Suchen nach: "DNA" - 293 Resultate

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Molekulare Achillesferse

Neuer Ansatz könnte Darmkrebs "aushungern"

Woher zieht ein bösartiger Tumor die Energie, die er braucht, um immer weiter wachsen zu können? Das ist eine zentrale Frage der Krebsforschung. Denn: Kennt man die Energiequelle, könnte man dem Tumor vielleicht die Zufuhr abschneiden, ihn sozusagen „aushungern“. Die Grundlagen genau dafür haben jetzt Forscher und Mediziner der Technischen Universität München (TUM) am…

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Hautbakterien im Visier

Enzyme schärfen den Blick auf das Mikrobiom

Gesunde Haut verfügt über einen bakteriellen Schutzschild gegen Krankheitserreger: das Mikrobiom. Dessen Zusammensetzung galt bisher als schwer zu entschlüsseln. Einem Forschungsteam ist es jetzt gelungen, mit Hilfe des Enzyms Benzonase die lebendigen Bakterien in Abstrichen der Haut durch Sequenzierung zu identifizieren. Die Methode eröffnet neue Möglichkeiten der Diagnose und Therapie für…

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HPV-Test & Co.

Gebärmutterhalskrebs: Vorsorge von zu Hause aus

Ein Großteil der Frauen, die in einkommensstarken Ländern wie Deutschland an Gebärmutterhalskrebs erkranken, ist nicht regelmäßig zur Vorsorge gegangen. Das ist besonders alarmierend, da Krebsvorsorgeuntersuchungen seit Beginn der Corona-Pandemie deutlich seltener wahrgenommen werden. Eine Studie der Medizinischen Hochschule Hannover und dem Biotechnologieunternehmen oncgnostics GmbH prüft…

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MSI-Tumoren

Schutzimpfung gegen erblichen Darmkrebs: vielversprechender Ansatz

Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum und vom Universitätsklinikum Heidelberg konnten erstmals die Entstehung von erblichem Darmkrebs mit einer Schutzimpfung hinauszögern. Mäuse mit einer erblichen Veranlagung für Darmkrebs überlebten nach Impfung signifikant länger als ungeimpfte Artgenossen. Eine Kombination der Impfung mit einem entzündungshemmenden Medikament steigerte…

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Molekulare Schwachstelle

Neuer Behandlungsansatz gegen aggressiven Darmkrebs

Darmkrebs ist deutschlandweit die zweithäufigste Tumorerkrankung bei Frauen und die dritthäufigste bei Männern. Nicht selten bilden Tumoren des Darms gefährliche Metastasen in anderen Organen aus. Ein Team unter Leitung von Wissenschaftlern am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) in Dresden und Heidelberg und vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) hat nun einen neuen…

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Unerfüllter Kinderwunsch

Unfruchtbarkeit beim Mann Kernthema beim Urologenkongress

Ein Kind zeugen, Vater werden: Nicht immer geht der Kinderwunsch des Mannes in Erfüllung. Diagnostik und Therapie der männlichen Unfruchtbarkeit stellen eine große Herausforderung für andrologisch ausgebildete Urologen dar. Neue Erkenntnisse bei der Suche nach genetischen Ursachen für die männliche Infertilität diskutiert die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) auf ihrer 73.…

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Nanoforschung

'Viren-Falle' aus DNA-Material macht Erreger unschädlich

Bisher gibt es gegen die meisten Virus-Infektionen keine wirksamen Gegenmittel. Ein interdisziplinäres Forschungsteam der Technischen Universität München (TUM) hat nun eine neue Strategie entwickelt: Mit der Methode des DNA-Origami aus Erbgut-Material maßgeschneiderte Nano-Kapseln schließen Viren ein und machen sie so unschädlich. Die Strategie wurde bereits gegen Hepatitis- und…

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Tumoranalyse per IR-Spektroskopie

KI und Infrarot-Bildgebung unterscheiden Lungenkrebs-Typen

Infrarotspektroskopie kann automatisiert verschiedene Lungenkrebstypen und -genmutationen unterscheiden. Das erlaubt schnelle und sichere Aussagen zur Prognose und Therapieentscheidungen. Die Prognose und wirksame Therapien unterscheiden sich bei Lungenkrebs je nach Typ. Eine genaue Bestimmung der zugrunde liegenden Mutation dauerte bisher mehrere Tage. Ein Forschungsteam am Zentrum für…

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Gen-Sequenzierung

Brustkrebs: DNA von über 113.000 Frauen hilft bei Suche nach Risiko-Genen

Bei Verdacht auf familiären Brustkrebs sind Gentests ein fester Bestandteil der medizinischen Praxis. Lange Zeit haben Tests jedoch nur eine begrenzte Anzahl von Genen berücksichtigt, von denen bekannt ist, dass sie mit einem hohen Krebsrisiko in Zusammenhang stehen. So sucht das Testen auf BRCA-Mutationen (BRCA = Breast Cancer) nur nach Veränderungen in den für Brust und Ovarial -Krebs…

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Behandlung zerebraler Lähmungen

Qiagen-Gründer investiert in Start-Up BrainRepair

Der Erfinder und Unternehmer Dr. Metin Colpan erwirbt 5% von BrainRepair im Wert von € 15 Mio. Colpan, der Qiagen NV vom Start-up bis zum Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von € 10 Milliarden lenkte, investiert in das Spin-off der Ruhr-Universität Bochum (RUB), das eine Methode zur Therapie von Hirnschäden und zerebrale Lähmungen (CP) bei Neugeborenen entwickelt, die auf eigenen…

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Laborinformationssystem

Ein spezialisiertes LIS für wachsende Anforderungen in der Humangenetik

Das Universitätsklinikum Poitiers in Frankreich nutzt GLIMS Genetics, um alle genetischen Untersuchungen in nur einer Lösung zusammenzuführen. GLIMS Genetics, entwickelt von CliniSys | MIPS, vereint die Stärken eines ausgereiften Laborinformationssystems (LIS) für die klassischen Laborbereiche mit den speziellen Anforderungen in der Genetik, einschließlich modernster Methoden wie Next…

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Früherkennung von Krebs & Co.

Chemische Nase erkennt verdächtige "Falten" in der DNA

Chemiker der University of California, Riverside können mittels einer neuen "chemischen Nase" erkennen, wenn Teile der DNA in einer unüblichen Art und Weise gefaltet sind. Kleine Veränderungen in der Struktur der DNA wurden bereits zuvor mit Brustkrebs und anderen Krankheiten in Verbindung gebracht. Details wurden in "Nature Chemistry" veröffentlicht.

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Neues Verfahren "LEOPARD"

Mithilfe von CRISPR auf Covid-19-Infektion testen

Bin ich mit SARS-CoV-2 infiziert? Handelt es sich um das Ursprungsvirus oder eine gefährlichere Mutante? Diese und mehr Fragen mit einem einzigen effizienten Testverfahren beantworten zu können, kann für den weiteren Krankheitsverlauf und die Therapie entscheidend sein. Würzburger Forscher des Helmholtz-Instituts für RNA-basierte Infektionsforschung (HIRI) und der…

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Altersbedingte Neurodegeneration

Alzheimer: Hautzellen-Forschung bringt neue Erkenntnisse

Auf Basis von Hautzellen von Patienten haben Innsbrucker Molekular­biologen erstmals eine sporadische, nur im Alter auftretende Form von Alzheimer modelliert. Die in Cell Stem Cell veröffentlichten Ergebnisse belegen eine Altersabhängigkeit dieser Form der Krankheit und zeigen, dass Alzheimer-Nervenzellen und Krebszellen einiges gemeinsam haben.

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Entzündungsreaktion

DNA-Bausteine regulieren Entzündung

Forschende am Max-Planck-Institut für Biologie des Alterns und des Exzellenzclusters für Alternsforschung CECAD der Universität zu Köln haben die Gründe für die Freisetzung des mitochondrialen Erbguts untersucht und einen direkten Zusammenhang zum zellulären Stoffwechsel gefunden: sind die DNA-Bausteine der Zelle knapp, setzen Mitochondrien ihr Erbgut frei und lösen eine Entzündung aus.

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Gene Science – Saliva Collection Kit

Highlights:Painless – The product is used to collect high-quality DNA / RNA samples in the sa liva; The collection process is painless and won’t cause any injury or discomfort to the human bodyEasy – The collected samples can be used for various biological experiments such as enzymatic hydrolysis, PCR and next-gen_x0002_eration sequencing and are widely used in the collection…

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Krebsforschung

Forscher verbessern Immuntherapien mit zellulärer "Gen-Fähre"

Immunzellen, die außerhalb des Körpers mit therapeutisch wichtigen Genen ausgestattet werden, gelten als vielversprechender neuer Behandlungsansatz in der Onkologie. Doch die bisherigen auf Viren basierenden Herstellungsverfahren sind teuer und zeitaufwändig. Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) haben eine neuartige, nicht auf Viren basierende Genfähre entwickelt, um…

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Blood Cell Counter

Improve Medical – Improvacuter Gel & EDTA.K2 Tube

Highlights:Apply for nucleic acid testing which greatly shorten the window period of serological tests, and eliminate the false negative caused by serological testsSprayed EDTA K2 additive, avoid plasma dilution, dissolve adequately, prevent haemolysis of specimensInert separation gel, separate plasma from blood cells, avoiding specimen variationSpecimen is collected, transported and preserved…

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Ergebnisse nach 15 Minuten

"Nirvana": Portabler Test erkennt Covid-Mutanten

Forscher am Salk Institute for Biological Studies haben mit "Nirvana" einen portablen Schnelltest für Covid-19 entwickelt, mit dem sich 96 Nasenabstriche innerhalb von drei Stunden testen lassen. Erste Ergebnisse liegen sogar schon nach 15 Minuten vor. Das Gerät kann Virus-Mutanten unterscheiden und ist zudem in der Lage, Infektionen zu erkennen, deren Symptome denen von Covid-19…

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Brustkrebs-Diagnostik

Neues System soll KI-Diagnose erklärbar machen

Forschende der Charité – Universitätsmedizin Berlin und der TU Berlin haben ein neues Analyse-System für die Brustkrebsdiagnostik anhand von Gewebeschnitten entwickelt, das Künstliche Intelligenz (KI) nutzt. Zwei Weiterentwicklungen machen das System einzigartig: Zum einen integriert es erstmals morphologische, molekulare und histologische Daten in einer Auswertung. Zum zweiten liefert es…

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Mögliche Ursache für Demenz

Herzprobleme machen auch dem Gehirn zu schaffen

Herzprobleme haben eine gestörte Genaktivität in der Gedächtniszentrale des Gehirns zur Folge, woraus sich kognitive Einbußen entwickeln. Forschende des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE), der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) und des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) kommen zu dieser Einschätzung auf der Grundlage von Laborstudien. Sie…

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Gefahr im Erbgut

"Stumme" Mutationen: nicht so harmlos wie gedacht

So genannte stumme Mutationen haben keine Auswirkung auf die Zusammensetzung eines Proteins. Sie gelten daher nicht als krebsfördernd. Doch Wissenschaftler vom Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK), Partnerstandort Essen, beschreiben nun bei einem Fall von Nierenkrebs eine bislang übersehene Mutation mit großer Auswirkung auf die Prognose. Synonyme oder auch…

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Genregulation in der DNA entschlüsselt

KI knackt Rätsel genetischer Codes

Mit Hilfe künstlicher Intelligenz (KI) ist es einem deutsch-amerikanischen Wissenschaftsteam gelungen, komplexe Anweisungen der Genregulation in der DNA zu entschlüsseln. Sie trainierten ihr neuronales Netzwerk mit hochauflösenden Protein-DNA-Bindungsdaten. Mit Hilfe von Modellinterpretationstechniken gelang es ihnen, die relevanten DNA-Sequenzmuster aufzudecken. Die Ergebnisse liefern ein…

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Impfungen und Therapien bei Krebs

Chronische Infektionen ebnen Viren den Weg

Weit verbreitet ist mittlerweile die Erkenntnis, dass Rauchen, Übergewicht und Fehlernährung Krebs auslösen können. Weniger bekannt ist hingegen, dass auch Pathogene ein Krebsrisikofaktor sind. Prof. Dr. Ralf Bartenschlager stellte im Rahmen der DKFZ-Jahrespressekonferenz die wichtigsten Infektionserreger vor sowie neue Verfahren, die Hoffnung auf künftige Impfungen und neue Therapien machen.

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Bösartiger Krebs im Kindesalter

Neuroblastom: Forscher bringen Tumorzellen auf Kollisionskurs

Mit zwei marktverfügbaren Hemmstoffen lässt sich bei Neuroblastomen der Zellzyklus der Krebszellen an einer Schlüsselstelle so stören, dass die Tumorzellen sterben. Neuroblastome sind bösartige solide Tumoren, die vor allem im frühen Kindesalter auftreten. Sie entstehen aus entarteten unreifen Zellen des sympathischen Nervensystems. Ein Anhaltspunkt, mit dem sich die Bösartigkeit des…

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Epigenetik

Forscher entdecken neue Ursache für Gen-Defekte

Ein internationales Forschungsteam hat eine seltene genetische Erkrankung entdeckt, die sich in schweren Fehlbildungen der Gliedmaßen äußert. Wie Forschende der Charité – Universitätsmedizin Berlin und des Max-Planck-Instituts für molekulare Genetik in der Fachzeitschrift Nature beschreiben, liegt der Krankheit ein epigenetischer Mechanismus zugrunde, an dem Teile des Erbguts mit bis dato…

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Paul-Ehrlich-Institut

Forscher finden Ursache für altersbedingte trockene Makuladegeneration

Die altersbedingte trockene Makuladegeneration (AMD) ist eine Augenerkrankung, die zum Verlust des Sehvermögens führt und an der ca. 7,4 Millionen Menschen in Deutschland leiden. Forschende des Paul-Ehrlich-Instituts haben in einem internationalen Forschungsverbund einen grundlegenden Mechanismus aufgeklärt, der über die Aktivierung im Genom vorhandener mobiler genetischer Elemente…

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Lymphozytose unter der Lupe

Der Entstehung von Blutkrebs auf der Spur

Eine Störung der Blutbildung – eine B-Zell-Lymphozytose – führt in einigen Fällen zu Blutkrebs. Doch die epigenetische Signaturen beider Erkrankungen gleichen sich und bilden sich sehr früh. Dies zeigte nun ein internationales Team mit Hilfe von Proben von Betroffenen. Chronische Leukämien beginnen häufig schleichend. Erst nach und nach breiten sich weiße Blutzellen oder ihre…

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Grundlage für bessere Therapien

Forscher erstellen hochdetaillierte Tumor-Profile

Forschende der Universitätsspitäler Zürich und Basel sowie der ETH Zürich, der Universität Zürich und der Pharmafirma Roche setzten sich zum Ziel, die Diagnose von Krebsleiden mit einer Vielzahl modernster molekularbiologischer Methoden zu verbessern.

