Suchen nach: "Simulationen" - 86 Resultate

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Patientenspezifische Therapie

Implantat auf Maß: so werden Knochenbrüche berechenbar

Bei der Heilung von Waden- oder Schienbeinbrüchen sind Komplikationen nicht selten. Der Knochen wird in diesen Fällen in einer Operation mit einem Implantat stabilisiert. Forscher der Universität des Saarlandes und des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz DFKI haben hierfür jetzt eine personalisierte Therapie entwickelt: Mit ihrem Verfahren können sie jedem Patienten das…

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Strömungsmechanik

Turbulenzen im Blutstrom fördern Arteriosklerose

Können wir tatsächlich davon ausgehen, dass unser Herz das Blut so langsam durch unsere Arterien pumpt, dass ein gleichmäßiger, turbulenzfreier Blutstrom entsteht? In der soeben im „Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA (PNAS)“ erschienenen Veröffentlichung weist ein internationales Forschungsteam nach, dass es in unseren Blutbahnen oft turbulenter zugeht als es für…

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Mehr Ausdauer gegen das Coronavirus

COVID-19 & Co.: Neues System zur Pandemie-Bewältigung

Das Austrian Institute of Technology (AIT) ist federführend an einem neuen EU-Projekt namens STAMINA beteiligt, in dem ein neues System zur Bewältigung künftiger Pandemien entwickelt wird. 38 Partner aus mehr als einem Dutzend Ländern erarbeiten in den nächsten zwei Jahren gemeinsam ein intelligentes System zur Unterstützung von Entscheidungen bei der Vorhersage und beim Management von…

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How to: Bauchposition

Video-Tutorial zeigt Beatmung von Covid-19-Patienten

Fotos von beatmeten Covid-19-Patienten gehen derzeit im Netz um die Welt. Die Patienten liegen in Bauchlage, diese Position kann die Belüftung der Lungen und die Sauerstoffbindung des Blutes verbessern. Ein Pflege-Team des UKM hat jetzt ein 13-minütiges Video-Tutorial für Intensivstationen produziert, das Schritt für Schritt den Transfer von Patienten in die Bauchposition und zurück in die…

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HüftImplantatPfannenfräsSimulator

HIPS: Mit VR und Leichtbauroboter Hüft-OPs simulieren

Mehr als 200.000 Menschen erhalten in Deutschland pro Jahr eine Hüftprothese. Um Komplikationen zu vermeiden und die Lebensdauer der Prothese zu verlängern, müssen die Implantate möglichst genau in die Hüftpfanne eingepasst werden. Doch der Eingriff ist schwierig, besonders das sogenannte Ausfräsen des Acetabulums gehört zu den heikelsten Schritten, die sich zudem schwer üben lassen.

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Accessories / Complementary Systems

PTW – Normi RAD / FLU – X-Ray test object

Highlights• Checks all relevant parameters of analogue and digital fluoroscopic and radiographic X-ray units• Suitable for routine quality checks on over/under couch tubes and C arms• Includes an attenuation plate for patient simulation• Complies with DIN 6868-4 and 6868-150• Available with the outer format of 300 × 300 mm or 200 × 200 mm

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Ionenkanäle im Hirn

NDMA-Rezeptoren bergen Potenzial für Alzheimer-Behandlung

Bei der Suche nach neuen Alzheimer-Medikamenten ist ein vielversprechender Ansatz die Hemmung bestimmter Ionenkanäle im Hirn, da die durch Überaktivierung am Fortschritt der Krankheit beteiligt sind. Das Problem dabei: Zwar sind diese sogenannten NMDA-Rezeptoren als möglicher Ansatzpunkt seit Jahrzehnten bekannt, doch fehlte es bisher an dem Wissen, wie die Inhibitoren dort ihre Wirkung…

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Bilder aus dem Gehirn

Mikro-Endoskop geht Tumoren auf den Grund

Ein von Forschern der Johns Hopkins University entwickeltes Endoskop ist gerade einmal so dick wie zwei menschliche Haare, liefert aber höher aufgelöste Bilder als ein herkömmliches Gerät - und das, obwohl es nicht einmal eine Linse hat. Das Ende des Endoskops sammelt Bildpunkte ein und leitet sie nach außen. Das so produzierte Bild wird dann mit einem speziellen Algorithmus zu einem extrem…

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Gegen Parkinson & Co.

