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Psilocybin-Therapie: Wer profitiert, wer nicht?
Psilocybin und LSD können bei therapieresistenten Depressionen helfen – aber nicht für jeden. Charité-Forscher zeigen, welche Faktoren den Therapieerfolg bestimmen.

Psilocybin und LSD können bei therapieresistenten Depressionen helfen – aber nicht für jeden. Charité-Forscher zeigen, welche Faktoren den Therapieerfolg bestimmen.

Digitale Diagnostikverfahren ermöglichen eine frühere, objektivere und effizientere Abklärung einer Autismus-Spektrum-Störung im klinischen Alltag. Multimodale Sensorik und KI-gestützte Analysen unterstützen die Differenzialdiagnostik und reduzieren diagnostische Unsicherheiten. So können Wartezeiten verkürzt, Betroffene schneller adäquat unterstützt und Ressourcen gezielter eingesetzt…

Knapp 30% der Menschen mit Epilepsie sprechen nicht ausreichend auf Medikamente an. Wie Klinik, Industrie und KI gemeinsam mit der wachsenden Therapievielfalt umgehen.

Sie sind zugelassen, erstattungsfähig und durch klinische Studien validiert – und dennoch kennt sie kaum jemand: Digitale Gesundheitsanwendungen, kurz DiGAs, fristen in der onkologischen Praxis noch immer ein Schattendasein. Nur etwa ein Viertel der Bevölkerung weiß überhaupt, dass es Apps gibt, die Ärzte auf Kassenrezept verschreiben können. Auf dem Deutschen Krebskongress 2026 in Berlin…

Menschen mit psychischen Erkrankungen haben ein erhöhtes Risiko, an Diabetes zu erkranken. Sie werden bei bestehendem Diabetes jedoch nicht ausreichend medizinisch versorgt, wie eine Studie zeigt.

Zurück ins Leben nach einem Herzstillstand: Ein neues Nachsorgeprogramm hilft Überlebenden über ein Jahr hinweg medizinisch, psychologisch und genetisch – ein Novum in Deutschland.

fMRT zählt zu den wichtigsten Verfahren der Hirnforschung. Doch eine neue Studie stellt die bislang gebräuchliche Interpretation der Daten zur neuronalen Aktivität grundsätzlich in Frage.

Zum Abschluss der MEDICA 2025 ziehen die Veranstalter erneut eine positive Bilanz. Die Organisatoren sehen die Veranstaltung als Ausgangspunkt für weitere Veränderungen.

Multiple Sklerose greift unter anderem die graue Substanz im Gehirn an. Jetzt fanden Forscher mit PET-Bildgebung erstmals einen Weg, diese Schäden diagnostisch aussagekräftig abzubilden.

Fatigue und kognitive Defizite gehören bei Patienten mit Post-Covid zu den häufigsten Symptomen. Ein neues Projekt will mithilfe virtueller Realität (VR) die Diagnostik verbessern.

Rheuma wird bei Frauen oft später diagnostiziert als bei Männern – aber keineswegs, weil sie seltener betroffen sind. Auf dem RhK diskutieren Experten geschlechtsspezifische Unterschiede.

Brummschädel nach dem Kopfball-Duell, aber alles noch mal gutgegangen? Bei Verdacht auf Schädel-Hirn-Trauma im Sport sollte lieber auf Nummer sicher gegangen werden, um Spätfolgen zu vermeiden.

Für viele Patienten bleibt die Zeit auf der Intensivstation nicht ohne Folgen. Für PICS-Betroffene bietet das Uniklinikum Leipzig jetzt eine spezialisierte Nachsorgeambulanz an.

Wer darf was mit Gesundheitsdaten in der ePA? Eine neue Studie zeigt, dass verständliche Informationen das Vertrauen in die elektronische Patientenakte stärken und die Nutzung fördern können.

Menschen mit Diabetes haben ein etwa doppelt so hohes Risiko für Depressionen wie die Allgemeinbevölkerung. Neue Erkenntnisse könnten dazu beitragen, Therapien zukünftig individuell anzupassen.

Gedächtnis- und Konzentrationsdefizite, Angstzustände, Depressionen: Eine Studie zeigt, dass eine Covid-19-Erkrankung anhaltende und spezifische kognitive Einschränkungen nach sich ziehen kann.

Ultrahochverarbeitete Lebensmittel stehen im Verdacht, dem Gehirn zu schaden. Anlässlich des „World Brain Day“ sprechen Experten über das erhöhte Risiko für Demenz, Parkinson und Depressionen.

Die Herstellung von mehr als 400 verschiedene Typen von Nervenzellen aus menschlichen Stammzellen könnte dabei helfen, neurologische Krankheiten künftig ohne Tierversuche zu erforschen.

Nuklearmediziner haben das Radiopharmakon Ga-68-Trivehexin der Firma Trimt erstmals erfolgreich für eine akkurate Diagnostik von Patienten mit Lungenfibrose und gleichzeitigem Lungenkrebs eingesetzt.

Da Fibromyalgie von außen nicht sichtbar ist, fühlen sich viele Betroffene unverstanden. Ein neues RNA-basiertes Verfahren liefert nun erstmals einen objektiven Nachweis für die Erkrankung.

Hilft gegen ME/CFS nur ein Wunder? Das Forschungsprojekt „Miracle“ geht der rätselhaften Erkrankung und seinen Symptomen auf den Grund, um Betroffenen wieder ein normales Leben zu ermöglichen.

Eine neue Studie zeigt, dass Patienten, die nach einer Hüft- oder Kniegelenk-OP regelmäßig nach ihrer Gesundheit befragt und bei Bedarf behandelt werden, einen besseren Zustand haben.

Stigmatisiert, fehldiagnostiziert und oft ohne Therapie: Das Deutsche Zentrum für Psychische Gesundheit will Wissenslücken rund um das Krankheitsbild Post-Covid schließen.

Die Corona-Pandemie hat die medizinischen Versorgungssysteme für Krebskranke vor große Herausforderungen gestellt: Behandlungsstrategien mussten geändert werden.

In diesem Webinar am 10. Oktober 2024, 14:00 BST (13:00 UTC, 07:00 PDT) erfahren Teilnehmende, wie das Psychotropic Drug Directory sie bei der Betreuung von Patienten mit Depression und kardiovaskulärer Erkrankung unterstützt. Weitere Details und Anmeldung hier.

Lässt sich das Risiko für psychische Erkrankungen wie Angststörungen an den Augen ablesen? Forscher wollen klären, ob die Reaktionen der Pupille bei Kleinkindern eine Vorhersage ermöglichen.

Bei älteren Patienten mit der "Schaufensterkrankheit" pAVK spielt deren Gebrechlichkeit eine unterschätzte Rolle für die Planung von Eingriffen, erläutern Gefäßmedizin-Experten.

Homöopathie wird häufig als wirkungslos dargestellt, dennoch berichten viele Patienten von positiven Effekten. Eine neue Publikation zeigt, was die Schulmedizin daraus lernen kann.

Ein neuer Bluttest verspricht die Vorhersage einer Parkinson-Erkrankung bei Risikopatienten bis zu sieben Jahre vor dem Auftreten der typischen motorischen Symptome.

