Suchen nach: "Strahlentherapie" - 255 Resultate

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Meningeom-Forschung

Hirntumoren: bessere Klassifizierung bringt Vorteile für Diagnose und Therapie

Eine internationale Studie mit rund 3000 Patienten bestätigt die Aussagekraft eines neuen Klassifizierungssystems für Meningeome. Es kombiniert Gewebecharakteristika (Histologie) mit molekularen Analysen und verbessert so die Therapieplanung. Die Forschenden der Neuropathologie (Ärztl. Direktor Prof. Dr. Andreas von Deimling) des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) und des Deutschen…

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Kombinierte Chemotherapie

Pankreaskarzinom: Neue Behandlung auch bei älteren Patienten erfolgreich

Das metastasierte Pankreaskarzinom (Bauchspeicheldrüsenkrebs) zählt zu den tödlichsten Krebserkrankungen weltweit. Die Therapieoptionen speziell für ältere Patienten gelten als sehr limitiert. Eine Studie, die unter federführender Mitwirkung der Pancreatic Cancer Unit des Comprehensive Cancer Center (CCC) von MedUni Wien und AKH Wien entstanden ist, belegt nun, dass die Kombination zweier…

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Nuklearmedizin

Spezielle Strahlentherapie wirksam bei metastasierendem Prostatakrebs

Wenn ein Tumor Metastasen bildet, sinkt die Überlebenschance der Patienten beträchtlich. Das gilt auch für Prostatatumore. Hier gibt es aber vielversprechende Therapieansätze. Mit einer Bestrahlung durch radioaktive Substanzen wie etwa Lutetium-177 können Prostatatumore sowie ihre Metastasen zumindest eine Zeitlang unter Kontrolle gebracht werden. Nuklearmediziner haben dazu nun eine der…

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Umbekannte Tumoren (CUP)

Kopf-Hals-Tumor: Standardisierte Diagnostik und Therapie steigert Chancen

Patienten mit Lymphknotenmetastasen eines unbekannten Tumors im Kopf-Hals-Bereich haben nach neuen Erkenntnissen von Leipziger Wissenschaftlern die Chance auf eine individuellere Behandlung und ein längeres Leben. Im Universitären Krebszentrum Leipzig (UCCL) ist es den Experten gelungen, die Diagnostik und Therapie des sogenannten CUP-Syndroms im Kopf-Hals-Bereich, also Krebs mit unbekanntem…

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Erhöhte Präzision

Strahlentherapie: Gamma-Kamera zeigt Flugbahn der Protonen im Patienten

Um Tumore optimal bestrahlen und umliegendes gesundes Gewebe schonen zu können, arbeiten Dresdner Wissenschaftler an der Hochpräzisionsstrahlentherapie mit Protonenstrahlen. Dem Team um Professor Christian Richter, dem Leiter des Bereichs der Medizinischen Strahlenphysik am OncoRay - Nationales Zentrum für Strahlenforschung in der Onkologie, ist es gelungen, über die prompte Gammastrahlung…

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Radioonkologie

Unterstützung bei bild- und oberflächengeführter Strahlentherapie

Die führenden radioonkologischen Fachgesellschaften DEGRO, ESTRO und ASTRO haben im Rahmen ihrer Empfehlungen zum Management der Covid-19-Pandemie auch Hinweise zu hochwirksamen Behandlungsansätzen gegeben. Auf diese Weise lässt sich die Zahl der Sitzungen deutlich reduzieren. Unter dem Aspekt nosokomiale Infektionen zu vermeiden, stellt der verstärkte Einsatz hypofraktionierter…

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Behandlung von NSCLC

Strahlentherapie bei Lungenkrebs: Wenn weniger mehr ist

Ziel der modernen Krebstherapie ist das Erreichen einer optimalen Tumorkontrolle bei möglichst wenig Nebenwirkungen. Die STRIPE-Studie zeigte eine sehr gute Tumorkontrolle und Lebensqualität nach stereotaktischer Strahlentherapie von kleinen Lungentumoren bei älteren, inoperablen Patienten. Angesichts der hohen Tumorkontrolle könnte in dieser Situation die Strahlentherapie womöglich auch…

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Gen-Sequenzierung

Brustkrebs: DNA von über 113.000 Frauen hilft bei Suche nach Risiko-Genen

Bei Verdacht auf familiären Brustkrebs sind Gentests ein fester Bestandteil der medizinischen Praxis. Lange Zeit haben Tests jedoch nur eine begrenzte Anzahl von Genen berücksichtigt, von denen bekannt ist, dass sie mit einem hohen Krebsrisiko in Zusammenhang stehen. So sucht das Testen auf BRCA-Mutationen (BRCA = Breast Cancer) nur nach Veränderungen in den für Brust und Ovarial -Krebs…

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Behandlung bei Prostatakrebs

Gezielte Therapie beim metastasierten Prostatakarzinom mittels robotergestützter Radiochirurgie

Prostatakrebs ist weltweit die zweithäufigste Krebserkrankung bei Männern. Nach der Erstbehandlung mit Strahlentherapie oder radikaler Prostatektomie entwickelt ein relevanter Anteil der Patienten Metastasen; nach der Erstbehandlung entwickeln 20–50% der Hochrisikopatienten biochemische Rezidive. Fortschritte bei der Diagnose sowie bei lokalen und systemischen Behandlungen haben die…

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Krebsforschung

"Trojaner-Virus" bringt Tumor dazu, sich selbst zu eliminieren

Forschende der Universität Zürich haben ein weit verbreitetes Atemwegsvirus, das Adenovirus, so modifiziert, dass es wie ein trojanisches Pferd funktioniert und Gene für therapeutische Wirkstoffe direkt in Tumorzellen transportiert. Im Gegensatz zur Chemo- oder Strahlentherapie schadet dieser Ansatz den normalen, gesunden Zellen nicht. In den Tumorzellen angekommen, dienen die gelieferten Gene…

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IMRT nach Mammakarzinom-OP

Strahlentherapie bei Brustkrebs: Kurz und intensiv wirkt

Nach der Brustkrebs-OP wird in der Regel zusätzlich zur Bestrahlung der gesamten Brust die unmittelbare Umgebung des entfernten Tumors gesondert intensiv bestrahlt. Diese „Boost“-Bestrahlung muss allerdings nicht zwangsläufig – wie bisher empfohlen – im Anschluss an die mehrwöchige Bestrahlung stattfinden. Sie ist ebenso wirksam, wenn sie simultan in ein modernes Bestrahlungskonzept…

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Radiologie-App

Die große Freiheit beim Befunden

Eine Vielzahl wichtiger Aufgaben erfüllt die App mRay im Klinikum Ludwigshafen: Sie ermöglicht den Zugriff für mehrere Abteilungen auf medizinische Bilder. Dieser Zugriff funktioniert auf mobilen Endgeräten und von außerhalb der Klinik. Im Bereich Telemedizin sorgt die Lösung der Heidelberger Softwarespezialisten von mbits imaging dafür, dass Radiologen des Klinikums Ludwigshafen den…

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Diffuse Gliome

Forscher testen Impfung gegen mutiertes Protein bei Hirntumoren

Tumorimpfungen können den Körper im Kampf gegen Krebs unterstützen. Mutationen im Tumorerbgut führen häufig zu krebstypisch veränderten Proteinen. Ein Impfstoff kann das Immunsystem der Patienten auf solche mutierten Proteine aufmerksam machen. Mediziner und Krebsforscher aus Heidelberg und Mannheim haben nun erstmals einen mutationsspezifischen Impfstoff gegen bösartige Hirntumoren in…

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Vorhersage für therapeutischen Erfolg

Organoide liefern individuelle Prostatakrebs-Modelle

Forschende der Universität Bern und des Inselspitals, Universitätsspital Bern, haben aus von Prostata-Tumoren entnommenen Biopsien sogenannte Organoide gezüchtet. An diesen kleinen Zellhaufen lässt sich die Wirksamkeit verschiedener Medikamente testen. So kann vor Therapiebeginn ermittelt werden, von welcher Behandlung die Betroffenen am ehesten profitieren.

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Onkologie und Bildgebung

Europäische Kommission genehmigt Zusammenschluss von Siemens Healthineers und Varian

Die Europäische Kommission hat die Prüfung des geplanten Zusammenschlusses der Siemens Healthineers AG und Varian Medical Systems, Inc. abgeschlossen und die Transaktion unter bestimmten Auflagen genehmigt. In Übereinstimmung mit seinen Zusagen wird das Unternehmen auch in Zukunft dafür sorgen, dass seine Bildgebungs- und Onkologiesoftware-Lösungen mit Angeboten von Drittanbietern…

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Kardiale Folgeerkrankungen

Strahlentherapie bei Lungenkrebs: Wie lässt sich das Risiko für das Herz minimieren?

Eine aktuelle Studie definiert konkrete Schwellenwerte, ab wann für Patienten mit nicht kleinzelligem Lungenkrebs mit und ohne vorbestehende koronare Herzkrankheit (KHK) ein erhöhtes Risiko für kardiale Folgeerkrankungen nach Strahlentherapie besteht. Die moderne Hochpräzisionsbestrahlung erlaubt eine exakte Bestrahlung und so könnte durch Therapieanpassung das Risiko für strahlenbedingte…

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Kombinierte Bildgebung gegen Glioblastome

PET & MRT verbessern Strahlentherapie bei Hirntumoren

Glioblastome sind besonders aggressive, schnell wachsende Hirntumoren. Auch bei operativer Entfernung und anschließender Strahlen- und Chemotherapie kehren sie meist innerhalb eines Jahres zurück. Fortschritte in der Therapie sind daher dringend nötig. Wissenschaftler aus Dresden und Heidelberg konnten nun erstmals in einer klinischen Studie zeigen, dass sich der individuelle Verlauf der…

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Ausgezeichnete Strahlentherapie

Hochpräzise Strahlen gegen inoperablen Leberkrebs

Jährlich steigt die Zahl der Menschen in Deutschland, die die Diagnose Leberkrebs erhalten. Alkoholische und nicht-alkoholische Fettleber, Viruserkrankungen und starkes Übergewicht sind einige Gründe dafür. Nun konnten Forschende des Universitätsklinikums Freiburg zeigen, dass eine Hochpräzisionsbestrahlung bei inoperablen Tumoren eine wichtige Behandlungsmöglichkeit darstellt.

