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Hepatitis B: Immunsystem kämpft – aber mit angezogener Handbremse
Forschende der Universität Basel zeigen: Das Immunsystem bekämpft bei der Geburt übertragene Virusinfektionen aktiver als bislang angenommen.

Forschende der Universität Basel zeigen: Das Immunsystem bekämpft bei der Geburt übertragene Virusinfektionen aktiver als bislang angenommen.

Ein neuartiger Bioreaktor kann Millionen menschliche Immunzellen effizient herstellen. Die neue Methode eröffnet Chancen für Forschung und Therapie, berichten die Forscher.

Das Mikrobiom im Darm hat großen Einfluss auf die Gesundheit – doch wie zuverlässig lässt es sich bestimmen? Eine neue Studie zeigt, dass Metagenomsequenzierung nicht immer das ganze Bild zeigt.

Mit Hightech-Mikroskopie zu neuen Erkenntnissen zum Glioblastom: Forschende konnten jetzt zeigen, dass Interaktionen zwischen Tumorzellen und Mikroglia eine wichtige Rolle bei der Ausbreitung spielen.

Kollagenosen zählen zu den seltenen Erkrankungen und können für Betroffene zur großen Belastung werden. Eine Heilung gibt es bislang nicht. Forschende und Ärzte arbeiten daran, das zu ändern.

Forschenden ist es gelungen, einen Nanobody zu entwickeln, der direkt in menschliche Zellen eindringt und den am häufigsten fehlerhaften Chloridkanal bei Mukoviszidose reparieren kann.

Adenoviren sind meist harmlos, für Manche können Infektionen jedoch schwer oder sogar tödlich verlaufen. Trotzdem sind viele der Viren kaum erforscht. Neue Forschung will diese Lücke schließen.

Ein Forschungsteam konnte erstmals die Sicherheit und Wirksamkeit einer neu entwickelten Zelltherapie mit Zytokin-induzierten Killerzellen (CIK-Zellen) für aggressiven Blutkrebs nachweisen.

Ein bislang unbekannter Immunmechanismus zur Bekämpfung bakterieller Infektionen könnte dazu beitragen, neue Behandlungsstrategien gegen die bakterielle Sepsis zu entwickeln.

TCE-Engager und CD19-gerichtete CAR-T-Zellen zeigen großes Potenzial für neue Immuntherapien gegen schwere entzündlich-rheumatische Erkrankungen. Das zeigen zwei aktuelle Studien.

Lange galt der Thymus als „Kinderorgan“, das für Erwachsene kaum noch Bedeutung hat. Studien zeigen jetzt: Das kleine Organ spielt eine wichtige Rolle für das Immunsystem und gesundes Altern.

Das Immunsystem von Frühgeborenen unterscheidet sich von dem anderer Babys. Ein großer Datensatz zeigt die Immunentwicklung und gibt Hinweise darauf, welche Befunde bei Frühchen „normal“ sind.

Lymphdrüsenkrebs programmiert Immunzellen um und verändert damit die Architektur von Lymphknoten tiefgreifend. Diese Erkenntnis eröffnet neue Perspektiven für Biomarker und gezielte Therapien.

Welche Rolle spielt das Mikrobiom im Darm bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa? Ein neues Forschungsprojekt geht dieser Frage auf den Grund.

Die neu zugelassenen Wirkstoffe Lecanemab und Donanemab öffnen neue Perspektiven für die Behandlung von Alzheimer. Die aktualisierte S3-Leitlinie Demenzen hat die Antikörper aufgenommen.

Trotz hoher Prävalenz bleiben viele Menschen mit allergieähnlichen Beschwerden ohne klare Diagnose. Molekulare Testverfahren eröffnen neue Möglichkeiten, Versorgungslücken zu schließen.

Warum kann sich das menschliche Immunsystem oft ein Leben lang an eine Impfung erinnern? Forschende sind dieser Frage nachgegangen – und liefern mit ihrer Studie eine überraschend klare Antwort.

Patienten mit Morbus Crohn weisen trotz klinischer Remission eine geschwächte Darmbarriere auf, was das Risiko wiederkehrender Entzündungen erhöht. Forscher fanden nun heraus, woran das liegt.

Therapeutische CAR-T-Zellen wirken bislang nicht bei soliden Tumoren wie etwa Darm- oder Brustkrebs. Nun haben Forscher die Zellen so verändert, dass sie auch feste Krebsherde zerstören können.

Forscher zeigen, dass der Hefepilz Candida albicans und das Bakterium Enterococcus faecalis unter bestimmten Bedingungen eine Allianz bilden – und gemeinsam deutlich schwerere Schäden verursachen.

Chronische Wunden belasten die Betroffenen häufig sehr, da sie nur sehr schlecht heilen, schmerzen und Bewegungen einschränken. Neue Forschung setzt auf spezialisierte Immunzellen, um die Heilung zu verbessern.

Mit welchen Infektionen ist ein Mensch im Verlauf seines Lebens schon in Kontakt gekommen? In Zukunft reicht eventuell ein einziger Bluttest, um diese Frage zu beantworten.

Wie Long Covid entsteht, ist noch weitgehend unverstanden. Eine aktuelle Studie beleuchtet molekulare Zusammenhänge, die helfen, die Ursachen der Erkrankung besser zu verstehen.

Forscher haben ein Verfahren entwickelt, mit dem sie Therapieansätze gegen Lungenkrebs an Mini-Tumoren aus Patientengewebe testen können. Das kann Ärzten bei der Behandlungsentscheidung helfen.

Während der Schwangerschaft verringert sich die Häufigkeit von Schüben bei Patientinnen mit Multipler Sklerose (MS) um bis zu 80%. Hamburger Forschende haben nun herausgefunden, woran das liegt.

Das Epstein-Barr-Virus kann unter bestimmten Bedingungen frühe, Multiple-Sklerose-ähnliche Schäden auslösen. Die Erkenntnis könnte dazu beitragen, Strategien zur Prävention von MS zu entwickeln.

Ein neuer Ansatz gegen das hochgradig seröse Karzinom, einer besonders aggressiven Variante von Eierstockkrebs, nimmt dem Tumor die „Tarnkappe“ und macht ihn so wieder therapierbar.

Darmkrebs programmiert Immunzellen bereits im Knochenmark um: Mit dieser Erkenntnis könnte sich ein neuer Ansatz für wirksamere Immuntherapien ergeben, erklären Forscher.

Ein Forschungsteam aus Würzburg hat erstmals aufgeklärt, wie E. coli-Bakterien in die Prostata gelangen. Die Entdeckung offenbart neue Möglichkeiten für die Behandlung bakterieller Prostatitis.

Was macht das kleinzellige Lungenkarzinom (SCLC) so aggressiv? Forscher haben einen neuen Mechanismus entdeckt, der dem Lungenkrebs bei seiner Ausbreitung im Körper hilft.

Ab dem 1. Januar 2026 leitet Univ.-Prof. Dr. Chrysanthi Skevaki das Institut für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin der Universitätsmedizin Mainz.

