
News • Hämatologie
Der Vielfalt der Blutstammzellen auf der Spur
Um Stammzelltherapien, etwa gegen Blutkrebs, zu verbessern, sind Forscher der Frage nachgegangen, wie und wodurch sich Stammzellen im Blut voneinander unterscheiden.

Um Stammzelltherapien, etwa gegen Blutkrebs, zu verbessern, sind Forscher der Frage nachgegangen, wie und wodurch sich Stammzellen im Blut voneinander unterscheiden.

Bisher konzentrierten sich Forschung und Therapie von Vorhofflimmern vor allem auf den linken Vorhof, der als wichtiger Auslöser gilt. Eine neue Studie zeigt nun: beide Herzvorhöfe sind beteiligt.

Depression, bipolare Störung und Schizophrenie im Fokus: Neue Forschung deutet darauf hin, dass biologische Unterschiede bei psychischen Erkrankungen wichtiger sein könnten als reine Diagnosen.

Neuer Ansatz gegen Grünen Star: Forschende entwickeln ein individuell steuerbares Glaukom-Implantat. Es soll das Risiko von Vernarbung und Erblindung deutlich senken.

Wenn bei Kindern eine akute lymphatische Leukämie (ALL) diagnostiziert wird, kommt es auf jedes Detail an. Am Universitätsklinikum Würzburg (UKW) werden künftig Proben aus ganz Deutschland genetisch analysiert, um die Erkrankung genauer zu klassifizieren.

Brustimplantate können nicht nur aufgrund mechanischer Belastung und Materialermüdung zu Komplikationen führen. Auch verborgene Entzündungen spielen eine Rolle, wie Forscher nun herausfanden.

Parasitäre Würmer betreffen weltweit über 1,6 Milliarden Menschen. Ein neu entdeckter Immunmechanismus könnte künftige Therapien ermöglichen.

Mit Hightech-Mikroskopie zu neuen Erkenntnissen zum Glioblastom: Forschende konnten jetzt zeigen, dass Interaktionen zwischen Tumorzellen und Mikroglia eine wichtige Rolle bei der Ausbreitung spielen.

Gängige Tests zur Vorhersage für den Erfolg einer künstlichen Befruchtung liegen oft falsch, zeigt eine neue Studie. Die Forscher stießen jedoch auf einen neuen, deutlich präzisieren Ansatz.

Klingt nach Frühling, ist aber ein Zeichen für aggressives Wachstum von Kopf-Hals-Tumoren: Forscher haben "knospende“ Karzinome untersucht – und dabei einen wichtigen Biomarker entdeckt.

Digitale Gewebeproben enthalten derart viele Informationen, dass es schwer ist, sie mit datengetriebenen Methoden zu analysieren. Ein neues Softwaretool soll die digitale Pathologie demokratisieren.

Es besteht vor allem aus Wasser und einem Polymernetzwerk, soll aber künftig als Knochenimplantat genutzt werden: Forscher haben ein neuartiges Hydrogel entwickelt, um die Heilung von Knochenbrüchen zu verbessern.

Mit welchen Infektionen ist ein Mensch im Verlauf seines Lebens schon in Kontakt gekommen? In Zukunft reicht eventuell ein einziger Bluttest, um diese Frage zu beantworten.

Sieht aus wie ein histologischer Gewebeschnitt, ist aber ein Röntgenbild: Ein internationales Team hat eine zerstörungsfreie Methode entwickelt, die Farbstoffe mit 3D-Röntgenbildgebung verbindet.

Ein neuer Ansatz gegen das hochgradig seröse Karzinom, einer besonders aggressiven Variante von Eierstockkrebs, nimmt dem Tumor die „Tarnkappe“ und macht ihn so wieder therapierbar.

Wirksam im Labor – aber auch im Körper? Forschende der Universität Basel stellen eine neue Methode vor, um zu messen, wie effektiv Antibiotika Bakterien abtöten.

Ein weiterentwickeltes Mikroskop soll mit umfangreicher Software zur automatischen Bedienung und Bildanalyse die Erkennung von Mikroorganismen für die mikrobiologische Diagnostik verbessern.

Durch Krebs induzierte Kachexie (CIC) führt bei Betroffenen zu starkem Gewichtsverlust und greift oft auch den Herzmuskel an. Bislang unbekannte Mechanismen könnten zu neuen Therapien führen.

Die neue Version eines KI-Tools verdoppelt die Zahl erkennbarer Tumortypen. Besonders bei Kindern können damit falsch klassifizierte Hirntumoren korrigiert und Prognosen verbessert werden.

Wo liegen die Ursachen für den Nervenschmerz bei Neuropathien? Und warum leiden manche Patienten unter Schmerzen, andere aber nicht? Das europäische Konsortium DECIPHER geht diesen Fragen nach.

Von Chirurgie bis Bildgebung, von Labor bis Logistik: Robotik hält Einzug in der Medizin – eine neue Studie zeigt, wie die Technologie die Versorgungsqualität verbessert und Personal entlastet.

Bei „Synapsen“ denken viele zunächst an Vernetzungen im Gehirn – doch auch Pankreaskrebs bildet ähnliche Strukturen, um das Wachstum des Tumors zu fördern, wie Forscher nun entdeckten.

Forscher nutzen Mini-Tumore aus Gewebe von Patienten (Organoide), um vorab zu prüfen, welche Medikamente gegen Darmkrebs am besten wirken. Dabei wurde ein vielversprechender Biomarker identifiziert.

Antibiotikaresistente Tuberkulose nimmt in Europa dramatisch zu, zeigt eine neue Studie. Experten fordern daher schnelles Handeln bei Überwachung und Behandlung der gefährlichen Infektionskrankheit.

Für ihre Erkenntnisse sind drei Wissenschaftler mit dem Medizin-Nobelpreis 2025 ausgezeichnet worden. Aber was bedeutet das eigentlich? Ein Immunologe erklärt die Wichtigkeit der Forschung.

Lässt Adipositas die Lunge frühzeitig altern? Mithilfe modernster Multi-Omics-Methoden zeigen Forscher, wie sich die Lunge bei Fettleibigkeit an ernährungsbedingte Belastungen anpasst.

Am Beispiel des Hefepilzes Candida albicans zeigen Forschende, wie das Immunsystem auf unterschiedliche Pilzstämme reagiert – und decken dabei einen Überlebensmechanismus des Pilzes auf.

Wenn kindliche Hirntumoren wie Gliome in „schlechte Gesellschaft“ geraten, kann das die Genesung maßgeblich ausbremsen. Eine umfangreiche Studie deckt nun die Effekte der Tumor-Nachbarschaft auf.

Der Name lässt es erahnen: Eine fulminante Myokarditis bedeutet für betroffene Patienten Lebensgefahr. Erkenntnisse aus einer neuen Studie sollen die Behandlung der Herzmuskelentzündung verbessern.

Neuer Diagnoseansatz für antibiotikaresistente Bakterien: Ein mikrofluidisches Schnelltest-System soll mittels Kohlenstoff-Nanoröhrchen bakterielle Resistenzen in wenigen Minuten sichtbar machen.

Das Herpes-Simplex-Virus Typ 1 (HSV-1) ist für die Meisten nur unangenehm, für immunschwache Menschen aber durchaus lebensgefährlich. Ein neuentdeckter Antikörper könnte die Infektion verhindern.

Obwohl viele Implantate aus hochstabilem Titan sind, können sie brechen – aber wie kommt es dazu? Eine Forscherin ist der Ursache von Implantatversagen auf der Spur.

Eine neue Endoskopie-Technologie macht selbst kleinste krankhafte Gewebeveränderungen sichtbar – und könnte damit die frühzeitige Diagnose von Speiseröhrenkrebs erheblich verbessern.

Genauere Ergebnisse in kürzerer Zeit: Zwei neue Analysemethoden sollen die Einordnung von Tumoren verbessern, etwa während einer Hirn-OP oder wenn nur wenig Gewebe zur Verfügung steht.

Das Hepatitis E-Virus (HEV) verursacht schwere Leberentzündungen. Forscher konnten das Virus nun erstmals in Nierenzellen nachweisen. Das erschwert die Behandlung erheblich, so die Wissenschaftler.

Forscher haben einen Beitrag zum Verständnis und zur Behandlung des LGSC-Eierstockkrebs geleistet, der vor allem bei jüngeren Frauen auftritt und weitgehend resistent gegen Chemotherapien ist.

Übergewicht spielt eine entscheidende Rolle dabei, wie stark Blutgefäße geschädigt werden – und zwar abhängig davon, wo sich das überschüssige Fett ansammelt, wie neue Forschung zeigt.

Ein neues KI-Modell analysiert spezifische Merkmale am Erbgut von Tumoren, gewonnen unter anderem aus Nervenwasser, um Krebs schnell und zuverlässig zu klassifizieren.

Eine Ausgründung der Technischen Universität München (TUM) entwickelt virenbasierte Krebstherapien, die körpereigene Abwehrkräfte im Kampf gegen die Krankheit mobilisieren.

Influenzaviren zählen zu den wahrscheinlichsten Auslösern künftiger Pandemien. Ein Forschungsteam hat eine Methode entwickelt, die das Eindringen der Viren in Wirtszellen detailliert darstellt.

