
News • Infektionskrankheiten
Tuberkulose per Zungenabstrich diagnostizieren
Ein Zungenabstrich reicht: Ein neues Point-of-Care-Verfahren erkennt Tuberkulose in unter 35 Minuten zuverlässig – und wurde bereits von der WHO empfohlen.

Ein Zungenabstrich reicht: Ein neues Point-of-Care-Verfahren erkennt Tuberkulose in unter 35 Minuten zuverlässig – und wurde bereits von der WHO empfohlen.

Für die Diagnose der pulmonalen Tuberkulose ist meist eine Sputumprobe nötig – doch nicht alle Patienten können genug Sputum produzieren. Ein neuer Ansatz setzt auf Proben aus Atemschutzmasken.

Wirksam im Labor – aber auch im Körper? Forschende der Universität Basel stellen eine neue Methode vor, um zu messen, wie effektiv Antibiotika Bakterien abtöten.

Resistenzen gegen Antibiotika nehmen weltweit zu – auch bei Wirkstoffen gegen Tuberkulose. Experten aus 32 Ländern legen nun „Antimicrobial Stewardship“-Standards für die TB-Versorgung vor.

Die extrapulmonale Tuberkulose (EPTB), bei der Organe außerhalb der Lunge befallen werden, ist bislang kaum verstanden. Eine neue Analyse soll neue Ansätze für Diagnose und Behandlung liefern.

Antibiotikaresistente Tuberkulose nimmt in Europa dramatisch zu, zeigt eine neue Studie. Experten fordern daher schnelles Handeln bei Überwachung und Behandlung der gefährlichen Infektionskrankheit.

Geht die medizinische Forschung am tatsächlichen Bedarf vorbei? Eine neue Studie sieht wichtige Bereiche wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Suchterkrankungen oder Diabetes unterrepräsentiert.

Tuberkulose stellt für immungeschwächte Menschen eine große Gefahr dar. Der Standardtest reicht jedoch nicht aus, um eine Infektion bei diesen Patienten vorherzusagen, wie neue Forschung zeigt.

Mit Besorgnis blickten Infektiologen auf der gemeinsamen Jahrestagung von DGI und DZIF auf die steigende Verwendung von Reserveantibiotika und den Mangel an Forschung zu neuen Wirkstoffen.

Ein neuer Test erfasst Änderungen der Bakterienlast mit dem Tuberkulose-Erreger Mycobacterium tuberculosis. Das liefert innerhalb von Stunden einen Rückschluss auf den Therapieerfolg.

Die Diagnose von Tuberkulose bei Kindern ist eine Herausforderung, da gängige Labortests die Erkrankung bei ihnen nicht nachweisen. Ein neues Verfahren mit modifizierten FFP2-Masken leistet Abhilfe.

Tuberkulose ist weltweit die Infektionskrankheit mit den meisten Todesfällen. Forscher haben neuartige, antibiotisch aktive Moleküle identifiziert, die den Erreger weniger gefährlich machen.

Eine wirksame Barriere schützt den Tuberkulose-Erreger Mycobacterium tuberculosis vor Angriffen des Immunsystems. Forscher entdeckten nun, wie diese Barrikade aufgebaut ist.

Das heute neu erscheinende „Weißbuch Lunge“ wartet mit alarmierenden Zahlen auf: Alle vier Minuten stirbt in Deutschland ein Mensch an den Folgen einer Lungen- oder Atemwegserkrankung.

Um die Ausbreitung der Tuberkulose zu verhindern, führen einige Staaten bei Einreisenden Tests zur Früherkennung durch. Reicht dabei eine Einzeluntersuchung aus oder wären Follow-ups nötig?

Forschende fanden heraus, dass bestimmte Mutationen im Genom von Tuberkulose-Bakterien mit der Wirksamkeit von Antibiotika bei den Erkrankten eng korrelierten.