Eine neue Technologie für gezielte Hirnstimulation könnte bei der Behandlung von Krankheiten wie Epilepsie, Parkinson, Depression, Suchterkrankungen oder nach Schlaganfällen zum Einsatz kommen.

Gebrochenes Handgelenk oder Diabetes? Kein Problem – Depression oder Geschlechtskrankheiten? Lieber nicht: Eine Studie zeigt, dass Patienten Erkrankungen mit Stigma seltener in die ePA hochladen.

Mit einem 7-Tesla-MRT lassen sich feinste Strukturen und molekulare Vorgänge im Gehirn darstellen – beste Voraussetzungen für die Hirnforschung. Jetzt konnte eines der Geräte angeschafft werden.

Ungleiche Behandlung, schlechte Work-Life-Balance: Weibliche Fachkräfte im Gesundheitswesen sind größerem Stress ausgesetzt und haben ein höheres Burnout-Risiko als Männer, so eine neue Studie.

Hinter Erkrankungen wie Parkinson, Dystonie, Zwangsstörungen oder Tourette stecken oft gestörte Verbindungen im Gehirn. Forscher haben erstmals eine "Landkarte" dieser Netzwerke erstellt.

Ein Cochlea-Implantat verbessert das Sprachverständnis – aber nicht bei jedem gleichermaßen schnell und gut. Forscher untersuchen nun, wie sich das Gehirn an das elektrische Hören anpasst.

Edupression, ein evidenzbasiertes digitales Therapie-Programm für unipolar depressive Personen, hat die dauerhafte Listung als digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) erreicht.

Forscher des Uniklinikums Würzburg zeigen, wie Zellen vom Gehirn in den Darm wandern und so die Ausbreitung neurologischer Erkrankungen wie Parkinson vermitteln.

Patienten mit Long Covid berichten oft über Aufmerksamkeits- und Konzentrationsprobleme. Neuropsychologische Studien konnten diese kognitive Beeinträchtigung jetzt objektiv belegen.

Halb so dick wie ein Haar: Forscher der TU München haben den weltweit ersten Mikroroboter entwickelt, der im Zellverbund navigieren und einzelne Zellen gezielt stimulieren kann.

Der Bericht „Klimawandel und Gesundheit“ des RKI macht deutlich, welche Gefahren die globale Erwärmung für Menschen hat. Im 2. Teil liegt der Schwerpunkt auf nicht-übertragbaren Erkrankungen.

Auf einen Schlaganfall folgt oft ein zweiter, deutlich schwerwiegenderer. Eine neue Studie untersucht, ob sich das Risiko für ein solches Rezidiv mit einer besseren Nachsorge verringern lässt.

KI, Robotik, Klimawandel: Schwedische Forscher skizzieren neue Technologien und Trends, die das Gesundheitswesen in den nächsten 50 Jahren bestimmen könnten.

Hat die Covid-19-Pandemie den chronischen Schmerz von Patientinnen mit Fibromyalgie verstärkt? Bochumer Forscher verglichen Patientenberichte, aktuelle und frühere Testwerte.

Lässt sich der Verlauf einer Herzinsuffizienz anhand der Pupillengröße und der Reaktion der Pupille auf einen Lichtreiz vorhersagen? Eine neue Studie geht dieser Frage nach.

Psychisch niedergeschlagene Herzpatienten mit Implantaten beenden die Einnahme ihrer Medikamente wahrscheinlicher als jene ohne Depressionen, wie dänische Forscher berichten.

Bisher ist diesichere Voraussage einer Post-Stroke-Depression nicht möglich. Jetzt gibt es jedoch Hinweise auf einen Risikofaktor, den man per Ultraschall ermitteln kann.

Eine aktuelle Studie zeigt, wie häufig schwere Folgeerkrankungen in den Jahren nach einem Schädelhirntrauma (SHT) vorkommen. Vor allem Kopfschmerzen treten fast fünfmal so oft auf.

Kausale Therapien der Alzheimer-Demenz sind das Ziel weltweiter intensiver Forschungsbemühungen. Erste Zulassungen von spezifischen monoklonalen Beta-Amyloid-Antikörpern machen Hoffnung.

Machine Learning und KI spielen eine zunehmend wichtige Rolle in Medizin und Gesundheitswesen. Dies gilt vor allem in datenintensiven Fachgebieten wie Radiologie, Pathologie oder Intensivmedizin. Doch die Güte von Diagnostik und Entscheidungsfindung per KI ist nicht nur davon abhängig, wie ausgefeilt der zugrunde liegende Algorithmus ist – sondern auch von der Qualität der Trainingsdaten.

Nicht alle Krankheiten äußern sich bei Frauen und Männern gleich. Das vielleicht entscheidendste Beispiel dafür ist der Herzinfarkt, erklärt Kardiologin Dr. Carolin Zwadlo.

Die Covid-19 Pandemie war für viele Menschen eine extreme Ausnahmesituation verbunden mit großen Herausforderungen. Das gilt ganz besonders für die Arbeitskräfte im Gesundheitswesen.

Biopsychosoziale Faktoren wie depressive Symptome, Angst, negative Stressbelastung und Einsamkeit erhöhen das Risiko für Long-Covid um bis zu 50 Prozent.

KI birgt enormes Potenzial bei der Diagnostik neuropsychiatrischer Erkrankungen – Forscher untersuchen die wissenschaftliche, ethische und soziale Bedeutung dieser Entwicklung.

Stress aufgrund der Corona-Pandemie hat die Gehirne von Jugendlichen vorzeitig altern lassen, wie Forscher der Stanford University ermittelt haben.

Die Zahl an Schlaganfällen nimmt weiter zu: 2019 waren weltweit mehr als 100 Millionen Menschen betroffen. Allerdings kann ein solcher Hirninfarkt auch ganz unbemerkt „im Stillen“ passieren.

Welche Krankheiten tragen in Deutschland maßgeblich zur Krankheitslast bei? Im Rahmen der Studie Burden 2020 haben Forschende dies für Deutschland berechnet.

In der Corona-Pandemie sind Besprechungen über Zoom, Teams & Co. für viele zum Alltag geworden. Manche reagieren mit schwerer Erschöpfung - woher kommt die "videoconference fatigue"?

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen verursachen nicht nur Bauchschmerzen und Durchfälle, sondern können auch hinter schwerer Erschöpfung (Fatigue) oder Depressionen stecken.

Das RKI untersucht im Verlauf der Covid-19-Pandemie die Entwicklung verschiedener Merkmale psychischer Gesundheit bei Erwachsenen in Deutschland. Nun wurden dazu neue Ergebnisse veröffentlicht.

Konzentrationsstörungen, Gehirnnebel, Kopfschmerzen – darüber klagen viele Post-COVID-Betroffene. Doch das Nervensystem ist meist nicht dauerhaft geschädigt. Vielmehr spielt die Psyche dabei eine große Rolle.

Per Vagusnerv-Stimulation der Ohrmuschel (kurz aVNS) wollen Wiener Forscher Entzündungen bei schweren Verläufen von Covid-19 mindern. Eine neue Studie zeigt den therapeutischen Mehrwert.

