Suchen nach: "Depression" - 97 Resultate

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Telemedizin-Fachkongress

Ist Deutschlands digitale Gesundheitsversorgung fit für die Zukunft?

Welche Fortschritte gibt es beim Einsatz der Telemedizin seit Beginn der Coronavirus-Pandemie? Welche Handlungsbedarfe haben sich insbesondere bei der Behandlung von Intensivpatientinnen und -patienten sowie in der Pflege ergeben? Wie können Sektorgrenzen weiter überwunden werden, damit eine flächendeckende digitale Gesundheitsversorgung gewährleistet wird? Zum 11. Nationalen Fachkongress…

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Überraschendes Studienergebnis

Placebos wirken (selbst, wenn man sie durchschaut)

Als Scheinmedikamente ohne pharmakologische Wirkstoffe kommen Placebos in klinischen Studien häufig als Vergleichsgröße zum Einsatz. Dass sie überraschend starke Effekte erzielen können, selbst wenn die Studienteilnehmer das Placebo wissentlich einnehmen, konnten Wissenschaftler aus dem Department für Psychische Erkrankungen des Universitätsklinikums Freiburg nun wissenschaftlich belegen.…

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Unnötige Eingriffe vermeiden

Studie: Wem nutzt implantierter Defibrillator wirklich?

Zum Schutz vor dem plötzlichen Herztod bekommen zurzeit alle Patienten mit einer schweren Herzschwäche, bei der die Pumpleistung des Herzens hochgradig eingeschränkt ist, einen Defibrillator implantiert. Doch der Eingriff ist riskant und häufig unnötig. Jährlich löst das Gerät nur bei rund fünf Prozent der Patienten einen lebensrettenden elektrischen Schock aus. Eine Studie des Deutschen…

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Bedeutung des Fachgebiets in der Corona-Krise

virtual.MEDICA präsentiert Spitzenthemen der Labormedizin

Wie können Diagnosen mit Hilfe topaktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse noch sicherer und schneller erfolgen? Und wie lassen sich eine Vielzahl von Informationen so verknüpfen und auswerten, dass sich daraus neue Therapieoptionen ergeben? Um diese und viele weitere Fragen geht es beim MEDICA LABMED FORUM, das in diesem Jahr pandemiebedingt digital und für registrierte Online-Besucher…

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Forschungsprojekt "ConnectToBrain"

Helm bringt Hoffnung für Schlaganfall-Patienten

Der Schlaganfall ist die dritthäufigste Erkrankung, die zum Tod führt, und die häufigste Erkrankung im Erwachsenenalter, die eine bleibende Behinderung nach sich zieht. Bisher ist es Medizinern und Forschern nicht gelungen, eine Therapie zu entwickeln, die eine vollständige Rehabilitation nach einem Schlaganfall ermöglicht. Das möchte Prof. Dr. Ulf Ziemann ändern. Mit einem Konsortium von…

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Neuer Ansatz gegen chronische Schmerzen

Schmerzfrei dank Virtual Reality?

Mit einer neuen Methode will ein Forschungsteam der Uni Würzburg mit weiteren Partnern chronische Schmerzen lindern. Das vom BMBF geförderte Verbundprojekt setzt dabei auf Virtual Reality und Neurofeedback.

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An die Substanz

Studie: COVID-19 belastet Psyche von Pflegepersonal stark

Beschäftigte im Gesundheitswesen, die COVID-19-Patienten pflegen und behandeln, sind gestresster und fühlen sich deutlich stärker belastet, als andere Beschäftigte, insbesondere in der Pflege. Dies ist das Ergebnis der deutschlandweit ersten Studie dazu, die an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität Augsburg / Bezirkskrankenhaus Augsburg und dem Lehrstuhl für…

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Neuroforschung

Hirnaktivität gezielt mit der persönlichen Frequenz steuern

Mit der individuellen Frequenz lassen sich gezielt einzelne Hirnareale beeinflussen und damit die darin verarbeiteten Fähigkeiten – allein durch elektrische Stimulation an der Kopfhaut, ohne operative Eingriffe. Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften gelang es damit als erste, nur das gewünschte Areal zu beeinflussen statt, wie bislang, diffus…

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Nachsorge-Konzept

„Stroke-Card“ soll erneute Schlaganfälle verhindern

Während es für die Nachbehandlung einer Krebserkrankung oder eines Herzinfarkts eine standardisierte Vorgangsweise gibt, fehlt nach einem Schlaganfall ein solches, einheitliches Konzept. Zukünftig könnte hier das österreichische „Stroke-Card“-Konzept Anwendung finden. Die wissenschaftliche Evidenz liefert eine Studie, die von der Innsbrucker Univ.-Klinik für Neurologie initiiert worden…

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Tag des Schlaganfalls

Vor- und Nachsorge von Schlaganfall: Digitale Helfer oder persönlicher Kontakt?

In diesem Jahr steht der bundesweite Tag gegen den Schlaganfall am 10. Mai unter dem Motto "Die digitalen Helfer kommen". Laut "Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe", dem Ausrichter des Tages, gibt es mittlerweile rund 140.000 Apps in den Bereichen Medizin, Gesundheit und Fitness. Digitale Anwendungen ersetzen keinen Arztbesuch, könnten aber durchaus sinnvoll für die Vor-…

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Körper und Geist

Kann Arthritis Alzheimer auslösen?

