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T-Zellen als Treiber von Entzündungen bei Alzheimer
Forschende der Uniklinik Mannheim zeigen: Im Verlauf von Alzheimer übernehmen T-Zellen zunehmend die Kontrolle über Entzündungsprozesse im Gehirn – mit Folgen für die Therapie.

Forschende der Uniklinik Mannheim zeigen: Im Verlauf von Alzheimer übernehmen T-Zellen zunehmend die Kontrolle über Entzündungsprozesse im Gehirn – mit Folgen für die Therapie.

Die neu zugelassenen Wirkstoffe Lecanemab und Donanemab öffnen neue Perspektiven für die Behandlung von Alzheimer. Die aktualisierte S3-Leitlinie Demenzen hat die Antikörper aufgenommen.

For the analysis of different case studies for coronary artery disease3 different sets with various plaque and lumen combinationsPlacement of up to three coronary artery phantoms with the specially designed holderSimulation of a (semi-)anthropomorphic measurement environment with the optional thorax phantom

Zum Weltdiabetestag informiert die Deutsche Herzstiftung über die Stoffwechselkrankheit Diabetes und worauf Diabetiker und Risikopatienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen achten sollten.

Oft ist Brustenge (Angina pectoris) das erste Warnzeichen für eine Koronare Herzkrankheit (KHK). Worauf es bei der Entscheidung zwischen Stent-Therapie oder Bypass-OP ankommt.

Die Herzbildgebung schreitet voran, und neue Techniken eröffnen Kardiologen, die sie zu nutzen wissen, neue Einblicke in die Geheimnisse des Herzens. Auf dem ESC-Kongress 2025 in Madrid stellten vier Experten die neuesten Entwicklungen für verschiedene Modalitäten vor. Von der KI-gestützten Ultraschallbildgebung und beschleunigten MRT-Protokollen bis hin zu fortschrittlichen Prognosetools…

Die Koronare Herzkrankheit (KHK) wird ihrem Ruf als „heimlicher Killer“ weiterhin gerecht. Der Deutsche Herzbericht 2025 zeigt: Trotz Fortschritten in der Therapie ist die Krankheitslast nach wie vor hoch.

Paradigmenwechsel in der Herzdiagnostik: Neue Empfehlungen zur Behandlung von Atherosklerose setzen erstmals auf KI, um Auswertung von CT-Aufnahmen der Herzkranzgefäße zu verbessern.

Prof. Dr. Thorsten Derlin (44) wird zum 1. Juli 2025 Direktor des Instituts für Radiologie, Nuklearmedizin und Molekulare Bildgebung am Herz- und Diabeteszentrum NRW (HDZ NRW), Bad Oeynhausen.

Diagnostik und Therapie näher zusammenbringen – das ist die Grundidee hinter Theranostik. Mit der Weiterentwicklung seiner PET/MR-Scanner will Siemens Healthineers diesen Ansatz voranbringen. Andreas Schneck, Leiter des Bereichs MRT bei Siemens Healthineers, spricht über das auch auf dem Europäischen Radiologiekongress ECR in Wien vorgestellte neue System und seine Vorteile bei Diagnostik…

Als neuer Professor für noninvasive kardiovaskuläre Bildgebung am Universitätsklinikum Jena untersucht Sebastian Reinartz das Herz und Gefäßsystem mit modernsten bildgebenden Verfahren.

Die Alzheimer-Krankheit geht mit der Bildung von Beta-Amyloid-Plaques im Gehirn einher. Neue Forschung zeigt jetzt: Die schädlichen Ablagerungen werden nicht nur von Nervenzellen gebildet.

Eine neue Technologie für gezielte Hirnstimulation könnte bei der Behandlung von Krankheiten wie Epilepsie, Parkinson, Depression, Suchterkrankungen oder nach Schlaganfällen zum Einsatz kommen.

Bei der Früherkennung von Alzheimer könnten PET-Scans sinnvoll eingesetzt werden, argumentieren Experten – etwa durch den Nachweis von Amyloid-Plaques, um eine gezielte Therapie zu ermöglichen.

Welche Rolle spielt das Mikrobiom bei Alzheimer? Eine neue Studie der Universität Kiel und des UKSH zeigt Auffälligkeiten bei Mundbakterien schon Jahre vor Ausbruch der Erkrankung.

Der Rezeptor TREM2 könnte eine wichtige Rolle bei der Atherosklerose spielen. Eine neue Publikation zeigt sowohl dessen Wirkmechanismen als auch einen möglichen therapeutischen Ansatz.

Durch Photon-Counting CT kann die Beurteilung der koronaren Herzerkrankung (KHK) verbessert werden, wie eine neue Studie zeigt. Das verringert die Strahlenbelastung für Patienten und senkt Kosten.

Eine neu veröffentlichte Roadmap stellt die Vorteile des Einsatzes von KI in der Herzbildgebung und bei der Analyse der Bilddaten von Ablagerungen in den menschlichen Herzkranzgefäßen heraus.

Dr. Lena Marie Seegers vom Universitätsklinikum Frankfurt erhält den Wissenschaftspreis „Frauenherzen“ für ihre Arbeit über geschlechtsspezifische Unterschiede von Plaque-Strukturen.

