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Adenovirus löst seltene Blutgerinnsel bei Kind aus
Wie ein Erkältungsvirus Blutgerinnsel auslöst – und was das für die Impfstoffentwicklung bedeutet.

Wie ein Erkältungsvirus Blutgerinnsel auslöst – und was das für die Impfstoffentwicklung bedeutet.

Wenn Patienten einen Herz-Stent erhalten, benötigen sie Medikamente, um Blutgerinnsel zu verhindern – doch diese erhöhen das Blutungsrisiko. Eine Studie prüft eine deutliche schnellere Absetzung.

Risikopatienten mit einer akuten Lungenembolie können von einer gezielten ultraschallunterstützten und kathetergesteuerten Therapie profitieren. Das zeigt eine große internationale klinische Studie.

Verhindert der Verschluss des linken Vorhofohrs per Katheter Schlaganfälle bei Hochrisiko-Patienten mit Vorhofflimmern besser als Medikamente? Eine neue Studie stellt diese Ansicht in Frage.

Wie schnell sind spezialisierte „Stroke Units“ in Deutschland für Patienten mit Schlaganfall erreichbar? Forscher ermitteln die Dauer – und zeigen auf, wie Telemedizin helfen kann.

Warum kommt es bei einigen Menschen nach einer Covid-19-Impfung zu Blutgerinnseln im Gehirn? Forscher haben nun einen wichtigen Mechanismus entschlüsselt, der Impfstoffe sicherer machen kann.

Dass die Influenza-Impfung vor einer schweren Grippe schützt, ist den meisten bekannt. Eine neue Arbeit bestätigt darüber hinaus, dass die Grippeimpfung auch das Risiko für Herzinfarkte senkt.

Forschende entwickeln ein auf Künstlicher Intelligenz (KI) beruhendes Computermodell, das Ärzte bei der Behandlung von Schlaganfällen unterstützen soll.

Bietet die endovaskuläre Therapie (EVT) beim Schlaganfall durch Gefäßverschlüsse Vorteile gegenüber der klassischen medikamentösen Behandlung? Zwei neue Studien gingen dieser Frage nach.

Minimalinvasiv behandeln, Spätfolgen verhindern: Zum Tag gegen den Schlaganfall betonen Experten der Fachgesellschaften DGNR, DRG und DeGIR den Wert der Neuroradiologie.

Werden Frauen mit Schlaganfall weniger gut versorgt als Männer? Eine neue Kohortenstudie widerlegt diese Vermutung. Allerdings zeigen die Ergebnisse auch ein höheres Risiko schwerer Schlaganfälle.

Thrombolyse, Thrombektomie oder kathetergestützte Intervention: Eine neue Studie untersucht, welche Behandlungsstrategie bei einer Hochrisiko-Lungenembolie die besten Überlebenschancen bietet.

Forscher der University of Sydney setzen sogenannte Zwitterionen zur Herstellung von Materialien ein, die verhindern könnten, dass sich in medizinischen Geräten und Implantaten Blutgerinnsel bilden.

Ein Team aus Forschenden konnte jetzt durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) deutlich exakter bestimmen, zu welchem Zeitpunkt ein Schlaganfall stattgefunden hat.

Mit Mini-Blüten gegen Krebs: Forscher haben Mikropartikel aus hauchdünnen Blättern entwickelt, die Medikamente über die Blutbahn punktgenau zu einem Tumor oder einem Blutgerinnsel transportieren.

Hochgeschwindigkeits-Ultraschall erlaubt zusammen mit KI-Bildanalyse hochaufgelöste Einblicke ins Säuglings-Gehirn. Forscher wollen dies zur Prävention von Schlaganfall und Asphyxie einsetzen.

Welche Rolle spielt das Immunsystem bei der Entstehung von Thrombosen? Neue Erkenntnisse zu Antikörpern und dem Komplementsystem könnten zu neuen Behandlungsansätzen ohne Blutungsrisiko führen.

Studien deuten darauf hin, dass natürliche Gerinnungshemmer wie Antithrombin III, α1-Antitrypsin und α2-Makroglobulin das Überleben von Covid-19-Patienten verbessern könnten.

Ein internationales Expertenteam entwickelt ein tragbares Diagnosegerät, das mithilfe von künstlicher Intelligenz tiefe Venenthrombosen und Blutgerinnsel bei Patienten frühzeitig erkennt.

Nach einem Herzinfarkt leiden viele Patienten unter einer Durchblutungsstörung der kleinsten Herzgefäße, eine Behandlung gibt es derzeit nicht. Berner Forscher wollen das ändern.

Ein schlagendes holografisches Herz, das ein Arzt während der OP in der Hand drehen und Informationen ablesen kann – was lange nach Science-Fiction klang, wurde nun erstmals in Europa Wirklichkeit.