Forscher des Universitätsklinikums Erlangen und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg haben erstmals einen konkreten Zusammenhang zwischen chronischen peripheren Entzündungen und neurodegenerativen Erkrankungen nachgewiesen. Die Ergebnisse wurden im Fachjournal „Cell Reports“ veröffentlicht. Chronische Entzündungen im menschlichen Körper wie die Rheumatoide Arthritis…

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Mikroben programmieren Genaktivität um

Der verblüffende Einfluss unserer Darmflora

Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und von der Hebrew University in Jerusalem zeigten bei Mäusen: Darmbakterien programmieren in Zellen der Darmschleimhaut die Aktivität des Erbguts um und nehmen damit erheblichen Einfluss auf die Entwicklung des gesunden Darms. Eine experimentell hervorgerufene akute Darmentzündung führte in den Schleimhautzellen der keimbesiedelten…

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Sättigung vortäuschen

Mit Hirnstimulation gegen Depressionen und Essstörungen

Körpereigene Signale spielen eine wesentliche Rolle bei der Steuerung unseres Energiehaushalts. Wenn wir beispielsweise etwas essen, helfen uns Empfindungen wie Geruch und Geschmack bei der Vorbereitung der passenden Verdauung der Nahrung. Signale aus dem Magen liefern dabei eine wichtige Rückmeldung an das Gehirn, die wir als Sättigung empfinden. Das können zum Beispiel der Nährwert des…

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Studie zeigt

Verkehrslärm macht das Herz krank – vor allem nachts

Verkehrslärm macht krank. Insbesondere für die Entwicklung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist er ein Risikofaktor. Eine neue internationale Übersichtsstudie unter der Federführung des Zentrums für Kardiologie der Universitätsmedizin Mainz zeigt nun auf, dass insbesondere eine gestörte Nachtruhe das Risiko erhöht, dass sich eine Herz-Kreislauf-Erkrankung entwickelt. Wesentliche…

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Nervenschmerz

Neuropathien frühzeitig verhindern

Unangenehmes Kribbeln in Händen und Füßen, Taubheitsgefühle, Pelzigkeit und Brennen – diese Symptome können auf eine Neuropathie, eine Erkrankung des Nervensystems hindeuten. Dauern die Schmerzen mehrere Monate an, werden sie als chronisch bezeichnet. Sie sind dann nur sehr schwer zu behandeln, wobei verfügbare Medikamente oftmals gravierende Nebenwirkungen haben. Forscher am…

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Volkskrankheiten auf der Spur

Mehr Forschungsförderung für Krankheiten der Verdauungsorgane

Krankheiten der Verdauungsorgane nehmen in Deutschland weiterhin zu. Schätzungen zufolge haben bereits rund 42 Prozent der Deutschen eine Fettleber. Eine Verfettung der Leber kann langfristig zur Zirrhose und Leberkrebs führen. Fehlfunktionen der Verdauungsorgane wirken aber auch außerhalb des Magen-Darm-Trakts. Sie gelten als Motor für viele Zivilisationskrankheiten: So weisen Studien darauf…

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Diagnostik & Therapie

KI in der Medizin – heute Hype und Hoffnung, morgen Realität

Kaum ein Tag vergeht, an dem Mediziner, Forscher oder Unternehmen nicht über ein KI-System berichten, das potenziell bösartige Läsionen, gefährliche Herzmuster identifizieren oder Therapien personalisieren kann. „Wir sind derzeit zu fokussiert auf das Thema“, bemängelt Prof. Dr. Christian Johner, Inhaber und Gründer des Johner Instituts für IT im Gesundheitswesen. Zugleich sieht er…

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fMRT zeigt

Wer als Kind misshandelt wurde, sieht die Welt anders

Wer in der Kindheit gedemütigt, geschlagen oder sexuell missbraucht wurde, hat im Erwachsenenalter häufiger mit psychischen Erkrankungen wie Depressionen oder Angstattacken zu kämpfen als Menschen, denen diese Erfahrungen in jungen Jahren erspart blieben. Das zeigen zahlreiche Studien. Doch was sind die Gründe für diese größere Anfälligkeit? Führen Gewalterfahrungen als Kind…

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Verharmlosung und Selbsttherapie

Kopfschmerzen bei Schülern: Experten warnen

Mehr als zwei Drittel aller Schulkinder in Deutschland leiden regelmäßig an Kopfschmerzen. Das ergab eine Erhebung, die jetzt in in „Cephalalgia“, der Zeitschrift der internationalen Kopfschmerzgesellschaft, publiziert wurde. Bei den Oberschülern lag der Anteil sogar bei fast 80%. Einen Arzt suchten jedoch nur die wenigsten auf, was auch zeigt, dass Kopfschmerzen in unserer Gesellschaft…

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"Verkörperte KI"

Ethik: Welche Regeln brauchen Roboter-Therapeuten?