Forschende haben eine Therapiemöglichkeit entwickelt, die das körpereigene Abwehrsystem gegen schwarzen Hautkrebs aktiviert. Bestandteile eines Mykobakteriums werden in Gel gebettet und direkt im Bereich des Tumors appliziert.

Das Kernstück einer neuen Point-of-Care-Plattform ist ein automatisches Auslesegerät auf der Basis von Mikrostrukturen aus optischen Fasern, die gleichzeitig bis zu sechs photonische Sensoren analysieren können.

Das RKI weist zum Welttuberkulosetag auf eine alarmierende Entwicklung hin: Erstmals seit 10 Jahren steigen die tuberkulosebedingten Todesfälle – hauptverantwortlich ist wohl die Corona-Pandemie.

Mediziner erwarten unter den Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine auch Tuberkulose-Patienten. Die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin fordert deren lückenlose Weiterversorgung.

Wissenschaftler machen eine wegweisende Entdeckung zur Immunität gegen die tödlichste aller bakteriellen Infektionskrankheiten.

Tuberkulose ist auch heute noch die Infektionskrankheit, die weltweit die meisten Menschenleben fordert. Sie wird durch Mycobacterium tuberculosis verursacht, ein Bakterium, dass Zellen in der Lunge infiziert. Dort ist der Erreger für die meisten Antibiotika kaum erreichbar.

Gemeinschaften profitieren vom Wissen und Erfahrungsaustausch ihrer Mitglieder. Nach einem ähnlichen Prinzip – „Swarm Learning“ genannt – hat ein internationales Forschungsteam Algorithmen der künstlichen Intelligenz darauf trainiert, in dezentral gelagerten Datenbeständen Blutkrebs, Lungenerkrankungen und Covid-19 zu erkennen. Dieser Ansatz hat gegenüber herkömmlichen Verfahren den…

Die vom Coronavirus SARS-CoV-2 verursachte Erkrankung Covid-19 umfasst nach aktuellen Untersuchungen mindestens fünf verschiedene Varianten. Diese unterscheiden sich darin, wie das Immunsystem auf die Infektion reagiert. Forschende des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) und der Universität Bonn präsentieren diese Befunde gemeinsam mit weiteren Fachleuten aus…

Beim virtuellen RSNA stellten Experten neue Studien zur Rolle der Thorax-CT bei Covid-19-Diagnostik und -Behandlung vor. Außerdem präsentierten sie einen Smartphone-Algorithmus, der Tuberkulose auf Röntgenaufnahmen der Lunge erkennen soll.

Durch Klimawandel, Migration und weltweite Mobilität treten in Deutschland neue entzündliche Augenerkrankungen auf, die unbehandelt Sehschäden bis hin zur Erblindung verursachen können. Um welche Infektionen es sich handelt und wie man sie diagnostiziert, ist Thema der Vorab-Pressekonferenz zum Kongress der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG). Der Kongress findet in diesem Jahr…

Weltweit sterben etwa 4 000 Menschen trotz verfügbarer Therapie jeden Tag an Tuberkulose. In Deutschland ist die Erkrankung gut behandelbar – allerdings zögern Betroffene aufgrund der Corona-Pandemie, reguläre Versorgungstermine wahrzunehmen. Die Fachgesellschaft DGP plädiert daher an Betroffene, alle notwendigen Arzttermine wahrzunehmen, um Therapieunterbrechungen zu vermeiden.

Ein vor 100 Jahren entwickeltes Tuberkulose-Vakzin macht Geimpfte auch für andere Infektionen unempfindlicher. Dieser Effekt ist lange bekannt, nicht jedoch, wodurch er verursacht wird. Wissenschaftler der Universitäten Nijmegen und Bonn haben nun mit Kollegen aus Australien und Dänemark eine mögliche Antwort auf diese Frage vorgelegt.