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Innovative Behandlungs-Kombination

Sono-Ray: Krebstherapie mit Ultraschall und Bestrahlung

Wissenschaftler des Innovationszentrums für Computerassistierte Chirurgie (ICCAS) der Universität Leipzig und des Nationalen Zentrums für Strahlenforschung in der Onkologie (OncoRay) in Dresden haben aussichtsreiche Ergebnisse bei einer neuen Krebstherapie aus fokussiertem Ultraschall (FUS) und ionisierender Strahlung erzielt. Die Resultate der Forschungsgruppe um ICCAS-Direktor Prof. Dr.…

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Onkologie in Zeiten von Covid-19

Ambulante Prostatakarzinom-Behandlung mittels robotergesteuerter Radiochirurgie während der Covid-19 Pandemie

Die so plötzlich ausgebrochene Pandemie von SARS-Cov-2 (Covid-19) stellt eine ernsthafte Bedrohung für Millionen von Menschen auf der Welt dar. Die vollständige Bekämpfung des Virus hängt weitgehend vom Immunsystem ab, das insbesondere bei Krebspatienten schwächer sein kann. In einer sich ständig weiterentwickelnden Situation sind die klinischen Daten zur Prävalenz von Covid-19 bei…

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Selbstlernende Algorithmen

Forscher entwickeln "Generalschlüssel"-KI für medizinische Bilddaten

Die KI-basierte Auswertung medizinischer Bilddaten erfordert üblicherweise für jede Fragestellung einen speziell entwickelten Algorithmus. Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) präsentieren nun ein neues Verfahren, um selbstlernende Algorithmen für eine Vielzahl verschiedener Bilddatensätze zu konfigurieren – ohne dass dafür Expertenwissen oder außergewöhnliche…

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Grundlagenforschung

Mit KI-gestützter Partikeltherapie Tumorzellen gezielt zerstören

Strahlentherapie kommt heute bei der Behandlung vieler Krebsarten zum Einsatz, weil sie direkt am Tumorgewebe ansetzt. Großes Innovationspotenzial birgt die Partikeltherapie, die mit Protonen oder schweren Ionen als beschleunigten Teilchen besonders zielgenau arbeitet. Begleitende bildgebende Verfahren erleichtern das Planen und dokumentieren die Treffsicherheit der Behandlung. Um die…

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Protonentherapie mit "Flash"

Neues Verfahren für ultraschnelle Tumortherapie

Erstmals haben Forschende am Zentrum für Protonentherapie des Paul Scherrer Instituts PSI in der Schweiz eine ultraschnelle, hoch dosierte Bestrahlung mit Protonen getestet. Dieses neue, experimentelle Flash-Verfahren könnte die Strahlentherapie von Krebs revolutionieren und Patienten viele Wochen der Behandlung ersparen.

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Bestrahlungsplanung in Echtzeit, MRT mit Sauerstoff

Das innovative Arsenal der medizinischen Physik

Für die Planung einer Strahlentherapie ist eine vorhergehende Bildgebung unerlässlich – schließlich muss man wissen, wo genau der Tumor liegt, um die ionisierende Strahlung zielgenau zu platzieren. Der Einsatz von Bildgebung während der eigentlichen Therapie wird möglich durch eine Kombination aus Linearbeschleuniger und Magnetresonanztomographen.

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Siemens Healthineers kauft Strahlentherapie-Firma Varian

Gemeinsam Wege gegen Krebs finden

Es ist ein Deal der Superlative: für rund 16,4 Milliarden US-Dollar erwirbt Siemens Healthineers den Strahlentherapie-Weltmarktführer Varian. Hinter dem Kauf des US-Unternehmens steckt ein ambitioniertes Vorhaben, erklärt Dr. Christoph Zindel in unserem Interview.

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Strahlentherapie vs Chirurgie

Brustkrebs mit Lymphknotenbefall: Therapiekonzepte auf dem Prüfstand

Ist ein chirurgisches Verfahren der Brustkrebstherapie, bei dem weniger Lymphknoten entfernt, aber mit höherer Dosis bestrahlt wird, ebenso sicher und wirksam wie das radikalere Standardverfahren? Diese Fragestellung untersuchen derzeit Wissenschaftler aus der Schweiz, Deutschland, Österreich und Ungarn in einer groß angelegten Multicenter-Studie unter Federführung der Schweizerischen…

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ZNS-Tumoren

Radiochirurgische Therapie rezidiverender, vortherapierter Glioblastome

Hochgradige Gliome sind nach der Weltgesundheitsorganisation definiert als Grad III- und IV-Tumore und stellen die häufigsten malignen Tumore des primären Zentralnervensystems bei Erwachsenen dar. Bei neu diagnostizierten Patienten umfasst die Standard-Therapie einen multimodalen Ansatz mit maximal sicherer Resektion, gefolgt von einer adjuvanten Radio-Chemotherapie nach dem Stupp-Protokoll [60…

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Gezielte Auslösung der Apoptose

Prostatakrebs: neuer Ansatz zum programmierten Zelltod

Konventionelle Therapien wie Androgenentzug, Chemotherapie oder Strahlentherapie sollen Stress in Prostatakrebszellen auslösen, der den programmierten Zelltod (Apoptose) in Gang setzt. Die Krebszellen produzieren jedoch viele sogenannte anti-apoptotische Proteine, die wesentliche Elemente des Apoptosewegs blockieren. Dadurch kann es zum Therapieversagen und zur Tumorprogression kommen. In einem…

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Digitalisierungsprojekt

Kooperation für voll digitales Patientenportal

Der IT-Spezialist i-Solutions Health und das Gesundheitsunternehmen Philips arbeiten bei der Entwicklung und Einführung eines Patientenportals für den medizinischen Leistungserbringer Med 360° zusammen. Das Portal wird die Patienten von der Terminvergabe bis hin zum abschließenden Untersuchungsbefund digital begleiten und die Abläufe in allen angeschlossenen Praxen und Krankenhäusern der…

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Immuntherapie

UniCAR-T-Zellen gegen strahlenresistenten Krebs

Wissenschaftlern des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) und am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen Dresden (NCT/UCC) ist es gemeinsam mit einem internationalen Forscherteam in Laborexperimenten gelungen, besonders strahlenresistente Krebszellen von Tumoren im Kopf-Hals-Bereich mithilfe einer zielgerichteten Immuntherapie – der UniCAR-T-Zell-Therapie – abzutöten. Die Forscher…

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HPV-assoziiertes Oropharynxkarzinom

Rachenkrebs: Ursachen für ungünstigen Verlauf aufgeklärt

In Zeiten der Coronavirus-Pandemie fokussiert sich der Blick auf die Infektion mit SARS-CoV-2 und die Lungenerkrankung COVID-19. Andere viral bedingte Erkrankungen, die eine seit mehreren Jahren weltweite Pandemie ausgelöst haben, sind aktuell weniger im Fokus. Dazu zählt der von humanen Papillomviren (HPV) verursachte Rachenkrebs. In einer Studie der Leipziger Universitätsmedizin haben…

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Infektionsschutz contra Behandlung

Covid-19: Patienten mit aktiver Krebserkrankung testen

Das Dilemma ist groß: Die Angst vor einer möglichen Infektion mit SARS-CoV-2 darf die lebensnotwendige Behandlung einer Krebserkrankung nicht verhindern, aber ein bereits infizierter Krebspatient soll auch nicht zusätzlich gefährdet werden. Wie differenziert das Vorgehen bei den Krebspatienten sein muss, zeigen die aktuellen Empfehlungen der DGHO im Onkopedia-Portal.

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Software-Standardisierung

Radiomics: Wichtiger Schritt für die Analyse medizinischer Bilddaten

Einem internationalen Forscherteam unter Leitung von Wissenschaftlern des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen Dresden (NCT/UCC), des Dresdner OncoRay-Zentrums und der McGill Universität Montreal (Kanada) ist es im Rahmen der Image Biomarker Standardization Initiative (IBSI) gelungen, die Bestimmung wichtiger Bildmerkmale für die radiomische Analyse zu vereinheitlichen. Grundlage bildete…

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Halbierung der lokalen Rückfallrate

NSCLC: Neuer Standard für die Strahlentherapie?

Bei inoperablem nicht kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) stellt die Kombination aus Strahlentherapie und Chemotherapie den Therapiestandard dar. Wenn Lymphknoten befallen sind, sich aber keine Metastasen gebildet haben, ist mit dieser Kombinationstherapie auch eine Heilung möglich. Um möglichst vielen Patienten helfen zu können, wird weiter nach Wegen der Therapieoptimierung gesucht.

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Nach Brustkrebs-OP

Neue Leitlinie: Nicht immer muss die ganze Brust bestrahlt werden

Nach einer brusterhaltenden Brustkrebs-Operation schließt sich bei Patientinnen fast immer eine Strahlentherapie an. Nach aktueller S3-Leitlinie soll die gesamte verbliebene Brust bestrahlt werden mit einer Dosis von ca. 50 Gy bei konventioneller Fraktionierung (in ca. 25-28 Fraktionen in ca. 5-6 Wochen) oder 40 Gy in Hypofraktioniering (15-16 Fraktionen in ca. 3-5 Wochen). Lediglich bei Frauen,…

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High-Tech-Diagnostik für Kassenpatienten

Prostatakrebs-Nachsorge: Wie erhalte ich eine PSMA-PET?

Nuklearmediziner können mit einer ambulanten Untersuchung schneller klären, ob es bei Männern nach einer Behandlung wegen Prostatakrebs zu einem Rückfall gekommen ist. Die PSMA-PET genannte Untersuchung ist nach einem Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) zur Kassenleistung geworden. Der Berufsverband Deutscher Nuklearmediziner e.V. (BDN) klärt auf, wie die Präzisionsdiagnostik…

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Oropharynxkarzinom

Mund-Rachen-Krebs: Vorteile der Radiotherapie gegenüber Roboter-OP

Bei Karzinomen im Mund-Rachen-Bereich werden in Abhängigkeit von der Ausdehnung des Tumors Operation, Strahlentherapie und Chemotherapie singulär oder in Kombination eingesetzt. Bei Tumoren im Frühstadium steht in vielen Ländern die Operation im Vordergrund; dieser Trend wird durch die Roboterchirurgie verstärkt. Randomisierte Vergleiche zwischen einer Radio(chemo)therapie und Operation…

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Vielfalt in Farbe

Radiologie in Deutschland. Ein Weißbuch

Worüber reden wir eigentlich, wenn wir über Radiologie in Deutschland sprechen? 15 Radiologinnen und Radiologen, Medizinphysiker und Medizinisch-Technische Radiologie-Assistentinnen und -Assistenten (MTRA) sind auf Initiative der Deutschen Röntgengesellschaft (DRG) dieser Frage über einen Zeitraum von rund 18 Monaten nachgegangen. Entstanden ist aus einem gemeinsamen Forschungs-, Workshop-…

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Overstaging

Lungenkrebs: Ungewöhnliche Befunde und Pitfalls beim Staging

Lungenkrebs ist der am häufigsten zum Tode führende maligne Tumor. Die Erkrankung entwickelt sich meist im Verborgenen und viele Betroffene bemerken lange keine Anzeichen, dass etwas nicht stimmt. „Sobald dann erste Symptome auftreten, ist der Krebs meistens schon in einem fortgeschrittenen Stadium mit einer entsprechend schlechten Prognose“, weiß PD Dr. Dag Wormanns, Ärztlicher Direktor…

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KI, Bildgebung, Strahlentherapie und mehr

Neues Zentrum für mehr Präzision gegen Krebs

Mit einem Festakt hat das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) sein neues Forschungszentrum für Bildgebung und Radioonkologie offiziell eingeweiht. Der Neubau ist ganz auf die Bedürfnisse patientennaher interdisziplinärer Forschung zugeschnitten: Hier arbeiten Radiologen, Strahlentherapeuten und Nuklearmediziner mit weiteren Wissenschaftlern verschiedener Disziplinen unter einem Dach…

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Highlights vom ASTRO-Kongress

Fortschritte in der Radioonkologie

Die Fortschritte der Onkologie in den letzten Jahren sind immens. Dazu trägt die moderne Radiotherapie maßgeblich bei. Auf dem größten Kongress für Radioonkologie, der American Societry for Radiation Oncology (ASTRO), die in diesem Jahr in Chicago stattfand, wurden Studienergebnisse vorgestellt, die deutliche Verbesserungen der Therapieergebnisse und Vorteile für die Patienten aufzeigen.