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Analyseverfahren

Forscher optimieren Liquid Biopsy

Unter einer „Liquid Biopsy“ versteht man die Probeentnahme und Analyse von flüssigem Gewebe, hauptsächlich Blut, aber auch von Urin. Dieses Verfahren hat den Vorteil gegenüber einer Gewebeprobe aus festem Gewebe leicht und mit minimaler Belastung von Patienten durchführbar zu sein. Das Epigenetische Labor des Instituts für Transplantationsdiagnostik und Zelltherapeutika, geleitet von…

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Biomedizinische Forschung

Millionenförderung für German Biobank Node

Biobanken spielen eine wichtige Rolle für die biomedizinische Forschung: Sie stellen menschliche Bioproben in hoher und vergleichbarer Qualität sowie die zugehörigen Daten schnell zur Verfügung. An der Charité – Universitätsmedizin Berlin ist die Dachorganisation der deutschen Biobanken angesiedelt: der German Biobank Node (GBN). Seit der Gründung im Jahr 2017 ist unter seiner Ägide ein…

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Zweischneidiges Schwert

Immun-"Falle" erhöht Herzinfarktrisiko nach Infektionen

Nach einer Infektion erhöht sich das Risiko für einen Herzinfarkt bei Herz-Kreislauf-Patienten bis zu zwanzigmal. Beteiligt daran sind Zellen des Immunsystems, fanden Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) in einem Mausmodell heraus. Bestimmte Moleküle und Antikörper können die Immunzellen allerdings ausbremsen und somit Risikopatienten nach einer…

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Behandlung von AML-Blutkrebs

Leukämie: neue Erhaltungstherapie verlängert Überleben signifikant

Sie ist die häufigste Blutkrebsform bei Erwachsenen und äußerst schwer zu therapieren: die akute myeloische Leukämie (AML). Betroffene sprechen zwar oft auf die bisherigen Standardtherapien an, jedoch erleiden die meisten Patienten einen Rückfall ihrer Erkrankung. Wissenschaftler verschiedener Institutionen aus 23 Ländern – unter anderem der Ulmer Universitätsmedizin – haben nun mit…

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Darmkrebs im Visier

Forscher entdecken Achillesferse von Tumorzellen

Darmkrebsstammzellen haben einen wunden Punkt: das Enzym Mll1. Wird es blockiert, entstehen keine neuen Tumore im Körper. Dies hat nun ein MDC-Team um Walter Birchmeier in Nature Communications gezeigt. Seitdem in Deutschland die Darmspiegelung zur Krebsfrüherkennung eingeführt wurde, sank die Zahl der jährlichen Krebsdiagnosen im fortgeschrittenen Stadium. Denn Krebsvorstufen können nun…

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Innovative Behandlungs-Kombination

Sono-Ray: Krebstherapie mit Ultraschall und Bestrahlung

Wissenschaftler des Innovationszentrums für Computerassistierte Chirurgie (ICCAS) der Universität Leipzig und des Nationalen Zentrums für Strahlenforschung in der Onkologie (OncoRay) in Dresden haben aussichtsreiche Ergebnisse bei einer neuen Krebstherapie aus fokussiertem Ultraschall (FUS) und ionisierender Strahlung erzielt. Die Resultate der Forschungsgruppe um ICCAS-Direktor Prof. Dr.…

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Wachstum hemmender Wirkstoff

Neues Medikament hungert Krebszellen aus

Ein neu entwickelter Wirkstoff lässt Krebszellen aushungern, indem er ihre „Kraftwerke“ - die sogenannten Mitochondrien - angreift. Der neue Wirkstoff verhindert das Ablesen der genetischen Information der Mitochondrien. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Biologie des Alterns, des Stockholmer Karolinska Instituts und der Universität Göteborg berichten in ihrer in der…

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Kontrolle der Organfunktion erforscht

Die Rolle der Blutgefäße bei der Entstehung von Leberfibrose

Was genau sind die Prozesse, die aus einer gesunden Leber eine fibrotische Leber machen? Finden sich dort gegebenenfalls Ansatzpunkte für die Therapie von Lebererkrankungen? Um diese Fragen beantworten zu können, haben Wissenschaftler der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie der Universitätsmedizin Mannheim (UMM) die Rolle der Blutgefäße bei der Entstehung der Leberfibrose…

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Extraction

Molzym – SelectNA plus: Pathogen Enrichment & DNA Extraction

Highlights:SelectNA plus is Molzym’s unique platform for the ­automated enrichment and isolation of bacterial and fungal DNA from various specimens.Walk-away pathogen DNA isolationHuman DNA removal (MolYsis technology)Flexible extraction: 1 to 12 samplesSterile body fluids and tissue biopsiesInternal UV decontaminationDNA-free consumables & reagentsKits for the robot are the…

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Research Use Only (RUO)

Sarstedt – Low DNA Binding Micro Tubes

Highlights:As the trend towards decreasing sample volumes continues, it is increasingly important to minimize potential interaction between the analyte and tube.Our low protein and new low DNA binding micro tubes are specifically designed to meet the requirements in protein and DNA analytics while maximizing recovery rates.

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Bedeutung des Fachgebiets in der Corona-Krise

virtual.MEDICA präsentiert Spitzenthemen der Labormedizin

Wie können Diagnosen mit Hilfe topaktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse noch sicherer und schneller erfolgen? Und wie lassen sich eine Vielzahl von Informationen so verknüpfen und auswerten, dass sich daraus neue Therapieoptionen ergeben? Um diese und viele weitere Fragen geht es beim MEDICA LABMED FORUM, das in diesem Jahr pandemiebedingt digital und für registrierte Online-Besucher…

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Verbindung in rotem Fleisch

Darmkrebs: Forscher entschlüsseln Rolle von Häm-Eisen

Dass ein übermäßiger Verzehr von rotem Fleisch das Risiko erhöht, an Darmkrebs zu erkranken, ist bekannt. Die organische Verbindung „Häm-Eisen“ steht im Verdacht, für die krebsfördernde Wirkung verantwortlich zu sein. Einem Forscherteam der TU Kaiserslautern um Professor Jörg Fahrer ist es jetzt gelungen, die toxische Wirkung von Häm-Eisen in gesunden Darmzellen zu beschreiben. Dabei…

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Internationales Forschungsprojekt

Wissenschaftler entschlüsseln Erbgut maliger Lymphome

Ein gigantisches Projekt: 1300 Wissenschaftler aus 37 Ländern haben das Erbgut von 38 Krebsarten untersucht. Sie fanden heraus, dass sich in den Genen schon sehr früh erste Hinweise auf eine spätere Krebserkrankung finden. Das eröffnet neue Möglichkeiten für die Therapie. Auch Leipziger Wissenschaftler waren an der Untersuchung beteiligt, vor allem an der Analyse des DNA-Materials. Wir…

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Sofortdiagnostik

Das medizinische Potential der POCT-Messungen

Das Zentrallabor des Instituts für Klinische Chemie und Pathobiochemie am Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München unter der Leitung von Prof. Dr. Peter B. Luppa veranstaltete 2019 bereits das auch international angesehene „4. Münchner Point-of-Care-Testing Symposium“. Dr. Andreas Bietenbeck ist Leitender Oberarzt an diesem Institut, das sich seit vielen Jahren…

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Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme

Mit neuem Spektroskopie-Mikroskop ein einzelnes Nanoteilchen in Echtzeit beobachten

Wissenschaftler der Forschungsgruppe Mikro, Nano und Molekulare Systeme am Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme haben ein neuartiges Spektroskopie-Mikroskop entwickelt, mit dem sie ein einzelnes Nanoteilchen in Echtzeit beobachten können. So konnten sie erstmals die Händigkeit eines einzelnen, sich frei in Lösung bewegenden Nanoteilchens bestimmen.

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Mutationen auf der Spur

Forscher analysieren Blutproben von fast 750.000 Personen

Forscher der Université de Montréal haben ein internationales Konsortium ins Leben gerufen, um weltweit das Blut von hunderttausenden Menschen zu untersuchen. Mit diesem Projekt sollen Fragen dazu geklärt werden, wie hoch das Risiko von verschiedenen menschlichen Populationen ist, an einer Krankheit zu leiden.

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Neue Technologie

Gen-Markierungssystem zeigt die Entwicklung von Immunzellen

Aus Blutstammzellen geht das gesamte Spektrum unserer Blut- und Immunzellen hervor. Doch welche Gene beeinflussen die Entwicklung hin zu den verschiedenen Zelltypen? Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) stellen nun eine neue Technologie vor, die diese Frage beantworten soll. Ein genetisches Markierungssystem erlaubt parallel zu verfolgen, welchen Entwicklungsweg die Zellen…

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Atherosklerose-Risiko erforscht

Anfälligkeit für verkalkte Herzkranzgefäße ist vererbbar

Ein interdisziplinäres Forschungsteam der Medizinischen Fakultät am Universitätsklinikum Essen hat nachweisen können, dass nicht nur die Lebensweise eines Menschen für die Verkalkung von Herzkranzgefäßen verantwortlich ist. Auch Gen-Varianten des G-Protein-Signalweges sind es. Für ihre Erkenntnisse analysierten die Forschenden über 5 Jahre 3.108 zufällig ausgewählte Teilnehmende der…

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AIDS

HIV-1: Der Undercover-Agent

Forscher zeigen, dass das AIDS-Virus HIV-1 dank einer ausgeklügelten Vermehrungsstrategie nur minimale Aufmerksamkeit in infizierten Zellen erregt, so dass die Infektion zumindest in T-Zellen, die selbst Bestandteil des Immunsystems sind, weitgehend unbemerkt abläuft.

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Bildbasierte Krebsdiagnostik

KI erkennt genetische Veränderungen von Tumoren

Forscher der Uniklinik RWTH Aachen entwickelten in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), dem Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK) und dem Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg eine computerbasierte Methode, um Mutationen in bösartigen Tumoren, unter anderem bei Brust-, Lungen- und Darmkrebs, zu diagnostizieren. Die…

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Fortschreitende Spastik

Forscher sind neu entdecktem Nervendefekt auf der Spur

Unter der Leitung von Wissenschaftlern aus Jena, Tübingen und München konnte ein internationales Forscherteam Veränderungen im HPDL-Gen als Ursache für eine fortschreitende spastische Bewegungsstörung identifizieren. Bei 17 von der seltenen Krankheit Betroffenen reichten die Beeinträchtigungen von Auffälligkeiten des Gehirns von Geburt an, bis zu Bewegungsstörungen der Beine, die erst im…

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Translation und Transkription

Proteinbiosynthese: Neue Perspektiven für die Antibiotika-Forschung

Forscher der Universität Bayreuth und der Columbia University in New York berichten über wegweisende Erkenntnisse zur Proteinbiosynthese in Bakterien. Das kleine Protein NusG verknüpft zwei große molekulare Maschinen, die bei der Genexpression, der Herstellung bakterieller Proteine auf der Basis von Erbinformationen, zusammenwirken: die RNA-Polymerase und das Ribosom. Die molekulare Brücke…

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Trisomie-21-Früherkennung

Pränataldiagnostik: 10 Regeln für die erfolgreiche Anwendung von NIPT

Seit einigen Monaten ist der nichtinvasive molekularbiologische Bluttest (NIPT) zur Pränataldiagnostik auf Trisomien als Kassenleistung zugelassen. Der Test war insbesondere für die Früherkennung einer Trisomie 21 (Down-Syndrom) entwickelt worden. In der berufspolitischen Entscheidung bezüglich dieses Screeningtests wurden die Stellungnahmen und Einwände seitens der Pränataldiagnostiker…

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Software "Janggu"

KI bringt genomische Daten auf einen Nenner

Forscher des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC) haben eine neues Softwareanwendung entwickelt, mit der sich Deep Learning für Genomik-Studien optimal und einfach nutzen lässt: Janggu stellen die Forschenden nun erstmals im Journal Nature Communications vor.

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Werkzeug zur Risikoermittlung

­Prostatakrebs: Prognostische Biomarker identifiziert

Unter Leitung des Fraunhofer-Instituts für Zelltherapie und Immunologie IZI in Leipzig sowie der Klinik und Poliklinik für Urologie der Technischen Universität Dresden gelang es einem Forscherteam, prognostische Biomarker für das Prostatakarzinom zu identifizieren. Die Gensignatur gibt Aufschluss über das Risiko des Patienten, nach erfolgter Prostataentfernung an dem Tumor zu versterben. Sie…

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Nach Herzinfarkt

KI entschlüsselt Gencode für Herzreparatur mit Stammzellen

Ein Forscherteam aus Deutschland und Japan hat einen neuen hochspezifischen Genexpressionscode entdeckt, der die Stammzellantwort für die Herzreparatur nach einem Infarkt steuert. Die Forscher nutzten dabei neue Algorithmen der künstlichen Intelligenz. Stammzellen werden seit 2001 zur Therapie von Herzinfarktpatienten mit Bypass-Operation angewendet und führen dauerhaft zu Verbesserungen der…

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Schadens-Segregation

Warum Mutationen im Tumorgenom so komplex sind

Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) sowie von den Universitäten Cambridge und Edinburgh haben die molekulare Evolution von Tumoren nach der Einwirkung erbgutschädigender Chemikalien durchgespielt. Dabei entdeckten sie, dass die von der Chemikalie ausgelösten Defekte an einzelnen DNA-Bausteinen nicht sofort repariert, sondern über mehrere Runden der Zellteilung…

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Theodor-Frerichs-Preis

Auszeichnung für zwei Arbeiten aus dem Bereich der Tumorgenetik

Meist sind es mehrere Mutationen im Zell-Erbgut, die der Entstehung einer Krebszelle vorausgehen. Besonders häufig entstehen solche genetischen Veränderungen, wenn die Reparaturmechanismen der DNA defekt sind – sie tragen normalerweise dafür Sorge, dass Fehler beim Kopieren des Erbguts, die etwa durch Bestrahlung oder durch Gifte auftreten, sofort korrigiert werden. Zwei Forschungsarbeiten,…

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Forscher finden Genvarianten

Schwerer Verlauf von COVID-19: Welche Rolle spielt die Blutgruppe?

Warum erkranken manche Menschen schwer an COVID-19, während andere kaum Symptome zeigen? Eine Antwort darauf könnte in ihren unterschiedlichen Blutgruppen liegen. Wissenschaftler des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) und der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) haben in Zusammenarbeit mit einer Arbeitsgruppe aus Norwegen in der weltweit ersten großangelegten…

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Neuer Behandlungsansatz

Netzhautdegeneration: Gentherapie rettet Sehvermögen

Makuladegeneration ist einer der Hauptgründe für Sehschwäche im Alter, weltweit leiden fast 200 Millionen Menschen daran. Die Erkrankung betrifft die Photorezeptoren in der Netzhaut, die ihre Empfindlichkeit gegenüber Licht verlieren. Das kann zu einer Beeinträchtigung des Sehvermögens oder sogar zur völligen Erblindung führen. Im Rahmen einer internationalen Kooperation haben…

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Krebsforschung

Mit Lymphknoten-Analyse auf Metastasen-Jagd

Was macht eine Tumorzelle zu einer mörderischen Zelle? Das Fraunhofer-Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin ITEM erforscht die Mechanismen der Metastasen-Bildung und sucht Ansätze für neue Therapien im Kampf gegen Krebs. Unter anderem hat das Forscherteam des Fraunhofer ITEM eine Methode entwickelt, mit der sich komplette Lymphknoten analysieren lassen.