Künstliche Hüfte oder Kniegelenk trotz Allergie gegen Nickel oder Chrom? Die Sorge vor einer sogenannten Implantatallergie ist oft größer als das tatsächliche Risiko, erklären Experten.

Roboter statt Skalpell: Eine neue Studie der Universitätsmedizin Magdeburg zeigt, dass Leberoperationen mit Roboterunterstützung das Immunsystem weniger belasten als herkömmliche Eingriffe.

Nach einer Krebstherapie nutzt der Darm Entzündungsprozesse, um seine Regeneration in Gang zu setzen. Dies könnte laut Forschern genutzt werden, um angegriffene Darmschleimhaut zu reparieren.

Mit PET/CT-Bildgebung untersuchen Forscher die Entzündungsreaktion nach einem Herzinfarkt. Das erlaubt nicht nur eine Vorhersage zum Krankheitsverlauf, sondern auch eine personalisierte Behandlung.

Dass die Influenza-Impfung vor einer schweren Grippe schützt, ist den meisten bekannt. Eine neue Arbeit bestätigt darüber hinaus, dass die Grippeimpfung auch das Risiko für Herzinfarkte senkt.

Bei einer Lungenfibrose vernarbt das zwischen dem Funktionsgewebe der Lunge liegende Bindegewebe und führt zu wachsender Atemnot. Ein neuer Behandlungsansatz nimmt die Telomere der DNA in den Fokus.

Die extrapulmonale Tuberkulose (EPTB), bei der Organe außerhalb der Lunge befallen werden, ist bislang kaum verstanden. Eine neue Analyse soll neue Ansätze für Diagnose und Behandlung liefern.

Die Münchner Virologin Prof. Dr. Ulrike Protzer wurde am 28. Oktober 2025 mit dem Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Mit dieser Ehrung würdigt die Bundesrepublik ihre herausragenden Leistungen auf dem Gebiet der Virologie, insbesondere ihre langjährige, translationale Forschung, mit der sie die Entwicklung neuer, kurativer Therapien für die chronische…

Virusinfektionen der Atemwege lösen bei manchen Patienten mit Asthma eine akute Verschlimmerung der Symptome aus, bei anderen nicht – aber warum? Neue Forschung liefert eine mögliche Erklärung.

Forschende haben eine neue Mikroarray-Plattform entwickelt, die helfen soll, Impflücken aufzudecken und antibiotikaresistente Erreger schneller zu erkennen.

Prof. Dr. Alexander Mosig hat seit diesem Monat die neu eingerichtete Professur für Tierversuchsersatzmethoden in der Infektions- und Entzündungsforschung am Universitätsklinikum Jena inne.

Durch die Kombination maßgeschneiderter Antikörper mit Immuntherapien konnten Forscher zuvor resistente Tumoren wieder erfolgreich bekämpfen. Das eröffnet neue Perspektiven für Patienten.

Für ihre Erkenntnisse sind drei Wissenschaftler mit dem Medizin-Nobelpreis 2025 ausgezeichnet worden. Aber was bedeutet das eigentlich? Ein Immunologe erklärt die Wichtigkeit der Forschung.

Was das Immunsystem davon abhält, den eigenen Körper anzugreifen: Für ihre Erkenntnisse zur peripheren Immuntoleranz sind drei Forscher mit dem Medizin-Nobelpreis 2025 ausgezeichnet worden.

Prof. Dr. Anna Lena Illert ist seit 1. Oktober 2025 Universitätsprofessorin für Hämatologie und Medizinische Onkologie und neue Direktorin der Klinik für Hämatologie und Medizinische Onkologie der Universitätsmedizin Göttingen (UMG).

Zum 1. Oktober 2025 hat Prof. Dr. Ingo Hilgendorf die Leitung der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Intensivmedizin am Campus Virchow-Klinikum (CVK) am Deutschen Herzzentrum der Charité (DHZC) übernommen.

Am Beispiel des Hefepilzes Candida albicans zeigen Forschende, wie das Immunsystem auf unterschiedliche Pilzstämme reagiert – und decken dabei einen Überlebensmechanismus des Pilzes auf.

Wenn kindliche Hirntumoren wie Gliome in „schlechte Gesellschaft“ geraten, kann das die Genesung maßgeblich ausbremsen. Eine umfangreiche Studie deckt nun die Effekte der Tumor-Nachbarschaft auf.

Manche Influenza-Viren lösen bei einer Infektion schwere Verläufe aus, andere Stämme bleiben dagegen vergleichsweise harmlos. Eine neue Untersuchung zeigt, woran das liegt.

Stephan Culemann ist neuer Juniorprofessor für Biogerontologie an der Universitätsmedizin Halle

Das Herpes-Simplex-Virus Typ 1 (HSV-1) ist für die Meisten nur unangenehm, für immunschwache Menschen aber durchaus lebensgefährlich. Ein neuentdeckter Antikörper könnte die Infektion verhindern.

Eine weiterentwickelte Form der CAR-T-Zelltherapie soll künftig auch bei soliden Tumoren wie Eierstock- oder Brustkrebs eingesetzt werden. Erste Ergebnisse sind vielversprechend.

Sind Alzheimer und Demenz das Gleiche? Sind nur ältere Menschen betroffen? Lässt sie sich ohnehin nicht aufhalten? Alzheimer-Experten machen bei sieben verbreiteten Irrtümern den Faktencheck.

Patienten mit Autoimmunerkrankungen haben ein erhöhtes Risiko für Magen- und Darmkrebs, wie eine neue Studie zeigt. Diese Erkenntnis kann für eine bessere Vorsorge genutzt werden.

Interferon oder Glatirameracetat? Die Wahl des Medikaments zur Behandlung von Multipler Sklerose glich bislang einem Münzwurf. Ein neuer Biomarker soll nun einen eindeutigen Maßstab liefern.

Frauen mit Lupus (SLE) wurde früher generell von einer Schwangerschaft abgeraten – zu groß waren die Risiken für Mutter und Kind. Mittlerweile sind diese Zeiten vorbei, erklären DGRh-Experten.

Tuberkulose stellt für immungeschwächte Menschen eine große Gefahr dar. Der Standardtest reicht jedoch nicht aus, um eine Infektion bei diesen Patienten vorherzusagen, wie neue Forschung zeigt.

Leberzirrhose erhöht das Risiko, an bakteriellen Infektionen zu erkranken und zu versterben, deutlich. Forscher wollen nun per KI die Diagnostik verbessern und Behandlungen personalisieren.

Mithilfe von Massenspektrometrie ist es Forschern gelungen, den Verlauf von Nierenerkrankungen anhand einer Blutprobe deutlich genauer vorherzusagen als bisher möglich.

Jahre vor dem Auftreten erster Symptome: Ein neuer Bluttest könnte Multiple Sklerose (MS) so früh erkennen, dass der Ausbruch der Erkrankung in Zukunft verzögert oder sogar verhindert werden kann.

