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Hitze erhöht Risiko für Nierensteine
Hitzewellen nehmen zu – und mit ihnen das Risiko für Nierensteine. Durch den Klimawandel könnte sich dieses Risiko auch in Deutschland erhöhen, warnen Nephrologen.

Hitzewellen nehmen zu – und mit ihnen das Risiko für Nierensteine. Durch den Klimawandel könnte sich dieses Risiko auch in Deutschland erhöhen, warnen Nephrologen.

Ein kompaktes LED-Modul kombiniert UV-A, Grün- und Infrarotlicht mit einer Fotodiode, um AGE-Autofluoreszenz zu detektieren — das ermöglicht biochemisches Risiko-Screening mit Wearables und POCT.

Prof. Dr. Julia Weinmann-Menke übernimmt zum 1. März 2026 die Ärztliche Direktion der Klinik für Nephrologie am Zentrum für Innere Medizin des Universitätsklinikums Heidelberg – vormals Nierenzentrum Heidelberg.

Längeres Leben für Nierentransplantate: Forscher haben Eigenschaften von Nierenzellen entdeckt, die nach Abstoßung Hinweise geben, wie gut sich ein Transplantat langfristig erholt.

Bei Menschen mit Prädiabetes war bisher Gewichtsreduktion das oberste Therapieziel. Eine neue Studie zeigt aber: Ein gesunder Blutzuckerspiegel senkt das Diabetes-Risiko auch ohne Abnehmen.

Bereits vermeintlich normale Harnsäure-Werte können ein Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen sein – vor allem bei Frauen. Eine neue Studie stellt daher bestehende Grenzwerte in Frage.

Mithilfe von Massenspektrometrie ist es Forschern gelungen, den Verlauf von Nierenerkrankungen anhand einer Blutprobe deutlich genauer vorherzusagen als bisher möglich.

Prof. Dr. Elion Hoxha ist neuer Leiter des Schwerpunktes Nephrologie am Universitätsklinikum Würzburg (UKW) und Inhaber des Lehrstuhls für Nephrologie an der Würzburger Universitätsmedizin. Prof. Hoxha war zuvor Oberarzt am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Mitte April begann der 42-Jährige seine Arbeit in Würzburg.

Eine bariatrische OP ist eine wirksame Behandlung zur Gewichtsreduzierung – doch nicht alle Patienten mit Risiko für Typ-2-Diabetes profitieren gleichermaßen. Eine Subtypen-Analyse soll helfen.

Eine neue Studie zeigt, dass Bluthochdruck auch ohne weitere Vorerkrankungen wie Diabetes zu Auffälligkeiten an den sogenannten Podozyten, und damit zur Schädigung der Nieren führen kann.

Insulin hat eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung von Übergewicht. Eine Studie liefert neue Erkenntnisse zur Rolle des Gehirns als Schaltstelle und Ursprung von Adipositas und Typ-2-Diabetes.

Eine Mikrohämaturie ist für betroffene Kinder schmerzfrei, kann aber zu schweren Nierenschäden führen. Eine neue S3-Leitlinie setzt auf Ultraschall, um die Erkrankung früh zu erkennen.

Bei Nierenversagen führt der erste Weg meist zur Dialyse, doch diese kann die Funktionen des Organs nicht dauerhaft ersetzen. Experten sprechen sich daher für Verbesserungen bei der Organspende aus.

Aktuelle Studien zeigen, dass Frauen mit einer chronischen Nierenkrankheit (CKD) eine schlechtere Versorgung erhalten als Männer. Woran das liegt und wie man dem entgegenwirken kann, erklärt Prof. Dr. Julia Weinmann-Menke im Vorfeld der 16. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie (DGfN).

Nierenschäden bauen sich über Jahre unbemerkt auf und sind dann oft nicht mehr rückgängig zu machen. Deshalb raten Nephrologen vor allem bei heißem Wetter die Nieren zu schützen.

Kann eine KI vorhersagen, wie gut ein Patient eine Spenderniere annehmen wird? Im Rahmen des Projekts „AI-REN“ gehen Forscher aus Deutschland und Dänemark dieser Frage nach.

Je besser die Werte, desto höher die Chance auf ein Baby: Eine große Studie zeigt erstmals, dass der Blutdruck auch den Erfolg der künstlichen Befruchtung beeinflusst.