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Organoide

'Mini-Därme' spüren Schwachstellen von Darmkrebs auf

Darmkrebs zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass es große Unterschiede zwischen den Tumoren einzelner Patienten gibt – auf genetischer Ebene und daher auch beim Ansprechen auf die Therapie. Forscher des Deutschen Konsortiums für Translationale Krebsforschung (DKTK) haben eine Methode entwickelt, um diese Unterschiede besser identifizieren zu können.

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Infektiös

Forscher klonen Coronavirus im Labor

Forschende der Virologie und Veterinärbakteriologie der Universität Bern haben das neue Coronavirus (SARS-CoV-2) geklont. Diese synthetischen Klone werden nun von Forschergruppen weltweit eingesetzt, um Corona-Proben zu testen, antivirale Medikamente zu finden, und möglichst rasch Impfstoffe zu entwickeln. Die in Bern entwickelte Methode kann zukünftig auch für die Bekämpfung anderer…

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COVID-Nachweis an Flughäfen und in Kliniken

Biosensor soll Coronavirus an Orten mit vielen Menschen aufspüren

Einem Team von Forschern der Empa, der ETH Zürich und des Universitätsspitals Zürich ist es gelungen, einen neuartigen Sensor zum Nachweis des neuen Coronavirus zu entwickeln. Er könnte künftig eingesetzt werden, um die Virenkonzentration in der Umwelt zu bestimmen – beispielsweise an Orten, an denen sich viele Menschen aufhalten oder in Lüftungssystemen von Spitälern. Gewöhnlich…

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Mikroben programmieren Genaktivität um

Der verblüffende Einfluss unserer Darmflora

Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und von der Hebrew University in Jerusalem zeigten bei Mäusen: Darmbakterien programmieren in Zellen der Darmschleimhaut die Aktivität des Erbguts um und nehmen damit erheblichen Einfluss auf die Entwicklung des gesunden Darms. Eine experimentell hervorgerufene akute Darmentzündung führte in den Schleimhautzellen der keimbesiedelten…

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Tumormutationslast als Biomarker

Wissenschaftler fühlen sechs Gentests für Krebs auf den Zahn

Die Menge an erworbenen Veränderungen im Erbgut im Tumorgewebe, die sogenannte Mutationslast, wird von Medizinern zunehmend als Biomarker genutzt, um vorhersagen zu können, welche Patienten von einer Immuntherapie profitieren könnten. Auf dem Markt gibt es inzwischen verschiedene Tests, die durch Analyse mehrerer hundert Gene Rückschlüsse auf diese Mutationslast zulassen. Heidelberger…

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Im Labor

Seltene Erkrankungen: Diagnostik und Digitalisierung sind essenziell

"Für Menschen mit seltenen Erkrankungen (SE) leistet moderne Labordiagnostik einzigartige Arbeit", sagt der Geschäftsführer des Verbandes der Diagnostica-Industrie (VDGH), Dr. Martin Walger, anlässlich des Internationalen Tages der Seltenen Erkrankungen am 29. Februar. "Sie gibt Patienten langgesuchte Antworten und zunehmend auch eine Chance auf adäquate medizinische…

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Immunologie

So werden T-Zellen zu 'Heilern' gemacht

Regulatorische T-Zellen regulieren eigentlich die Funktion von anderen Immunzellen. So sorgen sie dafür, dass Immunantworten kontrolliert ablaufen und es zu keiner unerwünschten Immunantwort kommt. Ein Teil dieser Zellen kann sich aber auch zu gewebeständigen regulatorischen T-Zellen spezialisieren, welche durch die Freisetzung von Substanzen zur Heilung verletzter Gewebe beitragen. Wo und wie…

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Unheilbare Muskelkrankheit

Gentherapie für Duchenne-Muskeldystrophie

Die Muskeldystrophie des Typs Duchenne (DMD) ist die häufigste muskuläre Erbkrankheit bei Kindern. Sie zwingt Betroffene oft schon vor dem zwölften Lebensjahr in den Rollstuhl und verringert die Lebenserwartung. Forscher der Technischen Universität München (TUM), der Ludwig-Maximilians Universität (LMU) und des Helmholtz Zentrums München haben eine Gentherapie entwickelt, die an DMD…

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Tumorzellen unter der Lupe

Aggressiver Krebs: neuer Mechanismus entdeckt

Wissenschaftler des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden im Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen Dresden (NCT/UCC) haben gemeinsam mit einem internationalen Forscherteam in Laborversuchen einen bislang unbekannten Überlebensmechanismus im Zellkern besonders aggressiver Tumorzellen entschlüsselt. Eine wichtige Rolle hierbei spielt das proteinspaltende Enzym Caspase 8, das sich…

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CT innovativ

Integrierte Diagnostik: Der Mensch im Isozentrum

Diagnostik besteht heute nicht mehr allein aus Radiologie, Labormedizin oder Pathologie, sondern findet als enge interdisziplinäre Zusammenarbeit statt, für die sich der Begriff „integrierte Diagnostik“ herausgeschält hat. Für den Patienten, um den es ja letztendlich geht, ist es bedeutungslos, zu welchen Fächern jene Methoden gehören, mit denen seine Erkrankung untersucht und beurteilt…

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Genetische Risikomarker

Brustkrebs: neue Karte zeigt Risiken im Erbgut

Zahlreiche genomweite Assoziationsstudien (GWAS) haben in den letzten Jahren in 150 verschiedenen Regionen des menschlichen Erbguts Varianten entdeckt, die mit einem erhöhten Brustkrebsrisiko assoziiert sind. Doch die konkret verantwortlichen Gene und Genvarianten waren bisher weitgehend unbekannt. Ein internationales Konsortium unter Federführung von Wissenschaftlern der Universität…

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KI-Diagnostik

Lernen wie ein Mensch, kombinieren wie eine Maschine

Künstliche Intelligenz (KI) ist im allgemeinen Sprachgebrauch eine Decke mit ziemlich viel Platz darunter: Vom Schachcomputer bis hin zu Robotern, die die Menschheit wahlweise retten, unterwerfen oder gleich ganz ersetzen, ist alles dabei – und längst nicht alles, das KI genannt wird, ist es auch. Was also ist eigentlich Intelligenz und kann man sie überhaupt synthetisieren?

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Grundlagenforschung

Programmierbare "Nester" für Stammzellen

Aus der Erbsubstanz DNA, kleinsten Silica-Partikeln und Kohlenstoff-Nanoröhren haben Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) neue programmierbare Materialien entwickelt. Diese Nanokompositmaterialien lassen sich für verschiedene Anwendungen maßschneidern und so programmieren, dass sie schnell und schonend abgebaut werden können. Für medizinische Anwendungen können sie…

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Embryonale Tumoren analysiert

ETMR: Aggressive Hirntumoren besser verstehen

Wissenschaftler des Hopp-Kindertumorzentrums Heidelberg (KiTZ) und des Deutschen Krebskonsortiums (DKTK) präsentieren die bisher umfangreichsten Analysen an einer Gruppe besonders aggressiv wachsender Hirntumoren bei Kindern in der Fachzeitschrift „Nature". Sie helfen, die Entwicklung dieser Krebsart besser zu verstehen und geben Hinweise auf neue Therapieoptionen. ETMR („Embryonale…

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KI entschlüsselt Darmkrebs

Deep Learning erkennt molekulare Krebs-Muster

Eine Plattform für künstliche Intelligenz, die am MDC entwickelt wurde, kann genomische Daten extrem schnell analysieren. Sie filtert wesentliche Muster heraus, um Darmkrebs zu klassifizieren und die Entwicklung von Wirkstoffen zu verbessern. Einige Darmkrebs-Arten müssen demnach neu geordnet werden. Ein neuer Deep-Learning-Algorithmus kann verschiedene Arten von genomischen Daten, die aus…

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Neue Einblicke

Die "dunkle Materie" des Genoms

DNA-Sequenzwiederholungen können zu Krankheiten führen, lassen sich aber kaum untersuchen. Ein Verfahren von Forschenden des Max-Planck-Instituts für molekulare Genetik ermöglicht erstmals einen detaillierten Blick auf diesen zuvor unzugänglichen Bereich des Genoms. Dazu kombiniert es Nanopore-Sequenzierung, Stammzelltechnologie und CRISPR-Cas. Das Verfahren könnte die Diagnostik von…

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Systemimmunologie

Forscher entdecken Super-Antikörper für universelle Impfstoffe

Jedes Jahr im Herbst werden neue Impfstoffe gegen Grippe nötig, da die Viren ständig ihre Bestandteile ändern, auf die unser Immunschutz anspricht. Ziel der Medizin sind daher universelle Impfstoffe, die stabilere Teile der Viren nutzen. Diese neue Generation von breit neutralisierenden Antikörpern ist besonders wichtig für die Kontrolle lebensbedrohlicher viraler Infektionen wie Influenza,…

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Forschung zu Immunzellen im Blut

Individuelles Brustkrebsrisiko früher vorhersagen

Brustkrebs ist die häufigste Krebsart bei Frauen – und stellt Experten vor immer neue Rätsel. Ungeklärt ist beispielsweise immer noch, wie diese Tumorart genau entsteht. Forscher aus Heidelberg gehen nun der Vermutung nach, dass eine veränderte Zusammensetzung von Immunzellen im Blut eine wichtige Rolle dabei spielt. Wenn sich dieser Verdacht bestätigt, könnten sie Frauen mit erhöhtem…

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Klinische Anwendung pharmakogenetischer Informationen:

GIMS.pharma unterstützt personalisierte Medikamententherapie

Arzneimittel haben nicht bei allen Patienten die gleiche Wirkung. Da viele Faktoren das Ansprechen auf Medikamente beeinflussen, müssen Ärzte ein für jede Person geeignetes Medikament auswählen und die Dosis sorgfältig anpassen. Was viele nicht wissen und daher bei einer Medikamententherapie häufig nicht berücksichtigt wird: auch Varianten der DNA - also genetisch bedingte Veränderungen…

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Feinfühliger Riese

Magnet-Roboter macht Nanomedizin so präzise wie noch nie

Ein Roboter-Riese in der Welt der Nanomedizin: Der steht nun in der Sektion für Experimentelle Onkologie und Nanomedizin (SEON) der Hals-Nasen-Ohren-Klinik – Kopf- und Halschirurgie des Universitätsklinikums Erlangen. Zwei Tonnen wiegt der Roboter – trotzdem sind seine Bewegungen feinfühliger als die der menschlichen Hand. Er arbeitet halbautomatisch: „Programmieren und steuern müssen…

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KI gegen Krebs

Kopf-Hals-Tumoren: Maschinelles Lernen verbessert Diagnostik

Forschenden der Charité – Universitätsmedizin Berlin und des Deutschen Krebskonsortiums (DKTK) ist es gelungen, ein Problem der Diagnostik bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren zu lösen. Zusammen mit Wissenschaftlern der TU Berlin entwickelten sie mithilfe von künstlicher Intelligenz (KI) ein neues Verfahren, das anhand chemischer Veränderungen der DNA die Herkunft von entartetem Gewebe…

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Alphastrahler für die Tumortherapie

Eckert & Ziegler liefert Thorium-228 an Alpha Tau

Die Eckert & Ziegler AG hat mit Alpha Tau Medical eine mehrjährige Liefervereinbarung über Thorium-228 unterzeichnet. Das Radioisotop wird zur Herstellung von Alpha DaRT, einer innovativen Therapie für die Behandlung solider Tumore, verwendet. Alpha Tau Medical führt dazu mehrere internationale klinische Studien durch und erwartet bald eine Zulassung. „Wir freuen uns über diesen…

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Projekt in Estland

Gen-Analyse für alle Bürger

In Sachen Genetik gilt Estland als Vorreiter – zu Recht, wie das ambitionierte estnische Genomprojekt (Eesti Geenivaramu) zeigt. Dieses soll das Erbgut jedes Bürgers auf Erkrankungsrisiken überprüfen. Bei erkannter Gefährdung folgen Information, Prävention und gegebenenfalls Therapie. Mit-Initiator Dr. Jaanus Pikani spricht über Startschwierigkeiten des Projekts und dessen Potential.

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BAF-Mutationen

Krebs schon beim Wachstum ausbremsen

Jede fünfte menschliche Krebserkrankung weist Mutationen in einem Mitglied des BAF-Komplexes (BAF chromatin remodeling complex) auf. Die umfassende biochemische und epigenetische Charakterisierung der BAF-Mutationen liefert neue Ansätze für die Bekämpfung von durch diese verursachten Krebserkrankungen. Die Studie, die am CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen…

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Fitnesstest fürs Erbgut

Biologisches Alter des Menschen mithilfe von KI bestimmen

Im Laufe des Lebens verändert sich der Erbgutstrang eines jeden Menschen durch chemische Reaktionen und Ablagerungen von Molekülen. Das kann zu Krankheiten führen. Andererseits kann man daran auch das biologische Alter eines Menschen ablesen. Fraunhofer-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben jetzt im Projekt "DrugTarget" eine Methode entwickelt, mit der sich der Zustand des…

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Zielgerichtete Therapie

Kopf-Hals-Tumoren schonender behandeln

In Deutschland erkranken pro Jahr rund 17.000 Menschen an Krebs im Kopf- oder Halsbereich. Häufig ist eine Infektion mit dem Humanen Papillomvirus (HPV) die Ursache. In diesen Fällen schlägt zwar die gängige Strahlen- und Chemotherapie sehr gut an, doch diese Behandlung schädigt auch gesunde Zellen und hat daher erhebliche Nebenwirkungen. Forscher am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf…

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Wirksamkeitsstudie

Huntington: Meilenstein für potenzielles Medikament

Bisher ist die erbliche Huntington-Krankheit unheilbar: Betroffene fallen durch unwillkürliche Bewegungen und zunehmenden körperlichen sowie geistigen Verfall auf. Doch nun setzen von der Huntington-Krankheit betroffene Familien ihre Hoffnung in eine neue Therapie: Der Wirkstoff Ionis-HTT-Rx (RG6042) soll die Belastung des Gehirns durch die schadhaften Huntingtin-Genprodukte reduzieren.…

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Personalisierte Medizin

Genommedizin: Deutschland hinkt hinterher

Auf dem TMF-Workshop in Berlin diskutierten Experten aus der europäischen Forschung zum Thema „Genomic Medicine in Europe – Blueprints for Germany“. Mit Blick auf die fortschrittlichen und bereits im klinischen Alltag etablierten Modelle anderer Länder wurde deutlich, dass Deutschland in Sachen Genomgesamtsequenzierung noch eine Menge von seinen europäischen Nachbarn lernen kann.

