Nehmen Reisende unterwegs Antibiotika, steigt das Risiko, dass sich multiresistente…

Überversorgung vermeiden

DGIM fordert Benennung unnötiger medizinischer Leistungen

Nicht immer ist medizinisches Handeln am Patienten sinnvoll und notwendig. Mit diesem Hinweis veröffentlicht die amerikanische Ärzte-Initiative „Choosing wisely“ seit 2012 Listen mit Leistungen, die sich als wirkungslos oder sogar schädlich erwiesen haben. Eine ähnliche Liste veröffentlichten Schweizer Internisten im Mai 2014. Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM)…

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Weltkrebstag 2015

Fortschritt in der Behandlung von Krebserkrankungen

Vor keiner Krankheit haben die Deutschen so viel Angst wie vor Krebs. Dabei gibt es Grund zur Hoffnung. Denn gerade für Menschen, die an Krebs erkrankt sind, wurden in der jüngsten Vergangenheit große Fortschritte erzielt. So hat unter anderem die Entwicklung moderner, zielgerichteter Arzneimittel dazu beigetragen, die Überlebensaussichten bei einigen Krebsarten, wie zum Beispiel Brustkrebs,…

Onkologie

Kein erhöhtes Risiko für Zweittumore durch Strahlentherapie

Wer eine Krebserkrankung von Enddarm oder Gebärmutter überlebt hat, erkrankt in den Folgejahren dreimal häufiger als andere Menschen erneut an einem bösartigen Tumor. Fester Bestandteil der Therapie ist heute die Bestrahlung der Beckenorgane. Eine aktuelle Studie aus den Niederlanden zeigt, dass die Radiotherapie nicht für diese erhöhte Rate von sekundären Krebserkrankungen verantwortlich…

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Gastrointestinaltrakt

Von der Morphologie zur Funktion

Die Entwicklung neuer Techniken hat in den vergangenen zwei bis drei Jahren zu einem Paradigmenwechsel bei der MRT des Gastrointestinaltrakts geführt. In der Vergangenheit haben sich die Radiologen primär Strukturen angeschaut - also wie eine Darmwand aussieht. Heute steht die Funktion des Gastrointestinums im Mittelpunkt, berichtet Prof. Dr. Thomas Lauenstein, stellvertretender Direktor des…

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MR & Leber

Dem "Cancer of unknown primary" auf der Spur

Neuroendokrine Tumoren des Magen-Darm-Trakts und der Bauchspeicheldrüse treten mit einer Inzidenz von 1 bis 2 pro 100.000 Einwohner in Deutschland auf. Die Klassifikation als gastroenteropankreatischer neuroendokriner Tumor (GEP-NET) erfolgt nach der jüngsten WHO-Klassifikation von 2010. Mit PD Dr. Wieland Sommer, Arzt am Institut für Klinische Radiologie des Klinikums der Universität…

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Forschung

ERC-Starting Grant für Lena Maier-Hein

Lena Maier Hein vom Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg erhält die renommierte Förderung für ein multidisziplinäres Vorhaben: Sie plant, Computer-navigierte minimalinvasive Operationen mit neuartigen, schonenden bildgebenden Verfahren auf der Basis von Schall und Licht zu kombinieren. Durch die zusätzliche Bildinformation sollen Ärzte erkranktes Gewebe besser beurteilen können.

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Wann MRT Leben rettet und wann nicht

Der Radiologe ist ganz entscheidend im Algorithmus des Rektumkarzinoms. Er übernimmt die Diagnose, das T-Staging und das Staging des Gesamtkörpers mittels MRT. Da der Großteil der Tumoren größer als T2 eingestuft wird, wird er für die OP-Vorbereitung gebraucht, aber auch für die Planung einer neoadjuvanten Radiochemotherapie.