Nano-Platin für neurologische Implantate

Normale Bewegungen ohne Zittern oder Verkrampfung – das erlauben Hirn-Schrittmacher unter anderem Menschen mit Parkinson-Erkrankung. Hohe Qualität und Langzeitstabilität der implantierten Elektroden sind hierbei essenziell, um Folgeoperationen möglichst zu minimieren. Dazu wollen Forscher der Universität Duisburg-Essen (UDE) die Implantate mit Metallnanopartikeln beschichten und dadurch den…

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Systemimmunologie

Forscher entdecken Super-Antikörper für universelle Impfstoffe

Jedes Jahr im Herbst werden neue Impfstoffe gegen Grippe nötig, da die Viren ständig ihre Bestandteile ändern, auf die unser Immunschutz anspricht. Ziel der Medizin sind daher universelle Impfstoffe, die stabilere Teile der Viren nutzen. Diese neue Generation von breit neutralisierenden Antikörpern ist besonders wichtig für die Kontrolle lebensbedrohlicher viraler Infektionen wie Influenza,…

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Virtuelle Materialforschung

'Digitaler Zwilling' verbessert Simulationen

Seilbahnen für Skilifte, Kabelbäume in der Automobiltechnik und medizinische Endoskope wirken auf den ersten Blick sehr unterschiedlich, teilen sich aber eine besondere Eigenschaft: „Sie bestehen aus sehr beweglichen, flexiblen Komponenten, die an Schläuche oder Seile erinnern“, sagt Prof. Dr. Martin Arnold vom Institut für Mathematik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU).…

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DGVS-Innovationspreis

VR und Sensor-Shirts für digitale Gastroenterologie

Digitale Technologien sind aus der Medizin nicht mehr wegzudenken und werden diese in den kommenden Jahren grundlegend verändern. Das Potenzial der neuen Technik ist jedoch noch längst nicht ausgeschöpft. Mit dem Innovationspreis „Digitale Gastroenterologie“, der in diesem Jahr erstmals vergeben wird, möchte die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und…

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Radiologie im Jahr 2030

Auf dem Sprung in die Zukunft

Wer wissen möchte, wohin sich die Radiologie in den kommenden Jahren bewegt, der sollte das große Ganze sehen. Digitale Technologie bestimmen immer mehr unseren Alltag und machen auch vor der Medizin nicht halt. Das Gesundheitswesen befindet sich bereits mitten in einem digitalen Transformationsprozess, der die medizinische Versorgung wie wir sie heute kennen auf den Kopf stellen wird. Walter…

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Kardiologie

Herz aus dem Computer unterstützt Mediziner

Digitale Simulationen von menschlichen Organen ermöglichen, die Entstehung von Krankheiten zu erforschen und Therapien für Patienten maßzuschneidern. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entwickeln Forscher realitätsnahe Computermodelle des Herzens auf mehreren Ebenen:

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Osteoporose

Mit Simulationen gegen den Knochenschwund

Egal, ob im Wachstum oder bei einer altersbedingten Rückbildung, unsere Knochen befinden sich in einem ständigen Auf- und Abbau. Wie diese Prozesse funktionieren und welche Parameter darauf einen Einfluss haben, untersucht Prof. Dr.-Ing. Areti Papastavrou von der Fakultät Maschinenbau und Versorgungstechnik der TH Nürnberg in ihrem Forschungsprojekt „OSTEO-MODEL“. Ihr Ziel ist es,…

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Rätselhafter Saft

Wie fließt Blut? Strömungseigenschaften auf der Spur

Die Art und Weise, wie Blut durch die Gefäße strömt, spielt eine wesentliche Rolle bei der Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, etwa Thrombosen und Arteriosklerose. Allerdings sind die physikalischen Grundlagen des Blutstroms kaum bekannt. Blut ist heterogener als Wasser ist und wird von einer Pumpe, dem Herzen, angetrieben, es pulsiert. Bisherige Experimente zum Strömungsverhalten…

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Desinfektion

O3Desi: Ozon killt gefährliche Keime

Eine Neuentwicklung aus der Fachhochschule Dortmund kann in Zukunft die Risiken von Spätfolgen nach Herz-Operationen deutlich mindern: Wissenschaftler der Forschungsschwerpunkte Computersimulation im Maschinenbau und BioMedizinTechnik setzen auf „O3Desi – Desinfektion durch Ozon“. Ozon ist ein hochreaktives Fluid, das Keime vernichtet. Diese Eigenschaft machten sich Prof. Dr. Marius Geller…