Mit einer Röntgen-Kombinationstechnik hat ein Forscherteam des Deutschen Elektronen-Sychrotrons (DESY) Nanotransporter für Tuberkulose-Medikamente mit sehr hoher Präzision in biologischen Zellen aufgespürt. Die Methode vereint zwei ausgeklügelte Röntgenmessungen und kann kleinste Mengen verschiedener Metalle in biologischen Proben mit sehr hoher Auflösung lokalisieren, wie das Team um…

Asha Vihar ist ein Entwicklungsprojekt im Bundestaat Jharkhand im Osten Indiens, das einen ganzheitlichen Ansatz aus konventioneller und alternativer Medizin verfolgt, um eine kostenlose Gesundheitsversorgung für diejenigen zu ermöglichen, die sie am meisten benötigen. Für den Anästhesisten Dr. Lukas Fischer und seinen Kollegen Dr. Peter Lembach begann eine wahre Entdeckungsreise, als sie…

Wenn Patienten mit bestimmten Keimen infiziert sind, müssen sie isoliert werden. Damit sie die entsprechenden Maßnahmen akzeptieren, ist adäquate Aufklärung notwendig. „Isolierung bedeutet Absonderung des Patienten, um zu verhindern, dass bestimmte Keime übertragen werden“, weiß Dr. Michael Berktold, PhD, Institut für Hygiene und Medizinische Mikrobiologie der Medizinischen…

Pretomanid, ein neuer Wirkstoff, der von der gemeinnützigen Organisation TB Alliance u. a. mit Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) entwickelt wurde, hat von der amerikanischen Arzneimittelbhörde FDA die Zulassung zur Behandlung von extrem resistenter Tuberkulose erhalten. „Dies ist ein wichtiger Schritt im Kampf gegen die tödlichste Infektionskrankheit…

Nach wie vor ist von einer großen Dunkelziffer von Menschen mit unentdeckter Hepatitis B und C auszugehen: Etwa 290 Millionen Menschen – so die Schätzungen – ahnen nichts von ihrer Infektion und den möglichen Folgen. Prof. Ulrike Protzer, Hepatitis-Forscherin am Deutschen Zentrum für Infektionsforschung (DZIF), sieht dringenden Handlungsbedarf.

Millionen sind infiziert, kaum einer weiß davon: Am 28. Juli findet der diesjährige Welt-Hepatitis-Tag statt – der Aktionstag soll auf die häufig unerkannte Gefahr aufmerksam machen. Wie im vergangen Jahr lautet das Motto: "Hepatitis: Findet die fehlenden Millionen!" Denn viele Patienten schöpfen erst Verdacht, wenn die Krankheit Beschwerden verursacht. "Dann ist jedoch oft…

Der Welttag der Tuberkulose findet jährlich am 24. März statt, denn an diesem Datum im Jahr 1882 entdeckte Robert Koch das Tuberkulosebazillus. Fast 140 Jahre später ist die Tuberkulose noch immer die Infektionskrankheit mit den meisten Todesfällen weltweit, die Behandlung wird durch Resistenzen zunehmend erschwert und ein wirksamer Impfstoff ist noch nicht in der Anwendung. Doch es gibt…

Die Behandlung der Tuberkulose mit mehreren Antibiotika über viele Monate hinweg ist nach wie vor eine Tortur für die Patienten. Zunehmende Resistenzen der Erreger erschweren diese langwierige Therapie zusätzlich und führen aufgrund von Nebenwirkungen häufiger zu Therapieabbrüchen und erhöhten Sterberaten. Die Entwicklung alternativer Behandlungsansätze ist daher von immenser Bedeutung.…

Dass Spinnenseide durch ihre besondere Zusammensetzung auch für die Medizin interessant ist, ist bekannt. Jetzt haben Forscher allerdings ein weiteres vielversprechendes Einsatzgebiet für das Material gefunden: Beim Transport medizinischer Wirkstoffe in den Körper.