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Award

Auszeichnungen für Arbeiten zur Tumorgenetik

Das DKFZ verleiht den Dr. Emil Salzer-Preis 2014 an Professor Roland Rad von der Technischen Universität München. Im Fokus seiner Forschung stehen die genetischen Grundlagen von Darmkrebserkrankungen. Die beiden Wissenschaftler Professor Stefan Pfister (DKFZ) und Professor Roman Thomas (Universität zu Köln) erhalten den diesjährigen Förderpreis der Walther und Christine…

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Fuse Full Spectrum Endoskopie

Verbesserte Adenomdetektion in Studie und Praxis

Ist die Koloskopie effektiv genug bei der Adenomdetektion und wie kann mit innovativer Technologie die Adenomdetektionsrate verbessert werden? Diese Fragen sowie aktuelle Studiendaten und Praxiserfahrung mit dem innovativen Fuse-System diskutierten führende Experten auf einem Symposium der Firma EndoChoice im Rahmen des Kongresses „Viszeralmedizin 2014“ der Deutschen Gesellschaft für…

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Fremder Stuhl statt Antibiotika

Beim sogenannten Mikrobiomtransfer übertragen Ärzte den Stuhl eines gesunden Spenders in den Darm eines Kranken, um dessen geschädigte Darmflora wiederaufzubauen. Für kompliziert verlaufende, wiederkehrende Infektionen mit dem Bakterium Clostridium difficile ist der Stuhltransfer inzwischen die Methode der Wahl, erklären Experten der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs-…

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Überzeugend auf der ganzen (Leit)linie

Es war ein bisschen wie der Kampf von David gegen Goliath, als Prof. Lars Grenacher, Stellvertretender Ärztlicher Direktor der Diagnostischen und Interventionellen Radiologie am Universitätsklinikum Heidelberg, im Auftrag der Deutschen Röntgengesellschaft (DRG) das erste Mal vor dem Expertengremium auftrat, das die S3-Leitlinie für das Magenkarzinom verabschieden sollte.

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Top of Endoscopy

Professor Ralf Kiesslich, leitender Chefarzt der Medizinischen Klinik am St. Marienkrankenhaus in Frankfurt/M., stellte in seinem wissenschaftlichen Programm „Endoskopische Forschung“ und im Rahmen der DGVS, Besonderheiten des Fuse-System der EndoChoice Europe GmbH vor.

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Strahlenschutz

Der Samstagnachmittag der MTRA-Fortbildung ist dem Strahlenschutz gewidmet. Für die radiologia bavarica gibt Prof. Dr. Dr. Reinhard Loose, Vorsitzender der Sitzung und Chefarzt des Instituts für Diagnostische und Interventionelle Radiologie am Klinikum Nürnberg Nord, einen Überblick über die wichtigsten Änderungen und Trends im Bereich Strahlenschutz.

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Event

Ultraschallärzte tagen in Stuttgart

Ultraschall ist das am häufigsten eingesetzte bildgebende Verfahren in der Medizin und sehr vielfältig. Ärzte untersuchen damit nahezu alle inneren Organe und Gewebe sowohl im Bauch- als auch Brustraum und darüber hinaus Blutgefäße, Gehirn, Gelenke, Muskeln, Nieren, Geschlechtsorgane und Brust

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Gut oder böse?

Die Inzidenz des Nierenzellkarzinoms nimmt weltweitinsbesondere aufgrund von Lifestyle- und Umweltfaktoren zu. Sie liegt in Deutschland bei 22,9/100.000 für Männer beziehungsweise 12,7/100 000 für Frauen.

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Bessere Prognosen

Lange galten Metastasierungen kolorektaler Karzinome in der Leber als nicht heilbar, heute führen Fortschritte in Chirurgie und Interventioneller Radiologie zu wesentlich verbesserten Prognosen. Eine Studie aus Magdeburg analysiert jetzt, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, um eine wirksame Radioembolisation zu ermöglichen.

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Erster Gastroenterologe musste 1936 aus Deutschland fliehen

Mit seiner Spezialpraxis für Magen-Darmkrankheiten in Berlin begründete Professor Dr. med. Ismar Boas 1886 das Fachgebiet der Gastroenterologie. Er entwickelte einen Test zur Früherkennung von Darmkrebs, engagierte sich für eine wissenschaftlich fundierte Medizin und bildete Ärzte aus aller Welt aus.

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Bei jedem Fünften kehrt Diabetes zurück

Operationen am Magen-Darmtrakt dämmen einen Diabetes mellitus offensichtlich doch nicht so wirksam ein, wie bislang angenommen: Wie eine aktuelle US-amerikanische Studie zeigt, tritt der Diabetes bei einem Fünftel der Operierten nach drei bis fünf Jahren wieder auf.

