
News • Forscher identifizieren Gene und Genvarianten
Neue Erkenntnisse zu familiärem Brust- und Eierstockkrebs
Ein Forschungsteam hat neue Gene und Genvarianten identifiziert, die mit dem vermehrten Auftreten von Brustkrebs in Verbindung stehen.

Ein Forschungsteam hat neue Gene und Genvarianten identifiziert, die mit dem vermehrten Auftreten von Brustkrebs in Verbindung stehen.

T-Zellen können zwar gegen das Multiple Myelom und AML vorgehen, sind jedoch nicht ständig in „Einsatzbereitschaft“. Diese Eigenschaft könnte den Erfolg von Immuntherapien vorhersagen.

Auf der Grundlage von Krankenkassendaten entwickeln Forscher KI-basierte Modelle, die Krankheitsrisiken bei Krebs früh erkennen und die Risikokommunikation und Versorgung verbessern sollen.

Moderne multiparametrische Mikroskopie ist für die Krebsforschung hochrelevant, doch ihre Auswertung ist komplex. Eine neue Software soll künftig bei der Analyse komplexer Gewebebilder helfen.

Im neu eröffneten Technologie-Innovations-Labor an der Klinik für Strahlenheilkunde der Uniklinik Freiburg untersuchen Mediziner und Ingenieure neue Technologien für Strahlentherapien gegen Krebs.

Forschende erproben einen neuartigen Ansatz, der PET- und SPECT-Bildgebung kombiniert und den Weg zu einer passgenauen Strahlentherapie bei fortgeschrittenem Prostatakrebs ebnen könnte.

Hoffnung gegen Gliome: Eine neuartige Impfstrategie gegen bestimmte bösartige Hirntumoren könnte die Behandlung von Patientinnen und Patienten grundlegend verbessern, zeigt eine neue Studie.

Forscher konnten Besonderheiten bei der Bildgebung primärer ZNS-Lymphome identifizieren. Dabei erwiesen sich Tumoren, in denen das Epstein-Barr-Virus nachweisbar war, als besonders aggressiv.

Wie sicher sind KI-Modelle, die etwa für die Erkennung von Krebs mit Gesundheitsdaten von Patienten trainiert werden? Ein Forschungteam deckt nun das tatsächliche Ausmaß der Datenschutz-Risiken auf.

Die Mucormykose ist eine der aggressivsten Formen von Pilzinfektionen und kann bei immungeschwächten Menschen lebensbedrohlich werden. PCR-Diagnostik soll helfen, die Infektion schneller zu erkennen.

Gebärmutterkörperkrebs ist hierzulande der häufigste Krebs der weiblichen Geschlechtsorgane. Die aktualisierte S3-Leitlinie Endometriumkarzinom soll die risikoadaptierte Therapie verbessern.

Forscher fanden heraus, wie sich das Immunsystem dazu bringen lässt, Tumorzellen direkt anzugreifen und deren Wachstum zu stoppen. Dies eröffnet neue Wege für gezielte Therapien gegen Lungenkrebs.

Sekundäre Leukämien können als Folge einer Chemo- oder Strahlentherapie gegen Krebs entstehen. Ein Forschungsteam hat nun einen molekularen Schutzmechanismus gegen diesen Blutkrebs entdeckt.

Anlässlich des Nationalen Aktionstags Frauengesundheit am 28. Mai machen Experten auf zentrale Herausforderungen in der gesundheitlichen Versorgung von Frauen aufmerksam.

Weniger sichtbare Narben, mehr Lebensqualität: Am UKSH wurde erstmals in Schleswig-Holstein eine endoskopische Brustentfernung über einen kleinen seitlichen Zugang erfolgreich durchgeführt.

Neuer Ansatz gegen Grünen Star: Forschende entwickeln ein individuell steuerbares Glaukom-Implantat. Es soll das Risiko von Vernarbung und Erblindung deutlich senken.

Wenn bei Kindern eine akute lymphatische Leukämie (ALL) diagnostiziert wird, kommt es auf jedes Detail an. Am Universitätsklinikum Würzburg (UKW) werden künftig Proben aus ganz Deutschland genetisch analysiert, um die Erkrankung genauer zu klassifizieren.

Klingt nach Frühling, ist aber ein Zeichen für aggressives Wachstum von Kopf-Hals-Tumoren: Forscher haben "knospende“ Karzinome untersucht – und dabei einen wichtigen Biomarker entdeckt.

Eine der größten psychischen Belastungen von Krebsüberlebenden ist die Angst vor der Rückkehr der Erkrankung. Eine Pilotstudie untersucht zwei Therapieansätze zur Behandlung von Progredienzangst.

Humangenetik ist kein Nischenthema für spezialisierte Zentren mehr, sondern wird als wichtiges Werkzeug zur Diagnostik und Therapie vieler Erkrankungen auch für Internisten immer relevanter.

Wie können KI-Medizinprodukte sicherer werden? Forscher haben systematisch Risiken bei der Interaktion zwischen Mensch und KI analysiert und formulieren Empfehlungen für Hersteller und Prüfstellen.

Eine autologe Stammzelltransplantation kann beim Multiplen Myelom ein Fortschreiten verhindern und Beschwerden mindern. Eine neue Studie zeigt, wann die Therapie auch ambulant erfolgen kann.

Beim Begriff Palliativmedizin denken viele an unheilbare Erkrankungen und die Zeit unmittelbar vor dem Tod. Doch moderne Palliativmedizin kann mehr, betonen Experten – und fordern ein Umdenken.

Ein Forschungsteam hat einen im Blut messbaren Biomarker identifiziert, mit dem sich aggressive Tumorverläufe und der Therapieerfolg bei metastasierendem Prostatakrebs frühzeitig vorhersagen lassen.

Brauchen Frauen und Männer mit Darmkrebs unterschiedliche Therapien? Neue Forschung zu dieser bislang kaum beachteten Frage könnte den Weg zu passgenaueren, verträglicheren Therapien ebnen.

Menschen mit Krebs wird bisweilen zu spezieller Ernährung geraten, etwa zum Fasten oder zu Diäten nach Budwig und Breuß. Experten warnen vor den gesundheitlichen Gefahren sogenannter Krebsdiäten.

Unklare Symptome, keine verlässlichen Marker – ein Gallengangskarzinom wird oft erst spät erkannt. Forscher arbeiten daran, die Therapie des seltenen, aber gefährlichen Tumors zu verbessern.

Feine Strukturen an Auge, Augenhöhle und Gehirn lassen sich im MRT oft nur ungenau darstellen. Forschende haben nun einen Weg gefunden, die Bildqualität zu erhöhen und die Scan-Dauer zu verkürzen.

Spurensuche im Hirnwasser: Forscher haben das erste hochpräzise Verfahren entwickelt, das häufige Hirntumoren bei Kindern und Jugendlichen ohne operativen Eingriff diagnostizieren kann.

Bauchspeicheldrüsenkrebs wird meist erst spät diagnostiziert, weil er zunächst keine Beschwerden verursacht. Ein neuer Biomarker könnte den Krebs bereits in seiner Entstehungsphase erkennen.

