Suchen nach: "zentrales Nervensystem" - 74 Resultate

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Organ- und Geweberegeneration

Heilung ohne Narben: Forscher machen wichtigen Schritt

Es ist der alte Traum der Medizin: Ein abgeschnittener Finger, der komplett wieder nachwächst – oder Gewebe, das sich nach einer Verletzung vollständig und ohne Narbenbildung regeneriert. An diesem Punkt ist die Menschheit zwar noch lange nicht, aber Forscher aus Gießen und Bad Nauheim haben jetzt einen wichtigen Mechanismus entdeckt, über den die Narbenbildung oder die Regeneration von…

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Medikamententransport ins Gehirn

Drug-Delivery-Roboter trotzen der Schwerkraft

Winzige Roboter, sogenannte "Magnetically Aligned Nanorods in Alginate Capsules" (MANiACs) könnten eines Tages Teil eines fortgeschrittenen Arsenals von Drug-Delivery-Technologien sein. Davon geht das US-Medizintechnik-Unternehmen Weinberg Medical Physics aus. Für eine aktuelle Studie in "Frontiers in Robotics and AI" wurde erstmals untersucht, wie derartig winzige Roboter…

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Materialforschung

Leitfähiges Hydrogel könnte Hirngewebe ersetzen

Hydrogele werden aufgrund ihrer gewebeähnlichen mechanischen Eigenschaften immer mehr im biomedizinischen Bereich eingesetzt. Ein bekanntes Beispiel sind weiche Kontaktlinsen. Diese gelartigen Polymere bestehen zu 90 Prozent aus Wasser, sind elastisch und besonders biokompatibel. Hydrogele, die zusätzlich auch noch elektrisch leitfähig sind, erlauben weitere Einsatzmöglichkeiten, zum Beispiel…

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Gehirnentzündung im Fokus

Enzephalitis: Frühe Therapie ist entscheidend

Am 22. Februar ist Welt-Enzephalitis-Tag. Ziel ist, Gehirnentzündungen als Krankheitsbild stärker in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung zu rücken. Denn sie können lebensbedrohlich sein und zu bleibenden Gehirnschäden führen. Die meisten Enzephalitiden werden weltweit durch Erreger verursacht, doch in nordeuropäischen Ländern werden inzwischen viele der Erkrankungen auch autoimmun…

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Protein-Anker

Schlüsselmolekül für Krebsausbreitung und Epilepsie entdeckt

Bestimmte Anker-Proteine hemmen einen zentralen Stoffwechsel-Treiber, der bei Tumorerkrankungen und Entwicklungsstörungen des Gehirns eine wichtige Rolle spielt. Zu diesem Ergebnis, das neue Chancen für personalisierte Therapien von Krebs und neuronalen Erkrankungen eröffnen könnte, kamen Wissenschaftlerinnen des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und der Universität Innsbruck…

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Demenz-Fortschritt im Blick

Auf dem Weg zur individuellen Alzheimer-Prognose

Während der Alzheimer-Demenz breiten sich fehlgefaltete Tau-Proteine entlang von Nervennetzwerken im Gehirn aus. Forscher am Institut für Schlaganfall- und Demenzforschung des LMU Klinikums ist es nun gelungen, den individuellen Verlauf der Tau-Ausbreitung zu prognostizieren.

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Neuropilin-1 als 'COVID-Helfer'

Coronavirus: Studie entdeckt weiteren Türöffner in die Zelle

Ein internationales Forschungsteam unter deutsch-finnischer Federführung hat jetzt Neuropilin-1 als Faktor identifiziert, der den Eintritt von SARS-CoV-2 über den bekannten Rezeptor ACE 2 in das Innere der Zellen offenbar erleichtert. Neuropilin-1 ist in den Schleimhäuten der Atemwege und der Nase zu finden, was eine strategisch wichtige Verortung sein könnte, um zum Infektionsgeschehen und…

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Neues therapeutisches Wirkstoffprinzip entwickelt

