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Hepatitis B: Immunsystem kämpft – aber mit angezogener Handbremse
Forschende der Universität Basel zeigen: Das Immunsystem bekämpft bei der Geburt übertragene Virusinfektionen aktiver als bislang angenommen.

Forschende der Universität Basel zeigen: Das Immunsystem bekämpft bei der Geburt übertragene Virusinfektionen aktiver als bislang angenommen.

Von DNA-Origami über Infektions-Bildgebung bis hin zu neuen Therapiekonzepten: Zum Start der Jahrestagung der Gesellschaft für Virologie (GfV) blicken die Tagungspräsidenten auf Highlights voraus.

Wenn eine Virusinfektion überstanden ist, verbleiben oft genetische Überreste im Körper – und könnten dort eine bislang unterschätzte Rolle bei der Entstehung von Alzheimer spielen.

Forscher haben ein Verfahren entwickelt, mit dem sie Therapieansätze gegen Lungenkrebs an Mini-Tumoren aus Patientengewebe testen können. Das kann Ärzten bei der Behandlungsentscheidung helfen.

Ab dem 1. Januar 2026 leitet Univ.-Prof. Dr. Chrysanthi Skevaki das Institut für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin der Universitätsmedizin Mainz.

Virusinfektionen der Atemwege lösen bei manchen Patienten mit Asthma eine akute Verschlimmerung der Symptome aus, bei anderen nicht – aber warum? Neue Forschung liefert eine mögliche Erklärung.

Mathias Munschauer ist neuer W3-Professor für „Molekulare Virologie“ an der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg. Der Spezialist für RNA-Viren, darunter der Erreger von Covid-19, hat zum 1. Juli die Leitung der Abteilung am Zentrum für Infektiologie des UKHD übernommen.

Nachhaltig veränderte Immunreaktionen nach einer Infektion mit dem Influenza-A-Virus führen dazu, dass der Körper Pneumokokken nicht mehr angemessen abwehren kann, wie neue Forschung zeigt.

Welche Rolle spielt das Immunsystem bei systemischer Sklerose oder dem Sjögren-Syndrom? Forscher sind dieser Frage nachgegangen – und haben mögliche Anhaltspunkte für neue Therapien entdeckt.

Nach einer Nierentransplantation stellt das BK-Polyomavirus eine ernste Gefahr dar. Virologen ist es nun gelungen, die für die Wirkstoffentwicklung notwendigen Wildtyp-Viren effizient zu vermehren.

Je nachdem, welcher Auslöser hinter einer Myokarditis steckt, kann sich auch die Art der Herzmuskelentzündung unterscheiden. Diese neuen Erkenntnisse ebnen den Weg für passgenauere Therapien.

Die progressive multifokale Leukenzephalopathie (PML) führt häufig innerhalb weniger Wochen zum Tod. Forscher fanden jetzt einen Weg, das auslösende John-Cunningham-Virus aufzuhalten.

MHC-I-Moleküle helfen dem Immunsystem, kranke Zellen – zum Beispiel Tumorzellen – zu erkennen und abzutöten. Neue Forschung ist einem wichtigen Mechanismus dieser Helfer auf der Spur.

Rätselhaft wie die Sphinx: Ein gestörter Sphingolipid-Stoffwechsel steht mit Erkrankungen wie Ebola, Masern oder Covid-19 in Verbindung. Ein neues Werkzeug soll die Moleküle enträtseln.

Das Referenzzentrum für Lungenpathologie an der Uniklinik RWTH Aachen geht Lungenerkrankungen auf den Grund. Univ.-Prof. Dr. Danny Jonigk und Dr. Florian Länger sprechen über die neue Institution.

Lassa, Ebola oder MERS: Laut Prioritätenliste der WHO haben diese RNA-Viren das Potenzial, Epidemien auszulösen. Ein neuer Sonderforschungsbereich nimmt die grundlegenden Strukturen und Mechanismen dieser Erreger unter die Lupe.

Ein Forschungsteam hat ein Verfahren entwickelt, das mithilfe von Blutproben und künstlicher Intelligenz erkennt, ob Infektionen durch Bakterien, Viren oder andere Faktoren verursacht werden.

Im Vorfeld der Jahrestagung der Gesellschaft für Virologie (25.-28. März in Wien) gibt Tagungspräsidentin Prof. Elisabeth Puchhammer-Stöckl einen Überblick über die Höhepunkte des Programms.

Personen mit der Muskelerkrankung DM2 leiden häufiger unter Autoimmunerkrankungen - warum, war bislang jedoch unklar. Forscher sind dem zugrundeliegenden Mechnismus jetzt auf den Grund gegangen.