Neue Therapien gegen Alzheimer stehen kurz vor der Zulassung. Prof. Dr. Dorothee Saur, Neurologin am Universitätsklinikum Leipzig, gibt im Interview Antworten darauf, was das für Patienten bedeutet.

Das Protein Arl8b gewährt neue Einblicke in die Krankheitsmechanismen der Alzheimer-Demenz. Zudem hat es das Zeug zum diagnostischen Marker, wie Forschende nun entdeckten.

Ein neues Konsensuspapier liefert Empfehlungen für geeignete quantitative Bildgebungsverfahren für die Diagnose, Behandlung und Verfahrensplanung bei koronaren Gefäßverengungen und -ablagerungen.

Ultra-hochauflösende Photon-Counting-Computertomografie ermöglicht bei Hochrisikopatienten erstmals eine präzise nicht-invasive Untersuchung von Herzkrankheiten.

Kausale Therapien der Alzheimer-Demenz sind das Ziel weltweiter intensiver Forschungsbemühungen. Erste Zulassungen von spezifischen monoklonalen Beta-Amyloid-Antikörpern machen Hoffnung.

Nicht alle Krankheiten äußern sich bei Frauen und Männern gleich. Das vielleicht entscheidendste Beispiel dafür ist der Herzinfarkt, erklärt Kardiologin Dr. Carolin Zwadlo.

Die Zugabe langkettiger Fettsäuren kann Zellmembranen verdicken und die Aktivität eines Schlüsselenzyms verändern, wie LMU-Wissenschaftler in Zellkulturen zeigen.

Bei einer Carotisstenose – Ursache für rund jeden siebten bis zehnten Schlaganfall – erweist sich Experten zufolge die offene Operation in Lokalanästhesie als erste Wahl.

Eine neue Technologie namens DISCO-MS nutzt Robotertechnologien, um Proteomikdaten von „kranken“ Zellen zu erhalten, die in einem frühen Stadium der Krankheit genau identifiziert werden.

Neue Erkenntnisse zur Entwicklung der Alzheimer-Krankheit legen die Notwendigkeit einer möglichst frühen Therapie nahe. Dabei spielen Eiweißablagerungen im Gehirn eine entscheidende Rolle.

Ein Sensor erkennt fehlgefaltete Proteinbiomarker im Blut. Das bietet eine Chance, Alzheimer bereits im symptomfreien Zustand zu erkennen. Forschende wollen ihn zur Marktreife bringen.

Viren können Tiere und Menschen krank machen – oder gesund: Forschenden ist es gelungen, das Herpes-simplex-Virus Typ 1 so zu verändern, dass es sich künftig im Kampf gegen Krebs nutzen lässt.

Sogenannte komplizierte Plaques in der Halsschlagader sind ein wichtiger Risikofaktor für einen erneuten Schlaganfall.

Forschenden ist es gelungen, chronische Entzündungen einzudämmen. Sie nutzten dazu maßgeschneiderte „Mini-Antikörper“.

SARS-CoV-2 kann auch in die Netzhaut gelangen und Schäden anrichten. Forschende haben nun Netzhaut-Organoide verwendet, um die Infektion der Netzhaut zu untersuchen.

Führt Covid-19 zu Alzheimer? Wohl nicht, aber bei Patienten konnten Forscher ebenfalls erhöhte neurodegenerative Biomarker nachweisen. Das könnte kognitive Folgeschäden einer Infektion erklären.

Einen vielversprechenden Ansatz zur potenziellen Behandlung von Alzheimer und einer Impfung haben Forscher der University of Leicester und der Universitätsmedizin Göttingen sowie LifeArc entwickelt. Die auf Antikörpern basierende Behandlung und der auf Protein basierende Impfstoff verringerten die Symptome von Alzheimer bei Mausmodellen der Krankheit.

Die Vorhersage, wann atherosklerotische Veränderungen der Arterien in einem stabilen Zustand zu akuten kardiovaskulären Erkrankungen übergehen, ist bislang ungelöst. Forscher um Prof. Dr. Ulrich Flögel, Institut für Molekulare Kardiologie, Medizinische Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, stellen ein Bildgebungsverfahren vor - die zielgerichtete und mehrfarbige…

Der aus Bodenbakterien isolierte Naturstoff Collinolacton reduziert im Laborversuch künstlich verursachten Stress auf Nervenzellen und schützt sie dadurch vor Schäden, wie sie bei neurodegenerativen Erkrankungen auftreten. Das fand ein internationales Forschungsteam unter der Leitung von Professorin Stephanie Grond vom Institut für Organische Chemie der Universität Tübingen in einer Studie…

Atherosklerose gehört zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland: Dabei lagern sich Cholesterin und andere Fette in die innere Wandschicht arterieller Blutgefäße ein und verengen diese. Das kann den Blutfluss behindern und Herzinfarkte oder Schlaganfälle auslösen. Zur Behandlung setzen Ärzte auf die Lipidsenkung, oft mit Statinen. Allerdings verringern diese Medikamente nur bei 35 bis…