Neue Hemmstoffe sollen vor Neurodegeneration schützen

Neurobiologen der Universität Heidelberg haben aufgeklärt, wie ein spezieller Rezeptor, der in den Kontaktstellen der Nervenzellen üblicherweise ein genetisches Schutzprogramm anschaltet, außerhalb synaptischer Kontakte zum Nervenzelltod führen kann. Ihre grundlegenden Erkenntnisse zu neurodegenerativen Prozessen führten die Forscher des Interdisziplinären Zentrums für Neurowissenschaften…

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Neurobiologie

MS-Forschung: Mechanismen für Wiederaufbau der Myelinhülle entschlüsselt

Das Team von Neurobiologin Prof. Dr. Claire Jacob hat einen wichtigen Mechanismus aufgedeckt, der die Wiederherstellung der Myelinhülle nach einer Verletzung durch ein Trauma oder eine degenerative Erkrankung reguliert. Basierend auf diesen Erkenntnissen wurden geschädigte Myelinscheiden bei Mäusen durch die Behandlung mit dem Wirkstoff Theophyllin regeneriert und so die Funktion der…

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Demenz-Prävention

Alzheimer: Proteine im Darm als Frühwarnsystem?

Eine Ansammlung fehlgefalteter Proteine im Darm trägt laut einer Studie der Chinese University of Hong Kong bei Mäusen zum Entstehen von Alzheimer-ähnlichen Symptomen bei. Die im "Journal of Physiology" veröffentlichten Forschungsergebnisse legen einen neuen Behandlungsansatz nahe, der auf den Darm abzielt, noch bevor bei Patienten Symptome einer kognitiven Beeinträchtigung…

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Molekularer Mechanismus entschlüsselt

Charcot-Marie-Tooth: Forscher knacken weiteres Rätsel

Morbus Charcot-Marie-Tooth (CMT) ist die häufigste Form von erblichen Neuropathien. Durch eine genetische Mutation wird die isolierende Myelinschicht der peripheren Nerven nach und nach geschädigt, was beispielsweise beim CMT-Typ 4B zu schwersten Behinderungen führt. Da die molekularen Grundlagen weitgehend unbekannt sind, ist dieser CMT-Typ bis heute weder behandelbar noch heilbar. Doch jetzt…

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Corona & Neurologie

Kann COVID-19 Schlaganfälle auslösen?

In einer aktuellen Studie aus Wuhan wiesen 40 von 88 Patienten mit schweren COVID-19-Verläufen neurologische Symptome auf. Allein fünf von ihnen hatten einen Schlaganfall erlitten. Ob die zerebrovaskulären Ereignisse eine direkte Infektionsfolge sind oder bei schwerkranken COVID-19-Patienten häufiger auftreten, weil sie in der Regel mehr Schlaganfall-begünstigende Begleiterkrankungen…

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Nervenschmerz

Neuropathien frühzeitig verhindern

Unangenehmes Kribbeln in Händen und Füßen, Taubheitsgefühle, Pelzigkeit und Brennen – diese Symptome können auf eine Neuropathie, eine Erkrankung des Nervensystems hindeuten. Dauern die Schmerzen mehrere Monate an, werden sie als chronisch bezeichnet. Sie sind dann nur sehr schwer zu behandeln, wobei verfügbare Medikamente oftmals gravierende Nebenwirkungen haben. Forscher am…

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Smad7 begünstigt MS

Die Rolle des Darms bei der Entstehung von Multipler Sklerose

Der Darm steht schon länger im Verdacht, eine Rolle bei der Autoimmunkrankheit Multiple Sklerose (MS) zu spielen. Ein Forschungsteam hat nun Hinweise auf einen möglichen Mechanismus entdeckt. Welche Faktoren dazu führen, dass sich das Immunsystem bei Patienten mit MS gegen körpereigene Zellen richtet, sind weitgehend unbekannt. Einen potenziellen Faktor beschreiben die Forscher in der…

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Paradigmenwechsel in der MS-Therapie

Multiple Sklerose: Heilung durch Stammzelltransplantation?