Den ungleichen Kampf zwischen Antibiotika und resistenten Bakterien haben jetzt ein internationales Forscherteam sichtbar gemacht. Im Röntgenlaser des SLAC National Accelerator Laboratory in Stanford zeigt sich, wie die Erreger den Wirkstoff gezielt abtöten. Die Wissenschaftler versprechen sich davon mehr als nur spektakuläre Bilder - die Aufnahmen sollen auch dazu beitragen, die…

Antibiotikaresistenzen sind weltweit auf dem Vormarsch. Gerade für Infektionskrankheiten wie Tuberkulose wird das zu einem Problem, da es nur wenige Wirkstoffe gegen diese Erkrankungen gibt. Pharmazeuten der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) haben jetzt einen Weg gefunden, wie sich die Wirksamkeit eines gängigen TB-Wirkstoffs verstärken und gleichzeitig die Resistenz dagegen…

Die 28. Jahrestagung der Gesellschaft für Virologie e. V. (GfV) gemeinsam mit der Deutschen Vereinigung zur Bekämpfung der Viruskrankheiten e. V. (DVV) ging am 17. März in Würzburg erfolgreich zu Ende. Vier Tage lang tauschten rund 900 junge und etablierte Wissenschaftler aus der ganzen Welt der Virologie ihre neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse aus und diskutierten aktuelle Aspekte im…

Die Tuberkulose gehört mit 1,7 Millionen Todesfällen zu den zehn häufigsten Todesursachen weltweit. "Auch wenn die Erkrankungszahlen in Deutschland im vergangenen Jahr erstmals seit einigen Jahren wieder leicht gesunken sind, müssen wir die Anstrengungen in der Tuberkulosekontrolle verstärken", sagt Lothar H. Wieler, Präsident des Robert Koch-Instituts. "Ein Rückgang…

Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin haben eine neue Funktionsweise von Lebendimpfstoffen entdeckt. Moleküle, die nur von lebenden Erregern gebildet werden, werden vom Immunsystem erkannt und lösen daraufhin eine schützende Immunantwort aus. Die neuen Erkenntnisse könnten dazu beitragen, Impfstoffe effektiver und sicherer zu machen. Veröffentlicht wurde die Studie im…

Tuberkulose ist insbesondere in Entwicklungsländern weiterhin eine sehr bedrohliche Erkrankung. Schwierig ist bereits die korrekte Diagnose, auf der Therapien aufbauen. Forscherinnen und Forscher der Stanford University und zweier Universitäten in Johannesburg haben gemeinsam mit Düsseldorfer Pharmazeuten ein neues, einfaches und schnelles Nachweisverfahren für Tuberkuloseerreger im Speichel…

Unter dem Begriff diffuse parenchymatöse Lungenerkrankungen (DPLD) wird eine Gruppe von mehr als 200 Erkrankungen zusammengefasst, die vom Alveolarepithel, dem Endothel der Lungenkapillaren oder dem pulmonalen Interstitium der Lunge ausgehen. Die große Zahl an Erkrankungen, verbunden mit der Seltenheit der einzelnen Entitäten und deren Vielzahl an Manifestationsformen, stellt Pneumologen,…

Resistente Tuberkulosekeime gehören zum Tagesgeschäft am Nationalen Referenzzentrum für Mykobakterien (NZM) der Universität Zürich. Außergewöhnlich war das Mycobacterium tuberculosis eines somalischen Asylbewerbers aus dem Empfangszentrum in Chiasso im Februar 2016: «Der Erreger wies eine neuartige Kombination von Resistenzen gegen vier verschiedene Antibiotika auf, die noch nie…

Auf der Suche nach neuen Strategien gegen lebensgefährliche Tuberkulose-Infektionen hat ein Team der Technischen Universität München (TUM), der Harvard University und der Texas A&M University in den USA einen neuen Verbündeten entdeckt: Sie fanden eine Substanz, die den Aufbau der Zellmembran des Bakteriums stört. Es wirkt selbst schon in geringer Konzentration und in Kombination mit…