Neue Empfehlungen für Diagnostik und Screening bei Brustkrebs, Deeskalation bei lokalen Therapien und mehr: Das Leitlinienprogramm Onkologie hat die S3-Leitlinie zum Mammakarzinom aktualisiert.

Der Stiftungsrat und der Vorstand der Deutschen Krebshilfe haben Professorin Dr. Rita Schmutzler zur neuen Präsidentin der gemeinnützigen Organisation gewählt.

Darmkrebs programmiert Immunzellen bereits im Knochenmark um: Mit dieser Erkenntnis könnte sich ein neuer Ansatz für wirksamere Immuntherapien ergeben, erklären Forscher.

Malte Spielmann hat zum Jahresbeginn die Professur für Medizinische Genetik und Humangenetik an der Charité – Universitätsmedizin Berlin übernommen.

Der bislang umfassendste epigenetische Atlas für kindliche Krebserkrankungen verspricht ein besseres Verständnis von Hirntumoren bei Kindern und könnte neue Ansätze für Therapien liefern.

Forscher entwickeln eine KI-gestützte, interaktive 3D-Umgebung, die Ärzten die Planung endoskopischer Eingriffe bei frühen Tumoren des Magen-Darm-Trakts erleichtert und präziser macht.

Klare Worte statt Fachchinesisch: Forscher testen ein KI-System, das CT-Befunde verständlicher aufbereiten kann. Bei Patienten kamen die automatisch vereinfachten Texte im Testlauf gut an.

Fatigue zählt zu den vielen Begleiterscheinungen einer Krebserkrankung und ist bisher nur schwer messbar. Ein KI-gestützer Einsatz von Smartwatch-Daten und einer App soll das ändern.

Ein neuer Ansatz verspricht bessere Früherkennung für das geplante Lungenkrebs-Screening: Er bezieht nicht nur Alter und Rauchhistorie als Kriterien ein. Besonders Frauen könnten davon profitieren.

„Ohne Antibiotika kann jede Infektion lebensbedrohlich werden“: Anlässlich der weltweiten Aktionswoche (18.-22. November) appellieren Experten für einen verantwortungsbewussten Einsatz.

Die Genomsequenzierung birgt enormes Potenzial für die Diagnose und die Behandlung seltener Erkrankungen und fortgeschrittenem Krebs. Ein neues Projekt bietet Betroffenen molekulare Diagnostik.

Bei Prostatakrebs im frühen Stadium gilt die Strahlentherapie als gleichwertige Behandlungsoption neben der OP. Eine neue Studie untersucht, ob sich die Zahl der Sitzungen weiter reduzieren lässt.

Nach einer Nierentransplantation haben Patienten ein erhöhtes Krebsrisiko – mit Unterschieden zwischen Frauen und Männern. Ein neues Modell soll die geschlechtsspezifische Prävention verbessern.

Die Überlebensraten bei Krebs steigen – doch viele Therapien schädigen die Fruchtbarkeit dauerhaft. Eine neue S2k-Leitlinie liefert einen Überblick über fertilitätserhaltende Maßnahmen.

Die Technische Universität Berlin hat in einem neuen Positionspapier ein unbequemes Ergebnis zusammengefasst: Mensch-KI-Teams treffen oft schlechtere Entscheidungen als die KI allein.

Forschende des DIfE konnten nun im Tiermodell zeigen, dass Sternzellen im Zusammenspiel mit Blutgefäßen eine Schlüsselrolle bei altersbedingten Veränderungen der Bauchspeicheldrüse spielen.

Prof. Dr. Anna Lena Illert ist seit 1. Oktober 2025 Universitätsprofessorin für Hämatologie und Medizinische Onkologie und neue Direktorin der Klinik für Hämatologie und Medizinische Onkologie der Universitätsmedizin Göttingen (UMG).

Prof. Dr. Rickmer Braren (54) wird zum 1. Oktober neuer Direktor der Klinik und Poliklinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie und Nuklearmedizin des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE).

Prof. Dominik Modest, Experte für Krebserkrankungen des Darms und erfahrener Studienarzt, übernimmt zum 1. Oktober die Professur für Comprehensive Oncology an der Charité – Universitätsmedizin Berlin.

Abschied von der Tastuntersuchung der Prostata? Künftig könnte ein Labortest die von vielen Männern ungeliebte Prozedur ersetzen. Doch manche Urologen warnen vor unentdeckten Tumoren.

Für Jugendliche und junge Erwachsene mit Krebs stehen die Chancen auf Heilung gut – doch bei der Nachsorge gibt es noch viele Wissenslücken. Eine neue Arbeit soll Übersicht schaffen.

Versorgung ausbauen, Patienten besser informieren: Der erste „World Radiotherapy Awareness Day“ soll die Bedeutung der Strahlentherapie in der Krebstherapie hervorheben.

Rund ein Drittel der Menschen möchte nichts über mögliche schwere Erkrankungen wissen – selbst wenn sie potenziell betroffen sind. Eine neue Übersichtsarbeit zeigt auf, warum das so ist.

Patienten mit Autoimmunerkrankungen haben ein erhöhtes Risiko für Magen- und Darmkrebs, wie eine neue Studie zeigt. Diese Erkenntnis kann für eine bessere Vorsorge genutzt werden.

Wird Darmkrebs früh erkannt, stehen die Chancen für eine erfolgreiche Behandlung gut – doch viele nutzen die Vorsorge-Angebote nicht. Ein neues digitales Modell soll die Teilnahmequote erhöhen.

Das Neuroblastom zählt zu den häufigsten Krebserkrankungen von Kindern und entzieht sich häufig der Therapie durch Medikamente. Ein neu entdeckter Schutzmechanismus könnte das ändern.

Ein neues, nicht invasives diagnostisches Verfahren soll aggressive Tumore in der Bauchspeicheldrüse im Frühstadium mit hoher Präzision erkennen und so die Behandlungsprognose erheblich verbessern.

Neue Erkenntnisse darüber, wie Krebszellen auf ihrer Reise durch den Körper intensive Phasen mechanischer Belastung überstehen, könnten den Weg für neue Behandlungen ebnen.

Die T-Zell-akute lymphoblastische Leukämie (T-ALL) ist häufig resistent gegenüber Chemotherapie. Neue Erkenntnisse könnten helfen, die Resistenzen zu überwinden und Rückfällen vorzubeugen.

Die Behandlung eines fortgeschrittenen Hodgkin-Lymphom per Chemotherapie bedeutet für viele junge Patienten den Abschied vom Kinderwunsch. Ergebnisse einer neuen Studie zeigen nun eine Alternative.

Der Klimawandel stellt das Gesundheitssystem vor eine doppelte Herausforderung: Einerseits verursacht oder verstärkt er diverse gesundheitliche Probleme und erhöht damit die Nachfrage nach Gesundheitsleistungen. Andererseits trägt der Gesundheitssektor selbst zur Verstärkung des Klimawandels bei. Auf dem Jahreskongress des Berufsfachverbands für Radiologietechnologie in Österreich…

Forscher haben eine Methode entwickelt, um die zeitliche Entwicklung – die Evolution – von Körperzellen, von denen eine Krebsgefahr ausgeht, aus einer einzelnen Gewebeprobe zu rekonstruieren.

Prof. Dr. Ivonne Regel verstärkt seit dem 1. Juli 2025 als Professorin für Tumorimmunologie die Medizinische Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU).