Schützt eine überstandene SARS-CoV-2-Infektion vor einer Neuinfektion? Neue Befunde dazu liefert nun die „Rheinland Studie“, eine bevölkerungsbezogene Studie des DZNE im Raum Bonn. Blutproben aus dem vergangenen Jahr belegen, dass eine wichtige Komponente der Immunität – die Konzentration spezifischer, neutralisierender Antikörper gegen das Coronavirus – nach vier bis fünf Monaten…

Die Menschen werden älter und der Anteil an Demenzerkrankten steigt. Am häufigsten tritt die Alzheimer-Krankheit auf, deren Entstehung noch nicht vollständig erforscht ist. Man weiß jedoch, dass das Alter ein wichtiger Risikofaktor ist. Wissenschaftler vom Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN) in Magdeburg, vom Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) in Bonn sowie aus…

Mithilfe eines Bluttests hat ein deutsch-niederländisches Forschungsteam das Alzheimer-Risiko von Menschen prognostiziert, die laut klinischer Diagnose nicht an Alzheimer litten, aber sich selbst als kognitiv beeinträchtigt empfanden (Subjective Cognitive Declined, SCD). Die Forscher analysierten Blutproben einer SCD-Kohorte, die an der Amsterdamer Universitätsklinik begleitet wird. Mit einem…

Nach einer Infektion erhöht sich das Risiko für einen Herzinfarkt bei Herz-Kreislauf-Patienten bis zu zwanzigmal. Beteiligt daran sind Zellen des Immunsystems, fanden Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) in einem Mausmodell heraus. Bestimmte Moleküle und Antikörper können die Immunzellen allerdings ausbremsen und somit Risikopatienten nach einer…

Der Computertomographie des Herzens stehen große Zeiten bevor. Radiologen sollten sich intensiv mit diesem Verfahren auseinandersetzen, das bei der kardialen Diagnostik immer mehr an Bedeutung gewinnt. „Die Herz-CT hat in den letzten Jahren eine phänomenale technische Entwicklung vollzogen“, erklärt Prof. Dr. Fabian Bamberg, Ärztlicher Direktor der Klinik für Diagnostische und…

Ärzte des LMU Klinikums konnten in einer Studie zeigen, dass vulnerable nicht-stenosierende Plaques in der Halsschlagader eine wichtige Schlaganfallursache sind.

Frauen haben ein deutlich höheres Risiko, an Alzheimer zu erkranken als Männer. Schuld daran ist der bei den Frauen während des Klimakteriums einsetzende Östrogenabfall, da dieses Hormon gegen den Zelltod und die Entstehung der gefürchteten Beta-Amyloid-Plaques schützt.

Mit Unterstützung einer Forschungsförderung der Deutschen Herzstiftung in Höhe von 70.000 Euro wollen Experten des Frankfurter Universitätsklinikums klären, was bei einer Covid-19-Erkrankung in den Entzündungszellen von Patienten mit vorbestehenden Herz- und Gefäßerkrankungen (Atherosklerose/Arteriosklerose) im Vergleich zu Covid-19-Patienten ohne Vorerkrankungen geschieht.

Forschende der Universitäten Stuttgart und Adelaide sowie weiterer Forschungseinrichtungen in Australien entwickelten eine im 3D-Druck hergestellte Mikrooptik mit einem Durchmesser von nur 125 Mikrometern. Dies ermöglicht erstmals endoskopische Untersuchungen von Ablagerungen in Herzkranzgefäßen oder in der Halsschlagader und hilft, die Gefahr eines Schlaganfalls oder Herzinfarkts frühzeitig…

Nervenzellen im Gehirn, die für neue Erfahrungen zuständig sind, stören die Signale von Zellen, die Erinnerungen enthalten und legen eigene Signale darüber. Dadurch wird das Gedächtnis gehemmt - zumindest bei Mäusen. Ein Forschungsteam um Martin Fuhrmann vom Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) berichtet darüber im Fachjournal „Nature Neuroscience“.

Forschende des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE), der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München und des US-Unternehmens Denali Therapeutics haben einen Ansatz entwickelt, um Immunzellen des Gehirns so zu stimulieren, dass sie möglicherweise einen besseren Schutz vor der Alzheimer-Erkrankung bieten. Sie berichten darüber im Fachjournal „EMBO Molecular…

Die Radiologie als hoch innovative Fachrichtung in der Medizin macht sich die Möglichkeiten der Artificial Intelligence (AI) zusehends zu Nutze. Eine Gefahr für die Zukunft des Faches besteht dabei nicht. Zu komplex, zu kommunikativ sind die Anforderungen an diese Disziplin. Maschinen werden radiologische Fachärzte daher bis auf weiteres nicht ersetzen können – so die Überzeugung von Uwe…

Mitarbeiter der Fondazione Ebri Rita Levi Montalcino und des Istituto di Biologia Cellulare e Neurobiologia haben ein Molekül zur Therapierung von Alzheimer entdeckt. Mithilfe des Antikörpers A13 lässt sich die Ausbreitung der gefürchteten neurodegenerativen Nervenkrankheit laut den Experten im Frühstadium verhindern. Durch die Einführung von A13 wird die Bildung neuer Nervenzellen…

Der Nachweis einer fehlerhaften Faltung des Proteins Amyloid-β im Blut zeigt bei symptomfreien Menschen, die später tatsächlich Alzheimer entwickelten, ein deutlich erhöhtes Erkrankungsrisiko an – bis zu 14 Jahre vor der klinischen Diagnose der Demenz. Die Amyloid-β-Faltung erwies sich anderen untersuchten Risikomarkern als überlegen.

