
News • Onkologie
Kindheitskrebs hinterlässt Spuren in der Zellreparatur
Wer als Kind an Krebs erkrankt war, repariert geringe Erbgutschäden effizienter als gesunde Personen. Was zunächst vorteilhaft klingt, könnte neue Tumoren begünstigen.

Wer als Kind an Krebs erkrankt war, repariert geringe Erbgutschäden effizienter als gesunde Personen. Was zunächst vorteilhaft klingt, könnte neue Tumoren begünstigen.

Ein neuer Score namens „Personal-MetaboHealth" soll altersbedingte Erkrankungen durch gezielte Gesundheitschecks reduzieren – Forscherin Slagboom erklärt wie.

Atherosklerose geht mit der Bildung von Autoantikörpern einher – und erfüllt damit die Kriterien einer Autoimmunerkrankung, zeigt neue Forschung. Was das für Diagnostik und Therapien bedeutet.

Nicht alle Patienten mit Herzinsuffizienz profitieren von einer Fernbetreuung durch spezialisierte Pflegekräfte. Wie eine neue Analyse zeigt, spielen Geschlecht und Familienstand eine wichtige Rolle.

Von mathematischen Prinzipien bis hin zu sozialen Mechanismen: Forschende haben zehn grundlegende Mechanismen zusammengetragen, mit denen sich die Entwicklung von Pandemien beschreiben lässt.

Auf der Grundlage von Krankenkassendaten entwickeln Forscher KI-basierte Modelle, die Krankheitsrisiken bei Krebs früh erkennen und die Risikokommunikation und Versorgung verbessern sollen.

Kann KI helfen, Vorstufen von Darmkrebs bei Patienten mit Lynch-Syndrom besser zu erkennen? Eine Studie zur Früherkennung bei diesen Hochrisikopatienten kommt zu ernüchternden Ergebnissen.

Das Healthtech-Unternehmen Doctolib hat Dr. Anna-Karin Edstedt Bonamy zur Chief Medical Officer (CMO) ernannt. Sie übernimmt die Leitung der medizinischen Strategie von Doctolib.

Patienten mit Autoimmunerkrankungen haben ein erhöhtes Risiko für Magen- und Darmkrebs, wie eine neue Studie zeigt. Diese Erkenntnis kann für eine bessere Vorsorge genutzt werden.

Viele Infektionen nehmen ihren Anfang im Darm. Bakterien der Art Klebsiella oxytoca können Krankheitserreger von dort verdrängen – und damit eine verträglichere Alternative zu Antibiotika sein.

Etwa jede fünfte Person mit Lynch-Syndrom entwickelt im Laufe der Jahre einen zweiten Dickdarmkrebs. Forscher untersuchen nun gezielt Risikofaktoren, um die personalisierte Versorgung zu verbessern.

Der Klimawandel stellt das Gesundheitssystem vor eine doppelte Herausforderung: Einerseits verursacht oder verstärkt er diverse gesundheitliche Probleme und erhöht damit die Nachfrage nach Gesundheitsleistungen. Andererseits trägt der Gesundheitssektor selbst zur Verstärkung des Klimawandels bei. Auf dem Jahreskongress des Berufsfachverbands für Radiologietechnologie in Österreich…

Bei einer Adenomyose können Veränderungen der Gebärmuttermuskulatur starke Schmerzen verursachen und zur Unfruchtbarkeit führen. Ein neues Verfahren soll die Früherkennung verbessern.

Herzinsuffizienz-Patienten, die weit von einer kardiologischen Versorgung entfernt leben, profitieren besonders stark von telemedizinischer Überwachung. Das geht aus einer neuen Studie hervor.

Die Mitgliederversammlung des NAKO e.V. hat einen neuen Vorstand gewählt. Den Vorstandsvorsitz wird fortan Professor Dr. Annette Peters, Direktorin des Instituts für Epidemiologie bei Helmholtz Munich, ausüben.

Prof. Dr. Nicole Skoetz (Köln) ist die neue Vorsitzende des Netzwerks Evidenzbasierte Medizin. Ihr zur Seite stehen Prof. Dr. Ralph Möhler (Düsseldorf) und Dr. Maria Noftz (Lübeck) als stellvertretende Vorsitzende sowie Prof. Dr. Katrin Balzer (Lübeck) als schriftführendes Vorstandsmitglied.

Deutschland investiert Milliarden ins Gesundheitswesen – doch die Ergebnisse bleiben hinter denen vieler Nachbarländer zurück. Warum ist das so? Eine neue Analyse zeigt systematische Schwächen.

Den Langzeitfolgen von Corona mit Künstlicher Intelligenz auf der Spur: Das Forschungsprojekt „EPIC-AI“ will die komplexen Mechanismen hinter Post-Covid mit Hilfe von KI untersuchen.

Bessere Brustkrebs-Erkennung, weniger Arbeit für Radiologen: Die weltweit größte Studie zu KI im deutschen Mammographie-Screening-Programm zeigt den erfolgreichen Einsatz der Technologie.

Ältere Menschen oder solche mit geringer technischer Affinität könnten bei der Digitalisierung des Gesundheitswesens abgehängt werden. Ein neues Positionspapier zeigt, wie sich das ändern ließe.

In der deutschlandweiten EFFECT-Studie haben Forschende der Universitätsmedizin Leipzig herausgefunden, wie eine spezielle Waschung den Schutz vor Krankenhausinfektionen verbessern kann.

Durch die Untersuchung extrazellulärer Vesikel – Partikel, die von Krebszellen ins Blut abgegeben werden – wollen Forscher die individualisierte Risikoberechnung für Brustkrebs deutlich verbessern.

Bestimmt die Coronavirus-Variante das Risiko von Post-Covid? Eine Studie hat die Daten von 109.707 Teilnehmern an der "NAKO"-Gesundheitsstudie ausgewertet, um diese Frage zu beantworten.

Kann eine KI vorhersagen, wie gut ein Patient eine Spenderniere annehmen wird? Im Rahmen des Projekts „AI-REN“ gehen Forscher aus Deutschland und Dänemark dieser Frage nach.

Um Lungenentzündungen schneller zu erkennen und besser behandeln zu können, hat die DGP jetzt ein umfassendes Update der S3-Leitlinie zur Epidemiologie, Diagnostik und Therapie herausgegeben.