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Gen-Sequenzierung

Das volle Potenzial in die Kliniken bringen

Bei der Sequenzierung der Erbinformation wurden in den letzten Jahren enorme Fortschritte erzielt. Die Bestimmung der Nukleotid-Abfolge in DNA-Molekülen kann immer schneller und zugleich akkurater durchgeführt werden. Auch ist es mittlerweile möglich, etwa in der Blutprobe eines Infizierten bakterielle DNA von der DNA des Wirtes zu unterscheiden, zu isolieren und anschließend zu sequenzieren.

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Chronische lymphatische Leukämie

CLL: Epigenetische Signale fördern Blutkrebs-Entstehung

Für die Entstehung der CLL, einer häufigen Form von Blutkrebs, sind neben DNA-Mutationen auch fehlerhafte epigenetische Signale verantwortlich. Diese legen sowohl in gesunden Zellen als auch in Krebszellen fest, welcher Teil der genetischen Informationen tatsächlich abgelesen wird. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) haben in einem nationalen Forschungsverbund die…

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Wichtiges Protein

Wie Chaperone die Krebsabwehr in Gang halten

Über Leben und Tod einer Zelle entscheidet das Anti-Tumor-Protein p53: Erkennt es Schäden im Erbgut, treibt es die Zelle in den Selbstmord. Eine neue Forschungsarbeit an der Technischen Universität München (TUM) zeigt, dass diese körpereigene Krebsabwehr nur funktioniert, wenn bestimmte Proteine, die Chaperone, dies zulassen.

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Mehr als ein Protein-Bauplan

RNA-Forschung liefert neue Ansätze für Krebsmedizin

Jahrzehnte lang galten RNA-Moleküle fast ausschließlich als mobile Erbgut-Abschriften in der Zelle. Dass die fadenförmigen Moleküle weit stärker in die zellulären Abläufe eingreifen als bislang gedacht, haben jetzt Wissenschaftler des Universitätsklinikums Freiburg und des Deutschen Krebsforschungszentrums mit einer neu entwickelten Methode gezeigt. Damit erfassten sie alle Proteine, die…

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Neurodegeneration

Chorea Huntington: Neue Studie gibt Anlass zur Hoffnung

Im New England Journal of Medicine wurde jetzt eine wegweisende Studie zur Therapie der Chorea Huntington publiziert. Bei dieser erblichen, neurodegenerativen Erkrankung entwickelt sich eine progrediente Bewegungsstörung mit unkoordinierten Muskelkontraktionen. Eine wirksame Therapie gibt es derzeit nicht. Nun konnte gezeigt werden, dass mit sogenannten Antisense-Oligonukleotiden das mutierte…

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Manisch-depressiv

20 neue Gene zur bipolaren Störung entdeckt

Die bisher größte genetische Studie zur bipolaren Störung mit 30.000 Patienten ermöglicht ein umfassenderes Verständnis der biologischen Grundlagen der Erkrankung. Eine internationale Forschungsgruppe mit Beteiligung der Universität Basel hat dazu 20 neue Gene entdeckt, wie sie im Fachjournal "Nature Genetics" berichtet. Erst himmelhoch jauchzend und dann wieder zu Tode betrübt…

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Proteinvariante entdeckt

Neue Erkenntnisse zur Entstehung und Therapie von Krebs

Onkologen an der Universität Tübingen und am Universitätsklinikum Tübingen haben im Rahmen eines von der Wilhelm Sander-Stiftung geförderten Forschungsprojektes eine neue Proteinvariante entdeckt, die bei der Entstehung von Krebs und dem Verlauf der Erkrankung eine wichtige Rolle spielt. Für Mediziner eröffnet diese Entdeckung die Chance auf neue Möglichkeiten in der Diagnostik und…

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Krebsforschung

CRISPR/Cas-Bibliotheken bieten neue Chancen

Die „CRISPR/Cas“-Technologie ermöglicht es, Gene gezielt auszuschalten, indem sie DNA an vorab festgelegten Stellen schneidet. Dazu versieht man das Cas-Enzym mit einer Art genetischer Postleitzahl. Mit einer ganzen Bibliothek solcher Postleitzahlen wäre es möglich, in einem einzigen Experiment viele Bereiche der Erbsubstanz parallel prüfen, um beispielsweise festzustellen, welche Gene…

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HIV und Hep C

Neue therapeutische Strategien zur Bekämpfung von Virus-Infektionen

Rund 1.000 junge und etablierte Wissenschaftler aus der ganzen Welt und aus allen Bereichen der Virologie werden vom 20. bis 23. März 2019 zur 29. Jahrestagung der Gesellschaft für Virologie e. V. (GfV, Society for Virology) in Düsseldorf erwartet. Bei der größten wissenschaftlichen Fachgesellschaft der Virologie in Europa werden aktuelle Erkenntnisse im Zusammenhang mit Viren und viralen…

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Multi-omics

Zellatlas der alternden Lunge

Mit zunehmendem Alter geht die Lungenfunktion zurück und die Anfälligkeit für Atemwegserkrankungen nimmt zu. Um diese Effekte im Detail zu verstehen, haben Forschende am Helmholtz Zentrum München, Partner im Deutschen Zentrum für Lungenforschung (DZL), den Alterungsprozess der Lunge auf Ebene einzelner Zellen untersucht und mit Hilfe künstlicher Intelligenz ausgewertet.

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Neurologie

Epilepsie: Dreiecksbeziehung im Gehirn

Wenn es im Gehirn zu einem epileptischen Anfall kommt, dann geraten die Nervenzellen aus ihrem gewohnten Takt und feuern in einem sehr schnellen Rhythmus. Ursache ist ein komplexes Zusammenspiel verschiedener Faktoren. Wissenschaftler der Universität Bonn haben nun die wichtige Rolle eines Beteiligten entdeckt: α2δ4 (alpha2delta4). Es handelt sich dabei um einen zentralen Player zwischen den…

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Knochenmark-Typisierung

Lolli lutschen, Leben retten

Erst Lolli, dann Typisierungs-Wattestäbchen: Pünktlich zum internationalen Kinderkrebstag 2019 präsentiert die Knochenmarkspenderzentrale Düsseldorf (KMSZ) am Universitätsklinikum Düsseldorf (UKD) einen besonderen Lolli. Ist er aufgelutscht, bleibt ein Wattestäbchen übrig, mit dem man sich schnell und einfach als potentieller Stammzellspender registrieren lassen kann und somit vielleicht…

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Sequenzierung

KI findet Fehler bei RNA-Analyse

Warum verhalten sich manche Zellen im menschlichen Körper nicht so, wie sie sollten, und bilden beispielsweise Krebsgeschwüre? Von der sogenannten Einzelzellanalyse versprechen Forscher sich Antworten. Bisher war diese Methode allerdings anfällig für Fehler. Ein Team der Technischen Universität München (TUM), des Helmholtz Zentrum München und des englischen Wellcome Sanger Institute hat…

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Hoffnung durch Otoferlin

Gentherapie lässt taube Mäuse wieder hören

Taubheit betrifft etwa eines von 1.000 neugeborenen Kindern und ist damit die häufigste angeborene Sinnesbeeinträchtigung. Über 140 verschiedene Gene sind derzeit bekannt, deren Defekte zu Hörminderung führen. In 75 Prozent der Fälle wird Taubheit rezessiv vererbt. Das bedeutet, es ist keine intakte Genkopie mehr vorhanden, die die Zellen als Bauplan für ein bestimmtes Protein benötigen.…

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Atherosklerose

Molekularer Schutz vor Gefäßverkalkung

Forscher haben ein Molekül gefunden, das vor Gefäßverkalkung (Atherosklerose) schützt. Entdeckt haben die Wissenschaftler diese protektiven Eigenschaften des Moleküls MALAT1 in Mäusen, denen das Gen für MALAT1 fehlte. Weitere Untersuchungen der Wissenschaftler Dr. Sebastian Cremer und Dr. Katharina Michalik aus der Arbeitsgruppe von Professor Stefanie Dimmeler am DZHK-Standort RheinMain…

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Forschung

Signalweg von Darmkrebs entschlüsselt

Eine anhaltende Entzündung des Darms ist ein bekannter Risikofaktor für Darmkrebs. Forscher des Medical College of Georgia haben jetzt erforscht, wie das Entstehen dieser häufigen und oft tödlichen Krebsart ermöglicht wird. Bleibt die Entzündung bestehen, kann sie zu einer Vielzahl anderer Erkrankungen beitragen. Die Bandbreite reicht dabei von Krebs bis zu Herz-Kreislauf-Leiden. Das Team…

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Tumortherapie

Protein UBQLN4 beeinflusst DNA-Reparatur

Die Arbeitsgruppe um Univ.-Prof. Dr. Christian Reinhardt, Klinik I für Innere Medizin, hat ein Protein identifiziert, das den Reparaturweg von DNA-Schäden maßgeblich beeinflusst und einen neuen Ansatzpunkt für eine zielgerichtete Tumortherapie ermöglicht.

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DNA unter der Lupe

Die Zukunft der Medikation liegt in der Datenanalyse

Medikamente sollen wirken – und das möglichst gezielt. Aber jeder menschliche Körper verarbeitet Medikamente anders. Wie das Startup BioVariance GmbH mithilfe genetischer Daten und einer neuen Software die Wirkung von Arzneimitteln optimiert. In den letzten Jahren hat sich der Fortschritt in der Genomanalyse, also dem Verfahren der Entschlüsselung des Erbguts, erheblich beschleunigt.…

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Schlauer Schutz

Was Grippekranke von Ameisen lernen können

Hat ein Mensch die Grippe, steckt er meist auch gleich seine Mitmenschen an. Ameisen verhalten sich in dieser Hinsicht pfiffiger, wie eine Studie des Institute of Science and Technology Austria (IST Austria) und der Universität Lausanne nun zeigt. Durch ihr Verhalten verhindern die Insekten, dass sich Krankheiten innerhalb ihrer Kolonie verbreiten oder sogar zur Gefahr für Königin und…

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Nützliche Bakterien

Der Magen hat eine Filterfunktion

Die Rolle des Magen für die Gesundheit des Magendarmtrakts gibt der Wissenschaft noch Rätsel auf: Die Zusammensetzung der Mikroorganismen im Magen schwankt sehr stark, über den Einfluss dieser Schwankungen auf den Darm konnte man bislang nur spekulieren. Jetzt hat ein Forschungsteam der Universität Hohenheim in Stuttgart gemeinsam mit der Medizinischen Universität Graz eine Methode…

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Neurowissenschaft

Mutation, die Autismus verursacht, macht Gehirn unflexibel

Etwa 1% der Patienten mit Autismus-Spektrum-Störung und geistiger Behinderung haben eine Mutation in einem Gen namens SETD5. Wissenschaftler haben nun entdeckt, was auf molekularer Ebene passiert, wenn das Gen bei Mäusen mutiert wird, und wie dies das Verhalten der Mäuse verändert. Das ist ein wichtiger Schritt um zu verstehen, wie Mutationen im SETD5-Gen kognitive Veränderungen bei…

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Tumorforschung

Nierenkrebs: Welche Rolle spielt das Erbgut?

Nierentumoren liegen in Deutschland an sechster Stelle der Krebsneuerkrankungen bei Männern, an elfter Stelle bei Frauen. Die Tumorart ist vor allem im fortgeschrittenen Stadium durch eine hohe Sterblichkeit und nur sehr begrenzte Therapiemöglichkeiten gekennzeichnet. Die genauen Mechanismen, wie Nierentumoren entstehen und voranschreiten, sind bisher nur unzureichend geklärt. Wissenschaftler…

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Epigenetik

Mit Sport gegen das Brustkrebs-Gen?

Wer Sport treibt und sich auch sonst viel körperlich bewegt, senkt sein Brustkrebs-Risiko. Auch die Methylierungsmuster der DNA spielen dabei eine Rolle, unklar ist bislang allerdings, in welchem Umfang. Jetzt haben sich Forscher genauer mit den epigenetischen Effekten von Sport & Co. befasst – und dabei erstaunliche Entdeckungen gemacht. Als DNA-Methylierung wird die chemische Kopplung…

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Forderung

Einheitliche Standards für epigenetische Daten gefordert

Der Zellkern ist so etwas wie die Schaltzentrale jeder Zelle. Jüngste Studien offenbaren immer mehr Informationen über seine Organisation und Dynamik. Allerdings stellen die rasanten Entwicklung der Methoden und die zunehmende Komplexität der Daten große Herausforderungen dar. Führende Wissenschaftler fordern daher einheitliche Standards für entsprechende Daten.

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Interdisziplinär

Infektionskrankheiten: Ein „altes“, immer neues Thema

Im Rahmen der MEDICA findet auch in diesem Jahr das Internationale Forum für Laboratoriums-Medizin statt, das von Prof. Georg Hoffmann, München, geleitet wird. In einem Schwerpunkt des Seminars werden die Infektionskrankheiten behandelt. Professor Dr. Dr. André Gessner, Medizinische Mikrobiologie und Hygiene, Universität Regensburg wird am 12. November einen Vortrag halten über „Das humane…

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Parkinson-Krankheit

Körpereigenes Protein könnte als Medikament gegen Parkinson wirken

Forscher haben das Protein Nurr1 so modifiziert, dass es von außen in Zellen eindringen kann. Eine Fehlfunktion des Proteins kann unter anderem eine Ursache der Parkinson-Krankheit sein. Nurr1 wird schon länger als möglicher Ansatzpunkt für die Parkinson-Therapie diskutiert, ist in seiner normalen Form aber nicht brauchbar, da es nicht in Zellen gelangen kann. Ein Team der Ruhr-Universität…

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Forschung

Gen-Reparatur: Schafft ein neuer Ansatz, woran CRISPR scheitert?