Forschende der UZH zeigen die Bedeutung von Arterienverbindungen bei der Wiederdurchblutung des Gehirns nach einem Schlaganfall – und damit bei der Erholung von Patienten.

Durch Photon-Counting CT kann die Beurteilung der koronaren Herzerkrankung (KHK) verbessert werden, wie eine neue Studie zeigt. Das verringert die Strahlenbelastung für Patienten und senkt Kosten.

Der Verschluss koronarer Stents durch Blutgerinnsel ist eine lebensbedrohliche Komplikation. Forscher der MedUni Wien zeigen in einer neuen Studie, wie das Risiko durch Entzündungen stark ansteigt.

Dr. Lena Marie Seegers vom Universitätsklinikum Frankfurt erhält den Wissenschaftspreis „Frauenherzen“ für ihre Arbeit über geschlechtsspezifische Unterschiede von Plaque-Strukturen.

Ein Forscherteam aus Kaiserslautern und Leipzig arbeitet an einem System, das medizinische Daten automatisch analysiert und visualisiert, auch deren Unsicherheiten.

Mithilfe der innovativen photonenzählenden Computertomografie hat ein Radiologen-Team der MHH eine neue Technik zur Bildgebung der Lunge entwickelt.

Das Risiko eines Zweitschlaganfalls kann durch Gerinnungshemmer vermindert werden, doch der richtige Zeitpunkt für den Einsatz ist unklar. Eine neue Studie verglich den frühen versus späten Beginn einer Antikoagulation in dieser Situation.

Ein Forschungsteam aus Jena, Leipzig und Illinois (USA) zeigt einen vielversprechenden Ansatz, die Blutgerinnung auf dem Herzklappen-Material Titan wesentlich zu reduzieren.

Deutschland ist bei der Akutversorgung nach einem ischämischen Schlaganfall hervorragend aufgestellt, erklärt Professor Dr. Peter Schramm anlässlich des heutigen Tags gegen den Schlaganfall.

Ultraschalluntersuchungen sind in Deutschland flächendeckend verfügbar, sie sind kostengünstig und strahlenfrei. Zudem reicht ihre Aussagekraft mittlerweile, dank neuer hochauflösender Geräte, oft an die der wesentlich teureren CT- und MRT-Aufnahmen heran.

Bei einer Carotisstenose – Ursache für rund jeden siebten bis zehnten Schlaganfall – erweist sich Experten zufolge die offene Operation in Lokalanästhesie als erste Wahl.

Zwei aktuelle Studien zeigen: Patienten mit Verschlüssen einer großen Arterie im vorderen Hirnkreislauf mit großen Kernvolumen profitieren von der endovaskulären Schlaganfalltherapie, bei der das Gerinnsel mechanisch entfernt wird.

Ein Augeninfarkt ist selten, der angerichtete Schaden aber umso größer. Eine neue Studie untersucht, ob sich die bisher nicht wirksam behandelbare Erkrankung durch Medikamente aufhalten lässt.

Zum heutigen "Tag der Patienten" sprechen Experten über die Vorteile interventionell-radiologischer Eingriffe bei Venenerkrankungen wie der "Schaufensterkrankheit" pAVK.

Mit einer Spezialform des Ultraschalls lösen US-Forscher Blutgerinnsel im Gehirn und sichern so dessen Sauerstoff-Versorgung. Dabei werden die Schallwellen so geformt, dass sie Wirbel verursachen.

Eine Auswertung von Daten der UK Biobank zeigt, dass eine Covid-19 Infektion mit einem erhöhten Risiko einer schlechten Herz-Kreislauf-Gesundheit und sogar Todesfällen husammenhängen kann.

Vorhofflimmern wird bei älteren Menschen mithilfe herkömmlicher Smartphone, verglichen mit Routineuntersuchungen, mehr als doppelt so oft erkannt und behandelt, zeigt eine neue Studie.

Ein Spin-off der ETH Zürich entwickelt magnetisch steuerbare Katheter, um Schlaganfälle sicher und schnell zu behandeln. Chirurgen müssen dafür nicht mehr unbedingt vor Ort sein.

Eine neue Studie hat gezeigt, dass eine Kombination zweier Schlaganfall-Therapieverfahren bei rund 96% der untersuchten Patienten die Durchblutung betroffener Gehirnbereiche wiederherstellen konnte.

Ein Schweizer Team entwickelt derzeit ein Diagnoseverfahren, dank dem sich bei einen akuten Hirnschlag möglichst rasch eine maßgeschneiderte Therapie einleiten lässt.

Sogenannte komplizierte Plaques in der Halsschlagader sind ein wichtiger Risikofaktor für einen erneuten Schlaganfall.

Dünn wie ein Haar: Forscher haben einen winzigen biokompatiblen, mikroelektronischen und mit Sensor- und Aktuator-Funktionen ausgestatteten Mikro-Katheter für minimalinvasive Eingriffe entwickelt.