Weil immer mehr Patienten von der CAR-T-Zelltherapie profitieren, geraten zunehmend langfristige Nebenwirkungen wie Infektionen in den Blick. Eine strukturierte Strategie soll dabei helfen.

Ein neuer Wirkstoffkomplex tötet Krebszellen auf eine so geschickte Art, dass sie im Sterben dem Immunsystem den Weg zu Metastasen zeigt, die sich an entfernten Orten im Körper entwickeln.

Antibiotika stehen im Ruf, das Mikrobiom im Darm zu stören und so den Weg für Erkrankungen zu ebnen – zu Recht. Doch auch viele gängige Nicht-Antibiotika haben diesen Effekt, zeigt eine Studie.

Eine neue Methode zeigt, wie einzelne Zellen auf Therapien gegen Krebs ansprechen. Die MiROM-Technik hat Potenzial für diagnostische Tests und bei der Patientenüberwachung zu Hause.

Die Blut-Hirn-Schranke schützt das Gehirn vor Infektionen, kann aber Therapien gegen Multiple Sklerose behindern. Eine Studie zeigt einen neuen Weg, Entzündungen hinter der BHS gezielt zu behandeln.

Nachhaltig veränderte Immunreaktionen nach einer Infektion mit dem Influenza-A-Virus führen dazu, dass der Körper Pneumokokken nicht mehr angemessen abwehren kann, wie neue Forschung zeigt.

Prof. Dr. Ivonne Regel verstärkt seit dem 1. Juli 2025 als Professorin für Tumorimmunologie die Medizinische Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU).

Nahezu unbegrenzte Haltbarkeit verspricht eine neuartige Herzklappenprothese aus körpereigenem Gewebe. Zudem soll die Klappe „mitwachsen“, was besonders bei Kindern und Jugendlichen wichtig ist.

Eine Ausgründung der Technischen Universität München (TUM) entwickelt virenbasierte Krebstherapien, die körpereigene Abwehrkräfte im Kampf gegen die Krankheit mobilisieren.

Bei Darmkrebs gelten lmmuntherapien als Hoffnungsträger, doch die Behandlung schlägt nicht bei jedem Patienten an. Neue Forschung untersucht, wie das Potenzial trotzdem ausgeschöpft werden kann.

Welche Rolle spielt das Immunsystem bei systemischer Sklerose oder dem Sjögren-Syndrom? Forscher sind dieser Frage nachgegangen – und haben mögliche Anhaltspunkte für neue Therapien entdeckt.

Mit Antikörpern beladene Gewebe aus Kieselgel, die das Immunsystem stimulieren, sollen künftig das Auftreten von Metastasen nach einer überstandenen Brustkrebs-Erkrankung verhindern.

Fibroblasten sind vielfältiger als gedacht: Sie beeinflussen Immunsystem und Krankheitsentwicklung, etwa bei Krebs, Fibrose oder chronisch-entzündlichen Erkrankungen, zeigt eine neue Publikation.

Bei Patienten mit Speiseröhrenkrebs entscheidet nicht nur die Chemotherapie, sondern vor allem das Immunsystem über den Erfolg der Behandlung. Das zeigt eine jetzt veröffentlichte Studie.

Ein komplexes Herzorganoid-Modell soll dabei helfen, die potenzielle Kardiotoxizität neuer Medikamente zu erforschen. Dafür verfügt das Miniherz sogar über ein eigenes Immunsystem.

Kann das Mikrobiom im Darm von Patienten nach einer Nierentransplantation Hinweise geben, ob das Spenderorgan abgestoßen wird? Eine neue Studie geht diesem Zusammenhang auf den Grund.

Forscher haben entdeckt, dass ein alterndes Immunsystem wesentlich zu Entstehung und Verlauf von Lungenfibrose beiträgt. Das legt den Grundstein für neue, auf Immunmodulation basierenden Therapien.

Forschende zeigen, dass Covid-19-Impfstoffe auf Grundlage von mRNA das angeborene Immunsystem langfristig prägen. Dadurch kann der Körper auf künftige Infektionen schneller und breiter reagieren.

Nach einer überstandenen Corona-Infektion kann es bei Kindern zum PIMS (Pediatric Inflammatory Multisystem Syndrome) kommen. Forscher haben nun ein anderes Virus als Auslöser identifiziert.

Nach einer Nierentransplantation stellt das BK-Polyomavirus eine ernste Gefahr dar. Virologen ist es nun gelungen, die für die Wirkstoffentwicklung notwendigen Wildtyp-Viren effizient zu vermehren.

In Europa und in Deutschland sind fast 60% der Bevölkerung von einer neurologischen Erkrankung betroffen. Prof. Christian Grefkes-Hermann spricht über neue Therapien und künftige Fortschritte.

Je nachdem, welcher Auslöser hinter einer Myokarditis steckt, kann sich auch die Art der Herzmuskelentzündung unterscheiden. Diese neuen Erkenntnisse ebnen den Weg für passgenauere Therapien.

Während der Schwangerschaft überträgt die Mutter Antikörper auf ihr Baby – in seltenen Fällen kann dieser sogenannte „Nestschutz“ aber auch das Risiko für Schlaganfall beim Kind erhöhen.

Forscher entdeckten jetzt eine seltene, aber schwerwiegende Nebenwirkung der CAR-T-Zell-Immuntherapie bei Patienten mit Lymphom oder Multiplem Myelom.

Um neue Angriffspunkte gegen Multiple Sklerose (MS) zu finden, machten sich Forscher auf die Suche im Immunsystem. Dabei fanden sie ein vielversprechendes Zielantigen namens MLC1.

Pankreaskrebs ist von einem dichten Netz von Nerven durchzogen. Forscher sehen in der Blockade dieser Verbindungen einen vielversprechenden Weg, den Krebs zu behandeln.

Forscher zeigen, dass eine spezielle UV-Lichttherapie für Blutzellen die Nebenwirkungen moderner Immuntherapien gegen Krebs deutlich reduzieren kann, ohne die Tumorabwehr zu beeinträchtigen.

Wenn Krebszellen des Multiplen Myeloms aus dem Knochen ausbrechen und sich außerhalb des Knochenmarks vermehren, entsteht eine große Vielfalt von Tumorzellen, wie neue Forschung zeigt.

Forscher haben eine weitere Ursache für den Zusammenhang zwischen eingeschränkter Nierenfunktion und dem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Schlaganfall oder Herzinfarkt gefunden.

Bauchspeicheldrüsenkrebs zählt zu den aggressivsten Krebsarten. Neue Forschung geht der Frage nach, wie das Immunsystem mit den Subtypen umgeht. Das könnte den Weg für neue Therapien ebnen.

mRNA-basierte Impfungen schalten das Immunsystem scharf. Zum Weltkrebstag spricht die Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie über das Potenzial der Behandlung in Kombination mit Strahlentherapie.

Mit einer neuartigen Technologie könnten Tumore durch einen winzigen Elektronenbeschleuniger direkt im Körper bestrahlt werden, um gesundes Gewebe bestmöglich zu schonen.