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Rektum interdisziplinär

Die Chirurgie des Rektumkarzinoms

Rektumkarzinome werden von der Union internationale contre le cancer (UICC) als Tumore definiert, deren Unterrand bei der Messung mit dem starren Rektoskop 16 Zentimeter oder weniger von der Anokutanlinie entfernt sind. „Um ein Rektumkarzinom adäquat behandeln zu können, brauchen wir eine gute Bildgebung“, weiß Prof. Dr. Kai Nowak, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Gefäß- und…

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Glioblastom

Nervenzellen feuern Hirntumorzellen zum Wachstum an

Nervenzellen geben ihre Signale über Synapsen, die der nächsten Nervenzelle aufliegen, untereinander weiter. Wissenschaftler und Ärzte des Universitätsklinikums sowie der Medizinischen Fakultät Heidelberg und des Deutschen Krebsforschungszentrums haben nun entdeckt, dass Nervenzellen des Gehirns auch mit Tumorzellen aggressiver Glioblastome solche direkten Zell-Zell-Kontakte ausbilden.

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Angst vor Impotenz oder Inkontinenz

Individuelle Lösungen bei Prostatakrebs

Bei vielen Männern wächst mit zunehmendem Alter die Angst vor Prostatakrebs. Daher nimmt das Universitätsklinikum Bonn den Europäischen Prostatakrebs-Tages am 15. September – initiiert von der European Association of Urology (EAU) – zum Anlass, auf Chancen der Früherkennung sowie auf wegweisende Diagnose- und Therapie-Möglichkeiten hinzuweisen. Dabei hat das fächerübergreifende Bonner…

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Alphastrahler für die Tumortherapie

Eckert & Ziegler liefert Thorium-228 an Alpha Tau

Die Eckert & Ziegler AG hat mit Alpha Tau Medical eine mehrjährige Liefervereinbarung über Thorium-228 unterzeichnet. Das Radioisotop wird zur Herstellung von Alpha DaRT, einer innovativen Therapie für die Behandlung solider Tumore, verwendet. Alpha Tau Medical führt dazu mehrere internationale klinische Studien durch und erwartet bald eine Zulassung. „Wir freuen uns über diesen…

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"HARMONIC"-Projekt

Strahlenbelastung bei Kindern: Spätfolgen beobachten

Kranke Kinder zu behandeln, heißt für Mediziner immer Risiken und Nutzen abwägen – sei es bei Strahlenbehandlung von Tumoren oder Röntgenstrahlen. Doch wie wirken sich solche medizinisch notwendigen Eingriffe langfristig aus? Darum dreht sich das europäische Projekt „HARMONIC“, an dem sich insgesamt 24 Partner aus 13 Ländern beteiligen. Einziger klinischer Partner in Deutschland sind…

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Zielgerichtete Therapie

Kopf-Hals-Tumoren schonender behandeln

In Deutschland erkranken pro Jahr rund 17.000 Menschen an Krebs im Kopf- oder Halsbereich. Häufig ist eine Infektion mit dem Humanen Papillomvirus (HPV) die Ursache. In diesen Fällen schlägt zwar die gängige Strahlen- und Chemotherapie sehr gut an, doch diese Behandlung schädigt auch gesunde Zellen und hat daher erhebliche Nebenwirkungen. Forscher am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf…

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Urologie

Erste S3-Leitlinie für Hodentumoren finalisiert

Mit jährlich rund 4000 Neuerkrankungen sind Keimzelltumoren des Hodens die häufigste Krebserkrankung bei Männern zwischen 20 und 44 Jahren. „Die bereits jetzt guten Heilungschancen der Betroffenen weiter zu verbessern, ist das Ziel der ersten deutschen evidenzbasierten und interdisziplinären S3-Leitlinie zu Hodentumoren“, sagt Prof. Dr. Christian Wülfing, Pressesprecher der Deutschen…

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Glioblastom

Doppelangriff auf den Hirntumor

Beim Glioblastom – dem häufigsten und zugleich bösartigsten Hirntumor – hat die sogenannte anti-angiogene Therapie nicht geholfen. Diese Behandlung galt lange Zeit als eine der neuen Hoffnungen im Kampf gegen alle möglichen Krebsarten. Sie zielt darauf ab, mit bestimmten Wirkstoffen wie „Avastin“ die Bildung neuer Blutgefäße zu verhindern, über die sich die meisten bösartigen…

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Im Fokus

Gezielte Therapien gegen Lebertumore

Auf einem interdisziplinären Symposium zur Präzisionsbehandlung von Lebertumoren tauschten sich in Frankfurt hochkarätige Experten über eine besondere Form der Strahlentherapie, aber auch andere spezialisierte Verfahren gegen Lebertumore sowie deren Kombinationsmöglichkeiten aus. Leberzellkrebs ist weltweit die sechsthäufigste Krebserkrankung mit rund 800.000 Neuerkrankungen pro Jahr.…

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Neuronale Netze gegen Gliome

Hirntumoren: KI erkennt, welche Therapie wirkt

Ein Team vom Universitätsklinikum Heidelberg und vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) hat ein neues Verfahren zur automatisierten Bild-Analyse von Hirntumoren entwickelt. In ihrer aktuellen Arbeit zeigen die Autoren, dass anhand von Standard-Magnetresonanztomographien (MRT) sorgfältig trainierte maschinelle Lernverfahren das Therapieansprechen bei Hirntumoren verlässlicher und präziser…

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Hirntumor

Neuer Marker für Therapieansprechen von Gliomen

Hirntumoren sprechen sehr unterschiedlich auf die Behandlung an. Das Therapieansprechen möglichst früh einschätzen zu können, ist jedoch essentiell, um für den Patienten die bestmögliche Behandlungsform zu wählen. Wissenschaftler am Deutschen Krebsforschungszentrum konnten nun mit einer nicht-invasiven hochauflösenden 7-Tesla-MRT-Untersuchung zeigen, dass der Proteingehalt der Tumoren mit…

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Mundhöhlenkrebs

Oropharynxkarzinom: auf dem Weg zur personalisierten Radioonkologie

Die Strahlen-Chemotherapie stellt eine entscheidende Therapiesäule bei Mund-Rachen-Krebs dar. Die Chemotherapie kann allerdings mit Nebenwirkungen einhergehen, weshalb man nach besser verträglichen Konzepten sucht. Der Austausch der Chemotherapie Cisplatin durch den Antikörper Cetuximab zeigte in einer aktuellen Studie allerdings ein schlechteres Behandlungsergebnis als nach der Kombination…

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Krebs

Die Tumorkonferenz: Alle für einen

Ist eine Krebserkrankung schwer zuzuordnen oder besonders kompliziert, stößt ein einzelner Mediziner schnell an seine Grenzen. Aus diesem Grund gibt es an vielen Kliniken Tumorkonferenzen, in denen Spezialisten verschiedener Fachrichtungen zusammenarbeiten, um gemeinsam individuelle Therapiekonzepte zu erarbeiten. Am Universitätsklinikum Düsseldorf (UKD) finden diese interdisziplinären…

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Ausstattung

Neue Multimeter für die Röntgendiagnostik

Mit dem Nomex Multimeter von PTW-Freiburg lassen sich sehr einfach alle relevanten Parameter von verschiedenen Röntgenanlagen prüfen. Jetzt sind die Multimeter auch einzeln für die Qualitätssicherung von Radiografie-, Durchleuchtungs-, Dental-, CT- und Mammografie-Einheiten sowie für Bestrahlungsgeräte in der bildgeführten Strahlentherapie (IGRT) erhältlich. Nomex Multimeter gehören zur…

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Protonentherapie

Wirken Strahlen besser mit Gold?

Die Protonentherapie von Tumoren könnte von den Eigenschaften nanometergroßer Goldpartikel profitieren. Diesem Zusammenhang sind derzeit Forscher der Universität Duisburg-Essen (UDE) auf der Spur. Werden Tumoren gezielt mit Protonen bestrahlt, kann umliegendes gesundes Gewebe geschont werden. „Dies ist gerade bei jungen Kindern sehr wichtig, die z.B. wegen eines Hirntumors intensiv behandelt…

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Westdeutsches Tumorzentrum

Sarkomzentrum am WTZ glänzt mit hoher Expertendichte

Am 12. Dezember stellte sich das neu formierte Sarkomzentrum am Westdeutschen Tumorzentrum (WTZ) vor. In den letzten zwei Jahren ist es der Universitätsmedizin Essen gelungen, weitere national führende Experten mit komplementärer Fachkompetenz für das Zentrum in Essen zu gewinnen und damit die Expertise im Zentrum stark zu erweitern. Nur wenige Zentren weltweit bieten Patienten eine ähnliche…

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Individualisierte Therapie

Mehr Lebensqualität für Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren

Patienten mit bösartigen Tumoren im Mund- und Rachenraum leiden trotz erfolgreicher Behandlung oft ein Leben lang unter schweren Nebenwirkungen. Ärzte am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen Dresden (NCT/UCC) und am NCT Heidelberg wollen nun in einer klinischen Studie prüfen, ob sich durch eine individualisierte Strahlentherapie die negativen Folgen der Therapie reduzieren lassen. Am…

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Tumor-Erbgut

Prostatakrebs: Krankheitsverlauf besser vorhersagen

Ein internationales Team von Krebsforschern hat das Tumorerbgut von fast 300 Prostatakrebs-Patienten unter die Lupe genommen. Dabei fanden die Wissenschaftler heraus, dass ein erbgutveränderndes Enzym für die früh auftretenden Mutationen verantwortlich ist. Sie entdeckten außerdem einen möglichen Biomarker, der früh auf aggressiven Verlauf der Erkrankung hinweisen könnte und entwickelten…

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Strahlentherapie

Lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen erfolgreich behandelt

Als einer der ersten Patienten weltweit und als erster Patient in Deutschland konnte am 30. November 2018 ein 79-jähriger Mann mit lebensbedrohlichen und therapierefraktären (d.h. mit üblichen Mitteln nicht therapierbaren) Herzrhythmusstörungen mittels einer hochpräzisen einmaligen Bestrahlung erfolgreich behandelt werden. Die neuartige Behandlungsmethode wurde in enger Kooperation der…

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Schwache Strahlung, geringer Nutzen?

Nützt die LDR-Brachytherapie bei Prostatakrebs im Frühstadium?

