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Vorderer Kreuzbandriss: Geht es auch ohne OP?
Eine neue Übersichtsarbeit zeigt: Die nicht-operative Therapie führt bei Riss des vorderen Kreuzbands zu ähnlich guten Ergebnissen wie eine frühe chirurgische Rekonstruktion.

Eine neue Übersichtsarbeit zeigt: Die nicht-operative Therapie führt bei Riss des vorderen Kreuzbands zu ähnlich guten Ergebnissen wie eine frühe chirurgische Rekonstruktion.

Der Operateur steuert per Roboter winzige Instrumente, während ein weiterer Roboter das Geschehen automatisch im Blick behält: Mit dieser neuartigen Kombination haben Chirurgen in Münster erstmals erfolgreich vollständig robotergestützte mikrochirurgische Eingriffe durchgeführt.

Künstliche Intelligenz (KI) wird in der Chirurgie insbesondere in der Bildgebung, Navigation und Roboterintervention angewendet. Dabei kann KI eine große Rolle bei der präoperativen Planung spielen.

Der Versius, dass roboterassistierte Chirurgiesystem von CMR Surgical (CMR), wurde erstmals in Europa erfolgreich in der ambulanten Versorgung eingesetzt.

Ein multidisziplinäres Zürcher Forschungsteam behandelte eine ursprünglich geschädigte Spenderleber drei Tage ausserhalb eines Körpers in einer Maschine und setzte das erholte Organ danach einem krebskranken Patienten ein.

Mittels funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT) haben Forschende die genaue räumliche Verteilung der synchron arbeitenden Hirnregionen untersucht.

In der Viszeralchirurgie beträgt der Frauenanteil nur 30%, in Führungspositionen sogar nur zehn. Für Prof. Dr. Natascha Nüssler steht fest, dass sich in der Chirurgie dringend etwas ändern muss – insbesondere bei der Nachwuchsförderung.

Narkosegase sind bei vielen OPs unverzichtbar, können jedoch dem Klima schaden. Am Universitätsklinikum Düsseldorf läuft ein Pilotprojekt, solche Gase aufzufangen und aufzubereiten.

Eine neue Hightech-Nadel soll beliebig tief in den menschlichen Körper eindringen, um Gewebepartikel zu entnehmen, Chemotherapeutika zu transportieren und Risse in Blutgefäßen zu nähen.

Im smarten Isolationszimmer könnten Patienten in Zukunft ohne Störung des Pflegepersonals genesen. Die „lautlose“ Intensivstation könnte insbesondere bei gefährlichen Infektionskrankheiten zum Einsatz kommen.

Eine Kombination aus Laser-Scanning-Mikroskop und fluoreszierenden Tumormarkern erkennt unmittelbar nach der Operation die noch verbliebenen Krebszellen.

Forschende haben die Diagnose des perioperativen Myokardinfarkts auf den Prüfstand gestellt und liefern weitreichende Erkenntnisse für herzchirurgische und Guidelines zu diesem Thema.

Werden Frauen von männlichen Chirurgen operiert, haben sie nach dem Eingriff ein um bis zu 15 Prozent höheres Risiko für Komplikationen als Frauen, die von weiblichen Chirurgen behandelt wurden.

Die Reduktion von Entzündungsmarkern im Blut bei der chirurgischen Behandlung von bakteriellen Infektionen im Herzinneren bringt keinen Vorteil, wie eine neue Studie zeigt.

Chirurgen operieren gemeinsam dann am schnellsten, wenn sie eine geringe zwischenmenschliche Anspannung erleben, wie Forscher nun im Rahmen einer Studie herausfanden.

Forschende haben zwei neue Fluoreszenzfarbstoffe für den Kurzwelleninfrarot-Bereich und ein zugehöriges Bildgebungssystem entwickelt.

Ein Forscherteam in Mannheim geht der Frage nach, ob sich durch Akupunktur Schmerzen und Störungen der Magen-Darm-Funktion nach Bauchoperationen verringern lassen.

Dr. Urte Sommerwerck erklärt, welche Patienten für eine Lungentransplantation in Frage kommen und warum die Nachsorge ebenso wichtig ist wie der lebensrettende Eingriff an sich.

Mithilfe des so genannten SWIR-Mikroskopsystems wollen Forscher Cholesteatome und andere bakterielle Belastungen besser erkennen und sicher beseitigen.

Maschinenbauingenieure und Chirurgen haben gemeinsam ein Ausbildungs- und Trainingsmodell für Operationen am menschlichen Brustkorb entwickelt.

Die sogenannte „Risiko-standardisierte Krankenhaussterblichkeit“, errechnet aus Routine-Gesundheitsdaten, soll die Qualitätsbewertung von Krebsoperationen in Deutschland verbessern.

Künstliche Intelligenz (KI) hält zunehmend Einzug in den Alltag, auch in der Krebsmedizin. Sie hat das Potential, bei Entscheidungen zu unterstützen und Diagnosen und Therapien zu verbessern.

In einer Studie haben britische Forscher eine Möglichkeit entdeckt, anhaltende Schmerzen nach einer Kniegelenkersatz-OP zu lindern.

Seit dem 1. Januar 2022 ist Oberstarzt Prof. Dr. Benedikt Friemert, Klinischer Direktor der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie, Septische und Rekonstruktive Chirurgie und Sporttraumatologie am Bundeswehrkrankenhaus Ulm neuer Präsident der DGOU.

Ein internationales Forschungsteam konnte nun nachweisen, wie Verunreinigungen durch Darmbakterien als zentrale Auslöser bei der Bildung von Verwachsungen im Bauch nach Operationen fungieren.