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Automation

Siemens Healthineers – Aptio Automation

Highlights:Aptio Automation combines intelligent techno­logies with Siemens workflow expertise in adaptable, multidisciplinary track designs with intelligent routing, single-sample flow and primary tube sampling. Choose from a selection of pre- and post-analytical processing ­modules and automation-ready chemistry, immunoassay, hematology,hemostasis and specialty testing analyzers. Our…

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Neue Studie

Bessere Versorgung? Nur mit deutlich weniger Kliniken

Eine Reduzierung der Klinikanzahl würde zu einer besseren medizinischen Versorgung der Patienten in Deutschland führen. In einer neuen Studie der Bertelsmann Stiftung weisen führende Krankenhausexperten darauf hin, dass viele Krankenhäuser in der Bundesrepublik Deutschland zu klein sind und oftmals nicht über die nötige Ausstattung und Erfahrung verfügen, um lebensbedrohliche Notfälle wie…

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Partnerschaft

Der virtuelle Patient kommt in die Angio-Suite

Siemens Healthineers und Mentice AB arbeiten zusammen, um VIST Virtual Patient von Mentice in das Angiographie-System Artis icono von Siemens Healthineers zu integrieren. VIST Virtual Patient wird damit zu einer vollständig integrierten Simulationslösung für das Angiographie-Labor. Die globale Partnerschaft zwischen Mentice und Siemens Healthineers wird es interventionellen Radiologen,…

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Digitale Assistenzsysteme

Navigation im OP der Zukunft

„Digitalisierung und maschinelles Lernen halten auch in der Chirurgie Einzug“, sagt Stefanie Speidel, Professorin für Translationale Chirurgische Onkologie am NCT Dresden. Auf dem Deutschen Röntgenkongress spricht sie über die Möglichkeiten digitaler OP-Assistenzsysteme und die Voraussetzungen für deren Einsatz. „Das Ziel ist ein vernetzter Operationssaal, in dem alle Datenströme in…

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Künstliche Intelligenz

Machine Learning steigert biotechnologische Proteinproduktion

Forscherinnen und Forscher des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) haben in einer Forschungskooperation ein mathematisches Modell entwickelt, mit dem eine präzisere Vorhersage und eine verbesserte Ausbeute bei der biotechnologischen Proteinsynthese in Wirtsorganismen möglich ist. Das neue Verfahren bietet vielfältige biotechnologische Anwendungsmöglichkeiten u.a. in der Impfstoffentwicklung.

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Alexander von Humboldt-Professur

Maßgeschneiderte Medikamente aus dem Supercomputer

Die Alexander von Humboldt-Stiftung verleiht am 9. Mai Prof. Dr. Jens Meiler in Berlin die hochdotierte Alexander von Humboldt-Professur. Der 44-Jährige zählt zu den weltweit renommiertesten Forschern auf dem Gebiet der computergestützten Wirkstoffentwicklung. Er modelliert mithilfe digitaler Simulationen und künstlicher Intelligenz Proteine, die attraktive Ansatzpunkte für eine Vielzahl von…

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Neurobildgebung

Diattenuation Imaging: Neue Bildgebung für die Hirnforschung

Ein neues Bildgebungsverfahren macht es möglich, Strukturinformationen über das Hirngewebe zu gewinnen, die bislang nur schwer zugänglich waren. Mit dem sogenannten „Diattenuation Imaging“ (DI), das Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Forschungszentrums Jülich und der Universität Groningen entwickelt haben, lassen sich unter anderem Regionen mit vielen dünnen Nervenfasern von…

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Kurbel statt Greifring

Neuer Rollstuhl schont die Gelenke

Wiener Forscher haben eine Methode entwickelt, mit der Rollstühle deutlich einfacher zu handhaben sind als bisher. Das Forschungsteam für Biomechanik und Rehabilitationstechnik der Technischen Universität (TU) Wien hat nun ein völlig neues Antriebssystem entwickelt, bei dem der Rollstuhl nicht durch einen Greifring am Rad bewegt wird, sondern mit Hilfe von Kurbeln. Das ist ergonomischer und…

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Forschung

Charité leitet drei neue EU-Verbundprojekte

Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin haben die EU-Kommission mit der Qualität ihrer Forschungsvorhaben überzeugt: Im Rahmen des europäischen Forschungs- und Innovationsprogramms „Horizon 2020“ werden jetzt drei Verbundprojekte unter Leitung der Charité gefördert, an sechs weiteren ist die Berliner Universitätsmedizin beteiligt. Sie erhält dafür insgesamt mehr…

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Spieglein, Spieglein...