Bei der interstitiellen Brachytherapie werden schwach radioaktive Partikel in die Prostata eingebracht, um einen Tumor gezielt vor Ort zu bestrahlen (Low-Dose-Rate, LDR). Ob dieses Verfahren für Männer mit lokal begrenztem Prostatakrebs im Vergleich zu anderen Therapien Vorteile hat, ist mangels aussagefähiger Daten noch immer eine ungeklärte Frage. Zu diesem ernüchternden Befund kommt das…

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MRT-Bildgebung

Siemens Healthineers präsentiert RT Pro Edition für Magnetom Sola

Auf der 60. Jahreskonferenz der Amerikanischen Gesellschaft für Radioonkologie (ASTRO) vom 21. bis 24. Oktober in San Antonio, USA präsentierte Siemens Healthineers die Magnetom RT Pro Edition für Magnetom Sola – eine Version des neuen 1,5-Tesla-Magnetresonanztomographen (MRT) des Unternehmens, die speziell für die Bildgebung in der Strahlentherapie (Radiation Therapy, RT) entwickelt wurde.…

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Beratung

Zweitmeinung: Kooperation soll Betroffenen bei Krebs-Diagnose helfen

Eine Krebsdiagnose bedeutet für Betroffene und Angehörige einen extremen Einschnitt, viele wollen mit einer Zweitmeinung einen besseren Überblick über ihre Optionen erhalten. Doch zugleich müssen in kürzester Zeit viele wichtige medizinische und finanzielle Entscheidungen gefällt werden. Eine neue Kooperation zwischen dem Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) in Heidelberg und…

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Neue Geräte am NCT

PET/MR & Co: Dresden rüstet bei Krebsforschung kräftig auf

Mit einer Erweiterung des Geräteparks stehen dem Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Dresden ab sofort ganz neue Möglichkeiten zur Erforschung von Krebserkrankungen offen. Ein integriertes Ganzkörpergerät für die Magnetresonanztomographie (MRT) und die Positronen-Emissions-Tomographie (PET), ein Dual-Energy-Computertomograph sowie zwei hochmoderne Ultraschall-Systeme sollen im…

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Beruf im Bild

Radiologietechnologen – Piloten in der medizinischen Bildgebung

Stellen Sie sich vor, sie wollen eine Diagnose stellen oder für einen Patienten eine Therapie zusammenstellen. Jedenfalls werden Sie in der heutigen Zeit auf radiologietechnologische Bilddaten angewiesen sein um zu einem Schluss zu kommen. Daher werden Sie eine entsprechende Untersuchung beauftragen, bzw. zur Untersuchung zuweisen. Damit kommen wir zu einer Berufsgruppe, die diese bestellte…

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Tumorerhitzung

Hyperthermie: Informationen für Patienten, Angehörige und Interessierte

Patienten, Angehörige und alle Interessierten sind von der European Society for Hyperthermic Oncology (ESHO) herzlich am Samstag, dem 19. Mai 2018 von 10.30 Uhr bis 13.30 Uhr zum Patienteninformationstag Hyperthermie mit anschließendem Imbiss in die Charité Universitätsmedizin Berlin eingeladen. Der Eintritt ist frei! Hyperthermie wird an spezialisierten Zentren seit Jahrzehnten erforscht…

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Glioblastome

PET/MRT-Kombination sagt Bestrahlungserfolg bei Hirntumoren voraus

Glioblastome, unheilbare Hirntumoren, lassen sich nicht dauerhaft entfernen und auch nach der Behandlung müssen Patienten mit Rückfällen rechnen. Wissenschaftler des Deutschen Krebskonsortium (DKTK) am OncoRay-Zentrum und der Klinik für Strahlentherapie am Universitätsklinikum Dresden haben in Kooperation mit Forschern des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) erstmals in einer…

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Risikomanagement

Brustkrebstherapie: Entwarnung für das Herz

Viele Brustkrebstherapien schädigen das Herz. Doch in der bislang größten Studie ihrer Art zeigen Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) in Heidelberg nun: Die Gefahr für Brustkrebspatientinnen, nach einer Strahlen- oder Chemotherapie an einer Herzerkrankung zu versterben, ist nicht größer als bei der durchschnittlichen Bevölkerung. Ein gutes Risikomanagement in den…

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"CyberKnife"

Studie zur Präzisionsbestrahlung bei Prostatakrebs wird ausgeweitet

Die aktuell von den Universitätskliniken Schleswig-Holstein (UKSH), Frankfurt (KGU), Rostock (UMR) und Greifswald (UMG) sowie den Saphir Radiochirurgie Zentren durchgeführte HYPOSTAT-Studie befasst sich als erste und bisher einzige Studie in Deutschland mit einer neuen Form der kurzzeitigen hochdosierten Strahlenchirurgie mithilfe eines seinen robotergestützten Linearbeschleunigers zur…

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Neuer Ansatz

"Wecker" in Zellen bremst Krebswachstum

Körperzellen tragen in sich einen "Timer". Er schrillt, wenn es Zeit ist für eine Zellteilung. Forscher an der Katholischen Universität Löwen wissen nun, wie sich dieser "Wecker" an- und ausschalten lässt. Das eröffnet eine neue Art der Krebsbekämpfung. Wenn der Timer in Krebszellen lahmgelegt wird, fällt das Teilen-Signal aus. Folglich wächst der Tumor nicht weiter.…

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80 Jahre DGHO

Acht Jahrzehnte Engagement für Erforschung und Therapie von Blut- und Krebserkrankungen

Kaum eine medizinische Fachdisziplin wurde in den letzten Jahrzehnten von derart großen Fortschritten geprägt wie die Hämatologie und Medizinische Onkologie. Die Diagnostik und Therapie von Bluterkrankungen und bösartigen Tumoren hat sich erheblich verbessert. Durch die aktuellen Fortschritte im Bereich der medikamentösen Tumortherapie hat sich die Überlebenszeit von Patientinnen und…

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Nachwuchs im Umbruch

Akademisierung der MTRA-Ausbildung: Ein zweischneidiges Schwert

Wer heute in Deutschland Medizinisch-Technische/r Radiologieassistent/in (MTRA) werden will, muss dafür eine dreijährige Ausbildung absolvieren. Doch das könnte sich bald ändern. Michael Wiertz, Vorstand der Vereinigung Medizinisch-Technischer Berufe und selbst Lehr-MTRA in Aachen, spricht über die vom Dachverband DVTA geforderte Akademisierung des Berufs und ihre Vor- und Nachteile.

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Forschung

Protein Ape1 beeinflusst Brust- und Eierstockkrebs

Das Protein Ape1 ist wesentlich an der Regulierung der für die Resistenz verantwortlichen Gene und der Entwicklung von Tumoren beteiligt. Zu diesem Schluss kommen Forscher des zum Nationalen Forschungsrat CNR gehörenden Istituto per il Sistema Produzione Animale in Ambiente Mediterraneo. Diese hatten eine Studie zur Widerstandsfähigkeit von Krebszellen gegen Chemo- und Strahlentherapien…

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MTRA-Ausbildung

Spezialisiert den Durchblick behalten

Die MTRA-Ausbildung steht in Deutschland vor der Aufgabe, tiefgreifenden fachlichen Veränderungen gerecht zu werden. Prof. Dr. Martin Alfrink, Studiengangsleiter „Medizinische Radiologie-Technologie“ der IB-Hochschule Berlin und Facharzt für Strahlentherapie, erklärt im Interview, welche Lücken in der Ausbildung geschlossen werden müssen und warum Weiterbildung obligatorisch ist.

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Krebstherapie

Präzise Protonen: Dresdner verbessern Bestrahlungsverfahren

Wissenschaftlern des Dresdner OncoRay-Zentrums ist es in Kooperation mit ihren Kollegen vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) gelungen, die Qualität der Bestrahlungsplanung für die Protonentherapie auf ein weltweit einmaliges Niveau zu heben. Sie entwickelten ein neuartiges Berechnungsverfahren zur Bestimmung der Reichweite des Protonenstrahls und zeigten dessen Gültigkeit für die…

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Tumorforschung

Neubau des NCT Dresden hat begonnen

Auf dem Gelände des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden entsteht ein hochmodernes Gebäude, das die Erforschung von Krebserkrankungen und die Versorgung von Krebspatienten so eng wie möglich verknüpfen soll. Der Neubau des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) Dresden wird ab 2019 eine einzigartige Forschungsplattform und Laboratorien, Bereiche für Patientenstudien…

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Boost Bestrahlung

Höhere Dosis im Tumorgebiet bringt bessere Tumorkontrolle

Die Strahlentherapie nach einer brusterhaltenden Operation ist eine hocheffektive Behandlungsmethode. Eine Dosissteigerung – „Boost“ genannt – im ehemaligen Tumorbereich kann verhindern, dass es an der operierten Brust erneut zum Krebswachstum kommt. Dies bestätigt nun eine europäische Langzeitstudie, in der die Ergebnisse der Studienteilnehmerinnen 20 Jahren nach der Erkrankung…

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3D-Druck

Technologie mit Zukunft

Auf Basis anatomischer Daten werden im 3D-Druck-Verfahren patientenspezifische Implantate, anatomische Modelle, Schablonen und Bohrlehren hergestellt. Komplexe medizinische Eingriffe können damit besser geplant, vorbereitet und durchgeführt werden. Häufig initial von der Radiologie angefragt, profitieren vor allem die behandelnden Abteilungen. Der 3D-Druck von Biomaterialien zum langfristigen…

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Prostatakrebs

PREFERE-Studie wird abgebrochen

Die Deutsche Krebshilfe, die gesetzlichen Krankenkassen und privaten Krankenversicherungen werden die PREFERE-Studie zur Bewertung der gängigen Behandlungsoptionen bei Frühformen von Prostatakrebs nicht fortführen und die Studienförderung zum 31. Dezember 2016 beenden, weil die Zahl der eingeschriebenen Patienten weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist.

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Mikroskop, Röntgen, Nuklearmedizin

Internationaler Tag der Medizinischen Physik

Die Ulmer Medizinphysiker Dr. Peter Kletting und Prof. Dr. Gerhard Glatting von der Universitätsklinik für Nuklearmedizin erhalten den Preis für den besten wissenschaftlichen Beitrag der Zeitschrift für Medizinische Physik 2015. Sie entwickelten in ihrem Team einen Algorithmus, mit dem sich die Molekulare Radiotherapie bei verschiedenen Krebsarten individueller auf jeden einzelnen Patienten…

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Erwärmen und bestrahlen

Neues Verfahren soll Tumore gezielter bekämpfen

Durch die Kombination von Strahlentherapie und fokussiertem Ultraschall wollen Forscher Tumorerkrankungen in Zukunft effektiver behandeln. Am 1. Oktober 2016 startete dazu das Kooperationsprojekt SONO-RAY des Innovationszentrums für computerassistierte Chirurgie (ICCAS) der Universität Leipzig und des OncoRay - Nationales Zentrum für Strahlenforschung in der Onkologie in Dresden. Das Projekt…

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Chemo oder Radio?

Welches Embolisationsverfahren wann bei Lebertumoren?