In Zukunft werden wir immer häufiger direkt mit Künstlicher Intelligenz (KI) interagieren. Ein Team der Technischen Universität München (TUM) hat jetzt erstmals systematisch untersucht, wie „verkörperte KI“ schon heute hilft, psychische Erkrankungen zu behandeln. Das Fazit: Wichtige ethische Fragen zu dieser Technologie sind unbeantwortet, es besteht dringender Handlungsbedarf für…

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Neuro-degenerative Erkrankungen

Tiefe Hirnstimulation hilft Patienten bei Morbus Parkinson und Tremor

Im Rahmen der 70. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neurochirurgie (DGNC) werden neue Erkenntnisse in der Therapie neuro-degenerativer Erkrankungen wie Morbus Parkinson, Dystonie und Tremor präsentiert. Die Weiterentwicklung der Tiefen Hirnstimulation (THS), eines vor über 25 Jahren entwickelten minimalinvasiven neurochirurgischen Eingriffs, erweist sich als eine effiziente…

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Bluthochdruck, Rauchen, Diabetes

Schlaganfall: bis zu 20-mal häufiger bei Risikogruppen

Heute (10. Mai) ist der „Tag gegen den Schlaganfall“. Ein Schlaganfall kann jeden treffen, es ist daher wichtig, Krankheitssignale zu kennen und bei Bedarf schnell zu handeln. Grund genug für die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN), an diesem Tag auch auf die Bedeutung der Prävention aufmerksam machen, auch weil die Rate ischämischer Schlaganfälle seit 2010 um mehr als 10%…

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Netzhautscan

Wenn Schizophrenie ins Auge geht

Die Diagnose psychischer Erkrankungen wie Schizophrenie ist selbst für erfahrene Psychiater oft herausfordernd. Denn die Symptome können sehr vielfältig sein: Bei der Schizophrenie reichen sie von Halluzinationen und Wahnvorstellungen bis zur völligen Antriebslosigkeit, wie sie auch bei schweren Depressionen vorkommt. Die Suche nach biochemischen Markern im Blut oder Nervenwasser sowie nach…

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Manisch-depressiv

20 neue Gene zur bipolaren Störung entdeckt

Die bisher größte genetische Studie zur bipolaren Störung mit 30.000 Patienten ermöglicht ein umfassenderes Verständnis der biologischen Grundlagen der Erkrankung. Eine internationale Forschungsgruppe mit Beteiligung der Universität Basel hat dazu 20 neue Gene entdeckt, wie sie im Fachjournal "Nature Genetics" berichtet. Erst himmelhoch jauchzend und dann wieder zu Tode betrübt…

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DETECT-Projekt

Mit KI gegen Hepatitis C

Nach Schätzung der Weltgesundheitsorganisation WHO sind weltweit mindestens 70 Millionen Menschen an einer chronischen Hepatitis C erkrankt. Die Virusinfektion kann – meist unbemerkt – die Leber zerstören. In den letzten Jahren wurden auf dem Gebiet der Hepatitis C-Therapie große Fortschritte erzielt. Behandelt werden kann die Erkrankung aber nur, wenn sie auch erkannt wird.

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Pankreas

Funktion der Bauchspeicheldrüse kontrolliert Darmbakterien

Im Darm leben 38 Billionen Bakterien und diese sind maßgebend, ob wir gesund bleiben oder krank werden. Eine Arbeitsgruppe an der Universitätsmedizin Greifswald hat bei 1.800 SHIP-Probanden (Study of Health in Pomerania) entdeckt, dass die Zusammensetzung der Darmbakterien viel stärker von der Funktion der Bauchspeicheldrüse kontrolliert wird als von allen anderen bekannten Faktoren. „Was…

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Behandlung

Tiefe Hirnstimulation lindert schwerste Depression

Menschen mit schwerster, behandlungsresistenter Depression können nicht nur akut sondern auch langfristig von einer Tiefen Hirnstimulation profitieren, wie Forscher des Universitätsklinikums Freiburg gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Bonn in einer aktuellen Studie zeigen. Bei den 16 Patientinnen und Patienten wurde mittels hauchdünner Elektroden ein Teil des Belohnungssystems im Gehirn…

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Arzneimittelforschung

So lindern Medikamente Nebenwirkungen der Chemotherapie

Forscher der Universität Zürich haben die dreidimensionale Struktur des Rezeptors bestimmt, der bei der Chemotherapie Übelkeit und Erbrechen auslöst. Die Studie zeigt erstmals, warum einige Medikamente besonders gut gegen diese Nebenwirkungen helfen. Das Resultat liefert auch neue Ansatzpunkte für die Entwicklung von effektiven Wirkstoffen gegen andere Beschwerden. Die meisten…

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Drug repurposing bei Hirntumoren

Neue Kombination hindert Glioblastome am Wachsen

Einen wichtigen Fortschritt in der Erforschung und Behandlung von einer aggressiven Hirntumorart (Glioblastom) hat ein Team um Professor Marc-Eric Halatsch (Klinik für Neurochirurgie) am Universitätsklinikum Ulm erzielt: Unter der Therapie mit einer erstmalig eingesetzten Kombination von neun Medikamenten (darunter Antibiotika sowie Wirkstoffe gegen HIV und Bluthochdruck) stoppte das…

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Hirn mit Hirn

Wenn das Gehirn weiß wird

Ein diffiziles Thema sind weiße Flecken im Gehirn. Während schon die Termini vielfältig sind, gestaltet sich die Differentialdiagnose noch umfangreicher. Es hilft jedoch Prävalenzen zu kennen und zu wissen, welche Mittel zur Diagnose einzelner Erkrankungen zur Verfügung stehen, wie PD Dr. Gunther Fesl, Radiologe in der Praxis Radiologie Augsburg, zu ­berichten weiß.