Kinder und Jugendliche haben einer aktuellen Studie zufolge unter der Corona-Krise besonders stark gelitten. Die Nachfrage nach psychotherapeutischen Angeboten stieg demnach stark an.

Eine Lanze für den Ultraschall zur Diagnose diverser Erkrankungen im Gehirn brachen kürzlich Mediziner im Rahmen einer Pressekonferenz der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM). Sie warnten davor, dass sich die Bildgebung komplett in Richtung CT und MRT verschiebt – dabei sei Ultraschall in vielen Fällen eine gleichwertige, wenn nicht sogar bessere Methode.

Forschende starten eine Evaluierungsstudie für ein neues Verfahren zur Diagnostik der neurodegenerativen Erkrankung. Bei dem Projekt steht die Analyse des Sprechens im Mittelpunkt. Gesammelt werden die Daten über eine App.

Unterdrückt man aktiv eine Erinnerung und ruft sie anschließend erneut ab, treten die Bilder weniger lebhaft in Erscheinung als zuvor.

Forschende untersuchten, ob Elektrostimulation bei psychischen Erkrankungen wie Depression, Angst oder Sucht helfen könnte, die oft eingeschränkte kognitive Kontrolle zu verbessern.

Zur Abklärung einer obstruktiven Schlafapnoe müssen Patienten bislang ins Schlaflabor – doch die Wartezeiten sind lang. Mit dem Projekt 'Sleep Well' soll nun herausgefunden werden, ob Telemedizin die Lösung sein könnte.

Forscher der University of California, San Francisco (UCSF) haben ein Hirnimplantat entwickelt, mit dem sie Depressionen erfolgreich behandeln konnten. Laut den Wissenschaftlern könnten gezielte elektrische Impulse künftig zu einem Durchbruch in der Therapie von Depressionen führen. Im Zuge einer Experimentalstudie wurde eine 36-Jährige erfolgreich therapiert.

Die Covid-19-Pandemie erwies sich als Katalysator für Gesundheits-Apps, Wearables und Videosprechstunden. Patienten mieden den Besuch beim Arzt aus Angst, sich mit dem Virus anstecken zu können, und nutzten vermehrt digitale Lösungen. Über die Vor- und Nachteile dieser technischen Errungenschaften für Menschen mit Rheuma diskutierten Experten im Rahmen des Deutschen Rheumatologiekongresses.

Eine Hormontherapie zur Geschlechtsanpassung von Transsexuellen ist ein massiver Eingriff. Unsachgemäß angewandt birgt sie deutliche Risiken für Körper und Seele. Dies können etwa Leberschäden, hormonempfindliche Tumoren oder psychische Erkrankungen wie Depressionen sein. Die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie e. V. (DGE) warnt deshalb vor einer Eigentherapie ohne ärztliche Aufsicht…

Erhöht ein vegetarischer Lebensstil die Wahrscheinlichkeit einer Depression? Oder ernähren sich Depressive öfter vegetarisch? Eine neue Meta-Studie geht dem Zusammenhang auf den Grund.

Depressive Störungen gehören in Deutschland zu den häufigsten Erkrankungen. Die Ursachen sind komplex und bisher nur teilweise verstanden. Eine Rolle scheint das Spurenelement Lithium dabei zu spielen. Mit Neutronen der Forschungs-Neutronenquelle der Technischen Universität München (TUM) konnte ein Forschungsteam nun zeigen, dass sich das Lithium im Gehirn eines depressiven Menschen anders…

Die Kieler Neurologin Daniela Berg lenkt mit ihrem Team in einer aktuellen Publikation den Blick auf die Frühphase der Parkinsonkrankheit, da diese eine Vorhersage über den Krankheitsverlauf ermöglicht. Die Parkinsonkrankheit ist eine fortschreitende Erkrankung des Gehirns, die durch das Absterben von speziellen Nervenzellen verursacht wird.

Welche Fortschritte gibt es beim Einsatz der Telemedizin seit Beginn der Coronavirus-Pandemie? Welche Handlungsbedarfe haben sich insbesondere bei der Behandlung von Intensivpatientinnen und -patienten sowie in der Pflege ergeben? Wie können Sektorgrenzen weiter überwunden werden, damit eine flächendeckende digitale Gesundheitsversorgung gewährleistet wird? Zum 11. Nationalen Fachkongress…

Als Scheinmedikamente ohne pharmakologische Wirkstoffe kommen Placebos in klinischen Studien häufig als Vergleichsgröße zum Einsatz. Dass sie überraschend starke Effekte erzielen können, selbst wenn die Studienteilnehmer das Placebo wissentlich einnehmen, konnten Wissenschaftler aus dem Department für Psychische Erkrankungen des Universitätsklinikums Freiburg nun wissenschaftlich belegen.…

Zum Schutz vor dem plötzlichen Herztod bekommen zurzeit alle Patienten mit einer schweren Herzschwäche, bei der die Pumpleistung des Herzens hochgradig eingeschränkt ist, einen Defibrillator implantiert. Doch der Eingriff ist riskant und häufig unnötig. Jährlich löst das Gerät nur bei rund fünf Prozent der Patienten einen lebensrettenden elektrischen Schock aus. Eine Studie des Deutschen…

Wie können Diagnosen mit Hilfe topaktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse noch sicherer und schneller erfolgen? Und wie lassen sich eine Vielzahl von Informationen so verknüpfen und auswerten, dass sich daraus neue Therapieoptionen ergeben? Um diese und viele weitere Fragen geht es beim MEDICA LABMED FORUM, das in diesem Jahr pandemiebedingt digital und für registrierte Online-Besucher…

Der Schlaganfall ist die dritthäufigste Erkrankung, die zum Tod führt, und die häufigste Erkrankung im Erwachsenenalter, die eine bleibende Behinderung nach sich zieht. Bisher ist es Medizinern und Forschern nicht gelungen, eine Therapie zu entwickeln, die eine vollständige Rehabilitation nach einem Schlaganfall ermöglicht. Das möchte Prof. Dr. Ulf Ziemann ändern. Mit einem Konsortium von…

Selbst nach einer erfolgreichen Therapie sind viele Brustkrebspatientinnen noch über lange Zeit sehr belastet, das zeigt eine Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ).

Mit einer neuen Methode will ein Forschungsteam der Uni Würzburg mit weiteren Partnern chronische Schmerzen lindern. Das vom BMBF geförderte Verbundprojekt setzt dabei auf Virtual Reality und Neurofeedback.

Beschäftigte im Gesundheitswesen, die COVID-19-Patienten pflegen und behandeln, sind gestresster und fühlen sich deutlich stärker belastet, als andere Beschäftigte, insbesondere in der Pflege. Dies ist das Ergebnis der deutschlandweit ersten Studie dazu, die an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität Augsburg / Bezirkskrankenhaus Augsburg und dem Lehrstuhl für…

Mit der individuellen Frequenz lassen sich gezielt einzelne Hirnareale beeinflussen und damit die darin verarbeiteten Fähigkeiten – allein durch elektrische Stimulation an der Kopfhaut, ohne operative Eingriffe. Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften gelang es damit als erste, nur das gewünschte Areal zu beeinflussen statt, wie bislang, diffus…

Während es für die Nachbehandlung einer Krebserkrankung oder eines Herzinfarkts eine standardisierte Vorgangsweise gibt, fehlt nach einem Schlaganfall ein solches, einheitliches Konzept. Zukünftig könnte hier das österreichische „Stroke-Card“-Konzept Anwendung finden. Eine neue Studie liefert dafür wissenschaftliche Evidenz.

