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Patienten und Radiologen profitieren von Interesse an Screening-Programmen
Screening gewinnt in der Gesundheitsvorsorge immer mehr an Bedeutung.

Screening gewinnt in der Gesundheitsvorsorge immer mehr an Bedeutung.

Der Frühling in der Stadt ist zu erahnen, auch wenn viele Besucher des ECR 2015 wohl nur die Zeit haben werden, sich an den Blumendekorationen im Konferenzzentrum zu erfreuen. Denn das Kongressprogramm ist vollgepackt mit Themen, die spannende Tage und viele Diskussionen versprechen.

"Jetzt verstehe ich, warum sich die Chirurgen immer über unsere Bilder beschwert haben“, sagt Dr. med. Markus Sautter, niedergelassener Radiologe im bayerischen Germering, „aber lange konnten wir einfach keine bessere Bildqualität liefern.“ Seit Juli letzten Jahres hat sich das grundlegend geändert, denn nun liefert der kompakte Toshiba Vantage Elan 1,5 Tesla MRT-Bilder in…

Prof. Dr. Olav Jansen, Direktor der Klinik für Radiologie und Neuroradiologe des Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel, ist besonders engagiert auf dem Gebiet des Schlaganfalls. Sein Interesse gilt sowohl der Diagnostik als auch den neuen endovaskulären Therapien. Im Interview gibt er einen Ausblick auf die nahe Zukunft der Bildgebung an den intrakraniellen Gefäßen.

Die MRT wird zur Prognoseabschätzung im klinischen Alltag bei kardialen Erkrankungen sicher bei der koronaren Herzerkrankung und hier in ihrer extremsten Form, nach einem Herzinfarkt, am häufigsten eingesetzt. Prof. Matthias Gutberlet und Leiter der Abteilung für Diagnostische und Interventionelle Radiologie des Herzzentrum – Universität Leipzig, nutzt die Kardio-MRT, unter anderem, um…

Die Personalisierte Medizin spielt in der Brustkrebsbehandlung und -diagnostik eine große Rolle. Dabei werden für jede Patientin persönliche, hocheffektive Behandlungen und Diagnoseverfahren eingesetzt. In der Mammadiagnostik sind dies vor allem neue MRT-Verfahren, denn sie ermöglichen die Quantifizierung von biologischen und physiologischen Prozessen auf zellulärer und molekularer Ebene.

Fast alles an der Schulter kann grundsätzlich schmerzhaft sein“, weiß Prof. Zanetti, Leiter des Zentrums für Muskuloskelettale Radiologie in Hirslanden in Zürich. Das beginnt bei den Sehnen, der Rotatorenmanschette, geht über zu kleinen Veränderungen des Knorpels oder Knochens bis hin zu Labrum-Strukturen, die Schmerzen verursachen.

Im Jahr 1983 präsentierte GE Healthcare auf dem RSNA in Chicago mit dem Signa das weltweit erste Ganzkörper Hochfeld-MRT-System. Mit der Vorstellung zweier leistungsstarker MR-Systeme setzt das Unternehmen jetzt die Erfolgsgeschichte seiner bewährten Signa-Plattform fort: Signa Creator und Signa Explorer sollen Arbeitsabläufe effektiver gestalten, Gesamtbetriebskosten senken und gleichzeitig…

Dank modernster Protokolle und des Einsatzes leberspezifischer Kontrastmittel sind von untersuchungstechnischer Seite her beste Voraussetzungen für eine sichere Differentialdiagnose von fokalen Leberläsionen gegeben. Eine Herausforderung bleibt weiterhin die Befundung nach standardisierten charakteristischen Mustern. Denn nicht jeder Tumor verhält sich nach Lehrbuch, weiß Prof. Dr. Wieland…

Das weltweit erste voll digitale MRT-System wurde bereits vor vier Jahren erfolgreich in den Markt eingeführt. Es stellte mit seiner zukunftsweisenden voll digitalen Technologie den Beginn einer neuen Gerätegeneration dar. Die Architektur des Systems basierte erstmalig vollständig auf digitaler anstatt auf analoger Technik.

Einer beträchtlichen Anzahl an Radiologen jagt die Bildgebung im Kopf-Hals-Bereich Angst ein. Denn dieses Gebiet wird in der Radiologie selten ‚geübt‘ und ist zudem äußerst filigran und kleinteilig. Wie man sich im Hals orientiert und zurechtfindet, fällt vielen nicht leicht, mutmaßt Prof. Dr. Birgit Ertl-Wagner, Leiterin des Bereichs Magnetresonanztomographie, Institut für Klinische…

Schmerzzustände im Knie lassen sich nicht immer eindeutig durch klinische Untersuchung, Ultraschall und Röntgen diagnostizieren. Bei unklaren Befunden und zur optimalen Therapieplanung kommt deshalb häufig die MRT ins Spiel. Aber auch wenn das Verfahren in der Lage ist, Knieverletzungen und –pathologien mit sehr hoher Treffsicherheit nachzuweisen, gibt es einige Stolpersteine, die den…