Auflösungsschub für Mikroskope

Zwei Forschungsteams der Universität Würzburg haben dem Hochleistungs-Lichtmikroskop einen Auflösungsschub verpasst. Dazu bedampften sie den Glasträger, auf dem das beobachtete Objekt liegt, mit maßgeschneiderten biokompatiblen Nanoschichten, die einen „Spiegeleffekt“ bewirken. Mit dieser einfachen Methode konnten sie die Bildauflösung signifikant erhöhen und einzelne Molekülkomplexe…

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Katastrophen, Terror & Co.

Bereit sein ist alles: Die Rolle der Kliniken im Fall der Fälle

Brände, Großschadenslagen, Naturkatastrophen oder Terroranschläge – bei solchen Szenarien müssen Krankenhäuser über sich hinauswachsen. Das gelingt jedoch nur mit perfekter Vorbereitung: Einsatzpläne für außergewöhnliche Notfälle, regelmäßige Simulationen und reale Übungen ermöglichen es Kliniken, handlungsfähig zu bleiben, wenn es darauf ankommt. Warum die Sensibilisierung für…

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Ganz plastisch

3D-Druck in der Medizin: Von der Vision zur Realität

Was in der Gefäßchirurgie der Universitätsmedizin Mainz immer weiter verbessert wird, wünschen sich vermutlich Ärzte und Patienten vieler Kliniken. Dort entstehen per 3D-Druck Simulationsmodelle von Gefäßsystemen und -erkrankungen, um Operationen zu planen, Behandlungen zu trainieren und dies alles Patienten greifbar näherzubringen. Das hilft nicht nur bei hochkomplexen Einzelfällen wie…

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Zwischen Mensch und Molekül

Risikogene per Klick entschlüsseln

An der Schnittstelle zwischen Mensch und Molekül forscht Prof. Dr.-Ing. Christoph M. Friedrich beinahe täglich. Der gebürtige Westfale ist Professor für biomedizinische Informatik an der Fachhochschule Dortmund und seit kurzem auch am Institut für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (IMIBE) am Universitätsklinikum Essen tätig. Die Kooperation der Einrichtungen hat bereits…

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Virtuelle Reality

VR bietet mehr als ‚hübsche‘ Radiologie-Aufnahmen

Virtual Reality (VR) in der Medizin ist keine Spielerei, sagt Prof. Dr. Philippe C. Cattin, Leiter des neugegründeten Department of Biomedical Engineering (DBE) der Universität Basel in der Schweiz. Zusammen mit dem Universitätsspital Basel will der Computerwissenschaftler diese These ganz praktisch belegen und hat verschiedene Studien angestoßen, um den medizinischen Mehrwert von VR-Software…

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3D & KHK

Bahnbrechende Kardio-Bildgebung

Noch ist nicht entschieden, ob das MRT das bessere CT ist, da will eine neue, datenbasierte Methode der 3D-Rekonstruktion von Formen und Funktionen am Herzen die diagnostische Koronarangiografie ersetzen. Bald könnten nicht nur erwachsene Patienten mit koronarer Herzerkrankung davon profitieren, sondern auch Kinder mit komplexen, angeborenen Herzfehlern. Ganz nebenbei etabliert sich Bildgebung…

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Ultraschall

Wirbelstürme im Herzen

Allein in Deutschland stirbt alle fünf Minuten ein Mensch am plötzlichen Herztod, verursacht durch Kammerflimmern, der häufigsten Todesursache weltweit. Das liegt nicht zuletzt daran, dass Ärzte noch nicht verstehen, was dabei genau im Herzen passiert. Denn bislang war es nicht möglich, die dynamischen Vorgänge im flimmernden Herzmuskel sichtbar zu machen. In der heutigen Veröffentlichung…

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Zulassung von Medizinprodukten

Geht die Medical Device Regulation an der Realität vorbei?