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Überraschender Fund

Können uns Viren in die Psychiatrie bringen?

Die Entstehung psychiatrischer Erkrankungen gibt Wissenschaftlern nach wie vor Rätsel auf. Jetzt haben Forscher der Universität Würzburg eine mögliche Ursache gefunden, die bislang noch überhaupt nicht mit derartigen Störungen in Verbindung gebracht wurde: Demnach könnte eine Unterart des menschlichen Herpesvirus für Depressionen, bipolare Störungen und ähnliche Krankheitsbilder eine…

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Neurologie

Neue Leitlinie: Kopfschmerz durch zu viele Schmerzmittel

Zu oft, zu lange oder zu hoch dosiert: Schmerz- und Migränemittel können vorbestehende Kopfschmerzen verstärken und in eine chronische Krankheit verwandeln. Viele Patienten reagieren darauf mit der Einnahme weiterer Medikamente und befeuern damit den Teufelskreis. Mit einer neu vorgelegten Leitlinie wollen die Deutsche Gesellschaft für Neurologie und die Deutsche Migräne- und…

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Blick ins Gehirn

Glück ist unsichtbar (zumindest im Kernspin)

Wer glücklich ist, dem sieht man das meist auch an. Ob über das Lieblingsessen mit dem Partner, die bestandene Prüfung oder ein anderes positives Ereignis – allein unsere Mimik spricht in der Regel Bände über unseren Gemütszustand. Ganz anders sieht die Sache allerdings in der funktionellen Bildgebung aus, wie Forscher am Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN) in Magdeburg jetzt…

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Tag des Schlaganfalls

Schlaganfallrisiko bei Frauen mit Diabetes um 50 Prozent erhöht

Frauen mit Diabetes haben ein erhöhtes Risiko Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu entwickeln. Studien aus dem Deutschen Diabetes-Zentrum zeigen, dass das Risiko einen Schlaganfall zu erleiden, bei Frauen mit Diabetes um 50 Prozent höher ist als bei Frauen ohne Diabetes. Langfristig kann der Diabetes vor allem bei nicht adäquater Stoffwechseleinstellung viele Organe schädigen. Nicht nur…

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Deep Learning & Co.

KI blickt tief in den Tumor hinein

Die großflächige Einführung von Künstlicher Intelligenz (KI) wird die Radiologie – aber auch andere medizinische Fächer – von Grund auf verändern. Die ersten Anwendungen zeigen bereits verblüffend gute Ergebnisse. „KI wird die Radiologie dramatisch verändern und verbessern“, ist Prof. Dr. Michael Forsting, Direktor des Instituts für Diagnostische und Interventionelle Radiologie…

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Landleben

„Stressfresser“ aus dem Kuhstall

Was macht das Landleben eigentlich so gesund? Die dörfliche Ruhe, die frische Luft oder die intakte Nachbarschaft? Wissenschaftler der Universität Ulm haben darauf eine ganz andere Antwort: Landbewohner mit engem Kontakt zu Nutztieren können Stresssituationen immunologisch viel besser bewältigen als Großstädter, die ohne Haustiere aufgewachsen sind. Hilfe bekommen sie dabei von den…

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Bessere Diagnosen

Studie soll Biomarker für psychische Erkrankungen identifizieren

Psychiater diagnostizieren die Erkrankungen ihrer Patienten auf Basis von deren Schilderungen. Sie können nicht wie andere Ärzte auf Röntgenbilder, Blut- oder Fieberwerte zurückgreifen, um ihre Diagnose zu begründen. Das Max-Planck-Institut für Psychiatrie (MPI) möchte im Rahmen einer breit angelegten Studie Biomarker identifizieren, die helfen, psychiatrische Erkrankungen besser zu…

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Experten fordern

Schlaganfall-Nachsorge verbessern, Spätfolgen verhindern

Etwa die Hälfte aller rund 260.000 Patienten, die in Deutschland jährlich einen Schlaganfall erleiden, hat nach dem Hirninfarkt ein bleibendes neurologisches beziehungsweise neuropsychologisches Defizit. Um diese Folgeschäden zu minimieren und um weiteren Komplikationen und Rezidiven vorzubeugen, ist im Anschluss an Akut- und Reha-Behandlung eine umfassende Nachsorge notwendig. Hier gibt es…

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STEADY-Projekt

IT-Lösung erkennt depressive Episoden

Die adesso AG entwickelt im Rahmen des Forschungsprojektes STEADY des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) eine umfassende IT-Lösung zur langfristigen Betreuung von Depressionspatienten. Ziel ist es, depressive Episoden von betroffenen Patienten frühzeitig anhand einschlägiger Indikatoren zu erkennen. Diese werden mittels Sensoren im Umfeld des Erkrankten erfasst und…

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Jahrestagung

Nuklearmedizin im Zeichen von Alzheimer und Parkinson

Das durch die Alzheimer-Krankheit verursachte Nachlassen der geistigen Fähigkeiten bis hin zum Verlust der eigenen Persönlichkeit wird von vielen Menschen als stärkere Bedrohung empfunden als Herz-Kreislauf- und selbst Krebserkrankungen. Ebenso ist die Parkinson-Erkrankung ein schwerer Einschnitt in das Leben des Patienten. Bildgebende Diagnoseverfahren der Nuklearmedizin ermöglichen aber das…

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Vorläufige Ergebnisse veröffentlicht

Screening auf Depression - mehr Schaden als Nutzen?