Die zugrunde liegenden Mechanismen hinter dem Guillain-Barré-Syndrom (GBS) sind bislang weitgehend unbekannt. Ein Forschungsteam hat nun einen zentralen Aspekt der Pathophysiologie aufgedeckt.

Eine Forschergruppe an der TU Dresden hat sich intensiv mit dem systemischen Lupus erythematodes (SLE) befasst und eine mögliche genetische Ursache im UNC93B1-Gen identifiziert.

Herzmuskelentzündungen nach Virusinfektion können langfristig die Herzfunktion beeinträchtigen. In einer aktuellen Studie haben Forscher einen neuen Ansatz zur Behandlung der Myokarditis entdeckt.

Weniger Nebenwirkungen bei Infektion mit dem humanen Zytomegalirvirus: Forschende in Essen haben neue antivirale Antikörper entdeckt, die den Grundstein für innovative Therapieansätze legen.

Wer gegen Covid-19 geimpft wird, dessen Immunsystem reagiert anders als das von Personen, die sich tatsächlich mit dem Coronavirus infizieren. Das zeigt eine neue Studie der Unimedizin Göttingen.

Würzburger Forschenden ist es mit einem innovativen Pseudoviren-Design gelungen, das Eindringen von Viren in Zellen mit bislang unerreichter Präzision zu verfolgen.

Genetische Überreste von Viren, die im menschlichen Erbgut natürlicherweise vorkommen, könnten für den Verlauf neurodegenerativer Erkrankungen von Bedeutung sein.

Eine von Antikörpern ausgelöste Immunreaktion kann über das Ziel hinausschießen und Patienten schaden. Abhilfe verspricht eine neue Methode zum "Feintuning" der Reaktion.

Die Corona-Pandemie hat viele Auswirkungen auch auf die wissenschaftliche Forschung gehabt – unter anderem hat sie Wissenslücken im Bereich der Gendermedizin aufgezeigt. Immer wieder fielen in Studien als Zufallsbefunde Unterschiede in Morbidität und Mortalität zwischen Frauen und Männern auf. Systematisch untersucht wurden Ausmaß und Ursachen dieser Unterschiede jedoch bislang kaum.

Wissenschaftler des IMC Krems zeigen, dass mittels CRISPR-Cas9 auch Viren wie zum Beispiel Adenoviren in Zellkulturen gehemmt werden können

Die Gesellschaft für Virologie wird sich bei ihrer 32. Jahrestagung weiter mit der Corona-Forschung befassen, aber auch andere spannende Themen stehen im Fokus. Tagungspräsident Prof. Dr. Thomas Stamminger gibt Einblicke in Schwerpunkte und Kongress-Highlights.

Immunzellen verfügen über einen Backup-Mechanismus, berichten Bonner Forscher: Ist das Enzym TBK1 durch Mutationen gestört, steigt die Anfälligkeit gegenüber Virusinfektionen – außer es fehlt.

Therapien zur Heilung von Hepatitis-B-Virusinfektionen werden dringend gebraucht, doch die Quantifizierung der viralen DNA ist schwierig. Neue Strategien könnten dies ändern.

Die Pathogenese von neurologischen Langzeitfolgen nach Covid-19 ist in weiten Teilen ungeklärt. Ein neu entdeckter Zusammenhang könnte Licht ins Dunkel bringen.

Zu Beginn der Coronapandemie war der R-Wert ein wesentliches Kriterium, um die weitere Entwicklung abzuschätzen. Eine neue Studie zeigt jetzt, dass er häufig nicht wirklich exakt ermittelt wurde.

Fast jeder infiziert sich irgendwann mit dem Epstein-Barr-Virus (EBV). Für die meisten ist dies harmlos, doch der Körper wird die Viren nie ganz los. Forscher gehen der Frage nach, warum das so ist.

Forscher verbessern die Früherkennung des seltenen HPV-bedingten Rachenkrebs in einer Machbarkeitsstudie mit einem kombinierten Nachweis von Antikörpern gegen zwei verschiedene Virusproteine.

Patienten mit schwerer Covid-19 Infektion haben ein erhöhtes Risiko für Schimmelpilzinfektionen der Lunge. Forscher gehen nun der Covid-19-assoziierten pulmonalen Aspergillose (CAPA) auf den Grund.

SARS-CoV-2 kann täglich auftretende, andauernde Kopfschmerzen (NDPH) auslösen. Schmerzmedikamente wirken hier gut, doch Experten warnen vor einer dauerhaften Einnahme.

Personen, die mit krankheitsbezogenen ekelerregenden Videos konfrontiert werden, weisen eine erhöhte Konzentration der Antikörper Immunglobulin A im Speichel auf. Das zeigt eine neue Studie.