Seit im März 2010 der Skandal um die fehlerhaften PIP-Brustimplantate in Frankreich aufgeflogen war, wurde in der Europäische Union vielfach eine Verschärfung der Zulassungsvorschriften für Medizinprodukte gefordert und diskutiert. Am 25. Mai 2017 ist die neue Verordnung Medical Device Regulation (MDR) nun offiziell in Kraft getreten und sie wird nach einer dreijährigen Übergangszeit in…

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Open-Source-Software

Dieses virtuelle Gehirn gibt Einblicke in echte Patienten

Um den komplexen Aufbau und die vielfältigen Funktionen des Gehirns zu entschlüsseln, sind große Datenmengen aus verschiedensten Quellen erforderlich. Diese Daten müssen in Computersimulationen wie Puzzleteile zusammengeführt werden, um die Mechanismen von Gehirnfunktion zu verstehen. Zu diesem Zweck wurde die Gehirnsimulationsplattform „The Virtual Brain“ entwickelt. Sie ist in der…

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CT nach Maß

Medizintechniker senken Strahlenbelastung bei bildgebenden Verfahren

Medizintechniker der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg entwickeln den ersten individuell konfigurierbaren Computertomografen (CT). Ziel des gemeinsamen Forschungsprojektes der Universität Magdeburg, der metraTec GmbH und der Dornheim Medical Images GmbH ist es, unter dem Dach des Forschungscampus STIMULATE einen konfigurierbaren, schnittstellenoffenen und dosissparenden…

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Euratom-Richtlinie

Dosismanagement für mehr Patientensicherheit

Im Frühjahr 2018 tritt die EU-Richtlinie zum Strahlenschutz (2013/59/EURATOM) in Kraft. Auslöser dieser neuen Richtlinie ist unter anderem die stetig steigende Strahlenbelastung der Bevölkerung, die auch durch die wachsende Anzahl an Röntgen- und CT-Untersuchungen gefördert wird. Demzufolge fordert die Richtlinie strengere Anforderungen an medizinische Einrichtungen, die mit ionisierender…

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Myokard im CT

Dynamische Perfusionsmessung: Die Herz-Revolution

Die CT-basierte Perfusionsmessung des Myokards ist technisch gesehen recht herausfordernd. Alternativ müssen entweder die CT-Daten aufwändig anhand von Simulationen errechnet werden (CT-FFR) oder es wird auf die invasive Methode der FFR-Messung zurückgegriffen. Dies galt zumindest bislang. Denn nun gibt es zum ersten Mal die Möglichkeit, im CT das Kontrastmittelverhalten innerhalb des…

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Krisenkommunikation

Anschläge und Attentate: Herausforderungen für die Radiologie

Terror, Anschläge und Attentate sind mittlerweile auch in Mitteleuropa angekommen. Eine adäquate Vorbereitung aller Einsatzkräfte ist daher besonders wichtig. Denn nicht nur eine hohe Reaktionsbereitschaft, sondern auch effiziente Kommunikationsketten und interdisziplinäre Zusammenarbeit sind in solchen Szenarien unabdingbar. Professor Stefan Wirth, Geschäftsführender Oberarzt der Klinik…

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Nukleare Magnetische Resonanz

Kernspinresonanz: hohe Sensitivität auf engem Raum

In vielen Bereichen von den Materialwissenschaften bis zur Medizin ermöglicht Nukleare Magnetische Resonanz (NMR) detaillierte molekülspezifische Untersuchungen. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es Forschern nun gelungen, die Empfindlichkeit von NMR-Messungen auf kleinstem Raum zu steigern.

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Virtuelle Realität

Spielen Sie noch oder behandeln Sie schon?

Forge of Empire, Minecraft oder Dragon’s Prophet – Vorreiter einer besseren Medizin? Computersimulierte Umgebungen, virtuelle Realitäten (VR), in die der Benutzer eintaucht und die auf ihn und sein Handeln reagieren, haben nicht nur einen herausragenden Unterhaltungswert. Experten sagen voraus, dass der Umsatz mit VR-Software im Gesundheitssektor bis 2025 auf 5,1 Milliarden Dollar anwachsen…

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Epilepsie

Reelle Schnitte im virtuellen Gehirn

Etwa ein Prozent der Bevölkerung weltweit leidet an Epilepsie, allein in Frankreich sind etwa 600.000 Menschen regelmäßig von epileptischen Anfällen betroffen. Dabei entladen sich Nervenzellen der Hirnrinde plötzlich und zwingen anderen Nervenzellen ihren Rhythmus auf. Die Folgen sind individuell verschieden und vorübergehend. Sie reichen vom leichten Muskelzucken oder Kribbeln bis hin zu…