Der große Hype um die sogenannte "Genschere" CRISPR/Cas ist mittlerweile einer gewissen Ernüchterung gewichen, denn bei der praktischen Anwendung der DNA-Reparatur gibt es unerwartete Hürden. Forscher aus Heidelberg haben jetzt einen neuen Ansatz entdeckt, der diesen Makel beheben könnte. Für die Entwicklung dieser Lösung, die nicht nur in der Grundlagenforschung, sondern später…

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Aggressive Hirntumore

Epigenetische Analyse von Glioblastome ermöglicht gezieltere Behandlung

Glioblastome sind Hirntumore mit verheerender Prognose. Sie werden von vielfältigen Gendefekten ausgelöst, wodurch sie schwer behandelbar werden. Außerdem spielt die Epigenetik eine wesentliche und oft unterschätzte Rolle: Sie beeinflusst das Fortschreiten des Tumors unabhängig von der genetischen DNA-Sequenz. Wissenschaftler zeigen in einer neuen Studie, wie die epigenetische Analyse von…

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Gefälschte Ware

Brustimplantate: Tomaten-DNA gegen Produktpiraterie

Der Skandal um minderwertige Silikonimplantaten, mit denen 2010 ein französischer Hersteller handelte, zählt zu den Medizinskandalen, die auch heute noch vielen in Erinnerung sind. Forscher des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Polymerforschung IAP haben jetzt einen Weg gefunden, solche Machenschaften zu unterbinden. Die Hilfe im kampf gegen billige Plagiate kommt von unerwarteter Seite –…

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Onkologie

So treiben Forscher Krebszellen die Resistenzen aus

Wie Krebszellen sich nach einer Therapie selbst reparieren, haben Forscher unter der Co-Leitung der Universität Bern und des Niederländischen Krebsforschungszentrums (NKI) untersucht. Ihre neuen Erkenntnisse zu den Mechanismen der Krebstherapieresistenz tragen dazu bei, resistente Tumore effizienter zu bekämpfen. Dafür nahmen die Wissenschaftler den Schutzmechanismus der Zellen Stück für…

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Krebsforschung

Körpereigener Tumorblocker entdeckt

Wissenschaftler der Universitätsmedizin Mainz haben einen neuen Faktor der körpereigenen Immunabwehr identifiziert: MYPOP – ein bislang wenig bekanntes Protein. MYPOP unterdrückt die Bildung neuer viraler Bausteine und wirkt als Tumorsuppressor. Es verhindert die Teilung der Tumorzelle und tötet Krebszellen ab. Dies stellten die Mainzer Forscher im Rahmen von Untersuchungen zur Infektion…

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Welttag des Gehirns 2018

Wenn verdreckte Luft das Gehirn schädigt

Ein zunehmend wichtiges Thema steht im Zentrum des diesjährigen Welttag des Gehirns: Die Weltförderation für Neurologie (WFN) stellt den Awareness-Tag am 22. Juli 2018 unter das Motto "Saubere Luft für ein gesundes Gehirn" – denn vor allem in großen Städten nimmt die Gefahr stetig zu.

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Congenital diarrheal disorders

Seltene Erkrankung enthüllt unbekannten Mechanismus der Fettverdauung

Patienten mit CDDs (congenital diarrheal disorders), einer Gruppe seltener, weitgehend unerforschter Erbkrankheiten, leiden häufig bereits bei der Geburt an schweren, oft lebensbedrohlichem Durchfall. Wissenschaftler haben nun die molekularen Mechanismen der Erkrankungen erforscht. Dabei sind sie auf ein Protein gestoßen, das eine entscheidende Rolle in der Fettverdauung spielt.

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Ethik

Patienten über Zusatzbefunde informieren? Die Quadratur des Kreises

Bei einer genetischen Diagnostik finden Mediziner oft mehr über ihre Patienten heraus, als Sie eigentlich gesucht hatten – und landen damit in einer prekären Lage: Sollte ein Patient über Zusatzbefunde informiert werden – auch dann, wenn nicht klar ist, ob sie tatsächlich gefährlich werden können? Wir haben mit Prof. Dr. Jochen Taupitz, einem Spezialisten für Medizinrecht und –ethik…

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Onkologie

Seltene Genveränderungen machen Bauchspeicheldrüsenkrebs angreifbar

Die Entdeckung wachstumsfördernder Genfusionen in Tumoren der Bauchspeicheldrüse eröffnet neue Ansätze für zielgerichtete Therapien – wie Wissenschaftler des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) Dresden und des NCT Heidelberg zeigen konnten. Patienten, deren Tumor diese spezielle Veränderung zeigt, können vom Einsatz bestimmter Medikamente profitieren.

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Im Urin

Krebsdiagnostik: Pinkeln statt Piksen

Urin ist eine alltägliche Flüssigkeit, der die meisten Menschen wenig Aufmerksamkeit schenken und die sie als eher unangenehm empfinden. Anders geht es einer Gruppe von klinischen Forscherinnen und Forschern der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU), des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) und der Litauischen Universität für Gesundheitswissenschaften in Kaunas, die vom…

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Zukunftsperspektiven

Deutsche offen für Organe aus dem 3-D-Drucker

Organe aus dem 3-D-Drucker, der permanente Körperscan oder Nanobots zur Zellreperatur – viele Deutsche stehen diesen Zukunftsszenarien der Gesundheitsindustrie offen gegenüber, so das Ergebnis der internationalen Studie zum Zukunftsprojekt »Homo Digitalis« von BR, ARTE und dem Fraunhofer IAO. Über 22 000 Teilnehmende aus Deutschland und Frankreich hatten in einem Online-Test ihre Akzeptanz…

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Akute myeloische Leukämie

Die neue Achillesferse von Blutkrebs

Akute myeloische Leukämie ist eine aggressive Form von Blutkrebs, sie zählt zu den häufigsten Kinderkrebsarten. AML-Zellen tragen oft Mutation in einem bestimmten Gen, dessen Funktion von einem komplexen Netzwerk aus Protein-Interaktionen abhängt. Mit einer Kombination hochmoderner Analyseverfahren aus dem Bereich der Genomik und Proteomik ist es WissenschaftlerInnen des CeMM und des LBI CR…

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Musik für die Ewigkeit

Wissenschaftler bannen Massive Attack auf DNA

Mit an der ETH Zürich entwickelter Technologie wird zum ersten Mal die Tonspur eines ganzen Musikalbums in Form von genetischer Information gespeichert. Codiert auf DNA-Molekülen und in Glaskügelchen eingegossen, wird ein Album der Musikgruppe Massive Attack damit praktisch für die Ewigkeit erhalten bleiben. Die britische Band Massive Attack gilt als Pionier des Trip-Hop, eines atmosphärisch…

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Pharmaforschung

Künstliche Moleküle imitieren die DNA

Künstliche Moleküle können nicht nur die Strukturen ihres biologischen Modells nachahmen, sie können sogar ihre Funktionen übernehmen und ihnen Konkurrenz machen. Zu diesem Ergebnis kamen Forscher des CNRS, des Inserm und der Universität Bordeaux. Sie schufen eine künstliche Sequenz, die zum ersten Mal die Oberflächeneigenschaften der DNA nachahmt. Dieses künstliche Molekül ist in der…

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Neurologie

Dem Immungedächtnis des Gehirns auf der Spur

Entzündungsreaktionen können die Immunzellen des Gehirns langfristig verändern – die Zellen haben also ein „Immungedächtnis“. Dieses Immungedächtnis beeinflusst möglicherweise den Verlauf später auftretender neurologischer Erkrankungen und stellt somit einen bislang unbekannten Faktor dar, der den Schweregrad dieser Krankheiten beeinflussen könnte. Das berichten Wissenschaftler am…

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Biomimetische Chemie

So tricksen Forscher Viren mit Origami-DNA aus

Ivan Huc ahmt in seiner Forschung die Prinzipien der Natur nach, und das auf kleinster Ebene. Der Chemiker schafft mit seiner Arbeitsgruppe „Biomimetic Supramolecular Chemistry“ an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) künstliche Moleküle, die sich mithilfe einer Art Origami-Technik nach dem Abbild ihrer natürlichen Vorbilder formen lassen, Foldamere nennt er diese. Nun ist es…

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Internationale Kooperation

Mega-Studie landet 32 Treffer gegen Schlaganfall

Allein in Deutschland erleiden jedes Jahr 260.000 bis 280.000 Menschen einen Schlaganfall – also umgerechnet alle zwei bis drei Minuten. Forscher der LMU-Medizin haben gemeinsam mit einem internationalen Team Orte im Erbgut ermittelt, die an der Entstehung von Schlaganfall beteiligt sind. Aus dem Mammut-Projekt könnten neue Therapien erwachsen. Die neue Studie wurde angestoßen und im…

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Neues gegen Neurodegeneration

Lässt sich Alzheimer per Erbgut-Schalter aufhalten?

Durch das gezielte Ausschalten zweier Gene lässt sich das Fortschreiten der Alzheimer-Krankheit aufhalten und die kognitive Leistung verbessern. Das haben jetzt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Universitätsklinikums Freiburg bei Mäusen gezeigt, die Alzheimer-ähnliche Veränderungen des Gehirns aufwiesen. Die Forscher veränderten das Erbgut von Immun-Fresszellen im Gehirn, den…

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Blutbildende Stammzellen

'Dornröschen' hilft bei der Gentherapie

Bei der Gentherapie bestimmter Erbkrankheiten wird mithilfe bestimmter Transportvehikel, die auch als Genfähren oder Vektoren bezeichnet werden, das therapeutische Gen in die Zielzellen übertragen. Der Gentransfer in blutbildende Stammzellen, die sogenannten hämatopoetischen Stammzellen, wird erfolgreich in klinischen Prüfungen zur Behandlung verschiedener genetischer Erkrankungen erprobt,…

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Epigenetische Analyse

Dem Tumor den richtigen Namen geben

Damit Krebs des zentralen Nervensystems erfolgreich behandelt werden kann, ist es wichtig, die molekularen Eigenschaften der Tumoren genau zu kennen und den Tumoren damit „den richtigen Namen zu geben“. Zurzeit lassen sich über Gewebemerkmale rund 100 verschiedene Arten von ZNS-Tumoren unterscheiden, die ganz unterschiedlich auf Strahlen- und Chemotherapien ansprechen. Mitunter werden…

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Tumorproben-Screening

Molekulare "Landkarte" der Krebsarten im Kindesalter

Forschern unter der Leitung von Professor Stefan Pfister vom „Hopp-Kindertumorzentrum am NCT Heidelberg" (KiTZ) ist es gelungen, eine besonders detaillierte molekulare „Landkarte" kindlicher Krebserkrankungen zu zeichnen. In enger Zusammenarbeit mit dem Deutschen Krebskonsortium (DKTK) und der Gesellschaft für pädiatrische Onkologie und Hämatologie (GPOH) haben sie fast tausend…

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Gene

DNA-Schere kann auch RNA zerschneiden

Bakterien verfügen über ein Immunsystem namens CRISPR-Cas9, das fremde DNA eliminiert. Würzburger Forscher haben nun entdeckt, dass es auch RNA zerschneiden kann – ein Resultat mit potenziell weit reichenden Konsequenzen.

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Freie Sauerstoffradikale

Bösewichte mit guten Seiten

Zellalterung, Krebs, Parkinson und Alzheimer - mit freien Sauerstoffradikalen werden meist Krankheiten in Verbindung gebracht. Die Moleküle scheinen jedoch auch positive Aufgaben zu besitzen: Bei Rückenmarksverletzungen spielen sie eine unerlässliche Rolle im Heilungsprozess. Das berichtet ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Professor Dr. Simone Di Giovanni vom…

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Krebs-Forschung

Was Klon-Krebse uns über Tumore verraten können

Ein Flusskrebs, der sich von alleine im Aquarium fortpflanzte, verblüffte vor einigen Jahren Tierhalter und Wissenschaftler. Erklären ließ sich dies nur durch das Phänomen der Jungfernzeugung, der Parthenogenese. Nun zeigte eine Genomsequenzierung und Vergleiche zwischen einzelnen Tieren, dass tatsächlich alle Exemplare von einer einzigen Mutter abstammen. Der Marmorkrebs-Klon bildet eine…

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Organtransplantation

DNA verrät, ob die neue Niere angenommen wird

Eine neue Studie hat jene Gene, die am besten den langfristigen Erfolg einer Nierentransplantation vorhersagen, auf einen kurzen DNA-Abschnitt eingeengt. Forscher unter der Leitung des National Institute for Health Research Biomedical Research Centre bei der Guy's and St Thomas' NHS Foundation Trust unter Beteiligung des King's College London haben dafür Transplantationsdaten aus ganz…

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Amyotrophe Lateralsklerose

Neuer Krankheitsmechanismus bei ALS entdeckt

Das Dresdner Forschungsteam um Prof. Dr. Dr. Andreas Hermann aus dem Bereich Neurodegenerative Erkrankungen der Klinik für Neurologie am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus hat in grundlagenwissenschaftlichen Arbeiten an menschlichen Nervenzellen von Patienten mit der Erkrankung Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) einen neuen Krankheitsmechanismus entdeckt. Die Arbeitsgruppe zeigt, dass…

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Therapiemonitoring

Wettlauf: Liquid Biopsy versus Radiomics

Die Entwicklung neuer Verfahren für präzises Therapiemonitoring in der Onkologie nimmt Fahrt auf. Die sogenannte Liquid Biopsy (Flüssigbiopsie) ist eines davon. Dank dieser neuen Labortechnik kann anhand einer Blutprobe nichtinvasiv freie Tumor-DNA identifiziert, charakterisiert und überwacht werden. Die Liquid Biopsy hat das Potenzial, die onkologische Diagnostik zu revolutionieren – und…

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Bioinformatik

Vater, Mutter, Kind: Gensequenzen beider Elternteile berechnet

Bei der Analyse des menschlichen Genoms blieben Forscher bisher eine Antwort schuldig: Sie konnten nicht sagen, wie sich die beiden von Mutter und Vater vererbten Varianten eines Gens unterscheiden. Dabei erhöht diese Information die Wahrscheinlichkeit, bestimmte Krankheiten erfolgreich zu behandeln. Die so genannte dritte Generation von Sequenzierungstechnologien macht dies nun möglich. Eines…

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Böse Burger

Fast Food macht Immunsystem langfristig aggressiver

Auf eine fett- und kalorienreiche Kost reagiert das Immunsystem ähnlich wie auf eine bakterielle Infektion. Das zeigt eine aktuelle Studie unter Federführung der Universität Bonn. Besonders beunruhigend: Ungesundes Essen scheint die Körperabwehr langfristig aggressiver zu machen. Auch lange nach Umstellung auf gesunde Kost kommt es daher schneller zu Entzündungen. Diese fördern direkt die…

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Neue Studie

Gene bestimmen Gewicht entscheidend mit

Nicht nur Ernährung und körperliche Aktivität, sondern auch die Gene bestimmen, wie leicht Menschen ab- oder zunehmen, wie Forscher der Icahn School of Medicine at Mount Sinai bestätigen. Zusammen mit Experten anderer Institutionen des Konsortiums Genetic Investigation of Anthropometric Traits (GIANT) konnten 13 Gene identifiziert werden, die über Varianten verfügen, die mit dem BMI in…

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Krebsforschung

Einfluss der Chromosomen-Anzahl auf den Zellzyklus

Der ägyptische Biologe Dr. Yahya Galal hat von der Alexander von Humboldt-Stiftung ein Georg Forster-Forschungsstipendium für Postdoktoranden erhalten. Im Rahmen dessen ist er zwei Jahre zu Gast an der Technischen Universität Kaiserslautern (TUK). Er beschäftigt sich damit, wie eine veränderte Anzahl von Chromosomen, auf denen die Erbinformationen enthalten sind, den Zellzyklus beeinflusst.…

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Schalter in der DNA

Pol II: Wie ein Enzym die Abschrift unserer Gene reguliert

Ein Wissenschaftlerteam des Helmholtz Zentrums München hat gemeinsamen mit Kollegen der Ludwig-Maximilians-Universität München und einer Forschergruppe der Universität Montpellier, Frankreich, die Strukturen der RNA Polymerase II identifiziert, die für die Termination der Transkription (das Beenden der Abschrift eines Genabschnittes) benötigt werden. Die hierzu durchgeführte genetische…