Bei knapp 12 % aller Erwachsenen in Deutschland wird im Laufe ihres Lebens eine Depression diagnostiziert. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) untersucht derzeit, ob es für Teilnehmerinnen und Teilnehmer eines Screenings Vor- oder Nachteile haben könnte, wenn beispielsweise Hausärztinnen und Hausärzte regelhaft einen Test anbieten, der Hinweise auf…

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Onkologie

Krebspatienten auf der Intensivstation – ein interdisziplinäre Herausforderung

Progressive Therapien zur Krebsbekämpfung bieten neue Chancen für onkologische Patienten, sie bringen aber auch bisher unbekannte Komplikationen mit sich. Die Zahl der Krebspatienten, die aus zumeist Krebs-spezifischen internistischen Gründen auf eine Intensivstation verlegt werden, steigt. Ihre intensivmedizinische Betreuung ist ein komplexes Unterfangen, bei dem die interdisziplinäre…

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PICS-Studie

„Die Nachsorge von Intensivpatienten muss verbessert werden“

Versorgungsmodelle, die über die Reha-Leistungen hinausgehen und auf einen kontinuierlichen Übergang von der intensivmedizinischen Behandlung zur Nachsorge abzielen, sind in Deutschland derzeit nicht etabliert. Eine Arbeitsgruppe um Professor Dr. Christian Apfelbacher, Institut für Epidemiologie und Präventivmedizin der Universität Regensburg, entwickelt derzeit ein Konzept für eine…

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Influenza mit Folgen

Schadet Grippe unserem Gehirn auch langfristig?

Wer schon einmal eine Grippe hatte, weiß, wie sehr das Denkvermögen im akuten Stadium leidet. Doch das Gehirn könnte auch lange nach einer Infektion noch beeinträchtigt sein. Darauf deutet eine Studie mit Mäusen der Technischen Universität (TU) Braunschweig hin, die heute im Fachmagazin Journal of Neuroscience veröffentlicht wird. Beteiligt waren auch das Helmholtz-Zentrum für…

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Neurologie

Teilung von Stammzellen erstmals im Gehirn mitverfolgt

Zum ersten Mal konnten Wissenschaftler der Universität Zürich über Monate beobachten, wie sich Stammzellen im erwachsenen Gehirn teilen und neue Nervenzellen heranwachsen. Ihre Studie liefert damit neue Einsichten in der Stammzellforschung. Lange ging die Neurowissenschaft davon aus, dass sich Nervenzellen nur während der embryonalen Entwicklung bilden. Allerdings weiss man heute, dass…

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Zahlen, Daten, Fakten

Alzheimer – das sollten Sie wissen

Alzheimer ist eine schwere Erkrankung des Gehirns und mit rund 60 % aller Fälle die häufigste Form unter den Demenzerkrankungen. Trotz intensiver Forschung können Medikamente bisher lediglich die Verschlechterung von Symptomen verzögern, aber keine Heilung bringen. Weltweit leiden 47 Millionen Menschen an Demenzerkrankungen. Die demografische Entwicklung trägt dazu bei, dass die Zahl der…

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Neue Studie

Kommen die Antworten im Schlaf? Bedeutung des Schlafs bei psychiatrischen Störungen

Schlafstörungen sind ein typisches Symptom vieler psychiatrischer Erkrankungen, unter anderem von Depression, Angst und bipolarer Störung. Unbehandelt erhöhen Probleme mit dem Schlaf das Risiko, an einer psychiatrischen Störung zu erkranken. Ungefähr zwei von drei Patienten, die in eine Schlafklinik überwiesen werden, leiden parallel an einer Störung der Psyche. Wissenschaftler am…

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Medizin mit Bits

Abilify MyCite: US-Behörde FDA genehmigt erste digitale Pille

Die Food and Drug Aministration (FDA) hat in den USA mit "Abilify MyCite" erstmals eine digitale Pille mit eingebautem Sensor zugelassen. Dieser ermöglicht es dem Medikament, das unter anderem bei Schizophrenie und bipolarer Störung zum Einsatz kommt, seine korrekte Einnahme zu überwachen. Dadurch stellt die Pille eine optimale Medikation sicher. "Die Einnahme von Medikamenten…

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Tiefe Hirnstimulation

Neuer Ansatz gegen Depression

Ein interdisziplinäres Ärzteteam des Universitären Neurozentrums Bern hat zum ersten Mal am Inselspital eine tiefe Hirnstimulation bei Depression durchgeführt. Für die Patientin ist es die letzte Hoffnung auf Heilung. In der Behandlung von Bewegungsstörungen wie zum Beispiel Morbus Parkinson hat sich die tiefe Hirnstimulation in den letzten zehn Jahren etabliert. Das Inselspital kann…

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Post Stroke Depressionen

Welt-Schlaganfall-Tag

270.000 Menschen pro Jahr erleiden in Deutschland einen Schlaganfall. Über die körperlichen Folgen ist vieles bekannt. Anlässlich des Welt-Schlaganfalltags am 29. Oktober mahnt die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe jedoch auch die seelischen Schäden stärker in den Vordergrund zu stellen, die häufig die Erfolge der Rehabilitation gefährden. Post Stroke Depressionen (PSD) beträfen…

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Virtuelle Realität

Spielen Sie noch oder behandeln Sie schon?