Neue Einblicke in das Innenleben eines frühen Lungentumors: Ein Forschungsteam beschreibt eine Methode zur 3D-Kartierung, die neue Ansätze für personalisierte Krebstherapien öffnen könnte.

Können sich bei einer Biopsie zur Untersuchung von Krebs Tumorzellen ablösen, die dann im Körper Metastasen bilden? Experten des DKFZ sprechen über diese Sorge, die viele Patienten umtreibt.

Im Rahmen des Projekts „CELLenger" verbessern Wissenschaftler durch dynamische Kultivierung die Erforschung von Zellen unter körperähnlichen Bedingungen, zum Beispiel im Blutfluss.

Mit der neuen Richtlinie „Rili-BÄK Pathologie“ will die Bundesärztekammer einen verbindlichen, flächendeckenden Standard zur Qualitätssicherung für das gesamte Fach etablieren.

Forscher im Bereich der Medizin haben es in den USA zunehmend schwer. Mit einer neuen Ausschreibung will die EKFS daher herausragenden Wissenschaftlern in Deutschland eine neue Perspektive geben.

Mithilfe dreidimensionaler Organoid-Modelle wollen Forscher verschiedene molekulare Situationen für Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren vor und während der Therapie modellieren.

Eine ungewöhnliche Robotersonde soll hochauflösende 3D-Ultraschallbilder aus dem Inneren des Magen-Darm-Trakts liefern. Dabei nutzt der Roboter eine besondere Art der Fortbewegung.

Um zu verstehen, warum manche Therapien bei Patienten mit Glioblastom nicht wirken und wie diese Resistenzen überwunden werden können, haben Forscher ein 3D-Zellkultursystem entwickelt.

Bauchspeicheldrüsenkrebs zählt zu den aggressivsten Krebsarten. Neue Forschung geht der Frage nach, wie das Immunsystem mit den Subtypen umgeht. Das könnte den Weg für neue Therapien ebnen.

Neue Wege in der Präzisionsmedizin: Stoffwechselprofile aus dem Fingerschweiß liefern Informationen über Krankheitsverlauf, Therapieeffekte und individuelle Lebensgewohnheiten bei Brustkrebs.

Welches Medikament hilft am besten gegen Rheuma? Mithilfe modernster Mikroskopie-Technik zeigen Forscher, wie eine Blutproben-Analyse das geegnetste Präparat vorhersagen kann.

Warum unterscheidet sich Dickdarmkrebs so stark von Patient zu Patient, und wie können Pathologen diese Unterschiede für bessere Therapien nutzen? Diesen Fragen sind Forscher auf der Spur.

Neuer Blick auf Krebszellen: Ein Würzburger Forschungsteam zeigt mithilfe superauflösender Mikroskopie, wie therapeutische Antikörper bei einer Immuntherapie gegen Krebs wirken.

Stabile Tumor-Organoide, kultiviert aus Blutproben von Brustkrebs-Patientinnen, lieferten Forschern neue Erkenntnisse zur Überwindung der Therapieresistenz dieser Tumorzellen.

Wissenschaftler untersuchen mithilfe dreidimensionaler Organoide, wie Pankreaskrebs auf etablierte und neuartige Behandlungen reagiert. Dies eröffnet Möglichkeiten für neue Therapien.

Mit Mini-Blüten gegen Krebs: Forscher haben Mikropartikel aus hauchdünnen Blättern entwickelt, die Medikamente über die Blutbahn punktgenau zu einem Tumor oder einem Blutgerinnsel transportieren.

Helminthen sind Parasiten, die die Immunabwehr ihres Wirts mit molekularen Tricks umgehen. Forscher konnten nun den Mechanismus entschlüsseln und damit den Weg für Impfstoffe und Therapien ebnen.

Mit Hilfe moderner Sequenzierungsverfahren wollen Forscher Gallengangskrebs (CCA) besser verstehen. Die neuen Erkenntnisse sollen helfen, die Wirkung von Immuntherapien zu verbessern.

Neuer Ansatz gegen das Glioblastom: Schweizer Forschende haben eine Immuntherapie entwickelt, die nicht nur den Tumor angreift, sondern auch sein Mikroumfeld gegen ihn richtet.

Ein neues Kontrastmittel ermöglicht Chirurgen, während einer Brustkrebs-OP den Erfolg des Eingriffs direkt zu beurteilen und gegebenenfalls übersehene Teile des Tumors nachträglich zu entfernen.

Metastasierender Brustkrebs (MBC) ist bislang häufig unheilbar. Forscher haben nun die Vielfalt der metastatischen Zellen und ihrer Interaktion mit der Umgebung analysiert.

Ein internationales Forschungsteam hat einen neuen Wirkmechanismus gegen Krebs entwickelt, der ohne Sauerstoff auskommt. Das ermöglicht die Behandlung von Tumoren auch unter schwierigen Bedingungen.

Wie entstehen die falsch gefalteten Eiweiße im Gehirn, die zur Alzheimer-Krankheit führen? Forscher deckten nun mit einer besonders leistungsfähigen Bildgebungstechnik einen Mechanismus auf.

Seltene Erkrankungen sind eine Herausforderung für die Diagnostik per KI, weil es kaum Trainingsdaten gibt. Ein neues Tool kann nun auch mit Daten von häufigen Befunden diese Krankheiten erkennen.

3D-Druck von Gewebe ist essentiell für die Forschung, doch Bioprinter übersteigen das Budget kleinerer Labore deutlich. Forscher haben nun eine kostengünstige Alternative entwickelt.

Mit einer „Organ-on-a-Chip“-Methode wollen Forscher die Atemwegsschleimhaut (Mukosa) nachbilden, um Atemwegserkrankungen wie chronischen Husten und deren Behandlung gezielt zu untersuchen.

Kölner Forscher haben eine KI-basierte Plattform für digitale Pathologie entwickelt, die eine voll automatisierte Analyse von Gewebsschnitten von Patienten mit Lungenkrebs ermöglicht.

Ein neuer, hochwirksamer und gleichzeitig sehr nebenwirkungsarmer antithrombotischer Thrombosehemmer soll Herz und Gehirn nach einem Infarkt effektiver schützen.

Metastasen, aber keine Spur vom ursprünglichen Tumor: Wie man diesem Phantom unter den Krebserkrankungen trotzdem beikommen könnte, zeigt eine große internationale Studie.

Ein neuentdeckter Mechanismus schützt das Gehirn vor neurodegenerativen Krankheiten wie Alzheimer und Parkinson. Dabei spielen so genannte „Tunneling Nanotubes“ eine zentrale Rolle.

Beim diffus großzelligen B-Zell-Lymphom (DLBCL) sprechen etwa zwei Drittel gut auf eine Chemotherapie an, die Übrigen haben hohe Rückfallquoten. Neue Forschung will klären, woran das liegt.

Das Referenzzentrum für Lungenpathologie an der Uniklinik RWTH Aachen geht Lungenerkrankungen auf den Grund. Univ.-Prof. Dr. Danny Jonigk und Dr. Florian Länger sprechen über die neue Institution.

Mikroskopisch kleine Schädigungen der Alveolen können bei künstlicher Beatmung zu einem massiven Ausfall der Lungenfunktion führen. Forscher deckten nun den Mechanismus dahinter auf.

Die personalisierte multimodale Krebschirurgie trägt viel dazu bei, der Diagnose Speiseröhrenkrebs ihren Schrecken zu nehmen. Auf dem DCK werden aktuelle Therapiefortschritte näher thematisiert.

Werkstoffingenieure an der TU Wien haben einen Ansatz zur Herstellung von künstlichem Knorpel entwickelt: Mit Zellen in Mikrostrukturen aus dem 3D-Drucker wird das Gewebe erzeugt.

Bestimmte genetische Merkmale sind für die Diagnostik der AML-Leukämie entscheidend. Ein neues KI-basiertes Verfahren kann diese Merkmale aus Aufnahmen von Knochenmarkausstrichen vorhersagen.

Fraunhofer Austria und das Institut AULSS2 Marca Trevigiana in Treviso entwickelten eine auf Künstlicher Intelligenz beruhende Methode zur Diagnose von Harnwegsinfekten, die Labors entlasten soll.

Ein Forscherteam hat mithilfe eines neuartigen Verfahrens untersucht, was bestimmte Hirntumoren bei Kindern auf zellulärer Ebene in die gutartigere oder bösartige Richtung lenkt.

Forscher des Uniklinikums Würzburg zeigen, wie Zellen vom Gehirn in den Darm wandern und so die Ausbreitung neurologischer Erkrankungen wie Parkinson vermitteln.

Die Früherkennung entstehender Tumoren und die engmaschige Überwachung von Krebstherapien sind für das Überleben von Patienten entscheidend. PSI-Forscher berichten über einen Durchbruch in beiden Punkten.

MS und das Sjögren-Syndrom haben ähnliche Krankheitsbilder und sind damit eine diagnostische Herausforderung. Forscher untersuchen, wie sich die Autoimmunerkrankungen voneinander abgrenzen lassen.

Würzburger Forschenden ist es mit einem innovativen Pseudoviren-Design gelungen, das Eindringen von Viren in Zellen mit bislang unerreichter Präzision zu verfolgen.

Forschende der ETH Zürich haben eine Alternative zur Gabe von Arzneimitteln per Injektion entwickelt: einen Saugnapf, mit dem Medikamente über die Wangenschleimhaut aufgenommen werden können.