Obwohl eine besondere Gefahr für Infektionen besteht, sind Patienten mit Multipler Sklerose (MS) häufig nicht entsprechend der Fachempfehlungen geimpft. Eine neue Studie zeigt, woran das liegt.

Neuer Blick auf Krebszellen: Ein Würzburger Forschungsteam zeigt mithilfe superauflösender Mikroskopie, wie therapeutische Antikörper bei einer Immuntherapie gegen Krebs wirken.

Mithilfe der Genschere CRISPR wollen Wissenschaftler vom Experimental and Clinical Research Center in Berlin eine gezielte Therapie für Muskeldystrophie entwickeln.

Helminthen sind Parasiten, die die Immunabwehr ihres Wirts mit molekularen Tricks umgehen. Forscher konnten nun den Mechanismus entschlüsseln und damit den Weg für Impfstoffe und Therapien ebnen.

Ein Prototyp zur Herstellung von CAR-T-Zellen für die Krebstherapie soll per KI dafür sorgen, dass die lebensrettenden Zellen künftig patientennah direkt in der Klinik hergestellt werden können.

Mit Hilfe moderner Sequenzierungsverfahren wollen Forscher Gallengangskrebs (CCA) besser verstehen. Die neuen Erkenntnisse sollen helfen, die Wirkung von Immuntherapien zu verbessern.

In der Schwangerschaft und Stillzeit verändert sich der weibliche Körper in vielerlei Hinsicht. Forscher stellten überraschend fest, dass auch der Darm in dieser Zeit einem Wandel unterzogen wird.

Anders als bisher angenommen, wachsen Tumoren nicht nur an den äußeren Rändern, sondern gleichmäßig im gesamten Volumen. Die neue Studie stellt damit bisherige Annahmen über Krebs in Frage.

Die progressive multifokale Leukenzephalopathie (PML) führt häufig innerhalb weniger Wochen zum Tod. Forscher fanden jetzt einen Weg, das auslösende John-Cunningham-Virus aufzuhalten.

Neue Einblicke in die Diversität der krebsassoziierten Fibroblasten im weißen und schwarzen Hautkrebs könnten den Weg ebnen für die Weiterentwicklung neuer Therapien, insbesondere Immuntherapien.

Die extramedulläre Erkrankung (EMD) ist ein Hochrisikofaktor beim Multiplen Myelom. Eine neue Studie zeigt, warum EMD so schlecht auf Immuntherapien anspricht - und was stattdessen helfen könnte.

Mit einem mathematischen 3D-Modell wollen Forscher Prostatakrebs besser verstehen. Das Modell zeigt unter anderem Tumorwachstum, genetische Evolution und den Konkurrenzkampf zwischen Tumorzellen.

Neue Erkenntnisse zu Zelltypen und Interaktionen bei Multipler Sklerose (MS) könnten neue therapeutische Ansätze eröffnen, mit denen der Krankheitsverlauf verlangsamt wird, hoffen die Forscher.

Eine aktuelle Studie zeigt, wie Toll-like-Rezeptoren (TLR) Infektionen aufspüren. Dies könnte auf der Suche nach Wirkstoffen gegen Infektionskrankheiten, Krebs, Diabetes oder Demenz helfen.

Neuer Ansatz gegen das Glioblastom: Schweizer Forschende haben eine Immuntherapie entwickelt, die nicht nur den Tumor angreift, sondern auch sein Mikroumfeld gegen ihn richtet.

Welche Rolle spielt das Immunsystem bei der Entstehung von Thrombosen? Neue Erkenntnisse zu Antikörpern und dem Komplementsystem könnten zu neuen Behandlungsansätzen ohne Blutungsrisiko führen.

MHC-I-Moleküle helfen dem Immunsystem, kranke Zellen – zum Beispiel Tumorzellen – zu erkennen und abzutöten. Neue Forschung ist einem wichtigen Mechanismus dieser Helfer auf der Spur.

Eine Infektion mit Hepatitis E verläuft meist asymptomatisch oder mild, doch manchmal schädigt das Virus nicht nur die Leber, sondern auch die Nieren schwer. Forscher fanden heraus, woran das liegt.

Eine neue Studie des Universitätsklinikums Freiburg verdeutlicht, dass die Immunarchitektur von Leberkrebs maßgeblich den Erfolg einer Immuntherapie beeinflusst.

Liefert das Immunsystem Frühwarnzeichen für Multiple Sklerose? Eine Studie mit eineiigen Zwillingspaaren zeigt, dass bestimmte Immunzellen bereits in frühen Stadien von MS eine Rolle spielen.

Bei vielen Patienten mit Autoimmunerkrankungen schlägt die Therapie nicht an, weil ein „Anker“ sie festhält. Forscher haben einen solchen Anker identifiziert – und einen Weg, ihn zu lichten.

Derzeit ist es schwierig vorherzusagen, ob ein Patient auf eine Immuntherapie anspricht oder nicht. Eine neue Methode zur Quantifizierung der Heterogenität der Mikroumgebung von Tumoren soll helfen.

Der Schutz vor Covid-19 nach einer Impfung lässt mit etablierten Impfstoffen relativ schnell nach. Ein neuer Vektorimpfstoff zeigt im Tiermodell eine Immunantwort über deutlich längere Zeiträume.

Heidelberger Wissenschaftler sehen in der „synthetischen Immunologie“ ein vielversprechendes Werkzeug, um grundlegend neue Behandlungen von Infektionskrankheiten und Krebs zu ermöglichen.

Eine Schwangerschaft mit Rhesus-Inkompatibilität zwischen Mutter und ungeborenem Kind kann zu Anämie beim Fötus führen. Eine neue Studie zeigt, wie ein Wirkstoff die sonst nötigen Bluttransfusionen ersetzen könnte.

Wegen der zunehmenden Ausbreitung des Mpox-Virus hat die WHO eine internationale Notlage ausgerufen. Der Münchener Internist Prof. Dr. Johannes Bogner erklärt die Hintergründe zum Erreger.

Eine neue Methode könnte zu einer wesentlich genaueren, verlässlicheren Diagnostik von Pankreaskrebs führen. Sie basiert auf dem selektiven Nachweis spezifischer Antikörper in Blutproben.

Lupus erythematodes kann zu schweren Nierenschäden führen. Bislang war jedoch unklar, warum das so ist. Neue Forschung hat jetzt den zugrundeliegenden Mechanismus aufgedeckt.

„Was ist bei mir falsch gelaufen?“, „Bin ich selbst schuld?“ Solche Fragen stellen sich viele Menschen nach einer Krebs-Diagnose. DKFZ-Experten sprechen über die Suche nach einer Erklärung.

Das Mikrobiom ist hochkomplex und wird von vielen unserer täglichen Entscheidungen beeinflusst. Ein neues Videospiel zeigt, wie sich der Lebensstil auf die Viren, Bakterien und Pilze auswirkt.