Für einen neuen Ansatz, um gefährdetes Hirngewebe bei einem Schlaganfall zu schützen, haben sich Wissenschaftler von der Überlebensstrategie des Fadenwurms C. elegans inspiriren lassen.

Bei einem Schlaganfall zählt jede Minute bis zum Beginn der Behandlung – dabei kommt der Telemedizin mittlerweile eine zentrale Bedeutung zu. Über hundertmal pro Tag unterstützt ein Neurologe aus einem spezialisierten Schlaganfallzentrum über eine Videoverbindung einen Kollegen aus einer Partnerklinik bei der Diagnose und Behandlung eines Erkrankten. Die Teleneurologie kommt mittlerweile…

Ein dauerhaftes Sausen, Zischen, Rauschen oder gar Klingeln in den Ohren ist nicht nur lästig, sondern kann dazu führen, dass Betroffene keinen Schlaf mehr finden, sich quälen oder gar depressiv und suizidal werden. Doch einigen Patienten kann geholfen werden. Bestätigt die radiologische Untersuchung beim pulsatilen Tinnitus eine vaskuläre Ursache, kann dieser bereits nach nur einer…

Der Transfusionsmediziner Professor Dr. med. Andreas Greinacher erklärt, welche Mechanismen für Thrombosen nach der Gabe der Covid-19-Vakzine von AstraZeneca verantwortlich sind und welche Behandlungsmethoden es gibt.

Atherosklerose gehört zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland: Dabei lagern sich Cholesterin und andere Fette in die innere Wandschicht arterieller Blutgefäße ein und verengen diese. Das kann den Blutfluss behindern und Herzinfarkte oder Schlaganfälle auslösen. Zur Behandlung setzen Ärzte auf die Lipidsenkung, oft mit Statinen. Allerdings verringern diese Medikamente nur bei 35 bis…

Amerikanische und kanadische Forscher entdeckten Vorhofflimmern bei Schlaganfall-Patienten mit implantierbaren Herzmonitoren deutlich häufiger als üblich. Die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) empfiehlt weitere Studien.

Ein Team der Abteilung Klinische Pharmakologie und Pharmakoepidemiologie am Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) um Prof. Dr. Walter E. Haefeli haben gemeinsam mit Partnern der Firmen Daiichi Sankyo und Bayoonet AG mit „easyDOAC“ eine webbasierte App entwickelt, die bei Auswahl und Dosierung bestimmter Gerinnungshemmer unter anderem bei Vorhofflimmern unterstützt. Nach Eingabe einiger…

Bei einer Impfung gegen SARS-CoV-2 kommt es zu Reaktionen des Immunsystems. In sehr seltenen Fällen können dabei Komplikationen entstehen, wie beispielsweise Thrombosen. Experten der Deutschen Gesellschaft für Transfusionsmedizin und Immunhämatologie e.V. (DGTI) haben jetzt jedoch herausgefunden, warum es zu solchen Reaktionen kommt und wie diese behandelt werden können. Die Fachgesellschaft…

Der Herzinfarkt kommt plötzlich, aber nicht aus heiterem Himmel. Umso tragischer, dass pro Jahr über 46.000 Herzinfarkttote in Deutschland zu beklagen sind. Denn viele der Sterbefälle wären zu verhindern, weil etwa 30 Prozent der Patienten am akuten Herzinfarkt versterben, noch bevor sie die Klinik erreichen.

Damit eine Hirnmetastase entstehen kann, müssen Krebszellen zunächst aus feinen Blutgefäßen ins Hirngewebe vordringen. Dazu beeinflussen sie die Blutgerinnung, wie Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum und dem Universitätsklinikum Heidelberg nun bei Mäusen zeigen konnten. Die Krebszellen fördern aktiv die Bildung von Gerinnseln, was ihnen dabei hilft, sich in den feinen…

Wer an dem Coronavirus erkrankt, hat häufig ein erhöhtes Schlaganfallrisiko – das belegen aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse.

Ein Schlaganfall ist immer ein medizinischer Notfall. Bei der Diagnose und Therapie eines Hirninfarkts entscheiden oft wenige Minuten darüber, wie groß der durch die Unterversorgung verursachte Schaden im Hirn ist. Um die Patientenversorgung, insbesondere in ländlichen Kliniken, in denen häufig kein Neurologe 24-Stunden an sieben Tagen in der Woche im Einsatz ist zu verbessern, sind in…

Nach einem Schlaganfall variieren die Überlebenschancen und das Risiko eines zweiten Anfalls innerhalb der folgenden Jahre stark – je nach Auslöser. Das haben Forscher der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und der Universität Würzburg in einer gemeinsamen Studie herausgefunden. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Stroke veröffentlicht.

Eine häufige Komplikation von COVID-19 sind Pulmonalembolien. „Den Verschluss eines arteriellen Lungengefäßes durch ein Blutgerinnsel sehen wir bei COVID-19-Patienten in der Bildgebung sehr häufig“, berichtet Assoc.-Prof. Dr. Helmut Prosch, Bereichsleiter für Thoraxradiologie an der Universitätsklinik für Radiologie und Nuklearmedizin der Medizinischen Universität Wien.