In diesem Jahr steht der bundesweite Tag gegen den Schlaganfall am 10. Mai unter dem Motto "Die digitalen Helfer kommen". Laut "Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe", dem Ausrichter des Tages, gibt es mittlerweile rund 140.000 Apps in den Bereichen Medizin, Gesundheit und Fitness. Digitale Anwendungen ersetzen keinen Arztbesuch, könnten aber durchaus sinnvoll für die Vor-…

Forscher des Universitätsklinikums Erlangen und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg haben erstmals einen konkreten Zusammenhang zwischen chronischen peripheren Entzündungen und neurodegenerativen Erkrankungen nachgewiesen. Die Ergebnisse wurden im Fachjournal „Cell Reports“ veröffentlicht. Chronische Entzündungen im menschlichen Körper wie die Rheumatoide Arthritis…

Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und von der Hebrew University in Jerusalem zeigten bei Mäusen: Darmbakterien programmieren in Zellen der Darmschleimhaut die Aktivität des Erbguts um und nehmen damit erheblichen Einfluss auf die Entwicklung des gesunden Darms. Eine experimentell hervorgerufene akute Darmentzündung führte in den Schleimhautzellen der keimbesiedelten…

Körpereigene Signale spielen eine wesentliche Rolle bei der Steuerung unseres Energiehaushalts. Wenn wir beispielsweise etwas essen, helfen uns Empfindungen wie Geruch und Geschmack bei der Vorbereitung der passenden Verdauung der Nahrung. Signale aus dem Magen liefern dabei eine wichtige Rückmeldung an das Gehirn, die wir als Sättigung empfinden. Das können zum Beispiel der Nährwert des…

Verkehrslärm macht krank. Insbesondere für die Entwicklung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist er ein Risikofaktor. Eine neue internationale Übersichtsstudie unter der Federführung des Zentrums für Kardiologie der Universitätsmedizin Mainz zeigt nun auf, dass insbesondere eine gestörte Nachtruhe das Risiko erhöht, dass sich eine Herz-Kreislauf-Erkrankung entwickelt. Wesentliche…

Unangenehmes Kribbeln in Händen und Füßen, Taubheitsgefühle, Pelzigkeit und Brennen – diese Symptome können auf eine Neuropathie, eine Erkrankung des Nervensystems hindeuten. Dauern die Schmerzen mehrere Monate an, werden sie als chronisch bezeichnet. Sie sind dann nur sehr schwer zu behandeln, wobei verfügbare Medikamente oftmals gravierende Nebenwirkungen haben. Forscher am…

Krankheiten der Verdauungsorgane nehmen in Deutschland weiterhin zu. Schätzungen zufolge haben bereits rund 42 Prozent der Deutschen eine Fettleber. Eine Verfettung der Leber kann langfristig zur Zirrhose und Leberkrebs führen. Fehlfunktionen der Verdauungsorgane wirken aber auch außerhalb des Magen-Darm-Trakts. Sie gelten als Motor für viele Zivilisationskrankheiten: So weisen Studien darauf…

Der Nachweis einer fehlerhaften Faltung des Proteins Amyloid-β im Blut zeigt bei symptomfreien Menschen, die später tatsächlich Alzheimer entwickelten, ein deutlich erhöhtes Erkrankungsrisiko an – bis zu 14 Jahre vor der klinischen Diagnose der Demenz. Die Amyloid-β-Faltung erwies sich anderen untersuchten Risikomarkern als überlegen.

Kaum ein Tag vergeht, an dem Mediziner, Forscher oder Unternehmen nicht über ein KI-System berichten, das potenziell bösartige Läsionen, gefährliche Herzmuster identifizieren oder Therapien personalisieren kann. „Wir sind derzeit zu fokussiert auf das Thema“, bemängelt Prof. Dr. Christian Johner, Inhaber und Gründer des Johner Instituts für IT im Gesundheitswesen. Zugleich sieht er…

Wer in der Kindheit gedemütigt, geschlagen oder sexuell missbraucht wurde, hat im Erwachsenenalter häufiger mit psychischen Erkrankungen wie Depressionen oder Angstattacken zu kämpfen als Menschen, denen diese Erfahrungen in jungen Jahren erspart blieben. Das zeigen zahlreiche Studien. Doch was sind die Gründe für diese größere Anfälligkeit?

Mehr als zwei Drittel aller Schulkinder in Deutschland leiden regelmäßig an Kopfschmerzen. Das ergab eine Erhebung, die jetzt in in „Cephalalgia“, der Zeitschrift der internationalen Kopfschmerzgesellschaft, publiziert wurde. Bei den Oberschülern lag der Anteil sogar bei fast 80%. Einen Arzt suchten jedoch nur die wenigsten auf, was auch zeigt, dass Kopfschmerzen in unserer Gesellschaft…

Künftig werden wir immer häufiger direkt mit Künstlicher Intelligenz interagieren. Ein Team der Technischen Universität München hat jetzt erstmals systematisch untersucht, wie „verkörperte KI“ schon heute hilft, psychische Erkrankungen zu behandeln. Das Fazit: Wichtige ethische Fragen sind unbeantwortet, es besteht dringender Handlungsbedarf für Regierungen, Fachverbände und Forschung.

Im Rahmen der 70. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neurochirurgie (DGNC) werden neue Erkenntnisse in der Therapie neuro-degenerativer Erkrankungen wie Morbus Parkinson, Dystonie und Tremor präsentiert. Die Weiterentwicklung der Tiefen Hirnstimulation (THS), eines vor über 25 Jahren entwickelten minimalinvasiven neurochirurgischen Eingriffs, erweist sich als eine effiziente…

Heute (10. Mai) ist der „Tag gegen den Schlaganfall“. Ein Schlaganfall kann jeden treffen, es ist daher wichtig, Krankheitssignale zu kennen und bei Bedarf schnell zu handeln. Grund genug für die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN), an diesem Tag auch auf die Bedeutung der Prävention aufmerksam machen, auch weil die Rate ischämischer Schlaganfälle seit 2010 um mehr als 10%…

Die Diagnose psychischer Erkrankungen wie Schizophrenie ist selbst für erfahrene Psychiater oft herausfordernd. Denn die Symptome können sehr vielfältig sein: Bei der Schizophrenie reichen sie von Halluzinationen und Wahnvorstellungen bis zur völligen Antriebslosigkeit, wie sie auch bei schweren Depressionen vorkommt. Die Suche nach biochemischen Markern im Blut oder Nervenwasser sowie nach…

Die bisher größte genetische Studie zur bipolaren Störung mit 30.000 Patienten ermöglicht ein umfassenderes Verständnis der biologischen Grundlagen der Erkrankung. Eine internationale Forschungsgruppe mit Beteiligung der Universität Basel hat dazu 20 neue Gene entdeckt, wie sie im Fachjournal "Nature Genetics" berichtet. Erst himmelhoch jauchzend und dann wieder zu Tode betrübt…

Nach Schätzung der Weltgesundheitsorganisation WHO sind weltweit mindestens 70 Millionen Menschen an einer chronischen Hepatitis C erkrankt. Die Virusinfektion kann – meist unbemerkt – die Leber zerstören. In den letzten Jahren wurden auf dem Gebiet der Hepatitis C-Therapie große Fortschritte erzielt. Behandelt werden kann die Erkrankung aber nur, wenn sie auch erkannt wird.