Forge of Empire, Minecraft oder Dragon’s Prophet – Vorreiter einer besseren Medizin? Computersimulierte Umgebungen, virtuelle Realitäten (VR), in die der Benutzer eintaucht und die auf ihn und sein Handeln reagieren, haben nicht nur einen herausragenden Unterhaltungswert. Experten sagen voraus, dass der Umsatz mit VR-Software im Gesundheitssektor bis 2025 auf 5,1 Milliarden Dollar anwachsen…

Psychoonkologie

Psychische Belastungen bei Krebs

Die Diagnose Krebs stellt das Leben auf den Kopf und kann Patienten ebenso wie Angehörige enorm belasten. Rund 30 Prozent aller Patienten leiden unter einer psychischen Begleiterkrankung, darunter Angststörungen und Depressionen. Wer kann Patienten und Angehörigen dabei helfen, die psychischen Belastungen zu bewältigen?

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Schlaganfall-Studie

Deutsche Studie: Heilungschancen nach schwerem Schlaganfall

Die Schlaganfallversorgung in Deutschland ist beispielgebend – die große Mehrzahl der akuten Schlaganfallpatienten erhalten eine neurologische oder geriatrische Rehabilitation. Auch ältere Patienten oder multimorbide Patienten werden nach der Akutphase in eine Rehabilitationsklinik verlegt. Wenig ist bisher jedoch darüber bekannt, wie wirkungsvoll eine neurologische Frührehabilitation ist.…

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Meilenstein: Hauttest erlaubt frühe Parkinsondiagnose

14. Februar 2017 – Einer Gruppe deutscher Neurologen ist es erstmals gelungen, die Parkinson-Erkrankung über eine kleine Hautprobe festzustellen – und zwar noch Jahre vor Ausbruch der typischen Bewegungsstörungen wie Zittern, Steifigkeit und verlangsamte Beweglichkeit. Die Diagnose gelingt durch den Nachweis von pathologischen Eiweißablagerungen in den feinen Nervenenden der Haut, teilen…

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Stressforschung

Für chronischen Stress verantwortliche Neuronen entdeckt

Max-Planck-Wissenschaftler identifizieren unbekannte Neuronen, die bei chronischem Stress aktiv werden. Stress gehört zu unserem Alltag. Werden Stress und Sorgen jedoch chronisch, so können sie Besorgnis erregende Krankheiten wie Depression und Angststörungen auslösen. Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Psychiatrie haben eine neue Population von Neuronen im Gehirn identifiziert, die…

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Neurophysiologie

Müde und erschöpft: Was steckt dahinter?

Tagesmüdigkeit ist ein belastendes Symptom, das sowohl bei psychischen Störungen wie Depression, Angst und Schlafstörungen als auch bei diversen nicht-psychiatrischen Erkrankungen häufig berichtet wird. Neurophysiologen des Universitätsklinikums Leipzig haben nun eine Methode entwickelt, die dazu beitragen soll, zu erkennen, ob die Erschöpfung bei einem Patienten mit einem zu niedrigem oder…

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Urologen warnen

Volksleiden Nykturie oft ein Alarmsignal

Allnächtlich aufzuwachen, weil die Blase den Gang zur Toilette fordert, ist ein verbreitetes Leiden - und ein gefährliches zugleich: Zum einen werden die Folgen der regelmäßigen Unterbrechung des Nachtschlafes zum Wasserlassen, fachsprachlich Nykturie genannt, unterschätzt. Zum anderen sind die nächtlichen Toilettengänge häufig ein Alarmsignal, das auf eine behandlungsbedürftige…

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HNO

Atempausen im Schlaf: Hilft das Smartphone bei der Diagnostik?

Zwei bis vier Prozent aller Erwachsenen sind von der sogenannten obstruktiven Schlafapnoe betroffen: Nächtliches Schnarchen, das mit Atempausen einhergeht, und so nicht nur den Schlaf, sondern auch das Herz belastet. Im Rahmen der telemedizinischen Entwicklung in der Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde haben Forscher untersucht, ob Ärzte für eine Diagnostik dieser ernstzunehmenden Erkrankung das…

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Online

Internetmedizin verändert Gesundheitsversorgung

Mehr als 40 Millionen Menschen im deutschsprachigen Raum nutzen das Internet, wenn es um ihre Gesundheit geht. Ob Online-Begleitung von Schwangeren, Blutdruckmessung per Smartphone oder Internettherapie – all das ist schon heute möglich. Wie Internetmedizin die Gesundheitsversorgung verändert, ist ein Thema des 122. Internistenkongresses in Mannheim. Die Deutsche Gesellschaft für Innere…

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Depressionen

Herz und Psyche: Die Rolle des Stresshormons Cortisol

Ob Schönes unser Herz höher schlagen lässt, etwas Trauriges uns das Herz bricht, oder ob wir uns etwas zu Herzen nehmen – in unserem Sprachgebrauch besteht zwischen Psyche und Herz eine enge Verbindung. Dass darin mehr als nur ein Körnchen Wahrheit liegt, ist in der Medizin mittlerweile eine anerkannte Tatsache: Psychische Leiden und Herzkrankheiten bedingen sich oft gegenseitig.