Halb so dick wie ein Haar: Forscher der TU München haben den weltweit ersten Mikroroboter entwickelt, der im Zellverbund navigieren und einzelne Zellen gezielt stimulieren kann.

Von Krebs bis KI, von Management bis zu neuen Wirkstoffen: das diesjährige Labmed Forum im Rahmen der Medica 2023 in Düsseldorf (13.-16. November) bietet erneut ein spannendes Programm.

Ein neues digitales 3D-Modell von schwarzem Hautkrebs erlaubt es Hautärzten, durch den Tumor „scrollen" und so das Melanom besser zu beurteilen und präzisere Prognosen zu treffen.

Der "TissueGrinder" soll es Kliniken ermöglichen, auch ohne Hilfe eines ausgebildeten Pathologen die Zellproben von Krebspatienten schnell und präzise zu analysieren.

Genetische Überreste von Viren, die im menschlichen Erbgut natürlicherweise vorkommen, könnten für den Verlauf neurodegenerativer Erkrankungen von Bedeutung sein.

Forscher haben ein vollautomatisches System zur Diagnose von Malaria aus Blutproben getestet. Die Genauigkeit der KI liege zwar noch unter der von Menschen, sei aber vielversprechend.

Wissenschaftler haben ein KI-System entwickelt, das mikroskopische Aufnahmen von Blutproben charakterisiert. Das hilft bei der Diagnose von Bluterkrankungen.

Ein Münchener Forscherteam hat einen überraschenden neuen Verbündeten im Kampf gegen Hirnerkrankungen ausgemacht: Unser eigener Schädelknochen.

Einige Erkrankungen wie Multiple Sklerose brechen erst aus, nachdem Immunzellen die Blut-Hirn-Schranke durchbrochen haben. Forscher fanden nun heraus, was dabei passiert.

Die Reibung in unseren Gelenken ist extrem gering – wie ist das physikalisch überhaupt möglich? Messungen an der TU Wien liefern Erklärungen und Ideen für neue Behandlungsmethoden.

Ein interdisziplinäres Forschungsteam gewinnt neue Erkenntnisse, wie entzündliche Botenstoffe der Infektabwehr Krebszellen aus der Ferne in den Tod treiben können.

Anlässlich des 140. Deutschen Chirurgie Kongresses (DCK 2023) in München diskutieren Experten das Für und Wider der Systeme im OP - und ob die Technik künftig auch ohne Menschen auskommt.

Darmbakterien sind häufiger Auslöser von Komplikationen nach einer OP. Das zeigt eine neue Studie von Forschungsteams aus Würzburg und Bern. Eine Lösung könnte aus der Leber kommen.

Die KI „Heidelberg Brain Tumor Classifier“ hat molekulare Daten von mehr als 100.000 Hirntumoren analysiert. Eine aktuelle Studie belegt jetzt den Nutzen des Verfahrens für die Krebsdiagnose.

Aspergillus fumigatus kann für Menschen mit einem geschwächten Immunsystem zur ernsten Gefahr werden. Forscher haben jetzt einen möglichen neuen Angriffspunkt gegen die Pilzinfektion entdeckt.

Eine neu KI-basierte Methodik kann histologische Gewebeproben objektivierbar und quantitativ in sehr großer Anzahl auswerten. Dieser „Pathomics“-Ansatz könnte die Pathologie revolutionieren.

Ein interdisziplinäres Forschungsteam hat jetzt gezeigt, wie eine andauernde Entzündung bei Covid-19 das Herzgewebe angreift und langfristig die kleinsten Herzkranzgefäße umbaut.

Antibiotika-resistente Bakterien werden offenbar vor allem durch Kliniken in die Abwassersysteme eingeleitet, wie eine neue Studie zum Vorkommen von Acinetobacter-Bakterien nahelegt.

Forschende aus München und Berlin haben eine Methode entwickelt, um mithilfe von künstlicher Intelligenz schwer diagnostizierbare Nasenhöhlentumore zu klassifizieren.

Mithilfe der Durchflusszytometrie lässt sich die messbare Resterkrankung (MRD) messen – eine wichtige Größe, um den Therapieerfolg bei einer Akuten myeloischen Leukämie (AML) zu bewerten.

Ein neu entwickelter Test erkennt frühe Krebsvorstufen am Gebärmutterhals. Das Verfahren funktioniert besser als aktuelle Methoden und erkennt Veränderungen bereits Jahre vor der Krebsentstehung.

Ein Forschungsteam hat untersucht, wie sich Röntgenkontrastmittel innerhalb von Zellen verteilen. Die Ergebnisse können helfen, diese besser zu beurteilen und weiterzuentwickeln.

Trotz Chemo- oder Strahlentherapie überleben BRCA1/2-mutierte Tumorzellen oft. Es gelingt ihnen, therapiebedingte DNA-Schäden zu reparieren. Wie eine Blockade des Proteins TSG101 sie daran hindert, darüber berichtet ein Team um Claus Scheidereit vom Max Delbrück Center.

Entdeckt ein Algorithmus in einer Gewebeprobe einen Tumor, verrät er bislang nicht, wie er zu dem Ergebnis gekommen ist. Das ist wenig vertrauenswürdig. Forscher verfolgen daher einen neuen Ansatz.

Der Operateur steuert per Roboter winzige Instrumente, während ein weiterer Roboter das Geschehen automatisch im Blick behält: Mit dieser neuartigen Kombination haben Chirurgen in Münster erstmals erfolgreich vollständig robotergestützte mikrochirurgische Eingriffe durchgeführt.

Ein neues Verständnis des "Schwalbenschwanzes", eines anatomischen Zeichens im Gehirn, könnte dazu beitragen, dass die Parkinson-Erkrankung künftig früher diagnostiziert wird.

Wissenschaftler haben bei Glioblastomen, den agressivsten aller Hirntumoren, eine elementar neue Ausbreitungsstrategie entdeckt.

Eine Forschungsgruppe hat die Infektion mit SARS-CoV-2 an menschlichen Lungen zu simuliert und somit zentrale Erkenntnisse zum Infektionsmechanismus zu generiert.

Ein Forschungsteam unter Leitung der Universität Göttingen kombiniert zwei Techniken, um isotropes Super-Resolution Imaging zu erreichen.

Mikroskopisch kleine Milben, die nahezu unser gesamtes Leben in unseren Poren leben, könnten bald gänzlich mit uns eins werden.

Forscher am DKFZ kombinieren mikroskopische und genetische Hochdurchsatzverfahren mit maschinellem Lernen und zeigen so im Organoid-Modell, welche Medikamente Potenzial gegen Darmkrebs haben.

Hyperpolarisierte Kernspinresonanz ermöglicht große medizinische Fortschritte in der molekularen Diagnostik, etwa für Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder die Krebstherapie.

Eine neue MRT-Technik könnte den Weg zu einer schnelleren Bewertung der Krankheitsaktivität bei Multipler Sklerose (MS) ebnen, indem Läsionen früher entdeckt werden.

Eine spezielle Mikroskopie-Methode, die auf Interferometrie basiert, um die bestehenden Instrumente zu übertreffen. Eine mögliche Anwendung dieser Technik könnte die Identifizierung von Krankheiten sein.

Mit einem Chip-basierten Infektionsmodell lässt sich die Schädigung von Lungengewebe durch die invasive Pilzinfektion Aspergillose live unter dem Mikroskop beobachten.

Eine Kombination aus antiviralen und antientzündlichen Substanzen ermöglicht eine besonders wirksame Behandlung von Covid-19, denn sie verlängert das Zeitfenster für eine Antikörpertherapie.

Vielversprechende Ergebnisse: Forschende der Medizinischen Fakultät der UDE untersuchen, wie es Tumoren gelingt, sich gegen Therapien und Medikamente erfolgreich zu wehren.

Eine Kombination aus Laser-Scanning-Mikroskop und fluoreszierenden Tumormarkern erkennt unmittelbar nach der Operation die noch verbliebenen Krebszellen.

Im Projekt „TriggerINK“ wollen Forschende mithilfe der 4D-Druck-Technologie eine Bio-Tinte mit besonderen Eigenschaften entwickeln.

Eine Studie zeigt, dass humane Gehirn-Organoide neue Einblicke in die Entwicklung des Gehirns und damit verbundene Erkrankungen eröffnen.

Im Kampf gegen Amyotrophe Lateralsklerose erwecken Forschende mit Magnetfeldern gezielt die Motoneuronen zu neuem Leben.

Dank der Chipzytometrie lassen sich die wertvollen Patientenproben über Monate im Kühlschrank lagern und auf weitere Parameter untersuchen.

Der Pathojet wurde entwickelt, um das herkömmliche stark ermüdende, stundenlange Arbeiten am Mikroskop zu ersetzen.

Mithilfe des so genannten SWIR-Mikroskopsystems wollen Forscher Cholesteatome und andere bakterielle Belastungen besser erkennen und sicher beseitigen.

Künstliche Intelligenz (KI) hält zunehmend Einzug in den Alltag, auch in der Krebsmedizin. Sie hat das Potential, bei Entscheidungen zu unterstützen und Diagnosen und Therapien zu verbessern.

Das MORG1-Protein, das unter anderem am Fettstoffwechsel in der Niere beteiligt ist, spielt bei molekularen Mechanismen der Nierenschädigung infolge von Diabetes eine wichtige Rolle.

