Die Live-Übertragungen auf dem Endoskopie-Symposium in Düsseldorf werden an...
Die Live-Übertragungen auf dem Endoskopie-Symposium in Düsseldorf werden an den Veranstaltungstagen während nahezu sieben Stunden in Super High Definition 4K-Projektion von den Untersuchungsräumen aus dem EVK Düsseldorf in den Hauptsaal und Ausstellungsbereich des Maritim Hotels Düsseldorf übertragen.

© Katrin Hauter Fotografie

Leuchtturmveranstaltung

Symposium führt medizinische Endoskopie in die nächste Dekade

Auftakt in ein hochinteressantes Kongressjahr und in eine für die Endoskopie vielversprechende neue Dekade: Vom 6. bis 8. Februar 2020 findet das Internationale Endoskopie Symposium Düsseldorf statt, und das bereits zum 22. Mal.

Im Maritim Hotel Düsseldorf werden die Fortschritte in der gastroenterologischen Praxis und dazugehörige aktuelle Entwicklungen der endoskopischen Medizintechnik präsentiert – unter anderem anhand zahlreicher Live-Demonstrationen, übertragen in Super-HD 4K aus dem Evangelischen Krankenhaus Düsseldorf (EVK).

„Das Team aus dem EVK und ich freuen uns darauf, nunmehr im dritten Jahrzehnt die gastroenterologische Fachwelt Anfang Februar in Düsseldorf versammelt zu sehen. Seit unserem ersten Symposium Ende der 1990er Jahre verfolgen wir das Ziel, die neuesten Entwicklungen in der Endoskopie zu präsentieren", erklärt Professor Dr. Horst Neuhaus. „Im Laufe dieser Zeit wurden eine Reihe von bahnbrechenden Verfahren in Europa erstmalig live bei einem der Düsseldorfer Endoskopie Symposien demonstriert.“ Der Chefarzt der Medizinischen Klinik am EVK ist als Gründer des Endoskopie Symposiums seit der ersten Veranstaltung nicht nur deren Leiter – inzwischen zusammen mit Oberarzt Dr. Torsten Beyna –, sondern zudem unermüdlicher Impulsgeber und Fixpunkt für Patienten wie Kollegen. Er ergänzt: „Der Fokus dieser Fachtagung liegt neben den fortgeschrittenen Methoden auch auf Basistechniken. Daher umfassen die Themen nahezu alle Aspekte der modernen Endoskopie." Die hohen Teilnehmerzahlen mit über 40 international bekannten Experten sowie annähernd 2.000 Teilnehmern aus über 50 Ländern und die positiven Ergebnisse detaillierter Umfragen aus bisherigen Symposien bestätigen das erfolgreiche Konzept.

Für die Besucher haben die Organisatoren interessante Präsentationen zusammengestellt, die evidenzbasiertes Wissen sowie Meinungen von Experten und Referenten aus verschiedenen Teilen der Welt berücksichtigen. Das vielseitige Programm der Veranstaltung bietet Vorträge, Diskussionen und Live-Demonstrationen für:

  • Gastroenterologen, 
  • Onkologen, 
  • Internisten, 
  • Chirurgen, 
  • interventionelle Radiologen, 
  • Assistenzpersonal sowie 
  • Assistenzärzte und Studenten. 

Die Live-Demonstrationen werden an den Veranstaltungstagen von international renommierten Experten mit dem EVK-Team durchgeführt und während insgesamt nahezu sieben Stunden in Super High Definition 4K-Projektion von den Untersuchungsräumen aus dem EVK Düsseldorf in den Hauptsaal und Ausstellungsbereich des Maritim Hotels Düsseldorf übertragen.

Gemeinsamer Fokus: Patientenkomfort und Senkung des Krebsrisikos

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Die Leiter des 22. Internationalen Endoskopie Symposiums, Prof. Dr. Horst Neuhaus (rechts), Chefarzt der Medizinischen Klinik, und Dr. Torsten Beyna (Mitte), leitender Oberarzt der Abteilung Endoskopie am Evangelischen Krankenhaus Düsseldorf (EVK), mit ihrem Team während einer der zahlreichen Live-Untersuchungen.