Im Darm leben 38 Billionen Bakterien und diese sind maßgebend, ob wir gesund bleiben oder krank werden. Eine Arbeitsgruppe an der Universitätsmedizin Greifswald hat bei 1.800 SHIP-Probanden (Study of Health in Pomerania) entdeckt, dass die Zusammensetzung der Darmbakterien viel stärker von der Funktion der Bauchspeicheldrüse kontrolliert wird als von allen anderen bekannten Faktoren. „Was…

Menschen mit schwerster, behandlungsresistenter Depression können nicht nur akut sondern auch langfristig von einer Tiefen Hirnstimulation profitieren, wie Forscher des Universitätsklinikums Freiburg gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Bonn in einer aktuellen Studie zeigen. Bei den 16 Patientinnen und Patienten wurde mittels hauchdünner Elektroden ein Teil des Belohnungssystems im Gehirn…

Forscher der Universität Zürich haben die dreidimensionale Struktur des Rezeptors bestimmt, der bei der Chemotherapie Übelkeit und Erbrechen auslöst. Die Studie zeigt erstmals, warum einige Medikamente besonders gut gegen diese Nebenwirkungen helfen. Das Resultat liefert auch neue Ansatzpunkte für die Entwicklung von effektiven Wirkstoffen gegen andere Beschwerden. Die meisten…

Einen wichtigen Fortschritt in der Erforschung und Behandlung von einer aggressiven Hirntumorart (Glioblastom) hat ein Team um Professor Marc-Eric Halatsch (Klinik für Neurochirurgie) am Universitätsklinikum Ulm erzielt: Unter der Therapie mit einer erstmalig eingesetzten Kombination von neun Medikamenten (darunter Antibiotika sowie Wirkstoffe gegen HIV und Bluthochdruck) stoppte das…

Ein diffiziles Thema sind weiße Flecken im Gehirn. Während schon die Termini vielfältig sind, gestaltet sich die Differentialdiagnose noch umfangreicher. Es hilft jedoch Prävalenzen zu kennen und zu wissen, welche Mittel zur Diagnose einzelner Erkrankungen zur Verfügung stehen, wie PD Dr. Gunther Fesl, Radiologe in der Praxis Radiologie Augsburg, zu berichten weiß.

Die Entstehung psychiatrischer Erkrankungen gibt Wissenschaftlern nach wie vor Rätsel auf. Jetzt haben Forscher eine mögliche Ursache gefunden, die bislang noch überhaupt nicht mit derartigen Störungen in Verbindung gebracht wurde: Demnach könnte eine Unterart des menschlichen Herpesvirus für Depressionen, bipolare Störungen und ähnliche Krankheitsbilder eine wichtige Rolle spielen.

Gedächtnisverlust und Denkstörungen sind die Symptome, die wohl die meisten Menschen mit Alzheimer in Verbindung bringen – doch die Krankheit wirkt sich auch auf viele andere Arten auf die Betroffenen aus. Forscher haben gezielt die nicht-kognitiven Symptome von Alzheimer-Demenz ins Visier genommen – und stellen jetzt bemerkenswerte Erfolge vor.

Zu oft, zu lange oder zu hoch dosiert: Schmerz- und Migränemittel können vorbestehende Kopfschmerzen verstärken und in eine chronische Krankheit verwandeln. Viele Patienten reagieren darauf mit der Einnahme weiterer Medikamente und befeuern damit den Teufelskreis. Mit einer neu vorgelegten Leitlinie wollen die Deutsche Gesellschaft für Neurologie und die Deutsche Migräne- und…

Wer glücklich ist, dem sieht man das meist auch an. Ob über das Lieblingsessen mit dem Partner, die bestandene Prüfung oder ein anderes positives Ereignis – allein unsere Mimik spricht in der Regel Bände über unseren Gemütszustand. Ganz anders sieht die Sache allerdings in der funktionellen Bildgebung aus, wie Forscher am Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN) in Magdeburg jetzt…

Frauen mit Diabetes haben ein erhöhtes Risiko Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu entwickeln. Studien aus dem Deutschen Diabetes-Zentrum zeigen, dass das Risiko einen Schlaganfall zu erleiden, bei Frauen mit Diabetes um 50 Prozent höher ist als bei Frauen ohne Diabetes. Langfristig kann der Diabetes vor allem bei nicht adäquater Stoffwechseleinstellung viele Organe schädigen. Nicht nur…

Die großflächige Einführung von Künstlicher Intelligenz (KI) wird die Radiologie – aber auch andere medizinische Fächer – von Grund auf verändern. Die ersten Anwendungen zeigen bereits verblüffend gute Ergebnisse. „KI wird die Radiologie dramatisch verändern und verbessern“, ist Prof. Dr. Michael Forsting, Direktor des Instituts für Diagnostische und Interventionelle Radiologie…

Psoriasis, auch bekannt als Schuppenflechte, ist eine chronische Hauterkrankung, die auseiner überschießenden Reaktion des Immunsystemsresultiert und für die es derzeit keine Heilung gibt. Die Krankheit betrifft Männer und Frauen gleichermaßenhäufig und kann in jedem Lebensalter auftreten. Charakteristisch ist zudem der unvorhersehbare Krankheitsverlauf. Die Hautzellen wachsen zu schnell,…

Was macht das Landleben eigentlich so gesund? Die dörfliche Ruhe, die frische Luft oder die intakte Nachbarschaft? Wissenschaftler der Universität Ulm haben darauf eine ganz andere Antwort: Landbewohner mit engem Kontakt zu Nutztieren können Stresssituationen immunologisch viel besser bewältigen als Großstädter, die ohne Haustiere aufgewachsen sind.