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Muster im Blutserum

Brustkrebs: Neuer Marker schafft frühere Diagnose

Ein neuer Marker ermöglicht die Diagnose von Brustkrebs bis zu einem Jahr früher als bestehende Verfahren. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher in einer neuen Studie unter der Leitung des University College London. Mit EFC#93 weist eine Region der DNA bei Brustkrebs-Proben abweichende Methylierungsmuster auf. Wesentlich dabei ist, dass diese Muster im Blutserum vorhanden sind, bevor der Krebs in…

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Carolacton

Natürliches Antibiotikum mit Potenzial als Krebsmedikament

Der Naturstoff Carolacton wird von im Boden lebenden Mikroorganismen gebildet und hat antibiotische Eigenschaften. Forscher am Helmholtz-Institut für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS) und am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) fanden jetzt heraus, dass der bakterielle Wirkstoff ein Schlüsselenzym des Folsäurestoffwechsels hemmt. Dieser Stoffwechselweg kommt in den meisten…

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Krankheitserreger erkennen

Vollautomatisierter Virusnachweis in der Blutspende

Blut spenden kann Leben retten – allerdings nur, wenn das Blut keine gefährlichen Krankheitserreger enthält. In den Blutspendezentren werden daher alle Spenden auf eine Vielzahl von Viren untersucht, darunter HIV und Hepatitis. Ein ziemlicher Aufwand: »Die Mitarbeiter im Labor müssen täglich tausende von Proben testen. Hier kann Automatisierungstechnik Zeit und Kosten sparen«, erklärt…

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Molekulardiagnostik

Siemens Healthineers übernimmt Fast Track Diagnostics

Siemens Healthineers hat eine Vereinbarung zur Übernahme des in Luxemburg ansässigen Unternehmens Fast Track Diagnostics (FTD) unterzeichnet. FTD bietet weltweit Test für die Labordiagnostik an, die im Gegensatz zur reinen klinischen Untersuchung die Unterscheidung zwischen viralen, bakteriellen und anderen Infektionen mit einem einzigen Test ermöglichen. Mit der Integration der FTD-Produkte…

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Neurodegeneration

Schützende Genvariante bei Alzheimer identifiziert

Wissenschaftler der Bringham Young University haben eine seltene Genvariante entdeckt, die Personen mit einem hohen Erkrankungsrisiko gegen Alzheimer schützen kann. Dabei handelt es sich um ältere Menschen, die über bekannte genetische Risikofaktoren verfügen und trotzdem nie erkrankt sind. Die leitenden Forscher Perry Ridge und John Kauwe hoffen, dass die in "Genome Medicine"…

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Neue Erkenntnisse

Genetischen Einflüssen bei Gehirnkrankheiten auf der Spur

Forschende der Universitäten Basel, Bonn und Köln legen einen systematischen Katalog von bestimmten variablen Stellen im Genom vor, welche die Genaktivität im menschlichen Hippocampus beeinflussen, wie sie in der Fachzeitschrift «Nature Communications» berichten. Zur Entstehung vieler multifaktorieller Krankheiten tragen individuelle Unterschiede der Genregulation bei. Daher wird versucht,…

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Messe für Labortechnik, Analytik und Biotechnologie

50 Jahre analytica - Ein Blick zurück und nach vorne

Im Jahr 1968 umrundete eine bemannte Raumkapsel erstmals den Mond, führte Deutschland die Mehrwertsteuer ein und revoltierte die Jugend weltweit gegen die herrschenden Verhältnisse. Auch die Analytikbranche befand sich im Aufbruch: Im April 1968 feierte die analytica ihre Premiere in München, damals noch unter dem Titel „ANALYTICA – Internationale Fachausstellung für biochemische…

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Trim-Away

Neues Werkzeug für gezielten Proteinabbau

An fast allen wichtigen Prozessen in unserem Körper sind Proteine beteiligt, und Störungen ihrer Funktion verursachen Krankheiten. Um zu verstehen, wie einzelne Proteine arbeiten, entfernen Forscher sie aus einer Zelle und analysieren die Effekte. Bisher gab es dafür prinzipiell zwei Methoden: die Genschere CRISPR/Cas und die RNA-Interferenz, die auf Ebene von DNA und RNA wirken. Ihr Einfluss…

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Herzensangelegenheit

Erstmals menschliches Herzproteom entschlüsselt

Ein gesundes Herz schlägt ungefähr zwei Milliarden Mal im Leben. Dafür sorgen mehr als 10.000 Proteine. Welche und wie viele einzelne Proteine in welchen Zelltypen vorhanden sind, haben jetzt Forscherinnen und Forscher des Max-Planck-Instituts für Biochemie (MPIB) und des Deutschen Herzzentrums München an der Technischen Universität München (TUM) erfasst. Sie haben den ersten Herzatlas des…

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Forschung

Protein Ape1 beeinflusst Brust- und Eierstockkrebs

Das Protein Ape1 ist wesentlich an der Regulierung der für die Resistenz verantwortlichen Gene und der Entwicklung von Tumoren beteiligt. Zu diesem Schluss kommen Forscher des zum Nationalen Forschungsrat CNR gehörenden Istituto per il Sistema Produzione Animale in Ambiente Mediterraneo. Diese hatten eine Studie zur Widerstandsfähigkeit von Krebszellen gegen Chemo- und Strahlentherapien…

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Proteinverklumpungen

Zellulärer Stromausfall

Ein gemeinsames Merkmal neurodegenerativer Erkrankungen sind Proteinablagerungen in den Nervenzellen. Wie Wissenschaftler jetzt berichten, produzieren auch gesunde Zellen kontinuierlich verklumpungsanfällige Proteine. Grund dafür sind reaktive Sauerstoffspezies, die bei der zellulären Energiegewinnung entstehen. Werden die fehlerhaften Proteine nicht rasch abgebaut, reichern sich…

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Chemotherapie

Wie «Schläferzellen» in Krebstumoren zerstört werden können

Trotz erfolgreicher Chemotherapie wachsen in vielen metastasierten Krebsarten verstreute Tumore wieder zurück. Wie ein Forschungsteam unter der Leitung der Universität Bern nun herausgefunden hat, liegt das an vereinzelten Krebszellen, welche wegen einer Ruhephase die Chemotherapie überleben. Wenn diese «Schläferzellen» jedoch spezifische Defekte aufweisen, können sie vernichtet werden.…

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Früherkennung

65 neue genetische Risikomarker für Brustkrebs entdeckt

Manche Familien sind häufiger von Brustkrebs betroffen als andere. Dies kann bislang nur teilweise durch genetische Risikomarker erklärt werden. In einem weltweiten Verbund haben Forscher nun 65 weitere Erbgutvarianten identifiziert, die zum Brustkrebsrisiko beitragen. Die Studie, an der auch Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum und dem Universitätsklinikum Heidelberg beteiligt…

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Resistente Bewohner

Test findet richtiges Antibiotikum in nur 30 Minuten

In nur 30 Minuten können Mediziner des California Institute of Technology mit einem neuartigen Test herausfinden, ob ein Patient von Bakterien befallen ist, die gegen ein bestimmtes Antibiotikum resistent sind. Bisher ist es üblich, auf Verdacht ein Präparat zu verabreichen. Wenn es nicht hilft, bekommt der Patient ein stärkeres. Ein solcher Prozess des Trial-and-Error kann Tage…

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Neurodegenerative Erkrankungen

Ein detaillierter Blick auf das "Unkraut" im Gehirn

Neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer, Parkinson und Huntington verursachen Proteinablagerungen in den Nervenzellen der Betroffenen - diese wuchern dort wie Unkraut. Ob diese Ablagerungen schädlich sind und wie der Körper damit umgeht, damit haben sich nun Forscher des Max-Planck-Instituts mithilfe einer neuen Technik befasst.

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Molekulare Krebsdiagnostik

Agilent Technologies und Agendia unterzeichnen Vereinbarung

Agilent Technologies, Inc. (NYSE: A) und Agendia, Inc. gaben gemeinsam die Unterzeichnung einer Vereinbarung bekannt. Sie intensivieren ihre Geschäftsbeziehung durch die Entwicklung einer RNASeq-Version der Agendia-Tests MammaPrint und BluePrint. Das beschleunigt die Entwicklung von Tests zur einfacheren Bewertung des Metastasierungsrisikos bei Frauen mit Brustkrebs im Frühstadium.

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Biobanken

Zufallsbefunde: Weder zufällig noch unerwartet

Biobanken sind Sammlungen von Proben menschlicher Körpersubstanzen (z.B. Gewebe, Zellen, DNA, Proteine, Blut oder andere Körperflüssigkeiten), verbunden mit Daten und Informationen über die Spender. Biobanken eignen sich gut für großangelegte Populationsstudien, um beispielsweise die Entstehung bestimmter Krankheiten besser zu verstehen und um Vorbeugung, Früherkennung und Behandlung zu…

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Makrophagen

Hefe-Köder löst Alarm gegen Krebszellen aus

Pharmazeuten und Molekularbiologen der Universität des Saarlandes ist es gelungen, Immunzellen, so genannte Makrophagen, dazu zu bringen, dass sie Alarm schlagen und die körpereigene Abwehr auf Krebszellen-Jagd schicken. Dabei benutzen die Forscher um Professor Alexandra K. Kiemer und Dr. Frank Breinig für den Menschen unbedenkliche Hefe als Köder: Sie verstecken in den Hefezellen genetische…

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Natürlicher Schutz

Babys werden mit gedrosseltem Immunsystem geboren

Das Immunsystem von Säuglingen arbeitet augenscheinlich im ersten Jahr nach der Geburt absichtlich auf Sparflamme. Das zeigt eine Studie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) sowie der Universitäten Bonn und Münster. Dadurch verhindert die Natur vermutlich, dass die Immunabwehr nach der Geburt zu stark auf Bakterien und Fremdstoffe außerhalb des Mutterleibs reagiert.

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Plenartag

Medizinprodukte: Mehr Sicherheit, bessere Rückverfolgbarkeit

Am Mittwoch hat das Parlament verschärfte Überwachungs- und Bescheinigungsverfahren gebilligt, damit medizinische Implantate wie beispielsweise Hüftersatz oder Brustimplantate den Vorschriften vollständig entsprechen und eine bessere Rückverfolgbarkeit gewährleistet wird. Die Abgeordneten verabschiedeten ebenfalls eine Verschärfung der Informationspflicht und der ethischen Anforderungen…

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DNA

Erbgutmarkierung sagt Sterblichkeit voraus

Methylmarkierungen am Erbgut regulieren die Aktivität unserer Gene und haben damit großen Einfluss auf Gesundheit und Krankheit. Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum und vom Krebsregister des Saarlands zeigten nun: Ein abweichender Methylierungsstatus an nur zehn bestimmten Positionen des Erbguts kann eine um bis zu siebenfach erhöhte Sterblichkeit anzeigen. Besonders…

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Rauchen

Auch geringer Tabakkonsum erhöht Krebsrisiko

Schon eine niedrige Dosis des im Tabakrauch enthaltenen Umweltgiftes Benzpyren schädigt die DNA. Wie Wissenschaftler des Instituts für Toxikologie an der Universitätsmedizin Mainz nun erstmalig nachgewiesen haben, können sich die geschädigten Zellen jedoch an diesen Schaden anpassen. Allerdings geht diese Anpassung mit einem erhöhten Mutationsrisiko der Zellen einher.

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Rückenmarksforschung

Warum wir Links- oder Rechtshänder sind

Ob Menschen Rechts- oder Linkshänder werden, bestimmt nicht das Gehirn, sondern das Rückenmark. Diese Schlussfolgerung legen Ergebnisse eines Teams um Privatdozent Dr. Sebastian Ocklenburg, Judith Schmitz und Prof. Dr. Dr. h. c. Onur Güntürkün nahe. Die Biopsychologen der Ruhr-Universität Bochum wiesen mit Kollegen aus den Niederlanden und Südafrika nach, dass die Genaktivität im…

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Biomarker

Der Mann aus dem Eis: Forscher beweisen die Stabilität von genetischen Markern

Biomarker sind biologische Merkmale, die Ärzten oder Forschern Hinweise auf den Gesundheitszustand oder Erkrankungen eines Patienten geben können. Große Hoffnungen setzen Wissenschaftler auf einen neuen Typ von Biomarkern, sogenannte microRNAs. Diese kurzen Ribonukleinsäure-Moleküle zeichnen sich durch eine sehr hohe Stabilität aus. Forscher der Universität des Saarlandes, der Universität…

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Brustkrebs & MRT

Ein Plädoyer für Brustkrebs-Screening mit MRT

Die Brustkrebsfrüherkennung erfolgt klassischerweise in Form einer Mammographie oder eines Ultraschalls. Mit verkürzten Protokollen könnten jedoch mehr Frauen im MRT untersucht und bei positiven Befunden entsprechend früher behandelt werden, erklärt die renommierte Forscherin Dr. Elizabeth Morris während des diesjährigen internationalen MR-Symposiums in Garmisch.

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Ökonomisierung

DGHO Frühjahrstagung 2017: Wann ist wirtschaftlicher Druck sinnvoll?

Können Ärztinnen und Ärzte im Behandlungsalltag stets ausschließlich entlang medizinischer Maximen agieren und entsprechend dem Patientenwohl entscheiden? Inwieweit wird die ärztliche Entscheidung von ökonomischen Faktoren beeinflusst? Diese Fragen werden unter dem Schlagwort „Ökonomisierung der Medizin“ zunehmend intensiv und emotional diskutiert. Dabei wird unter Ökonomisierung in…

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Krebsforschung

Krebsdiagnose aus dem Blut – Fakt oder Fiktion?