Eine Forschungsgruppe hat die Infektion mit SARS-CoV-2 an menschlichen Lungen zu simuliert und somit zentrale Erkenntnisse zum Infektionsmechanismus zu generiert.

Mit neuartigen 3D-Organoiden wollen Forscher der Universität Würzburg Krankheitsprozesse – insbesondere Krebserkrankungen – des Gebärmutterhalses erforschen.

Bakterien müssen priorisieren, wenn es um die Bekämpfung von Viren mit CRISPR geht. Wissenschaftler:innen haben nun erstmals beschrieben, wie diese Prioritätensetzung bei der Virenabwehr funktioniert.

Der antivirale Immunrezeptor RIG-I lässt sich stimulieren, wodurch der Schutz vor tödlichen SARS-CoV-2-Infektionen verbessert wird.

Eine besonders aktive Form von Immunzellen steht im Verdacht, schwere Covid-Verläufe auszulösen. Die CD16-positiven T-Zellen wirken verstärkt zytotoxisch, etwa im Inneren von Blutgefäßen.

Adipositas ist ein wichtiger Risikofaktor für schwere Krankheitsverläufe bei Patienten mit Covid-19. Ein multidisziplinäres Forschungsteam aus dem Leibniz-Institut für Experimentelle Virologie (HPI) und dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) konnte nun eine wichtige Rolle des Fettgewebes für die Virusvermehrung von SARS-CoV-2 nachweisen. Die Ergebnisse, die auch neue…

Was geschieht eigentlich genau, wenn das Coronavirus SARS-CoV-2 eine Zelle infiziert? Ein Team der Technischen Universität München (TUM) und des Max-Planck-Instituts für Biochemie zeichnet jetzt ein besonders genaues Bild von diesem Vorgang. Erstmals wurde die Interaktion zwischen Virus und Zelle auf fünf Ebenen parallel dokumentiert. Dieses Wissen hilft, das Virus besser zu verstehen und…

Am 22. Februar ist Welt-Enzephalitis-Tag. Ziel ist, Gehirnentzündungen als Krankheitsbild stärker in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung zu rücken. Denn sie können lebensbedrohlich sein und zu bleibenden Gehirnschäden führen. Die meisten Enzephalitiden werden weltweit durch Erreger verursacht, doch in nordeuropäischen Ländern werden inzwischen viele der Erkrankungen auch autoimmun…

Weit verbreitet ist mittlerweile die Erkenntnis, dass Rauchen, Übergewicht und Fehlernährung Krebs auslösen können. Weniger bekannt ist hingegen, dass auch Pathogene ein Krebsrisikofaktor sind. Prof. Dr. Ralf Bartenschlager stellte im Rahmen der DKFZ-Jahrespressekonferenz die wichtigsten Infektionserreger vor sowie neue Verfahren, die Hoffnung auf künftige Impfungen und neue Therapien machen.

Während des ersten Corona-Lockdowns im Frühjahr 2020 haben Patienten mit Schlaganfallsymptomen viel seltener ärztliche Hilfe in Anspruch genommen als in normalen Zeiten, das belegen aktuelle Zahlen. Da jedoch auch ein leichter Schlaganfall sofort behandelt werden muss, ist dies im Hinblick auf Langzeitschäden riskant und gefährlich. Die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) betont…

Einige Covid-19-Patienten entwickeln neurologische Begleit- und Folgeerkrankungen, die unter dem Begriff ‚Neuro-Covid‘ zusammengefasst werden. Eine Studiengruppe der Universitäten Münster und Duisburg-Essen analysierte das Nervenwasser von ‚Neuro-Covid‘-Patienten und kam zu einer aufschlussreichen Erkenntnis.

Forschende des Zentrums für Infektiologie am Universitätsklinikum Heidelberg untersuchen die Struktur und Vervielfältigung des Coronavirus SARS-CoV-2 mit Hilfe von Kryo-Elektronentomografie. Sie konnten vom Virus hervorgerufene Veränderungen zellulärer Membranen und Organellen beschreiben, die für seine effektive Vervielfältigung entscheidend sind. Die Ergebnisse der detaillierten…

Die Suche nach wirksamen antiviralen Mitteln gegen das neue Coronavirus läuft auf Hochtouren. Mit einem neuartigen Ansatz haben Tübinger Bioinformatiker nun eine Schwachstelle des Virus entdeckt, die für die Wirkstoffentwicklung genutzt werden könnte. In einem Computermodell identifizierte der DZIF-Wissenschaftler Andreas Dräger und sein Team ein menschliches Enzym, das für das Virus…