CAR-T-Zelltherapie bringt Hoffnung gegen Blutkrebsarten wie ALL. Sie ist jedoch kostspielig und die positiven Effekte sind nicht immer von Dauer. Ein weiterentwickeltes CRISPR-Tool soll nachbessern.

Eine überraschende Entdeckung könnte den Weg zu neuen Glioblastom-Therapien ebnen: Forscher fanden nahegelegene Inseln hochpotenter Immunzellen, die bei der Krebsabwehr eine zentrale Rolle spielen.

Neue Erkenntnisse zu langfristigen Folgen für das Immunsystem von Genesenen könnten entscheidend für die Entwicklung neuer Therapien für Patienten mit neurologischen Symptomen nach Covid-19 sein.

Die Zahl schwerer Covid-19-Verläufe geht zwar zurück, doch Forscher wollen nach wie vor verstehen, warum Infektionen bei manchen Patienten so schwerwiegend verlaufen, bei anderen aber nicht.

Herzkrank durch Schlaganfall? Eine neue Studie deckt die Bedeutung der „Hirn-Herz-Achse“ auf – und zeigt, wie sich langfristige Gesundheitsprobleme in Zukunft verhindern lassen.

Algorithmische, computergestützte Ansätze können den Weg für wirksame Immuntherapien gegen Krebs bereiten. Das zeigt eine neue Studie, bei der eine KI Tumorantigene für T-Zellen selektiert hat.

Krebsforscher testen einen bereits bei Autoimmunerkrankungen klinisch erprobten Antikörper für die Behandlung von Leukämie bei Kindern. Im Modell zeigt sich gute Wirksamkeit gegen Krebszellen.

Forscher haben eine frei zugängliche Plattform entwickelt, die Gewebeproben mit subzellulärer Präzision auswertet. Die molekularen Karten haben Potenzial, die klinische Pathologie zu verbessern.

Drei sächsische Einrichtungen wollen mit „KI-CARs“ die Immuntherapie von schwarzem Hautkrebs entscheidend weiterentwickeln.

Lassa, Ebola oder MERS: Laut Prioritätenliste der WHO haben diese RNA-Viren das Potenzial, Epidemien auszulösen. Ein neuer Sonderforschungsbereich nimmt die grundlegenden Strukturen und Mechanismen dieser Erreger unter die Lupe.

Anlässlich des Welt-Multiple-Sklerose-Tags hat Experte Prof. Dr. Sven Meuth vom Universitätsklinikum Düsseldorf die 5 vielleicht wichtigsten Neuigkeiten aus der Forschung zusammengestellt.

Eine Immuntherapie erhöht die Überlebensrate bei Nierenkrebs, wirkt aber nicht bei allen Patienten. Ein Forschungsteam hat nun eine neue Methode entwickelt, um vorherzusagen, wer profitiert.

Werden Zellen zu Tumorzellen, stellen sie ihren Stoffwechsel grundlegend um. Forscher zeigen, dass dies Spuren hinterlässt, die Angriffspunkte für Immuntherapien gegen Krebs sein könnten.

Ein Forscherteam hat umfassend analysiert, wie sich das Immunsystem nach einem Herzinfarkt verhält. So könnte anhand von Multi-Omics-Analysen aus Blutproben der klinische Verlauf beurteilt werden.

Das Verbundprojekt TARGET-MPN untersucht, warum sich myeloproliferative Neoplasien (MPN) zielgerichteter Therapie entziehen und zu Leukämien weiterentwickeln.

Forschung zu einer hochgefährlichen, aber unterschätzten Komplikation bei Lungentransplantationen bringt neue Erkenntnisse und Ansätze zur Früherkennung und rechtzeitigen Therapie.

Forscher haben die Rolle des Transkriptionsfaktors Bcl6 in dendritischen Zellen untersucht. Das verbessert das Verständnis der Immunreaktion bei Infektionen, Impfungen, Allergien und Autoimmunität.

Wissenschaftler konnten erstmals zeigen, dass eine Immuntherapie mit der gleichzeitigen Blockade der Checkpoint-Moleküle PD-1 und LAG-3 direkt vor einer Lungenkrebs-Operation möglich ist.

Ein Rezidiv bei einem Kopf-Hals-Tumor schränkt die Behandlungsoptionen oft ein. Eine neue Studie untersucht, ob die Kombination aus Bestrahlung, Immun- und Chemotherapie in diesen Fällen hilft.

Patienten mit Lungenkrebs reagieren auf eine Immuntherapie häufig mit einer Lungenentzündung. Warum das der Fall ist, war bislang unklar. Nun liefert eine neue Studie eine Erklärung.

Morbus Osler ist eine seltene Erkrankung, die zu schweren Blutungen, Schlaganfällen oder Herzversagen führen kann. Forscher verfolgen jetzt eine Spur, die zu neuen Therapien führen könnte.

In einer klinischen Studie haben Forscher Biomarker identifiziert, mit denen das Ansprechen der CAR-T-Zelltherapie beim Multiplen Myelom besser prognostiziert werden kann.

Nach einem Schlaganfall oder Herzinfarkt steigt das Risiko für Infektionen – bislang war jedoch kaum bekannt, warum. Forscher fanden nun eine bisher unbekannte Ursache – und einen Therapieansatz.

Ein Forschungsteam hat ein Verfahren entwickelt, das mithilfe von Blutproben und künstlicher Intelligenz erkennt, ob Infektionen durch Bakterien, Viren oder andere Faktoren verursacht werden.

Die Diagnose einer entzündlich-rheumatischen Erkrankung wie SLE-Lupus bringt für Betroffene viele Fragen mit sich. ChatGPT könnte diese beantworten, wie eine neue Studie nahelegt.

Für die Therapie von Multipler Sklerose sind verlässliche Langzeitdaten über den individuellen Krankheitsverlauf nötig. Fitness-Tracker und Handys können dabei helfen, wie Forscher nun zeigen.

Mitglieder des PMI-Exzellenzclusters stellten fest, dass die Aminosäure Tryptophan bei vielen chronischen Entzündungserkrankungen schneller verbraucht wird - und somit als Biomarker dienen kann.

Autoimmunerkrankungen wie rheumatoide Arthritis und Psoriasis (Schuppenflechte) haben Auswirkungen auf frauenspezifische Krebsarten, darunter Gebärmutter- und Brustkrebs, wie eine neue Studie zeigt.

Welche Rolle spielt das Mikrobiom bei Alzheimer? Eine neue Studie der Universität Kiel und des UKSH zeigt Auffälligkeiten bei Mundbakterien schon Jahre vor Ausbruch der Erkrankung.

Der Krankenhauskeim Pseudomonas aeruginosa ist vor allem für immungeschwächte Menschen lebensgefährlich. Forschern gelang es nun, die Pathogenität des Erregers mit einem Enzym zu kontrollieren.

Der Rezeptor TREM2 könnte eine wichtige Rolle bei der Atherosklerose spielen. Eine neue Publikation zeigt sowohl dessen Wirkmechanismen als auch einen möglichen therapeutischen Ansatz.