Psychiater diagnostizieren die Erkrankungen ihrer Patienten auf Basis von deren Schilderungen. Sie können nicht wie andere Ärzte auf Röntgenbilder, Blut- oder Fieberwerte zurückgreifen, um ihre Diagnose zu begründen. Das Max-Planck-Institut für Psychiatrie (MPI) möchte im Rahmen einer breit angelegten Studie Biomarker identifizieren, die helfen, psychiatrische Erkrankungen besser zu…

Etwa die Hälfte aller rund 260.000 Patienten, die in Deutschland jährlich einen Schlaganfall erleiden, hat nach dem Hirninfarkt ein bleibendes neurologisches beziehungsweise neuropsychologisches Defizit. Um diese Folgeschäden zu minimieren und um weiteren Komplikationen und Rezidiven vorzubeugen, ist im Anschluss an Akut- und Reha-Behandlung eine umfassende Nachsorge notwendig. Hier gibt es…

Die adesso AG entwickelt im Rahmen des Forschungsprojektes STEADY des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) eine umfassende IT-Lösung zur langfristigen Betreuung von Depressionspatienten. Ziel ist es, depressive Episoden von betroffenen Patienten frühzeitig anhand einschlägiger Indikatoren zu erkennen. Diese werden mittels Sensoren im Umfeld des Erkrankten erfasst und…

Das durch die Alzheimer-Krankheit verursachte Nachlassen der geistigen Fähigkeiten bis hin zum Verlust der eigenen Persönlichkeit wird von vielen Menschen als stärkere Bedrohung empfunden als Herz-Kreislauf- und selbst Krebserkrankungen. Ebenso ist die Parkinson-Erkrankung ein schwerer Einschnitt in das Leben des Patienten. Bildgebende Diagnoseverfahren der Nuklearmedizin ermöglichen aber das…

Bei knapp 12 % aller Erwachsenen in Deutschland wird im Laufe ihres Lebens eine Depression diagnostiziert. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) untersucht derzeit, ob es für Teilnehmerinnen und Teilnehmer eines Screenings Vor- oder Nachteile haben könnte, wenn beispielsweise Hausärztinnen und Hausärzte regelhaft einen Test anbieten, der Hinweise auf…

Versorgungsmodelle, die über die Reha-Leistungen hinausgehen und auf einen kontinuierlichen Übergang von der intensivmedizinischen Behandlung zur Nachsorge abzielen, sind in Deutschland derzeit nicht etabliert. Eine Arbeitsgruppe um Professor Dr. Christian Apfelbacher, Institut für Epidemiologie und Präventivmedizin der Universität Regensburg, entwickelt derzeit ein Konzept für eine…

Progressive Therapien zur Krebsbekämpfung bieten neue Chancen für onkologische Patienten, sie bringen aber auch bisher unbekannte Komplikationen mit sich. Die Zahl der Krebspatienten, die aus zumeist Krebs-spezifischen internistischen Gründen auf eine Intensivstation verlegt werden, steigt. Ihre intensivmedizinische Betreuung ist ein komplexes Unterfangen, bei dem die interdisziplinäre…

Wer schon einmal eine Grippe hatte, weiß, wie sehr das Denkvermögen im akuten Stadium leidet. Doch das Gehirn könnte auch lange nach einer Infektion noch beeinträchtigt sein. Darauf deutet eine Studie mit Mäusen der Technischen Universität (TU) Braunschweig hin, die heute im Fachmagazin Journal of Neuroscience veröffentlicht wird. Beteiligt waren auch das Helmholtz-Zentrum für…

Zum ersten Mal konnten Wissenschaftler der Universität Zürich über Monate beobachten, wie sich Stammzellen im erwachsenen Gehirn teilen und neue Nervenzellen heranwachsen. Ihre Studie liefert damit neue Einsichten in der Stammzellforschung. Lange ging die Neurowissenschaft davon aus, dass sich Nervenzellen nur während der embryonalen Entwicklung bilden. Allerdings weiss man heute, dass…

Alzheimer ist eine schwere Erkrankung des Gehirns und mit rund 60 % aller Fälle die häufigste Form unter den Demenzerkrankungen. Trotz intensiver Forschung können Medikamente bisher lediglich die Verschlechterung von Symptomen verzögern, aber keine Heilung bringen. Weltweit leiden 47 Millionen Menschen an Demenzerkrankungen. Die demografische Entwicklung trägt dazu bei, dass die Zahl der…

Schlafstörungen sind ein typisches Symptom vieler psychiatrischer Erkrankungen, unter anderem von Depression, Angst und bipolarer Störung. Unbehandelt erhöhen Probleme mit dem Schlaf das Risiko, an einer psychiatrischen Störung zu erkranken. Ungefähr zwei von drei Patienten, die in eine Schlafklinik überwiesen werden, leiden parallel an einer Störung der Psyche. Wissenschaftler am…

Die Food and Drug Aministration (FDA) hat in den USA mit "Abilify MyCite" erstmals eine digitale Pille mit eingebautem Sensor zugelassen. Dieser ermöglicht es dem Medikament, das unter anderem bei Schizophrenie und bipolarer Störung zum Einsatz kommt, seine korrekte Einnahme zu überwachen. Dadurch stellt die Pille eine optimale Medikation sicher. "Die Einnahme von Medikamenten…

Ein interdisziplinäres Ärzteteam des Universitären Neurozentrums Bern hat zum ersten Mal am Inselspital eine tiefe Hirnstimulation bei Depression durchgeführt. Für die Patientin ist es die letzte Hoffnung auf Heilung. In der Behandlung von Bewegungsstörungen wie zum Beispiel Morbus Parkinson hat sich die tiefe Hirnstimulation in den letzten zehn Jahren etabliert. Das Inselspital kann…

270.000 Menschen pro Jahr erleiden in Deutschland einen Schlaganfall. Über die körperlichen Folgen ist vieles bekannt. Anlässlich des Welt-Schlaganfalltags am 29. Oktober mahnt die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe jedoch auch die seelischen Schäden stärker in den Vordergrund zu stellen, die häufig die Erfolge der Rehabilitation gefährden. Post Stroke Depressionen (PSD) beträfen…

Wer in Deutschland das Geschlecht von Mann zu Frau oder umgekehrt wechseln möchte, hat bereits vor der Behandlung große bürokratische Hürden zu überwinden. Das Prozedere hält die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) für unangemessen und zu lang.

Frauen mit Wechseljahresbeschwerden sollten viel häufiger eine effektive, maßgeschneiderte Hormontherapie erhalten. Dieses Fazit ziehen jetzt Experten der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE). Damit endet eine jahrzehntelange Fehleinschätzung.

Epilepsie ist eine der vier häufigsten neurologischen Erkrankungen. Die Therapie der Epilepsien hat in den letzten Jahren große Fortschritte erzielt. Ein chirurgischer Eingriff kann sogar zur Heilung führen. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist die am Kepler Uniklinikum mögliche SPECT-Untersuchung.

Burn-Out bei Radiologen, die wachsende Bedeutung bildgebender Verfahren bei psychischen Erkrankungen und Durchbrüche bei der Brustbildgebung waren Themen der Eröffnungspressekonferenz des European Congress of Radiology (ECR).

Forge of Empire, Minecraft oder Dragon’s Prophet – Vorreiter einer besseren Medizin? Computersimulierte Umgebungen, virtuelle Realitäten (VR), in die der Benutzer eintaucht und die auf ihn und sein Handeln reagieren, haben nicht nur einen herausragenden Unterhaltungswert. Experten sagen voraus, dass der Umsatz mit VR-Software im Gesundheitssektor bis 2025 auf 5,1 Milliarden Dollar anwachsen…
Die Diagnose Krebs stellt das Leben auf den Kopf und kann Patienten ebenso wie Angehörige enorm belasten. Rund 30 Prozent aller Patienten leiden unter einer psychischen Begleiterkrankung, darunter Angststörungen und Depressionen. Wer kann Patienten und Angehörigen dabei helfen, die psychischen Belastungen zu bewältigen?