Verschiedene Therapien sind heute hocheffektiv zur Prophylaxe der Krankheitsschübe bei Multipler Sklerose (MS), jedoch relativieren neuere Studien den Erfolg im Hinblick auf die langfristige Progressionshemmung. Eine Stammzelltransplantation dagegen ermöglicht einen Neustart des Immunsystems und ist ein auf Heilung ausgerichtetes Therapieprinzip. Bisher galt sie jedoch als sehr risikoreich und…

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Auf falscher Fährte

Diagnostik mit Hindernissen: Stroke Mimics und kindlicher Schlaganfall

Wenn es bei einem Kind aussieht wie ein Schlaganfall und sich auswirkt wie ein Schlaganfall, dann ist es doch sicher auch ein Schlaganfall – oder? Ganz so einfach ist es nicht immer, warnt Prof. Dr. Claus Zimmer, Professor für Neuroradiologie an der TU München und Ärztlicher Direktor der Abteilung für Neuroradiologie am Klinikum rechts der Isar.

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Regeneration

Heilung verletzter Nerven: Neue Ansätze

Verletzungen von Nervenfasern an Gehirn, Rückenmark und Sehnerven haben in der Regel funktionelle Verluste zur Folge, weil die Nervenfasern nicht regenerationsfähig sind. Ein Team des Lehrstuhls Zellphysiologie der Ruhr-Universität Bochum (RUB) um Prof. Dr. Dietmar Fischer hat neue Mechanismen entschlüsselt, die die Regeneration solcher Fasern ermöglichen. Das könnte neue Therapieansätze…

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Die Zelle wächst mit ihren Aufgaben

Schlüsselproteine für die Reparatur von Nervenleitungen

Wenn Zellen des zentralen Nervensystems (ZNS) ihre Wachstumsfähigkeit nicht mehr benötigen, stellen sie diese ab, soweit sind sich Forscher einig. Dies geschieht normalerweise nachdem sie ihre Zielzellen gefunden und Verbindungen zu ihnen gebildet haben. Doch auch alte Nervenzellen haben das Potenzial, auszuwachsen und Beschädigungen zu beheben – ähnlich wie junge Zellen. Dies zeigen…

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Präzisionsonkologie

Erste EU-Medikamentenzulassung mit tumor-unabhängiger Indikation

Bayer hat vom Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP, Committee for Medicinal Products for Human Use) die Empfehlung zur Zulassung für das präzisionsonkologische Medikament Larotrectinib in der Europäischen Union erhalten. Die Empfehlung bezieht sich auf die Behandlung von erwachsenen und pädiatrischen Patienten mit soliden Tumoren, die eine NTRK-Genfusion (neurotrophe…

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Netzhautscan

Wenn Schizophrenie ins Auge geht

Die Diagnose psychischer Erkrankungen wie Schizophrenie ist selbst für erfahrene Psychiater oft herausfordernd. Denn die Symptome können sehr vielfältig sein: Bei der Schizophrenie reichen sie von Halluzinationen und Wahnvorstellungen bis zur völligen Antriebslosigkeit, wie sie auch bei schweren Depressionen vorkommt. Die Suche nach biochemischen Markern im Blut oder Nervenwasser sowie nach…

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Antikörper im Nervenwasser

Multiple Sklerose: Möglicher Biomarker gefunden

Der Krankheitsverlauf von Multipler Sklerose (MS) ist sehr unterschiedlich und ein verlässlicher Biomarker, der die Entwicklung der Behinderung vorhersagt, fehlt bisher. Eine Arbeitsgruppe an der Technischen Universität München (TUM) hat nun in einem Forschungsprojekt des Krankheitsbezogenen Kompetenznetz Multiple Sklerose (KKNMS) gezeigt, dass erhöhte Werte bestimmter Antikörper im…

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Autoimmun-Krankheit

Multiple Sklerose: Forscher finden neue Immunzellen

Mit einer neuen, hochauflösenden Methode zur Untersuchung von Einzelzellen haben Forscher bislang völlig unbekannte Immunzelltypen im Verlauf von Multipler Sklerose (MS) im entzündeten Gehirn gefunden. Das Team unter Leitung des Universitätsklinikums Freiburg konnte zusammen mit Forschern aus München eine Art Immunzell-Atlas für das Gehirn erstellen. Sie zeigten außerdem, wie diese Zellen…