Die anhaltende Covid-19-Pandemie stellt weltweit eine Bedrohung für die Gesundheit von Millionen von Menschen dar. Atemwegsviren, zu denen der Erreger SARS-CoV-2 zählt, können sowohl über die Luft als auch durch den Kontakt mit kontaminierten Gegenständen übertragen werden. Wissenschaftler vom Lehrstuhl für Technische und Makromolekulare Chemie der Universität Paderborn haben deshalb…

Wie alle Viren ist auch das neue Coronavirus auf die Hilfe der menschlichen Wirtszelle angewiesen. Die Funktionsträger der Zelle, die Proteine, ermöglichen als Rezeptoren dem Virus den Eintritt in die Wirtszelle oder helfen ihm bei seiner Vermehrung. Wissenschaftler von der Charité – Universitätsmedizin Berlin und vom Berlin Institute of Health (BIH) haben nun gemeinsam mit Kollegen aus…

In einer Studie der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) hat die Kontrastmittelsonografie bei Patienten mit Leberzirrhose in über 90 Prozent der Fälle Krebserkrankungen zuverlässig erkannt. Da Leberkrebs lange keine Symptome verursacht, raten Experten der DEGUM Risikopatienten zu regelmäßigen Ultraschalluntersuchungen.

Die inzwischen neun Monate andauernde Corona-Pandemie hat die PCR in der Virus-Diagnostik nicht nur in den Fokus der Fachlabore, sondern auch in das Bewusstsein vieler Menschen aus allen Schichten der Öffentlichkeit gerückt. Wir sprachen mit Dr. Alexander von Meyer über ihre Bedeutung in der Pandemie.

Die aktuelle Coronavirus-Pandemie mit all ihren Auswirkungen auf die Gesellschaft – gesundheitlich wie wirtschaftlich – zeigt, wie dringend es ist, neue Therapien zur Behandlung von COVID-19 zu entwickeln. Gleichzeitig wird die Notwendigkeit deutlich, zukünftig auf neu auftretende Virusinfektionen gut vorbereitet zu sein. Um dieser Pandemie zu begegnen und auch gegen zukünftig neu…

Tumoren der Bauchspeicheldrüse sind besonders gefürchtet. Sie werden meist spät entdeckt und die Sterblichkeit ist hoch. Bislang gab es kaum Ansatzpunkte für eine gezielte und personalisierte Therapie.

Es ist nur ein 120 Millionstel Millimeter groß und legt doch ganze Staaten lahm: das Coronavirus. Selbst wenn es eines Tages wieder verschwindet, virale Infektionen werden auch danach zu den häufigen und schwierig zu behandelnden Erkrankungen des Menschen gehören. Selbst jahrzehntelange Forschung hat nur wenige standardisierte Impfstoffe und Behandlungsstrategien gegen eine nur geringe Zahl…

Das neuartige Coronavirus kann das Gehirn erreichen – jedoch ist nicht das Virus selbst, sondern die Immunantwort des Körpers für den Großteil der Veränderungen im Gehirn verantwortlich. Das geht aus einer Studie unter Leitung von Prof. Dr. Markus Glatzel, Direktor des Instituts für Neuropathologie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE), hervor. Gemeinsam mit Forschenden aus…

Der Arbeitsgruppe (AG) von Privatdozentin Dr. Juliane Walz in der Klinischen Kooperationseinheit Translationale Immunologie (KKE) am Universitätsklinikum Tübingen und der Abteilung für Immunologie des Tübinger Interfakultären Instituts für Zellbiologie ist es nun gelungen, die Zielstrukturen (T-Zell-Epitope) für eine T-Zellantwort gegen SARS-CoV-2 zu identifizieren.

Ein Protein, das vom menschlichen Immunsystem produziert wird, kann Coronaviren stark hemmen, darunter auch SARS-CoV-2, den Erreger von COVID-19. Ein internationales Team aus Deutschland, der Schweiz und den USA konnte zeigen, dass das LY6E-Protein Coronaviren daran hindert, eine Infektion auszulösen. „Daraus lassen sich Hinweise auf mögliche Behandlungsstrategien ableiten“, so Prof. Dr.…

Einige Menschen, die an COVID-19 erkrankt waren, leiden noch Wochen und Monate nach der akuten Erkrankung an deren Folgen. Zu den Symptomen gehören Müdigkeit, verminderte körperliche Belastbarkeit, Konzentrationsschwäche, Atemprobleme und Geschmacks- oder Geruchsverlust.