Ebola, Malaria, Tuberkulose: Das sind nur die drei bekanntesten armutsbedingten Krankheiten, unter denen Millionen von Menschen leiden. Dass sie gerade in armen Ländern auftreten, liegt zum einen an der unzureichenden medizinischen Versorgung vor Ort. Aber auch daran, dass das Entwickeln entsprechender Medikamente in Industrieländern – wirtschaftlich gesehen – wenig attraktiv ist. Neue,…

Ein Forschungskonsortium wird mit 2,8 Mio. Euro über drei Jahre durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert, um Wirkstoffe zur Behandlung therapieresistenter Erreger zu erforschen.

RealLine Pathogen Detection Kits von BIORON Diagnostics GmbH können für die Diagnostik im Labor universell eingesetzt und kombiniert werden.

Zwischen Sonografie-Geräten aus den frühen 2000er Jahren und aktuellen Systemen liegen Welten, die bei der Diagnose von Lymphknotenveränderungen den entscheidenden Unterschied ausmachen, konstatiert PD Dr. Stefan Meng, Radiologe im Zentralröntgeninstitut des Wiener Kaiser-Franz-Josef-Spitals.

Wissenschaftler entdecken einen Schutzmechanismus des Immunsystems in der Lunge.

Beim G20-Gipfel in Hamburg hatte die globale Gesundheitspolitik einen deutlich stärkeren Stellenwert als bisher, das machte nicht nur das erstmals stattfindende Treffen der Gesundheitsminister der teilnehmenden Länder deutlich. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe spricht nach dem Gipfel über die die wichtigsten gesundheitspolitischen Vereinbarungen der Staats- und Regierungschefs.

Die Robert-Koch-Stiftung verleiht den mit 120.000 Euro dotierten Robert-Koch-Preis 2017 zu gleichen Teilen an die Professoren Rafi Ahmed, Emory University und Emory Vaccine Center, Atlanta, USA, und Antonio Lanzavecchia, Institute for Research in Biomedicine, Università della Svizzera italiana, Bellinzona, und ETH Zürich, Schweiz. Mit dem Preis werden die bahnbrechenden Forschungsarbeiten…

Forscher um den Humboldt-Professor und Leiter des Instituts für Public Health am Universitätsklinikum Heidelberg, Prof. Dr. Dr. Till Bärnighausen haben Daten aus zwölf Ländern südlich der Sahara ausgewertet. Fast alle Diabetes-Patienten werden nicht aureichend behandelt; vor allem Menschen mit geringer Ausbildung und Junge wissen oft nichts von ihrer Erkrankung; Versorgungsstrukturen und…

In der täglichen Routine der Radiologie wird man oft mit der Fragestellung konfrontiert, ob eine beobachtete Veränderung entzündlich oder tumorös, bakteriell entzündlich, rheumatisch oder neuropathisch ist.

"Die Tuberkulose wird uns wieder beschäftigen“, ist PD Dr. Dag Wormanns, Ärztlicher Direktor der Evangelischen Lungenklinik Berlin und Chefarzt des Radiologischen Instituts, überzeugt.

Mit bewährten Formaten und neuen Ideen geht der RadiologieKongressRuhr 2016 an den Start. Kongresspräsident Univ. Prof. Dr. Dieter Liermann, Direktor des Instituts für Diagnostische, Interventionelle Radiologie und Nuklearmedizin am Universitätsklinikum Marien Hospital Herne, begleitet die Tagung seit ihrem Entstehen und berichtet über das aktuelle Angebot und künftige Pläne.