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Gentherapie

Heilung von Nervenschäden durch Muskelprotein

Geschädigte Nervenfasern des Zentralen Nervensystems (ZNS) im Gehirn, Sehnerv oder Rückenmark sind normalerweise nicht regenerationsfähig. Grund dafür ist unter anderem, dass Nervenfasern die Proteine, die für ihr Nachwachsen notwendig sind, nicht oder nur unzureichend bilden. Das Team des Lehrstuhls für Zellphysiologie der Ruhr-Universität Bochum (RUB) unter Leitung von Prof. Dr. Dietmar…

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Manganvergiftung

Parkinson: Neuer Mechanismus entdeckt

Eine neue Röntgenstudie enthüllt einen zentralen Mechanismus bei bestimmten erblichen parkinsonartigen Erkrankungen. Die Untersuchung zeigt detailliert, wie die Vergiftung mit dem Metall Mangan in der Zelle abläuft, die zu parkinsonartigen Symptomen führt. Das Mangan sammelt sich demnach bei einem speziellen Gendefekt im sogenannten Golgi-Apparat in der Zelle an. Das haben Untersuchungen beim…

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Hirn & Technik

7-Tesla-MR zieht in die klinische Routine ein

Ultrahochfeld-Magnetresonanztomographie mit einer Feldstärke von sieben Tesla hält schön langsam Einzug in die klinische Routine. „Dank der sehr hohen räumlichen und spektralen Auflösung ermöglicht Ultrahochfeld-MR detaillierte Einblicke in die menschliche Anatomie und kann präzise die metabolischen Prozesse etwa im Gehirn zeigen“, bekräftigt Univ.-Prof. Dr. Siegried Trattnig, Leiter…

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Multiple Sklerose

Entschlüsselt: So schädigt MS das Nervensystem

Bei der Multiplen Sklerose (MS) überwinden weiße Blutkörperchen („Immunzellen“) die Blut-Hirn-Schranke und wandern in das zentrale Nervensystem ein. Dort greifen sie das körpereigene Nervengewebe an und lösen eine Entzündungsreaktion aus. Wissenschaftler der Universitäten Duisburg-Essen (UDE) und Münster sind der Antwort nun einen Schritt nähergekommen, wie diese eigentlich…

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Entzündungen

Rheuma ist eine interdisziplinäre Herausforderung

Die körpereigene Abwehr patrouilliert durch den ganzen Körper: Die Botenstoffe der Immunzellen dringen in jedes Organ und jedes Gewebe vor. Für ihre Aufgabe, die Infektabwehr, ist das nötig. Bei Autoimmunkrankheiten und chronischen Entzündungen führt diese Schrankenlosigkeit der Immunzellen jedoch dazu, dass oft nicht nur ein Organ betroffen ist, sondern mehrere oder der gesamte Körper.…

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Überraschender Fund

Können uns Viren in die Psychiatrie bringen?

Die Entstehung psychiatrischer Erkrankungen gibt Wissenschaftlern nach wie vor Rätsel auf. Jetzt haben Forscher der Universität Würzburg eine mögliche Ursache gefunden, die bislang noch überhaupt nicht mit derartigen Störungen in Verbindung gebracht wurde: Demnach könnte eine Unterart des menschlichen Herpesvirus für Depressionen, bipolare Störungen und ähnliche Krankheitsbilder eine…

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Arzt-Patienten-Gespräch

Sehverlust und Stress: Wenn der Arzt alles schlimmer macht

Niemand hört gerne von seinem Arzt, dass er das Augenlicht verlieren wird. Im schlechtesten Fall verschlimmert bereits die Aussage den Verlauf einer Erkrankung. Wissenschaftler des Universitätsklinikums Magdeburg haben erforscht, wie sich der dadurch entstehende psychische Stress auf den Sehverlust auswirkt – und wie Ärzte diesen Teufelskreis durchbrechen können.