Die Infektion mit dem neuen Coronavirus SARS-CoV-2 verläuft höchst unterschiedlich: Manche Betroffene merken gar nicht, dass sie infiziert sind, andere erkranken so schwer, dass ihr Leben in Gefahr ist. Wissenschaftler vom Berlin Institute of Health (BIH), der Charité – Universitätsmedizin Berlin sowie Kollegen aus Leipzig und Heidelberg haben nun herausgefunden, dass das Immunsystem den…

Der Smart-Ring Oura ist tatsächlich geeignet, um eine Infektion mit COVID-19 bis zu drei Tage vor dem Auftreten erkennbarer Symptomen nachzuweisen. Forscher der West Virginia University (WVU) Medicine unter Führung des Rockefeller Neuroscience Institute (RNI) haben in Zusammenarbeit mit Oura Health eine Biometrie-Plattform entwickelt, die zu genau diesem Zweck Oura-Daten mit KI-Modellen…

Die Society of Critical Care Medicine (SCCM, Gesellschaft für Intensivmedizin) und Mayo Clinic haben sich zusammengetan, um das erste globale COVID-19-Register einzuführen, das Muster bei der Versorgung auf Intensivstationen und in Krankenhäusern in Echtzeit aufzeigt.

Erstmals haben Ulmer Virologen das neue Coronavirus (SARS-CoV-2) in der Muttermilch einer infizierten Frau nachgewiesen. Ihr Säugling erkrankte ebenfalls an COVID-19. Ob sich das Kind tatsächlich über die Muttermilch angesteckt hat, ist allerdings unklar. Dennoch liefert der im Fachjournal „The Lancet“ erschienene Beitrag Hinweise auf einen möglichen neuen Übertragungsweg des Erregers.

Wie das SARS-CoV-2-Virus, der Erreger von COVID-19, menschliche Zellen verändert, konnte jetzt ein Team aus Biochemikern und Virologen der Goethe-Universität und des Universitätsklinikums Frankfurt beobachten. Dabei testeten die Wissenschaftler eine Reihe von Wirkstoffen in Modellversuchen im Labor, von denen einige die Vermehrung des Virus verlangsamten oder stoppten. Diese Ergebnisse…

Forscher am Institut für Humangenetik des Universitätsklinikums Bonn wollen jetzt molekulare Einflussfaktoren auf die Infektion mit SARS-CoV-2 und den Krankheitsverlauf von COVID-19 untersuchen. Für die Studie werden Menschen mit nachgewiesener Infektion gesucht. Auch Angehörige, die im gleichen Haushalt leben, können teilnehmen. Erforderlich sind das Ausfüllen eines Fragebogens und die…

In einer aktuellen Studie aus Wuhan wiesen 40 von 88 Patienten mit schweren COVID-19-Verläufen neurologische Symptome auf. Allein fünf von ihnen hatten einen Schlaganfall erlitten. Ob die zerebrovaskulären Ereignisse eine direkte Infektionsfolge sind oder bei schwerkranken COVID-19-Patienten häufiger auftreten, weil sie in der Regel mehr Schlaganfall-begünstigende Begleiterkrankungen…

Wissenschaftler aus dem Berlin Institute of Health (BIH), der Charité – Universitätsmedizin Berlin und der Thoraxklinik des Universitätsklinikums Heidelberg, die im Deutschen Zentrum für Lungenforschung (DZL) organisiert sind, haben an Probenmaterial aus nicht virusinfizierten Patienten untersucht, welche Zellen in der Lunge und in den Bronchien vom Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert werden…

Die Zahl der weltweit und der in Deutschland an dem neuen Coronavirus SARS-CoV-2 erkrankten Menschen steigt rasch. Krebserkrankte sind besonders verunsichert. Die DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie e.V. hat Empfehlungen für Ärzte sowie Informationen für Patienten herausgegeben. Kernpunkt ist die individuelle Abwägung des Risikos durch die Krebserkrankung…

Virusinfektionen sind derzeit aktueller denn je, nicht nur das Coronavirus oder die Influenza sind ständig in den Nachrichten, es ist auch Schnupfenzeit –und Schnupfen wird bekanntlich durch das Rhinovirus ausgelöst. Ein Start-Up der Medizinischen Universität Wien, „G.ST Antivirals GmbH“ knöpft sich nun Viruserkrankungen vor, insbesondere das Rhinovirus. Die dort beschäftigten…

Untersuchungen der Charité – Universitätsmedizin Berlin, des Instituts für Mikrobiologie der Bundeswehr und der München Klinik Schwabing belegen, dass einige der derzeit in der München Klinik Schwabing behandelten Patienten mit Coronavirus-Infektion auch bei geringgradiger Symptomatik infektiöse Viren in ihrem Nasen-Rachen-Raum aufweisen. Die Forschungsgruppen schließen daraus, dass auch…