Die Schlaganfallversorgung in Deutschland ist beispielgebend – die große Mehrzahl der akuten Schlaganfallpatienten erhalten eine neurologische oder geriatrische Rehabilitation. Auch ältere Patienten oder multimorbide Patienten werden nach der Akutphase in eine Rehabilitationsklinik verlegt. Wenig ist bisher jedoch darüber bekannt, wie wirkungsvoll eine neurologische Frührehabilitation ist.…

Max-Planck-Wissenschaftler identifizieren unbekannte Neuronen, die bei chronischem Stress aktiv werden. Stress gehört zu unserem Alltag. Werden Stress und Sorgen jedoch chronisch, so können sie Besorgnis erregende Krankheiten wie Depression und Angststörungen auslösen. Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Psychiatrie haben eine neue Population von Neuronen im Gehirn identifiziert, die…

14. Februar 2017 – Einer Gruppe deutscher Neurologen ist es erstmals gelungen, die Parkinson-Erkrankung über eine kleine Hautprobe festzustellen – und zwar noch Jahre vor Ausbruch der typischen Bewegungsstörungen wie Zittern, Steifigkeit und verlangsamte Beweglichkeit. Die Diagnose gelingt durch den Nachweis von pathologischen Eiweißablagerungen in den feinen Nervenenden der Haut, teilen…

Tagesmüdigkeit ist ein belastendes Symptom, das sowohl bei psychischen Störungen wie Depression, Angst und Schlafstörungen als auch bei diversen nicht-psychiatrischen Erkrankungen häufig berichtet wird. Neurophysiologen des Universitätsklinikums Leipzig haben nun eine Methode entwickelt, die dazu beitragen soll, zu erkennen, ob die Erschöpfung bei einem Patienten mit einem zu niedrigem oder…

Allnächtlich aufzuwachen, weil die Blase den Gang zur Toilette fordert, ist ein verbreitetes Leiden - und ein gefährliches zugleich: Zum einen werden die Folgen der regelmäßigen Unterbrechung des Nachtschlafes zum Wasserlassen, fachsprachlich Nykturie genannt, unterschätzt. Zum anderen sind die nächtlichen Toilettengänge häufig ein Alarmsignal, das auf eine behandlungsbedürftige…

Zwei bis vier Prozent aller Erwachsenen sind von der sogenannten obstruktiven Schlafapnoe betroffen: Nächtliches Schnarchen, das mit Atempausen einhergeht, und so nicht nur den Schlaf, sondern auch das Herz belastet. Im Rahmen der telemedizinischen Entwicklung in der Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde haben Forscher untersucht, ob Ärzte für eine Diagnostik dieser ernstzunehmenden Erkrankung das…

Ob Schönes unser Herz höher schlagen lässt, etwas Trauriges uns das Herz bricht, oder ob wir uns etwas zu Herzen nehmen – in unserem Sprachgebrauch besteht zwischen Psyche und Herz eine enge Verbindung. Dass darin mehr als nur ein Körnchen Wahrheit liegt, ist in der Medizin mittlerweile eine anerkannte Tatsache: Psychische Leiden und Herzkrankheiten bedingen sich oft gegenseitig.

In einem Kommentar des im Nature-Verlag erscheinenden Fach-Journals „Molecular Psychiatry“ beschreibt ein Team um den Dresdner Wissenschaftler Dr. med. Enrico Ullmann von der Medizinischen Klinik III des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus aktuelle Ergebnisse einer Erhebung unter Flüchtlingen in Dresden (DOI: 10.1038/MP.2015.164).

„Neurologen, Psychiater, Radiologen und Nuklearmediziner sehen sich derzeit einer wachsenden Zahl von Anfragen zur Abklärung einer Demenz gegenüber. Bei neurodegenerativen Erkrankungen ist dabei die klinische Untersuchung durch den Nervenarzt bereits häufig richtungsweisend und weiterführende strukturelle beziehungsweise funktionelle Bildgebung kann auf ein Minimum beschränkt werden“,…

Tod, Leid, Qualen: Viele Asylsuchende haben vor und während ihrer Flucht Schlimmes erlebt oder mitangesehen. Mindestens die Hälfte der Kriegs-, Vertreibungs- und Folteropfer leiden an einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS), Depressionen oder Angstzuständen. Nicht immer ist dies sofort erkennbar, die Folgen traumatischer Erlebnisse können sich vielfältig äußern – als…

Telemedizinische Überwachung über größere Distanzen kann die Beschwerden älterer Herzinsuffizienz (Herzschwäche)-Patienten verringern. Sie können wieder aktiver ihren Alltag gestalten, Lebensqualität und Allgemeinbefinden verbessern sich ebenso wie das Sicherheitsgefühl. Und die erzielte Senkung der Herzfrequenz könnte langfristig einen positiven Einfluss auf die Prognose haben,…

Durch unterschiedliche Sequenzen und verschiedene Kontraste ist die MRT an sich bereits ein extrem leistungsstarkes Bildgebungsverfahren. Kommen dann noch funktionelle Messmethoden hinzu, entfaltet sie ihre ganze Power. Mithilfe der funktionellen MRT lassen sich Durchblutungsmuster und Stoffwechselaktivitäten darstellen, die umfassende Rückschlüsse auf physiologische Prozesse ermöglichen.…

Mediziner der Universität Leipzig beteiligen sich am Europäischen Forschungsprojekt "MooDFOOD". Darin wird die Rolle der Nahrungszusammenstellung, der Ess- und Ernährungsgewohnheiten sowie von Übergewicht auf die Psyche untersucht. Das Ziel ist, wirksame Ernährungsstrategien zu entwickeln, um einer Depression vorzubeugen. Insgesamt 14 Partner aus Europa sind an dem von der EU mit…

Menschen mit akuten psychischen Problemen – beispielsweise mit schweren Depressionen – warten bis zu sechs Monate auf eine Psychotherapie. Mit der sogenannten psychotherapeutischen Sprechstunde will der Gesetzgeber künftig Abhilfe schaffen: Betroffene könnten dann bereits nach wenigen Tagen mit einem Psychotherapeuten sprechen und mit ihm gemeinsam weitere Behandlungsschritte einleiten.

Einer neuen Studie der City University London zufolge könnte Logopädie, die über Chat-Softwareprogramme wie Skype erfolgt, genau so effektiv sein, wie die klassischen Therapieformen im persönlichen Gespräch.