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3D-Druck

Technologie mit Zukunft

Auf Basis anatomischer Daten werden im 3D-Druck-Verfahren patientenspezifische Implantate, anatomische Modelle, Schablonen und Bohrlehren hergestellt. Komplexe medizinische Eingriffe können damit besser geplant, vorbereitet und durchgeführt werden. Häufig initial von der Radiologie angefragt, profitieren vor allem die behandelnden Abteilungen. Der 3D-Druck von Biomaterialien zum langfristigen…

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Erstmals in Deutschland

Echtzeit-Simulatortraining für OP-Teams

Was für Piloten schon lange zur Pflicht zählt, soll jetzt auch im OP-Saal zu größerer Sicherheit bei unerwarteten Ereignissen beitragen. Als erste und größte Herzchirurgie in Deutschland richtet das Herz- und Diabeteszentrum NRW in Bad Oeynhausen unter der Leitung von Prof. Dr. Jan Gummert ein Echtzeit-Simulatortraining für Operationsteams ein.

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Mit Magneten

Bakterien aus dem Blut "ziehen"

Magnete statt Antibiotika, das könnte eine mögliche neue Behandlungsmethode bei Blutvergiftungen sein. Dazu wird das Blut der Patienten mit magnetischen Eisenpartikeln versetzt, die die Bakterien an sich binden, ehe sie durch Magnete aus dem Blut entfernt werden. Erste Laborversuche sind an der Empa in St. Gallen gelungen.

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Wirklich beeindruckend

High-End-Displaytechnologie neu definiert

Die neue CLEDIS Technologie ist eine Lösung für großformatige, nahtlose CLED Canvas Displays. Dabei wird auf die bewährte selbstleuchtende Displaytechnologie von Sony zurückgegriffen, als Lichtquelle aber ultrafeine LEDs eingesetzt. Auf diese Weise wird ein einzelnes Bild in extrem hoher Auflösung dargestellt.

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Ein folgenschwerer "Seitensprung" unter Molekülen

Ein Team um Chemikerin Leticia González an der Universität Wien beschäftigt sich schon länger mit dem Effekt von Sonnenlicht auf unterschiedliche Moleküle. In einer neuen Studie konnten sie nun den Mechanismus aufklären, der häufig zu Schäden an der DNA führt, dem Träger unserer Erbinformation. Dieser Schaden entsteht, wenn die in der DNA enthaltenen Molekülbausteine UV-Strahlung…

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Medikation

Opiat ohne Nebenwirkung

Ein internationales Forscherteam mit Beteiligung der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) hat ein neues Opioid-Schmerzmittel entwickelt. Das Besondere: Das neue Analgetikum scheint kaum schwerwiegende Nebenwirkungen zu verursachen. Bisher wurde der Wirkstoff erfolgreich in Modellversuchen getestet.

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Pädiatrie

Computersimulation kann Kindern Herzeingriffe ersparen

Kinder mit angeborenen Herzfehlern müssen oft eine lange Reihe von belastenden Untersuchungen und Eingriffen über sich ergehen lassen. Im EU-Projekt CARDIOPROOF haben Fraunhofer-Forscher eine Software entwickelt, mit denen sich bestimmte Interventionen im Vorfeld simulieren lassen. Erste Erfahrungen zeigen, dass man dadurch künftig auf manch einen Eingriff verzichten könnte.

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Forschung

Personalisierte virtuelle Gehirne: Big data – big theory

Das Gehirn ist ein anpassungsfähiges und hochkomplexes System. Wie die einzelnen Komponenten zusammenwirken und zu geistigen Leistungen gelangen, darüber ist allerdings nach wie vor wenig bekannt. Ein Forscherteam um Privatdozentin Dr. Petra Ritter an der Charité – Universitätsmedizin Berlin setzt daher auf personalisierte Simulationen, um Zusammenhänge innerhalb des Gehirns aufzudecken.…

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Die eingebildeten Kranken? Neue Erkenntnisse zu Konversionsstörungen

Im klinischen Alltag bereiten die Diagnose und Therapie von Konversionsstörungen oftmals Schwierigkeiten: Patienten zeigen Symptome, die denen einer neurologischen Erkrankung wie z.B. einem Schlaganfall ähneln; die medizinischen Befunde können die Symptome jedoch nicht oder nicht hinreichend erklären. Ärzten und Wissenschaftlern der Kliniken Schmieder und der Universitätskliniken Marburg…