Autoimmunerkrankungen wie rheumatoide Arthritis und Psoriasis (Schuppenflechte) haben Auswirkungen auf frauenspezifische Krebsarten, darunter Gebärmutter- und Brustkrebs, wie eine neue Studie zeigt.

Intervallfasten soll beim Abnehmen helfen und die Herzgesundheit verbessern. Paradoxerweise kann dadurch jedoch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen stark steigen, wie neue Forschung nahelegt.

Kleinkinder werden in Deutschland zwar später mit Antibiotika behandelt als in Dänemark, wie eine neue Studie zeigt – dafür wird hierzulande deutlich häufiger zu Breitband-Präparaten gegriffen.

Eine neue Studie zur Covid-19-Impfung zeigt einen überraschenden Nebeneffekt: Wie die Forscher berichten, könnte dadurch das Risiko für Diabetes um 21% gesenkt werden. Unklar ist allerdings, warum.

Ein interdisziplinäres Team will mittels umfangreicher Datenanalysen durch KI individualisierte Therapien für Betroffene mit Herzschwäche entwickeln.

Waren die sogenannten Lockdowns während der Corona-Pandemie alle notwendig – oder geht es auch anders? Eine Studie hat nun den Erfolg eines Tübinger Modellprojekts analysiert.

Wie gut ist die Versorgung nach einem Herzinfarkt in Deutschland? Der OECD-Vergleich zur 30-Tage-Mortalität zeichnet ein düsteres Bild – allerdings nur auf den ersten Blick.

Bislang kommt Telemedizin nur bei Herzinsuffizienz-Patienten mit stark reduzierter Pumpfunktion zum Einsatz. Eine neue Studie zeigt nun, dass auch leichtere Fälle profitieren.

Wissenschaftler unter Federführung der Universität Leipzig haben einen Marker für die Beweglichkeit (Motilität) von Krebszellen in der digitalen Pathologie entwickelt.

Die Corona-Pandemie hat viele Auswirkungen auch auf die wissenschaftliche Forschung gehabt – unter anderem hat sie Wissenslücken im Bereich der Gendermedizin aufgezeigt. Immer wieder fielen in Studien als Zufallsbefunde Unterschiede in Morbidität und Mortalität zwischen Frauen und Männern auf. Systematisch untersucht wurden Ausmaß und Ursachen dieser Unterschiede jedoch bislang kaum.

Nach größeren Ausbrüchen in den USA steigt auch in Deutschland die Zahl der Infektionen mit dem Pilz Candida auris, wie eine neue Studie belegt. Experten raten zu Vorsichtsmaßnahmen.

Eine neue Studie zeigt, dass ultrafeine Partikel, die die kleinsten Größenfraktionen der Feinstaubbelastung darstellen, für die Gesundheit gefährlicher sein könnten als größere Partikel.

Die Fußball-EM im Sommer 2021 wirkte sich in den beteiligten Ländern sehr unterschiedlich auf das Infektionsgeschehen aus. Entscheidend war vor allem die Ausgangssituation, so eine aktuelle Studie.

Eine Forschungsgruppe in Halle hat molekulare Hinweise auf verschiedene Subgruppen bei Long Covid gefunden. Dabei treten Muster auf, die einen möglichen Therapieansatz versprechen.

Unterschiede in der Körperform können Vorhersagen zum Auftreten verschiedener Krebsarten erleichtern, wie neue Forschung zeigt. Dabei geht es neben Größe und Gewicht auch um Hüfte und Taille.

Forschende in Bonn fanden jetzt heraus, dass Künstliche Intelligenz (KI) die Effektivität einer Darmspiegelung bei einem vorliegenden Lynchsyndrom verbessern kann.

In einer Stellungnahme fordern Wissenschaftler ein Umdenken beim Umgang mit Behandlungsdaten und eine gesetzliche Grundlage für die standardmäßige Datennutzung mit Widerspruchslösung.

Bevor ein hepatozelluläres Karzinom (HCC) in der Leber entsteht, ist das Organ oft bereits durch eine chronische Entzündung vorgeschädigt – immer häufiger ist die Fettleber die Ursache.

Sechs bis zwölf Monate nach einer Corona-Infektion leidet etwa ein Viertel aller Betroffenen immer noch unter erheblichen Symptomen, zeigen die Ergebnisse der EPILOC-Studie.

Ein interdisziplinäres Forschungsteam ging der Frage nach, in welchem Maße UV-C-Strahlung zur Inaktivierung von SARS-CoV-2-haltigen Aerosolen beitragen kann.

Bei hohen Temperaturen haben Menschen, die bestimmte Medikamente einnehmen, ein erhöhtes Herzinfarktrisiko, wie ein Forscherteam nun herausfand.

Mithilfe der Lipidomik, einer modernen analytischen Methode, identifizieren Forscher Lipide, die statistisch mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Typ-2-Diabetes assoziiert sind.

Eine neue Studie weist auf ein erhöhtes Risiko für Typ-2-Diabetes nach einer Corona-Infektion hin. Experten fordern daher eine aktive Untersuchung der Glukoseregulation nach einer Infektion.

Niedriger Blutdruck als Schlüssel zum Altwerden? Nicht unbedingt, wie eine neue Studie zeigt. Auch andere Faktoren sind wichtig – und Bluthochdruck kann für manche Senioren sogar ein Vorteil sein.

Forschungsergebnisse beweisen, dass die erste Phase der Impfkampagne in Rheinland-Pfalz die besonders gefährdete Gruppe der über 80-Jährigen vor schweren Krankheitsverläufen geschützt hat.

Eine Studie hilft, umweltbedingte Erkrankungen besser zu verstehen und könnte sogar neue Biomarker und Wirkstoffziele für klinische Studien ausfindig machen.

Die Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie des Universitätsklinikums Freiburg hat Anfang Oktober 2021 Hochleistungsserver in Betrieb genommen, mit denen Verfahren der Künstlichen Intelligenz (KI) in der Radiologie für den Patientenbetrieb erforscht und entwickelt werden sollen.

670 Wissenschaftler diskutierten anlässlich der gemeinsamen Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie e.V. (GMDS) und der Technologie- und Methodenplattform für die vernetzte medizinische Forschung e.V. (TMF) die Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung im Gesundheitsbereich.