© Katrin Hauter Fotografie

Laut Professor Neuhaus gehören zu den Hauptthemen 2020 zum einen im Bereich der Speiseröhre das multimodale Management des Barrett Ösophagus, die Rolle der Endoskopie in der Therapie gastrointestinaler Schluckstörungen sowie das endoskopische Screening für Neoplasien des oberen Gastrointestinaltrakts. Zum anderen diskutieren und demonstrieren die Experten das rationale Vorgehen bei Läsionen im Darm und Enddarm, das interdisziplinäre Management von Gallenwegserkrankungen und präsentieren neue Erkenntnisse und Verfahren zur endoskopischen Therapie der chronischen Entzündung der Bauchspeicheldrüse.

Wie eng Gastroenterologen und Medizintechnik beispielsweise bei der Beherrschung von Komplikationen während der Untersuchungen und innovativen Behandlungstechniken kooperieren, haben die vergangenen Jahre gezeigt: So wurde das motorisierte Spiralenteroskop 2016 von Professor Neuhaus im Rahmen des Symposiums weltweit erstmalig vorgestellt und anschließend in Studien zur Untersuchung des mit anderen Methoden schwerer zugänglichen Dünndarms angewendet. 2019 wurde dann PowerSpiral, das neuartige flexible Endoskop von Olympus, nach weltweiten, unter anderem auch im EVK durchgeführten, ausgiebigen Studien auf den Markt gebracht.

Es kann gut sein, dass Sie [auf dem Symposium] bereits Informationen erhalten, die eines Tages Teil der Medizingeschichte sein werden

Horst Neuhaus

Das Medizintechnikunternehmen Olympus gehört von Anfang an zu den Partnern des Internationalen Endoskopie Symposiums Düsseldorf. Dr. Harald Dremel, Director Medical Endoscopy Group, Olympus Europa SE & Co. KG: „Unsere Vision ist, dass Darmkrebs eines Tages nur noch in den Geschichtsbüchern zu finden ist. Um das Krebsrisiko zu senken, müssen wir nicht nur Innovationen vorantreiben, sondern auch einen besseren Zugang zu effektiver Früherkennung und Behandlung ermöglichen. Wir sind davon überzeugt, dass wir gemeinsam mit Medizinern Grenzen der Endoskopie überwinden können – damit unsere Vision eines Tages wahr werden kann.“ Zur Unterstützung seiner Vision etabliert das Unternehmen weltweit den Hashtag #letsfightCRC – „Lasst uns Darmkrebs bekämpfen“.

Olympus steuert zur kommenden Veranstaltung zwei Programmpunkte bei, direkt am Eröffnungstag: Ab 14:30 Uhr startet einerseits das von Olympus veranstaltete interdisziplinäre Hygieneforum in der Endoskopie. Dieses feiert eine Premiere und richtet sich gleichermaßen an Ärzte, wie auch an das Assistenzpersonal und die Hygienebeauftragten von Krankenhäusern und gastroenterologischen Schwerpunktpraxen. Darüber hinaus findet ebenfalls am 6.2. ab 16:00 Uhr unter dem Vorsitz von Professor Dr. Robert Hawes aus Orlando, USA, und Professor Dr. Neuhaus das Olympus Satellitensymposium zum Thema „Endoskopie im neuen Jahrzehnt: Was können wir erwarten?“ statt. Was die Beantwortung dieser Frage betrifft, verrät der Leiter des 22. Internationalen Endoskopie Symposiums nur so viel: „Seien Sie am besten am ersten Februarwochenende selbst vor Ort und live dabei. Es kann gut sein, dass Sie dort bereits Informationen erhalten, die eines Tages Teil der Medizingeschichte sein werden. Sie sind auf alle Fälle herzlich eingeladen.“


Quelle: Olympus

15.01.2020

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