Kann eine einfache Blutprobe die invasive Entnahme von Tumorgewebe ersetzen? Können wenige Milliliter Blut sogar Mammographie und Darmspiegelung überflüssig machen? Was ist dran am Krebstest aus dem Blut, der Liquid Biopsy? Anlässlich des Weltkrebstags am 4. Februar informieren Experten aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) über den aktuellen Stand der Forschung: Was ist heute…

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Blutvergiftung

Schneller Nachweis sepsiserregender Pilze

Im Rahmen des Forschungsprojekts ImSpec entwickelten Forscher des Leibniz-Instituts für Photonische Technologien Jena (Leibniz-IPHT), Intensivmediziner des Universitätsklinikums Jena (UKJ/CSCC) und Partner aus der Industrie eine Nachweismethode mit der krankheitserregende Pilze zukünftig schneller und zuverlässiger identifiziert werden können. Integriert in ein neues optisches Analysesystem…

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Big Data

Automatisierung hilft Radiologen, macht sie nicht obsolet

Die Milliarden an medizinischen Befunden und radiologischen Bildern, die weltweit jährlich erstellt werden, sind in Qualität, Detailgenauigkeit und Struktur ebenso so unterschiedlich wie die Situationen, in denen sie entstehen. Trotz gegenteiliger Annahmen liegen medizinische Daten in vielen Einrichtungen oft nur in unstrukturierter Form vor, was die Effizienz der Gesundheitssysteme erheblich…

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Biobank

Erkenntnisse aus dem Eis

Der Schlüssel zur Aufklärung von Ursachen und Mechanismen aktueller und zukünftiger Krankheiten ruht in Eis. Nicht im ewigen sondern in Biobanken weltweit bei konstant minus 80 oder minus 160 Grad. Eine der modernsten Biobanken Europas ist die „Interdisciplinary Bank of Biomaterials and Data Würzburg“ (ibdw). Seit 2013 werden die am Universitätsklinikum Würzburg gewonnen Biomaterialien…

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Ein folgenschwerer "Seitensprung" unter Molekülen

Ein Team um Chemikerin Leticia González an der Universität Wien beschäftigt sich schon länger mit dem Effekt von Sonnenlicht auf unterschiedliche Moleküle. In einer neuen Studie konnten sie nun den Mechanismus aufklären, der häufig zu Schäden an der DNA führt, dem Träger unserer Erbinformation. Dieser Schaden entsteht, wenn die in der DNA enthaltenen Molekülbausteine UV-Strahlung…

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Früherkennung

Bauchspeicheldrüsenkrebs: Das Blut zum Sprechen bringen

Wissenschaftler der Ulmer Universitätsklinik für Innere Medizin I haben erstmals genetisches Material von entarteten Zellen im Blut nachgewiesen, dass die Entstehung einer bestimmten Art von Bauchspeicheldrüsenkrebs ankündigen kann. Dies könnte ein erster Schritt dazu sein, mit Hilfe einer Blutuntersuchung in Zukunft frühe Formen oder mögliche Vorformen dieser häufigen Art von zystischen…

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Genregulation

Schalter in Zelle unterstützt Umprogrammierung der Genexpression

Biochemiker der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg haben eine wegweisende Entdeckung gemacht, die eine bislang kaum erforschte Ebene der Genregulation in den Fokus rückt. Das Forscherteam um Prof. Georg Stoecklin entdeckte einen Schalter, über den die Zelle quasi die gesamte Boten-RNA (mRNA) innerhalb kürzester Zeit eliminieren kann. mRNAs sind die Abschriften von…

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Strahlungstherapie

Laser-beschleunigte Protonen zur Krebstherapie

Die Bestrahlung mit Protonen gilt als sehr wirksame und gleichzeitig schonende Methode der Krebsbehandlung. Ein interdisziplinäres Team von Physikern und Mediziner aus Düsseldorf, Essen und Braunschweig haben nun die grundsätzliche Eignung von Laser-beschleunigten Protonen für die Krebstherapie untersucht. Sie berichten, dass diese noch geeigneter sein können als Protonen aus klassischen…

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DTC-Tests

Wildwuchs eindämmen

Wenn Lifestyle-Test sich als heilkundliche Verfahren präsentieren, birgt dies eine Reihe von Gefahren: Medizinische, rechtliche und Datenschutz-Aspekte werden nicht ausreichend berücksichtigt. Privatdozent Dr. Matthias Orth, Ärztlicher Direktor des Instituts für Laboratoriumsmedizin am Marienhospital Stuttgart, beschäftigt sich in seinem Vortrag auf dem Kongress „The Benefits and…

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Liquid Biopsy

Krebsspuren im Blut spiegeln Therapieerfolg

Die Liquid Biopsy (flüssige Biopsie) ist möglicherweise eine vielversprechende Methode zur frühen Therapiekontrolle bei Lungenkrebspatienten. Dies zeigen die Ergebnisse einer wissenschaftlichen Kooperation zwischen dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ), dem Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) und der Thoraxklinik Heidelberg. Die Forscher verknüpften die Befunde der Liquid…

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Historie

Dem Erreger der Justinianischen Pest auf der Spur

Aus einem bereits vor 50 Jahren in Süddeutschland geborgenen Skelett ist es nun erstmals gelungen, das Genom des Erregers der Justinianischen Pest vollständig zu rekonstruieren. Das Forschungsteam um Johannes Krause und Michal Feldman vom Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte in Jena sowie Michaela Harbeck von der Staatssammlung für Anthropologie und Paläoanatomie in München, hat…

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„Labormedizin verbindet“

Kontroverse Diskussionen auf dem 13. DGKL

Mit erwarteten 800 Fachteilnehmern und 400 Partnern aus der Industrie ist der Deutsche Kongress der Laboratoriumsmedizin (DKLM) die größte medizinische Fortbildung im Bereich der in-vitro-Diagnostik im deutschsprachigen Raum. Zum zweiten Mal wird der Kongress vom 28. bis 30. September in Mannheim in diesem Jahr gemeinsam mit dem Dachverband für Technologen/innen und Analytiker/innen in der…

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Zellkommunikation

Genforschung eröffnet neue Optionen im Kampf gegen Krebs

Wenn die Kommunikation zwischen Zellen gestört ist, kann das für den Menschen fatal werden: Es drohen etliche Krankheiten, nicht zuletzt auch Krebs. Bei der Zellkommunikation spielt der sogenannte Notch Signalweg eine entscheidende Rolle. Nun haben Wissenschaftler der Universitäten Hohenheim und Cincinnati die Struktur eines daran beteiligten Proteinkomplexes entschlüsselt. Die Kenntnisse…

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Molekulare Störenfriede

Wie Proteine Kommunikation zwischen Bakterien verhindern

Schleimig sind sie, doch für Mikroorganismen eine geradezu gemütliche Umgebung: Biofilme. Vor äußeren Einflüssen geschützt, können Bakterien dort ungestört wachsen und Krankheiten auslösen. Wissenschaftlerinnen der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) erforschen, wie bereits die Entstehung von Biofilmen verhindert werden kann. Darauf basierend könnten Alternativen zu…

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Mikroskopie

Ein toxischer Verwandlungskünstler

Molekularbiologen der Universität Bern haben einen Mechanismus entdeckt, der es einem von Bakterien produzierten tödlichen Toxin ermöglicht, in menschliche Zellen einzudringen und diese zu zerstören. Ihre Erkenntnisse können dazu beitragen, Gegenmittel zu solchen Giften zu entwickeln.

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Erreger

Doppelschlag gegen Bakterien und Viren

Eine neuartige Substanzklasse wirkt sowohl gegen den AIDS-Erreger HIV als auch gegen antibiotikaresistente MRSA-Bakterien. Diese beiden Krankheitserreger treten häufig gemeinsam auf. Künftig – so die Hoffnung der Entdecker – könnten sie mit einem einzigen Medikament bekämpft werden. Wissenschaftler des Helmholtz-Instituts für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS) haben sogenannte…

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Helicobacter pylori

Ein „Chamäleon“ im Magen

Das Magenkrebs auslösende Bakterium Helicobacter pylori kann sich so genau an den Menschen anpassen, dass es so individuell wird wie ein menschlicher Fingerabdruck: Wie kein anderes Bakterium variiert es dazu im Laufe der Infektion seine Gene. Nun haben Wissenschaftler der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) in Zusammenarbeit mit dem Statistikexperten Dr. Xavier Didelot vom Imperial College…

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Die Blitzabwehr der Bakterien

Bringen Bakterien in den Körper eines Menschen oder eines Tieres ein, werden sie vom Immunsystem als fremd erkannt. Daraufhin versuchen die Immunzellen, diese Fremdkörper zu beseitigen. Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig haben nun gemeinsam mit Kollegen der Universität Umeå in Schweden herausgefunden, wie es Bakterien der Gattung Yersinia…

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Leberkrebs

Forscher enthüllen die Verbindung zu Leberkrankheiten

Leberkrebs nimmt weltweit zu – Ausgangspunkt sind in Asien und Afrika Leberinfektionen wie die Hepatitis B und C, in Europa zusätzlich auch Alkoholkonsum und Überernährung, die zu Leberzirrhose und Fettleber führen: Mediziner sehen mit Sorge, dass immer mehr Menschen nach solchen Erkrankungen auch Leberkrebs bekommen. Dringend nötig sind daher Strategien, die Risikopatienten mit…

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DNA

Zwischen den Genen lesen

Unsere Gene entscheiden über vieles in unserem Leben – wie wir aussehen, welche Begabungen wir haben oder welche Krankheiten wir entwickeln. Lange Zeit als „Müll“ abgetan, weiß man inzwischen, dass auch DNA-Bereiche zwischen den Genen wichtige Funktionen haben. Sie sind Sitz eines komplexen Steuerungswerks mit Tausenden von molekularen Schaltern, die die Aktivität unserer Gene…

Magersucht - Es liegt in den Genen

Sehr abgemagert sind Personen, die an der Essstörung Anorexia nervosa (AN) leiden. In der akuten Phase können sie kein normales Körpergewicht halten; sind sie geheilt, werden sie selten übergewichtig. Erste Gene, die diese Erkrankung begünstigen und gleichzeitig das Körpergewicht regeln, hat eine neue Studie gefunden, an der Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät der Universität…

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Systemmedizin

„IT ist eine Ressource wie Wasser oder Strom!“

Systemmedizin, also die Implementierung von Systembiologie in medizinische Konzepte, Forschung und klinische Praxis, macht sich vor allem den technischen Fortschritt in der Informationstechnologie zu nutze. Die damit einhergehenden neuen Möglichkeiten, Daten zu nutzen, beeinflussen Medizin und Gesellschaft, glaubt Prof. Dr. Heyo Kroemer, Dekan der Medizinischen Fakultät,…

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Spätfolge

Epigenetisches Merkmal warnt vor Strahlenfibrose

Strahlenfibrose ist eine häufige Spätfolge von Strahlentherapien. Bei Brustkrebspatientinnen identifizierten Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum und dem Universitätsklinikum Mannheim ein epigenetisches Muster, das je nach Ausprägung auf ein gesteigertes Fibroserisiko hinweist. Das epigenetische Merkmal könnte in Zukunft bereits vor dem Start einer Strahlentherapie als…

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Hitzeschockproteine

Im Krisenfall HSF1

Ein Unfall oder ein Wohnungsbrand ‒ im Notfall rufen wir die Polizei und Feuerwehr. Eine Einsatzzentrale koordiniert schnelle Hilfe. Auch in den Zellen unseres Körpers gibt es Krisenhelfer, die sogenannten Hitzeschockproteine. Sie kommen bei zellulärem Stress wie erhöhter Temperatur, UV-Strahlung, oder auch bei Krebs zum Einsatz. Hitzeschockproteine helfen anderen Proteinen ihre funktionelle…

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Fluoreszenzmikroskopie

Mikroskopie: Neun auf einen Streich

Fortschritt für die biomedizinische Bildgebung: Im Biozentrum der Uni Würzburg wurde die Fluoreszenzmikroskopie so weiterentwickelt, dass sich jetzt bis zu neun verschiedene Zellstrukturen gleichzeitig markieren und abbilden lassen.

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Genvariante fördert unkontrollierte Zellteilung

Die Augen von Mama und der Tumor von Papa? Krebs beruht auf genetischen Defekten, von denen manche vererbt werden können. Die Genvariante rs351855 findet sich etwa bei jedem zweiten Krebspatienten. Ein Team um Axel Ullrich vom Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried konnte die Genvariante vor gut zehn Jahren identifizieren und jetzt zeigen, dass dadurch eine sonst verborgene…

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Angewandte Chemie

Auf dem Weg zum künstlichen Muskel

In unseren Muskeln findet eine kollektive Bewegung „biomolekularer Motoren“ statt, um die makroskopische Bewegung zu erzeugen. Diesen Vorgang nachzuahmen, ist schon lange ein Ziel für Wissenschaft und Technik. Französische Wissenschaftler sind diese Ziel nun ein gutes Stück näher gekommen. In der Zeitschrift Angewandte Chemie stellen sie einen Ansatz für einen künstlichen Muskel vor,…

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Genomanalyse

Wie der Blick in die eigenen Gene das Leben von Grund auf verändert

„Heute können wir auf viele genetische Informationen zugreifen, die bisher nicht zur Verfügung standen. Diese halten für den Einzelnen Handlungsoptionen für ein gesunderes Leben oder zur Prävention von Krankheiten bereit“, weiß Dr. Theodor Dingermann aus erster Hand. Denn der Seniorprofessor von der Goethe-Universität in Frankfurt am Main hat sein eigenes Genom entschlüsseln lassen.…

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DKTK

Therapieansatz gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs

Bauchspeicheldrüsenkrebs ist eine der aggressivsten und am schwierigsten zu behandelnden Tumorarten. Vor allem bei fortgeschrittenen Tumoren sind neue Konzepte nötig, um die hohe Therapieresistenz dieser Tumore zu durchbrechen. DKTK-Forscher um Prof. Dr. Jens Siveke am Münchner Klinikum Rechts der Isar haben in Zusammenarbeit mit einem Team der Stanford Universität eine neue…

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Kongress

Zahl der Demenz-Kranken steigt jährlich um 7,7 Millionen

Demenzerkrankungen gehören zu den großen Herausforderungen für die moderne Neurologie. WHO-Schätzungen zufolge leben weltweit 47,5 Millionen Menschen mit einer Demenzerkrankung. „Alle vier Sekunden tritt ein neuer Fall auf, jährlich wächst die Zahl der Betroffenen laut WHO um 7,7 Millionen Menschen“, sagte Roger Rosenberg, Professor für Neurologie und und Direktor des…

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Mammographie ergänzen

Brustkrebs: Bluttest soll Früherkennung verbessern

Tumore in der Brust könnten vielleicht bald früher, zuverlässiger und schonender erkannt werden als bisher – mit nur wenigen Blutstropfen. Wissenschaftler aus Aachen arbeiten derzeit an einem Test, der zukünftig die Mammographie ergänzen und die Brustkrebs-Früherkennung verbessern könnte. Die Deutsche Krebshilfe fördert das Aachener Projekt mit rund 335.000 Euro.