Forschende haben neue Einsichten in die genetische Regulation von Blutzellen gewonnen. Hierzu wurde ein weltweit einzigartiger Datensatz mit mehr als 31.000 Studienteilnehmer: innen gemeinsam analysiert.

Luftverschmutzung am Wohnort kann mit einem erhöhten Risiko für Schlaganfall und koronare Herzkrankheiten verbunden sein, selbst wenn die Werte unter den von der Europäischen Union und der Weltgesundheitsorganisation festgelegten Grenzwerten liegen. Dies haben Forschende des Helmholtz Zentrums München und des Karolinska Instituts in Schweden gemeinsam mit einem europäischen Team in einer…

Eine neue Kombination zweier antimikrobieller Substanzen galt als Hoffnungsträger für die Behandlung von Infektionen durch Enterobakterien – doch eine aktuelle Studie an der Justus-Liebig-Universität (JLU) und dem Deutschen Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) machte diese Hoffnung nun zunichte. Schon vor dem Einsatz der Substanzen in Deutschland fanden die Wissenschaftler Bakterien,…

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat einen näheren Blick auf die Coronavirus-Variante B.1.621 geworfen. Durch seine Mutationen könnte Mu, das erstmals im Januar 2021 in Kolumbien identifiziert wurde, die Immunreaktion nach einer Impfung umgehen. In der Folge wurde Mu jetzt als "Variant of Interest" (VOI) eingestuft.

Patienten mit der Lungenerkrankung COPD erhalten Medikamente zur Verbesserung der Atmungsfähigkeit kombiniert mit Kortikosteroiden, die das Risiko einer akuten Verschlechterung der Lunge verringern. Die Balance zwischen dieser Verringerung und der Zunahme schädlicher Nebenwirkungen hängt von der Dosierung und Patientenmerkmalen ab, wie Forschende der Universität Zürich nun zeigen. Dank den…

Forscher des australischen Garvan Institute of Medical Research haben einen Zusammenhang zwischen geistigem Verfall und einem schnelleren Knochenabbau entdeckt, der das Risiko von Frakturen erhöht. Der Knochenabbau wird fünf Jahre nach der Feststellung eines geistigen Verfalls sichtbar. Frauen sind davon deutlich stärker betroffen als Männer.

Falsch-positive Befunde bei der Brustkrebsfrüherkennung können starke Ängste auslösen und sind daher für das Image des Screening-Programms nicht gerade förderlich. Dabei können Fehlalarme sogar für die Qualität der Tests sprechen.

Atherosklerose gehört zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland: Dabei lagern sich Cholesterin und andere Fette in die innere Wandschicht arterieller Blutgefäße ein und verengen diese. Das kann den Blutfluss behindern und Herzinfarkte oder Schlaganfälle auslösen. Zur Behandlung setzen Ärzte auf die Lipidsenkung, oft mit Statinen. Allerdings verringern diese Medikamente nur bei 35 bis…

Post-Covid, auch Long Covid genannt, ist eine mögliche Langzeitfolge einer Covid-19-Erkrankung. Der Begriff beschreibt das Symptom-Bündel, das auch nach einer SARS-CoV-2-Infektion mit milden Krankheitsverlauf auftreten kann. Bislang weiß man nicht viel über langfristige gesundheitliche Folgen einer Coronavirus-Infektion. Die meisten Studien dazu beschreiben vorrangig gesundheitliche Folgen…

Personen mit Diabetes haben ein erhöhtes Risiko für eine schwerwiegende Covid-19-Erkrankung im Vergleich zu Personen ohne Diabetes. Aber gilt das für alle Diabetiker oder spielen auch andere Risikofaktoren innerhalb dieser Gruppe eine Rolle? Eine neue Studie des Deutschen Diabetes-Zentrums hat sich nun genau mit diesem Thema beschäftigt und dabei relevante Erkenntnisse gewonnen.

Erstmalig wurde das Tulavirus molekularbiologisch als Ursache einer Hantaviruserkrankung bei einem deutschen Patienten festgestellt. In Deutschland kommen damit mindestens vier verschiedene humanpathogene Hantaviren bei unterschiedlichen Nagetieren vor. Zukünftig sollte deshalb eine genauere Virustypisierung bei Hantaviruserkrankungen erfolgen. Die gemeinsame Studie des Nationalen…

Ein neuer Test auf das Coronavirus ist in der Lage, anhand einer Patientenprobe binnen eines Arbeitstages in einem Testlauf zu bestimmen, von welcher Virusmutation der Patient betroffen ist. Der Test wurde von der rheinland-pfälzischen Firma SEQ-IT für das verbreitete MassARRAY-System der Firma Agena Bioscience entwickelt. Der massenspektrometrische Test deckt 20 der derzeit bekannten…

Mithilfe eines Bluttests hat ein deutsch-niederländisches Forschungsteam das Alzheimer-Risiko von Menschen prognostiziert, die laut klinischer Diagnose nicht an Alzheimer litten, aber sich selbst als kognitiv beeinträchtigt empfanden (Subjective Cognitive Declined, SCD). Die Forscher analysierten Blutproben einer SCD-Kohorte, die an der Amsterdamer Universitätsklinik begleitet wird. Mit einem…

Der Mangel an diagnostischen Kapazitäten in Deutschland führte dazu, dass in der ersten Welle die Anzahl sowohl der bundesweiten als auch der globalen Covid-19-Infektionen massiv unterschätzt wurde. Im Rahmen der virtual.Medica 2020 skizzierte Prof. Dr. Hendrik Streeck, einer der führenden Virologen in Deutschland, aktuelle Trends und Herausforderungen bei den SARS-CoV-2-Tests.