Überaktive Nervenzellen in bestimmten Hirnbereichen gelten als eine frühe Erscheinung bei Alzheimer. Erstmals gelang es einem Team der Technischen Universität München (TUM) die Gründe und Mechanismen dieses anfänglichen und damit wichtigen Schritts grundlegend aufzuklären.

Der Münchner Biochemiker und Alzheimer-Forscher Christian Haass erhält den diesjährigen, mit 60.000 Euro dotierten "Hartwig Piepenbrock-DZNE Preis". Die Auszeichnung wird gemeinsam von der Piepenbrock Unternehmensgruppe und dem Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) verliehen. Haass ist Professor an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Sprecher des…

Mit zunehmendem Alter steigt die Wahrscheinlichkeit, an Alzheimer zu erkranken. Aber warum ist das so? Susanne Wegmann, Wissenschaftlerin am Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) in Berlin, hat gemeinsam mit Kollegen eine mögliche Ursache für diesen Zusammenhang aufgedeckt: Bestimmte, an der Alzheimer-Erkrankung beteiligte Eiweißstoffe – sogenannte Tau-Proteine –…

Die Gruppe der neurodegenerativen Erkrankungen ist mit einem langsam fortschreitenden Abbau der Hirnsubstanz verbunden. In der Diagnostik kommt zunehmend die Positronen-Emissions-Tomographie (PET) zum Einsatz. Damit können pathologische Proteine aufgespürt werden, etwa die für die Alzheimer-Krankheit typischen Amyloid-Plaques und Tau-Aggregate.

Eines der spannendsten Themen, das derzeit bei interessierten Radiologen die Runde macht, ist Radiomics. Es geht dabei irgendwie um Daten und Künstliche Intelligenz (KI), soweit sind sich die meisten einig – die Details durchschauen allerdings nur Wenige. Prof. Ulrike Attenberger will mit ihrem Vortrag auf dem Deutschen Röntgenkongress in Leipzig Abhilfe schaffen.

Das muss die Fachwelt erst einmal verdauen: Unsere Nahrung löst im Dünndarm eine Immunantwort aus, die dadurch in Schach gehalten wird, dass die beteiligten Immunzellen absterben. Das hat ein Forschungsteam um den Marburger Immunologen Professor Dr. Ulrich Steinhoff herausgefunden. Bisher galt es unter Fachleuten als ausgemacht, dass die Nahrung keine Immunantwort im Darm auslösen darf.

Das Amyloid-Precursor-Protein ist für die Bildung der Ablagerungen in den Gehirnen von Alzheimer-Patienten verantwortlich. Forscher der Florida Atlantic University haben jetzt seine Verteilung in und auf Neuronen und seine Funktion in diesen Zellen untersucht. Sie wollten herausfinden, ob das Amyloid-Precursor-Protein bei Alzheimer eine führende Rolle spielt oder nur ein Mitspieler ist. Doch…

Es beginnt mit Schmerzen beim Gehen – häufig in den Waden: Bei der „peripheren arteriellen Verschlusskrankheit“ (pAVK) sind die Arterien in Becken und Beinen verengt. „Wer erste Anzeichen der Schaufensterkrankheit bemerkt, sollte daher möglichst bald einen Arzt aufsuchen“, warnt Herzspezialist Prof. Dr. Dietrich Andresen, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung.

Forscher haben ein Molekül gefunden, das vor Gefäßverkalkung (Atherosklerose) schützt. Entdeckt haben die Wissenschaftler diese protektiven Eigenschaften des Moleküls MALAT1 in Mäusen, denen das Gen für MALAT1 fehlte. Weitere Untersuchungen der Wissenschaftler Dr. Sebastian Cremer und Dr. Katharina Michalik aus der Arbeitsgruppe von Professor Stefanie Dimmeler am DZHK-Standort RheinMain…

Ultrahochfeld-Magnetresonanztomographie mit einer Feldstärke von sieben Tesla hält schön langsam Einzug in die klinische Routine. „Dank der sehr hohen räumlichen und spektralen Auflösung ermöglicht Ultrahochfeld-MR detaillierte Einblicke in die menschliche Anatomie und kann präzise die metabolischen Prozesse etwa im Gehirn zeigen“, bekräftigt Univ.-Prof. Dr. Siegried Trattnig, Leiter…

Mutationen des Gens TREM2 können das Risiko, an Alzheimer zu erkranken, erheblich erhöhen. In einer aktuellen Studie beleuchten Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) und der Ludwig-Maximilians-Universität München, warum TREM2 für die Gesundheit des Gehirns so wichtig ist. Sie zeigen, dass TREM2 Immunzellen des Gehirns dazu aktiviert, vor allem im…