Ein neuentwickelter Test könnte nicht nur das Vorliegen einer Covid-19-Erkrankung nachweisen, sondern auch ihren Status. Auch für andere Erkrankungen und Covid-Varianten ist das Verfahren geeignet.

Forschende haben die Zusammenhänge der Gesundheitsgefahren von Partikeln wie zum Beispiel Ruß, Schleifstaub oder Asbest mit deren physikalischen Eigenschaften herausgearbeitet.

Forschende haben gezeigt, dass Krankheitserreger die mitochondrialen Abwehrmechanismen ausschalten können, indem sie eine normale zelluläre Reaktion auf Stress aushebeln.

Forschende haben die bisherige Methode der Mitosezählung mithilfe Künstlicher Intelligenz verbessert und damit die Zuverlässigkeit deutlich erhöht.

mRNA-Nanopartikel spielen im Covid-19-Impfstoff der Firmen BioNTech und Pfizer eine wichtige Rolle. Forscher haben jetzt einen Weg gefunden, die Teilchen noch wirksamer zu machen.

Dünn wie ein Haar: Forscher haben einen winzigen biokompatiblen, mikroelektronischen und mit Sensor- und Aktuator-Funktionen ausgestatteten Mikro-Katheter für minimalinvasive Eingriffe entwickelt.

Die WHO veröffentlicht die erste Ausgabe ihrer Klassifikation kindlicher Krebserkrankungen. Die wichtigsten Erkenntnisse und Prinzipien des Nachschlagewerkes wurden nun veröffentlicht.

Biomediziner finden im Blut von COVID-19-Patienten einen neuen Marker. Er liefert Einblicke in das Krankheitsgeschehen und könnte zu besseren Diagnosen führen.

Wissenschaftler der Gladstone Institutes haben herausgefunden, wie sich eine neue Art von Organoid züchten lässt, der nachahmt, wie Darm- und Herzgewebe kooperativ aus Stammzellen entstehen.

Wie lassen sich Bluterkrankungen besser diagnostizieren? Dieser Frage geht eine Forschungsgruppe unter der Leitung von Helmholtz Munich nach. Ihr Ziel ist es, die zeitintensive mikroskopische Begutachtung von Knochenmarkzellen durch künstliche Intelligenz (KI) zu erleichtern.

Krebs kann an zahlreichen Stellen in Körpergeweben wachsen und stellt eine enorme Bedrohung für unsere Gesundheit dar. Könnte man Krebswachstum jedoch frühzeitig erkennen, wären die Chancen, ihn zu besiegen, realistischer. Das Broadband Infrared Diagnostics (BIRD) Forschungsteam in der attoworld-Gruppe des Lehrstuhls für Laserphysik der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU)…

Dringt das Coronavirus SARS-CoV-2 in die Lunge ein, richtet es massive Gewebeschäden an. Eine charakteristische Folge der Infektion ist unter anderem die Verstopfung der Lungengefäße wegen einer lokal überschießenden Blutgerinnung. Jetzt konnte ein internationales Forschungsteam erstmals nachweisen, dass es bei schwerem Covid-19-Verlauf zu einem massiven Umbau der feinsten Blutgefäße kommt.

Forschende der Technischen Universität München (TUM) haben ein neues Röntgenverfahren für die Lungendiagnostik erstmalig erfolgreich bei Patienten eingesetzt.

Eine internationale Studie mit rund 3000 Patienten bestätigt die Aussagekraft eines neuen Klassifizierungssystems für Meningeome. Es kombiniert Gewebecharakteristika (Histologie) mit molekularen Analysen und verbessert so die Therapieplanung.

Neurochirurgen müssen bei ihrer Arbeit oft Kompromisse eingehen, denn oft werden OP-Säle bei der Planung nicht auf ihre speziellen Anforderungen zugeschnitten. Am Universitätsklinikum Essen wurde nun ein hochmoderner OP-Saal eigens für die Neuro- und Wirbelsäulenchirurgie eröffnet, der auf Digitalisierung setzt und mit modernster Technik das Fachgebiet revolutionieren will.

Forschende am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen Dresden (NCT/UCC), des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden und der TU Dresden haben erstmals ein auf Künstlicher Intelligenz (KI) basierendes Computersystem entwickelt, das bei der Erstdiagnose einer akuten myeloischen Leukämie (AML) hoch präzise unterstützen kann.

Pockenviren haben einen einzigartigen Weg gefunden, ihre Gene im infizierten Organismus in Proteine zu übersetzen.

Der Systemische Lupus erythematodes (SLE) – eine seltene entzündlich-rheumatische Erkrankung – birgt ein hohes Risiko für lebensbedrohliche Organschäden. Besonders oft sind junge Frauen betroffen. Neue Behandlungsmethoden scheinen – zumindest in Einzelfällen – derart wirksam, dass sogar von „Heilung“ die Rede ist.

Warum Menschen an chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) wie der Colitis ulcerosa erkranken, ist nur bruchstückhaft verstanden. Man weiß jedoch, dass die Bakterien der Darmflora und eine Fehlsteuerung des Immunsystems eine wichtige Rolle spielen. Bei CED-Erkrankten sterben vermehrt Zellen in der Darmwand, die sogenannten Epithelzellen, ab. Daraufhin gelangen Bakterien aus dem Inneren…

Bei Covid-19 ist die Immunantwort entscheidend für die Schwere der Erkrankung. Was aber genau in der Anfangsphase der Krankheit in Lunge und Blut geschieht, war bislang unklar. Forschende haben nun die zellulären Mechanismen zu Beginn einer entzündlichen Lungenschädigung, ausgelöst durch eine SARS-CoV-2-Infektion, untersucht.

Kleine Zusammenlagerungen von Proteinen, sogenannte Aβ-Oligomere, gelten als Hauptverdächtige für die Entstehung der Alzheimer-Demenz. Wo und unter welchen Bedingungen die schädlichen Verklumpungen entstehen, ist bislang jedoch noch unklar. Forschende der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und des Forschungszentrums Jülich haben nun zusammen mit Partnern der Universität und Uniklinik…

Gemeinsam mit den Dresdener Start-Up asgen wird am Institut für Pathologie des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden ein auf Künstlicher Intelligenz (KI) basiertes Softwaresystem für die Verwendung in der Krebsdiagnostik erprobt. Das Vorhaben, das sich aktuell in der Validierungsphase befindet, ist Teil des BMWi-geförderten Leuchtturmprojektes EMPAIA und fügt sich in die Strategie…

Forschende haben Methoden entwickelt, um Proteine in fixierten Proben von Krebsgeweben umfassend zu analysieren. Damit lassen sich neue Erkenntnisse über die Krankheitsabläufe bei verschiedenen Krebsarten gewinnen.

Forschende der Universität Zürich haben ein weit verbreitetes Atemwegsvirus, das Adenovirus, so modifiziert, dass es wie ein trojanisches Pferd funktioniert und Gene für therapeutische Wirkstoffe direkt in Tumorzellen transportiert. Im Gegensatz zur Chemo- oder Strahlentherapie schadet dieser Ansatz den normalen, gesunden Zellen nicht. In den Tumorzellen angekommen, dienen die gelieferten Gene…

Einem Forschungsteam vom Institut für Auditorische Neurowissenschaften und InnenOhrLabor der Universitätsmedizin Göttingen und von der Forschungsgruppe Auditorische Neurowissenschaften und Optogenetik am Deutschen Primatenzentrum – Leibniz-Institut für Primatenforschung (DPZ) ist ein weiterer wichtiger Schritt zur Entwicklung des optischen Cochlea-Implantates gelungen.

Wie gelingt es viralen Erregern, in menschliche Zellen einzudringen? Welche zellulären Mechanismen machen sie sich zunutze, um sich effizient zu vermehren, und wie verändern sie dabei die Struktur ihrer Wirtszelle? Diesen Fragen widmet sich ein paneuropäisches Forschungsprojekt mit dem Titel „Compact Cell-Imaging Device“ (CoCID), an dem Heidelberger Wissenschaftler maßgeblich beteiligt…

Ein Forschungsteam der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) hat einen neuartigen implantierbaren Sensor entwickelt, der mehrere Monate im Körper verwendet werden kann. Grundlage dafür sind farbstabile Goldnanopartikel, die mit Rezeptoren für bestimmte Moleküle versehen werden. Eingebettet in eine Art künstliches Gewebe aus Polymeren wird das Nanogold unter die Haut implantiert, wo es…

Forschende der Charité – Universitätsmedizin Berlin und der TU Berlin haben ein neues Analyse-System für die Brustkrebsdiagnostik anhand von Gewebeschnitten entwickelt, das Künstliche Intelligenz (KI) nutzt. Zwei Weiterentwicklungen machen das System einzigartig: Zum einen integriert es erstmals morphologische, molekulare und histologische Daten in einer Auswertung. Zum zweiten liefert es…

Eine präklinische Studie am Universitätsklinikum Tübingen zeigt erfolgsversprechende Effekte eines neuen Therapieansatzes bei durch nicht-alkoholischer Steatohepatitis (NASH) hervorgerufenem Leberzellkarzinom (HCC). Der als „induzierte Lipotoxizität“ bezeichnete Vorgang zielt darauf ab, Therapieresistenzen beim Leberzellkarzinom zu überwinden. Die neue Studie ist im Wissenschaftsjournal…