Noch immer werden in deutschen Kinderkliniken und Kinderarztpraxen zu häufig und oft unnötig Antibiotika verschrieben. Ein interdisziplinäres Team um Prof. Dr. Johannes Hübner, Infektiologe im Dr. von Haunerschen Kinderspital am LMU Klinikum München, möchte dies gemeinsam mit Kollegen des Universitätsklinikums Halle (Saale) ändern: Die Experten haben ein Projekt namens TELE-KASPER…

Ein gigantisches Projekt: 1300 Wissenschaftler aus 37 Ländern haben das Erbgut von 38 Krebsarten untersucht. Sie fanden heraus, dass sich in den Genen schon sehr früh erste Hinweise auf eine spätere Krebserkrankung finden. Das eröffnet neue Möglichkeiten für die Therapie. Auch Leipziger Wissenschaftler waren an der Untersuchung beteiligt, vor allem an der Analyse des DNA-Materials. Wir…

Die Bemühungen, eine Impfung gegen COVID-19 zu entwickeln, laufen weltweit mit höchster Intensität. Die Vielzahl der aktuell untersuchten Impfstoffkandidaten, die ersten Ergebnisse aus tierexperimentellen Studien und Immunantworten in klinischen Studien am Menschen haben die Wahrscheinlichkeit beträchtlich erhöht, dass in absehbarer Zeit ein vorläufiger Verträglichkeits- und…

Ob und wann eine Untersuchung zur Glaukom-Früherkennung erfolgen sollte, ist zwischen Experten und Krankenkassen umstritten. Jetzt haben die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) und der Berufsverband der Augenärzte Deutschlands (BVA) eine neue Leitlinie zur Glaukom-Früherkennung vorgelegt.

Über zehn Jahre lang erforschte das Team um Prof. Dr. Andreas Burchert vom Fachbereich Medizin der Philipps-Universität Marburg, wie man die Behandlung einer speziellen Form der akuten myeloischen Leukämie (AML) verbessern kann – zunächst im Labor, danach in einer klinischen Studie. Die vielversprechenden Ergebnisse dieser Arbeiten wurden nun im Journal of Clinical Oncology veröffentlicht.…

Unter Leitung des Fraunhofer-Instituts für Zelltherapie und Immunologie IZI in Leipzig sowie der Klinik und Poliklinik für Urologie der Technischen Universität Dresden gelang es einem Forscherteam, prognostische Biomarker für das Prostatakarzinom zu identifizieren. Die Gensignatur gibt Aufschluss über das Risiko des Patienten, nach erfolgter Prostataentfernung an dem Tumor zu versterben. Sie…

Mit dem Ziel, das Infektionsgeschehen mit SARS-CoV-2 besser zu überblicken, ist Anfang Juli im Landkreis Reutlingen eine bundesweite Antikörperstudie des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) gestartet.

Die Infektion mit dem neuen Coronavirus SARS-CoV-2 verläuft höchst unterschiedlich: Manche Betroffene merken gar nicht, dass sie infiziert sind, andere erkranken so schwer, dass ihr Leben in Gefahr ist. Wissenschaftler vom Berlin Institute of Health (BIH), der Charité – Universitätsmedizin Berlin sowie Kollegen aus Leipzig und Heidelberg haben nun herausgefunden, dass das Immunsystem den…

Unter der gemeinsamen Leitung der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin und des Robert KochInstituts hat sich die Gruppe "Steuerungs-Prognose von intensivmedizinischen COVID-19-Kapazitäten (SPoCK)" konstituiert.

Ein internationales Forscherteam unter Beteiligung des Jenaer Leibniz-Instituts für Photonische Technologien (Leibniz-IPHT) hat einen Antikörper-Schnelltest auf das neue Coronavirus entwickelt. Er zeigt anhand einer Blutprobe innerhalb von zehn Minuten an, ob eine Person akut mit dem Virus SARS-CoV-2 infiziert (IgM-Antikörper) oder bereits immun dagegen ist (IgG-Antikörper). Der Streifentest…

Mit Methoden, die in der Strömungslehre verwendet werden, können Verlauf einer Pandemie und Wirksamkeit staatlicher Eindämmungsmaßnahmen zeitnah und genau beurteilt und Prognosen abgeleitet werden. Diesen Ansatz verfolgt Prof. Dr Jörn Sesterhenn, Inhaber des Lehrstuhls für Technische Mechanik und Strömungslehre der Universität Bayreuth. Seine Fallstudien wenden die Datenassimilation –…

Bei der Diagnostik der Nase nachgehen: Auf der Medica sprachen Dr. Beniam Ghebremedhin und Dr. Simona Cristescu über Breathomics (von engl. breath = Atemluft) und ihre Anwendungsmöglichkeiten in der Diagnostik. Die Experten erklärten auf dem Labmed-Forum der Messe, wie das, was ein Patient ausatmet, Rückschlüsse auf Erkrankungen zulässt.

Um die Verbreitung des neuartigen Coronavirus zu stoppen, werden strenge Maßnahmen zur Seuchenkontrolle ergriffen. Dazu leistet nun auch die am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig entwickelte App SORMAS (Surveillance, Outbreak Response Management and Analysis System) einen Beitrag. Die Braunschweiger Forscher haben das mobile Informationssystem zur…

Paradoxerweise kann der viel verwendete Gerinnungshemmer Heparin bei einigen Patienten zur Bildung von Blutgerinnseln führen. Mediziner der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) haben nun gezeigt, dass die Hemmung eines bestimmten Enzyms dieses Risiko vermindern könnte. Heparin wird häufig verwendet zur postoperativen Prophylaxe von Beinvenenthrombosen, zur Therapie von venösen…

Jeden Tag werden in deutschen Krankenhäusern rund 76.000 ältere Patienten mit kognitiven Störungen behandelt. Meist besteht Ratlosigkeit, wie die steigende Zahl an Patienten mit der Nebendiagnose Demenz in Akutkrankenhäusern angemessen versorgt werden soll. Dringend sind Maßnahmen zur Erhöhung der Demenzsensibilität von Akutkliniken erforderlich. Nun wurde der Öffentlichkeit ein…

Künstliche Intelligenz (KI) ist im allgemeinen Sprachgebrauch eine Decke mit ziemlich viel Platz darunter: Vom Schachcomputer bis hin zu Robotern, die die Menschheit wahlweise retten, unterwerfen oder gleich ganz ersetzen, ist alles dabei – und längst nicht alles, das KI genannt wird, ist es auch. Was also ist eigentlich Intelligenz und kann man sie überhaupt synthetisieren?