Viel hilft viel? Das scheint sich zumindest ein Mann gedacht zu haben, der sich offenbar über 200 Mal gegen Covid-19 hat impfen lassen. Forscher untersuchen, was das mit seinem Immunsystem macht.

Eine aktuelle Studie lässt mit einem vielversprechenden Ergebnis aus der Tumorforschung aufhorchen: Im Fokus steht ein Enzym, das einen neuen Ansatzpunkt in der Krebsbehandlung eröffnen könnte.

Eine neue Strahlentherapie-Technik, bei der hohe Strahlendosen in Sekundenschnelle verabreicht werden, schont das umliegende Gewebe und hat ersten Daten zufolge weniger Nebenwirkungen.

Personen mit der Muskelerkrankung DM2 leiden häufiger unter Autoimmunerkrankungen - warum, war bislang jedoch unklar. Forscher sind dem zugrundeliegenden Mechnismus jetzt auf den Grund gegangen.

Warum kann eine Coronavirus-Infektion neurologische Symptome wie Kopfschmerzen, Gedächtnisprobleme oder Fatigue auslösen? Eine neue Studie zeigt eine andere Ursache als bisher vermutet.

Der Verlust der Myelinscheiden im Gehirn ist ein wichtiges Merkmal der MS. Forscher haben nun ein MRT-Verfahren entwickelt, das den Zustand dieser Isolationsschicht genauer als bisher abbildet.

Die ersten Patienten profitieren von den erfolgversprechenden weltweiten Neuentwicklungen in der Krebstherapie, die einen gezielten Angriff der Krebszellen ermöglichen.

Ein bedeutender Fortschritt in der Entwicklung neuer antiviraler Therapien: Basierend auf RNAi soll ein Wirkstoff zum Inhalieren Parainfluenza-Viren gezielt ausschalten, bevor sie sich vermehren.

Bösartige Tumore tarnen sich, um ungestört zu wachsen. Neue Immuntherapien ermöglichen es, die Tarnung zu umgehen. Onkologe Prof. Dr. Sascha Dietrich stellt die vielversprechendsten Verfahren vor.

Bei schweren Formen von Myelodysplastischen Neoplasien (MDS) gibt es bislang kaum Therapieoptionen. In einer internationalen klinischen Studie erproben Forscher nun eine neue Behandlungs-Kombination.

Die zugrunde liegenden Mechanismen hinter dem Guillain-Barré-Syndrom (GBS) sind bislang weitgehend unbekannt. Ein Forschungsteam hat nun einen zentralen Aspekt der Pathophysiologie aufgedeckt.

Eine Forschergruppe an der TU Dresden hat sich intensiv mit dem systemischen Lupus erythematodes (SLE) befasst und eine mögliche genetische Ursache im UNC93B1-Gen identifiziert.

Stammzelltransplantationen können bei Krebs Leben retten, doch häufig kommt es zu gefährlichen Immunreaktionen. TUM-Forscher haben entdeckt, dass bestimmte Darm-Mikroben dies verhindern können.

Bioinformatiker der HHU stellen ein neues Verfahren vor, um Epitope in Krankheitserregern zu identifizieren, die bei einer möglichst breiten Bevölkerungsgruppe eine sichere Impfreaktion versprechen.

Nicht nur eine Infektion mit dem Coronavirus sorgt für die Bildung von Immun-Abwehrstoffen – schon das Anschauen von Videos mit typischen Covid-19-Symptomen erhöht die Zahl der Antikörper.

Forschende haben einen Mechanismus aufgeklärt, der den Abbau schädlicher Proteinablagerungen fördert. Funktioniert er nicht, kann Parkinson entstehen.

MS und das Sjögren-Syndrom haben ähnliche Krankheitsbilder und sind damit eine diagnostische Herausforderung. Forscher untersuchen, wie sich die Autoimmunerkrankungen voneinander abgrenzen lassen.

Forschenden ist es gelungen, mithilfe der Anzahl und Struktur von Blutplättchen vorherzusagen, ob es zu einem schweren Corona-Verlauf kommen kann.

„Wir können heute extrem präzise, mikrochirurgische Eingriffe am Genom durchführen“, erläutert Experte Prof. Dr. Axel Schambach. Eine neue Übersichtsarbeit zeigt die Bedeutung der Technik.

Allergische Erkrankungen stehen im Verdacht, das Risiko für Long-Covid zu erhöhen. Wissenschaftler der Universitätsmedizin Magdeburg sind dem erstmals systematisch auf den Grund gegangen.

Wer gegen Covid-19 geimpft wird, dessen Immunsystem reagiert anders als das von Personen, die sich tatsächlich mit dem Coronavirus infizieren. Das zeigt eine neue Studie der Unimedizin Göttingen.

Typ I Interferonopathien lösen unter anderem Entwicklungsstörungen bei Kindern aus und sind bisher unheilbar. Forscher am Universitätsklinikum Ulm sind der Immunstörung auf den Grund gegangen.

Neue Therapien gegen Alzheimer stehen kurz vor der Zulassung. Prof. Dr. Dorothee Saur, Neurologin am Universitätsklinikum Leipzig, gibt im Interview Antworten darauf, was das für Patienten bedeutet.

Eine neu entdeckte Eigenschaft von regulatorischen T-Zellen – einem Hauptakteur des Immunsystems – könnte den Weg für neue Allergie-Behandlungen ebnen.

Eine wirksame Barriere schützt den Tuberkulose-Erreger Mycobacterium tuberculosis vor Angriffen des Immunsystems. Forscher entdeckten nun, wie diese Barrikade aufgebaut ist.

Forscher haben eine neue Methode gefunden, um immunsupprimierte Patienten besser vor Zytomegalievirus-Infektionen (CMV) zu schützen. Dabei steht die Stärkung des Immunsystems im Fokus.

Wer als Kind im Dreck spielt, bekommt später keine Allergien – diese verbreitete Annahme ist falsch, zeigt eine neue Studie. Warum es trotzdem eine gute Idee ist, den Nachwuchs öfters draußen spielen zu lassen.

Für ihren Beitrag zur Entwicklung von mRNA-Impfstoffen gegen Covid-19 wurden Katalin Karikó, PhD, und Drew Weissman, MD, PhD, mit dem Medizin-Nobelpreis 2023 ausgezeichnet.

Der Pilz Candida auris ist eine Gefahr für vulnerable Patientengruppen – auch, weil er überall kleben bleibt. US-Forscher sind dem Geheimnis seiner Haftkraft nachgegangen.

Ein neuer Nanokomplex macht nicht nur einen Tumor unschädlich, sondern trainiert das Immunsystem darauf, Metastasen zu finden und zu eliminieren.

Halb so dick wie ein Haar: Forscher der TU München haben den weltweit ersten Mikroroboter entwickelt, der im Zellverbund navigieren und einzelne Zellen gezielt stimulieren kann.

Ein neuentwickeltes Verfahren erlaubt es, die Aggressivität bestimmter Tumoren mit großer Sicherheit einzuschätzen und eine Verlaufsprognose für Magen- oder Dickdarmkrebs abgeben.