Im Vergleich zum Vorjahr hat der große Flüchtlingsansturm in Bayern deutlich nachgelassen. In der Folge wird möglicherweise das Erstaufnahmelager in der Bayernkaserne in München, das über zwei Röntgengeräte mit direkter Datenübertragung ins Gesundheitsamt (RGU) verfügt, geschlossen werden. Hier, wie auch in vielen Münchener Kliniken wurden vor allem im letzten Jahr zahlreiche…

Was früher mehrere Wochen dauerte, geht jetzt in zwei Tagen: Dank neuer molekularer Methoden können krank machende Mykobakterien, die Lungeninfektionen oder Tuberkulose auslösen, viel schneller nachgewiesen werden. Aus den Patientenproben müssen keine langwierigen Bakterienkulturen mehr gezogen werden, entsprechend rasch kann eine geeignete Therapie beginnen.

Viele Flüchtlinge kommen aus Ländern, in denen Lungenkrankheiten häufig sind, die Ärzte in Deutschland nur selten sehen. Die Deutsche Gesellschaft für Thoraxchirurgie (DGT) rechnet daher mit einem Anstieg von Erkrankungsfällen, die unter Umständen komplizierte Behandlungen erforderlich machen oder für die hiesigen Mediziner schwierig zu diagnostizieren sind.

Sie ist zusammen mit Aids eine der Infektionskrankheiten mit der weltweit höchsten Sterberate. Die Rede ist von Tuberkulose, an der jedes Jahr zwischen 1,5 und zwei Millionen Menschen sterben. Doch nicht jeder, der mit dem Bakterium infiziert ist, entwickelt auch eine Tuberkulose: Bei weniger als zehn Prozent der Infizierten bricht die Krankheit tatsächlich aus. Ein internationales…

Kommen Migranten krank in Deutschland an, leiden sie zwar meist unter den gleichen Erkrankungen wie die einheimische Bevölkerung: Dazu zählen in den Wintermonaten verstärkt Grippe und Erkältungskrankheiten. Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e. V. rechnet allerdings auch mit Tropenerkrankungen und hier kaum bekannten Infektionen oder seltenen Erbkrankheiten wie der…

Die Hälfte aller Europäer geht davon aus, dass Antibiotika gegen Erkältungen und Grippe helfen. Tatsächlich wirken diese Medikamente aber nur bei bakteriellen Infektionen, zum Beispiel Lungenentzündungen, infektiösen Durchfällen oder Tuberkulose. Die vielfach unsachgemäße Verschreibung und Einnahme von Antibiotika führt dazu, dass die Bakterien Resistenzen entwickeln. Schritte zur…

In der technischen Welt ist Industrie 4.0 längst zum stehenden Begriff geworden. Univ.-Prof. Dr. rer. nat. Bernhard Wolf stellt eine vergleichbare Entwicklung in der Medizin fest. Smart Systems und Personalisierung bergen ein enormes instrumentelles Potenzial, ist der Lehrstuhlinhaber für Medizinische Elektronik an der TU München überzeugt.

Für den Patienten nicht belastend, mobil einsetzbar, mit breiter Anwendung und zudem kostengünstig – das macht den Ultraschall zu einer effektiven Methode bei der Diagnostik von Erkrankungen, die vor allem in Entwicklungs- und Schwellenländern auftreten.

Die Zahl an Klinikern, die bei Verdacht auf Lungenembolie auf die bildgebende Abteilung und damit Computertomographie oder Magnetresonanztomographie zurückgreifen, nimmt zu. Das ist insofern bedauerlich, als die Thoraxsonographie gerade die Anschoppungsphase bei Lobär- oder Segmentpneumonien sehr präzise abbildet.
An weit verbreiteten Infektionen wie Atemwegsinfekten, Durchfällen oder auch Tuberkulose sterben weltweit jährlich Millionen von Menschen. Wenn auch schwere, ansteckende Erkrankungen zahlenmäßig in Deutschland weniger ins Gewicht fallen, ist jeder Betroffene einer zu viel, betont die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM). Um Infektionskrankheiten künftig noch effektiver…
Lungenentzündungen, ansteckende Durchfälle oder Tuberkulose – nur gut ausgebildete Infektiologen können Infektionskrankheiten wirksam behandeln und deren Ausbreitung verhindern. Die Deutsche Gesellschaft für Infektiologie e.V. (DGI) fordert in einer aktuellen Stellungnahme bundesweite Infektionszentren.