Einen Handlungspfad zur Früherkennung und Behandlung von schweren Verläufen bei COVID-19 Infektionen hat ein Expertenteam der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) entwickelt. Ein einfacher Urintest soll dem ärztlichen Fachpersonal helfen, schon früher Warnzeichen für einen bevorstehenden schweren Verlauf der COVID-19 Erkrankung zu erkennen. Anhand weniger Parameter kann so, noch Tage, bevor…

Die Akutversorgung von Schlaganfallpatienten ist in Deutschland im internationalen Vergleich schon auf einem sehr hohen Niveau – doch sie könnte noch weiter optimiert werden, mahnen Experten der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG). Wenn vermehrt speziell ausgerüstete Krankenwagen – sogenannte Mobile Stroke Units (MSU) – zum Einsatz kämen, könnte das die Behandlungsergebnisse noch…

Einem interdisziplinären Forscherteam des Uniklinikums Würzburg ist es gelungen, bei Schlaganfallpatienten winzige Blutproben direkt aus der abgeriegelten Zone zu gewinnen und zu analysieren. Während eines Schlaganfalls ist diese Gehirnzone durch ein Gerinnsel vom restlichen Kreislauf getrennt und stirbt ab. Die Forscher konnten beweisen, dass es genau in dieser Zone sehr früh zu einer…

Schlaganfall: Fraunhofer-Forscher setzen auf Künstliche Intelligenz, um den Katheter autonom, computergesteuert, zuverlässig und schnell zum Ort des Eingriffs zu navigieren.

Noch immer sind in Deutschland Schlaganfälle die dritthäufigste Todesursache. Der jährlich am 29. Oktober stattfindende Welt-Schlaganfall-Tag steht in diesem Jahr im Zeichen der Risikoreduktion durch Prävention. Mit dem Aktionstag soll das öffentliche Bewusstsein für das Thema geschärft sowie über die Präventions- und Behandlungsmöglichkeiten eines Schlaganfalls informiert werden. Eine…

Schlaganfälle sind die zweithäufigste Todesursache weltweit und eine der häufigsten Ursachen für Behinderungen im Erwachsenenalter. Aufgrund der immer besseren Versorgung sinkt die Sterblichkeit von Schlaganfallpatienten in Deutschland zwar, und auch das Pro-Kopf-Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden, nimmt ab. Dennoch rechnen Experten angesichts der immer älter werdenden Bevölkerung mit…

Nach einem Herzinfarkt oder bei einer instabilen Angina pectoris ist die blutplättchenhemmende Behandlung mit Prasugrel für die Patienten besser als mit Ticagrelor...

„Time is brain“ ist nicht die ganze Wahrheit, die so häufig zitiert wird, wenn es um den Schlaganfall geht: Dr. Heinz Voit-Höhne vom Klinikum Nürnberg Süd erklärt, warum Geschwindigkeit bei der Versorgung von Schlaganfallpatienten zwar wichtig, aber längst nicht alles ist und welche Möglichkeiten moderne neuro-interventionelle Verfahren bieten.

Mit jährlich weltweit sechs Millionen Eingriffen zählen Gefäßkatheter-Interventionen zur medizinischen Routine. Dabei wird ein dünner, biegsamer Draht zur Navigation der Katheter in die Adern eingeführt, etwa um Gefäßstützen (Stents) einzusetzen oder Blutgerinnsel zu beseitigen. Um den Katheter gezielt durch die Gefäße zu navigieren, werden die Patienten während des Eingriffs mit…

Bei einem Hirninfarkt, d. h. einem Schlaganfall durch die Verstopfung eines Hirngefäßes mit einem Blutgerinnsel, muss schnellstmöglich die Durchblutung des Hirngewebes wiederhergestellt werden, da es sonst zu bleibenden Schäden kommt. Standardtherapien sind die Thrombolyse, d h. die medikamentöse Auflösung des Gerinnsels, oder bei Okklusion großer proximaler Arterien die Thrombektomie…

Bluthochdruck, Diabetes, Übergewicht, Rauchen – die Ursachen für ischämische Schlaganfälle, die oft bei älteren Patienten mit Arterienverkalkung auftreten, sind meistens bekannt. Bei kryptogenen Schlaganfällen, die oft jüngere Menschen betreffen, ist die Ursache unbekannt. Expertenvermutungen zufolge verbergen sich dahinter häufig Embolien unbekannten Ursprungs. Da sie sich wiederholen…

Es beginnt mit Schmerzen beim Gehen – häufig in den Waden: Bei der „peripheren arteriellen Verschlusskrankheit“ (pAVK) sind die Arterien in Becken und Beinen verengt. „Wer erste Anzeichen der Schaufensterkrankheit bemerkt, sollte daher möglichst bald einen Arzt aufsuchen“, warnt Herzspezialist Prof. Dr. Dietrich Andresen, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung.