Die MRT erlaubt eine Unterscheidung zwischen ischämischen und nicht-ischämischen Herzerkrankungen. Aus klinischer Sicht können nicht-ischämische Herzerkrankungen bisweilen schlecht zu differenzieren sein. Insbesondere die Unterscheidung zwischen einer entzündlich bedingten Myokarditis und einer primären Kardiomyopathie stellt eine gewisse Herausforderung dar, da sich die klinischen Symptome…
„Der aktuelle Herzbericht belegt einmal mehr den wichtigen Beitrag, den die moderne Kardiologie zur stetig steigenden Lebenserwartung in Deutschland leistet. In den vergangenen zwei Jahrzehnten ist die Sterblichkeit beim akuten Herzinfarkt um 40 Prozent, bei der Koronaren Herzkrankheit um 28 Prozent oder bei der Herzinsuffizienz um 19 Prozent zurückgegangen.“

Für die Beurteilung von Gefäßpathologien hat sich die kontrastmittelverstärkte MRA in den letzten Dekaden bestens bewährt. Strahlungsfrei und risikoarm erlaubt sie diagnostisch wertvolle Gefäßdarstellungen von der Schädelbasis abwärts und zählt zu den Routineuntersuchungen in der Praxis. Klinische Sonderfälle und das Auftreten der Nephrogenen Systemischen Fibrosen (NSF) vor einigen…

Der Vortrag „MRI of the Adnexa, Essentials and Beyond“ präsentiert nicht nur Tipps und Tricks für die klinische Routine, sondern gibt auch einen Einblick in die neueste Forschung: Die Integration von Bildgebungs- und Genomikdaten soll eine bessere Beurteilung des Eierstockkrebses ermöglichen.

Black Blood Bildgebung klingt nicht hilfreich, ist es aber. Sie sorgt dafür, dass der MRT-Spezialist mit deutlicheren Kontrasten arbeiten kann und Raumforderungen in der Tumordiagnostik oder entzündliche Gefäßwandveränderungen besser erkennt, weiß PD Dr. Tobias Saam, ‚Leiter Magnetresonanztomographie Standort Innenstadt‘ am Institut für Klinische Radiologie der…

Alles, was invasiv auf den Körper einwirkt – eine winzige Nadel, Strahlung oder ein Schnitt – ist streng genommen eine Körperverletzung. Geschieht dies in einem ärztlichen Behandlungszimmer ohne vorherige Aufklärung, dann bleibt der Eingriff eine Körperverletzung und der Arzt steht „mit einem Bein in Stadelheim“ – so brisant und anschaulich formuliert es die Münchner…

"Einfache und klare Strukturen sind beim Einsatz von MRT-Kontrastmitteln gefragt", sagt Prof. Dr. Bernd Tombach, Chefarzt der Röntgen- und Strahlenklinik des Klinikum Osnabrück, und beschreibt damit den Leitgedanken für seinen MRT-Grundkurs „MR-Kontrastmittel“.

Wenn es um die Anschaffung eines neuen MRT geht, entscheiden sich immer mehr Praxen und Kliniken für ein 3-Tesla-Gerät. Zwar werden mit jedem neu erworbenen Hochfeldsystem gleich auch die passenden Anleitungen mitgeliefert, dennoch kommt es vor, dass man Untersuchungsprotokolle, mit denen man bei 1,5 Tesla bisher gut gefahren ist, weiterhin verwenden möchte.

Liebe Referenten und Besucher des Internationalen MRI Symposiums in Garmisch-Partenkirchen, in diesem Jahr freue mich ganz besonders, Sie auf unserem Symposium willkommen zu heißen, denn wir feiern seinen 30. Geburtstag! Als langjähriger Präsident dieser Veranstaltung bin ich sehr glücklich darüber, dass sich das Symposium über die vergangenen drei Jahrzehnte so gut weiterentwickelt und…

In Redaktionen sitzen selten Radiologen, daher die wichtige Erkenntnis für uns zuerst: Nieren und Nebennieren haben überhaupt nichts miteinander gemein, außer dem Wort Niere. Dass die beiden Organe dennoch immer in einem Vortrag behandelt würden, stimme ihn traurig, sagt Prof. Dr. Michael Uder, Leiter des Radiologischen Institut des Universitätsklinikums der Friedrich-Alexander-Universität…

Die Entwicklung neuer Techniken hat in den vergangenen zwei bis drei Jahren zu einem Paradigmenwechsel bei der MRT des Gastrointestinaltrakts geführt. In der Vergangenheit haben sich die Radiologen primär Strukturen angeschaut - also wie eine Darmwand aussieht. Heute steht die Funktion des Gastrointestinums im Mittelpunkt, berichtet Prof. Dr. Thomas Lauenstein, stellvertretender Direktor des…

Viele Patientinnen, die von einer Erkrankung der Gebärmutter betroffen sind, befinden sich in einer Lebensphase, in der sie sich wünschen, früher oder später schwanger zu werden. Für sie hat der Erhalt ihrer Fertilität oberste Priorität. Durch die genaue bildgebende Darstellung der gut- oder bösartigen Uterusveränderung, der Früherkennung des Cervixkarzinoms und schonendere…

Zur Abklärung fokaler Leber- oder Nierenläsionen wird die Sonographie meist als erstes bildgebendes Verfahren eingesetzt. In erster Linie ist dabei die Unterscheidung der benignen von malignen Raumforderungen wichtig, da davon das weitere Patientenmanagement abhängt.