Patienten mit Immunschwäche sind bei bisherigen Covid-19-Impfstoffen außen vor und nach wie vor gefährdet. Ein neuer Ansatz zeigt nun erste vielversprechende Ergebnisse für diese Patientengruppe.

Bei MS schädigen fehlgeleitete Immunzellen die Hüllen der Nervenzellen im Gehirn. Forschende der MH Hannover haben einen Reparatur-Mechanismus entdeckt.

Ein Münchener Forscherteam hat einen überraschenden neuen Verbündeten im Kampf gegen Hirnerkrankungen ausgemacht: Unser eigener Schädelknochen.

Einige Erkrankungen wie Multiple Sklerose brechen erst aus, nachdem Immunzellen die Blut-Hirn-Schranke durchbrochen haben. Forscher fanden nun heraus, was dabei passiert.

Wenn der Schimmelpilz Aspergillus fumigatus den Menschen infiziert, verändert sich sein Stoffwechsel – aber auch die Lunge wandelt sich, wie Forschende des Leibniz-HKI entdeckten.

Immun-Checkpoint-Inhibitoren (ICI) haben auch bei Melanom-Patienten die Überlebenschancen verbessert. Forscher haben nun entdeckt, warum nicht alle Erkrankten gleichermaßen profitieren.

Glioblastome gehören zu den aggressivsten Hirntumoren. Forschende in Basel beschreiben nun, wie man die Chancen des Immunsystems gegen diesen Tumortyp verbessern könnte.

Kardiowissenschaftler in Heidelberg konnten mithilfe immunsupprimierender Medikamente gestresste Herzen schützen - eine wichtige Erkenntnis gegen das "Broken-Heart-Syndrom".

Eine neue Studie am Universitätsklinikum Ulm zeigt die hohe Wirksamkeit und exzellente Verträglichkeit einer milden Immunchemotherapie bei Morbus Waldenström.

Um die Therapie beim Merkelzellkarzinom zu optimieren, haben Forschende erfolgreich eine Immuntherapie noch vor dem Auftreten eines Rückfalls getestet.

Neu entdeckte Stoffwechselprodukte von Pseudomonas aeruginosa könnten dabei helfen, die Interaktion zwischen Patienten und dem Krankenhauskeim besser zu verstehen.

Eine von Antikörpern ausgelöste Immunreaktion kann über das Ziel hinausschießen und Patienten schaden. Abhilfe verspricht eine neue Methode zum "Feintuning" der Reaktion.

Ein großer Datenpool soll Präzisionsmedizin und personalisierte Therapie bei Multipler Sklerose ermöglichen. Am Projekt CLAIMS beteiligt sind 15 Partner aus neun Ländern.

Neue Erkenntnisse zu MS: Forschende in Leipzig und Göttingen fanden nun heraus, dass das bisher als schützend angesehene Myelin das Überleben der Axone sogar gefährden kann.

Forschende unter Leitung der Charité haben jetzt untersucht, wie komplette Querschnittlähmungen zu Immunschwäche und einem erhöhten Infektionsrisiko führen.

Mit KI den Krebs kartografieren: Das internationale Forschungs-Konsortium MOSAIC will höchst detaillierte Einblicke in die räumliche Struktur von soliden Tumoren liefern.

Die Einnahme von Antibiotika stört die Darmflora, was widerum die Erfolgsaussichten von Immuntherapien bei Krebs mindern kann. Das fand ein deutsch-französisches Forscherteam heraus.

Ein interdisziplinäres Forschungsteam gewinnt neue Erkenntnisse, wie entzündliche Botenstoffe der Infektabwehr Krebszellen aus der Ferne in den Tod treiben können.

Die Corona-Pandemie hat viele Auswirkungen auch auf die wissenschaftliche Forschung gehabt – unter anderem hat sie Wissenslücken im Bereich der Gendermedizin aufgezeigt. Immer wieder fielen in Studien als Zufallsbefunde Unterschiede in Morbidität und Mortalität zwischen Frauen und Männern auf. Systematisch untersucht wurden Ausmaß und Ursachen dieser Unterschiede jedoch bislang kaum.

Wissenschaftler beginnen mit der klinischen Erprobung der nächsten Generation der CAR-T-Zelltherapie. Sie soll bei Tumoren helfen, die bisher nicht mit dem Verfahren behandelbar waren.

Forschende der Universität Basel haben einen neuen Ansatz für einen Impfstoff gegen Covid-19 entwickelt. Das Vakzin beruht auf abgewandelten Coronaviren, die sich im Körper nicht vermehren können.

Lymphknoten sind essentiell für die Immunantwort gegen Fremdkörper, doch über, ihre Entstehung war bislang wenig bekannt. Forscher der Freien Universität Berlin haben nun neue Erkenntnisse.

Ein interdisziplinäres Forschungsteam hat den Mechanismus entschlüsselt, durch den Gelenkentzündungen bei rheumatoider Arthritis aufgelöst werden könnten.

Ein UKM-Experte erklärt, was der Klimawandel für Pollenallergiker bedeutet, ob es „pollenfreie“ Monate noch gibt, warum Stadtkinder öfter eine Allergie haben und wie man diese behandeln kann.

Forschende der Universität Freiburg fanden heraus, dass Brustkrebs-Stammzellen für das Immunsystem unsichtbar werden, wenn sie sich koordiniert differenzieren und ihren Stoffwechsel verändern.

Heidelberger Forscher beschreiben Mechanismen, die bei der Verhinderung von Infektionen durch Influenza-A- und Ebola-Viren eine Rolle spielen könnten.

Die Behandlung des malignen Melanoms (schwarzer Hautkrebs) hat sich auch bei fortgeschrittener Erkrankung in den letzten zehn Jahren stark verbessert.

Vor über zwei Jahrzehnten wurde am Uniklinikum Ulm ein kranker Säugling mit einem ernsten Immundefekt behandelt. Später wird eine außergewöhnliche Veränderung in der DNA entdeckt.

Internationale Studie unter Beteiligung von MHH-Professor Arndt Vogel zeigt verbessertes Gesamtüberleben mit Immuntherapie.

Neutronen der Forschungs-Neutronenquelle Heinz Maier-Leibnitz lassen sich nutzen, um die Struktur von Biomolekülen aufzuspüren. Der jüngste Erfolg: die präzise Analyse eines erfolgversprechenden Impfstoffs gegen multiresistente Keime.

Darmbakterien sind häufiger Auslöser von Komplikationen nach einer OP. Das zeigt eine neue Studie von Forschungsteams aus Würzburg und Bern. Eine Lösung könnte aus der Leber kommen.

Die Gesellschaft für Virologie wird sich bei ihrer 32. Jahrestagung weiter mit der Corona-Forschung befassen, aber auch andere spannende Themen stehen im Fokus. Tagungspräsident Prof. Dr. Thomas Stamminger gibt Einblicke in Schwerpunkte und Kongress-Highlights.