Brustkrebs ist die häufigste Krebsart bei Frauen – und stellt Experten vor immer neue Rätsel. Ungeklärt ist beispielsweise immer noch, wie diese Tumorart genau entsteht. Forscher aus Heidelberg gehen nun der Vermutung nach, dass eine veränderte Zusammensetzung von Immunzellen im Blut eine wichtige Rolle dabei spielt. Wenn sich dieser Verdacht bestätigt, könnten sie Frauen mit erhöhtem…

Der Nachweis einer fehlerhaften Faltung des Proteins Amyloid-β im Blut zeigt bei symptomfreien Menschen, die später tatsächlich Alzheimer entwickelten, ein deutlich erhöhtes Erkrankungsrisiko an – bis zu 14 Jahre vor der klinischen Diagnose der Demenz. Die Amyloid-β-Faltung erwies sich anderen untersuchten Risikomarkern als überlegen.

Am 2. Oktober 2019 veröffentlichte das Fachblatt BMJ eine neue Empfehlung zum Darmkrebs-Screening. Die Kernaussage: Eine Screening-Teilnahme wird nur Personen empfohlen, die mit einer Wahrscheinlichkeit von mindestens drei Prozent in den kommenden 15 Jahren an Darmkrebs erkranken. Einem Großteil der Frauen würde damit vom Screening abgeraten werden – obwohl der Nutzen für sie klar belegt…

„Die Medizininformatik-Initiative (MII) hat in vergleichsweise kurzer Zeit wesentliche Voraussetzungen geschaffen, um Routinedaten aus der Patientenversorgung standortübergreifend digital zu vernetzen – für bessere Forschungsmöglichkeiten und gezieltere Therapien“, sagte Sebastian C. Semler, Geschäftsführer der Technologie- und Methodenplattform für die vernetzte medizinische…

Im Rahmen seiner jüngsten Keynote-Produktvorschau stellte Technologieriese Apple eine Kooperation für Gesundheitsstudien vor. Die neue Generation der Apple Watch soll dabei eine Schlüsselrolle einnehmen. Apple kündigte die drei medizinischen Studien in Kooperation mit führenden wissenschaftlichen Einrichtungen und Forschungsinstituten in den USA an.

Schlecht für die Umwelt, schlecht für unser Herz: Der Klimawandel erhöht das Risiko für Herzinfarkt, weltweit ohnehin Todesursache Nummer eins. Eine neue Studie zeigt, dass das Risiko, aufgrund erhöhter Außenlufttemperaturen einen Herzinfarkt zu erleiden, in den letzten Jahren signifikant angestiegen ist.

Interessenskonflikte bei Ärzten ist ein Thema, mit dem sich Univ.-Prof. Dr. Gerald Gartlehner schon seit vielen Jahren beschäftigt. Der Experte für evidenzbasierte Medizin berichtet im Interview darüber, wie die Industrie versucht, Ärzte bei Therapieentscheidungen zu beeinflussen.

Nicht-klassische Monozyten galten bisher als reine Wächterzellen des Immunsystems. Mithilfe eines neuen Markers haben Wissenschaftler nun gezeigt, dass sie an der Steuerung der Immunreaktion direkt beteiligt sind. Monozyten, eine Gruppe weißer Blutkörperchen, spielen bei der Immunabwehr eine wesentliche Rolle. Anhand ihrer Oberflächenproteine können sie in „klassische“ und…

Blockchain ist derzeit ein heiß diskutiertes Thema und viele Experten prognostizieren enorme Auswirkungen dieser Technologie auf die Gesundheitssysteme. Einer der Blockchains eher skeptisch sieht, ist Prof. Dr.-Ing. Christoph M. Friedrich, Professor für die Lehrgebiete Informatik und Biomedizinische Informatik an der Fachhochschule Dortmund: „Zwar bringt die Beschäftigung mit der Blockchain…

Mithilfe einer Open-Source-Software sollen Forscher unterschiedliche medizinische Daten eines Patienten zusammenführen, sicher speichern und einfach abrufen können. Hinter dem Tool stehen zwei ehemalige Wissenschaftler der Technischen Universität München (TUM), Florian Kohlmayer und Andreas Lehmann. 2016 gründeten sie das Start-up Bitcare. Sobald wir in einer Klinik behandelt oder untersucht…

Rauchen, Übergewicht, ungesunde Umwelteinflüsse: Wie viele Krebserkrankungen gehen in Deutschland auf das Konto von Risikofaktoren, die wir selbst beeinflussen können? Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums haben eine Antwort auf diese Frage in Zahlen gegossen. Sie sollen Politik und Medizin Anhaltspunkte darauf aufmerksam machen, wie Krebsprävention effektiver gestaltet werden…

Mehr als 300 Millionen Menschen weltweit sind mit Hepatitis infiziert, über 1,4 Millionen starben allein 2013 an den Folgen der gefährlichen Leberentzündung. Doch viele Betroffene merken nichts, da gerade zu Beginn der Infektion oft keine Symptome auftreten. Rund 90 Prozent aller Hepatitis-Infektionen werden nicht einmal diagnostiziert. Darauf bezieht sich auch das Motto des diesjährigen…

LMU-Forscher weisen erstmals nach, welchen Einfluss die innere Uhr bei Atherosklerose hat. Ihre Studie gibt einen entscheidenden Hinweis, wie sich therapeutische Ansätze verbessern lassen.

Seit gut drei Jahren ist die Anzahl der mit MRSA besiedelten und erkrankten Patienten in Deutschland rückläufig. Dank intensiver Anstrengungen konnte diese Trendwende nach einem kontinuierlichen Anstieg der Fälle seit dem Jahr 2000 erreicht werden. Dennoch, so wurde auf der 70. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie Mitte Februar in Bochum deutlich, kann bei den…

An der Schnittstelle zwischen Mensch und Molekül forscht Prof. Dr.-Ing. Christoph M. Friedrich beinahe täglich. Der gebürtige Westfale ist Professor für biomedizinische Informatik an der Fachhochschule Dortmund und seit kurzem auch am Institut für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (IMIBE) am Universitätsklinikum Essen tätig. Die Kooperation der Einrichtungen hat bereits…

Sind Mikroblutungen im Hirn Demenz-Prädiktoren? Unter Experten gilt es zunehmend als erwiesen, dass die von Radiologen im MRT entdeckten mikroskopisch kleinen Hämosiderin-Ablagerungen mit der Entwicklung von Alzheimer in Verbindung stehen. Dr. Gabriel Krestin ist der Architekt der Bevölkerungsbildgebung in der Rotterdam-Studie, einer großen epidemiologischen Kohorte von 15.000 älteren…