Eine Impfung kann Menschen vor einer für sie lebensbedrohlichen Grippe schützen. Jedes Jahr müssen dafür neue, angepasste Impfstoffe verwendet werden, da sich Grippeviren rasch verändern können. Auch die Kontrolle anderer Virusinfektionen wie HIV oder Hepatitis scheitern meistens an der schnellen Anpassung des Virus an die Immunreaktion. Aber es gibt auch Virusbestandteile, die sich nicht…

Neue Viren, die Krankheiten auslösen, stammen oft von Tieren. Bekannte Beispiele sind das aus Mücken stammende Zika-Virus, die Vogelgrippe-Viren sowie das Kamel-assoziierte MERS-Virus. Um neu auftretende virale Erkrankungen schnell zu erkennen und mögliche Epidemien zu verhindern, suchen DZIF-Forschende an der Charité – Universitätsmedizin Berlin gezielt nach Viren im Tierreich. In einer…

Eine neue Leitlinie fasst den aktuellen Erkenntnisstand zu Diagnose, Prävention und Behandlung von Virusinfektionen bei Organ- und Stammzelltransplantierten zusammen. Die Leitlinie wurde von der Gesellschaft für Virologie (GfV) und der Deutschen Vereinigung zur Bekämpfung von Viruskrankheiten (DVV) in Kooperation mit 18 weiteren wissenschaftlich-medizinischen Fachgesellschaften erarbeitet. Die…

Globaler Forschungsverbund erhält 35 Millionen Euro Förderung zur klinischen Entwicklung neuer Immuntherapeutika für Ebola-, Alphavirus- und Lassavirus-Erkrankungen.

Die Transplantation blutbildender Stammzellzellen eröffnet heutzutage zahlreichen Kindern und Jugendlichen, die unter einer malignen hämatologischen Erkrankung oder einer angeborenen Störungen der Blutbildung oder des Immunsystem leiden, eine realistische Heilungschance. Schwere Infektionen, insbesondere solche mit Erregern, die sich auf eine antimikrobielle Therapie refraktär zeigen, stellen…

Der zukünftige Bedarf an Blutkonserven lässt sich kaum vorhersagen. Der medizinische Fortschritt wird zwar die Nachfrage durch verfeinerte Techniken oder neue Medikamente senken, die demografische Entwicklung wird aber transfusionsbedürftige Krankheiten ansteigen lassen und damit auch den Bedarf an Blutkonserven.

Nach Schätzung der Weltgesundheitsorganisation WHO sind weltweit mindestens 70 Millionen Menschen an einer chronischen Hepatitis C erkrankt. Die Virusinfektion kann – meist unbemerkt – die Leber zerstören. In den letzten Jahren wurden auf dem Gebiet der Hepatitis C-Therapie große Fortschritte erzielt. Behandelt werden kann die Erkrankung aber nur, wenn sie auch erkannt wird.

Mit einer durchschnittlichen Mortalität von 35 Prozent ist die Infektion mit dem MERS (Middle East respiratory syndrome)-Coronavirus eine äußerst gefährliche Erkrankung. Als dieses Virus vor mittlerweile sieben Jahren entdeckt wurde, wurde die Sterblichkeit noch mit nahezu 100 Prozent beziffert. Das lag daran, dass zu Beginn nur jene schweren Infektionen erfasst wurden, die zu einer…

Rund 1.000 junge und etablierte Wissenschaftler aus der ganzen Welt und aus allen Bereichen der Virologie werden vom 20. bis 23. März 2019 zur 29. Jahrestagung der Gesellschaft für Virologie e. V. (GfV, Society for Virology) in Düsseldorf erwartet. Bei der größten wissenschaftlichen Fachgesellschaft der Virologie in Europa werden aktuelle Erkenntnisse im Zusammenhang mit Viren und viralen…

Bei gesunden Menschen verursacht das Zika-Virus Symptome einer Grippe. Bei einer Infektion während der Schwangerschaft können beim Kind über noch ungeklärte Mechanismen schwere Fehlbildungen des Gehirns auftreten. Eine Studie der Technischen Universität München (TUM) und des Max-Planck-Instituts für Biochemie (MPI-B) zeigt, dass das Zika-Virus zelluläre Proteine bindet, die für die…

Wissenschaftler der Universitätsmedizin Mainz haben einen neuen Faktor der körpereigenen Immunabwehr identifiziert: MYPOP – ein bislang wenig bekanntes Protein. MYPOP unterdrückt die Bildung neuer viraler Bausteine und wirkt als Tumorsuppressor. Es verhindert die Teilung der Tumorzelle und tötet Krebszellen ab. Dies stellten die Mainzer Forscher im Rahmen von Untersuchungen zur Infektion…