Ein neues KI-Modell analysiert spezifische Merkmale am Erbgut von Tumoren, gewonnen unter anderem aus Nervenwasser, um Krebs schnell und zuverlässig zu klassifizieren.

Zum 1. Mai übernimmt Prof. Judith Gebauer die neugeschaffene Professur „Cancer Survivorship“ an der Universitätsmedizin Leipzig. Die 38-Jährige wechselt vom Universitätsklinikum Schleswig Holstein (Campus Lübeck) nach Leipzig. Dort hat sie seit 2014 die Langzeitnachsorge für Erwachsene nach Krebs im Kindes- und Jugendalter erfolgreich aufgebaut.

Können sich bei einer Biopsie zur Untersuchung von Krebs Tumorzellen ablösen, die dann im Körper Metastasen bilden? Experten des DKFZ sprechen über diese Sorge, die viele Patienten umtreibt.

Prof. Dr. Michael Böttcher entwickelt und nutzt molekularbiologische Ansätze zur Editierung menschlicher Genome, um genetische Netzwerke bei Krebs zu untersuchen. Seit dem 1. April 2025 ist er Professor für Molekulare Medizin der Signaltransduktion an der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU).

Der Kölner Kinderonkologe und Krebsforscher Univ.-Prof. Dr. Matthias Fischer, Leiter der Experimentellen Pädiatrischen Onkologie an der Uniklinik Köln, wird für seine herausragenden wissenschaftlichen Leistungen zur Erforschung des Neuroblastoms mit dem Deutschen Krebspreis 2025 in der Kategorie „Experimentelle Forschung“ ausgezeichnet.

Ein mobiles Atemdiagnosegerät soll mittels KI Atemluft analysieren, um früher und schonender Anzeichen von Lungenkrebs zu erkennen. Das ist das Ziel des Forschungsprojekts Breath-Observer.

Im Zuge des Gemeinschaftsprojektes DECIPHER-M nutzen Forschende Künstliche Intelligenz (KI), um die Ausbreitung von Krebszellen anhand klinischer Routinedaten besser zu verstehen.

Mädchen, deren Mütter bereits zu Beginn der Schwangerschaft Übergewicht haben, haben ein erhöhtes Risiko, an akuter lymphoblastischer Leukämie (ALL) zu erkranken, wie neue Forschung zeigt.

Von großen Sprachmodellen (LLM) bis zu neuen Gentherapien: Die Frühjahrstagung der DGHO beleuchtete aktuelle Entwicklungen in der Hämatologie und Medizinischen Onkologie.

Eierstockkrebs wird häufig erst im fortgeschrittenen Stadium erkannt, denn zunächst gibt es keine Beschwerden. Eine Entfernung der Eileiter verringert das Risiko deutlich, berichten Experten.

Das Li-Fraumeni-Syndrom (LFS) ist selten, erhöht das Risiko für Krebs bei Betroffenen jedoch stark. Neue Forschung ermöglicht maßgeschneiderte Untersuchungen zur Früherkennung.

In einem neuen Ansatz gegen den aggressiven PDAC-Bauchspeicheldrüsenkrebs setzen zwei Forscherinnen die Tumorumgebung gegen den Krebs ein.

Um zu verstehen, warum manche Therapien bei Patienten mit Glioblastom nicht wirken und wie diese Resistenzen überwunden werden können, haben Forscher ein 3D-Zellkultursystem entwickelt.

Weltkrebstag: Im Interview spricht Prof. Dr. Rainer Claus vom Universitätsklinikum Augsburg über molekulare Diagnostik, interdisziplinäre Zusammenarbeit und den Wert von Forschungsnetzwerken.

Bei fast jeder sechsten Person mit der Diagnose Krebs ist die Erkrankung letztlich nicht die Todesursache, zeigt eine neue Studie. Stattdessen sterben viele in den ersten Jahren an Lebererkrankungen, Suizid oder Infektionen.

Lange Wartezeiten, Personalmangel, unzureichende Vergütung – KI könnte dabei helfen, diese Herausforderungen in der Mammografie zu bewältigen, erklärt Radiologin Priv. Doz. Dr. Susanne Grandl.

Bessere Brustkrebs-Erkennung, weniger Arbeit für Radiologen: Die weltweit größte Studie zu KI im deutschen Mammographie-Screening-Programm zeigt den erfolgreichen Einsatz der Technologie.

Frauen mit Brustimplantat sollten sich regelmäßig Nachuntersuchungen unterziehen, um das Risiko „stiller” Rupturen und ihrer Langzeitfolgen zu minimieren, zeigt eine neue Studie.

Eine neue Studie soll belegen, dass sich das progressionsfreie Überleben von Patienten mit fortgeschrittenen seltenen Krebserkrankungen im Vergleich zur Standardtherapie verdoppeln lässt.

Wissenschaftler untersuchen mithilfe dreidimensionaler Organoide, wie Pankreaskrebs auf etablierte und neuartige Behandlungen reagiert. Dies eröffnet Möglichkeiten für neue Therapien.

Der Dottersacktumor ist die häufigste therapieresistente Form von Hodenkrebs. Ein Verbund von Wissenschaftlern untersucht diese bislang wenig erforschte Tumorart nun genauer.

Ein Lungenkrebs-Screening mittels Low-Dose-CT weist laut einer kanadischen Studie mehr nur als Krebs nach, sondern kann auch Anzeichen für koronare Herzkrankheiten erfassen.

Die extramedulläre Erkrankung (EMD) ist ein Hochrisikofaktor beim Multiplen Myelom. Eine neue Studie zeigt, warum EMD so schlecht auf Immuntherapien anspricht - und was stattdessen helfen könnte.

Mit einem mathematischen 3D-Modell wollen Forscher Prostatakrebs besser verstehen. Das Modell zeigt unter anderem Tumorwachstum, genetische Evolution und den Konkurrenzkampf zwischen Tumorzellen.

MHC-I-Moleküle helfen dem Immunsystem, kranke Zellen – zum Beispiel Tumorzellen – zu erkennen und abzutöten. Neue Forschung ist einem wichtigen Mechanismus dieser Helfer auf der Spur.

Eierstockkrebs verläuft oft lange Zeit symptomfrei – umso wichtiger sind bestmögliche Diagnostik und Therapie. Die aktualisierte S3-Leitlinie zum malignen Ovarialtumor soll dies sicherstellen.

Um den Verlauf bei Kopf-Hals-Krebs besser vorherzusagen und das Ansprechen auf Therapien zu beurteilen, analysiert eine neue Technik Krebszellen und das umgebende Gewebe auf Einzelzell-Ebene.

Die Corona-Pandemie hat die medizinischen Versorgungssysteme für Krebskranke vor große Herausforderungen gestellt: Behandlungsstrategien mussten geändert werden.

Seit einigen Jahren arbeiten Forschungsinstitute und Pharmaunternehmen an Medikamenten, die als problematisch erkannte MicroRNAs gezielt inaktivieren können. Forscher erhalten nun den Medizin-Nobelpreis für die Entdeckung der MicroRNAs und ihrer Rolle in der Regulation der Genregulation.