Viele Krebserkrankungen sind die Folge eines ungesunden Lebensstils und somit vermeidbar. Doch aus einer jahrelangen Routine auszubrechen und das Verhalten auch langfristig zu ändern, stellt eine enorme Herausforderung dar. Eine Änderungsbereitschaft ergibt sich oftmals erst dann, wenn bestimmte Ereignisse eintreten, die zum Nachdenken über die eigene Gesundheit anregen. Auch das Auftreten von…

Die Tuberkulose gehört mit 1,7 Millionen Todesfällen zu den zehn häufigsten Todesursachen weltweit. "Auch wenn die Erkrankungszahlen in Deutschland im vergangenen Jahr erstmals seit einigen Jahren wieder leicht gesunken sind, müssen wir die Anstrengungen in der Tuberkulosekontrolle verstärken", sagt Lothar H. Wieler, Präsident des Robert Koch-Instituts. "Ein Rückgang…

Versorgungsmodelle, die über die Reha-Leistungen hinausgehen und auf einen kontinuierlichen Übergang von der intensivmedizinischen Behandlung zur Nachsorge abzielen, sind in Deutschland derzeit nicht etabliert. Eine Arbeitsgruppe um Professor Dr. Christian Apfelbacher, Institut für Epidemiologie und Präventivmedizin der Universität Regensburg, entwickelt derzeit ein Konzept für eine…

Menschen, die als Kind oder Jugendlicher an Krebs erkrankt waren, haben als Erwachsene ein erhöhtes Risiko einen hohen Blutdruck und eine Fettstoffwechselstörung zu entwickeln. Darüber hinaus haben sie ein beinahe zweifach erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Das ist das Ergebnis der ersten Langzeitstudie, die systematisch die Gesundheit und insbesondere die kardiovaskulären…

Das Konsortium „Smart Medical Information Technology for Healthcare (SMITH)“ der Medizininformatik-Initiative des BMBF begeht am 20. Februar 2018 mit einem Kick-off-Meeting den öffentlichen Projektstart und gewährt Einblicke in die bevorstehenden Arbeiten. Zur Eröffnung sind hochrangige Vertreter der sieben beteiligten Universitätsklinika, der Gründungsuniversitäten sowie der Industrie-…

Bei Frauen, die älter als 65 Jahre sind, dauert es am längsten bis sie nach Auftreten der ersten Symptome eines Herzinfarkts in die Notaufnahme gelangen. Dadurch geht wertvolle Zeit verloren, um die verschlossenen Blutgefäße wieder zu eröffnen und die Schädigung des Herzmuskels einzuschränken.

Prolongierte Intensivtherapie kann chronische Beeinträchtigungen wie psychiatrische Syndrome, kognitive Störungen, Muskelschwäche, Hör-, Seh- und Schluckstörungen induzieren. Man spricht vom ‚post intensive care-syndrome‘ (PICS), welches mit erhöhtem Bedarf an medizinischen Leistungen assoziiert ist, die Lebensqualität erheblich einschränkt und auch Angehörige betrifft. Bislang…

Auch medizinischen Laien ist es inzwischen bekannt: Infektionen mit multiresistenten Keimen sind auf dem Vormarsch. Gängige Medikamente helfen hier oft nicht mehr und für die Patienten gibt es meist keine effektiven Behandlungsmöglichkeiten. Im Kampf gegen die weitere Ausbreitung dieser Erreger ist es für Forscher essentiell, deren molekulare Evolution und Epidemiologie zu verstehen.

Für Deutschland fehlen bislang Angaben zur bundesweiten Diabetessterblichkeit. Forscherinnen und Forscher am Deutschen Diabetes-Zentrum (DDZ) in Düsseldorf haben nun berechnet, dass im Jahr 2010 insgesamt rund 175.000 Todesfälle mit Diabetes assoziiert sind. Das Ergebnis der Analyse zeigt, dass in Deutschland weit mehr Menschen an einem Diabetes und dessen Folgeerkrankungen sterben, als in der…

Gemeinsam mit der Arbeitsgruppe „Datenschutz und IT Sicherheit“ des Bundesverbandes Gesundheits-IT e. V. (bvitg) und der Arbeitsgruppe „Datenschutz und IT-Sicherheit im Gesundheitswesen“ der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie e. V. (GMDS) hat die ZTG Zentrum für Telematik und Telemedizin GmbH (ZTG) einen Leitfaden für die Erstellung von…

Die Zahlen sind alarmierend. Innerhalb von 40 Jahren hat sich die Anzahl fettleibiger Kinder und Jugendlicher weltweit von 11 Millionen im Jahr 1975 auf 124 Millionen im Jahr 2016 erhöht. Und der Trend wird aller Wahrscheinlichkeit nach anhalten: Zwar stagniert der Anteil fettleibiger Kinder und Jugendlicher in den westlichen Industrienationen auf hohem Niveau, doch besonders in Asien erwarten…

Eine der sogenannten „Schattendisziplinen“ in der Medizin, die Virologie, hat in den letzten Jahren enorm an Bedeutung gewonnen, immense Fortschritte zu verzeichnen und durch die fortschreitende Globalisierung wichtige Beiträge etwa zur Virusdiagnostik und Bekämpfung von Virusepidemien geleistet.

Im Interview mit European Hospital verrät PD Dr. med. Beniam Ghebremedhin, Facharzt für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie am Helios Universitätsklinikum Wuppertal, wie sich Migration auf Infektionen auswirkt und an welchen Stellschrauben im Kampf gegen multiresistente Keime gedreht werden muss, um dieses Problem in den Griff zu bekommen.

Die Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) hat zusammen mit dem Institut für medizinische Informationsverarbeitung, Biometrie und Epidemiologie der LMU München einen Rechner entwickelt, der das individuelle Risiko eines Patienten, bei einer Darmkrebsoperation Komplikationen zu erleiden, mit einer statistischen Wahrscheinlichkeit kalkuliert.