Ein internationales Wissenschaftler-Team konnte beweisen, dass die Gabe von Antibiotika die Wirksamkeit von Krebsimmuntherapien (CAR-T-Zell-Therapien) beeinflussen kann.

Immunzellen verfügen über einen Backup-Mechanismus, berichten Bonner Forscher: Ist das Enzym TBK1 durch Mutationen gestört, steigt die Anfälligkeit gegenüber Virusinfektionen – außer es fehlt.

Aspergillus fumigatus kann für Menschen mit einem geschwächten Immunsystem zur ernsten Gefahr werden. Forscher haben jetzt einen möglichen neuen Angriffspunkt gegen die Pilzinfektion entdeckt.

Durch ein Antibiotic Stewardship kann der Einsatz von Antibiotika wahrscheinlich auch in der Kinderonkologie deutlich verbessert werden, zeigt eine aktuelle Studie.

Bakterien, Viren, Pilze: Eine neue Abteilung des Uniklinikums Erlangen geht dem Zusammenspiel der Mikroorganismen in unserem Körper auf den Grund. Wer dabei nur an die Darmflora denkt, liegt falsch.

Eine neue Studie bestätigt die Wirksamkeit der hämatopoetischen Stammzelltransplantation zur Behandlung von HIV-Infektionen. Der „Düsseldorf-Patient“ ist der Dritte, bei dem die Heilung gelang.

Frankfurter Forschende konnten bei Mäusen zeigen, wie Ferroptose die Wirkung einer Immuntherapie gegen Leberkrebs verstärkt. Der Ansatz könnte auch bei anderen Krebsarten funktionieren.

Forschende der Universität Basel stellen einen Biomarker vor, dessen Werte im Blut Vorhersagen zum Verlauf der Autoimmunerkrankung Multiple Sklerose zulassen.

Eine Knochenmarktransplantation ist bei Leukämie oft die einzige Chance auf langfristige Heilung. Forscher fanden nun heraus, dass es dabei nicht nur auf möglichst passende Gewebemerkmale ankommt.

Das Blutplasma genesener Covid-19-Patienten kann Krebspatienten mit schweren Covid-Symptomen dabei helfen, die Infektion zu überleben, wie eine neue Studie zeigt.

Hamburger Forschende haben nachgewiesen, dass unser Immunsystem ein Treiber bei der Metastasierung von Krebszellen ist. Dabei spielt insbesondere der Botenstoff IL-22 eine wichtige Rolle.

Pseudomonas aeruginosa kann schwere Infektionen verursachen und ist damit besonders für Immungeschwächte gefährlich. Eine neue Wirkstoffklasse soll bei der Bekämpfung des Keims helfen.

Eine Forschungsgruppe in Halle hat molekulare Hinweise auf verschiedene Subgruppen bei Long Covid gefunden. Dabei treten Muster auf, die einen möglichen Therapieansatz versprechen.

Japanische Forscher haben festgestellt, dass die Antikörperproduktion nach einer Covid-19-Impfung bei älteren Menschen langsamer einsetzt und schneller abklingt.

Für die Bildung von Metastasen spannt ein Tumor das Immunsystem ein – vor allem der Botenstoff Interleukin-22 spielt dabei eine zentrale Rolle. Forscher gingen dem Vorgang nun auf den Grund.

Ein Forscherteam hat herausgefunden, dass der Erfolg der therapeutischen Hepatitis-B-Impfung von einem effizienten Priming der HBV-spezifischen CD4-T-Zellen abhängt.

Ein Forschungsteam aus Erlangen und Nürnberg hat neue Erkenntnisse bei der Reifung von SARS-CoV-spezifischen Antikörpern nach mehrfacher Impfung mit dem mRNA-Impfstoff Comirnaty gewonnen.

Künstlich hergestellte Erythrozyten und Thrombozyten könnten in Zukunft vielen Menschen helfen – Blutspenden werden dadurch jedoch keinesfalls überflüssig, warnen Experten.

Die Hemmung eines Proteinkomplexes in Zellen des Immunsystems verhindert, dass ein transplantiertes Organ abgestoßen wird – dies zeigten Wissenschaftler aus Deutschland, der Schweiz und China.

Ein neu entwickeltes Röntgenverfahren liefert 3D-Einblicke in die Blutversorgung der Lymphknoten mit unerreichter Auflösung – die der gängigen Lehrbuchmeinung widersprechen.

Die kardiorespiratorische Fitness (CRF) ist ein wichtiger Gradmesser von Gesundheit und Arbeitsfähigkeit. Forschende haben nun den Einfluss des Immunalters auf die CRF genauer untersucht.

Der Thymus ist lebenswichtig für die Abwehr von Infektionskrankheiten sowie Krebs, aber auch hier können Tumoren entstehen. Forschende kommen nun dem Ursprung des seltenen Krebses auf die Spur.

Warum treten Metastasen häufig erst dann auf, wenn der ursprüngliche Krebsherd chirurgisch entfernt worden ist? Wissenschaftler veröffentlichen nun einen Erklärungsansatz für das Phänomen.

Bevor ein hepatozelluläres Karzinom (HCC) in der Leber entsteht, ist das Organ oft bereits durch eine chronische Entzündung vorgeschädigt – immer häufiger ist die Fettleber die Ursache.

Fast jeder infiziert sich irgendwann mit dem Epstein-Barr-Virus (EBV). Für die meisten ist dies harmlos, doch der Körper wird die Viren nie ganz los. Forscher gehen der Frage nach, warum das so ist.

Nach der Behandlung der ersten Patienten mit schweren Autoimmunerkrankungen durch CAR-T-Zellen ziehen Erlanger Experten ein positives Fazit: Die neue Therapie wirke wie ein "Reset-Knopf".

Neue Forschungsergebnisse zeigen: Das Epstein-Barr-Virus könnte ursächlich sein für die schädlichen Prozesse, die bei Multiple Sklerose im Nervensystem ablaufen.

Ein neues Forschungsprojekt will eine Therapie entwickeln, bei der schadhafte Gewebebereiche mit Hilfe von kleinen Zellverbänden aus biotechnologisch hergestellten Herzmuskelzellen repariert werden können.

Patienten mit schwerer Covid-19 Infektion haben ein erhöhtes Risiko für Schimmelpilzinfektionen der Lunge. Forscher gehen nun der Covid-19-assoziierten pulmonalen Aspergillose (CAPA) auf den Grund.

Forscher konnten zum ersten Mal zeigen, dass neutrophile Granulozyten, häufig vorkommende Immunzellen, das Wachstum von Tumoren in frühen Stadien signifikant bremsen können.

Fehlerhafte Viruspartikel könnten ein Täuschungsmanöver sein, um das Immunsystem von der Bekämpfung infektiöser Hepatitis-E-Viren abzulenken, wie Forscher jetzt entdeckten.

Bei der Corona-Impfung sind bereits existierende Gedächtniszellen eher nachteilig, wie ein Forschungsteam des Exzellenzclusters „Precision Medicine in Chronic Inflammation“ (PMI) aus Kiel zeigt.