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Fortschritte in der Radiochemotherapie von Mastdarmkrebs

Bei Patienten mit fortgeschrittenem Mastdarmkrebs (Rektumkarzinom) setzen Ärzte vor der Operation des Karzinoms oft eine Radiochemotherapie ein, um den Tumor zu verkleinern. Wie ein deutsches Forscherteam nun herausfand, reagiert der Tumor dabei eher auf eine Wirkstoff-Kombination als auf die bisher übliche Gabe eines einzelnen Medikaments.

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Chirurgen starten großangelegte Versorgungsstudie

Krebs des Dick- und Enddarms – das sogenannte kolorektale Karzinom – ist die zweithäufigste Krebserkrankung in den westlichen Ländern. Jährlich erkranken in Europa etwa 430 000 Menschen, und rund 200 000 sterben daran. Bis heute gibt es weltweit keine große Versorgungsstudie, die mögliche Vorteile der chirurgischen Therapie im fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung untersucht.

Computer unterstützt Chirurgen bei Krebsoperationen im Gesichtsbereich

Die Wiederherstellung des Gesichtsschädels nach Krebsoperationen stellt sehr hohe Anforderungen an den Chirurgen. Er muss den Tumor restlos entfernen, dabei aber ein ästhetisch befriedigendes Ergebnis anstreben. Die Einbeziehung von Computern und Bildsoftware bei der Planung und Durchführung der Operation hat die Ergebnisse deutlich verbessert, so ein Experte im Vorfeld des 129. Kongresses der…

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Die Patienten im Sack

Wenn im Institut für Klinische Radiologie am Klinikum Innenstadt der LMU München das Telefon klingelt und die benachbarte Rechtsmedizin am Apparat ist, dann geht es meist um Mord und Totschlag. Seit 2008 führt das Radiologische Institut auf Anfrage der Gerichtsmedizin CT-Untersuchungen an Leichen durch. Der virtuelle Blick in den Körper, ohne den Verstorbenen öffnen zu müssen, bietet bei…

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Drogenschmuggler in der Röhre

Sie sind das notwendige Übel einer jeden Flugreise: Die Sicherheitskontrollen. Aber nicht nur an Flughäfen, auch beim bodengebundenen Reiseverkehr nehmen die Gepäckkontrollen und Leibesvisitationen zu. Kriminelle, die als Drogenkuriere unterwegs sind, wählen deshalb immer öfter den Transport im eigenen Körper als Mittel für ihre Zwecke. Doch die Bundespolizei hat die sogenannten…

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Diagnostik des Nierenzellkarzinoms

Personalisierte Medizin in der Onkologie

Wie lässt sich die Wirkung neuer Therapien in der Bildgebung belegen? Mit dieser Frage beschäftigt sich seit Jahren PD Dr. Anno Graser vom Institut für Klinische Radiologie an der Universitätsklinik München-Großhadern. Der Radiologe, der im Herbst zum Präsidenten der Europäischen Gesellschaft für onkologische Bildgebung gewählt worden ist, forscht insbesondere zu modernen diagnostischen…

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Expertengruppe für besseren Zugang zur Selektiven Internen Radiotherapie gegründet

Die Zahl der Patienten mit einem Tumor in der Leber steigt stetig: In Deutschland erkranken mittlerweile allein 6.000 Menschen jährlich an primärem Leberkrebs. Viel häufiger sind jedoch Metastasen, die von Tumoren anderer Organe gebildet werden und in die Leber streuen: So entwickeln nahezu 30.000 Darmkrebspatienten im Jahr Lebermetastasen.

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Warum Endokrinologen manchmal gerne Chirurgen wären …

Endokrinologen, Chirurgen und Ernährungsmediziner sind sich einig über die Bedeutung der metabolischen Chirurgie speziell für adipöse Patienten mit metabolischen Komorbiditäten – und trotzdem fristet das Verfahren in Deutschland ein mehr als bescheidenes Dasein. Nur etwa 6.000 Patienten werden hierzulande jährlich operiert, nach Schätzungen der Expertengruppe Metabolische Chirurgie…

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Neue Daten zu Alkoholkonsum und Krebs

Der Alkoholkonsum ist für etwa einen von zehn Krebsfällen bei Männern und einen von 33 Krebsfällen bei Frauen verantwortlich. Die Mehrzahl der alkoholbedingten Krebsfälle ist dabei auf einen Konsum zurückzuführen, der über die akzeptable Menge hinausgeht. Diese liegt bei Männern bei zwei Gläsern pro Tag und bei Frauen bei täglich einem Glas eines alkoholischen Getränks.