Oft lässt sich mit kleinen Veränderungen im klinischen Alltag viel bewirken. Mit 8 neuen Empfehlungen adressieren die internistischen Gesellschaften Über- und Unterversorgung im Gesundheitswesen.

Wissenschaftler am Deutschen Zentrum für Diabetesforschung (DZD) finden Mechanismen, die Prädiabetes in Remission bringen können, was besseren Schutz vor Typ-2-Diabetes bedeutet.

Eine standardisierte Augenuntersuchung könnte in Zukunft verraten, ob Menschen unter Long- oder Post Covid leiden, berichtet ein Team der Technischen Universität München.

Ein Forschungsteam des Uniklinikums Jena liefert einen Erklärungsansatz dafür, warum Männer im Alter ein höheres Risiko für chronische Nierenerkrankungen haben als Frauen.

Harntreibende Medikamente sind wirksam gegen Bluthochdruck, doch sie erhöhen auch das Risiko, an Diabetes zu erkranken. Forschende aus Bern fanden nun die Ursache dieser Nebenwirkung.

Das Screeningtool DETECT hilft bei der Früherkennung eines bevorstehenden Hirntods von Patienten auf der Intensivstation und trägt so dazu bei, potenzielle Organspender zu identifizieren.

Die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie und der Bundesverband Niere e.V. kritisieren in einer aktuellen Stellungnahme die S1-Leitlinie „Entscheidungen über die Zuteilung intensivmedizinscher Ressourcen im Kontext der COVID-19-Pandemie“.

Eine der größten bevölkerungsrepräsentativen Studien in Deutschland zeigt neue Erkenntnisse zu Long Covid. Bis zu 40 Prozent geben Symptome an, die über mindestens sechs Monate andauern.

Wenn eine eingeschränkte Nierenfunktion (Niereninsuffizienz) diagnostiziert wird, ist unklar, wie schnell die Krankheit fortschreitet und wann die Nieren vollständig ihren Dienst versagen, so dass eine Dialyse erforderlich wird. Das kann bei einem Patienten sehr schnell gehen, während sich bei einer anderen Patientin die Nierenfunktion jahrelang kaum verschlechtert. Für die Therapieplanung…

In einer Studie untersuchten Forschende des Inselspitals, Universitätsspital Bern und der Universität Bern die Wirkung von mRNA-Impfstoffen bei Patienten nach einer Antikörpertherapie. Bei dieser besonders vulnerablen Patientengruppe ist die Impfantwort des Immunsystems nach der Anti-CD20-Behandlung deutlich vermindert. Gleichzeitig zeigen die Forschenden Möglichkeiten auf, wie der Impfschutz…

Die regelmäßige Einnahme von Immunsuppressiva kann verhindern, dass sich bei einer Impfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 ausreichend Antikörper bilden. Mediziner empfehlen daher Antikörpertests und plädieren für eine dritte Impfung der Risikogruppen. Eine sächsische Studie soll die Wirkung dieser dritten Impfung belegen. Bis Ende 2022 werden die Daten ausgewertet.

Diabetes in Verbindung mit Nierenversagen macht die Regulierung des Blutzuckerspiegels sehr anspruchsvoll. Forscher aus Bern und Cambridge haben untersucht, ob und wie eine vollautomatische Blutzuckerregulierung mit Closed-Loop-Systemen funktionieren kann.

Die Nieren sind Multitalente, reinigen täglich das Blut, balancieren den Wasser- und Salzhaushalt und regulieren den Säure- und Basenhaushalt, sorgen für starke Knochen und steuern die Produktion von roten Blutkörperchen. Warum es so wichtig ist, die Nieren gesund zu erhalten, erklärt anlässlich des Weltnierentags Prof. Dr. Tobias B. Huber vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE).

SGLT2-Inhibitoren haben sich auch in der Therapie chronischer Nierenerkrankungen als äußerst wirksam erwiesen, unabhängig vom Diabetes-Status.

Das Coronavirus (SARS-CoV-2) ist kein reines Atemwegsvirus. Es ist neben der Lunge auch in zahlreichen anderen Organen und Organsystemen zu finden – so zum Beispiel auch in der Niere, wo es direkt für die häufigen Schäden bei einer Covid-19-Infektion verantwortlich sein könnte.