Durch Eiweißablagerungen, die so genannten Amyloidplaques, wird Alzheimer und Typ 2 Diabetes begünstigt. Diese Plaque-Bildung im menschlichen Gehirn zu verhindern oder zu hemmen, daran forschen mehrere Wissenschaftlerteams weltweit.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat einen neuen Sonderforschungsbereich (SFB) mit Sprecherschaft an der Charité – Universitätsmedizin Berlin bewilligt. Damit bewilligt die DFG im 50. Jubiläumsjahr des SFB-Programms erstmals eine solche ambitionierte Förderung im Fach diagnostische Radiologie. Der Sonderforschungsbereich 1340 mit dem Namen „Matrix in Vision“ beschäftigt sich…

Die großflächige Einführung von Künstlicher Intelligenz (KI) wird die Radiologie – aber auch andere medizinische Fächer – von Grund auf verändern. Die ersten Anwendungen zeigen bereits verblüffend gute Ergebnisse. „KI wird die Radiologie dramatisch verändern und verbessern“, ist Prof. Dr. Michael Forsting, Direktor des Instituts für Diagnostische und Interventionelle Radiologie…

Psoriasis, auch bekannt als Schuppenflechte, ist eine chronische Hauterkrankung, die auseiner überschießenden Reaktion des Immunsystemsresultiert und für die es derzeit keine Heilung gibt. Die Krankheit betrifft Männer und Frauen gleichermaßenhäufig und kann in jedem Lebensalter auftreten. Charakteristisch ist zudem der unvorhersehbare Krankheitsverlauf. Die Hautzellen wachsen zu schnell,…

Ursprünglich war die Computertomographie (CT) ein Röntgenverfahren, das vor allem Informationen zur Anatomie der untersuchten Organe lieferte. Mit Hilfe von aufwändigen, computergestützten Analysemethoden können Radiologen heute aber sehr viel mehr aus den CT-Daten herauslesen. Eine Studie der Universitätsmedizin Mannheim zeigt, dass sich aus CT-Datensätzen der Lunge die Lungenfunktion mit…

Eine Untersuchung von Wissenschaftlern des DZNE deutet auf einen neuartigen Ansatz gegen die Alzheimer-Krankheit hin. In Studien an Mäusen fanden die Forscher heraus, dass die Blockade eines bestimmten Hirnrezeptors die Funktion des Gehirns normalisierte und die Gedächtnisleistung verbesserte. Der Rezeptor kommt auf sternförmigen, nicht-neuronalen Zellen vor, die an der Steuerung der…

Entzündungsreaktionen können die Immunzellen des Gehirns langfristig verändern – die Zellen haben also ein „Immungedächtnis“. Dieses Immungedächtnis beeinflusst möglicherweise den Verlauf später auftretender neurologischer Erkrankungen und stellt somit einen bislang unbekannten Faktor dar, der den Schweregrad dieser Krankheiten beeinflussen könnte. Das berichten Wissenschaftler am…

Das durch die Alzheimer-Krankheit verursachte Nachlassen der geistigen Fähigkeiten bis hin zum Verlust der eigenen Persönlichkeit wird von vielen Menschen als stärkere Bedrohung empfunden als Herz-Kreislauf- und selbst Krebserkrankungen. Ebenso ist die Parkinson-Erkrankung ein schwerer Einschnitt in das Leben des Patienten. Bildgebende Diagnoseverfahren der Nuklearmedizin ermöglichen aber das…

Noch ist nicht entschieden, ob das MRT das bessere CT ist, da will eine neue, datenbasierte Methode der 3D-Rekonstruktion von Formen und Funktionen am Herzen die diagnostische Koronarangiografie ersetzen. Bald könnten nicht nur erwachsene Patienten mit koronarer Herzerkrankung davon profitieren, sondern auch Kinder mit komplexen, angeborenen Herzfehlern. Ganz nebenbei etabliert sich Bildgebung…

Während sich in den letzten 30 Jahren die CT-Technologie hauptsächlich hinsichtlich der Vergrößerung der Abdeckung, der Erhöhung der Rotationsgeschwindigkeit und der Reduktion der Röntgendosis weiterentwickelt hat, setzt der neue UHR-CT Aquilion Precision einen völlig neuen Maßstab bei der räumlichen Auflösung – erstmals ist eine Auflösung von 150 Mikrometern in der klinischen…

Die CT-basierte Perfusionsmessung des Myokards ist technisch gesehen recht herausfordernd. Alternativ müssen entweder die CT-Daten aufwändig anhand von Simulationen errechnet werden (CT-FFR) oder es wird auf die invasive Methode der FFR-Messung zurückgegriffen. Dies galt zumindest bislang. Denn nun gibt es zum ersten Mal die Möglichkeit, im CT das Kontrastmittelverhalten innerhalb des…

Auf eine fett- und kalorienreiche Kost reagiert das Immunsystem ähnlich wie auf eine bakterielle Infektion. Das zeigt eine aktuelle Studie unter Federführung der Universität Bonn. Besonders beunruhigend: Ungesundes Essen scheint die Körperabwehr langfristig aggressiver zu machen. Auch lange nach Umstellung auf gesunde Kost kommt es daher schneller zu Entzündungen. Diese fördern direkt die…