Der Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) im Gesundheitswesen eröffnet eine Welt voller unglaublicher Technologien, die alle Bereiche der Medizin verändern wird. „Wir befinden uns mitten in einer Cyberrevolution in der Medizin“, sagt Professor Konrad Karcz vom Klinikum der LMU München. „So entwickelt sich der Einsatz von KI in der Chirurgie rasant weiter. Intelligente Geräte werden die…

Forschende des Zentrums für Infektiologie am Universitätsklinikum Heidelberg untersuchen die Struktur und Vervielfältigung des Coronavirus SARS-CoV-2 mit Hilfe von Kryo-Elektronentomografie. Sie konnten vom Virus hervorgerufene Veränderungen zellulärer Membranen und Organellen beschreiben, die für seine effektive Vervielfältigung entscheidend sind. Die Ergebnisse der detaillierten…

Direkt während der Operation Tumorzellen schneller und genauer erkennen, dies ist das Ziel im EU-Forschungsprojekt CARMEN. Dafür wollen die Forschungsinstitute Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) aus Deutschland und Multitel asbl aus Belgien zusammen mit den Unternehmen aus beiden Ländern, JenLab GmbH, Deltatec und LaserSpec, ein neuartiges, kompaktes und multimodales Bildgebungssystem…

Damit eine Hirnmetastase entstehen kann, müssen Krebszellen zunächst aus feinen Blutgefäßen ins Hirngewebe vordringen. Dazu beeinflussen sie die Blutgerinnung, wie Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum und dem Universitätsklinikum Heidelberg nun bei Mäusen zeigen konnten. Die Krebszellen fördern aktiv die Bildung von Gerinnseln, was ihnen dabei hilft, sich in den feinen…

Bildgebende Verfahren ermöglichen einen detaillieren Blick ins Innere eines Organismus. Doch die Interpretation der Daten ist zeitaufwändig und erfordert viel Erfahrung. Neue Möglichkeiten eröffnen künstliche neuronale Netzwerke. Sie benötigen nur Sekunden, um Ganzkörperscans von Mäusen auszuwerten und die Organe, statt in verschiedenen Schattierungen von Grau, zu segmentieren und in…

Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems sind nach wie vor die häufigste Todesursache in Deutschland. So können beispielsweise Aneurysmen, also ballonartige Aussackungen von Blutgefäßen, reißen und Schlaganfälle verursachen. Man behandelt Aneurysmen mit künstlichen Blutgefäßen aus Kunststoff in Assoziation mit stabilisierenden Drahtringen. Diese so genannten Stentgrafts werden fast…

Mit der Expansionsmikroskopie lassen sich erstmals auch feinste Details von Zellmembranen abbilden. Das bietet neue Einblicke in bakterielle und virale Infektionsprozesse.

Das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) erhält von der US-amerikanischen Initiative „Aligning Science Across Parkinson’s“ (ASAP) drei Millionen US-Dollar an Forschungsförderung. Die Mittel gehen zu gleichen Teilen an die DZNE-Standorte in Bonn und Tübingen.

Die sogenannten "molekularen Kleber" bezeichnen eine neue Klasse von potenziellen Krebsmedikamenten. Sie verbinden ein wachstumsförderndes Protein mit dem Entsorgungssystem der Zelle, sodass der Krebstreiber beseitigt werden kann. Wissenschaftler aus Heidelberg und den USA haben nun einen weiteren Mechanismus eines solchen "molekularen Klebers" entschlüsselt.

Bisher analysierte man Tumore nur anhand dünner Schnitte. An der TU Wien in Zusammenarbeit mit der TU München wurde nun eine Technik entwickelt, die erstmals ganze Stücke des Tumors in 3D sichtbar macht.

In einem Kooperationsprojekt der Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie des Universitätsklinikums Essen mit den Unternehmen Munich Surgical Imaging und Cochlear Ltd ist es erstmals gelungen, in einem digitalen Mikroskop die elektrophysiologischen Antworten der Hörschnecke (Cochlea) während des Elektroden-Insertionsprozesses in Echtzeit für den Operateur sichtbar zu…

Wissenschaftler der Forschungsgruppe Mikro, Nano und Molekulare Systeme am Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme haben ein neuartiges Spektroskopie-Mikroskop entwickelt, mit dem sie ein einzelnes Nanoteilchen in Echtzeit beobachten können. So konnten sie erstmals die Händigkeit eines einzelnen, sich frei in Lösung bewegenden Nanoteilchens bestimmen.

Forschende des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) haben gemeinsam mit Fachleuten aus Großbritannien und Japan einen neurologisch wirksamen Eiweißstoff entwickelt und in Laborstudien getestet. Bei Mäusen linderte das künstliche Protein die Symptome bestimmter neurologischer Verletzungen und Erkrankungen; auf mikroskopischer Ebene konnte es Verbindungen zwischen…

Eine angeborene Störung des Fettstoffwechsels kann augenscheinlich zu einer chronischen Überreaktion des Immunsystems führen. Zu diesem Schluss kommen Forscher der Universität Bonn in einer neuen Studie. Die Ergebnisse erscheinen in der Zeitschrift Autophagy. Bei manchen Menschen sorgt ein Gendefekt dafür, dass ihre Zellen eine ungewöhnliche Form von Fetten bilden. Die Folgen dieser sehr…

Forscher der Nuklearmedizin und Neurologie der Universitätsmedizin Leipzig testeten erstmals erfolgreich das bildgebende Verfahren eines tau-PET-Tracers bei der progressiven supranukleären Blickparese, einer sehr seltenen Erkrankung des Gehirns. Die krankhaften Eiweißablagerungen konnten nun schon zu Lebzeiten eines Patienten mittels spezieller tau-Protein-Positronen-Emissions-Tomografie (PET)…

Die Abteilung Infektionsbiologie des Deutschen Primatenzentrums (DPZ) – Leibniz-Institut für Primatenforschung in Göttingen konnte zusammen mit Kollegen an der Charité in Berlin zeigen, dass das Malaria-Medikament Chloroquin eine Infektion von menschlichen Lungenzellen mit dem neuartigen Coronavirus nicht verhindert.

Ein Forschungsteam des Zentrums für Proteindiagnostik Prodi der Ruhr-Universität Bochum (RUB) hat auf Quanten-Kaskaden-Lasern basierte Infrarot (IR)-Mikroskope eingesetzt, um Gewebeproben von Dickdarmkrebs aus dem klinischen Alltag markerfrei und automatisiert zu klassifizieren.

Laser aus Blaulicht helfen dabei, multiresistente Bakterien ohne Antibiotika zu töten. Bei Blaulicht handelt es sich um die Strahlung, die unter anderem LED-Bildschirme von sich geben. Diese Strahlung beschädigt die schützende Membran von Bakterien und macht sie angreifbar, wie Forscher der Boston University festgestellt haben. "Dieser Therapieansatz ist neu, weil wir nicht auf…

Brustkrebs ist die häufigste Krebsart bei Frauen. Einzelne Tumore können sich erheblich voneinander unterscheiden und innerhalb ihrer Masse abweichende räumliche Muster aufweisen. Einem Team der Technischen Universität München (TUM) und des Helmholtz Zentrums München ist es mit Hilfe der optoakustischen Bildgebung gelungen, räumliche Veränderungen von Tumoren sichtbar zu machen. Die…

Lichtmikroskope zur Beobachtung von Mikroorganismen wie Bakterien und Pilzen stehen in nahezu jedem naturwissenschaftlichen Labor. Forscher der Hochschule Furtwangen, der Universität Tübingen und der Carl Zeiss Vision International GmbH, Aalen, haben nun die Rolle der Geräte als potentielle Überträger von Infektionserregern näher untersucht.

Das Start-Up Anvajo bietet mit dem Fluidlab R-300 ein tragbares Gerät, das die zwei zentralen Labortechnologien Spektrometrie und automatisierte Zellzählung vereint. Es kombiniert das kleinste verfügbare Hochleistungsspektrometer weltweit mit einem KI-basierten, automatischen Zellzähler auf Basis eines neuen holografischen Mikroskopie-Verfahrens.

Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Intelligente Systeme (MPI-IS) in Stuttgart haben einen winzigen Mikroroboter entwickelt, der einem weißen Blutkörperchen ähnelt, das sich seinen Weg durch den Blutkreislauf bahnt. Der Roboter hat die Form und Größe eines Leukozyten und bewegt sich wie dieser rollend vorwärts. Möglicherweise ist der Mikroroller damit auf dem besten Weg, die…

Das Naturwissenschaftliche und Medizinische Institut NMI Reutlingen widmet sich einem großen Problem der Antikörper-Tests zum Nachweis von COVID-19: falsch positive Testergebnisse. Die neuen Tests auf Basis einer NMI-Seroplattform sollen sichere Befunde liefern – für einzelne Menschen ebenso wie für eine bessere Abschätzung der Grundimmunität in der Bevölkerung. Außerdem helfen die…

Wiederholungen von einzelnen Bausteinen innerhalb von Proteinen sind Ursache vieler Erbkrankheiten – weshalb, ist häufig unbekannt.