Nach einem Schlaganfall muss das Gehirn wieder durchblutet werden – das Blutgerinnsel wird entweder durch Medikamente aufgelöst oder mechanisch entfernt. In seltenen Fällen kann die anschließende Wiederdurchblutung (Reperfusion) jedoch dazu führen, dass die lebenswichtige Blut-Hirn-Schranke zusammenbricht. Wie es dazu kommen kann, haben Wissenschaftler der Universität Maastricht, der…

Bluthochdruck, Vorhofflimmern oder Ablagerungen in den Halsschlagadern: Ein Großteil der jährlich rund 270.000 Schlaganfälle in Deutschland geht auf Erkrankungen der Gefäße oder des Herz-Kreislauf-Systems zurück. Doch bei etwa 20 bis 30 Prozent der Hirninfarkte bleibt die Ursache im Dunkeln. Ärzte sprechen dann von einem „kryptogenen Schlaganfall“.

Bei einer verengten Halsschlagader steigt das Risiko eines Hirnschlags. Zur Vorbeugung kann das verengte Gefäß entweder chirurgisch erweitert oder mit einem Stent ausgedehnt werden. Eine neue Studie zeigt, dass der Schutz vor einem Hirnschlag in den zehn Jahren nach dem Eingriff bei beiden Methoden vergleichbar ist. Das berichtet ein Forschungsteam mit Beteiligung der Universität Basel und des…

Forscher haben ein Molekül gefunden, das vor Gefäßverkalkung (Atherosklerose) schützt. Entdeckt haben die Wissenschaftler diese protektiven Eigenschaften des Moleküls MALAT1 in Mäusen, denen das Gen für MALAT1 fehlte. Weitere Untersuchungen der Wissenschaftler Dr. Sebastian Cremer und Dr. Katharina Michalik aus der Arbeitsgruppe von Professor Stefanie Dimmeler am DZHK-Standort RheinMain…

Einem Team aus Forschern des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) ist es gelungen, aus Hautzellen schlagendes menschliches Herzmuskelgewebe der Vorhöfe zu züchten. Die in Stem Cell Reports veröffentlichte Studie könnte zu einer personalisierten Behandlung von Herzerkrankungen wie Vorhofflimmern führen und Tierversuche…

Schlaganfallpatienten könnten viel länger von einer mechanischen Thrombektomie profitieren als bislang angenommen. Aktuelle Leitlinien empfehlen bei einem großen arteriellen Gefäßverschluss die Entfernung des Blutgerinnsels bis zu sechs Stunden nach Auftreten der Symptome. Es gibt allerdings Anzeichen, dass dieses Zeitfenster bei einigen Patienten noch weit größer sein könnte.

Sind Blutplättchen zu aktiv, kann es zu Thrombose, Herzinfarkt und Schlaganfall kommen. Deshalb werden häufig blutverdünnende Mittel verschrieben, obwohl darunter die Gerinnungsleistung leidet. Einen neuen Ansatz haben nun Wissenschaftler der Klinik für Neurologie der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen in Kooperation mit Tübinger Kollegen gefunden. Sie konzentrieren sich…

Eine von Wissenschaftlern des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) geleitete Studie („WAKE-UP“) hat erstmals gezeigt, dass auch Patienten, die im Schlaf einen Schlaganfall erleiden und die Symptome erst nach dem Aufwachen am nächsten Morgen feststellen, von einer sogenannten Thrombolyse profitieren können. Die Wiedereröffnung des verstopften Blutgefäßes im Gehirn durch ein…

Allein in Deutschland erleiden jedes Jahr 260.000 bis 280.000 Menschen einen Schlaganfall – also umgerechnet alle zwei bis drei Minuten. Forscher der LMU-Medizin haben gemeinsam mit einem internationalen Team Orte im Erbgut ermittelt, die an der Entstehung von Schlaganfall beteiligt sind. Aus dem Mammut-Projekt könnten neue Therapien erwachsen. Die neue Studie wurde angestoßen und im…

Damit Blut ungehindert vom Herzen in unsere Organe und Gewebe fließen kann, muss die innerste Zellschicht der Arterien intakt sein. Ist dieses sogenannte Endothel verletzt, bilden sich Blutgerinnsel, und Herzinfarkt oder Schlaganfall können die Folge sein. Forscher der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) haben nun entdeckt, dass spezialisierte Reparaturzellen die Endothelwunden aufspüren…

Im Deutschen Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) startet die weltweit größte klinische Studie zur bestmöglichen Therapie bei Patienten mit Vorhofflimmern, die ein hohes Risiko für einen Schlaganfall und ein erhöhtes Blutungsrisiko haben. Dafür vergleicht die Studie CLOSURE-AF den Katheter-basierten Verschluss des linken Vorhofohres mit einer medikamentösen Blutgerinnungshemmung.…