Das Molekül microRNA-210 stabilisiert Ablagerungen in der Halsschlagader und kann so verhindern, dass sie einreißen und sich gefährliche Blutgerinnsel bilden. Das haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler um Prof. Lars Mägdefessel, Professor für Vaskuläre Biologie an der Technischen Universität München (TUM) und Nachwuchsgruppenleiter im Deutschen Zentrum für…

Im Deutschen Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) startet eine neue klinische Studie zu einem innovativen und hochspezifischen Blutverdünner. Unter Federführung des DZHK-Standortes München wollen die Wissenschaftler herausfinden, wie sicher und effektiv dieses nur lokal wirkende Präparat Blutgerinnsel bei Patienten mit einer koronaren Herzerkrankung verhindern kann, die mit einem…

Vor einem Vierteljahrhundert wurden die ersten vielversprechenden Ergebnisse über die Untersuchung der Koronararterien mit Magnetresonanztomographie im New England Journal of Medicine publiziert. Seither hat die MRT in der Herzdiagnostik unglaubliche Fortschritte gemacht, nur bei der Untersuchung der Koronararterien ist der Durchbruch noch nicht endgültig gelungen. Lediglich die Beurteilung des…

Interdisziplinäre Herzteams sichern bestmögliche Patientenversorgung; Vielfältige herzchirurgische Operationstechniken zum Wohle der Patienten; Koronare Bypass-Operation kann Lebenserwartung verbessern; Mangel an Spenderherzen führt zu neuem Rekordtief der Herztransplantationen

Der zuverlässige Nachweis bzw. Ausschluss von hochgradigen Stenosen der Herzkranzgefäße ist eine der wichtigsten Aufgaben der kardiologischen Bildgebung.

"Landauf, landab werden die Begriffe myokardiale Ischämie und Vitalität gleichgesetzt. Eine Minderdurchblutung hat jedoch nur mittelbar damit zu tun, ob ein Herzmuskelareal lebt oder tot ist“: Das ist eine Botschaft, die Prof. Dr. Thorsten Bley, Direktor des Instituts für Diagnostische und Interventionelle Radiologie des Universitätsklinikums Würzburg und Präsident des…

In der Ischämie und Vitalitätsdiagnostik mit MRT und CT spielt die praktische Anwendung eine große Rolle. Prof. Dr. Jörn Sandstede, Facharzt für Radiologie in der Radiologischen Allianz in Hamburg, weiß um die Kniffe, die diese Art der Diagnostik für Patienten und Radiologen einfacher und angenehmer machen.

Im Kampf gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen stellt die Sterblichkeit an Herzinfarkt und Schlaganfall mit insgesamt über 112.000 Sterbefällen pro Jahr in Deutschland eine enorme Herausforderung dar. Einen neuen Therapieansatz zur Infarkt-Vorbeugung, der unter Einsatz von Nanopartikeln den Entstehungsprozess der Herzkranzgefäßverengung, die Arteriosklerose (Gefäßverkalkung), unterbindet, haben…

Blutgefäße sind das erste Organisations- und Transportsystem unseres Körpers schon während der Embryonalphase. Ohne Blutgefäße wären das Körperwachstum, und damit auch die Bildung von neuen Geweben und Organen, nicht möglich. Im Fokus neuer Forschungsarbeiten stehen zelluläre Prozesse, die für die Selbstheilung des Körpers eine immens wichtige Rolle spielen.

„Die Kombination von Nuklearmedizin und modernen bildgebenden Verfahren wie CT und MR wird in der Diagnose, der Behandlungsplanung und der Nachbehandlung onkologischer Erkrankungen immer wichtiger“, erklärt Prof. Dr. Katrine Åhlström Riklund, Präsidentin der neu ins Leben gerufenen Fachgesellschaft für Hybridbildgebung (European Society for Hybrid Medical Imaging, ESHI). Report:…

Cyclodextrine gehören zu den ringförmigen Kohlenhydraten. Je nach Anzahl der Glukose-Einheiten werden diese in α-, β- und γ-Cyclodextrin unterschieden. Durch die ringförmige Anordnung der Glukose-Bausteine verfügen die Zucker über eine wasserliebende Außenseite und bilden im Inneren einen fettliebenden Hohlraum, der einen wasserabweisenden "Gast" aufnehmen kann. Diese…

Die Alzheimerkrankheit wird heute zu spät diagnostiziert. Forscher der Ruhr-Universität Bochum (RUB) haben jetzt zusammen mit Wissenschaftlern der Universität Göttingen und des dortigen Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) einen Alzheimer-Bluttest entwickelt, der potenziell auch eine Früherkennung ermöglicht. Er basiert auf einem immuno-chemischen Verfahren in Form…

Im Gehirn von Alzheimer-Patienten finden sich regelmäßig massive Ablagerungen des Peptids ß-Amyloid. Die Protein-Fragmente lagern sich außerhalb der Nervenzellen zu langen fädigen Strukturen zusammen. Diese Amyloid-Knäuel werden im Hirngewebe als so genannte Plaques sichtbar. Sie sind für die Krankheit charakteristisch.