Nur etwa ein Viertel der Patienten, die unter Leberkrebs leiden, sind operabel. Als alternative therapeutische Möglichkeit bleibt – neben der Ablation – nur die Embolisation. Das am häufigsten angewendete Embolisationsverfahren beim hepatozellulären Karzinom (HCC) ist die transarterielle Chemoembolisation (TACE), die eine Kombination aus gefäßverschließender Intervention und…

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Strahlungstherapie

Laser-beschleunigte Protonen zur Krebstherapie

Die Bestrahlung mit Protonen gilt als sehr wirksame und gleichzeitig schonende Methode der Krebsbehandlung. Ein interdisziplinäres Team von Physikern und Mediziner aus Düsseldorf, Essen und Braunschweig haben nun die grundsätzliche Eignung von Laser-beschleunigten Protonen für die Krebstherapie untersucht. Sie berichten, dass diese noch geeigneter sein können als Protonen aus klassischen…

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Umfrage

Strahlentherapeuten schätzen informierte Patienten

Einer Online-Umfrage der Bertelsmann Stiftung/BARMER GEK bei Medizinern zufolge sehen niedergelassene Ärzte informierte Patienten kritisch. Fast die Hälfte der Befragten gab an, informierte Patienten hätten unangemessene Erwartungen und Ansprüche, wodurch die Behandlung erschwert werde. Die Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) sieht das anders: „Wir schätzen Patienten, die…

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Selbstzerstörungsmechanismus

Neuer Signalweg für Zelltod in Leukämie-Zellen

Wenn Erwachsene an Blutkrebs erkranken, kann es sich häufig um die sogenannte akute myeloische Leukämie handeln. Sie wird durch krankhaft veränderte Zellen im Knochenmark ausgelöst, in denen zudem ein wichtiger Mechanismus außer Kraft gesetzt ist: Sie sterben nicht ab, wenn Sie beschädigt sind. Forscherinnen und Forscher der Technischen Universität München (TUM) haben einen neuen…

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Hybrid

Lymphome: Mit der FDG-PET/CT sieht man besser

Die Bildgebung ist eine wichtige Grundlage für die Diagnostik von pathologischen Lymphknoten und Organmanifestationen von Hodgkin- und Non-Hodgkin-Lymphomen – von der Erstuntersuchung über die Therapiekontrolle bis hin zur Nachsorge. Hier wird sich das F-18-FDG-PET/CT weiter durchsetzen, ist sich Dr. Melvin D’Anastasi vom Klinikum der Universität München sicher.

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Schlüsselrolle

Hybridbildgebung: mehr als die Summe ihrer Teile

„Die Kombination von Nuklearmedizin und modernen bildgebenden Verfahren wie CT und MR wird in der Diagnose, der Behandlungsplanung und der Nachbehandlung onkologischer Erkrankungen immer wichtiger“, erklärt Prof. Dr. Katrine Åhlström Riklund, Präsidentin der neu ins Leben gerufenen Fachgesellschaft für Hybridbildgebung (European Society for Hybrid Medical Imaging, ESHI). Report:…

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Darmkrebs

Hirnmetastasen: Sterberate sinkt dank lokaler Therapien

Darmkrebspatienten mit einer Hirnmetastase hatten in der Vergangenheit oft nur noch wenige Wochen zu leben. Moderne lokale Therapien wie Operation und Radiochirurgie haben die Überlebensaussichten deutlich verbessert, sodass mittlerweile viele Patienten nicht mehr an der Hirnmetastase, sondern an dem Fortschreiten der Tumorabsiedlungen in Organen außerhalb des Gehirns versterben. „Deshalb…

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Hybridgerät

Heidelberg: Innovationsschub für Strahlentherapie

Ein innovatives Hybridgerät für die Strahlentherapie wird ab 2017 am Universitätsklinikum Heidelberg installiert. Das Heidelberg MRgRT (MR-geführte RadioTherapie)-Konsortium, bestehend aus Abteilungen des Universitätsklinikums und des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), setzte sich mit einem umfassenden Forschungskonzept in einer kompetitiven Ausschreibung der Deutschen…

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Entdeckung

Darmkrebs: Bakterien fördern das Stammzellwachstum

Eine der häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland ist der Darmkrebs. Prof. Dr. Sebastian Zeißig, Forschungsgruppenleiter am DFG-Forschungszentrum für Regenerative Therapien Dresden (CRTD) – Exzellenzcluster an der TU Dresden, konnte erstmals eine entscheidende Rolle von Darmbakterien in der Regulierung von Stammzellen im Darm und der Entwicklung von Darmkrebs nachweisen. Diese Entdeckung…

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Spätfolge

Epigenetisches Merkmal warnt vor Strahlenfibrose

Strahlenfibrose ist eine häufige Spätfolge von Strahlentherapien. Bei Brustkrebspatientinnen identifizierten Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum und dem Universitätsklinikum Mannheim ein epigenetisches Muster, das je nach Ausprägung auf ein gesteigertes Fibroserisiko hinweist. Das epigenetische Merkmal könnte in Zukunft bereits vor dem Start einer Strahlentherapie als…

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Protonenstrahlen

Punktgenau in den Tumor

„Heute sind wir an einem Punkt in der Protonentherapie angekommen, dass wir sagen können, viele Tumore, die bislang schlecht chirurgisch behandelt werden konnten, können mittels einer wirkungsvollen Bestrahlung gut in Schach gehalten werden“, sagt Prof. Michael Baumann, Direktor der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus und des gemeinsam…

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Krebstherapie

Interkulturelles Netzwerk unterstützt türkischsprachige Krebspatienten

Für Hamburger Krebspatienten mit türkischem Migrationshintergrund ist ab sofort eine Behandlung ohne Barrieren in einem neu geschaffenen ärztlichen Netzwerk möglich: Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) startet zusammen mit klinischen und niedergelassenen Fachspezialisten der Onkologie, Chirurgie, Urologie und Strahlentherapie ein interkulturelles Netzwerk zur Krebstherapie. Ziel…

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LMU

DFG bewilligt innovatives Großgerät für die Strahlentherapie

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat im Rahmen einer kompetitiven Ausschreibung deutschlandweit drei neuartige Geräte zur Kombination von Magnetresonanztomografie (MRT) mit der bildgeführten Strahlentherapie bewilligt. Der Standort München – LMU-Klinikum wurde im selben Verfahren mitbegutachtet und gehört neben Heidelberg und Tübingen zu den drei ausgewählten Uniklinika für…

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Nuklearmedizin

Eckert & Ziegler weitet Kooperationsprogramm mit Medikamentenentwicklern aus

Die Eckert & Ziegler AG, ein Spezialist für isotopentechnische Anwendungen in Medizin, Wissenschaft und Industrie, weitet ihr Kooperationsprogramm mit aussichtsreichen nuklearmedizinischen Medikamentenentwicklern aus und wird nunmehr auch die dänische Curasight bei der Zulassung ihres Brustkrebsdiagnostikums uPAR unterstützen. Curasight ist eine Ausgründung aus dem Kopenhagener…

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Schmerztherapie

„Der Calvinist trägt kein Kreuz“

Verschleißerscheinungen im Bereich der Bandscheiben und der Zwischenwirbelgelenke, aber auch Fehlbelastungen der Wirbelsäule führen häufig zu einer Beeinträchtigung der Nervenwurzel und des umgebenden Gewebes mitsamt unliebsamen Folgen: Rückenschmerz. Neben anderen medizinischen Fächern ist auch die Radiologie gefordert. Prof. Dr. Thomas Helmberger, Chefarzt des Instituts für…

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Protonentherapie

Dresden behandelt im ersten Jahr 100 Patienten

Ein Jahr nachdem der erste Patient Mitte Dezember 2014 behandelt wurde, zieht die Universitäts ProtonenTherapie Dresden (UPTD) am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden eine erste Bilanz: In den vergangenen Monaten durchliefen 100 Patienten ihren im Durchschnitt etwa sechswöchigen Behandlungszyklus. Damit wurden rund 3.000 Bestrahlungen vorgenommen. Von der neuen hochwirksamen und doch…

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40 Jahre THERACAP

Oskar Giesel: Geschichte eines vergessenen Pioniers

Seit 40 Jahren produziert die GE Healthcare Buchler GmbH & CO. KG in Braunschweig das Radiopharmakon THERACAP, ein Medikament zur personalisierten Radioiodtherapie von Schilddrüsenerkrankungen. Jede Therapiekapsel wird individuell für den jeweiligen Patienten produziert und noch am selben Tag weltweit versandt. Anlässlich des Jubiläums von THERACAP kann der Standort Braunschweig auf eine…

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Curatis

Folgekosten bei moderner Medizintechnik höher als Anschaffungspreis

„Wissenschaft trifft Medizintechnik“: Unter diesem Motto steht das Kongressprogramm der Fachmesse MEDICA vom 16. bis 19. November in Düsseldorf. Ob neueste Bildgebungsverfahren, operative Unterstützung oder Laboreinrichtungen – die Anschaffung moderner Medizintechnik gewinnt für Krankenhäus­­er zunehmend an Bedeutung. Doch wie Analysen der Ingenieur- und Projektmanagementgesellschaft…

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DKTK

Therapieansatz gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs

Bauchspeicheldrüsenkrebs ist eine der aggressivsten und am schwierigsten zu behandelnden Tumorarten. Vor allem bei fortgeschrittenen Tumoren sind neue Konzepte nötig, um die hohe Therapieresistenz dieser Tumore zu durchbrechen. DKTK-Forscher um Prof. Dr. Jens Siveke am Münchner Klinikum Rechts der Isar haben in Zusammenarbeit mit einem Team der Stanford Universität eine neue…

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Abdomen

Verwirrende Zeichen

Die Fortschritte in der Strahlen- und Chemotherapie sind immens, können aber – auch radiologisch erkennbare – Nebenwirkungen nicht ausschließen. Die Unterscheidung von therapie- und tumorassoziierten Veränderungen im Abdomen stellt selbst erfahrene Radiologen vor eine Herausforderung. Prof. Dr. Andreas Schreyer, leitender Oberarzt und stellvertretender Institutsdirektor Radiologie am…

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Lunge

Therapieassoziierte Veränderungen der Lunge

Nicht nur moderne Krebstherapien werden immer komplexer, sondern auch die Nebenwirkungen, die sie hervorrufen. Hinzu kommt, dass Krebspatienten durch die neuartigen Behandlungskonzepte sehr viel bessere Überlebenschancen haben als früher, sodass Spätfolgen unterschiedlichster Behandlungszyklen überhaupt erst in Erscheinung treten. Für den Radiologen bedeutet das, dass er sich immer öfter…

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Wenig strahlend

„Alles unter Kontrolle“ - Strahlenexposition in der Nuklearmedizin

Das Fachgebiet Nuklearmedizin bietet mit seiner mehr als 50-jährigen Erfahrung in Forschung und klinischer Anwendung zahlreiche gut etablierte Untersuchungs- und Behandlungsverfahren für viele Bereiche der Medizin. So spielt es bei der Schilddrüsendiagnostik und -therapie, aber auch bei der Krebsbekämpfung oder Untersuchung von muskuloskelettalen Veränderungen eine entscheidende Rolle.…

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Radiotherapie

Prostatakrebs: Mit Strahlendosis steigen Überlebenschancen

Eine Intensivierung der Strahlentherapie verbessert bei Patienten mit Prostatakarzinom die Chancen, die Krebserkrankung langfristig zu überleben. Dies zeigen die Auswertungen eines großen US-amerikanischen Krebsregisters. Die größten Vorteile einer Dosissteigerung hatten dort Patienten mit den aggressiven Tumoren. Bei Patienten mit wenig aggressiven Tumoren war eine konventionelle…

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Bei Brustkrebs auch die Lymphknoten behandeln

Etwa 72.000 Frauen erkranken in Deutschland jährlich an Brustkrebs. Die Bestrahlung oder Radiotherapie ist seit langem fester Bestandteil der Brustkrebsbehandlung. Zwei aktuelle Studien zeigen nun, dass viele Patientinnen mit Brustkrebs im Frühstadium von einer erweiterten Strahlentherapie profitieren, bei der die Ärzte auch die benachbarten Lymphknoten in das Strahlenfeld einbeziehen.