Zu den häufigsten und schwerwiegendsten Erkrankungen der Pulmonalarterie gehört die Verstopfung, bei der ein eingeschwemmtes Blutgerinnsel eine Lungenembolie (LE) verursachen kann. Etwa 60 bis 70 von 100.000 Menschen in Deutschland erleiden dies jährlich. Die Letalität ist sehr hoch, es handelt sich folglich um einen medizinischen Notfall handelt, der einer schnellen Diagnostik und sofortigen…

Rund 260.000 Menschen erleiden hierzulande jährlich einen Schlaganfall. Bei vielen besonders schwer betroffenen Patienten ist die Methode der mechanischen Thrombektomie (MTE) wirkungsvoll: Hier können große Blutgerinnsel mittels eines Mikrokatheters entfernt werden. Das hoch wirksame Verfahren wird in Deutschland bereits seit vielen Jahren angewendet und stellt seit drei Jahren eine fest…

Im Deutschen Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) startet eine neue klinische Studie zur häuslichen Früherkennung von Vorhofflimmern. Diese Herzrhythmusstörung ist für ein Viertel aller Schlaganfälle verantwortlich.

Eine Substanz aus dem Gift der Tempelotter könnte bei Durchblutungsstörungen, Herzinfarkten und Schlaganfällen statt Thrombozytenaggregationshemmern eingesetzt werden. Die Besonderheit: Es gelingt, ohne zu verstärkter Blutungsneigung zu führen.

Eine softwaregestützte Abschätzung des Schweregrads eines Schlaganfalls anhand der CT-Bildgebung kann dazu beitragen, Patienten zu identifizieren, die von einer Katheter-Behandlung, auch Thrombektomie genannt, nicht mehr profitieren. Der Computer könnte die Erfolgschancen der Therapie sogar objektiver einschätzen als Experten, die die Bilder „manuell“ auswerten.

Das Molekül microRNA-210 stabilisiert Ablagerungen in der Halsschlagader und kann so verhindern, dass sie einreißen und sich gefährliche Blutgerinnsel bilden. Das haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler um Prof. Lars Mägdefessel, Professor für Vaskuläre Biologie an der Technischen Universität München (TUM) und Nachwuchsgruppenleiter im Deutschen Zentrum für…

Im Deutschen Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) startet eine neue klinische Studie zu einem innovativen und hochspezifischen Blutverdünner. Unter Federführung des DZHK-Standortes München wollen die Wissenschaftler herausfinden, wie sicher und effektiv dieses nur lokal wirkende Präparat Blutgerinnsel bei Patienten mit einer koronaren Herzerkrankung verhindern kann, die mit einem…

Musterablauf für die Versorgung von Schlaganfallpatienten an der UMG verkürzt Behandlungszeit erheblich und reduziert dadurch Behinderungsgrad von Schlaganfallpatienten deutlich. Veröffentlichung in PLOS ONE.

Seit Jahren arbeiten Dr. Boris Schmitt, Kinderkardiologe am Deutschen Herzzentrum Berlin und sein Team an der Entwicklung von Herzklappen, die aus patienteneigenem Gewebe hergestellt werden können. Diese biologischen Ersatzklappen würden für viele herzkranke Kinder eine erheblich verbesserte Therapie ermöglichen. Für ihre Forschungsarbeit hat die Arbeitsgruppe nun den von der Charité und…

Bei Verdacht auf Schlaganfall müssen Betroffene schnellstmöglich in ein Krankenhaus mit spezieller Schlaganfallstation, einer Stroke Unit, gebracht werden. Diesen Aufruf kann man nicht oft genug wiederholen, wie eine Studie unter Federführung der Neurologischen Universitätsklinik Heidelberg nun gezeigt hat: 60 Prozent aller Schlaganfall-Patienten in Baden-Württemberg erreichen die Klinik…

Zwei neue klinische Studien des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) sollen die Versorgung von bestimmten Patientengruppen nach Herzstillstand und Herzinfarkt optimieren, indem die Ergebnisse der Studien Ärzten eine bessere Entscheidung über die geeignete Behandlung ermöglichen.