Um zu überprüfen, ob sich medizinische Schutzmasken im Fall von Lieferengpässen aufbereiten und wiederverwenden lassen, haben Wissenschaftler des NMI Naturwissenschaftlichen und Medizinischen Instituts an der Universität Tübingen das in den Masken verwendete Vlies unter dem Rasterelektronenmikroskop untersucht. Die Untersuchung zeigt: Auch nach mehreren Sterilisationsprogrammen verändert…

Forschende der Technischen Universität München (TUM) haben ein neuartiges Röntgenverfahren für die Lungendiagnostik entwickelt, das sie nun in einem der ersten Einsätze für die Diagnose der vom Coronavirus verursachten Lungenerkrankung COVID-19 testen wollen. Das Verfahren könnte die für die Erkrankung typischen Veränderungen in der Lunge deutlich sichtbar machen und wäre dabei mit…

Die durch SARS-CoV-2 verursachte Pandemie schränkt öffentliches Leben und Wirtschaft in bisher ungekannter Weise ein. Entsprechend groß sind die weltweiten Forschungsanstrengungen, die Wissenslücken in Bezug auf den neuen Erreger zu füllen und wirksame Therapien zu entwickeln. Auch in Würzburg arbeiten Forscher des Fraunhofer-Translationszentrums für Regenerative Therapien gemeinsam mit…

Eine Art Videoüberwachung könnte helfen, dem Coronavirus beizukommen: Forschende des Max-Planck-Instituts für die Physik des Lichts, der Friedich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und des Universitätsklinikums Erlangen möchten live verfolgen, wie Zellen durch Sars-CoV-2 infiziert werden. Zu diesem Zweck installieren sie in einem virologischen Hochsicherheitslabor ein besonders…

Tückisch, gefährlich und häufig: Darmkrebs verursacht im frühen Stadium oft keine Symptome, ist jedoch bei Frauen in Deutschland die zweithäufigste und bei Männern die dritthäufigste Tumorerkrankung. Die Endosonographie spielt bei den Enddarmtumoren eine äußert wichtige Rolle, um das Tumorstadium exakt einzugrenzen und damit die notwendige Therapie gezielt zu planen. Bisher gelingt es…

Mit einer Mixtur aus Öl und Hydrogel lassen sich medizinische Wirkstoffe nicht nur genau dosieren, sondern auch über Zeiträume von bis zu mehreren Tagen kontinuierlich verabreichen. Die Wirkstoffe, die sich im Inneren der aktiven Tröpfchen befinden, werden nach und nach freigesetzt. Die Gefahr von Über- oder Unterdosierung wird damit stark reduziert. Entdeckt hat die Mischung Prof. Job…

Erstmals ist es Wissenschaftlern gelungen, intakte menschliche Organe durchsichtig zu machen. Mittels mikroskopischer Bildgebung konnten sie die zugrunde liegenden komplexen Strukturen der durchsichtigen Organe auf zellulärer Ebene sichtbar machen. Solche strukturellen Kartierungen von Organen bergen das Potenzial, künftig als Vorlage für 3D-Bioprinting-Technologien zum Einsatz zu kommen. Das…

Patienten, die Statine einnehmen, um ihren Cholesterinspiegel im Blut zu senken, klagen relativ häufig über Muskelbeschwerden. Warum diese auftreten, ist bislang weitgehend ungeklärt. In einer aktuellen Studie haben die Pharmazeutinnen Professor Alexandra K. Kiemer und Jessica Hoppstädter von der Universität des Saarlandes einen möglichen ursächlichen Zusammenhang gefunden: Statine führen…

Mit einer Röntgen-Kombinationstechnik hat ein Forscherteam des Deutschen Elektronen-Sychrotrons (DESY) Nanotransporter für Tuberkulose-Medikamente mit sehr hoher Präzision in biologischen Zellen aufgespürt. Die Methode vereint zwei ausgeklügelte Röntgenmessungen und kann kleinste Mengen verschiedener Metalle in biologischen Proben mit sehr hoher Auflösung lokalisieren, wie das Team um…

Forschende des Helmholtz Zentrum München, der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und der Technischen Universität München (TUM) haben einen Algorithmus entwickelt, der automatisiert Metastasen erkennt. Die neue Technologie findet sogar einzelne streuende Krebszellen im gesamten Körper von Mäusen. Krebs ist weltweit eine der häufigsten Todesursachen. Mehr als 90 Prozent der…

Dem Team um Prof. Dr. Christian Jogler von der Friedrich-Schiller-Universität Jena ist es gelungen, mehrere Dutzend bisher wenig beachtete Bakterien aus dem Meer im Labor zu kultivieren, funktionell zu charakterisieren und so einem systematischen Wirkstoff-Screening zugänglich zu machen. Erste bioinformatische Analysen und zellbiologische Beobachtungen deuten auf ein Potenzial zur Produktion…

Forschung und Praxis der Medizin, Ausbildung und Managementmethoden der Leistungserbringung – mit den Statements und Präsentationen auf der Xpomet Medicinale ermöglichen wir die tragfähige Versorgung in der Zukunft. Dies war der positive Tenor bei den rund 2600 Teilnehmern dieses Festivals, das Mitte Oktober internationale und deutsche Stakeholder nach Berlin holte. Der dritte Tag bot auch…

Wissenschaftler der Universität des Saarlandes und des Karlsruher Instituts für Technologie haben gemeinsam herausgefunden, wie Bakterien auf – in mikroskopischen Maßstäben – rauen Oberflächen haften. Das Team aus den Disziplinen Physik, Mikrobiologie und Mathematik entdeckte, dass aus der genauen Analyse der Beschaffenheit nano-strukturierter Oberflächen die Haftkraft direkt abgeleitet…

Um Zellen bei der Arbeit zu beobachten, müssen Forschende ein physikalisches Gesetz aushebeln. Eine der schnellsten Techniken, um die Auflösungsgrenze der klassischen Lichtmikroskopie zu überwinden, ist die hochauflösende strukturierte Beleuchtungsmikroskopie.

Obwohl Gallensteine zu den zehn häufigsten Gründen für einen Krankenhausaufenthalt gehören, lag die Entstehung der Fremdkörper im Körper bislang weitgehend im Dunkeln. Ein Forschungsteam am Universitätsklinikum der FAU ist dem Geheimnis der Gallensteine nun auf den Grund gegangen. Die Erkenntnisse wurden in der Fachzeitschrift Immunity veröffentlicht. Steinleiden sind sehr häufig. Etwa…

Bei vielen Männern wächst mit zunehmendem Alter die Angst vor Prostatakrebs. Daher nimmt das Universitätsklinikum Bonn den Europäischen Prostatakrebs-Tages am 15. September – initiiert von der European Association of Urology (EAU) – zum Anlass, auf Chancen der Früherkennung sowie auf wegweisende Diagnose- und Therapie-Möglichkeiten hinzuweisen. Dabei hat das fächerübergreifende Bonner…

Zellen sind die Grundbausteine des Lebens – als solche werden sie bereits seit der Erfindung des Lichtmikroskops im 17. Jahrhundert intensiv untersucht. Die Entwicklung von massenspektrometrischen (MS) Verfahren – solchen, die die chemische Zusammensetzung von Zellen bestimmen – war ein weiterer Meilenstein für die zellbiologische Forschung. In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift…

Medizintechniker der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg haben den Prototypen eines Magnetresonanztomografen (MRT) entwickelt, der auf einem gewöhnlichem Schreibtisch Platz findet. In Zusammenarbeit mit Kollegen des Athinoula A. Martinos Center des MIT in Boston, USA, entwickelten der Nachwuchswissenschaftler Marcus Prier gemeinsam mit den beiden Studenten des Masterprogramms Medical…

Forscher der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) haben einen Algorithmus entwickelt, der anhand nur eines Bildes beurteilen kann, ob ein super-auflösendes Mikroskop wirklich mit höchster Auflösung arbeitet. Damit wird es leichter, die Geräteeinstellungen gegebenenfalls nachzuoptimieren.