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Von drückenden Tiefen und schwindelnden Höhen

Eine Luftveränderung soll ja bekanntlich gut tun. Man sollte es allerdings nicht übertreiben: Die Unterwasserwelten der Tiefsee und die Höhen eines Achttausenders sind damit sicherlich nicht gemeint. Immer mehr Extremsportler suchen aber genau diesen Kick, um ihre körperlichen Grenzen auszuloten. Mit beiden Themengebieten – den geographischen Höhen und Tiefen – hat sich Prof. Dr. Michael…

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Alles andere als Standard

Wann wird sie angewendet und welche Fallstricke gibt es bei der Untersuchung des Dünn- und Dickdarms mit der MRT? Dieser Frage wird PD Dr. Thomas Lauenstein, Radiologe an der Universitätsklinik Essen, im Rahmen des MRT-Grundkurses mit sehr praktischen Hinweisen und Tipps nachgehen: „Ziel des Vortrages ist es, den Kollegen zu vermitteln, wie eine solche Untersuchung, die keinesfalls zum…

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Schneller, preiswerter und deutlich präziser

Beim Rektumkarzinom gilt die multimodale sequenzielle Diagnostik heute als Standard. Patienten mit einem durch Biopsie gesicherten Rektumkarzinom haben bereits einen ganzen Marathon an bildgebenden Untersuchungen hinter sich, bevor eine endgültige Diagnose gestellt und damit dann auch eine Therapie eingeleitet werden kann: Rektoskopie, endoskopischer Ultraschall des Enddarms, Ultraschall der…

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Die Finessen der PAVK-Therapie

Die Perkutanen-Arteriellen Verschlusskrankheiten gehören heute zu den viel diskutierten Themen innerhalb der Interventionellen Radiologie. Und dennoch sind längst nicht alle Ecken komplett ausgeleuchtet, nicht alle Möglichkeiten hinlänglich bekannt. Einige dieser dunklen Flecken wird die Session auf dem diesjährigen RadiologieKongressRuhr jedoch erhellen, davon ist Prof. Dieter Liermann,…

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„Gesunde Menschen müssen heil rauskommen“

Bei der medizinischen Früherkennung wird die klinische Welt auf den Kopf gestellt: Statt anhand konkreter Symptome eine Krankheit aufzuspüren, wird eine Krankheit vorausgesetzt, für die es Betroffene zu finden gilt – Menschen also, die bestenfalls noch symptom- und beschwerdefrei sind. Während diese Vorgehensweise noch bis vor wenigen Jahren als medizinisches Wunderwerkzeug angepriesen…

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Welchen Stellenwert hat die MR-Koloskopie?

„Die endoskopische Koloskopie wird auch in Zukunft nicht an Bedeutung verlieren. Mit der virtuellen Darmspieglung mittels MR steht uns jedoch ein zusätzliches Verfahren zur Verfügung, das unter bestimmten Prämissen eine veritable Alternative darstellt“, so die Prognose von PD Dr. Thomas Lauenstein, Radiologe an der Universitätsklinik Essen, der sich ebenso intensiv wie erfolgreich mit dem…

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Angst minimieren - Akzeptanz maximieren

Jährlich erkranken in Deutschland rund 69.000 Menschen an Darmkrebs. Damit rangiert das kolorektale Karzinom auf Platz 2 der häufigsten Krebserkrankungen. Doch die Realität könnte sehr viel positiver aussehen: Denn kaum ein anderes anderes Organ ist so hervorragend für die Frühvorsorge geeignet wie der Kolon. Die frühe Detektion und Entfernung von Polypen durch eine Darmspiegelung kann das…

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Wie viel Sport tut Krebspatienten gut?

Vom 15. bis 16. November 2010 wird Heidelberg zum Treffpunkt internationaler Forscher auf dem Gebiet Sport, Ernährung und Krebs. Veranstaltet wird der Kongress "Exercise, Energy Balance and Cancer EEBC 2010" vom Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg, einer gemeinsamen Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) sowie des Universitätsklinikums Heidelberg.