Warum verhalten sich pulmonale Karzinoide bei einigen Patienten gutartig, werden aber bei anderen aggressiv und bilden Metastasen? Forscher gingen der Entwicklung der seltenen Lungentumoren auf den Grund.

Forschende stellen einen auf Deep Learning basierenden Algorithmus vor, der die Auswirkungen von Erbgut-Varianten auf das Risiko für bestimmte, seltene Erkrankungen vorhersagen kann.

Neue Diagnostik, neue Therapiepfade, neue Bezeichnungen: Die aktualisierte S3-Leitlinie zu HCC-Leberkrebs und zu Gallenblasenkrebs spiegelt aktuelle Erkenntnisse zu den beiden Tumorarten wider.

Selbst kleine Änderungen im Körper von Patienten können bei der Strahlentherapie von Krebs eine Rolle spielen. Ein neuer Workflow sorgt für einen tagesaktuellen Behandlungsplan.

Das Wissen über das Blutungsrisiko bei Patienten mit Krebs ist bislang nur sehr lückenhaft. Eine neue Studie unterstreicht die Notwendigkeit, der Komplikation mehr Aufmerksamkeit zu widmen.

Mammografie-Untersuchungen zur Früherkennung von Brustkrebs liefern bisweilen falsch-positive Ergebnisse. Betroffene Frauen nehmen laut einer neuen Studie die Nachuntersuchungen seltener wahr.

Kölner Forscher haben eine KI-basierte Plattform für digitale Pathologie entwickelt, die eine voll automatisierte Analyse von Gewebsschnitten von Patienten mit Lungenkrebs ermöglicht.

Eine neue Methode könnte zu einer wesentlich genaueren, verlässlicheren Diagnostik von Pankreaskrebs führen. Sie basiert auf dem selektiven Nachweis spezifischer Antikörper in Blutproben.

„Was ist bei mir falsch gelaufen?“, „Bin ich selbst schuld?“ Solche Fragen stellen sich viele Menschen nach einer Krebs-Diagnose. DKFZ-Experten sprechen über die Suche nach einer Erklärung.

CAR-T-Zelltherapie bringt Hoffnung gegen Blutkrebsarten wie ALL. Sie ist jedoch kostspielig und die positiven Effekte sind nicht immer von Dauer. Ein weiterentwickeltes CRISPR-Tool soll nachbessern.

Metastasen, aber keine Spur vom ursprünglichen Tumor: Wie man diesem Phantom unter den Krebserkrankungen trotzdem beikommen könnte, zeigt eine große internationale Studie.

Neue Erkenntnisse zu langfristigen Folgen für das Immunsystem von Genesenen könnten entscheidend für die Entwicklung neuer Therapien für Patienten mit neurologischen Symptomen nach Covid-19 sein.

Neue Erkenntnisse zu Risikofaktoren, Therapien und seltenen Subtypen: Eine Überarbeitung der S3-Leitlinie soll Diagnostik und Therapie des Endometriumkarzinoms (Gebärmutterkörperkrebs) verbessern.

Bei Gebärmutterhalskrebs liefert die Totale Mesometriale Resektion (TMMR) bessere Ergebnisse als die Standardbehandlung. Eine Studie belegt die geringere Sterblichkeit und Rezidivrate.

Lange diente die Kiel-Klassifikation als Grundlage für Diagnostik und Therapie maligner Lymphome und prägte die moderne Pathologie nachhaltig. Ein Symposium würdigt das Schaffen des „Vaters“ der Klassifikation.

Die Massenspektrometrie ermöglicht es, ein genaues Proteinprofil von Krebszellen zu erstellen. Forscher wollen die Technik nutzen, um besonders aggressive Tumorvarianten frühzeitig zu erkennen.

Neue Testmethode für bessere Krebs-Diagnostik: Forschende aus Zürich haben eine neue Art der Flüssigbiopsie entwickelt, mit der nicht mehr Organe oder Gewebe, sondern Blutproben untersucht werden.

Krebsforscher testen einen bereits bei Autoimmunerkrankungen klinisch erprobten Antikörper für die Behandlung von Leukämie bei Kindern. Im Modell zeigt sich gute Wirksamkeit gegen Krebszellen.

Haben alle Patienten mit fortgeschrittenen oder seltenen Krebserkrankungen gleichermaßen Zugang zu präzisionsonkologischer Versorgung? Eine neue Untersuchung zeigt Gefälle auf.

Wissenschaftler konnten mit Daten aus Gesundheitsregistern das individuelle Risiko für die 20 häufigsten Krebserkrankungen vorhersagen. Das könnte die Vorsorge für gefährdete Gruppen verbessern.

Mehr Liganden für bessere Wirksamkeit gegen Prostatakrebs: Ein neues Forschungsprojekt verfolgt einen vielversprechenden Ansatz, der den Transport radioaktiver „Strahler“ verbessern soll.

Wissenschaftler konnten erstmals zeigen, dass eine Immuntherapie mit der gleichzeitigen Blockade der Checkpoint-Moleküle PD-1 und LAG-3 direkt vor einer Lungenkrebs-Operation möglich ist.

Wenn Krebs Metastasen an der Wirbelsäule bildet, ist das für Betroffene oft sehr schmerzhaft. Herkömmliche Bestrahlung hilft meist nur kurz. Forscher zeigen nun, wie die Therapie besser anschlägt.

In einer klinischen Studie haben Forscher Biomarker identifiziert, mit denen das Ansprechen der CAR-T-Zelltherapie beim Multiplen Myelom besser prognostiziert werden kann.

Darmkrebs-Vorsorge „light"? Die Sigmoidoskopie umfasst nur den Mastdarm und unteren Dickdarm und ist damit weniger belastend. Forscher untersuchten das präventive Potenzial der Untersuchung.

US-Forscher haben einen neuen Urintest entwickelt, der voraussichtlich harmlose von aggressiven Prostatakrebs-Typen unterscheidet. Damit soll die sonst übliche Biopsie überflüssig werden.

Forscher entdeckten einen Zusammenhang zwischen den mechanischen Eigenschaften eines Tumors - zum Beispiel, wie weich er ist - und seiner Fähigkeit, Krebszellen in andere Organe zu transportieren.

Die Kombination mehrerer Therapieverfahren kann die Überlebensdauer bei Bauchfellkrebs deutlich verbessern. Entscheidend ist dabei eine spezialisierte chirurgische Behandlung des Primärtumors.

Schilddrüsenerkrankungen gehören zu den Volkskrankheiten. Um Funktionsstörungen schnell und sicher zu diagnostizieren, betont die DEGUM die Bedeutung von hochauflösendem Ultraschall.

Autoimmunerkrankungen wie rheumatoide Arthritis und Psoriasis (Schuppenflechte) haben Auswirkungen auf frauenspezifische Krebsarten, darunter Gebärmutter- und Brustkrebs, wie eine neue Studie zeigt.

Um die Mammographie-Diagnostik zu verbessern und Untersuchungsergebnisse schneller verfügbar zu machen, setzen Radiologen am Universitätsklinikum Dresden jetzt auf eine neue, KI-basierte Software.

Biochemiker und Bioinformatiker vom Leibniz-Institut DSMZ haben die molekularen Eigenschaften von Brustkrebs-Zelllinien der Institutssammlung umfangreich charakterisiert.