Das mechanische Entfernen von Blutgerinnseln im Gehirn mit einem Katheter (Thrombektomie) setzt sich in Deutschland durch. Die bahnbrechende neue Methode kann schwere Behinderungen nach einem schweren Schlaganfall vermeiden, indem sie eine verstopfte Hirnarterie von einem Blutgerinnsel (Thrombus) befreit. Eine neue Leitlinie empfiehlt in bestimmten Fällen eine Kombination aus bewährter…

Die Lysetherapie rettet seit 20 Jahren vielen Menschen mit Schlaganfall das Leben oder bewahrt sie vor schweren Behinderungen. Nach zwei Jahrzehnten Erfahrung und Millionen von Patienten weltweit wird diese Therapie häufig auch bei Patienten eingesetzt, für die sie ursprünglich nicht vorgesehen war. Die American Stroke Association hat nun zu den zahlreichen Einschränkungen der…

Moderne Schlaganfallbehandlung für interventionell interessierte Radiologen steht im Fokus des Hands-on-Workshops „Stroke“ beim Kongress in diesem Jahr. Prof. Dr. Bernd Turowski, Leiter Abteilung Neuroradiologie am Universitätsklinikum Düsseldorf, hat in Zusammenarbeit mit der Industrie ein vielseitiges Programm zusammengestellt. Der praktische Teil kommt dabei nicht zu kurz, Anwendertipps…

Mehr als 300 medizinische Gesellschaften, Gesundheitsbehörden und Interessengruppen aus 65 Ländern riefen ihre Gesundheitssysteme vereint dazu auf, für Krankenhäuser verpflichtende Untersuchungen zur Bestimmung des Risikos einer venösen Thromboembolie (VTE) – Blutgerinnsel, die in den Beinen und Lungen auftreten – einzuführen. Die „VTE ist eine der weltweit führenden vermeidbaren…

Schlaganfall-Experten von vier Fachgesellschaften und einem Berufsverband begrüßen die neue Therapie der „mechanischen Thrombektomie (MTE)“ bei schweren Schlaganfällen als dringend benötigte Ergänzung des Therapieangebotes. Sie betonen jedoch, dass die endovaskuläre Therapie besondere Anforderungen an die behandelnden Ärzte und die Ausstattung der Kliniken stelle. Die Experten fordern,…

Blutplättchen spielen bei Schlaganfällen eine wichtige Rolle: Sie können die Nervenzellen im Gehirn sogar in eine Art Selbstmord-Modus treiben. Das berichten Wissenschaftler der Universität Würzburg jetzt in der Zeitschrift "Blood".

Bei Patienten mit einer besonderen Form des Lungenhochdrucks kann mit Hilfe von Ballonkathetern eine deutliche Verbesserung der Beschwerden erreicht werden. Durch eine CT-gestützte 3D-Rekonstruktion der Blutgefäße in der Lunge kann diese aufwändige und komplikationsanfällige Behandlung sehr viel sicherer gemacht werden: Die Ballons lassen sich zielgenauer platzieren und…

Eine neue Therapie bewahrt Schlaganfall-Patienten mit großen Blutgerinnseln im Gehirn vor dauerhaften Behinderungen: Dies zeigen aktuelle Studien zur so genannten Thrombektomie, bei der Ärzte den Blutpfropf mechanisch aus dem Gefäß ziehen, anstatt ihn medikamentös aufzulösen. Die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) fordert, diese endovaskuläre Therapie flächendeckend verfügbar zu…

Den meisten Menschen ist Lungenhochdruck kaum bekannt. Auch für den Arzt offenbart er sich nicht auf den ersten Blick. Denn viele der für Lungenhochdruck typischen Beschwerden - wie Atemnot bei Belastung, Erschöpfung oder Brustschmerzen - treten auch bei anderen Erkrankungen wie Asthma auf. Die Verwechslungsgefahr ist demzufolge hoch. Unbehandelt schreitet Lungenhochdruck jedoch rasch fort und…
Rund 10 000 Menschen mit einem schweren Schlaganfall könnten jährlich in Deutschland vor dauerhaften Behinderungen und Tod bewahrt werden, wenn Neuroradiologen das Blutgerinnsel, das eine Hirnarterie blockiert, frühzeitig mit einem Spezialkatheter entfernen können. Dies zeigen die Ergebnisse von gleich drei neuen Studien, die vergangene Woche auf der International Stroke Conference in…
Die Behandlung eines Schlaganfalls muss schnellstmöglich beginnen, um bleibende neurologische Ausfälle oder gar den Tod zu verhindern. Je früher die sogenannte Lysetherapie einsetzt, desto besser sind die Behandlungsergebnisse für die Patienten. Dies geht aus einer Meta-Analyse aller größeren Therapiestudien hervor.

Das Gehirn verbraucht etwa 20 Prozent des Sauerstoffs im Gesamtkörper. Ist die Blutzufuhr eingeschränkt oder ganz unterbrochen, kommt es zu irreparablen Zellschäden.

Einen Schlaganfall, früher eine Erkrankung des höheren Alters, erleiden heute immer häufiger Menschen, die in der Mitte des Lebens stehen. Die Behandlung von Bluthochdruck und Diabetes kann Schlaganfälle verhindern.

Der Schlaganfall ist eine der häufigsten Erkrankungen in der westlichen Welt. Als Ursache für Behinderung, Arbeitsunfähigkeit bzw. Tod rangiert der Hirninfarkt in der volkswirtschaftlichen Bedeutung noch vor den Tumorerkrankungen, unterstreicht Prof. Dr. Tobias Engelhorn.