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Trauma

Psychologische Betreuung von Flüchtlingen dringend notwendig

In einem Kommentar des im Nature-Verlag erscheinenden Fach-Journals „Molecular Psychiatry“ beschreibt ein Team um den Dresdner Wissenschaftler Dr. med. Enrico Ullmann von der Medizinischen Klinik III des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus aktuelle Ergebnisse einer Erhebung unter Flüchtlingen in Dresden (DOI: 10.1038/MP.2015.164).

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Demenz

Frühzeichen sind messbar

„Neurologen, Psychiater, Radiologen und Nuklearmediziner sehen sich derzeit einer wachsenden Zahl von Anfragen zur Abklärung einer Demenz gegenüber. Bei neurodegenerativen Erkrankungen ist dabei die klinische Untersuchung durch den Nervenarzt bereits häufig richtungsweisend und weiterführende strukturelle beziehungsweise funktionelle Bildgebung kann auf ein Minimum beschränkt werden“,…

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Aufruf

Flüchtlings-Traumata rechtzeitig erkennen und behandeln

Tod, Leid, Qualen: Viele Asylsuchende haben vor und während ihrer Flucht Schlimmes erlebt oder mitangesehen. Mindestens die Hälfte der Kriegs-, Vertreibungs- und Folteropfer leiden an einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS), Depressionen oder Angstzuständen. Nicht immer ist dies sofort erkennbar, die Folgen traumatischer Erlebnisse können sich vielfältig äußern – als…

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Herzschwäche

Bessere Lebensqualität für ältere Patienten auf dem Land

Telemedizinische Überwachung über größere Distanzen kann die Beschwerden älterer Herzinsuffizienz (Herzschwäche)-Patienten verringern. Sie können wieder aktiver ihren Alltag gestalten, Lebensqualität und Allgemeinbefinden verbessern sich ebenso wie das Sicherheitsgefühl. Und die erzielte Senkung der Herzfrequenz könnte langfristig einen positiven Einfluss auf die Prognose haben,…

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Perfusion

Dem Gehirn beim Funktionieren zusehen

Durch unterschiedliche Sequenzen und verschiedene Kontraste ist die MRT an sich bereits ein extrem leistungsstarkes Bildgebungsverfahren. Kommen dann noch funktionelle Messmethoden hinzu, entfaltet sie ihre ganze Power. Mithilfe der funktionellen MRT lassen sich Durchblutungsmuster und Stoffwechselaktivitäten darstellen, die umfassende Rückschlüsse auf physiologische Prozesse ermöglichen.…

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MooDFOOD

Einfluss von Essen auf Depression

Mediziner der Universität Leipzig beteiligen sich am Europäischen Forschungsprojekt "MooDFOOD". Darin wird die Rolle der Nahrungszusammenstellung, der Ess- und Ernährungsgewohnheiten sowie von Übergewicht auf die Psyche untersucht. Das Ziel ist, wirksame Ernährungsstrategien zu entwickeln, um einer Depression vorzubeugen. Insgesamt 14 Partner aus Europa sind an dem von der EU mit…

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Sprechstunde

Soforthilfe bei psychischen Erkrankungen

Menschen mit akuten psychischen Problemen – beispielsweise mit schweren Depressionen – warten bis zu sechs Monate auf eine Psychotherapie. Mit der sogenannten psychotherapeutischen Sprechstunde will der Gesetzgeber künftig Abhilfe schaffen: Betroffene könnten dann bereits nach wenigen Tagen mit einem Psychotherapeuten sprechen und mit ihm gemeinsam weitere Behandlungsschritte einleiten.

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Genderperspektive

Antidepressiva bei männlichen und weiblichen Patienten gleich häufig eingesetzt

In den letzten Jahren mehren sich Untersuchungsergebnisse, wonach geschlechtsspezifische Unterschiede bei der Entstehung, dem Verlauf und der Therapie von Erkrankungen existieren. Diesem Thema wird auch beim diesjährigen Bundeskongress Gender-Gesundheit am 21./22. Mai in Berlin Beachtung geschenkt. IMS Health hat am Beispiel der Depression untersucht, ob bei dieser Erkrankung…

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Evidenzbasierte Leitlinie: Palliativmedizinische Versorgung Krebskranker

Das Leitlinienprogramm Onkologie hat im Mai 2015 die erste S3-Leitlinie zur palliativmedizinischen Versorgung von erwachsenen Patienten mit einer nicht heilbaren Krebserkrankung vorgelegt. Die Leitlinie entstand unter der Federführung der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) und konzentriert sich zunächst auf die Themenbereiche Atemnot, Schmerz, Obstipation, Depression,…

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Asthma und Depressionen

Chronischer Schnupfen begünstigt andere Leiden

Mehr als 10 Prozent der Deutschen leiden unter einer chronischen Rhinosinusitis, einer dauerhaften Entzündung der Nasenschleimhaut. Ständiger Schnupfen sowie Kopfschmerzen und Riechstörungen belasten Betroffene dabei stark. Experten der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e.V. (DGHNO KHC) weisen darauf hin, dass die individuelle Belastung des…

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Kaltes Atmosphärendruckplasma