Wie wirksam ist die Darmspiegelung als Vorsorge-Untersuchung für Darmkrebs? Eine schlecht gestaltete frühere Studie führt laut DKFZ-Experten dazu, dass die Koloskopie bislang unterschätzt wurde.

Erlanger Chirurgen haben einen Biomarker entdeckt, mit dem sich Krebs von gutartigen Erkrankungen unterscheiden lässt – dabei genügt eine einfache Blutabnahme.

Obwohl die Frühentdeckung bei Magenkrebs entscheidend für die erfolgreiche Behandlung ist, gibt es in Europa keine wirksame Screening-Methode. Das Europäische Konsortium TOGAS will das ändern.

König Charles III. ging zuletzt ungewohnt offen mit seiner Prostataoperation und dem Thema Früherkennung um. Die Deutsche Gesellschaft für Urologie begrüßt diese beispielhafte Offenheit.

Für metastasierenden Prostatakrebs gibt es bisher kaum Therapieoptionen. Wissenschaftler haben nun eine Möglichkeit gefunden, um das Ansprechen auf Strahlentherapie und deren Erfolg vorherzusagen.

Das Projekt CAPTAIN entwickelt eine miniaturisierte Endoskopieplattform, um Bauchspeicheldrüsenkrebs in Zukunft präziser diagnostizieren und therapieren zu können.

Sind bei Patientinnen mit Brustkrebs auch die Lymphknoten betroffen, kann eine zusätzliche Strahlentherapie den Behandlungserfolg steigern, wie die DEGRO mit Bezug auf eine neue Studie berichtet.

Ein Forschungsteam am HZDR entwickelt intelligente, miniaturisierte Biosensorgeräte und -systeme, um Marker von Krankheiten bestimmen zu können.

Bösartige Tumore tarnen sich, um ungestört zu wachsen. Neue Immuntherapien ermöglichen es, die Tarnung zu umgehen. Onkologe Prof. Dr. Sascha Dietrich stellt die vielversprechendsten Verfahren vor.

Eine neue Studie zeigt die molekularen Grundlagen für die Entstehung von Lymphomen durch das Epstein-Barr-Virus. Damit ist eine neue Zielstruktur für die Entwicklung von Anti-EBV-Wirkstoffen identifiziert.

Wenn ein Tumor entsteht, vermehren sich oft auch andere Gene als „Trittbrettfahrer“. Forscher entdeckten nun, wie dabei Schwachstellen entstehen, die gegen den Krebs ausgenutzt werden können.

Der weltweit erste Prototyp zur Echtzeit-Verfolgung beweglicher Tumore mittels Magnetresonanz-Tomographie (MRT) während der Protonentherapie geht in den wissenschaftlichen Betrieb.

Stammzelltransplantationen können bei Krebs Leben retten, doch häufig kommt es zu gefährlichen Immunreaktionen. TUM-Forscher haben entdeckt, dass bestimmte Darm-Mikroben dies verhindern können.

Neue Wege in der Therapie und Nachsorge für Patienten mit Speiseröhrenkrebs: Das Leitlinienprogramm Onkologie hat die S3-Leitlinie zu Plattenepithel- und Adenokarzinomen des Ösophagus aktualisiert.

Die Früherkennung entstehender Tumoren und die engmaschige Überwachung von Krebstherapien sind für das Überleben von Patienten entscheidend. PSI-Forscher berichten über einen Durchbruch in beiden Punkten.

Bei Patienten mit Blasenkrebs ist die Entfernung der Harnblase aktuell Standard – obwohl es ebenso wirksame organerhaltende Optionen gibt. DEGRO-Experten fordern bessere Aufklärung.

Besteht ein Verdacht auf erblichen Darmkrebs, ist das eine erhebliche Belastung für die Betroffenen. Doch die Diagnostik lässt es oft an Genauigkeit fehlen. Ein neues Verfahren soll nachbessern.

Forschenden ist es gelungen, mithilfe der Anzahl und Struktur von Blutplättchen vorherzusagen, ob es zu einem schweren Corona-Verlauf kommen kann.

Bei einem Bauchaorten-Aneurysma empfiehlt sich ab einem bestimmten Durchmesser eine OP – doch gilt das auch für Tumorpatienten mit begrenzter Lebenserwartung? Experten der DGCH ordnen ein.

Infektionen mit dem Krankenhauskeim Pseudomonas aeruginosa sind gefürchtet. Forschende gehen nun einem neuen Ansatz zur Behandlung akuter und chronischer Infektionen nach.

Um bei einer Brustkrebs-Diagnose die richtige Therapie zu wählen, nutzen manche Ärzte sogenannte Genexpressionstests. Forscher gingen jetzt der Frage nach, wie hoch die Prognosesicherheit dieser Tests ist.

Experten begrüßen die Entscheidung des Gemeinsamen Bundesauschusses, die Altersgrenze des Mammografie-Screening-Programms für Frauen in Deutschland anzuheben.

Eine neue Studie untersucht die Effektivität eines neuen Mikro-Ultraschallgerätes im Vergleich zur MRT-basierten Standardmethode zur Diagnose von Prostatakarzinomen.

Neue Bluttests zur Früherkennung von Krebs werden derzeit intensiv beworben und auch als zusätzliche Versicherungsleistung angeboten. Zwar sind diese Tests vielversprechend, allerdings fehlen bisher belastbare Daten über ihren tatsächlichen Nutzen.

Ein neuer Nanokomplex macht nicht nur einen Tumor unschädlich, sondern trainiert das Immunsystem darauf, Metastasen zu finden und zu eliminieren.

Von Krebs bis KI, von Management bis zu neuen Wirkstoffen: das diesjährige Labmed Forum im Rahmen der Medica 2023 in Düsseldorf (13.-16. November) bietet erneut ein spannendes Programm.

Der Bericht „Klimawandel und Gesundheit“ des RKI macht deutlich, welche Gefahren die globale Erwärmung für Menschen hat. Im 2. Teil liegt der Schwerpunkt auf nicht-übertragbaren Erkrankungen.

Im Rahmen des Projekts "Clinic 5.1" wurden Anwendungen und Prototypen für bessere Krebstherapien entwickelt. Zum Abschluss zogen die Teilnehmer Bilanz.

Wissenschaftler in Berlin und Leipzig fanden heraus, dass die Konsistenz eines Tumors – dessen "Zellfluss" – entscheidend den weiteren Verlauf einer Krebserkrankung beeinflussen kann.

Die Zahl der Krebs-Neuerkrankungsraten sinkt – doch nicht alle Menschen in Deutschland profitieren gleichermaßen: Eine neue Studie zeigt ein wachsendes soziales Ungleichgewicht.

Ein neues Wearable könnte Brustkrebs früher erkennen. Der Scanner, der in einen BH eingebaut werden kann, soll das Monitoring von Hochrisiko-Patientinnen verbessern.

Ein CT-Screening könnte dazu beitragen, Lungenkrebs früher zu erkennen und besser zu behandeln. Experten am Universitätsklinikum Leipzig erörtern das Potenzial der Maßnahme.

Um die Therapie beim Merkelzellkarzinom zu optimieren, haben Forschende erfolgreich eine Immuntherapie noch vor dem Auftreten eines Rückfalls getestet.