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Epigenetische Analyse

Dem Tumor den richtigen Namen geben

Damit Krebs des zentralen Nervensystems erfolgreich behandelt werden kann, ist es wichtig, die molekularen Eigenschaften der Tumoren genau zu kennen und den Tumoren damit „den richtigen Namen zu geben“. Zurzeit lassen sich über Gewebemerkmale rund 100 verschiedene Arten von ZNS-Tumoren unterscheiden, die ganz unterschiedlich auf Strahlen- und Chemotherapien ansprechen. Mitunter werden…

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Organ Care System

Explantation: Ärzte behandeln kranke Lunge außerhalb des Körpers

Aufgrund der vermehrt auftretenden Antibiotikaresistenzen gibt es für schwere Lungenentzündungen immer öfter keine alternative Behandlungsmöglichkeit mehr. Ärzte der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) haben erstmals mit dem Organ Care System (OCS) erfolgreich eine von antibiotikaresistenten Bakterien verursachte Lungenentzündung außerhalb des Körpers behandelt. Der Vorteil: Wenn die…

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Detektivarbeit

Die Entdeckung einer neuen Krankheit

Seit vielen Jahrzehnten ist der Botenstoff TGF-β1 bekannt, doch seine Bedeutung wird immer noch kontrovers diskutiert. Ärzte und Wissenschaftler des Dr. von Haunerschen Kinderspitals der LMU-Medizin haben im Rahmen eines internationalen Netzwerkes jetzt erstmals Kinder mit einem TGF-β1-Funktionsverlust identifiziert. Damit könnten sich Möglichkeiten für die Therapie dieser seltenen…

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Kindergesundheit

Warum Babys gerade jetzt Vitamin D brauchen

Vitamin D hat eine Sonderstellung unter den Vitaminen: Es wird in unserem Körper selbst hergestellt, genauer gesagt in der menschlichen Haut. Dort entsteht es allerdings nicht von allein: Man braucht dazu das Licht der Sonne. Nur die ultravioletten Strahlen der Sonne sind in der Lage, die in der Haut lagernden Vorstufen von Vitamin D zu aktivieren und in Vitamin D umzusetzen. Dieses Vitamin ist…

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Nervenzellen

Motoneuronen zeigen den Blutgefäßen, wo es lang geht

Einen entscheidenden Regulator für die Bildung von Blutgefäßen im sich ausbildenden Rückenmark während der Embryonalphase haben Heidelberger Neurowissenschaftler identifiziert. Sie konnten zeigen, dass spezielle Nervenzellen – sogenannte Motoneuronen – diesen Vorgang kontrollieren. Durchgeführt wurden die Forschungsarbeiten unter der Leitung von Dr. Carmen Ruiz de Almodóvar am…

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Meilenstein: Hauttest erlaubt frühe Parkinsondiagnose

14. Februar 2017 – Einer Gruppe deutscher Neurologen ist es erstmals gelungen, die Parkinson-Erkrankung über eine kleine Hautprobe festzustellen – und zwar noch Jahre vor Ausbruch der typischen Bewegungsstörungen wie Zittern, Steifigkeit und verlangsamte Beweglichkeit. Die Diagnose gelingt durch den Nachweis von pathologischen Eiweißablagerungen in den feinen Nervenenden der Haut, teilen…

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Erfolg

Akute Entzündungen im Gehirn bei Multipler Sklerose sichtbar

Auf Patienten übertragen, was man zuvor in der tierexperimentellen Untersuchung festgestellt hat – das ist das große Ziel vieler in der Biomedizin arbeitender Wissenschaftler. Gelungen ist es Forschern des Exzellenzclusters "Cells in Motion" (CiM) der Universität Münster: Sie konnten erstmals akute Entzündungen im Gehirn bei Patienten mit Multipler Sklerose (MS) bildgebend…

Neurologie

Schlaganfall muss neurologischen Erkrankungen zugeordnet werden

Die medizinischen Argumente dafür, dass Schlaganfall eine Erkrankung des Gehirns ist, sind absolut überzeugend." Das ist die zentrale Botschaft eines dringenden Appells führender Neurologie-Experten in der Fachzeitschrift Lancet.1 Die Autoren thematisieren darin ihre massiven Bedenken über einen aktuellen Entwurf der ICD, der internationalen Klassifikation von Erkrankungen, in dem…

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Neurophysiologie

Müde und erschöpft: Was steckt dahinter?

