
News • Neue Diagnostikplattform
Impflücken und Antibiotikaresistenzen erkennen
Forschende haben eine neue Mikroarray-Plattform entwickelt, die helfen soll, Impflücken aufzudecken und antibiotikaresistente Erreger schneller zu erkennen.

Antibiotikaresistenz (AMR) stellt eine zunehmende Bedrohung für die öffentliche Gesundheit auf der ganzen Welt dar. Bakterien, die gegen verfügbare Antibiotika resistent werden, machen alltägliche medizinische Verfahren – beispielsweise in der Chirurgie – aufgrund des hohen Infektionsrisikos unmöglich. Lesen Sie weiter und erfahren Sie mehr über die AMR-Forschung, die Entwicklung neuer Antibiotika und Antibiotika-Alternativen.

Forschende haben eine neue Mikroarray-Plattform entwickelt, die helfen soll, Impflücken aufzudecken und antibiotikaresistente Erreger schneller zu erkennen.

Antibiotikaresistente Tuberkulose nimmt in Europa dramatisch zu, zeigt eine neue Studie. Experten fordern daher schnelles Handeln bei Überwachung und Behandlung der gefährlichen Infektionskrankheit.

Neuer Diagnoseansatz für antibiotikaresistente Bakterien: Ein mikrofluidisches Schnelltest-System soll mittels Kohlenstoff-Nanoröhrchen bakterielle Resistenzen in wenigen Minuten sichtbar machen.

Viele Infektionen nehmen ihren Anfang im Darm. Bakterien der Art Klebsiella oxytoca können Krankheitserreger von dort verdrängen – und damit eine verträglichere Alternative zu Antibiotika sein.

Antibiotikaresistenz ist eine wachsende Herausforderung. Neuentwickelte Moleküle, die bestimmte Bakterien schneller als bisher erkennen, sollen den gezielten Einsatz von Antibiotika ermöglichen.

Das NRZ für gramnegative Krankenhauserreger verzeichnet einen erneuten Anstieg multiresistenter Bakterien. Vor allem die Entwicklung beim Reserveantibiotikum Carbapeneme stufen die Experten als bedenklich ein.

Wie lassen sich Medikamentenrückstände, Keime und andere Mikroschadstoffe aus Krankenhaus-Abwasser entfernen? Forscher haben Reinigungsmethoden getestet und vielversprechende Ansätze entdeckt.

Die Covid-19-Pandemie und Antibiotikaresistenzen verdeutlichen den Wert der Infektiologie. Doch was macht die Tätigkeit der jungen Disziplin aus? Experten definieren nun erstmals Qualitätsstandards.

Ein neuentwickeltes Laborwerkzeug hilft, innerhalb weniger Stunden spezifische Viren (Phagen) zu identifizieren, die auf die Zerstörung von Staphylococcus aureus angesetzt werden können.

Mit Besorgnis blickten Infektiologen auf der gemeinsamen Jahrestagung von DGI und DZIF auf die steigende Verwendung von Reserveantibiotika und den Mangel an Forschung zu neuen Wirkstoffen.

Wissenschaftler haben untersucht, wie der Einsatz eines Breitbandantibiotikums – das gegen ein breites Spektrum von Bakterien wirkt – die Resistenzbildung von Krankheitserregern beeinflusst.

Echtzeit-Genomik ist eine neuartige Methode zur Erkennung versteckter Antibiotika-Resistenzen, die neue Hoffnung auf wirksamere Behandlungen gegen resistente Infektionen bietet.

Ein neuentwickeltes Nanomaterial zur Oberflächenbeschichtung zerstört resistente Bakterien auf zwei Arten: Winzige Stacheln durchstoßen die Zellmembran, Kupferionen greifen den Zellkern an.

Oft lässt sich mit kleinen Veränderungen im klinischen Alltag viel bewirken. Mit 8 neuen Empfehlungen adressieren die internistischen Gesellschaften Über- und Unterversorgung im Gesundheitswesen.

Antibiotikaresistente Erreger sind ein zunehmendes Problem für Gesundheitseinrichtungen. Forscher haben jetzt ein Verfahren entwickelt, dass eine schnellere Überprüfung auf Resistenzen ermöglicht.

Wissenschaftler erkunden im Rahmen eines Forschungprojekts neue Wege, resistente Bakterien gezielt von der Nährstoffversorgung abzuschneiden und sie so unschädlich zu machen.

Ist der Körper eines Patienten einmal mit gegen Antibiotika resistenten Bakterien besiedelt, kann er es auch für lange Zeit bleiben, wie eine neue Studie aus Basel zeigt.

Forscher haben die Zunahme von Antibiotikaresistenz in den letzten 20 Jahren untersucht und dabei festgestellt, dass der Einsatz von Antibiotika nicht der einzige Faktor für den Anstieg ist.

Tuberkulose ist weltweit die Infektionskrankheit mit den meisten Todesfällen. Forscher haben neuartige, antibiotisch aktive Moleküle identifiziert, die den Erreger weniger gefährlich machen.