Wissenschaftler der Universität Siegen legen umfassende Untersuchung zu „Oberflächen-Nanoblasen“ vor. Die winzigen, mit Gas gefüllten Bläschen versprechen zukünftig in zahlreichen Anwendungsbereichen revolutionäre Verbesserungen. Ihre Entdeckung vor rund 20 Jahren war reiner Zufall. Unter dem Mikroskop machten Wissenschaftler nanometerkleine Bläschen aus, die sich in Flüssigkeiten…

Nicht-klassische Monozyten galten bisher als reine Wächterzellen des Immunsystems. Mithilfe eines neuen Markers haben Wissenschaftler nun gezeigt, dass sie an der Steuerung der Immunreaktion direkt beteiligt sind. Monozyten, eine Gruppe weißer Blutkörperchen, spielen bei der Immunabwehr eine wesentliche Rolle. Anhand ihrer Oberflächenproteine können sie in „klassische“ und…

Forschende am Departement für Biosysteme der ETH Zürich in Basel haben eine Methode entwickelt, mit der sie schnell eine sehr große Anzahl an Molekülen auf ihre antibiotische Wirkung testen können. Sie entdeckten damit neue Kandidaten für Antibiotika. In Zukunft möchten sie mit dem Verfahren auch Bodenproben und das Mikrobiom auf der menschlichen Haut auf medizinisch interessante…

Sie sorgen für einen klaren Blick: Die Endothelzellen im Auge pumpen kontinuierlich Wasser aus der Hornhaut und halten sie so durchsichtig. Sterben die Zellen ab, trübt die Hornhaut ein. Um eine Behandlung zum richtigen Zeitpunkt beginnen zu können, mussten Augenärzte bislang mikroskopische Aufnahmen der Endothelschicht auswerten und die Zellen von Hand zählen. Nun haben Wissenschaftler des…

Biotechnologen, Physiker und Mediziner der FAU haben eine Technologie für mikroskopische Aufnahmen im lebenden Organismus entwickelt. Ein miniaturisiertes Multiphotonen-Mikroskop, das künftig endoskopisch eingesetzt werden kann, regt körpereigene Moleküle zum Leuchten an und ermöglicht die Abbildung von Zellen und Gewebestrukturen ohne künstliche Kontrastmittel. Die Ergebnisse wurden jetzt…

Der Mensch ist verletzlich: Ein Schnitt, und es blutet. Glücklicherweise hält die Natur körpereigene Lösungen parat, um zumindest kleinere Verletzungen selbst zu versorgen: Um die Wunde schnell zu schließen und einen Heilungsprozess zu ermöglichen, wird das im Blutplasma enthaltene Protein Fibrinogen in Fibrin umgewandelt und bildet dabei Nanofasern. Die oft „Borke“ oder „Schorf“…

Heterotopie ist eine Erbkrankheit, bei der die Wanderung von Neuronen während der Gehirnentwicklung gestört ist. Dadurch ist die äußerste Schicht des Gehirns, der Kortex, deformiert. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie (MPI) konnten im Labor diese Entwicklungsstörung nachbilden, die zu geistiger Behinderung und Epilepsie führen kann.

Wissenschaftler finden heraus, wie Immunzellen die graue Hirnsubstanz, die Schaltzentrale des Gehirns, angreifen und zerstören. Diese Entdeckung ist für das Verständnis vor allem der Multiplen Sklerose und auch anderer neurologischer Erkrankungen von Bedeutung.

Wissenschaftler am Helmholtz Zentrum München, Partner im Deutschen Zentrum für Lungenforschung, haben in ‚ACS Nano‘ eine neue Bildgebungsmethode vorgestellt: Damit ist es erstmals möglich, die Verteilung von Nanopartikeln in murinen Lungen als Ganzes darzustellen und zu vermessen. Die neue Technik lässt sich beispielsweise dazu nutzen, den Therapieerfolg inhalierter Wirkstoffe zu…

Ein Forscherteam unter Leitung des Universitätsklinikums Freiburg hat das hirneigene Immunsystem bei Mensch und Maus komplett neu kartiert. So konnten die Wissenschaftler erstmals zeigen, dass alle Fresszellen im Gehirn, sogenannte Mikrogliazellen, den gleichen Ursprung haben, sich aber je nach Aufgabe unterschiedlich entwickeln. Bisher war man von unterschiedlichen Zelltypen ausgegangen. Der…

Er ist überall und für Menschen mit geschwächtem Immunsystem hochgefährlich. Der Schimmelpilz Aspergillus fumigatus kommt praktisch in allen Lebensräumen der Erde vor: als dunkelgraues, faltiges Polster an feuchten Wänden oder in mikroskopisch kleinen Sporen, die durch die Luft fliegen und auf Tapeten, Matratzen und Fußböden haften. Für gesunde Menschen ist das meist kein Problem –…

Forscher an der Universitätsmedizin Mainz entwicklen derzeit eine spezielle Softwareplattform, mit der sich schnell und präzise entscheiden lässt, ob Gewebe Tumorzellen enthält oder nicht. Das BMBF fördert dieses Projekt mit knapp einer halben Millionen Euro über einen Zeitraum von zwei Jahren. Gibt es Anhaltspunkte für tumorverdächtige Gewebeareale im Körper eines Patienten? Liegt ein…

Gelten auf unserem Körper und in unseren Häusern die gleichen Gesetze der biologischen Vielfalt wie draußen in der Natur? Wenn ja, wären unsere aktuellen Hygienemaßnahmen zur Bekämpfung aggressiver Keime teilweise kontraproduktiv. Das schreibt ein interdisziplinäres Forscherteam vom Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) in der Fachzeitschrift Nature Ecology…

Zwei Forschungsteams der Universität Würzburg haben dem Hochleistungs-Lichtmikroskop einen Auflösungsschub verpasst. Dazu bedampften sie den Glasträger, auf dem das beobachtete Objekt liegt, mit maßgeschneiderten biokompatiblen Nanoschichten, die einen „Spiegeleffekt“ bewirken. Mit dieser einfachen Methode konnten sie die Bildauflösung signifikant erhöhen und einzelne Molekülkomplexe…

Erkrankt ein Mensch an einer akuten Leukämie, handelt es sich in 80 Prozent der Fälle um eine akute myeloische Leukämie (AML). Fast die Hälfte der Betroffenen jüngeren Patienten erlebt dabei auch nach erfolgreicher Chemotherapie-Behandlung eine Wiederkehr des Blutkrebses. In einer weltweit ersten systematischen Studie dazu konnten Krebsexperten der Universitätsklinika Leipzig und Dresden…

Proteine sind wichtige Bausteine von Zellen und deren Bestandteilen, etwa den Mitochondrien, den Kraftwerken der Zellen. Forscher der Technischen Universität Kaiserslautern (TUK) haben nun erstmals gezeigt, dass die Proteine nicht wie vermutet direkt vom Ort ihrer Entstehung in die Zellkraftwerke wandern, sondern über einen Umweg. Sie „surfen“ gewissermaßen über das Endoplasmatische…

Weltweit fahnden Forscher nach Medikamenten, die Herzmuskelzellen nach einem Infarkt einfach nachwachsen lassen. Bislang ließ sich aber nicht zuverlässig nachweisen, ob ein potenzieller Wirkstoff die verbliebenen Herzzellen tatsächlich zur Teilung anregt. Wissenschaftler der Universität Bonn haben nun eine neue Methode vorgestellt, die das bewerkstelligt. Sie könnte die systematische Suche…

Die Ablagerungen, die bei der unheilbaren Krankheit Chorea Huntington im Gehirn der Patienten entstehen, wachsen aus kurzen Proteinfasern, berichten Forscher vom Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft. Die Ergebnisse könnten die Diagnostik und die Suche nach neuen Medikamenten verbessern.

Glioblastome sind Hirntumore mit verheerender Prognose. Sie werden von vielfältigen Gendefekten ausgelöst, wodurch sie schwer behandelbar werden. Außerdem spielt die Epigenetik eine wesentliche und oft unterschätzte Rolle: Sie beeinflusst das Fortschreiten des Tumors unabhängig von der genetischen DNA-Sequenz. Wissenschaftler zeigen in einer neuen Studie, wie die epigenetische Analyse von…

Wissenschaftler der Universitäten Bonn und Canberra (Australien) sowie des Institute of Science and Technology Austria (Österreich) haben eine Art optischen Sensor für das Gehirn entwickelt. Der Farbstoff bindet an den wichtigen Botenstoff Glyzin und ermöglicht so, den Nervenzellen bei der Arbeit zuzusehen. Die Forscher erhoffen sich dadurch unter anderem neue Einblicke in die Funktion des…

In der Medizintechnik steht Sicherheit an oberster Stelle. Das betrifft nicht nur komplette Medizingeräte, sondern auch individuelle Komponenten: Gefälschte Bauteile gefährden das einwandfreie Funktionieren eines Geräts und damit auch den Patienten. Zulieferer könnten hier in Zukunft auf schillernde Lasermarkierungen setzen, um Teile fälschungssicher zu machen.

Noch Anfang des 16. Jahrhunderts (etwa ab 1510) bestand die medizinische Diagnostik in der Hauptsache aus der Harnbeschau, oder, modern ausgedrückt, der „Urin-Analyse“. Das einzige Hilfsmittel („Gerät“) für den Arzt war das bekannte Uringlas und eine Kerze als Lichtquelle. Er betrachtete den Urin vor der Kerze, stellte „Klarheit“ oder „Trübung“ fest, unterzog ihn einer „…

Sind Mikroblutungen im Hirn Demenz-Prädiktoren? Unter Experten gilt es zunehmend als erwiesen, dass die von Radiologen im MRT entdeckten mikroskopisch kleinen Hämosiderin-Ablagerungen mit der Entwicklung von Alzheimer in Verbindung stehen. Dr. Gabriel Krestin ist der Architekt der Bevölkerungsbildgebung in der Rotterdam-Studie, einer großen epidemiologischen Kohorte von 15.000 älteren…

Der winzige Antrieb von Bakterien, das Flagellum, ist Motor der Forschung von Prof. Dr. Marc Erhardt von der Humboldt-Universität in Berlin. Für seine Arbeiten erhält er den Forschungspreis 2018 der Vereinigung für Allgemeine und Angewandte Mikrobiologie (VAAM). Die VAAM verleiht diese mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung für herausragende aktuelle Arbeiten auf dem Gebiet der Mikrobiologie…

Damit Krebs des zentralen Nervensystems erfolgreich behandelt werden kann, ist es wichtig, die molekularen Eigenschaften der Tumoren genau zu kennen und den Tumoren damit „den richtigen Namen zu geben“. Zurzeit lassen sich über Gewebemerkmale rund 100 verschiedene Arten von ZNS-Tumoren unterscheiden, die ganz unterschiedlich auf Strahlen- und Chemotherapien ansprechen. Mitunter werden…