Tagesmüdigkeit ist ein belastendes Symptom, das sowohl bei psychischen Störungen wie Depression, Angst und Schlafstörungen als auch bei diversen nicht-psychiatrischen Erkrankungen häufig berichtet wird. Neurophysiologen des Universitätsklinikums Leipzig haben nun eine Methode entwickelt, die dazu beitragen soll, zu erkennen, ob die Erschöpfung bei einem Patienten mit einem zu niedrigem oder…

Darmbakterienabtötung durch Antibiotika macht Versuchsmäuse vergesslich

Ohne Darmbakterien werden Mäuse vergesslich. Zu diesem überraschenden Ergebnis kam ein internationales Forscherteam – darunter auch Wissenschaftler vom Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in Berlin – als es den Nagetieren mehrere Antibiotika verabreichte und so die Bakterien in deren Darm abtötete. Die Autoren berichten im Fachmagazin Cell Reports, dass sich bei den Mäusen,…

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Typisch Mann, typisch Frau

Unterschiede in Hirnstrukturen beeinflussen Persönlichkeit

Bestimmte Hirnstrukturen können darauf hinweisen, ob Männer extrovertiert, gewissenhaft und emotional stabil sind. Das deutet eine aktuelle Studie an, der kürzlich im Fachblatt Cerebral Cortex erschien. Darin hat der Neurowissenschaftler Professor Dr. Simon B. Eickhoff den Zusammenhang zwischen der Persönlichkeit von Männern und der Menge an grauer Substanz in Teilen des Gehirns untersucht.

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Neurologie

Auslöser für Multiple Sklerose entdeckt

Es könnte der entscheidende Durchbruch sein für die Frage, was die Multiple Sklerose (MS) auslöst: Erstmals konnten Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) im Verbund mit Kollegen der Universität Münster einen Zusammenhang nachweisen zwischen dem Blutgerinnungssystem und dem Entstehen von MS. Darüber berichtet das Fachmagazin Nature Communications…

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Kuschelhormon

Oxytocin: doppelt wirksam gegen Schmerz

„Kuschelhormon“ und Neurotransmitter: Das Neuropetid Oxytocin kann beide Rollen spielen: Als Hormon wirkt es im Körper und löst etwa Wehen aus oder leitet den Milchfluss ein. Im Gehirn wirkt Oxytocin als Botenstoff zwischen Nervenzellen, dämpft Ängste und beeinflusst das menschliche Sozialverhalten positiv. Seit kurzem vermuten Wissenschaftler auch, dass es als körpereigene Schmerzbremse…

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Ganzheitliche Rehabilitation für Krebspatienten

Der medizinische Fortschritt in der Krebstherapie führt zu einem Paradigmenwechsel bei der Behandlung von Patienten: Rund 70 Prozent der Betroffenen haben nach ihrer Diagnose eine Lebenserwartung von über fünf Jahren. Auch nach erfolgreicher Therapie benötigen viele Patienten jedoch noch Hilfestellung im Umgang mit den physischen und psychischen Folgen der Behandlung. Seit 2011 bietet die…

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Wie beeinflusst die Gehirnentwicklung Krankheiten im Erwachsenenalter?