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Strahlentherapie

Neuer 3D Test für Brustkrebsmedikamente

Die Strahlentherapie ist ein wichtiger Teil der Brustkrebsbehandlung. Manchmal bleiben Tumorzellen zurück, denen die Strahlung weniger stark schadet. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München haben nun ein Testsystem entwickelt, welches es erstmals erlaubt, in künstlichem, dreidimensionalem Gewebe zu untersuchen, welche Wirkstoffe Brustkrebszellen gezielt für…

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Lungenkrebs

Stereotaktische Bestrahlung eine Alternative zur Operation

Die stereotaktische ablative Radiotherapie hat in ersten klinischen Studien bei Lungenkrebs im Frühstadium bessere Ergebnisse erzielt als eine Operation. Dabei handelt es sich um eine relativ neue Technik, die eine millimetergenaue Bestrahlung von Tumoren ermöglicht. Die Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) sieht die Behandlung als eine schonende Alternative zur Operation, fordert…

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Chirurgie

Speiseröhrenkrebs: Premiere für „Da Vinci“-OP-Roboter

Erstmals in Ostdeutschland setzte die Klinik für Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden das „Da Vinci“-OP-System bei der Behandlung eines Patienten ein, der unter Speiseröhrenkrebs litt. Der zehnstündige Eingriff verlief optimal – der Patient hat sich inzwischen gut von der schweren OP erholt.

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Gesundes Gewebe

Strahlentherapie: Protonen und Ionen bieten Kindern Vorteile

Die herkömmliche Bestrahlung von Krebs mit Photonen bringt mit sich, dass auch gesundes Gewebe erreicht wird und dass eventuell viele Jahre später weitere Tumore entstehen können. Protonen- oder Ionenstrahlen mindern diese Effekte und sind deshalb vor allem für die Behandlung von Kindern ein deutlicher Fortschritt. Den aktuellen Stand der Protonen- und Ionentherapie erläutern Experten auf…

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Individuelle Strahlentherapie

Biologie des Tumors entscheidet über Behandlungserfolg

Trotz der hohen Präzision der heutigen Bestrahlungsgeräte sind die Behandlungsergebnisse nicht bei allen Patienten gleich. Den Grund sehen die Strahlentherapeuten und Strahlenbiologen in unterschiedlichen biologischen Eigenschaften der Tumore. Deren Erforschung soll künftig eine individuelle Strahlentherapie ermöglichen.

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Individuellen Bestrahlungskonzepten

Teilbrustbestrahlung oder verkürzte Bestrahlung der ganzen Brust

Jedes Jahr erkranken in Deutschland 75.000 Frauen in Deutschland an Brustkrebs. Das Mammakarzinom ist damit die häufigste Krebserkrankung der Frau. Bei mehr als zwei Drittel der Erkrankten ist eine brusterhaltende Operation möglich. Die anschließende Bestrahlung des Gewebes verhindert Rückfälle und dauerte bislang an die sechs Wochen – eine lange Zeit für die Betroffenen. Deshalb setzen…

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Prostatakrebs

Radioonkologen empfehlen intensive Aufklärung

Jedes Jahr erkranken in Deutschland etwa 64 500 Männer an Prostatakrebs. Der Krebs der Vorsteherdrüse ist damit die häufigste Krebserkrankung und die dritthäufigste Krebstodesursache bei Männern. Inkontinenz und andere Blasenstörungen gehören für diese Patienten zu den schlimmsten Folgen der Behandlung. Dies kam in einer Studie heraus, die die Lebensqualität mithilfe von Tests aus der…

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Onkologie

Kombinierte Bildgebung sorgt für hochpräzise Krebsdiagnostik

Die Kombination aus Positronen-Emissions-Tomografie (PET) und Magnetresonanz-Tomografie (MRT) hilft, eine Krebserkrankung so präzise wie möglich zu diagnostizieren und damit die Basis für eine wirksame Therapie zu schaffen. Der Umzug des PET-MRT vom Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf ins Universitätsklinikum Carl Gustav Carus ist nun abgeschlossen: In diesem Jahr sollen rund 1.000 Patienten…

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Strahlentherapie

Verkürzte Bestrahlung bei Brustkrebs bringt Vorteile für Patientinnen

An Brustkrebs erkranken in Deutschland jedes Jahr etwa 72 000 Frauen. Die Strahlentherapie nach brusterhaltender Operation ist fester Bestandteil der Krebsbehandlung und dauerte bislang sechs bis sieben Wochen. Neue technische Entwicklungen ermöglichen es jetzt, die Zahl der Bestrahlungen zu verringern und auf etwa drei Wochen zu verkürzen. In Lübeck und Kiel startet dazu die größte…

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Die Zeit heilt Tumore

Mit 4D-Bildgebung präzise bestrahlen

Die Strahlentherapie steht immer dann vor einer besonderen Herausforderung, wenn der Tumor „in Bewegung“ ist. Das ist der Fall, wenn in einem Zeitraum von mehreren Wochen bestrahlt werden muss. In dieser Zeit kommt es typischerweise zu Veränderungen der Tumorposition, -form und Ausdehnung. Das macht eine wiederholte Anpassung der Strahlentherapie notwendig, um eine kontinuierlich präzise…

Neurochirurgie

Patient mit Gehirntumor erhält präzise und zeitsparende Behandlung

Accuray Incorporated meldete heute die erste unter Einsatz des CyberKnife M6-Systems mit dem InCise Multileaf-Kollimator (MLC) abgeschlossene Patientenbehandlung. Die Behandlung wurde multidisziplinär durch Dr. Steven Burton von der Abteilung für Radioonkologie und Dr. Johnathan Engh von der Abteilung für Neurochirurgie am UPMC in Pittsburgh (Pennsylvania) durchgeführt. Das UPMC war in…

Projekt „RADIATE“

Ausbildungsnetzwerk in der Krebstherapie

Die onkologischen Zentren des Caritas-Krankenhauses St. Josef Regensburg und des Universitätsklinikums Regensburg (UKR) schließen sich im University Cancer Center Regensburg (UCC-R) zusammen. Das Behandlungsangebot und die Betreuung der Krebspatienten in Ostbayern werden damit weiter optimiert. Die Deutsche Krebsgesellschaft bescheinigte dem gemeinsamen Zentrum bereits hohe Qualität.

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Weltkrebstag 2015

Fortschritt in der Behandlung von Krebserkrankungen

Vor keiner Krankheit haben die Deutschen so viel Angst wie vor Krebs. Dabei gibt es Grund zur Hoffnung. Denn gerade für Menschen, die an Krebs erkrankt sind, wurden in der jüngsten Vergangenheit große Fortschritte erzielt. So hat unter anderem die Entwicklung moderner, zielgerichteter Arzneimittel dazu beigetragen, die Überlebensaussichten bei einigen Krebsarten, wie zum Beispiel Brustkrebs,…

Onkologie

Kein erhöhtes Risiko für Zweittumore durch Strahlentherapie

Wer eine Krebserkrankung von Enddarm oder Gebärmutter überlebt hat, erkrankt in den Folgejahren dreimal häufiger als andere Menschen erneut an einem bösartigen Tumor. Fester Bestandteil der Therapie ist heute die Bestrahlung der Beckenorgane. Eine aktuelle Studie aus den Niederlanden zeigt, dass die Radiotherapie nicht für diese erhöhte Rate von sekundären Krebserkrankungen verantwortlich…

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Die Schlüsselrolle der MRT beim Zervixkarzinom

Das klinische Staging des Zervixkarzinoms erfolgt nach Kriterien der Fédération Internationale de Gynécologie et d'Obstétrique (FIGO) erläutert Dr. Evis Sala, Direktorin der Abteilung für gynäkologische Radiologie am Memorial Sloan-Kettering Cancer Center in New York, „weil die Mehrheit der Zervixkarzinome in Entwicklungsländern auftritt, wo der Zugang zu MRT-Systemen und Bildgebung…

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Protonen Therapie Dresden

Techniker verschiedener Unternehmen haben die komplette Protonen-Behandlungseinheit im Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden termingerecht fertiggestellt: Der Behandlungsraum für krebskranke Patienten, zu dem neben einem beweglichen Strahlaustritt (Gantry und Nozzle) auch die Steuereinheit, eine robotergesteuerte Therapieliege sowie ein Computertomograph zur Präzisionskontrolle…

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Strahlentherapie

Tumoren in Bewegung erfassen und gezielt bestrahlen

Das Lungenkarzinom ist die am häufigsten zum Tode führende Krebsart. Für Strahlentherapeuten sind diese durch die Atmung beweglichen Tumoren eine besondere Herausforderung. Mithilfe bildgebender Verfahren können Strahlentherapeuten die Tumorbewegung erfassen und in die Bestrahlungsplanung einbeziehen. Die 4D-Strahlentherapie ist zielgenauer und gerade für ältere Patienten, die nicht…

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Onkologen begrüßen neue EU-Verordnung zu klinischen Studien

Am 12. April 2014 wurde im Europäischen Parlament eine novellierte Verordnung zu klinischen Studien verabschiedet. Auf einer Pressekonferenz machten die DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie e.V. und die Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie e.V. (GPOH) jetzt deutlich, dass die Durchführung von klinischen Studien für die Weiterentwicklung…

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Interventionelle Radiologie

Schmerzen besiegen ohne Nebenwirkung bei Tennisellenbogen & Co.

Mit Strahlentherapie verbinden die meisten Menschen die Behandlung von Krebserkrankungen. Jährlich werden jedoch fast 50 000 Patienten bestrahlt, die eine gutartige Erkrankung haben oder an einer „funktionellen Störung“ leiden. Die Bestrahlung lindert oder beseitigt dauerhaft Schmerzen, beispielsweise bei Arthrose, Fersensporn und Tennisellenbogen.

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Im Tumorboard überzeugen

Das interdisziplinär besetzte Tumorboard ist seit vielen Jahren eine wichtige Instanz bei der Therapie onkologischer Erkrankungen: Hier wird über die bestmögliche Behandlungsstrategie für den einzelnen Patienten entschieden. Bei malignen Lebertumoren oder Lebermetastasen kommen neben dem chirurgischen Vorgehen und der Chemotherapie auch interventionell-radiologische Verfahren wie die…

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Punktgenau den Tumor treffen

Die transrektale ultraschallgezielte Prostatabiopsie (TRUS) ist eine gute, aber keine perfekte Methode. Denn in 20 Prozent der Fälle gelingt es damit nicht, ein vorhandenes Prostatakarzinom auch tatsächlich zu treffen“, erklärt Univ.- Prof. Dr. Thomas Helbich.

