
„Da geht noch mehr“
Ob Kassel, Leipzig, Bremen oder Berlin – immer wieder stellen Hygieneskandale und die dramatischen Todesfälle von Frühchen und Intensivpatienten deutsche Kliniken in ein schlechtes Licht.
Ob Kassel, Leipzig, Bremen oder Berlin – immer wieder stellen Hygieneskandale und die dramatischen Todesfälle von Frühchen und Intensivpatienten deutsche Kliniken in ein schlechtes Licht.
In den letzten Tagen wurde in der Öffentlichkeit und in den Medien intensiv und zum Teil unsachlich über die Serratia-Infektionen bei Frühgeborenen in der Charité berichtet. Wir möchten mit dieser Pressemitteilung zur Versachlichung der öffentlichen Diskussion beitragen.
Den „ESA Dräger Prize in Anaesthesia and Intensive Care Medicine“ vergab die die Europäische Gesellschaft für Anästhesiologie (ESA) 2012 an die Arbeitsgruppe um Privatdozent Doktor Alexander Zarbock, Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie am Universitätsklinikum Münster und Max-Planck- Institut für molekulare Biomedizin, Münster.
Sepsis ist ein weltweiter präsenter medizinischer Notfall, an dem Tag für Tag über 10.000 Menschen sterben: eine Zahl, an der der World Sepsis Day am 13. September 2012 etwas ändern will.
Vor wenigen Wochen hat sich der Arbeitskreis Palliativmedizin zu seiner ersten und konstituierenden Sitzung in Wiesbaden zusammengefunden. Auf Initiative des BDI-Vorstandes wurde dieses Treffen einberufen, um diesem interdisziplinären Fach einen festen Platz innerhalb des Berufsverbandes zu geben, stammt doch das Patientenklientel der Palliativmedizin zum größten Teil aus der Inneren Medizin.
Akute Thoraxschmerzen sind nach den akuten Bauchschmerzen die zweithäufigsten Symptome, mit denen Patienten in der Notaufnahme landen. Experten schätzen, dass allein in Deutschland täglich 10.000 Betroffene mit diffusen Brustschmerzen in ein Krankenhaus eingeliefert werden. In den USA liegt die Zahl bei etwa fünf bis sechs Millionen Patienten pro Jahr.
Auf dem RSNA, dem weltweit größten Radiologie-Kongress der Radiological Society of North America, der jährlich in Chicago stattfindet, präsentiert Carestream neue Healthcare-IT-Angebote, erweiterte Funktionen für medizinische und dentale Imaging-Systeme, und ein neues Mobiles Röntgensystem.
Geschlossene Plastikbeutel lassen sich mit Hilfe von Plasmen bei Atmosphärendruck so verändern, dass an ihren Wänden menschliche Zellen anhaften und sich vermehren können. Solche Zellkulturbeutel stellen ein wichtiges Hilfsmittel für Forschung und Klinik dar und könnten vielleicht eines Tages die heutigen Petrischalen ablösen.
Mithilfe einer neuen Methode können Forscher den genauen Zeitpunkt eines Schlaganfalls bestimmen. Darauf weist die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) anlässlich einer aktuellen Studie hin, die Wissenschaftler des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf in der renommierten Fachzeitschrift „The Lancet Neurology“ veröffentlicht haben.
– Nicht nur Zeit- und Handlungsdruck in Notfallsituationen, sondern auch komplexe und schwierig zu bedienende und störanfällige medizinische Gerätschaften sowie Enge im Operationssaal können bei chirurgischen Eingriffen zu Fehlern führen. Im schlimmsten Fall schädigt ein „unerwünschtes Medizinprodukt-assoziiertes Ereignis“ (UME) den Patienten.
Krankenhäuser im Raum Berlin-Brandenburg setzen zunehmend die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI) für mehr Patientensicherheit um. Das ergab eine jetzt veröffentlichte Studie: Mehr als 80 Prozent verwenden Checklisten für Operationen und 60 Prozent benutzen anonyme Fehlermeldesysteme.
Bei Dräger können Kunden ab sofort in einem nachgebauten Krankenhausausschnitt unter realistischen Bedingungen ihre akutmedizinischen Klinikbereiche planen. Auf einer Fläche von rund 700 m² hat das Unternehmen im sogenannten Dräger Design Center (DDC) alle Krankenhausprozesse abgebildet, die bei der Versorgung von Patienten in lebenskritischen Situationen zum Tragen kommen – von der…
Mehr als 70 internationale Experten für Infektionskrankheiten, Mikrobiologie und Epidemiologie riefen auf dem World HAI Forum dazu auf, aktiv zu werden, um eine Gesundheitskatastrophe durch die Entstehung und Ausbreitung von Bakterien zu verhindern, die gegen Antibiotika resistent sind.