Insgesamt 48 Doktoranden und Doktorandinnen der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) werden im neuen Graduiertenkolleg die „Entwicklung und Vulnerabilität des ZNS“ erforschen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat das für die FAU richtungsweisende Graduiertenkolleg (GRK 2162) soeben für viereinhalb Jahre bewilligt und fördert es in diesem Zeitraum mit 4,3…

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Universitätsmedizin Mainz eröffnet Zentrum für Seltene Erkrankungen

Rund vier Millionen Menschen leiden in Deutschland an einer seltenen Erkrankung. Als selten gilt eine Krankheit, wenn sie weniger als fünf von 10.000 Personen betrifft. Um die Situation der Betroffenen nachhaltig zu verbessern, hat die Universitätsmedizin Mainz das Zentrum für Seltene Erkrankungen des Nervensystems Mainz (ZSEN) gegründet und im Beisein des Aufsichtsratsvorsitzenden der…

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Parkinson-Krankheit

Eingewanderte Immunzellen fördern Nervensterben im Gehirn

Der schleichende Tod von Dopamin-produzierenden Nervenzellen in einem bestimmten Gehirnareal ist die Ursache der Parkinson-Krankheit. In Mäusen lassen sich die Symptome dieser Krankheit mit einer Substanz simulieren, die selektiv Dopamin-produzierende Nervenzellen tötet. Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum zeigten an so behandelten Tieren erstmals, dass Zellen der…

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Multiple Sklerose

Das Rückenmark als Schlüssel zur MS-Diagnostik

Bei der Multiplen Sklerose (MS) führt eine Entzündung im Zentralnervensystem zur Bildung von Narben. Wenn mehrere vernarbte Stellen größere Herde bilden, spricht man von Plaques. Jahrelang wurde davon ausgegangen, dass sich diese Veränderungen auf die weiße Gehirnsubstanz beschränken. Doch diese Sichtweise geriet in jüngster Zeit ins Wanken:

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Neurophysiologen verhindern Fehldiagnosen bei Multiple Sklerose

Trotz guter Diagnosekriterien erkennen Ärzte in Deutschland Multiple Sklerose (MS) erst drei bis vier Jahre nach Auftreten der ersten Anzeichen. Denn die Symptome der Erkrankung des zentralen Nervensystems ähneln vor allem zu Beginn wegen ihrer häufig nur kurzzeitigen Präsenz einer Vielzahl anderer Krankheiten, die meist als banal eingeordnet werden.

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Leipziger Forscher entwickeln Biomaterial

Wenn etwa durch einen Unfall der Sehnerv durchtrennt wird, erblinden die Betroffenen unabwendbar. Zur Selbsterneuerung ist der Nerv, der die Lichtreize der Netzhaut ins Sehzentrum des Gehirns leitet, nicht in der Lage. Gemeinsam mit Wissenschaftlern aus den USA und Frankreich haben Forscher der Universitätsaugenklinik Leipzig nun ein Material entwickelt, das verletzten Nerven beim Wachsen helfen…

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Demenzerkrankungen bald vorhersehbar?

Alzheimer ist gekennzeichnet durch einen langsamen aber progressiven Verlauf, mit dem kognitive Symptome und Störungen der Sprache, der Konzentration und der Orientierung verbunden sind. Die Forschung befasst sich derzeit mit Methoden, wie man Demenzen schon vor Auftreten der ersten Symptome feststellen kann – hierzu dienen radiologische Verfahren, bei denen die Gehirnsubstanz unter die Lupe…

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Katheterbehandlung der Nierenarterien senkt Bluthochdruck

Dass hoher Blutdruck zu Schlaganfall, Herzinfarkt und zum Tod führen kann, ist allgemein bekannt. Doch nur wenigen Patienten ist bewusst, dass ihre Nieren bei der Regulierung des Blutdrucks eine zentrale Rolle spielen. Aktuelle Studiendaten zeigen, dass eine neue minimal invasive Behandlung Patienten helfen kann, bei denen Medikamente den Blutdruck nicht ausreichend senken.

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Neue Erkenntnisse durch Neuro-Bildgebung

Bildgebende Verfahren wie funktionelle MRI oder Diffusions-Tensor-Imaging erlauben den direkten und präzisen Blick ins menschliche Gehirn. Sie beobachten Vorgänge von der Veränderung der Zelle bis hin zu Prozessen, die Menschen beim Handeln, Denken und Fühlen aktivieren. Neurologische Krankheiten wie MS, Demenz oder Migräne können damit besser vorausgesagt, diagnostiziert und behandelt…

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