Forscher des Imperial College London haben mit der sogenannten Digistain-Technologie ein Verfahren entwickelt, das die menschliche Subjektivität bei der Krebsdiagnose beseitigen und die Patienten sicher machen soll, dass sie die richtige Behandlung erhalten. Die Ergebnisse wurden in "Convergent Science Physical Oncology" veröffentlicht. Fast alle Krebserkrankungen werden auch heute…

Tuberkulose ist insbesondere in Entwicklungsländern weiterhin eine sehr bedrohliche Erkrankung. Schwierig ist bereits die korrekte Diagnose, auf der Therapien aufbauen. Forscherinnen und Forscher der Stanford University und zweier Universitäten in Johannesburg haben gemeinsam mit Düsseldorfer Pharmazeuten ein neues, einfaches und schnelles Nachweisverfahren für Tuberkuloseerreger im Speichel…

Nicht allein die Anzahl der wandernden Krebszellen entscheidet über das Metastasierungsrisiko, sondern vor allem ihre Eigenschaften, wie Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums jetzt veröffentlichen. Sie haben erstmals beobachtet: Damit im Blut zirkulierende Krebszellen an einer anderen Stelle im Körper wieder ins Gewebe eindringen und sich dort ansiedeln können, müssen sie…

Ein zu hoher Blutdruck ist nach dem Diabetes die zweithäufigste Ursache für schwere Nierenerkrankungen. In Deutschland könnte er für ein Viertel aller Dialyse-Fälle verantwortlich sein. Die rechtzeitige Diagnose und eine konsequente Behandlung können chronische Nierenschäden verhindern, teilt die Deutsche Hochdruckliga (DHL) anlässlich des Weltnierentags am 8. März mit. Etwa 300 Mal am…

Parasiten wie Trypanosomen lösen schwere Krankheiten in Mensch und Tier aus, etwa die Schlafkrankheit. Darüber hinaus dienen sie der Forschung auch als Modellsystem, um grundlegende biologische Fragestellungen zu untersuchen. Forschende der Universität Bern haben nun aufgeklärt, wie Trypanosomen vorgehen, um bei der Zellteilung das «Kraftwerk» der Zelle gleichmäßig an die Tochterzellen zu…

Im Kampf gegen resistente Keime haben sich Partner zusammengetan, die kaum weiter voneinander entfernt sein könnten – und doch eine Menge Gemeinsamkeiten haben.

Forscher der Polnischen Akademie der Wissenschaften (IPC PAS) haben chemische Reaktionen in extrem kleinen Volumina sichtbar gemacht. Sie können beobachten, wie genau sich Moleküle bewegen, wenn zwei oder mehr Stoffe miteinander reagieren. Zuvor hatten sie bereits die Vorgänge in lebenden Zellen erforscht. Jetzt wurde das Verfahren auf die Beobachtung der Vorgänge in Organellen ausgedehnt,…

Jedes Jahr lösen Bakterien der Gattung Yersinia mehrere Tausend Magen-Darminfektionen in Deutschland aus. In den meisten Fällen schafft es das menschliche Immunsystem, die Bakterien zu beseitigen. Doch bei einem Teil der Betroffenen stellt sich eine chronische Infektion ein, die langfristig die Ausbildung von Autoimmunerkrankungen fördern kann. Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums für…

Um den komplexen Aufbau und die vielfältigen Funktionen des Gehirns zu entschlüsseln, sind große Datenmengen aus verschiedensten Quellen erforderlich. Diese Daten müssen in Computersimulationen wie Puzzleteile zusammengeführt werden, um die Mechanismen von Gehirnfunktion zu verstehen. Zu diesem Zweck wurde die Gehirnsimulationsplattform „The Virtual Brain“ entwickelt. Sie ist in der…

Chia-Samen, Moringa-Pulver, Açai- oder Goji-Beeren, die Liste der Lebensmittel mit angeblichen Gesundheitsvorteilen wächst ständig. Gesundheitsbewusste Konsumenten setzen gern auf „Superfoods“, denen allerlei stressmindernde, entschlackende oder das Immunsystem stärkende Eigenschaften zugeschrieben werden. Gerade jetzt in der Erkältungszeit greifen viele neben bewährten Hausmitteln wie…

Angiosarkome sind seltene bösartige Gefäßtumore mit einem aggressiven Verlauf. Derzeit stehen als Behandlungsmöglichkeiten neben der chirurgischen Entfernung noch Strahlen- und Chemotherapie zur Verfügung. Jedoch sprechen bösartige Gefäßtumore bislang meist nur schlecht auf solche Therapien an. Ein Team von Krebsforschern der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) hat einen grundlegend…

Der Begriff Totipotenz (von lateinisch totus „ganz“ und potentia „Vermögen, Kraft“) beschreibt die Fähigkeit von Zellen, sich in alle anderen Zelltypen des Körpers zu entwickeln. Das beste Beispiel für so einen Alleskönner ist die befruchtete Eizelle, aus der sich alle weiteren Zellen des entstehenden Lebens bilden. Aber auch noch nach der ersten Teilung im 2-Zell-Stadium bleibt…

Wird das Wasser knapp, stellen Menschen und andere höhere Organismen nur noch geringe Mengen Urin her. „Damit der Körper möglichst wenig Flüssigkeit verliert, wird in den Sammelrohren der Niere Wasser aus dem Urin rückresorbiert. Dies ist überlebenswichtig“, sagt Prof. Dr. Kai Schmidt-Ott vom Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) und von der Medizinischen Klinik für…

Computertomographie (CT) ist in Krankenhäusern eine Standardprozedur. Für extrem kleine Untersuchungsgegenstände war sie aber bislang nicht geeignet. Im Fachmagazin PNAS beschreibt ein Team der Technischen Universität München (TUM) ein Nano-CT-Gerät, das dreidimensionale Röntgenbilder mit besonders hoher Auflösung liefert. Erste Test-Anwendung: Gemeinsam mit Kollegen der Universität…

Auf der Medica in Düsseldorf präsentiert das Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut HHI zusammen mit ARRI Medical neue Verfahren zur optischen 3D-Messtechnik am Fraunhofer-Stand G05 in Halle 10. Das ARRISCOPE ist ein digitales 3D-Operationsmikroskop. Im Rahmen des BMWi-Forschungsprojektes 3DInMed wurde vom Fraunhofer HHI eine Methodik entwickelt, um intraoperativ Messungen mit einer sehr hohen…

Einem Wissenschaftlerteam vom Helmholtz Zentrum München und der Technischen Universität München (TUM) ist es gelungen, ein völlig neuartiges Mikroskop zu entwickeln. Der sogenannte NeuBtracker ist ein Open Source-Mikroskop, das es erstmals erlaubt, neuronale Aktivitäten des Modellorganismus Zebrafisch zu beobachten, während dieser sich frei bewegt. Dies eröffnet der Wissenschaft ganz neue…

Krankheitserreger und Abfall beseitigen – das ist die Hauptaufgabe von Mikrogliazellen. Sie gehören zur Gruppe der Nicht-Nervenzellen im Gehirn, deren Aufgabe es ist, unsere Denkzellen bei der Arbeit zu unterstützen. Anders als bisher angenommen können die Fresszellen bei Mäusen genauso lange leben wie die Maus selbst.

Mit rund 3,7 Millionen Euro fördert die Europäische Kommission ein neues Programm in Physik und Biomedizin, in dem 14 junge Wissenschaftler gesundes Altern unter dem Mikroskop erforschen.

Siemens Healthineers hat die CE-Zulassung für den 7-Tesla-Magnetresonanztomographen (MRT) Magnetom Terra erhalten: Magnetom Terra ist damit der erste klinisch zugelassene Ultrahochfeld-MRT überhaupt.

Forscher der Universitätsmedizin Göttingen und des Italienischen Instituts für Technologie entwickeln neues Verfahren für die Sinnesforschung: Aus den Reaktionen von Nervenzellen auf Sinnesreize lassen sich die Verschaltungen der Nervenzellen in einem Netzwerk sichtbar machen.

Unfruchtbarkeit kann bei Männern durch Mutationen in der DNA der Mitochondrien ausgelöst werden. Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Biologie des Alterns in Köln konnten jetzt bei unfruchtbaren Mäusen die Hodenfunktion und Spermienqualität verbessern, indem sie die Anzahl der DNA-Moleküle in den Mitochondrien erhöhen.

Ein Team der Technischen Universität München konnte zeigen, dass Kontaktlinsen, die mit Mucinen aus der Magenschleimhaut von Schweinen beschichtet waren, Schäden am Auge vorbeugen.

Tübinger Neurowissenschaftler haben ein kostengünstiges Laborsystem für den Selbstbau entwickelt. In der Neurowissenschaft ist die Laborausrüstung oft der größte Kostenfaktor ‒ dabei liefern auch Experimente mit selbstgebauten Setups aus dem 3D-Drucker und mit selbst programmierter Elektronik gute Resultate.

Forscher der Universität Tübingen sehen darin das Potenzial für ein Werkzeug, das Erfolg oder Misserfolg einer Krebsbehandlung anzeigen kann.