Die 28. Jahrestagung der Gesellschaft für Virologie e. V. (GfV) gemeinsam mit der Deutschen Vereinigung zur Bekämpfung der Viruskrankheiten e. V. (DVV) ging am 17. März in Würzburg erfolgreich zu Ende. Vier Tage lang tauschten rund 900 junge und etablierte Wissenschaftler aus der ganzen Welt der Virologie ihre neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse aus und diskutierten aktuelle Aspekte im…

Wer schon einmal eine Grippe hatte, weiß, wie sehr das Denkvermögen im akuten Stadium leidet. Doch das Gehirn könnte auch lange nach einer Infektion noch beeinträchtigt sein. Darauf deutet eine Studie mit Mäusen der Technischen Universität (TU) Braunschweig hin, die heute im Fachmagazin Journal of Neuroscience veröffentlicht wird. Beteiligt waren auch das Helmholtz-Zentrum für…

Chronische Virusinfektionen wie HIV oder Hepatitis gehören weltweit zu den größten Bedrohungen für die menschliche Gesundheit. Während nach überstandenen akuten Viruserkrankungen meist eine vollständige Genesung und Immunisierung eintritt, gelingt es chronischen Viren das Immunsystem zu umgehen und sich permanent einzunisten.

Eine der sogenannten „Schattendisziplinen“ in der Medizin, die Virologie, hat in den letzten Jahren enorm an Bedeutung gewonnen, immense Fortschritte zu verzeichnen und durch die fortschreitende Globalisierung wichtige Beiträge etwa zur Virusdiagnostik und Bekämpfung von Virusepidemien geleistet.

Am 28. Juli ist wieder Welt-Hepatitis-Tag. Ziel von Ärzten und Wissenschaftlern ist es, dass bis 2030 die Virus-Infektionen mit Hepatitis B und C drastisch eingedämmt werden, deshalb lautet das Motto in diesem Jahr „Hepatitis eliminieren!“.

Die Robert-Koch-Stiftung verleiht den mit 120.000 Euro dotierten Robert-Koch-Preis 2017 zu gleichen Teilen an die Professoren Rafi Ahmed, Emory University und Emory Vaccine Center, Atlanta, USA, und Antonio Lanzavecchia, Institute for Research in Biomedicine, Università della Svizzera italiana, Bellinzona, und ETH Zürich, Schweiz. Mit dem Preis werden die bahnbrechenden Forschungsarbeiten…

Stammzellen im Knochenmark versorgen uns ein Leben lang mit neuen Blut- und Immunzellen. Sind sie defekt – etwa durch eine Erbkrankheit oder Blutkrebs – ist die Transplantation von Knochenmarkzellen eines geeigneten Spenders meist die einzige Therapieoption. Der Fokus der Forschung liegt dabei vor allem auf der Gesundheit des Empfängers.

Mit dem Hepatitis C-Virus (HCV) sind weltweit etwa 160 Millionen Menschen infiziert. Obwohl es neue Therapeutika gibt, ist die Virusinfektion eine der häufigsten Ursachen für Lebertransplantationen, denn die neuen Medikamente sind sehr teuer und können nicht flächendeckend eingesetzt werden. Unter anderem gesucht: eine Impfung gegen die Virusinfektion. Wissenschaftler des TWINCORE erforschen…

Forschende der Universität Basel haben einen grundlegenden Mechanismus entdeckt, der die schlechte Abwehrreaktion des Körpers auf chronische Virusinfektionen erklären kann. Die Resultate eröffnen neue Möglichkeiten in der Entwicklung von Impfstoffen.

Neue Wege zur körpereigenen Virenbekämpfung entdeckte jetzt eine internationale Forschergruppe unter Beteiligung von Prof. Dr. Jörg F. Schlaak und Dr. Martin Trippler aus der Klinik für Gastroenterologie und Hepatologie Hepatologie (Direktor: Prof. Dr. Guido Gerken) der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) am Universitätsklinikum Essen.

Leberkrebs nimmt weltweit zu – Ausgangspunkt sind in Asien und Afrika Leberinfektionen wie die Hepatitis B und C, in Europa zusätzlich auch Alkoholkonsum und Überernährung, die zu Leberzirrhose und Fettleber führen: Mediziner sehen mit Sorge, dass immer mehr Menschen nach solchen Erkrankungen auch Leberkrebs bekommen. Dringend nötig sind daher Strategien, die Risikopatienten mit…
Die Weltföderation für Neurologie (WFN) richtet eine hochkarätige Arbeitsgruppe zum Zika-Virus ein. Während bei vielen infizierten Personen der Krankheitsverlauf mild ist, können die möglichen neurologischen Komplikationen verheerend sein. „Jüngste Daten legen einen klaren Zusammenhang zwischen dem Zika-Virus, schweren angeborenen Gehirnschäden, einem vermehrten Auftreten des…