Mit wissenschaftlichen Daten und Expertenwissen will ein internationales Konsortium unnötige Entfernungen der Lymphknoten bei Brustkrebs im Frühstadium vermeiden.

Wissenschaftler unter Federführung der Universität Leipzig haben einen Marker für die Beweglichkeit (Motilität) von Krebszellen in der digitalen Pathologie entwickelt.

Mit KI den Krebs kartografieren: Das internationale Forschungs-Konsortium MOSAIC will höchst detaillierte Einblicke in die räumliche Struktur von soliden Tumoren liefern.

Forscher zeigen, dass eine Fernüberwachung von Vitalparametern bei Krebspatienten mittels KI und smarter Technologie mögliche Komplikationen frühzeitig detektieren und vorhersagen kann.

Forscher der University of Waterloo haben ein MRT-Verfahren entwickelt, das besser als viele bestehende Systeme sichtbar machen kann, wie Covid-19 das menschliche Gehirn verändert.

Nicht alle Krebsmetastasen wirken gleich zerstörerisch. Forschende der Ruhr-Universität Bochum weisen im Experiment unterschiedliche Mechanismen nach.

In der richtigen Kombination eignen sich radioaktive Präparate sowohl für die Bildgebung als auch für die Therapie von Krebserkrankungen. Forscher konnten nun ein großes Problem für den praktischen Einsatz lösen.

Wissenschaftler beginnen mit der klinischen Erprobung der nächsten Generation der CAR-T-Zelltherapie. Sie soll bei Tumoren helfen, die bisher nicht mit dem Verfahren behandelbar waren.

Eine neue Studie zeigt: die Lebenserwartung in Deutschland ist geringer als bei unseren Nachbarländern. Schuld ist laut Experten vor allem die mangelnde Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

In einer internationalen klinischen Studie haben Wissenschaftler eine neue Substanz untersucht, die das Überleben von Magenkarzinom-Betroffenen verlängern soll.

Übergewicht ist ein bekannter Risikofaktor für Darmkrebs. Wissenschaftler im DKFZ haben nun nachgewiesen, dass dieser Zusammenhang vermutlich bislang erheblich unterschätzt wurde.

80 Fachgesellschaften der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V. (AWMF) haben sich an einer Initiative der Ad-hoc-Kommission Versorgungsstrukturen der AWMF beteiligt.

Die Behandlung des malignen Melanoms (schwarzer Hautkrebs) hat sich auch bei fortgeschrittener Erkrankung in den letzten zehn Jahren stark verbessert.

Chemotherapeutische Behandlungen erzeugen starke Nebenwirkungen. Ein neuer Wirkstoffkomplex, der sich im Tumorgewebe anreichert und erst dort durch Ultraschallwellen aktiviert wird, hat dieses Problem nicht.

Ein internationales Wissenschaftler-Team konnte beweisen, dass die Gabe von Antibiotika die Wirksamkeit von Krebsimmuntherapien (CAR-T-Zell-Therapien) beeinflussen kann.

Mit seiner jüngsten Überarbeitung hat die S3-Leitlinie zum Nierenzellkarzinom wesentliche Zusätze erhalten - unter anderem gibt es erstmals ein Kapitel zu Diagnostik und Therapie des nicht-klarzelligen Nierenzellkarzinoms.

Mit Hilfe großer Datenmengen und KI wollen Forschende im Konsortium „Data Integration for Future Medicine“ (DIFUTURE) die Diagnostik und Therapie seltener Erkrankungen verbessern.

Das Projekt 'TeMeK' untersucht, wie die Datenlage zu Erkrankungen und Behandlungen in den Krebsregistern verbessert werden kann, um Therapieerfolge langfristig zu steigern.

In Deutschland sterben jedes Jahr rund 230.000 Menschen an Krebs. Zum Weltkrebstag spricht Prof. Dr. Stefan Diederich über die zentrale Bedeutung bildgebender Verfahren in der Diagnose und Therapie.

Eine Lebertransplantation in zwei Schritten, insbesondere mit einer Lebendspende, ist eine für Spender und Empfänger sichere Therapiemöglichkeit bei nicht-zirrhotischen Lebererkrankungen.

Das Blutplasma genesener Covid-19-Patienten kann Krebspatienten mit schweren Covid-Symptomen dabei helfen, die Infektion zu überleben, wie eine neue Studie zeigt.

Das chronische Erschöpfungssyndrom „Fatigue“ tritt häufig als Folge einer überstandenen Covid-19 Infektion auf. Forscher sammeln nun Erkenntnisse für neue Therapieansätze.

Bayer hat die Akquisition von Blackford Analysis Ltd. bekanntgegeben, einem globalen Anbieter von Plattformtechnologie für künstliche Intelligenz (KI) in der Radiologie.

Kampfansage an den Krebs: Das EU-Großprojekt CAN.HEAL will Prävention, Diagnostik und Behandlung von Krebserkrankungen vorantreiben.

Forscher der University of Waterloo haben ein neues Berechnungsmodell zur besseren Vorhersagbarkeit des Wachstum von Glioblastoma multiforme, einer tödlichen Art von Gehirntumoren, entwickelt.

Ein neues Verfahren zur Prüfung von Medikamenten im Labor nutzt Mini-Tumoren, um wirksame Therapeutika für junge Krebspatienten zu identifizierenund so neue Behandlungschancen eröffnen.

Unterschiede in der Körperform können Vorhersagen zum Auftreten verschiedener Krebsarten erleichtern, wie neue Forschung zeigt. Dabei geht es neben Größe und Gewicht auch um Hüfte und Taille.

Integrative Behandlungsangebote können Frauen mit Brustkrebs helfen, die empfundene Belastung durch Therapie-Nebenwirkungen zu verringern, wie eine nun ausgezeichnete Studie zeigt.

Ein deutsch-tschechisches Forschungsteam will die Behandlung von Prostatakrebs auf Basis des Radionuklids Actinium-225 verbessern. Erste präklinische Studien verliefen vielversprechend.

Forschern fanden mittels Kernspinresonanz-Analyse im Blutserum von Patienten Hinweise auf Stoffwechsel-Veränderungen in Tumoren, die Rückschlüsse auf die Krebserkrankung erlauben.

Bei etwa 3-5% aller Krebserkrankungen wird der Primärtumor nicht gefunden. Für die Versorgung von Patienten mit einem „Cancer of Unknown Primary" (CUP) ist nun eine neue Leitlinie erschienen.

Neue Erkenntnisse zum Multiplen Myelom - einer bislang unheilbaren Erkrankung mit kurzer mittlerer Überlebenszeit - könnten bei der Entwicklung neuer Medikamenten helfen.

Krebs der Gallengänge und Gallenblase ist selten, aber häufig tödlich. Die Aktualisierung der Behandlungsleitlinien bildet Fortschritte in der Medizin und Forschung ab, die Hoffnung machen.

Eine neue Analyse zeigt, dass nach Pandemiebeginn deutlich weniger Darmkrebs-Neuerkrankungen gemeldet wurden als in den Jahren davor. Experten rechnen mit etwa 10.000 verzögerten Darmkrebs-Diagnosen.