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Supercomputer

Durchbruch für personalisierte Medizin dank SuperMUC

Einem europäischen Forscherteam gelang unter Leitung von Professor Peter Coveney vom Centre for Computational Science am University College London (UCL) ein großartiger Erfolg auf dem Gebiet der personalisierten Medizin: Peter Coveney und sein Team konnten zeigen, dass es möglich ist, anhand von Genom-Daten von Patientinnen mithilfe des Supercomputers zu erkennen, welche Standardmedikamente…

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Forschung

Mathematik zur Bekämpfung von Krebs

Eines der größten Probleme im Kampf gegen Krebs ist die hohe Widerstandsfähigkeit der Tumore. Häufig zeigen sich bei einer medizinischen Behandlung zunächst erste Erfolge, die dann aber durch einen Rückfall zunichte gemacht werden. Manchmal schlägt die Behandlung bei einigen der Krebszellen überhaupt nicht an. Andere Zellen entwickeln erst im Laufe der Therapie eine Resistenz

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Management

Digitalisierung aus der Sicht des Krankenhauses

Das Thema Digitalisierung beherrscht derzeit viele Schlagzeilen und Diskussionen. Wie wichtig es ist, mit der Entwicklung Schritt zu halten, zeigen die jüngsten Attacken auf Krankenhäuser in Arnsberg und Neuss. Doch Digitalisierung ist ein umfassendes Thema, das in viele Bereiche eingreift und nicht bei der Aktualisierung vorhandener Software endet. „Die Schnittstellen sind es, die zur…

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Schwerstkranke Patienten

Kreislaufsimulator ermöglicht bessere Versorgung

Akute und lebensbedrohliche Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind auch heute noch eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland. Reichen bei der Erstversorgung eines Kreislaufversagens konservative Maßnahmen wie Medikamente und Wiederbelebung nicht aus, so stehen in Zentren der Maximalversorgung mobile Herz-Lungen-Maschinen zur künstlichen Kreislaufwiederherstellung zur Verfügung. Erholt sich…

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Biophysik

Was sich bewegt, wenn rote Blutkörperchen "zappeln"

Wie sich rote Blutkörperchen bewegen, haben Wissenschaftler jetzt erstmals mit physikalischen Methoden nachgewiesen: Schnelle Moleküle in der Umgebung bringen die Zellmembran der Blutkörperchen zum "Zappeln". Wenn sie ausreichend Reaktionszeit haben, sind Blutkörperchen jedoch auch selbst aktiv.

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Event

International Day of Radiology 2015 steht im Zeichen der Kinder

Am 8. November feiern Radiologen auf der ganzen Welt den International Day of Radiology (IDoR). In diesem Jahr ist der IDoR der Kinderradiologie gewidmet. Dies begrüßt Prof. Dr. Erich Sorantin, Leiter der Kinderradiologie am Universitätskrankenhaus Graz (Österreich) und Koordinator des IDor für Österreich: „In wenigen Ländern wird die Kinderradiologie als Subspezialität der Radiologie…

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Pädiatrie

ABC der Kinderradiologie: Recht auf Bildgebung steigt nicht mit Körpergewicht

Vor mehr als einem Jahrhundert, im Jahr 1912, wurde das ALARA-Prinzip (As Low As Reasonably Achievable) erstmalig formuliert. Der Strahlenschutz hat seitdem enorme Fortschritte gemacht. Nach Meinung von Prof. Dr. Erich Sorantin aber, dem Leiter der Kinderradiologie am Universitätskrankenhaus Graz, sind im Hinblick auf die Kinderradiologie die Möglichkeiten zur Dosisoptimierung noch längst…

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Ausblick

Coming soon – Fast Imaging, Position Tracking und nichtlineare Bildkonstruktion

Die technischen Möglichkeiten des Ultraschalls sind bei weitem noch nicht ausgeschöpft“, betont Ass.-Prof. Dipl.-Phys. Dr. Christian Kollmann vom Zentrum für Medizinische Physik und Biomedizinische Technik der Medizinischen Universität Wien: „Es ist nicht so, dass jedes Jahr etwas Neues kommt. Aber beim Ultraschall halten doch immer wieder neue Verfahren oder Techniken Einzug.“

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Forschung

Sensoren für die Analyse von Molekülen

ERC-Grant-Projekte des KIT erhalten Fördermittel zur Kommerzialisierung ihrer Grundlagenforschungsergebnisse: Mit Methoden der Kernspinresonanz-Spektroskopie, auch NMR genannt (engl. nuclear magnetic resonance), lassen sich Moleküle im Detail analysieren beziehungsweise in Proben nachweisen.