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Krebs-Diagnostik im Blut

„Liquid Biopsy schon bald Standard“

Tumordiagnostik anhand von Blutproben ist ein rasant wachsendes Forschungsfeld. Nun veranstaltet das Universitätsklinikum Freiburg am 29. Oktober 2015 von 8:30 Uhr bis 18:00 Uhr im Historischen Kaufhaus in Freiburg den ersten Kongress in Deutschland zum Thema „Tumor Liquid Biopsy“. Über 200 Ärzte und Forscher, unter anderem aus Deutschland, Frankreich und den USA, diskutieren über neue…

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Trinkerleber

Nicht jeder Alkoholiker entwickelt Leberzirrhose

Nicht jeder starke Trinker entwickelt eine Leberzirrhose. Warum manche Menschen die lebensbedrohliche Erkrankung eher bekommen als andere, hat ein Forscherteam nun in einer großen Genom-Studie herausgefunden. Demnach hängt das individuelle Risiko unter anderem davon ab, welche Varianten dreier Gene ein Mensch im Erbgut trägt. Wie Experten der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie,…

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Forschung

Lymphdrüsenkrebs: Erbgut-Markierungen bestimmen Aggressivität

Wissenschaftler aus Heidelberg, Leipzig, Kiel und Essen haben in Lymphdrüsenkrebs die so genannte „epigenetische“ Steuerung der Genaktivität durch chemische Markierungen des Erbguts untersucht. Dafür verglichen sie die DNA-Methylierungsmuster des kompletten Erbguts von 22 Krebsfällen mit dem von gesundem Kontrollgewebe der jeweiligen Patienten. Die Forscher zeigten, dass bei…

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Entdeckung von DNA-Sequenzen

Emmanuelle Charpentier erhält Otto-Warburg-Medaille 2016

Die Gewinnerin der Otto-Warburg-Medaille 2016 steht fest: Die französische Mikrobiologin Emmanuelle Charpentier wird am 1. April kommenden Jahres die renommierte Auszeichnung erhalten. Damit ehren die Gesellschaft für Biochemie und Molekularbiologie (GBM) und ihre Partner Elsevier und Biochimica et Biophysica Acta (BBA) die Wissenschaftlerin für ihre Entwicklung einer Methode, mit der sich…

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Resistenzen

Dem Krebs immer einen Schritt voraus

Resistenzbildungen gegen Medikamente gehören zu den größten Herausforderungen bei der Behandlung von Krebs. Ein Team von Wissenschaftlern am Forschungsinstitut für Molekulare Pathologie (IMP) und bei Boehringer Ingelheim in Wien konnte Mechanismen aufklären, die Krebszellen immun gegen eine neue vielversprechende Art von Krebsmedikamenten machen. Ihre Erkenntnisse, die in NATURE…

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Biotechnica

Einzelmoleküldetektionsmaschine zur Nukleinsäure-Analytik

Fraunhofer FIT präsentiert auf der BIOTECHNICA vom 6.-8. Oktober 2015 eine Einzelmoleküldetektionsmaschine zur Messung ultrakleiner Nukleinsäure-Mengen. Das System dient zur Identifikation von Biomarkern, die als diagnostische Indikatoren eine Erkrankung frühzeitig anzeigen oder den Verlauf einer Therapie prognostizieren können. Zudem wird die Bildanalyse-Software ZETA demonstriert, die in…

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Sequenzierungsmethode

Momentaufnahme des Immunsystems

Das Immunsystem jedes einzelnen Menschen kann bis zu mehrere hunderttausend verschiedene T-Zellen umfassen, die sich anhand ihrer Rezeptoren voneinander unterscheiden. Diese enorme Diversität ist die Basis einer schlagkräftigen Immunabwehr. Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum und dem Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg entwickelten eine…

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Erbgut

Mit endogenen Viren gegen den Krebs

Das menschliche Erbgut besteht aus einer Vielzahl von Genen. Darunter befinden sich auch Fremdgene: So wurden im Laufe der Evolution Gene von Viren integriert, von denen die meisten aber inaktiv sind. Werden sie jedoch aktiviert, können sie das menschliche Immunsystem stimulieren – und so bei der Behandlung gegen Krebs helfen. Das haben Wissenschaftler der Friedrich-Alexander-Universität…

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Tumordiagnostik

Molekularer Spion gegen Krebs

Erstmals konnten Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) gemeinsam mit Kollegen der Universität Zürich und der Ruhr-Universität Bochum eine neue Methode für die Tumordiagnose erfolgreich unter realitätsnahen Bedingungen testen. Bei dem Verfahren wird zunächst ein Antikörper als „Spion“ vorausgeschickt, der die erkrankten Zellen aufspürt und an ihnen bindet.…

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Eingriff ins Erbgut

Gen-Verlust durch andere Gene ausgleichen

Neue Methoden zur Veränderung des Erbguts sind derzeit in aller Munde: Mit der CRISPR/Cas-Methode beispielsweise können Wissenschaftler Teile des genetischen Codes eines Gens ausschneiden und es dadurch ausschalten. Daneben gibt es auch Wege, die Übersetzung von Genen in Proteine zu verhindern. Beide Herangehensweisen verhindern die Bildung eines bestimmten Proteins und sollten vergleichbare…

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Forschung

Lymphsystem: Entscheidendes Protein identifiziert

Das Lymphsystem ist wesentlich für die Immunabwehr. Die Lymphgefäße durchziehen den ganzen Körper und transportieren die Lymphflüssigkeit, die die Lymphozyten enthält. Wenn Lymphgefäße und –klappen nicht richtig funktionieren, führt das zu schwerwiegenden Erkrankungen. Ein Team um Dr. Johanna Liebl und Professor Stefan Zahler vom Lehrstuhl für Pharmazeutische Biologie von Professor…

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Ursache für akutes Leberversagen bei Kleinkindern entdeckt

Akutes Leberversagen ist bei Kleinkindern eine seltene, aber lebensgefährliche Erkrankung.Wissenschaftler einer internationalen Kooperation unter Federführung der Technischen Universität München (TUM), des Helmholtz Zentrums München und des Universitätsklinikums Heidelberg haben jetzt durch eine genomweite Sequenzanalyse Mutationen in einem bestimmten Gen entdeckt, die mit dem Auftreten der…

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Individuelle Strahlentherapie

Biologie des Tumors entscheidet über Behandlungserfolg

Trotz der hohen Präzision der heutigen Bestrahlungsgeräte sind die Behandlungsergebnisse nicht bei allen Patienten gleich. Den Grund sehen die Strahlentherapeuten und Strahlenbiologen in unterschiedlichen biologischen Eigenschaften der Tumore. Deren Erforschung soll künftig eine individuelle Strahlentherapie ermöglichen.

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Personlisierte Krebsmedizin

Metastasierungen und effektive Diagnostik

Bei der Diagnose und effektiven Bekämpfung bösartiger Tumoren arbeiten Pathologen, behandelnde Mediziner und technische Assistentinnen und Assistenten eng zusammen. Dieses Zusammenspiel und der Austausch darüber stehen ebenso im Zentrum der 99. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Pathologie e.V. (DGP) und 29. Tagung der Deutschen Gesellschaft für Zytologie wie modernste diagnostische…

Krebs anders behandeln

Grundlagenforschung und Klinik eng verzahnen

Etwa eine halbe Million neudiagnostizierte Krebspatienten erwarten Forscher für das Jahr 2014 allein in Deutschland. Rund die Hälfte der Betroffenen wird an ihrer Erkrankung versterben. Um die Prävention, Diagnostik aber auch Therapie für die Patienten zu verbessern, müssen sich die beteiligten Fachgebiete in der Krebsforschung bestmöglich vernetzen, so die Deutsche Gesellschaft für Innere…

Tumor

Gradmesser für Bösartigkeit von Prostatakrebs entdeckt

Ein Protein, das die epigenetischen Merkmale der Tumorzellen beeinflusst, steht in direktem Zusammenhang mit der Bösartigkeit von Prostatakrebs. Dies hat nun ein Team von Wissenschaftlern aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum, der Universität Zürich, dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, der Universität Heidelberg und weiteren Institutionen an über 7700 Tumor-Gewebeproben…

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Forschung

Mit Licht die Zelle steuern

Forscher der Universität Heidelberg und des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) haben eine neue Methode entwickelt, mit der sie Prozesse in lebenden Zellen über Lichtsignale steuern können.

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Blackout der Immunabwehr

Erstmals wissenschaftlich beschrieben: Ulmer Wissenschaftler entschlüsseln genetisch bedingte Immundefekterkrankung bei kanadischen Ureinwohnern / Veröffentlichung im New England Journal of Medicine

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Auf dem neuesten Stand

Lungentumoren sind die am häufigsten zum Tode führende Krebserkrankung in Deutschland, obwohl sie mit 14,2 Prozent aller Krebserkrankungen bei den Männern und 7,4 Prozent bei den Frauen in der Prävalenz „nur“ an dritter Stelle der malignen Tumoren stehen. Die hohe Sterblichkeit bei Lungenkrebs ist auf die Aggressivität und die starke Neigung zur Metastasierung zurückzuführen.

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Forscher fanden Schlüsselmechanismus bei Parkinson und Alzheimer

Einen Schlüsselmechanismus bei der Entstehung von neurodegenerativen Erkrankungen wie Parkinson und Alzheimer haben Wissenschafter an der Universität Graz identifiziert. Erstmals sei im Detail beobachtet worden, wie eine Wechselwirkung mit einem Protein namens SERF zum krankhaften Zusammenklumpen bestimmter Proteine führt, die dadurch ihre Aufgaben nicht mehr korrekt erfüllen können, teilte…

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Preis „Biochemische Analytik“ für Aufklärung menschlichen Erbguts

Wenn sich die Welt der Laboratoriumsmedizin zu ihrem 21. Kongress, den IFCC WorldLab, in Berlin trifft, steht am 17. Mai auch eine international mit Spannung erwartete Wissenschaftsauszeichnung auf dem Programm: die Verleihung des Preises für „Biochemische Analytik“ der Deutschen Vereinten Gesellschaft für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin e.V. (DGKL) der von der Deutschen…

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Eppendorf Centrifuge 5424 R gewinnt Red Dot Award

Eppendorf AG kann sich über einen Erfolg bei dem weltweit führenden Design-Wettbewerb freuen, an dem 1.700 Firmen aus über 60 Ländern mit 4.433 Einreichungen teilnahmen. Die Centrifuge 5424 R, eine hochwertige 24-Platz Mikrozentrifuge, wurde in der Kategorie Life Science und Medizin des ‘red dot award: product design 2011’ für hervorragendes Design ausgezeichnet.

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Personalisierte Medizin dank "Omics"-Wissenschaften

Genügt schon jetzt nur ein Tröpfchen Blut, um jedem Menschen seinen künftigen Gesundheitsstatus zu prognostizieren? In dem wissenschaftlichen Symposium "Omics" anlässlich der Fachtagung "Diabetologie grenzenlos" ging es genau um diese Fragestellung: Können Disziplinen wie Genomics oder Metabolomics in den Menschen schauen und Folgeerkrankungen bei Diabetikern so früh…

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Schneller Sepsistest rettet Leben

Blutvergiftung kann tödlich sein. Wer bislang an Sepsis litt, musste bis zu 48 Stunden auf die Laborergebnisse warten. Eine neue Diagnostik-Plattform in Scheckkartengröße soll die Analyse künftig schon nach einer Stunde liefern. Das System basiert auf Nanopartikeln, die automatisch per Magnetkraft gesteuert werden.

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Wie viel Sport tut Krebspatienten gut?

Vom 15. bis 16. November 2010 wird Heidelberg zum Treffpunkt internationaler Forscher auf dem Gebiet Sport, Ernährung und Krebs. Veranstaltet wird der Kongress "Exercise, Energy Balance and Cancer EEBC 2010" vom Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg, einer gemeinsamen Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) sowie des Universitätsklinikums Heidelberg.

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Harald zur Hausen erhält Bioscience Innovation Award 2010

Der langjährige Stiftungsvorstand des Deutschen Krebsforschungszentrums, Professor Dr. Dr. hc mult. Harald zur Hausen, erhält am Donnerstag, 21. Oktober 2010, in London den diesjährigen Bioscience Innovation Award des britischen Wirtschaftsmagazins "The Economist". In der Kategorie "Bioscience" werden herausragende Innovationen auf den Gebieten Pharmazie und Biotechnologie…

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„OMICS“ – Neues Schlüsselwort in der Gesundheitspolitik

Die Entschlüsselung des menschlichen Genoms im Jahr 2000 wird einen totalen Paradigmenwechsel in der medizinischen Versorgung auslösen. Genomik, Pharmakogenomik oder Nutrinomik als neue Wissenschaften revolutionieren Diagnostik und Therapie zunehmend in Richtung zielgerichtete, maßgeschneiderte Individuelle Behandlung und/oder Prävention. Die Verfügbarkeit von Gentest, pränatales Screening

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Neue Strategien in der Diagnostik des Mammakarzinoms

Bereits zum 8. Mal folgten über 1.400 nationale und internationale Spezialisten dem Ruf von Dr. Mahdi Rezai, Ärztlicher Direktor des Brustzentrums am Luisenkrankenhaus in Düsseldorf, Deutschland, und Gründer der European Academy of Senology, zur Düsseldorfer Brustkrebs-Konferenz im Juni. In der Sitzung „Breast cancer diagnosis and tumour biology“ stellten geladene Experten neue…

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MRSA-Screening

Gerade zu stoisch wurde das Problem der MRSA-Infektionen in vielen europäischen Ländern, darunter Deutschland, in den letzten 20 Jahren ignoriert. Mit dem Ergebnis, dass die Zahl der resistenten Staphylokokken von einem Prozent im Jahr 1990 auf bis zu 25 Prozent im Jahr 2010 explodierte. Die Erkenntnis, dass durch eine Infektion Zusatzkosten von bis zu 10.000 € auf die Krankenhäuser…

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Erste teilbare PCR-Platte von Eppendorf

Die Eppendorf AG bietet die erste brechbare PCR-Platte an. Sie kann für Experimente im kleineren Format problemlos geteilt werden, was sowohl Material als auch Geld spart. Die „twin.tec 96 PCR Plates unskirted, teilbar“ können in vier getrennte 24-Well Segmente aufgeteilt werden. Die leeren Plattenteile stehen somit für spätere Versuche zur Verfügung. Die Platten passen in nahezu alle…

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dkfz wird größtes deutsches Zentrum für Erbgutanalysen

Das Deutsche Krebsforschungszentrum, DKFZ, geht eine enge Kooperation mit der amerikanischen Biotech-Unternehmen „Life Technologies Corporation“ auf dem Gebiet der Hochdurchsatz-Sequenzierung ein. Die Partnerschaft begründet Deutschlands größte Sequenziereinheit und schafft gleichzeitig das erste Nationale Sequenzierzentrum in Europa, das sich intensiv der Systembiologie widmet.

Parkinson-Erkrankung: Genetische Risikofaktoren entdeckt

In einer genomweiten Assoziationsstudie, die im Rahmen des Nationalen Genomforschungsnetzes (NGFN) durchgeführt wurde, ist es Wissenschaftlern im Hertie-Institut für klinische Hirnforschung (HIH), Universität Tübingen, in Zusammenarbeit mit amerikanischen Forschern des National Institute of Health (NIH) gelungen, genetische Risikofaktoren für Parkinson zu identifizieren.

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Brustkrebs

Neuer Prognosemarker für Brustkrebs

Wird in Brusttumoren viel Claudin-4 gebildet, so sinken Überlebensrate und Therapieerfolg. Das berichten Wissenschaftler in der aktuellen Ausgabe des International Journal of Cancer (IJC). Weitere Themen des Heftes: der Zusammenhang zwischen der Ausbreitung von Eierstockskrebszellen und deren Fähigkeit, Zellhaufen zu bilden; eine Genveränderung, die das Risiko für Darmkrebs erhöhen, das für…

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