Wer nach einem schweren Unfall oder Sturz ins Krankenhaus eingeliefert wird und dessen gesamter Körper im Rahmen der Akutdiagnostik mit einem Computertomografen untersucht wird, hat deutlich bessere Überlebenschancen: Das ist das Ergebnis der Forschung von Prof. Dr. Rolf Lefering (Universität Witten/Herdecke) und PD Dr. Stefan Huber-Wagner (TU München, die dafür mit dem Albert-Hoffa-Preis…
Der aktuelle Ausbruch des EHEC-Erregers zeigt eine stetige Gefahr von Infektionskrankheiten des Magen-Darmtraktes in Deutschland. Der ENDOCLUB NORD 2011 beschäftigt sich mit dieser Problematik und lässt internationale Gastroenterologen über Fälle, Diagnostiken und Behandlungsmöglichkeiten diskutieren.
Operationen unter Allgemeinanästhesie oder Regionalanästhesie sind in den vergangenen Jahrzehnten erheblich sicherer geworden. Qualifizierte, sichere Anästhesie senkt auch die Sterblichkeit bei operativen Eingriffen, betont die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI).
Eine besonders aggressive und neue Form des Enterohämorrhagischen Escherichia coli (EHEC) Keims stellte Ende Mai norddeutsche Krankenhäuser vor eine große Herausforderung. In Hamburg, dem Zentrum der Endemie, erkrankten über 1000 Menschen nach einer Infektion mit dem Ehec-Erreger.
Nicht jede Krankenhausinfektion muss klassischerweise eine nosokomiale Ursache haben. Auch Gelenkprothesen können während eines orthopädischen Eingriffs mit Mikroorganismen in Berührung kommen und zu frühen oder verzögerten Infektionen führen.
Um nach einem Schlaganfall den Eintritt eines weiteren zu vermeiden, ist das Erkennen der Schlaganfall-Ursache von zentraler Bedeutung. Vor diesem Hintergrund hat Prof. Dr. Roland Veltkamp im Rahmen der 20. European Stroke Conference (ESC) in Hamburg die Ergebnisse seiner bislang noch nicht veröffentlichten prospektiven Studie zur ‘Detektion von paroxysmalem Vorhofflimmern auf einer…
Die sieben großen Asklepios Kliniken in Hamburg versorgen rund die Hälfte aller EHEC-Patienten in Hamburg. Auf Grundlage dieser hohen Fallzahl konnten die Asklepios-Experten zahlreiche neue Erkenntnisse gewinnen.
Bei der im März stattfindenden Pressekonferenz der 55. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und funktionelle Bildgebung (DGKN) in Münster stand mit dem Thema „Vorhofflimmern und Schlaganfall“ die Neurokardiologie im Mittelpunkt.
Die medizinische Versorgung nach Unfällen und Katastrophen ist Schwerpunktthema des 128. Chirurgenkongresses vom 3. bis 6. Mail 2011 in München. Um Leben nach Notfällen zu retten, ist nicht nur medizinisches Können notwendig: Entscheidend ist, wie gut alle Beteiligten bei Rettung, Transport und Versorgung zusammenarbeiten.
Das Traumanetzwerk Mecklenburg-Vorpommern zur Versorgung Schwerverletzter bestand letzten Freitag seine erste Bewährungsprobe. Es ermöglichte eine optimale Vernetzung zwischen den Rettungsdiensten, Leitstellen und Kliniken beim Massen-Crash auf der A 19 bei Rostock.
Bei einem Schlaganfall kommt es zu einem plötzlichen Nachlassen bzw. kompletten Verlust von Hirnfunktionen, entweder durch eine Gefäß Verstopfung, oder durch eine Hirnblutung – beides verursacht eine akute Mangelversorgung. Bei der Diagnostik von Schlaganfällen spielen radiologische Verfahren eine entscheidende Rolle, da vor allem die Dauer der weiteren Entscheidungsfindung wichtig ist.
Die Münchener Aipermon GmbH & Co. entwickelte die kabellose, sichere und hochzuverlässige Datenübertragungstechnik für das neue, mobile Notfallsystem ARGUS PRO LifeCare 2 der Schiller AG. Das System ist als erstes seiner Art mit kabelloser Datenübertragung ausgestattet, was den Aktionsradius der Helfer beträchtlich erweitert.