Mit einem neuen Labortest zur gynäkologischen Krebsfrüherkennung erweitert das Unternehmen Oncgnostics sein Portfolio und will damit insbesondere Frauen in Ländern erreichen, in denen bisher kaum Vorsorge stattfindet. Neueste Studien zur Früherkennung von Vulva- und Vaginalkrebs könnten zudem schon bald dazu führen, dass erstmals ein Test für diese Erkrankung entwickelt werden kann.

Wissenschaftler haben einen neuen Mechanismus zur Selbsterneuerung von Leukämie-Stammzellen gefunden. Die Studienergebnisse helfen, den aggressiven Verlauf bei AML besser zu verstehen.

Aktuell gibt es kaum Untersuchungen zu Brustkrebs bei trans-Personen, die ihr soziales Geschlecht (Gender) als abweichend von ihrem biologischen Geschlecht empfinden. Was lässt sich aktuell sagen?

Der Thymus ist lebenswichtig für die Abwehr von Infektionskrankheiten sowie Krebs, aber auch hier können Tumoren entstehen. Forschende kommen nun dem Ursprung des seltenen Krebses auf die Spur.

Eine neue Übersichtsarbeit zeigt, dass mithilfe der intraoperativen Sonografie (IOUS) Brustkrebs besser lokalisiert und entfernt werden kann als mit herkömmlichen Methoden.

Gezieltere Früherkennung könnte die Sterberate bei Lungenkrebs deutlich reduzieren. Ein "miRNA-Score" zusätzlich zum Raucherstatus verbessert die Identifizierung von Hochrisikopersonen.

240 Millionen Menschen leiden weltweit unter der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK). Dabei handelt es sich um eine Volkskrankheit, die ein deutlich höheres Sterblichkeitsrisiko hat als manche Krebserkrankung, mahnt Professor Dr. Markus Steinbauer an. Neue Therapien sollen dieses Risiko nun senken und die Lebensqualität erhöhen.

Ein neu entwickelter Test erkennt frühe Krebsvorstufen am Gebärmutterhals. Das Verfahren funktioniert besser als aktuelle Methoden und erkennt Veränderungen bereits Jahre vor der Krebsentstehung.

Ein Forschungsteam des UKSH, Campus Lübeck, untersucht, ob eine alleinige Chemotherapie oder Bestrahlung für manche Patienten mit Speiseröhrenkrebs vorteilhafter ist als eine Operation.

Bevor ein hepatozelluläres Karzinom (HCC) in der Leber entsteht, ist das Organ oft bereits durch eine chronische Entzündung vorgeschädigt – immer häufiger ist die Fettleber die Ursache.

Krebs ist die häufigste Todesursache bei Menschen mit Diabetes Typ 2. Doch Angebote zur Prävention und Früherkennung – insbesondere bei Darmkrebs – werden zu selten in Anspruch genommen.

Strahlentherapie – die meisten Menschen denken dabei an die Behandlung einer Krebserkrankung. In Hannover werden jetzt Strahlen eingesetzt, um Patienten mit Herzrhythmusstörungen zu helfen.

Forschende haben ein neuartiges Modellsystem entwickelt, mit dem die Wachstumsschritte und dreidimensionale Anordnung von Krebszellen der Bauspeicheldrüse genau verfolgt werden können.

Forscher verbessern die Früherkennung des seltenen HPV-bedingten Rachenkrebs in einer Machbarkeitsstudie mit einem kombinierten Nachweis von Antikörpern gegen zwei verschiedene Virusproteine.

Anlässlich der Fokuswoche zu Kopf-Hals-Tumoren vom 19. bis 23. September erklärt Priv.-Doz. Dr. Arne Böttcher vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), welche Risikofaktoren und Therapien es gibt.

Das Motto des diesjährigen Welttags der Patientensicherheit lautet „Sichere Medikation“. Für den VDGH verdient die Personalisierte Medizin in diesem Zusammenhang besondere Aufmerksamkeit.

Forschende in Bern liefern einen Überblick über die neuesten Technologien in der Präzisionsonkologie. Diese in die klinische Anwendung zu überführen, ist immer noch eine große Herausforderung.

Welche Tumorzellen überleben eine Chemotherapie beim Multiplen Myelom? Woher kommt das Rezidiv? Forscher aus Würzburg und Heidelberg haben wichtige Antworten auf diese Fragen gefunden.

Krebserkrankungen im Mund-Rachenraum werden chirurgisch oder strahlentherapeutisch behandelt. Neu ist die Methode der transoralen robotergestützten Chirurgie (TORS).

Beim CUP-Syndrom (Cancer of Unknown Primary) könnte ein erheblicher Teil der Betroffenen von einer umfangreichen molekularen Analyse und darauf basierenden zielgerichteten Therapien profitieren.

Der neue, innovative Bluttest PanTum Detect® vom Darmstädter Biotechnologieunternehmen Zyagnum AG könnte die Früherkennung von Krebs verbessern und neue Wege im Gesundscreening eröffnen.

Die Leitlinie zur Behandlung von Gebärmutterkörperkrebs wird angepasst: Anstelle der bisherigen Einteilung in Typ-I- und Typ-II-Karzinom tritt eine genauere Charakterisierung verschiedener Subtypen.

Ein neues Projekt soll niedergelassenen Urologen im Nordschwarzwald die Anwendung von Künstlicher Intelligenz (KI) in ihren Praxen ermöglichen, mit deren Hilfe Ultraschallbilder ausgewertet werden.

In der Theorie sind alle Patienten gleich, doch eine männlich geprägte Medizintradition sorgt bis heute dafür, dass sich viele Frauen als Personen zweiter Klasse fühlen: nicht ernst genommen, fehldiagnostiziert und gesundheitspolitisch abgehängt. Experten diskutierten, wie sich das Geschlechtergefälle im Gesundheitswesen begradigen lässt und welche Rolle weibliche Daten dabei spielen.

Eine Studie zeigt neue Möglichkeiten für eine wirksame und nebenwirkungsarme Behandlung von Schilddrüsenkrebs: Die sogenannte Redifferenzierungstherapie.

Anstelle der bislang üblichen Gewebeprobe könnte die Liquid Biopsy Bruchstücke von Tumorzellen aufspüren – insbesondere bei Hirntumoren wäre dies ein großer Vorteil.

Manche Lungentumore sprechen nicht auf die Strahlentherapie an. Dieser Effekt kann durch die Blockade eines Enzyms in den Tumorzellen aufgehoben werden, wie ein Würzburger Forschungsteam berichtet.

Forscher am DKFZ kombinieren mikroskopische und genetische Hochdurchsatzverfahren mit maschinellem Lernen und zeigen so im Organoid-Modell, welche Medikamente Potenzial gegen Darmkrebs haben.

Eine neue Studie zeigt, dass Liquid Biopsy die Behandlungsergebnisse bei nicht-kleinzelligen Lungenkarzinomen in vielen Fällen verbessert und im deutschen Versorgungssystem kosteneffektiv sein kann.

Forscher könnten mit einer neuartigen MR-Spule die Hybrid-Bildgebung revolutionieren – doch die neue Medical Device Regulation (MDR) verhindert, dass der Prototyp am Patienten studienhalber eingesetzt werden kann.