Einen Handlungspfad zur Früherkennung und Behandlung von schweren Verläufen bei COVID-19 Infektionen hat ein Expertenteam der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) entwickelt. Ein einfacher Urintest soll dem ärztlichen Fachpersonal helfen, schon früher Warnzeichen für einen bevorstehenden schweren Verlauf der COVID-19 Erkrankung zu erkennen. Anhand weniger Parameter kann so, noch Tage, bevor…

Ein neuer Diagnostiktest für Patienten nach einer Nierentransplantation weist Infektionen und Abstoßungen mithilfe einer einfachen Urinprobe und der CRISPR-Technologie nach.

Das Evangelische Krankenhaus Wesel ist eines von weltweit 25 und deutschlandweit zwei Referenzzentren für das Senhance Surgical Robotic System der Firma Transenterix. „Wir wollten die ersten sein, die in der Region Niederrhein mit einem Robotersystem an den Markt gehen, denn diese Form der digitalen OP-Assistenz ist für uns die Zukunft“, erläutert der Geschäftsführer des…

Frühzeitig und nicht-invasiv die Abstoßung einer Spenderniere nach erfolgter Transplantation zu erkennen, ist das erklärte Ziel der Zusammenarbeit der Abteilung für Nephrologie des Universitätsklinikums Regensburg (UKR), unter Leitung von Professor Dr. Bernhard Banas, und des auf In-vitro-Diagnostik spezialisierten Unternehmen numares. Die Ergebnisse der ersten gemeinsamen Studie…

In Deutschland mangelt es noch immer massiv an Spenderorganen. Mediziner untersuchen deshalb, wie man auch bislang nicht verwertbare Organe so aufbereiten kann, dass sie zur Transplantation geeignet sind. Ein interdisziplinäres Team der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen und des Uniklinikum Essen hat seine Kompetenzen gebündelt, um sich das genauer anzusehen. Sie wollten…

Eine neue Leitlinie fasst den aktuellen Erkenntnisstand zu Diagnose, Prävention und Behandlung von Virusinfektionen bei Organ- und Stammzelltransplantierten zusammen. Die Leitlinie wurde von der Gesellschaft für Virologie (GfV) und der Deutschen Vereinigung zur Bekämpfung von Viruskrankheiten (DVV) in Kooperation mit 18 weiteren wissenschaftlich-medizinischen Fachgesellschaften erarbeitet. Die…

Forscher des Universitätsklinikums Freiburg wollen im Labor menschliche Hautzellen in Nierenzellen umwandeln und daran Nierenkrankheiten erforschen. Dafür stattete der Europäische Forschungsrats (ERC) die Wissenschaftler mit einer Förderung in Höhe von 1,5 Millionen Euro aus. Bei dem fünf Jahre laufenden „ERC Starting Grant“ handelt es sich um die höchstdotierte Förderung für…

Point-of-Care-Ultraschall ist ein wichtiges Hilfsmittel – insbesondere für viel beschäftigte nephrologische Kliniken, Abteilungen und Dialysezentren. Dr. Christoph C. Haufe, leitender Arzt an einem Nierenzentrum in Erfurt, diskutiert den Einsatz von Ultraschall in der täglichen Praxis und sein Engagement für Ultraschalltraining. Das Nierenzentrum in Erfurt ist ein regionales, ambulantes…

In keiner Bevölkerungsgruppe ist der Bluthochdruck in den USA so weit verbreitet wie bei Männern mit schwarzer Hautfarbe. Die meisten wissen nichts von ihrer Gefährdung, da sie selten zum Arzt gehen und ein zu hoher Blutdruck in der Regel keine Beschwerden verursacht. Der Besuch eines Barbershops gehört hingegen zum Lebensstil. Er ist Gelegenheit, Freunde zu treffen und über Gott und die…

In Deutschland mangelt es an repräsentativen Langzeitdaten zur Versorgung und zu den Therapieergebnissen von Patienten mit Eisenmangel. Um diese Datenlücke zu schließen, hat die Klinik für Innere Medizin I der Kieler Christian-Albrechts-Universität (CAU) jetzt eine umfassende Versorgungsforschungsstudie zu diesem Thema initiiert. In Zusammenarbeit mit einer interdisziplinären Expertengruppe…