Sechs grenzüberschreitende Gesundheitsprojekte wurden jetzt für die Endauswahl zum prestigeträchtigen European Health Award 2014 nominiert.

„Bakterien rüsten auf“ oder „In Deutschland noch immer nicht gebannt“ titelten große Tageszeitungen wie FAZ und Süddeutsche anlässlich des diesjährigen Welt-Tuberkulose-Tags, der traditionsgemäß am 24. März begangen wird – an jenem Tag, an dem Robert Koch im Jahr 1882 die Entdeckung des Tuberkulose (TB) verursachenden Bakteriums verkündete.

Wie Thomas Mann im „Zauberberg“ die Tuberkulose entromantisierte

Weit weniger prätentiös als im Lungensanatorium von Davos erfolgt die Behandlung von Lungenerkrankungen, insbesondere die von Bergleuten, seit fast 100 Jahren im Bergmannsheil in Bochum. Aus der berufsgenossenschaftlichen Tradition bildet die Versorgung von Patienten mit Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten den medizinischen Mittelpunkt des Bergmannsheils.

Das idyllische Anwesen des Heidelberger Tuberkulose-Museums und -Archivs, dessen Park der berühmte Gartengestalter Friedrich Ludwig von Sckell einst anlegte, kann über das unsägliche Leid der Tuberkulosekranken nicht hinwegtäuschen.

Bei Asthma kommen bildgebende Verfahren nur in manchen Fällen ins Spiel. In Zukunft könnte sich das ändern.

Die Deutsche Röntgengesellschaft beauftragte 2010 Frau Dr. Gabriele Moser, eine anerkannte Fachhistorikerin für Medizingeschichte, mit der Erforschung der DRG in den Jahren 1933-1945. Die Ergebnisse werden nun in Hamburg in Form einer Ausstellung präsentiert.

In der Diskussion über Wartezeiten auf Facharzttermine für gesetzlich Krankenversicherte fordert der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Georg Baum, den Patienten den Zugang zum Facharzt im Krankenhaus zu erleichtern.

Mit dem Start ihrer Kampagne „One in Six“ anlässlich des Weltschlaganfalltages am 29. Oktober 2010 fordert die World Stroke Organization (WSO) zum schnellen Handeln im globalen Kampf gegen den Schlaganfall auf. Das Motto der Kampagne soll die Häufigkeit des Krankheitsbildes widerspiegeln: Weltweit erleidet einer von sechs Menschen im Laufe seines Lebens einen Schlaganfall. Alle sechs…
Wissenschaftler des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin (BNI) haben zusammen mit afrikanischen und britischen Kollegen erstmals durch systematische Suche einen kleinen Bereich im menschlichen Genom entdeckt, in dem sich Menschen mit Tuberkulose eindeutig von nicht Erkrankten unterscheiden.

Wie kaum ein anderer Arzt prägte der leidenschaftliche Forscher und Nobelpreisträger Robert Koch die moderne Medizin. Er erkannte, dass Krankheiten durch Keime übertragen werden und entwickelte bis heute gültige Verfahren für den Kampf gegen pathogene Mikroorganismen. Vor 100 Jahren starb der Begründer der modernen Bakteriologie und Hygienesysteme.

Viele neue Techniken zur schnellen und empfindlichen Detektion von Krankheitskeimen, die auf Basis der Nanotechnologie entwickelt werden, versagen im klinischen Alltag, weil sie aufwändige Probenvorbereitungen oder komplexe Messaufbauten benötigen oder einfach nicht mit dem hohen Probenaufkommen einer Klinik fertig werden. Forscher um Ralph Weissleder von der Harvard Medical Schoool haben nun…