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Der goldene Mittelweg

Verstärkung der interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen Chirurgie und Radiologie, um das Maximum bei der Behandlung von primären und sekundären Lebertumoren herauszuholen, so lautet die Botschaft von Privatdozent Dr. Leo Pallwein-Prettner, Oberarzt am AKH Linz, auf dem diesjährigen Österreichisch-Bayerischen Röntgenkongress. Denn die Grenzen zwischen der klassisch-chirurgischen und der…

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Damit nichts unentdeckt bleibt: Indikationen zur MR-Diagnostik beim Kolon-Karzinom

Im Wettbewerb der konkurrierenden bildgebenden Methoden hat die MR-Diagnostik beim kolorektalen Karzinom nach Ansicht von Klaus Detmar, Oberarzt am Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie am Klinikum Nürnberg, die Nase nur in drei Punkten vorn: Zum einen beim Screening-Verfahren, bei dem die MRT aufgrund der Strahlungsfreiheit Vorteile zeigt. Zum anderen gilt das für das…

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Ein „Maßanzug“ für die Bauchaorta

Bei der kathetergestützten Therapie des Bauchaorten-Aneurysmas handelt es sich um eine wahre Linzer Spezialität. Denn einer der Pioniere der Methode ist Prim. Dr. Manfred Gschwendtner, diesjähriger Kongresspräsident und interventioneller Radiologe am Krankenhaus der Elisabethinen hier in Linz. Bereits Mitte der 1990er-Jahre setzte er die erste Prothese an der Bauchaorta ein, seither haben…

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Konsensusstatement der österreichischen Röntgengesellschaft zur CT-Kolonografie

Die CT-Kolonografie (CTC) hat sich seit ihrer Erstbeschreibung 1994 als eine leistungsfähige Methode zur Detektion und Klassifikation kolorektaler Läsionen etabliert, wobei Sensitivitäten von über 90% bei der Entdeckung von Polypen und Karzinomen erzielt werden. Obwohl die CT-Kolonografie immer weitere Verbreitung findet, enthalten die Leitlinien radiologischer, gastroenterologischer und…

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Narbe oder Rezidiv?

In Deutschland gibt es nach wie vor keine groß angelegte Studie, die für die Diagnose eines kolorektalen Karzinoms ein bestimmtes Verfahren empfiehlt. Ist die Kernspintomografie mit ihrem hohen Weichteilkontrast besser geeignet als das kombinierte Verfahren PET-CT, dessen Stärke in der Kombination von funktioneller und anatomischer Abbildung liegt? Und was machen wir mit der MR-PET, die schon…

Leistenbruch-Operationen häufig vermeidbar

In Deutschland erleiden jährlich etwa 250000 Menschen einen Leistenbruch. Eine Operation ist nur dann notwendig, wenn sich Darmschlingen im Leistenkanal einklemmen könnten und dadurch absterben. Eine Studie mit mehr als 7000 Patienten zeigt, dass eine einfache Ultraschalluntersuchung diese Gefahr frühzeitig erkennt. Bis zu 30000 Operationen lassen sich auf diese Weise vermeiden, so die…

Neue Erkenntnisse zur Entstehung von Darmkrebs

Eine Forschergruppe um Prof. Florian Greten von der II. Medizinischen Klinik des Klinikums rechts der Isar hat eine Entstehungsweise von Dickdarmkrebs untersucht und dabei Faktoren identifiziert, die die Diagnose und Therapie des Kolonkarzinoms verbessern können. Die Arbeit wird heute in der Fachzeitschrift Cancer Cell veröffentlicht

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Screening im Kampf gegen den Darmkrebs

Die ScheBo Biotech AG, Gießen, Entwickler und Hersteller des Darmkrebs-Tests ‚M2-PK’, begrüßt den aktuellen Vorstoß des Verbandes der Diagnostica-Industrie (VDGH), wonach Menschen über 50 flächendeckend zu Darmkrebs-Screenings eingeladen werden sollen.