Wird das Wasser knapp, stellen Menschen und andere höhere Organismen nur noch geringe Mengen Urin her. „Damit der Körper möglichst wenig Flüssigkeit verliert, wird in den Sammelrohren der Niere Wasser aus dem Urin rückresorbiert. Dies ist überlebenswichtig“, sagt Prof. Dr. Kai Schmidt-Ott vom Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) und von der Medizinischen Klinik für…

Thoraxschmerzen können viele Ursachen haben, lebensbedrohliche und (vermeintlich) weniger gefährliche. Umso wichtiger ist es, lebensbedrohliche Erkrankungen schnell und sicher zu erkennen.

Wissenschaftler des Klinikums rechts der Isar der Technischen Universität München haben einen Stoff im Blut identifiziert, mit dem sich die Überlebensaussichten von Nierenkranken, die Dialyse benötigen, vorhersagen lassen. Weitere Studien müssen zeigen, ob durch die Senkung dieses Blutmarkers die hohen Sterberaten bei Dialysepatienten verringert werden können, ähnlich wie dies mit…

Mit einem neu entwickelten Behandlungskonzept verringern Mediziner des Universitätsklinikums Regensburg (UKR) Komplikationen nach schweren Operationen.

Heute ist Weltnierentag. Ziel des weltweiten Aktionstags ist es, die Prävention von Nierenerkrankungen in den Vordergrund zu stellen. Über 2 Mio. Menschen sind in Deutschland von einer chronischen Nierenkrankheit betroffen. Derzeit sind über 100.000 Menschen in Deutschland auf ein Nierenersatzverfahren - Dialyse oder Transplantation - angewiesen. Ein Nierenversagen kann grundsätzlich jeden…

Eine neue Studie im Fachmagazin „Cell“ zum seltenen Wiedemann-Rautenstrauch-Syndrom lässt auch die Diabetes-Forscher aufhorchen: Die Autoren entdeckten ein neues Hormon und erkannten, dass dieses bei Mäusen sowohl den Blutzucker als auch das Insulin ansteigen lässt. Sie stellten weiterhin fest, dass das sogenannte „Asprosin“ möglicherweise auch bei Menschen mit Diabetes Typ 2 eine…

Am 13. Juni 2015 findet in Münster die erste Konferenz der Kommission Digitale Nephrologie „eHealth 2.0 – Möglichkeiten, Perspektiven und Herausforderungen für die klinische Versorgung chronisch kranker Patienten“ statt. Im Vorfeld der Veranstaltung hat die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie (DGfN) zusammen mit der ZTG Zentrum für Telematik und Telemedizin GmbH den eHealth Preis…

Die Kontrastmittelsonographie zeigt ihre diagnostische Leistungsfähigkeit und bietet neue Erkenntnisse.

Kontrastverstärkter Ultraschall ist unter bestimmten Voraussetzungen eine mögliche und gute Alternative zur Computertomographie.

Die Renale Denervation, also die Unterbrechung von Nervenfasern zu den Nierengefäßen, als Behandlungsmethode gegen therapieresistenten Blutdruck ist ein großes Thema bei der 80. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) in Mannheim.

Mehr als die Hälfte aller Menschen über 65 Jahre leidet an Arthrose. Bei dieser schmerzhaften Gelenkerkrankung wird Knorpel abgebaut, es kommt zu Fehlstellungen und starken Funktionseinschränkungen.

Jeder Patient ist einzigartig, muss daher auch individuell behandelt werden. Das ist der Grundgedanke, der hinter der individualisierten Medizin steckt.

Eine besonders aggressive und neue Form des Enterohämorrhagischen Escherichia coli (EHEC) Keims stellte Ende Mai norddeutsche Krankenhäuser vor eine große Herausforderung. In Hamburg, dem Zentrum der Endemie, erkrankten über 1000 Menschen nach einer Infektion mit dem Ehec-Erreger.

Etwa 70 Prozent der Angehörigen von Patienten mit Nierenerkrankungen wünschen sich einer aktuellen Untersuchung zufolge mehr Informationen zu diesem Krankheitsbild.