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Größe ist nicht alles

Wenn RECIST beim Tumormonitoring nicht mehr ausreicht

Mit Hochdruck arbeitet die Krebsforschung an immer neuen Therapieformen, die noch zielgerichteter in das Tumorgeschehen eingreifen. Die Onkoradiologie ist in diese Behandlungsprozesse immer stärker eingebunden, denn man ist bei dieser Form der personalisierten Medizin auf möglichst schnelle und zuverlässige Nachweise des Therapie-Ansprechens angewiesen. Doch für die vielfältigen…

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„Ich liebe meinen Job, weil ...

er so vielseitig ist, wie es nur wenige Berufe sind, und man in so vielen unterschiedlichen Bereichen arbeiten kann: in der Nuklearmedizin, der Radiologie, der Strahlentherapie und nicht zuletzt im Strahlenschutz, der auch sehr interessant ist. Das sind vier große Arbeitsgebiete, zwischen denen man wechseln kann und die zum Teil ganz unterschiedliche Tätigkeiten und Aufgaben erfordern und…

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Gut gekippt ist gut geblickt

Viele Gynäkologen sehen in der prätherapeutischen Schnittbildgebung mittels MRT zur Beurteilung eines primären Zervix-, Endometrium-, Vulva-, Vaginal- und Ovarialkarzinoms keinen Vorteil und setzen nach wie vor auf den Goldstandard, das klinisch-operative Staging nach den Richtlinien der International Federation of Gynecologics and Obstetrics (FIGO).

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Europäischer Radiologenkongress 2013 gestartet

Bereits zum 19. Mal en suite findet in Wien das jährliche Treffen der European Society of Radiology (ESR), der European Congress of Radiology (ECR) statt. Vom 7. bis 11. März treffen über 20.000 Teilnehmer im Austria Center Vienna zusammen, wo Spezialisten aus dem Bereich der medizinischen Bildgebung Ihr Fachwissen austauschen und die neuesten Erkenntnisse der Forschung präsentieren.

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Komplementäre Mammadiagnostik

Über den multimodalen Ansatz in der Mammadiagnostik ist bereits vieles, wenn nicht sogar alles gesagt worden. Dass es dennoch überraschende Neuigkeiten auf diesem Gebiet gibt, darüber klärte Prof. Dr. Rüdiger Schulz-Wendtland vom Radiologischen Institut des Universitätsklinikums in Erlangen im Gespräch mit dem RadiologieReportRuhr auf.

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„Schau rein, was für dich drinsteckt“

Im November, dem Entdeckungsmonat der Röntgenstrahlen, veranstalten die Vereinigung Medizinisch-Technischer Berufe in der Deutschen Röntgengesellschaft (VMTB) und der Deutsche Verband Technischer Assistentinnen und Assistenten in der Medizin (dvta) bereits zum vierten Mal gemeinsam die bundesweiten MTRA-Aktionstage .

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Eine Herzensangelegenheit

Im Mai 2011 hat die Deutsche Röntgengesellschaft das Geburtshaus ihres Namensgebers im Remscheider Stadtteil Lennep für einen symbolischen Preis von einem Euro erworben.

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Fortschritte in der Radiochemotherapie von Mastdarmkrebs

Bei Patienten mit fortgeschrittenem Mastdarmkrebs (Rektumkarzinom) setzen Ärzte vor der Operation des Karzinoms oft eine Radiochemotherapie ein, um den Tumor zu verkleinern. Wie ein deutsches Forscherteam nun herausfand, reagiert der Tumor dabei eher auf eine Wirkstoff-Kombination als auf die bisher übliche Gabe eines einzelnen Medikaments.

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Radiologie 360°: Alle Bilder im PACS & mobil verfügbar

Agfa HealthCare präsentiert mit der vollständig integrierten ORBIS RIS/IMPAX PACS-Suite eine Arbeitsumgebung, die mit komfortablen Arbeitslisten, einer durchgängigen Konfigurationsoberfläche sowie einer neuen graphischen Benutzeroberfläche zur intuitiven digitalen Bildbefundung von 2D- und 3D-Aufnahmen die Arbeit der Radiologen erleichtert.

Computer unterstützt Chirurgen bei Krebsoperationen im Gesichtsbereich

Die Wiederherstellung des Gesichtsschädels nach Krebsoperationen stellt sehr hohe Anforderungen an den Chirurgen. Er muss den Tumor restlos entfernen, dabei aber ein ästhetisch befriedigendes Ergebnis anstreben. Die Einbeziehung von Computern und Bildsoftware bei der Planung und Durchführung der Operation hat die Ergebnisse deutlich verbessert, so ein Experte im Vorfeld des 129. Kongresses der…

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Lokale Therapie des Prostatakarzinoms

Die besten Behandlungsergebnisse beim lokalisierten, also auf die Prostata beschränkten, Prostatakarzinom werden mit einer Strahlentherapie erreicht. Entweder als Brachytherapie (einer Strahlentherapie „von innen“) oder als Kombination von Brachytherapie und externer Strahlentherapie.

Strahlenschutzkurs & CT-Grundkurs: Immer „Up to date“

Am Mittwoch, den 11. Januar, einen Tag vor Beginn des 7. Internationalen Symposiums Mehrschicht CT, geht der eigentlichen Hauptveranstaltung wieder der Aktualisierungskurs „Fachkunde Strahlenschutz nach Röntgenverordnung (§18a RöV) und Strahlenschutzverordnung (§30 StrlSchV)“ im Kongresshaus Garmisch-Partenkirchen voraus.

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Abschied von einem Helden

In diesem Jahr wird das Internationale Symposium Mehrschicht CT von einem traurigen Ereignis überschattet. Kongresspräsident Prof. Dr. Gary Glazer verstarb am 16. Oktober 2011 im Alter von nur 61 Jahren nach einem langen Kampf gegen den Krebs. Mit Prof. Glazer verliert die Fachwelt der Radiologie nicht nur einen ihrer größten Visionäre, für viele bedeutet sein Tod auch den Verlust eines…

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Thorakale Neoplasien: Sieg nach Punkten für die PET-CT

Thorakale Neoplasien bedürfen sehr unterschiedlicher Therapieregime. Je nach Art und Ausbreitung des Tumors steht eine ganze Palette an Behandlungsverfahren parat, die von operativen über chemo- bis zu strahlentherapeutischen Angeboten reichen. Um die geeignete Therapie bestimmen zu können, bildet die CT-Bildgebung neben der histopathologischen Begutachtung das wichtigste diagnostische Tool.

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Wenn die CT ins Auge geht

An der Orbita kann es zu den unterschiedlichsten Krankheitsbildern kommen. In den meisten Fällen kann der Ophthalmologe bereits aufgrund der sichtbaren Veränderungen eine Diagnose stellen. Wenn es jedoch darum geht, mögliche Ursachen und Ausdehnungen von Raumforderungen hinter dem Augapfel zu erforschen, tritt der Radiologe auf den Plan.

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Mehr sehen als nur die Spitze des Eisbergs

Raumforderungen im Larynx und Pharynx wachsen mit Vorliebe in die Tiefe. Deshalb ist eine adäquate Beurteilung und Therapie von Tumoren im HNO-Bereich ohne radiologische Diagnostik schier unmöglich. Denn was dem Kliniker mit dem Endoskop verborgen bleibt oder nur eingeschränkt sichtbar ist, das offenbart sich dem Radiologen mit den Mitteln der Schnittbildgebung in seinem ganzen Ausmaß.

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Expertengruppe für besseren Zugang zur Selektiven Internen Radiotherapie gegründet

Die Zahl der Patienten mit einem Tumor in der Leber steigt stetig: In Deutschland erkranken mittlerweile allein 6.000 Menschen jährlich an primärem Leberkrebs. Viel häufiger sind jedoch Metastasen, die von Tumoren anderer Organe gebildet werden und in die Leber streuen: So entwickeln nahezu 30.000 Darmkrebspatienten im Jahr Lebermetastasen.

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Neue Krebsbestrahlungstechnologie in Freiburg

In Deutschland gibt es ca. vier bis fünf Millionen Menschen, die an Krebs erkrankt sind. Die Hälfte aller Krebspatienten erhält eine oder mehrere Bestrahlungen im Laufe ihrer Behandlung. Das Universitätsklinikum Freiburg hat als erstes Klinikum in Europa in die neue Novalis mit TrueBeam STx Technologie zur Krebsbestrahlung investiert und startet die Behandlung Anfang November.

Professor Jürgen Dunst übernimmt Vorsitz der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie

Der Direktor der Klinik für Strahlentherapie an der Universität Lübeck, Professor Dr. med. Jürgen Dunst, ist neuer Präsident der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO). Als bisheriger Vizepräsident der DEGRO tritt Dunst nun das Amt seiner Vorgängerin Professor Dr. med. Rita Engenhart-Cabillic, Direktorin der Abteilung für Strahlentherapie des Universitätsklinikums Gießen und…

Neue Wege im Verständnis von Kopf-Hals-Krebs

Jährlich erkranken schätzungsweise 20 000 Männer und etwa 5 600 Frauen in Deutschland an Kopf-Hals-Krebs. Trotz erfolgreicher Therapie kehren diese Tumore nach einiger Zeit oft wieder zurück. Die Sterberate bleibt deshalb seit Jahren auf demselben hohen Niveau. Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen, dass Stammzellen eine Schlüsselrolle in der Entstehung und Verbreitung von Krebs spielen.

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Was Männer fragen

Bei Prostatakrebs ist Entscheidungshilfe besonders gefragt: Wann ist ein PSA-Test sinnvoll? Welcher Krebs muss therapiert werden? Welches Behandlungsverfahren ist geeignet, sowohl unter medizinischen wie auch unter persönlichen Gesichtspunkten? Mit nur etwa einem Drittel aller Anfragen nutzen Männer den Krebsinformations-dienst deutlich seltener als Frauen.

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Strahlentherapie schaltet gezielt Tumorstammzellen aus

Bei Krebs sind ausschließlich bestimmte Zellen für die Ausbreitung der Erkrankung verantwortlich: die sogenannten Tumorstammzellen. Eine Strahlentherapie kann sie dauerhaft ausschalten. Für den Behandlungserfolg ist es jedoch wichtig, die Anzahl der Stammzellen im Tumor zu kennen, um die Strahlendosis darauf abstimmen zu können. Eine neue Nachweismethode könnte hierfür die Voraussetzungen…

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MR-PET – Das richtige System zur richtigen Zeit

Wer an die Zukunft der Bildgebung denkt, der denkt unweigerlich an das MR-PET. Die Faszinationskraft der neuartigen Hybrid-Technologie ist groß, vereint sie doch das Beste aus drei Bildwelten: Anatomie, Funktion und Stoffwechsel. Besonders große Hoffnungen weckt die Weiterentwicklung funktioneller Verfahren in der Onkologie. Wie groß der Nutzen dieser potenzierten Bildinformationen in der…

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In oder out? „Insourcing“ in der Radiologie als Philosophie

Was tun mit der hauseigenen Radiologie, wenn beispielsweise der Chefarzt in den wohlverdienten Ruhestand geht? Einen Nachfolger bestimmen und mit einem neuen Besen die alten Flure kehren oder die Gelegenheit beim Schopfe ergreifen und Leistungen sowie Ziele der Abteilung neu definieren? Fällt die Entscheidung auf letzteres, ist die Ausgliederung der Radiologie, also das Betreiben durch einen…

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Automatisierter Ultraschall will gelernt sein!