Die meisten Viruserkrankungen verlaufen akut, gefolgt von einer vollständigen Genesung und der einmal Erkrankte ist dauerhaft gegen eine erneute Infektion mit demselben Virus geschützt. Manche Viren jedoch – wie auch das HI-Virus – verursachen chronische Infektionen. Bei den Betroffenen reicht die Immunantwort nicht aus, um das Virus dauerhaft zu eliminieren. In der vorliegenden Studie…

In Südamerika, vor allem in Brasilien, breiten sich derzeit die Zika-Viren rasant aus, übertragen von der Mückenart Aedes aegypti. Die Viren stehen im Verdacht, bei Schwangeren das Ungeborene zu schädigen und eine Fehlbildung des Gehirns auszulösen. Einen Impfstoff gibt es bisher nicht; Programme zur Vernichtung der Mücken sind angelaufen. Können die Viren bald auch nach Europa gelangen…

Obwohl es inzwischen wirksame Medikamente gegen Hepatitis-C-Virusinfektionen gibt, sind nach wie vor etwa 130 Mio Menschen weltweit chronisch mit dem Virus infiziert. Es ist die Hauptursache für Lebertransplantationen.Das Problem: Diese Medikamente gegen das Virus sind sehr kostspielig. Um neue, kostengünstige Therapiemöglichkeiten für Patienten mit chronischen HCV-Infektionen zu finden,…

Jährlich sterben weltweit rund eine viertel Million Kleinkinder an der Sichelzellkrankheit. In Deutschland leiden rund 3000 Menschen an der angeborenen Blutkrankheit, die zu den seltenen Erkrankungen zählt. Tendenz steigend: Mit dem Zustrom an Flüchtlingen geht voraussichtlich ein Anstieg einher, denn von der Sichelzellkrankheit sind ausschließlich Patienten mit Migrationshintergrund…

Das menschliche Erbgut besteht aus einer Vielzahl von Genen. Darunter befinden sich auch Fremdgene: So wurden im Laufe der Evolution Gene von Viren integriert, von denen die meisten aber inaktiv sind. Werden sie jedoch aktiviert, können sie das menschliche Immunsystem stimulieren – und so bei der Behandlung gegen Krebs helfen. Das haben Wissenschaftler der Friedrich-Alexander-Universität…

Die führenden internationalen Experten auf dem Gebiet der Infektionskrankheiten kamen in den vergangenen Tagen in Kopenhagen auf dem 25. ECCMID-Kongress für klinische Mikrobiologie und Infektionskrankheiten (ECCMID, European Congress on Clinical Microbiology and Infectious Diseases) zusammen und bestätigen erneut, dass die Prävention von Infektionen nur durch eine hohe diagnostische…

Für ihn kommt nicht nur sprichwörtlich der Strom aus der Steckdose, sondern am liebsten kaltes Atmosphärendruckplasma. Jedenfalls dann, wenn sich PD Dr. med. Georg Daeschlein aus der Universitätshautklinik der EMAU in Greifswald mit dessen medizinischen Möglichkeiten auseinandersetzt, ein Steckenpferd, dem er seit Jahren nachgeht. Und für dieses Plasma - stark vereinfacht - braucht's nur…

Abbott kündigte an, dass seine innovative Diagnoseplattform Iridica jetzt in Europa und anderen Staaten mit CE-Kennzeichnung zugänglich ist. Mit der neuen Plattform können in weniger als sechs Stunden mehr als 1.000 Infektionserreger identifiziert werden.

Bei der Multiplen Sklerose (MS) führt eine Entzündung im Zentralnervensystem zur Bildung von Narben. Wenn mehrere vernarbte Stellen größere Herde bilden, spricht man von Plaques. Jahrelang wurde davon ausgegangen, dass sich diese Veränderungen auf die weiße Gehirnsubstanz beschränken. Doch diese Sichtweise geriet in jüngster Zeit ins Wanken:

In der Gesamtbevölkerung leidet etwa jeder vierte Erwachsene an einer „Fettleber“. Bei drei von vier stark Übergewichtigen ist auch die Leber verfettet. Die nicht alkoholische Fettlebererkrankung ist die am stärksten zunehmende Lebererkrankung in Deutschland, warnt die Deutsche Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS).

Diabetes mellitus Typ 1 ist eine derzeit noch unheilbare Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem die insulinproduzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse zerstört. Patienten müssen deshalb ihr Leben lang Insulin spritzen. Nun haben Forscher im Rahmen einer internationalen Studie erstmals ein ganzes Netzwerk an Genen aufgedeckt, das an der Entstehung des insulinabhängigen Typs der…