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Krebspatienten an Therapie-Entscheidungen beteiligen

Die Klinik für Psychosomatische und Allgemeine Klinische Medizin des UK Heidelberg bietet in Kooperation mit dem UK Freiburg seit diesem Jahr Schulungen zum Thema „Shared Decision Making“ (Partizipative Entscheidungsfindung) für onkologisch tätige Ärzte an. Das Kommunikationstraining vermittelt Ärzten notwendige Kompetenzen, um Krebspatienten bei medizinischen Entscheidungen stärker…

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Wichtiger Beitrag zur Darmkrebsvorsorge

Als wichtigen Beitrag zur Steigerung der Teilnahmeraten bei der Darmkrebsvorsorge hat der Verband der Diagnostica-Industrie (VDGH) eine aktuelle Entscheidung des Petitionsaus-schusses des Bundestages bezeichnet. In einer an das Bundesgesundheitsministerium weitergeleiteten Eingabe wird gefordert, alle Bürger über 50 Jahre durch gezielte Anschreiben zu einem Beratungsgespräch und einer…

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Interventionelle Radiologie: Die Finessen der PAVK-Therapie

Die Peripheren-Arteriellen-Verschlusskrankheiten gehören heute zu den viel diskutierten Themen innerhalb der Interventionellen Radiologie. Und dennoch sind längst nicht alle Ecken komplett ausgeleuchtet, nicht alle Möglichkeiten hinlänglich bekannt. Einige dieser dunklen Flecken wird die Session auf dem diesjährigen RadiologieKongressRuhr jedoch erhellen, davon ist Prof. Dieter Liermann,…

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Enzyme Extended Spectrum Beta Lactamase

ESBL – Eine größere Gefahr als MRSA?

MRSA gilt als Staatsfeind Nr. 1 in der Krankenhaushygiene. Aufgrund des weltweiten Anstiegs von nosokomialen Infektionen geriet der so genannte „Superbug“ vermehrt in den Fokus der Öffentlichkeit. Aber nicht nur antibiotikaresistente Staphylokokken, auch andere resistente Keime befinden sich auf dem Vormarsch. In den letzten zehn Jahren nahmen z. B. gramnegative Enterobakterien, die die…

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Früherkennung bei Darmkrebs verbessern

Langjährig an Colitis ulcerosa Erkrankte haben ein deutlich erhöhtes Risiko an Dickdarmkrebs zu erkranken. Der Früherkennung kommt daher eine besondere Bedeutung zu und Dickdarmkolosokopien sollten regelmäßig in Anspruch genommen werden. PD Dr. med. Ludger Leifeld will in einem Projekt klären, welche der neuen technischen Entwicklungen im Bereich der Koloskope die zuverlässigste Methode…

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Biomarker ermöglichen individuelle Tumortherapie

Neue Biomarker erlauben eine immer gezieltere Therapie im Kampf gegen zum Beispiel Brust,- Darm- oder Lungenkrebs. Denn sie lassen Rückschlüsse auf die Schwachstellen eines Tumors zu und liefern Hinweise für den Einsatz geeigneter Medikamente. Dies steigert nicht nur den therapeutischen Erfolg. Es verschont auch Patienten vor belastenden und für sie unwirksamen Behandlungen.

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Felix Burda Award 2010

Die Felix Burda Stiftung zeichnet seit 2003 im Darmkrebsmonat März die erfolgreichsten, innovativsten und herausragendsten Projekte auf dem Gebiet der Darmkrebsvorsorge mit dem Felix Burda Award aus. Die diesjährigen Preisträger wurden von einer unabhängigen Expertenjury ausgewählt und am 18. April, in Berlin bei einer Galaveranstaltung mit zahlreichen prominenten Gästen bekannt gegeben.

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Droht die nächste Viruswelle?

Der Winter scheint gut überstanden, der befürchtete schwere Verlauf der Schweinegrippe-Pandemie blieb aus. Doch jetzt ist schon die nächste Viruswelle da: Durchfall und Erbrechen, häufig begleitet von Fieber und Schüttelfrost betreffen derzeit immer mehr Menschen in Deutschland − alles typische Symptome für das Norovirus.

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Darmkrebsmonat März

20 Meter lang, begehbar und informativ - das spektakuläre Darm-Modell der Felix-Burda-Stiftung kommt auch in diesem Jahr anlässlich des Darmkrebsmonats März in NRW zum Einsatz. Die Düsseldorfer Agentur osicom präsentiert das Modell diese Woche Freitag und Samstag (5./6. März) auf dem Reinoldikirchplatz in Dortmund und vom 12. bis 13. März vor den Düsseldorf Arcaden in der Landeshauptstadt.