Seit Anfang des Jahres arbeitet Prof. Dr. D. Uhlenbrock, Medizinisches Versorgungszentrum, Radiologie-Nuklearmedizin-Strahlentherapie am St. Josefs-Hospital in Dortmund mit der ersten Generation des automatisierten Ultraschalls, dem Automated Breast Volume Scanner (ABVS). Zeit genug, um die Methode auf Herz und Nieren zu prüfen und mit den Ergebnissen des handgeführten Ultraschalls zu…

Strahlentherapie bei Kindern: Risiken geringer als befürchtet

Die Strahlentherapie ist auch bei Kindern und Jugendlichen eine wirksame Methode gegen Krebs. Doch die langfristigen Folgen für die Gesundheit der jungen Patienten waren bisher wenig erforscht. Erste Auswertungen der Daten eines 2004 eingerichteten Patientenregisters zeigen nun, dass die Risiken einer Strahlentherapie im Kindes- und Jugendalter geringer sind als befürchtet.

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Tomosynthese in der Mammadiagnostik

Die Tomosynthese verspricht, eine der aufregendsten und innovativsten Features für die digitale Mammografie der Zukunft zu werden. Bis dato gibt es nur eine Handvoll Kliniken, die mit dem neuartigen 3-D-Tool in Mammografie-Geräten arbeiten. Darunter fallen auch die Gynäkologische Radiologie am Institut für Diagnostische Radiologie der Universitätsfrauenklinik Erlangen unter der Leitung von…

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Laser und Protonen für die Krebsbehandlung der Zukunft

Mit der Enthüllung einer Stele fiel am 21. September der Startschuss für das „National Center for Radiation Research in Oncology Dresden/Heidelberg“. Die Forschungscluster OncoRay in Dresden sowie HIRO in Heidelberg schließen sich zusammen und verfügen so gemeinsam über eine Infrastruktur und Kompetenz in der Strahlenforschung, die selbst im internationalen Vergleich ihresgleichen sucht.

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Lebkuchenkongress 2010

Zum traditionellen Lebkuchenkongress lädt die Vereinigung Medizinisch-Technischer Berufe in der DRG (VMTB) interessierte MTRAs und Ärzte vom 3. bis zum 4. Dezember 2010 ein. Der Veranstaltungsort, das Hotel PYRAMIDE in Fürth, liegt an der Stadtgrenze zu Nürnberg und ist heute wie vor 175 Jahren, als der „Adler“ – Deutschlands erste Eisenbahn – nach Nürnberg fuhr, verkehrstechnisch…

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Automatisierter Ultraschall liefert Volumenbilder der Brust

Der diagnostische Nutzen des Ultraschalls hat aufgrund verbesserter Auflösung und der Unterdrückung von Artefakten enorm zugenommen, woraufhin immer spezifischere Untersuchungen möglich wurden. Ein weiterer Fortschritt in der Mammadiagnostik ist nun das Volumen-Scanning, das eine dreidimensionale Darstellung der gesamten Brust sowie eine effiziente Analyse der Daten und ein halbautomatisches…

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Neuartige Brustkrebsbehandlung in Essen

Eine neue Strahlentherapie bietet die Frauenklinik in Kooperation mit der Strahlenklinik nun in der Behandlung des Brustkrebses am UK Essen an. Das 300.000 Euro teure INTRABEAM, eines von dreien im Ruhrgebiet und das erste in der Stadt Essen, ermöglicht die Bestrahlung des Brustkrebses bereits während der Operation.

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Frühe Strahlentherapie verhindert Streckhemmung der Finger

In Deutschland leiden etwa 1,9 Millionen Menschen am Morbus Dupuytren. Die Erkrankung schränkt die Bewegungsfähigkeit einzelner Finger ein. Bislang besteht die Behandlung in einer Operation, die jedoch erst im fortgeschrittenen Stadium sinnvoll ist. Eine Alternative zum operativen Eingriff ist eine Strahlentherapie. Sie kann die Erkrankung häufig in einem frühen Stadium stoppen und hat sich…

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„Breast Care Solutions“ von Siemens auf dem DRK

Siemens Healthcare präsentierte auf dem Deutschen Röntgenkongress in Berlin unter dem Namen „Breast Care Solutions“ seine neuesten Lösungen zur Früherkennung und Behandlung von Brustkrebs. Diese umfassen eine Kombination verschiedener bildgebender Verfahren wie Ultraschall, Mammographie und MRT, die durch Informationstechnik und Lösungen aus der Labordiagnostik ergänzt werden.

Neue S3-Leitlinie - Strahlentherapie bei Prostatakrebs gleichwertige Alternative zur OP

Viele Krebserkrankungen an der Vorsteherdrüse, der Prostata, können auch ohne eine Operation geheilt werden. So ist die Strahlentherapie im Frühstadium der Erkrankung eine gleichwertige Alternative zum chirurgischen Eingriff. Dies geht aus der neuen S3-Leitlinie hervor, die verschiedene ärztliche Fachgesellschaften unter Mitarbeit der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO)…

Strahlentherapie: Patienten mit Krebs im Endstadium benötigen spezielle Behandlungsmuster

Eine aktuelle Studie kommt zu dem Ergebnis, dass ein signifikanter Anteil von Patienten mit Krebs im Endstadium nicht von einer palliativen Strahlentherapie profitiert, obwohl die Betroffenen einen Großteil der verbleibenden Lebenszeit mit der palliativen Behandlung verbringen. Die Studie zeigt, dass für diese Patientengruppe speziell zugeschnittene Strahlentherapieregime entwickelt werden…

Strahlentherapie des fortgeschrittenen Melanoms

In Deutschland erkranken jährlich etwa 14 000 Menschen am „schwarzen Hautkrebs“, dem Melanom. Haben sich schon Metastasen in den Lymphknoten gebildet, sollte nach der Operation eine Strahlentherapie zum Einsatz kommen. Denn diese reduziert das Risiko, dass erneut Lymphknoten vom Tumor befallen werden. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) anlässlich neuer…

Sehr gute Noten für die Strahlentherapie

Die Strahlentherapie bei Krebserkrankungen erfolgt hierzulande auf einem sehr hohem Niveau. Dies belegt eine erste Analyse der in den letzten Jahren durchgeführten Qualitätsprüfung, die in den strahlentherapeutischen Einrichtungen Baden-Württembergs durchgeführt. Angesichts der kürzlich veröffentlichten Ergebnisse sieht die Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) die hohen…

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Tumore unter scharfem Beschuss

Hochenergetische Ionenstrahlen in guter Qualität und definierter Dosis für die punkt-genaue und dennoch kostengünstige Bestrahlung von Tumoren nutzen zu können, steht schon lange auf der Wunschliste der Onkologen. Moderne Lasertechnik könnte künftig teure Teilchenbeschleuniger ablösen: Einem Team um Prof. Dr. Dietrich Habs von der Ludwig-Maximilians-Universität München ist es nun im…

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Die aktuelle Debatte

PET-CT versus Ganzkörper-MRT

Wer sich als Besucher des diesjährigen Bayerischen Röntgenkongresses am Samstag, den 10.10., um 11:30 Uhr in den Saal 1 des Tagungszentrums begibt, der kann sich auf ein spannendes Highlight freuen. Die Zentralveranstaltung „PET-CT versus Ganzkörper-MRT“ widmet sich der kritischen Frage: Wann entscheide ich mich als onkologisch tätiger Radiologe für welche bildgebende Modalität? Über…

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Schnittbilddiagnostik

MRT in der Krise?

Mit der Einführung der Regelleistungsvolumina (RLV) erwartet der Berufsverband der bayerischen Radiologen und Nuklearmediziner (BVBRN) deutliche Einnahmeeinbußen bei radiologischen Praxen in Bayern. Der maßgebliche Grund dafür ist der hohe Kostenanteil radiologisch tätiger Ärzte im Vergleich zu Kollegen anderer Fachbereiche. Bei einem Kostenanteil von 80% wird selbst ein Umsatzverlust von…

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CT wirtschaftlich

Wie viele Zeilen braucht der Mensch?

Seit der Einführung der Mehrzeilen-Computertomographen findet ein Wettrennen der vier großen Hersteller um höchste Zeilenzahl statt. Doch wie viele Zeilen braucht der Mensch? Denken wir zurück an die Anfänge des CTs. Von den vier heute führenden Herstellern redete damals kaum jemand in diesem Segment. Das erste CT eines Schallplattenproduzenten drehte vereinfacht ausgedrückt dreimal…

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Eine schonende Alternative

Leberzellkrebs-Therapie ohne Skalpell

Leberzellkrebs stellt weltweit eine der häufigsten Krebserkrankungen dar. Die Zahl der Patienten mit einem hepatozellulären Karzinom (HCC) wird in Deutschland über die nächsten zehn bis fünfzehn Jahren dramatisch ansteigen. Hauptgrund hierfür ist u. a. auch das zunehmende Auftreten von Fettleberhepatitis. Das bedeutet, dass auch Interventionelle Radiologen sich in Zukunft vermehrt mit der…

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EU Richtlinie

Medizinische Diagnose per Kernspin-Tomografie gefährdet

Künftig könnten weniger Patienten als bisher von den Diagnosemöglichkeiten der Kernspin-Tomografie, die auch Magnetresonanz-Tomografie (MRT) genannt wird, profitieren. Dies befürchtet die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) angesichts einer von der Europäischen Union (EU) geplanten Richtlinie, die bis zum Jahre 2012 in nationales Recht einfließen soll.

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360-Grad-Rundum-Bestrahlung am Universitätsklinikum Mannheim

Mit einer neuen Bestrahlungstechnik, einer Weiterentwicklung der so genannten intensitätsmodulierten Radiotherapie (IMRT), können am Universitätsklinikum Mannheim Krebserkrankungen künftig noch präziser, schneller und schonender behandelt werden. Damit gehört das größte Krankenhaus der Stadt zu den ersten zehn Einrichtungen weltweit, an denen diese Behandlung unter dem Fachbegriff…

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Brustkrebs

Aggressive Formen des Mammakarzinoms gezielt behandeln

Neue Untersuchungsmethoden ermöglichen es dem Pathologen, besonders aggressive und gefährliche Vertreter des Mammakarzinoms zu erkennen. Das Ziel sind individualisierte Therapien, durch die Patientinnen eine auf ihren Tumor zugeschnittene Therapie erhalten. Experten diskutieren auf der 28. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Senologie, inwieweit die Molekularbiologie heute schon zur…

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High-Defintion PET-CT: Neue Qualität in der molekularen Bildgebung

High-Definiton (HD) Bildtechnik hat nicht nur die Qualität des Fernsehens revolutioniert, auch in der Medizin sorgt die Technologie für wachsende Qualität in der Bildgebung. In der Endoskopie beispielsweise führten HDTV-Lösungen zu einer signifikanten Verbesserung der chirurgischen Präzision und zu mehr Sicherheit für die Patienten. In den USA wurde nun auch das weltweit erste…

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