Alzheimerpatienten leiden häufig unter Schlafstörungen, meist schon bevor sie vergesslich werden. Bekannt ist zudem, dass Schlaf bei der Gedächtnisbildung eine sehr wichtige Rolle spielt. Forscher der Technischen Universität München (TUM) haben jetzt erstmals zeigen können, wie sich die krankmachenden Veränderungen im Gehirn auf die Vorgänge der Informationsspeicherung im Schlaf…

Die Ultraschalldiagnostik unterscheidet sich maßgeblich von anderen bildgebenden Verfahren darin, dass sie anwenderabhängig ist. Dank der Möglichkeit, Voreinstellungen zu verwenden, kann zwar inzwischen praktisch jeder Mediziner eine Ultraschalluntersuchung durchführen. „Doch der Untersucher muss wissen, was mit dem Ultraschallbild passiert, wenn er Knöpfe, Schalter, Hebel bewegt“, warnt…

Auf der Außenwand von Blutgefäßen mit atherosklerotischen Plaques bilden sich tertiäre Lymphorgane, die Atherosklerose hemmen können, wie LMU-Wissenschaftler zeigen. Dieser Fund eröffnet neue Therapieoptionen der Erkrankung.

Kundenbeziehungen sind nicht für die Ewigkeit gemacht. Aber auch von dieser Regel gibt es Ausnahmen. Unternehmen entwickeln sich weiter, die Mitarbeiterzahl steigt, die Bedürfnisse ändern sich, und schon gehen Geschäftsbeziehungen auseinander und neue werden geschlossen.

Black Blood Bildgebung klingt nicht hilfreich, ist es aber. Sie sorgt dafür, dass der MRT-Spezialist mit deutlicheren Kontrasten arbeiten kann und Raumforderungen in der Tumordiagnostik oder entzündliche Gefäßwandveränderungen besser erkennt, weiß PD Dr. Tobias Saam, ‚Leiter Magnetresonanztomographie Standort Innenstadt‘ am Institut für Klinische Radiologie der…

Die Halsschlagader ist Ursprung von etwa 20 Prozent aller Schlaganfälle, in rund 90 Prozent dieser Fälle liegt die Ursache in einer Ruptur einer atherosklerotischen Plaque.

Fortschritte bei der Früherkennung, der Feststellung von Risikofaktoren und neue Erkenntnisse aus Behandlungsstudien sind auf der Alzheimer's Association International Conference vorgestellt worden

Die Forschungsprojekte der interdisziplinären Arbeitsgruppe (AG) Experimentelle Radiologie an der Universitätsklinik Jena sind vielfältig. Anwendungsorientierte Fragestellungen auf dem Gebiet der diagnostischen und interventionellen Radiologie stehen im Vordergrund.

In letzter Zeit ist es um die Atherektomie ruhig geworden. Hauptgrund ist das Fehlen von randomisierten Daten, so die Meinung von Prof. Dr. Dierk Vorwerk, Leiter des Instituts für Diagnostische und Interventionelle Radiologie am Klinikum Ingolstadt.

Vor zwei Jahren haben sich die deutschen Fachgesellschaften der Radiologen, Kardiologen und Kinderkardiologen auf eine Konsensusempfehlung zum Einsatz der Herzbildgebung mit Computer- (CT) und Magnetresonanztomographie (MRT) geeinigt.

Positronen-Emissions-Tomographie (PET) und Computertomographie (CT) sind bei der Kardiobildgebung in hohem Maß komplementär“, erklärt Univ.-Prof. Dr. Marcus Hacker, Leiter der Abteilung für Nuklearmedizin der Universitätsklinik für Radiologie und Nuklearmedizin der Medizinischen Universität Wien

Eine Methode zur objektiven, weil visuellen Einschätzung des kardiologischen Risikos ist die Angio-CT. Aufgrund ihrer validen Befundungsergebnisse können Behandlungskosten reduziert werden.

Mit modernsten CT-Scannern und optimierten Protokollen sind mittlerweile Untersuchungen des Herzens möglich, die mit einer Dosis von weniger als 1 Millisievert auskommen – im Vergleich zu 3 bis 5 Millisievert im Herzkatheterlabor“, erklärt PD Dr. Thomas Schlosser, Oberarzt am Institut für Radiologie des Universitätsklinikums Essen, einen der Gründe für die steigende Relevanz der…

Bei der Multiplen Sklerose (MS) führt eine Entzündung im Zentralnervensystem zur Bildung von Narben. Wenn mehrere vernarbte Stellen größere Herde bilden, spricht man von Plaques. Jahrelang wurde davon ausgegangen, dass sich diese Veränderungen auf die weiße Gehirnsubstanz beschränken. Doch diese Sichtweise geriet in jüngster Zeit ins Wanken:

„Die bildgebenden Verfahren der Nuklearmedizin gehören zu den besten zur Verfügung stehenden Methoden für die Diagnose von Demenzerkrankungen“, sagt PD. Dr. Stefan Förster, Oberarzt und Leiter der Neurobildgebung in der Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin des Klinikums rechts der Isar an der Technischen Universität München.