Therapeutikum aus der Steckdose

Für ihn kommt nicht nur sprichwörtlich der Strom aus der Steckdose, sondern am liebsten kaltes Atmosphärendruckplasma. Jedenfalls dann, wenn sich PD Dr. med. Georg Daeschlein aus der Universitätshautklinik der EMAU in Greifswald mit dessen medizinischen Möglichkeiten auseinandersetzt, ein Steckenpferd, dem er seit Jahren nachgeht. Und für dieses Plasma - stark vereinfacht - braucht's nur…

Forderung

Bluthochdruck als chronische Erkrankung

Die Deutsche Hochdruckliga e.V. DHL® - Deutsche Gesellschaft für Hypertonie und Prävention sieht angesichts dessen politischen Handlungsbedarf beim aktuellen Referentenentwurf des Bundesministeriums für Gesundheit für das Gesetz zur Stärkung der Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-VSG). Bluthochdruck schließt der Entwurf derzeit nicht ein, was dringend ergänzt werden…

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TREND-Studie: Früheste Symptome der Alzheimer-Erkrankung

Die vor drei Jahren gestartete TREND-Studie (Tübinger Erhebung von Risikofaktoren zur Erkennung von Neurodegeneration) der Neurologischen Universitätsklinik Tübingen, der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie Tübingen, des Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) und des Hertie-Instituts für klinische Hirnforschung (HIH) mit 1.100 Teilnehmern legt in…

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Wiener Forscher entwickeln Ohr-"Piercing" gegen Schmerzen

Reizt man Nerven mit elektrischem Strom, kann das durchaus beruhigende Wirkung haben. Allerdings sollte es sich dabei um den auch als "Ruhenerv" bezeichneten Parasympathikus handeln. Forscher und Mediziner der Technischen- (TU) und Medizinischen Universitäten (Meduni) in Wien entwickeln zu diesem Zweck ein Ohr-„Piercing“. Das Gerät regt die Nervenenden im Ohr mit elektrischen Impulsen an…

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European Health Forum Gastein schreibt European Health Award 2012 aus

Im Vorfeld seiner 15. Tagung, die vom 3. bis 6. Oktober 2012 stattfinden wird, hat das European Health Forum Gastein jetzt wieder den mit 10.000 Euro dotierten European Health Award ausgeschrieben. Der Preis wird vom Bundesministerium für Gesundheit und vom Forum der Forschenden Pharmazeutischen Industrie (FOPI) unterstützt.

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Neurophysiologen informieren auf neuer Homepage Ärzte, Studenten und Patienten

Ab sofort steht die Internet-Plattform www.dgkn.de in neuem Design und mit vielen zusätzlichen Inhalten online. Das Angebot der Deutschen Gesellschaft für klinische Neurophysiologie und funktionelle Bildgebung (DGKN) bietet jetzt noch mehr Informationen. Denn seit April können sich nicht nur Neurophysiologen in Klinik und Praxis kundig machen sondern auch Studenten, Patienten und Angehörige.

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Hirnschrittmacher gegen Depressionen

Fast zehn Prozent aller Depressionen verlaufen so schwer, dass die Patienten auf keine gängige Behandlungsmethode ansprechen. Hoffnung macht in jüngster Zeit die gezielte Stimulation von Bereichen im Gehirn mit einer Art "Hirnschrittmacher". Mediziner der Universität Bonn haben nun zusammen mit US-Kollegen eine neue Zielstruktur für die tiefe Hirnstimulation vorgestellt. Sie hoffen auf eine…

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Bosch Healthcare erstmals auf Medica

Die im vergangenen April gegründete Tochter Robert Bosch Healthcare GmbH präsentierte auf der diesjährigen Medica telemedizinische Systemlösungen für Kliniken, medizinische Zentren, Ärzte und Versicherungen. Dadurch kann der Gesundheitszustand von Patienten, die beispielsweise an chronischen Herz- oder Lungenkrankheiten leiden, regelmäßig überwacht werden, ohne dass diese ihre gewohnte…

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Migration und Suizidalität

Es ist derzeit eines der wichtigsten politischen Themen: Die Situation von Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland und deren Integration. Aus einem ganz anderen Blickwinkel geht nun eine Tagung am Bezirkskrankenhaus Günzburg an das Thema heran - es wird nach den speziellen Belastungen gefragt, die bei Migranten zu Depression oder gar Selbsttötung führen können.

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Brain-Computer-Interface ermöglicht Kommunikation mit Koma-Patienten

Aktuelle Entwicklungen auf dem Gebiet der Steuerung von Computern durch Gedanken eröffnen völlig neue Möglichkeiten, Koma-Patienten korrekt zu diagnostizieren und mit ihnen zu kommunizieren. Das berichteten belgische Forscher auf dem Meeting der Europäischen Neurologen-Gesellschaft in Berlin. Die neuen Technologien werfen auch neue ethische Fragen zum Thema Sterbehilfe auf.

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PD-Q: Screening Bogen zur Diagnose neuropathischer Schmerzkomponenten

Jeder fünfte Europäer leidet unter chronischen Schmerzen zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie "Pain in Europe Survey". Doch Schmerz ist nicht gleich Schmerz, wie die besonders schweren Krankheitsverläufe von Patienten mit neuropathischer Schmerzkomponente zeigen. Neue Wege in Diagnostik und Therapie, wie sie auf dem deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie vorgestellt…

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