Umfassende Darstellung des Krebsgeschehens in Deutschland

Das Robert Koch-Institut hat mit zwei Publikationen eine umfassende Darstellung des Krebsgeschehens in Deutschland vorgelegt: Die Veröffentlichung "Verbreitung von Krebserkrankungen in Deutschland" ist erstmals erschienen und enthält Schätzungen zur Zahl der Menschen, die derzeit an Krebs erkrankt sind. Die zweite Publikation ist die gemeinsam mit der Gesellschaft der Epidemiologischen…

Neue Therapien gegen Darmerkrankungen

Neue Therapien haben die Behandlung chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen (CED) wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa aber auch von Rheuma deutlich verbessert. Sogenannte Biologika greifen gezielt in Entzündungsprozesse des Körpers ein. Zusammen mit der konventionellen Therapie, die sich auf Kortiko¬steroide und Immunsuppressiva stützt, ermöglichen sie es Ärzten, die Beschwerden der…

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Ultraschall liefert schnelle Diagnose bei Darmbeschwerden

Bauchschmerzen und Darmgrummeln hin und wieder – das kennt fast jeder. Ziept oder drückt es jedoch oft und heftig, können entzündliche Darmerkrankungen die Ursache sein. Blinddarm-entzündung und Divertikulitis – entzündete Ausstülpungen der Dickdarmschleimhaut – gelten inzwischen als „Volkskrankheiten“. Ein Blick in den Darm mittels Ultraschall kann rasch eine eindeutige Diagnose…

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Nationales Konsortium für Translationale Krebsforschung vorgestellt

Ohne Forschung kein Fortschritt — das gilt ganz besonders für die Krebsmedizin. Die Heilungschancen der Betroffenen können nur dann weiter erhöht werden, wenn Forschungsergebnisse rasch aus dem Labor in den klinischen Alltag überführt werden. Dieser Forschungstransfer, auch „Translationale Forschung” genannt, soll nun in Deutschland optimale Rahmenbedingungen erhalten.

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Radiologie für die Krebsdiagnostik und -therapie immer wichtiger

Radiologie ist heute mehr als einfach „nur Bilder machen” — durch höhere Auflösung spielen bildgebende Verfahren in vielen Fachgebieten eine Schlüsselrolle. Für kaum ein anderes Fach in der Medizin ist der Austausch mit anderen Disziplinen solch wesentlicher Bestandteil in der alltäglichen Praxis. Insbesondere aus der modernen Tumordiagnose und -therapie ist die Radiologie heute nicht…

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Brustkrebs

Neuer Prognosemarker für Brustkrebs

Wird in Brusttumoren viel Claudin-4 gebildet, so sinken Überlebensrate und Therapieerfolg. Das berichten Wissenschaftler in der aktuellen Ausgabe des International Journal of Cancer (IJC). Weitere Themen des Heftes: der Zusammenhang zwischen der Ausbreitung von Eierstockskrebszellen und deren Fähigkeit, Zellhaufen zu bilden; eine Genveränderung, die das Risiko für Darmkrebs erhöhen, das für…

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Erste europäische Erfahrungen mit dem MitraClip-System zur perkutanen Therapie der Mitralinsuffizienz

Das MitraClip-System (Evalve Inc, Menlo Park) ist eine perkutane Therapiemethode zur Behandlung von Patienten mit Mitralinsuffizienz (MI). Es verbindet die Segel an der Stelle der Undichtigkeit mit einer Klammer (Clip). Diese Klammer wird über eine Punktion des interatrialen Septums in den linken Vorhof eingebracht und unter TEE-Führung in der Mitralklappe positioniert. Die Ergebnisse der…

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Technologie-Initiative Molekulare Bildgebung

Getreu dem Motto „Gemeinsam mehr erreichen” hat das deutsche Bundesministerium für Bildung und Forschung zusammen mit namhaften Unternehmen wie Bayer-Schering Pharma, Karl Storz, Carl Zeiss, Boehringer Ingelheim und Siemens die Innovationsallianz Molekulare Bildgebung ins Leben gerufen. Ziel der Initiative, ist es, die Synergien von Wissenschaft und Wirtschaft bei der Erforschung und…

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