Die vor drei Jahren gestartete TREND-Studie (Tübinger Erhebung von Risikofaktoren zur Erkennung von Neurodegeneration) der Neurologischen Universitätsklinik Tübingen, der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie Tübingen, des Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) und des Hertie-Instituts für klinische Hirnforschung (HIH) mit 1.100 Teilnehmern legt in…

Den Patienten durchleuchten und dabei gezielt krankheitsrelevante Moleküle und Zellen aufspüren – an dieser Vision arbeitet eine Gruppe von Wissenschaftlern am Leibniz Institut für Molekulare Pharmakologie (FMP). Nun ist ihnen ein entscheidender Durchbruch gelungen. Durch optimierte Aufnahmetechniken können sie Biomarker innerhalb von 100 Sekunden mit einer Genauigkeit abbilden, für die…

Patienten, die mit diffusen Herzschmerzen in die Klinik kommen, brauchen vor allem eines: Eine schnelle und sichere Diagnose. Die CT-Angiographie (CTA) hat sich in den letzten Jahren als wichtiges Instrument in der Diagnostik der koronaren Herzerkrankung etabliert. Jetzt zeigt sich, dass eine CTA-Untersuchung darüber hinaus zusätzliche, wertvolle prognostische Informationen erfasst.

Royal Philips Electronics hat das CE-Zeichen für das erste im Markt erhältliche Ganzkörper-PET/MRT-Bildgebungssystem, das Ingenuity TF PET/MR, erhalten.* Mit dem System präsentiert Philips industrieweit eine neuartige Modalität, die bahnbrechende Möglichkeiten in der Bildgebung eröffnet. Das Gerät integriert die molekularen Bildgebungsfähigkeiten eines PET-Scanners mit der…

Wenn es um die Beurteilung ischämischer Kardiomyopathien geht, zeigen die Schnittbildverfahren Computertomografie und Kernspintomografie ihre ganz eigenen Stärken und Schwächen. Während die Domäne der CT nach wie vor die Morphologie ist, bestehen die Vorzüge der MRT in der funktionellen Bildgebung des Herzens.

Das New England Journal of Medicine veröffentlichte im April 2007 mit der COURAGE-Studie (Clinical Outcomes Utilizing Revascularization and Aggressive Drug Evaluation) eine Arbeit, die den Blick auf die KHK-Behandlung verändert hat (NEJM 2007;356:1503ff). In dieser zweiarmigen Studie wurden jeweils knapp 1.150 Patienten mit bekannter KHK und Ischämiehinweisen randomisiert mit einer optimalen…

Prof. Dr. Stephan Duda sprach auf seinem Vortrag am Donnerstag über die Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes von drug-eluting-stents und mechanischer Atherektomie in den peripheren Gefäßen

Die kardiale Computertomographie bietet zwar sehr gute diagnostische Präzision hinsichtlich des Nachweises koronarer Herzkrankheit, die physiologische Bedeutung vieler Läsionen bleibt jedoch unsicher. Darüber hinaus mindert kalzifizierte atherosklerotische Plaque die Möglichkeit, klinisch auffällige Stenosen von nicht obstruktiver Plaque zu unterscheiden.

"The Summit of Science" hat sich der diesjährige Kongress-Präsident des ECR, Prof. Borut Marincek, als Motto für die Veranstaltung ausgesucht, die vom 6. bis zum 10. März in Wien statt findet. "Die bildgebenden Verfahren, insbesondere die Radiologie, haben in den letzten 20 Jahren das Gesundheitswesen revolutioniert. Gleichzeitig ist die Radiologie als Hightech-Disziplin auf ein vertieftes…

Die kardiovaskulären Erkrankungen sind die häufigste Todesursachen in den westlichen Industrieländern, berichtet Prof. Dr. Wolfgang Burchert vom Institut für Radiologie, Nuklearmedizin und Molekulare Bildgebung, Herz- und Diabeteszentrum NRW, Universitätsklinik der Ruhr-Universität Bochum. Die rechtzeitige Erkennung der Erkrankung und die Bestimmung des Ausdehnungsgrades und der Schwere der…

Vor sieben Jahren installierte die Klinik für Nuklearmedizin am Universitätsklinikum Essen das erste PET-CT System Deutschlands. Mittlerweile gehört die Hybridtechnologie zwar zur klinischen Routine, sowohl Technik als auch die Erforschung neuer Marker entwickeln sich jedoch rasant – und mit ihnen die Einsatzgebiete sowie die fachlichen Anforderungen. Einer, der bei diesen Entwicklungen…

Die noch relativ junge Erkenntnis, dass für die Entstehung von Herzinfarkt häufig nicht die Größe der Plaque-Ablagerung in den Herzkranzgefäßen entscheidend ist, sondern der Entzündungsstatus des Plaque, führte zu neuen Forschungsansätzen für eine frühzeitige Diagnose und Behandlung auf diesem Gebiet. Basierend auf den Möglichkeiten der Molekular Medizin hat beispielsweise Philips…