In den letzten Jahren mehren sich Untersuchungsergebnisse, wonach geschlechtsspezifische Unterschiede bei der Entstehung, dem Verlauf und der Therapie von Erkrankungen existieren. Diesem Thema wird auch beim diesjährigen Bundeskongress Gender-Gesundheit am 21./22. Mai in Berlin Beachtung geschenkt. IMS Health hat am Beispiel der Depression untersucht, ob bei dieser Erkrankung…

Das Leitlinienprogramm Onkologie hat im Mai 2015 die erste S3-Leitlinie zur palliativmedizinischen Versorgung von erwachsenen Patienten mit einer nicht heilbaren Krebserkrankung vorgelegt. Die Leitlinie entstand unter der Federführung der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) und konzentriert sich zunächst auf die Themenbereiche Atemnot, Schmerz, Obstipation, Depression,…

Mehr als 10 Prozent der Deutschen leiden unter einer chronischen Rhinosinusitis, einer dauerhaften Entzündung der Nasenschleimhaut. Ständiger Schnupfen sowie Kopfschmerzen und Riechstörungen belasten Betroffene dabei stark. Experten der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e.V. (DGHNO KHC) weisen darauf hin, dass die individuelle Belastung des…

Für ihn kommt nicht nur sprichwörtlich der Strom aus der Steckdose, sondern am liebsten kaltes Atmosphärendruckplasma. Jedenfalls dann, wenn sich PD Dr. med. Georg Daeschlein aus der Universitätshautklinik der EMAU in Greifswald mit dessen medizinischen Möglichkeiten auseinandersetzt, ein Steckenpferd, dem er seit Jahren nachgeht. Und für dieses Plasma - stark vereinfacht - braucht's nur…
Der Verlust einer Extremität ist ein tiefer Einschnitt im Leben der Betroffenen. Nach der Operation steht den Patienten ein anstrengender Weg bevor – Schritt für Schritt zurück in ein mobiles Leben. Ein Leben, das mit Hilfe von Prothesen nahezu wieder alles ermöglicht, wäre da nicht der Phantomschmerz.
Die Deutsche Hochdruckliga e.V. DHL® - Deutsche Gesellschaft für Hypertonie und Prävention sieht angesichts dessen politischen Handlungsbedarf beim aktuellen Referentenentwurf des Bundesministeriums für Gesundheit für das Gesetz zur Stärkung der Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-VSG). Bluthochdruck schließt der Entwurf derzeit nicht ein, was dringend ergänzt werden…

Fortschritte bei der Früherkennung, der Feststellung von Risikofaktoren und neue Erkenntnisse aus Behandlungsstudien sind auf der Alzheimer's Association International Conference vorgestellt worden

Eine nuklearmedizinische Untersuchung könnte Psychiatern künftig helfen, die richtige Entscheidung zur Behandlung einer schweren Depression zu treffen. Ob Medikamente oder eine Psychotherapie (kognitive Verhaltenstherapie) besser wirken, konnten US-Mediziner an der Aktivität in einer bestimmten Hirnregion vorhersagen.

Nuklearmediziner spüren, dass der Winter in Deutschland lang und sonnenlos war. „In unsere Praxen kommen derzeit auffallend viele Patienten mit unklaren Knochen- oder Muskelschmerzen“, sagt Dr. med. Detlef Moka, Vorsitzender des Berufsverbands Deutscher Nuklearmediziner e. V. (BDN).

Wissenschaftler des Forschungszentrums Jülich haben herausgefunden, welche Gehirnregion dafür zuständig ist, Stimmen von Mitmenschen sozial zu bewerten.

Depressionen zählen zu den häufigsten Begleiterkrankungen bei Brustkrebs – etwa jede fünfte Patientin ist betroffen. Sie verringern nicht nur die Lebensqualität, sondern können auch das Behandlungsergebnis verschlechtern.

Die vor drei Jahren gestartete TREND-Studie (Tübinger Erhebung von Risikofaktoren zur Erkennung von Neurodegeneration) der Neurologischen Universitätsklinik Tübingen, der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie Tübingen, des Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) und des Hertie-Instituts für klinische Hirnforschung (HIH) mit 1.100 Teilnehmern legt in…

Reizt man Nerven mit elektrischem Strom, kann das durchaus beruhigende Wirkung haben. Allerdings sollte es sich dabei um den auch als "Ruhenerv" bezeichneten Parasympathikus handeln. Forscher und Mediziner der Technischen- (TU) und Medizinischen Universitäten (Meduni) in Wien entwickeln zu diesem Zweck ein Ohr-„Piercing“. Das Gerät regt die Nervenenden im Ohr mit elektrischen Impulsen an…

Klagen über das deutsche Gesundheitswesen gibt es reichlich: Zu teuer und ineffizient. Dabei steigt die Lebenserwartung der deutschen Bevölkerung ständig an.

Im Vorfeld seiner 15. Tagung, die vom 3. bis 6. Oktober 2012 stattfinden wird, hat das European Health Forum Gastein jetzt wieder den mit 10.000 Euro dotierten European Health Award ausgeschrieben. Der Preis wird vom Bundesministerium für Gesundheit und vom Forum der Forschenden Pharmazeutischen Industrie (FOPI) unterstützt.

Vier Millionen chronische Wunden ziehen jedes Jahr in Deutschland 30 000 Amputationen und sechs Milliarden Euro Behandlungskosten nach sich. Diese erschreckende Bilanz zogen Wundexperten auf dem Pflege Kongress 2012 in Berlin.

Ab sofort steht die Internet-Plattform www.dgkn.de in neuem Design und mit vielen zusätzlichen Inhalten online. Das Angebot der Deutschen Gesellschaft für klinische Neurophysiologie und funktionelle Bildgebung (DGKN) bietet jetzt noch mehr Informationen. Denn seit April können sich nicht nur Neurophysiologen in Klinik und Praxis kundig machen sondern auch Studenten, Patienten und Angehörige.

Fast zehn Prozent aller Depressionen verlaufen so schwer, dass die Patienten auf keine gängige Behandlungsmethode ansprechen. Hoffnung macht in jüngster Zeit die gezielte Stimulation von Bereichen im Gehirn mit einer Art "Hirnschrittmacher". Mediziner der Universität Bonn haben nun zusammen mit US-Kollegen eine neue Zielstruktur für die tiefe Hirnstimulation vorgestellt. Sie hoffen…

Die im vergangenen April gegründete Tochter Robert Bosch Healthcare GmbH präsentierte auf der diesjährigen Medica telemedizinische Systemlösungen für Kliniken, medizinische Zentren, Ärzte und Versicherungen. Dadurch kann der Gesundheitszustand von Patienten, die beispielsweise an chronischen Herz- oder Lungenkrankheiten leiden, regelmäßig überwacht werden, ohne dass diese ihre gewohnte…

Es ist derzeit eines der wichtigsten politischen Themen: Die Situation von Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland und deren Integration. Aus einem ganz anderen Blickwinkel geht nun eine Tagung am Bezirkskrankenhaus Günzburg an das Thema heran - es wird nach den speziellen Belastungen gefragt, die bei Migranten zu Depression oder gar Selbsttötung führen können.

Aktuelle Entwicklungen auf dem Gebiet der Steuerung von Computern durch Gedanken eröffnen völlig neue Möglichkeiten, Koma-Patienten korrekt zu diagnostizieren und mit ihnen zu kommunizieren. Das berichteten belgische Forscher auf dem Meeting der Europäischen Neurologen-Gesellschaft in Berlin. Die neuen Technologien werfen auch neue ethische Fragen zum Thema Sterbehilfe auf.

Jeder fünfte Europäer leidet unter chronischen Schmerzen zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie "Pain in Europe Survey". Doch Schmerz ist nicht gleich Schmerz, wie die besonders schweren Krankheitsverläufe von Patienten mit neuropathischer Schmerzkomponente zeigen. Neue Wege in Diagnostik und Therapie, wie sie auf dem deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie vorgestellt…