In Europa leiden rund 42 Millionen Menschen unter chronischem Tinnitus. Die störenden Ohrgeräusche führen bei vielen Betroffenen zu einer nachhaltigen Einschränkung ihrer Lebensqualität. Eine allgemein wirksame Behandlungsmethode für das sehr individuelle Krankheitsbild gibt es bisher nicht. Die EU stellt nun im Rahmen ihres Forschungs- und Entwicklungsprogramms „Horizon 2020“ 3,8 Mio.…
In Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe „Datenschutz und IT-Sicherheit im Gesundheitswesen“ (GMDS-AG DIG) der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie e.V. (GMDS) hat die ZTG Zentrum für Telematik und Telemedizin GmbH einen Leitfaden für die Erstellung von Datenschutzkonzepten im Gesundheitswesen erarbeitet. Dieser ist ab sofort kostenfrei verfügbar.

Eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Bewegung sind ausschlaggebend für unsere Gesundheit. Aber warum ernähren sich Menschen ungesund und bewegen sich zu wenig? Antworten auf diese und weitere Fragen hat das europäische Netzwerk DEDIPAC gefunden.

Ein Forschungsteam des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig hat in einer Umfrage unter niedergelassenen Hausärzten und medizinischen Fachangestellten untersucht, inwieweit sie ihren Patienten Impfungen empfehlen. Das Ergebnis: Der häufigste Grund für ausbleibende Empfehlungen war schlichtes Vergessen.

Die voranschreitende Digitalisierung bringt nicht nur technische Innovationen mit sich. Sie erfordert auch grundlegende Neuregelungen im Umgang mit ihnen, insbesondere, was den Datenschutz betrifft. Nachdem das IT-Sicherheitsgesetz und das eHealth-Gesetz in Kraft getreten sind, steht nun die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) vor der Tür. Sie sieht weitestgehend die Vereinheitlichung des…

Mit dem Ausbruch einer Epidemie beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, denn es zählt jede Stunde, um die Ausbreitung der Seuche zu bremsen. Bislang verlieren die Helfer viel Zeit, weil sie die zahlreichen Kontaktpersonen erfassen müssen, mit denen die Erkrankten zu tun hatten. Denn die medizinischen Mitarbeiter erstellen ihre Abfragen bisher durch Notizen auf Papierbögen. Wissenschaftler des…

Immer häufiger können bakterielle Infektionen nicht mehr mit den gängigen Antibiotika behandelt werden, weil die Erreger dagegen resistent sind. Dann werden Reserveantibiotika eingesetzt – bei multiresistenten Enterobakterien ist das Antibiotikum Colistin eines der wenigen noch wirksamen Mittel. Doch auch diese Behandlungsoption könnte bald ausgedient haben: Im November vergangenen Jahres…

20 Millionen Deutsche leiden an Krankheiten der Bewegungsorgane wie Arthrosen, Osteoporose oder chronischen Rückenschmerzen. Etwa 5 Millionen davon sind von schweren Arthrosen, 1,5 Millionen von entzündlichem Rheuma betroffen, einem Sammelbegriff, hinter dem sich mehr als 100 verschiedene Erkrankungen verbergen. Die rheumatoide Arthritis (RA) ist mit rund 550.000 Betroffenen die häufigste…

Für ihre herausragenden Leistungen auf dem Gebiet der Surveillance nosokomialer Infektionen hat Professorin Petra Gastmeier von der Berliner Robert-Koch-Stiftung den „Preis für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention“ erhalten.

Auf der Außenwand von Blutgefäßen mit atherosklerotischen Plaques bilden sich tertiäre Lymphorgane, die Atherosklerose hemmen können, wie LMU-Wissenschaftler zeigen. Dieser Fund eröffnet neue Therapieoptionen der Erkrankung.

Menschen mit Diabetes Typ 1, die eine Insulinpumpe tragen, haben ein deutlich geringeres Risiko für Herzkreislauf-Folgeerkrankungen mit Todesfolge als jene, die sich mehrmals täglich einzelne Insulingaben spritzen. Dies ergab eine Beobachtungsstudie des Schwedischen Nationalen Diabetes-Registers anhand der Daten von über 18000 Typ-1-Diabetikern. diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe sieht…

Das eHealth-Gesetz wird seit Jahren heiß diskutiert. Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat dem Bundeskabinett nun einen Gesetzesentwurf vorgelegt. Bis dahin mussten einige Hürden bewältigt werden. Doch ein genauer Blick auf den Papierberg zeigt, dass der Entwurf dem Gedanken von einer einheitlichen Umsetzung von Interoperabilität im Gesundheitswesen keineswegs Rechenschaft trägt.…

Heute wurde das EU Forschungskonsortium CATCH ME (Characterizing Atrial fibrillation by Translating its Causes into Health Modifiers in the Elderly) im Brüsseler Büro der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) gestartet. CATCH ME bringt sechs akademische Exzellenzzentren, drei Gesundheitsorganisationen und zwei führende kommerzielle Partner mit dem Ziel zusammen, die Behandlung von…

Die dermatologische Versorgung war eines der Schwerpunktthemen der 48. Jahrestagung der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft e.V. (DDG), zu der vom 29. April bis zum 2. Mai 2015 im Berliner CityCube mehr als 3.000 Dermatologen aus dem In- und Ausland sowie Versorgungsforscher zusammenkamen.

Die Anforderungen an die IT Infrastruktur werden immer komplexer, die Erwartungen der Anwender steigen und die Angebote seitens der Industrie werden immer vielfältiger. Ohne eine klare Ausrichtung des IT-Bereiches ist die Gefahr groß, den Überblick zu verlieren und sich zu „verzetteln“. Stefan Smers, CIO im Bereich Informationsmanagement am Universitätsklinikum Leipzig, stand der…

„Bakterien rüsten auf“ oder „In Deutschland noch immer nicht gebannt“ titelten große Tageszeitungen wie FAZ und Süddeutsche anlässlich des diesjährigen Welt-Tuberkulose-Tags, der traditionsgemäß am 24. März begangen wird – an jenem Tag, an dem Robert Koch im Jahr 1882 die Entdeckung des Tuberkulose (TB) verursachenden Bakteriums verkündete.

Rund 17.500 Karzinome sind innerhalb eines Jahres durch Mammographie-Screening entdeckt worden. Viele davon in einem prognostisch günstigen Stadium unter 2 Zentimeter Größe und ohne Lymphknotenbefall.