Ein deutsch-dänisches Forscherteam hat eine Technologie entwickelt, die mit zellspezifischen, protein-basierten Informationen hilft, Krebserkrankungen besser zu analysieren.

Obwohl es immer mehr Krebsfälle in Deutschland gibt, geht die Sterblichkeit zurück. Einen großen Anteil daran hat die Strahlentherapie – die DEGRO-Kongresspräsidenten erklären, warum.

Entzündungsmarker im Blut starker Raucher können wichtige Zusatzinformationen über das Lungenkrebsrisiko liefern. Das ist präziser als die bisherige Berechnung auf Basis des Zigarettenkonsums.

Mit neuartigen 3D-Organoiden wollen Forscher der Universität Würzburg Krankheitsprozesse – insbesondere Krebserkrankungen – des Gebärmutterhalses erforschen.

Wie werden Patienten mit Krebs versorgt, wenn die Kapazität nicht für alle reicht? Onkologie-Fachgesellschaften haben eine S1-Leitlinie erarbeitet, die Handlungsempfehlungen zur Priorisierung gibt.

Deutsche trinken zu viel Alkohol – daran hat auch die Pandemie nicht viel geändert. Im "Jahrbuch Sucht" kommt Deutschland auch in Sachen Rauchen und Glücksspiel nicht gut weg.

Mit Hilfe einer Biotinte aus Alginat und menschlichen Zellen haben Forschende ein dreidimensionales Modell einer Krebsmetastase in gesundem Gewebe ausgedruckt.

Forschenden ist es gelungen, Metalloxid-Nanopartikel als "Radiosensitizer" einzusetzen – und diese auch gleich im industriellen Massstab herzustellen.

Eine vor kurzem veröffentlichte Studie belegt mit einer großen Metaanalyse quantitativ den Nutzen einer der Strahlentherapie nachgeschalteten (adjuvanten) Hormon-Entzugsbehandlung.

Forscher haben einen Mechanismus entdeckt, der das Multiple Myelom, unempfindlich gegen Therapien machen kann. Das könnte zu neuen Behandlungen des Knochenmarkkrebses führen.

Die sogenannte „Risiko-standardisierte Krankenhaussterblichkeit“, errechnet aus Routine-Gesundheitsdaten, soll die Qualitätsbewertung von Krebsoperationen in Deutschland verbessern.

Welchen Einfluss hat Corona auf Patienten mit Krebserkrankungen und wie entwickelt sich die Krebsforschung? Prof. Dr. Carsten Bokemeyer vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf zur aktuellen Lage.

Der diesjährige Weltkrebstag steht unter dem Motto „Close the care gap – Versorgungslücken schließen“. Denn nicht alle Betroffenen haben Zugang zu einer optimalen onkologischen Versorgung.

Forscher der Universitätsmedizin Göttingen haben Biomarker entdeckt, mit dem sich das Ansprechen von Immuntherapien bei Hautkrebs vorhersagen lässt.

Eine aktuelle Studie bestärkt die Hypothese, dass die Multiple Sklerose (MS) durch eine Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus (EBV) kausal ausgelöst werden könnte. Die Studiengruppe reißt an, dass eine zukünftige Impfung gegen EBV eine Option sein könnte, um die MS-Inzidenz potenziell zu senken.

Forschende haben mit MFmap (Model Fidelity Map) ein Software-Tool entwickelt, das bei der Suche nach der geeigneten Zelllinie helfen soll.

Bei der Ausbreitung von Metastasen spielen regulatorische Proteine eine Schlüsselrolle, die hierfür bestimmte genetische Netzwerke aktivieren. Einige dieser Proteine könnten für die Vorhersage des Krankheitsverlaufes von Patienten genutzt werden.

Neue Erkenntnisse zum programmierten Zelltod (Apoptose) könnten Grundlagen für bessere Therapien gegen Entzündungserkrankungen und Krebs schaffen.

Forscher haben eine Methode vorgestellt, die Entwicklungsprozesse auf Basis der DNA einzelner Zellen zurückverfolgt. Das könnte Einblick in die Entstehung bestimmter Krebsarten ermöglichen.

Eine vielversprechende neue Immuntherapie gegen Leukämie lässt die Immunabwehr glauben, der Krebs sei ein transplantiertes Organ, das vom Körper abgestoßen wird.

Die WHO veröffentlicht die erste Ausgabe ihrer Klassifikation kindlicher Krebserkrankungen. Die wichtigsten Erkenntnisse und Prinzipien des Nachschlagewerkes wurden nun veröffentlicht.

Während des ersten Corona-Lockdowns im Frühjahr 2020 ging die Zahl der im Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen Dresden (NCT/UCC) am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden vorgestellten Patientinnen und Patienten mit Krebserkrankungen des Magen-Darm-Traktes um knapp zehn Prozent zurück.

Darmkrebs verläuft im späten Stadium oft tödlich. Daher sind neue Therapieansätze erforderlich. Einem Forschungsteam der TU Kaiserslautern ist es gelungen, mit der Substanz Devimistat einen Wirkstoffkandidaten zu identifizieren, der die Darmkrebstherapie verbessern kann.

Forschende am Universitätsklinikum Tübingen konnten eine neue Methodik entwickeln, die es ermöglicht, die Erfolgsaussicht von Immuntherapien bei Lungenkrebs besser vorherzusagen.

Der Aufsichtsrat der Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH hat in seiner jüngsten Sitzung Prof. Dr. Uwe Wagner einstimmig zum neuen Ärztlichen Geschäftsführer des Universitätsklinikums Marburg bestellt. Damit ist die fünfköpfige Geschäftsführung des UKGM wieder komplett. Prof. Wagner bleibt neben seiner Funktion als Ärztlicher Geschäftsführer weiterhin Direktor der Marburger…

Bitterrezeptoren unterstützen den Menschen nicht nur beim Schmecken. Sie befinden sich auch auf Krebszellen. Welche Rolle sie dort spielen, hat ein Team um Veronika Somoza von der Fakultät für Chemie der Universität Wien und dem deutschen Leibniz-Institut für Lebensmittel-Systembiologie an der Technischen Universität München untersucht. Hierzu stellten die Wissenschafter umfangreiche…

Beim Multiplen Myelom, einer Krebserkrankung des Knochenmarks, kommt es nach der Behandlung fast immer zu einem Rückfall. Zunächst sprechen die meisten Patienten gut auf die Therapie an. Im weiteren Verlauf breiten sich aber fast immer resistente Krebszellen im Knochenmark aus, mit fatalen Konsequenzen für die Betroffenen.

Unterscheidet sich das Erbgut der Zellen innerhalb eines Tumors, spricht man von intratumoraler genetischer Heterogenität. Wie sie sich im Laufe der Erkrankung entwickelt, haben Forschende der Charité – Universitätsmedizin Berlin und des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC) jetzt beim Neuroblastom rekonstruiert.

Der Befall der Lymphknoten ist bei Prostatakrebs ein entscheidender Faktor für die weitere Therapie. Bislang wird in der Diagnostik anhand der Größe der Lymphknoten abgeschätzt, ob diese von Krebszellen befallen sind; überschreiten Lymphknoten eine bestimmte Größe, so wird von einem Tumorbefall ausgegangen.