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Kardiologie

Fernüberwachung des PA-Drucks senkt kardiales Dekompensationsrisiko

Herzinsuffizienz ist eines der größten gesundheitswirtschaftlichen Themen. Mit geschätzten 26 Millionen Betroffenen hat sie mittlerweile pandemische Ausmaße angenommen. Um die steigende Krankheitslast der Gesundheitssysteme zu vermindern und Patienten eine bessere Versorgung zu gewährleisten, ist Fernüberwachung ein vielversprechender Ansatz.

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Prozessmanagement für die Klinik der Zukunft

Die Situation, die den Druck auf Kliniken entstehen lässt, das sind zum einen die Erlöse aus den Fallpauschalen die bestimmte Strukturen in Klinken erfordern und andererseits die getrennte Abrechnung der medizinischen Leistungen und der laufenden Betriebskosten. Die Budgetsteuerung sieht Dr.-Ing. Arch. Michael Küpper, von M+management nach wie vor als größte Innovationsbremse im…

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Chirurgische Weiterbildung im Internet statt im OP?

Moderne internetbasierte Methoden erlauben es Nachwuchschirurgen heute, sich wesentliche Kenntnisse und Fähigkeiten in Operationstechniken außerhalb der Klinik und in ihrer Freizeit anzueignen. Obwohl neue didaktische Ansätze unverzichtbar und hilfreich sind, können sie nach Einschätzung der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie nicht zum Ersatz für eine defizitäre Weiterbildungskultur…

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Simulationstraining als Sicherheitsfaktor

Die optimale Versorgung kritisch Kranker oder Verletzter ist in einem Schockraum nur durch multiund interdisziplinäre Zusammenarbeit möglich. Die deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) hat unter Berücksichtigung der aktuellen Literatur und unter Berücksichtigung der geltenden Standards und apparativen und personellen Möglichkeiten das sogenannte Weißbuch verfasst, in dem die…

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Die Surgical Planning Unit der Zukunft

Die Planung von Operationen ist eine komplexe Herausforderung: Neben radiologischen Bildbefunden aus CT und MRT stehen den Chirurgen mittlerweile viele weitere Informationsquellen, wie etwa f- MRT, PET oder Elektrophysiologie-Signale, zur Verfügung. Gerade für minimal-invasive Eingriffe sind diese zusätzlichen Bildinformationen von großer Wichtigkeit für die exakte Navigation im Körper.

Besser operieren dank IT

Moderne Healthcare-IT hält selbst in die traditionellste aller medizinischen Fachrichtungen Einzug: in die Chirurgie. In OP-Sälen, Aufwachräumen und chirurgischen Intensivstationen setzen Krankenhäuser immer stärker auf Software-Lösungen. Diese sollen keineswegs nur die Abrechenbarkeit von Leistungen verbessern. Sie haben vielmehr einen direkten Effekt auf die Sicherheit der Patienten und…

Maschinen im OP

Ein Chirurg wird zunehmend von computerbasierten Assistenzsystemen unterstützt, die verhindern sollen, dass er bei der Operation versehentlich wichtige Gefäße oder Nerven verletzt. Lenken Maschinen die Operateure ab? Welche Chancen und Risiken ergeben sich aus den technisch unterstützten chirurgischen Eingriffen?

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Moderne Anforderungen

CT: Mehr Details und weniger Strahlung

Bewegte Organe sind immer eine besondere Herausforderung für bildgebende Verfahren. „Schneller, breiter, schärfer“ titelt daher das Lunch-Symposium am 10. Oktober 2009 auf dem bayerischen Röntgenkongress in Murnau. Über heute schon Mögliches und einen gewagten Blick in die bildgebende Zukunft sprach Radiologia Bavarica (RB) mit dem Moderator des Symposiums, Professor Dr. habil. Ph.D.…

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PACS interdisziplinär

Der lange Weg zur EPA

PACS (Picture Archiving and Communication System) stammt ursprünglich aus der Radiologie, wird aber inzwischen auch in anderen Bereichen wie beispielsweise der Weichteilmodellierung, Herstellung von Implantaten, Kopfrekonstruktion oder Unfallchirurgie eingesetzt. Radiologica bavarica sprach mit Dipl. Inform. Udo Poth, Leiter des Rechenzentrums im Klinikum rechts der Isar, über den langen Weg…