Wer sich einer Behandlung unterziehen muss, hat vor allem in Ballungsräumen die Qual der Wahl: Welches Krankenhaus oder welche Praxis kann das wirklich gut?

Der Siegeszug der PET/CT ist unbestritten. Aufgrund der minimalen Konzentrationen im pico- bis nanomolaren Bereich kann die Toxizität der verwendeten Radiopharmaka ausgeschlossen werden.

Am 25. September 2013 findet in Essen der 9. Fachkongress für Informationstechnologien in der Gesundheitswirtschaft statt.

Das Institut für Epidemiologie und Sozialmedizin und das Institut für Klinische Radiologie der Universität Münster sollen mit dem Epidemiologischen Krebsregister NRW ein wissenschaftliches Modell entwickeln, auf dessen Basis es möglich ist, die Wirksamkeit des deutschen Mammographie-Screening-Programms nachzuweisen.

Mehr als 70 internationale Experten für Infektionskrankheiten, Mikrobiologie und Epidemiologie riefen auf dem World HAI Forum dazu auf, aktiv zu werden, um eine Gesundheitskatastrophe durch die Entstehung und Ausbreitung von Bakterien zu verhindern, die gegen Antibiotika resistent sind.

In Deutschland sterben jedes Jahr fast 20.000 Menschen an nosokomialen Infektionen. Dies äußerte der Direktor des Max-Planck-Institutes für Infektionsbiologie in Berlin, Professor Stefan Kaufmann am Rande eines Kongresses in Washington. Auf der 2. I.O.E. HealthBusiness "Hygiene", am 16. Juni 2011, in Düsseldorf präsentieren & diskutieren namhaften Experten gesetzliche…

Der Alkoholkonsum ist für etwa einen von zehn Krebsfällen bei Männern und einen von 33 Krebsfällen bei Frauen verantwortlich. Die Mehrzahl der alkoholbedingten Krebsfälle ist dabei auf einen Konsum zurückzuführen, der über die akzeptable Menge hinausgeht. Diese liegt bei Männern bei zwei Gläsern pro Tag und bei Frauen bei täglich einem Glas eines alkoholischen Getränks.

Eine aktuelle Studie zeigt, dass übergewichtige Frauen von einer Brustkrebstherapie weniger profitieren als normalgewichtige. Sie unterliegen einem deutlich erhöhten Risiko, erneut Krebs zu bekommen und daran zu sterben. Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin warnt deshalb davor, dass Übergewicht die Heilungschancen von Erkrankungen herabsetzt, auch wenn diese keine unmittelbare Folge…
Unternehmen aus zehn Ländern auf der conhIT - Marktführer und zahlreiche mittelständische Unternehmen vertreten - Niederlande sind Partnerland - Mehr als 240 Aussteller - 20 Prozent mehr als im Vorjahr – Top Referenten in Kongress und Akademie – conhIT-Karrieretag für Nachwuchskräfte der Branche –Parallel zur conhIT findet die EuroID statt

Bei der medizinischen Früherkennung wird die klinische Welt auf den Kopf gestellt: Statt anhand konkreter Symptome eine Krankheit aufzuspüren, wird eine Krankheit vorausgesetzt, für die es Betroffene zu finden gilt – Menschen also, die bestenfalls noch symptom- und beschwerdefrei sind. Während diese Vorgehensweise noch bis vor wenigen Jahren als medizinisches Wunderwerkzeug angepriesen…

Starkes Übergewicht erhöht das Risiko für zahlreiche lebensbedrohliche Erkrankungen wie Altersdiabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die Ernährungs- und Lebensgewohnheiten sind von entscheidender Bedeutung für die Entwicklung einer Adipositas. Doch auch genetische Faktoren spielen eine große Rolle.

Als sinnvollen Schritt zur Stärkung der Krankheitsvorbeugung und -früherkennung hat der Verband der Diagnostica-Industrie (VDGH) das Programm zur Förderung der gesundheitsbezogenen epidemiologischen Forschung an Hochschulen begrüßt. Die neue Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) biete – so VDGH-Geschäftsführer Dr. Martin Walger in Berlin – eine…

Mit der 1999 initiierten Heinz Nixdorf Recall Studie konnten Wissenschaftler am Universitätsklinikum Essen erstmals in Europa den Zusammenhang zwischen der koronaren Verkalkung und dem Herzinfarktrisiko in der Allgemeinbevölkerung nachweisen. Damit ist das Potential der 4.814 Probandendaten jedoch noch lange nicht erschöpft. Zunächst noch bis 2013 wird das Projekt weiter gefördert, der…
Die Anwender von Healthcare-IT-Lösungen in Deutschland sind mit den von der Industrie zur Verfügung gestellten Lösungen mehrheitlich zufrieden. Das zeigt die bislang größte Erhebung zur Nutzerfreundlichkeit (Usability) von Health-IT-Lösungen in Deutschland.
203 Aussteller bieten auf 11.000 Quadratmetern IT-Lösungen für Kliniken, niedergelassene Ärzte und neue Versorgungsformen – Alle Marktführer und zahlreiche mittelständische Unternehmen vertreten –Aussteller aus neun Ländern – Täglich themenbezogene Messeführungen – Top Referenten in Kongress und Akademie –Kooperation mit dem Chirurgen-Kongress der DGCH – Kostenlose…

Die Felix Burda Stiftung zeichnet seit 2003 im Darmkrebsmonat März die erfolgreichsten, innovativsten und herausragendsten Projekte auf dem Gebiet der Darmkrebsvorsorge mit dem Felix Burda Award aus. Die diesjährigen Preisträger wurden von einer unabhängigen Expertenjury ausgewählt und am 18. April, in Berlin bei einer Galaveranstaltung mit zahlreichen prominenten Gästen bekannt gegeben.
Die Untersuchung auf verborgenes Blut im Stuhl ist ein wichtiger Bestandteil der Früherkennung von Darmkrebs. Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum zeigten nun, dass einige immunologische Tests dem gebräuchlichen enzymatischen Verfahren (HaemOccult) deutlich überlegen sind. Allerdings stellten sie große Unterschiede in der Leistungsfähigkeit…