Am 2. November 2011 verändert ein Schlaganfall das Leben von Wolfgang Niedecken. Am Universitätsklinikum Köln behandeln Neuroradiologen den BAP-Musiker erfolgreich mit einer neuen Methode: Sie ziehen den Blutpfropfen mit einem Katheter aus der Arterie im Gehirn.

Neuroradiologen sind längst nicht mehr ausschließlich Diagnostiker, die Krankheiten des Zentralnervensystems mittels Bildgebung beurteilen.

Speziell für die telemedizinische Versorgung von Schlaganfallpatienten geschulte Neurologen können auch von einem anderen Ort aus in guter Qualität CT-Bilder von akut betroffenen Patienten beurteilen.

Die von 68 medizinischen Fachgesellschaften und Patientenorganisationen aus 39 Ländern unterstützte, globale Patienten-Charta für Vorhofflimmern wurde auf dem Weltkongress für Kardiologie der "World Heart Federation" vorgestellt.

Die Chance, einen Schlaganfall ohne anschließende Behinderungen zu überleben, ist deutlich höher, wenn an der Klinik bestimmte Behandlungsstandards gelten. Sie steigt, wenn Ärzte Begleitsymptome wie hoher Blutzucker, Fieber und Schluckstörungen bereits früh behandeln.

Man könnte meinen, es handelt sich um eine Haushaltswaren-Abteilung und nicht die Abteilung für Neuroradiologie am Klinikum rechts der Isar der TU München, wenn der Ärztliche Leiter Prof. Claus Zimmer von Neurointerventionen berichtet, die in seiner Abteilung zur Behandlung des ischämischen Schlaganfalls stattfinden. Sein Team ist u.a. auf die mechanische Rekanalisation von…

Bei der Behandlung des akuten ischämischen Hirninfarkts ist die Zeit der größte Feind. Jede Minute der Minderversorgung mit Blut kann im Gehirn große Schäden anrichten. Wenn alle Stricke reißen – sprich, wenn das Zeitfenster für eine intravenöse Thrombolyse überschritten oder unklar ist oder auch in besonders schweren Fällen mit Verschlüssen der großen Hirnarterien – tritt das…
Jährlich ereignen sich in Deutschland über 250 000 Schlaganfälle. Nur durch eine umgehende Behandlung lassen sich Folgeschäden wie bleibende Behinderungen vermeiden. Die Thrombolyse, kurz Lyse, ist die einzige zugelassene medikamentöse Therapie nach einem akuten Schlaganfall. Sie darf aber nur in den allerersten Stunden nach Auftreten der Symptome zum Einsatz kommen. Doch viele Betroffene…

Bei etwa 80 Prozent aller Schlaganfälle ist der Auslöser eine Minderdurchblutung des Gehirns. Häufig wird diese durch ein Blutgerinnsel verursacht, das ein Hirngefäß verstopft. Mit einer neuen Technik können Neuroradiologen die Länge des Gerinnsels messen. Diese ist von entscheidender Bedeutung für die Wahl des Therapieverfahrens.

Bei einem Schlaganfall kommt es zu einem plötzlichen Nachlassen bzw. kompletten Verlust von Hirnfunktionen, entweder durch eine Gefäß Verstopfung, oder durch eine Hirnblutung – beides verursacht eine akute Mangelversorgung. Bei der Diagnostik von Schlaganfällen spielen radiologische Verfahren eine entscheidende Rolle, da vor allem die Dauer der weiteren Entscheidungsfindung wichtig ist.

Eine Thrombolyse kann auch bei Schlaganfallpatienten im Alter von über 80 Jahren sinnvoll sein. Darauf weist die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) anlässlich einer aktuellen Auswertung des internationalen Patientenregisters SITS-ISTR („Safe Implementation of Treatment in Stroke – International Stroke Thrombolysis Register“) hin.

Laut aktueller Studien, veröfffentlicht in "Stroke" und im "Lancet" erhöht sich der Therapieerfolg nach Schlaganfall, wenn nach der Thrombolyse eine Katheterbehandlung zum Einsatz kommt.

Ein kleines Blutlabor für die Jackentasche, das vor einem Langstreckenflug rasch die Gefahr eines Blutgerinnsels in den Beinen analysiert, oder ein Sensorarmband, das Elektrosmog messen kann und Patienten mit Herzschritt-machern vor lebensbedrohlicher Strahlung warnt - "intelligentes Plastik" kann dies möglich machen. Daran arbeiten Forscher am Fraunhofer-Institut für…
Schlaganfall-Patienten können heute nicht nur früher die Klinik verlassen als noch vor einigen Jahren. Auch der Gesundheitszustand der Patienten bei der Entlassung oder Verlegung in eine Rehabilitationsklinik hat sich verbessert. Darauf weist die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft anlässlich einer aktuellen Studie hin.