
Bei stumpfen Bagatelltraumata weniger CT
Wie lassen sich überflüssige radiologische Untersuchungen, vor allem CT-Untersuchungen, bei Patienten mit stumpfem Bagatelltrauma vermeiden?

Wie lassen sich überflüssige radiologische Untersuchungen, vor allem CT-Untersuchungen, bei Patienten mit stumpfem Bagatelltrauma vermeiden?

Beim Einsatz bildgebender Modalitäten zur Verlaufskontrolle oder der Einschätzung von Komplikationen bei Mukoviszidose-Patienten herrscht alles andere als Konsens. Leitlinien? Sind derzeit ausschließlich für den Nachweis der Erstbesiedelung mit Pseudomonas aeruginosa für den deutschsprachigen Raum in Arbeit. Darum werden die Schwerpunkte in der Art der Diagnostik in deutschen und…

Die Therapieverlaufskontrolle mittels Dual-Energy-CT (DECT) gewinnt in der Onkologie zunehmend an Bedeutung. Der Grund: Jodhaltiges Kontrastmittel besitzt eine andere Kernladungszahl als Gewebe und lässt sich nach einer Aufnahme mit den unterschiedlichen Röhrenspannungen im DECT im Nachhinein mittels Software entfernen. Eine zweite Untersuchung und damit eine zweite Dosisapplikation sind nicht…

Anfänglich hohe Erwartungen haben sich jedoch bislang nicht ganz erfüllt, meint PD Dr. Klaus Gast, Radiologe am Radiologischen Institut Dr. von Essen in Koblenz.

Die Heilungschancen krebskranker Kinder haben deutlich zugenommen. Um Spätfolgen bei diesen Patienten zu vermeiden, soll die Strahlenbelastung in der bildgebenden Diagnostik verringert werden.

Während das auslaufende 20. Jahrhundert durch technologische Entwicklung einzelner bildgebender Verfahren geprägt war, wird in Zukunft die Verknüpfung unterschiedlicher Bildgebungsverfahren immer wichtiger.

Mit zunehmendem Alter erkrankt statistisch jeder vierte Mann in Deutschland an Prostatakrebs, mit einer Sterberate von 60.000 Patienten pro Jahr.

Prof. Dr. rer. nat. Ulrich Speck von der Charité Berlin ist Träger der diesjährigen Herrmann-Rieder-Medaille der Deutschen Röntgengesellschaft e.V. , die im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung vertliehen wird.

Die Mammadiagnostik ist ein integraler Bestandteil der Radiologie. Denn hier stellt der Radiologe nicht nur die Diagnose, sondern differenziert auch die Befunde: Mit einer Biopsie sichert er den Befund histologisch und erteilt mit der Verlaufskontrolle Auskunft über den Erfolg einer Therapie.

In seinem Highlight-Vortrag „Interventionelle Radiologie verbessert die Therapie in der Medizin“ wird Professor Heuser anhand von drei Beispielen die bahnbrechenden Leistungen der Interventionellen Radiologie vorstellen:

Bluthochdruck ist eine Volkskrankheit und einer der wichtigsten Risikofaktoren für Herzinfarkte und Schlaganfälle. Doch oft gelingt es einfach nicht, den Blutdruck allein mit Tabletten in den Griff zu bekommen. Mit einem ganz neuen Behandlungsansatz, der renalen Denervation, können Radiologen bei Patienten den Blutdruck senken, bei denen Medikamente an ihre Grenzen stoßen.

"Ich liebe meinen Job, weil er so vielseitig ist und immer neue organisatorische Herausforderungen hinzukommen, die sich nicht allein auf die Verwaltung des PACS beziehen, sondern auf den allgemeinen Workflow im Krankenhaus und die Organisationsstruktur innerhalb der Abteilung.

Der Universal Viewer von GE sorgt für schnellere und sichere Diagnosen. Er bietet Radiologen, Klinikern und Überweisern einen einfachen Zugang zu Bildern und Befunden, indem er 2D- und 3D-Darstellungen mit intelligenten Produktivitäts-Tools sowie spezielle Workflows für die Onkologie und Brustbildgebung vereint.

Prof. Dr. Heinz-Peter Schlemmer, Abteilungsleiter der Radiologie beim Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) richtet 2014 als Präsident in spe der International Cancer Imaging Society (ICIS) in Heidelberg einen Kongress aus, den es so in Deutschland noch nicht gegeben hat.

Prof. Byrne, der von Haus aus Neurochirurg ist, absolvierte ein fünfjähriges Post-Graduate-Training in der Radiologie und erlernte die Interventionelle Neuroradiologie bei Dr. Brian Kendall und Prof. Grant Hieshima.

Dr. Bertil Leidner ist von Hause aus Physiker und verlegte schließlich seinen Schwerpunkt in die Radiologie. Er arbeitet als Oberarzt in der diagnostischen Radiologie an der Karolinska Universität in Stockholm, Schweden.

Die Inzidenz des Nierenzellkarzinoms nimmt weltweitinsbesondere aufgrund von Lifestyle- und Umweltfaktoren zu. Sie liegt in Deutschland bei 22,9/100.000 für Männer beziehungsweise 12,7/100 000 für Frauen.

Haben Sie in Ihrer Berufspraxis schon einmal ein Osteosarkom gesehen? Oder ein Chondrosarkom? Maligne primäre Knochentumoren sind derart selten, dass viele Radiologen ihnen nur wenige Male in ihrem Arbeitsleben begegnen.

Viele Gynäkologen sehen in der prätherapeutischen Schnittbildgebung mittels MRT zur Beurteilung eines primären Zervix-, Endometrium-, Vulva-, Vaginal- und Ovarialkarzinoms keinen Vorteil und setzen nach wie vor auf den Goldstandard, das klinisch-operative Staging nach den Richtlinien der International Federation of Gynecologics and Obstetrics (FIGO).

Liebe Kolleginnen und Kollegen, jeder von Ihnen wird sicherlich seine ganz eigenen Vorstellungen davon haben, warum Radiologie Zukunft ist. Ich bin der festen Überzeugung, dass unser Fach eine große Zukunft hat, weil wir innovative Ideen, die vor Kurzem noch Zukunftsmusik waren, vorantreiben und Realität werden lassen.

Rund 270.000 Bundesbürger erleiden jährlich einen Schlaganfall, er ist hierzulande die dritthäufigste Todesursache.

Die Radiologie gehört zu den zentralen Dienstleistern im Gesundheitswesen.

Die Möglichkeiten der Kardio-Magnetresonanztomographie (C-MRT) sind noch lange nicht ausgeschöpft. Neue Einsatzfelder ergeben sich zum Beispiel bei der Abschätzung des Therapieerfolgs nach einer Ablationstherapie.

Mit dem Aufkommen von Hybridtechnologien wie PET-CT und MR/PET hat ein neues Zeitalter in der klinischen Diagnostik begonnen. Kaum ein anderes Forschungsfeld spiegelt das Streben nach einer personalisierten Medizin so sehr wider wie die molekulare Bildgebung.

Die Fusion von Ultraschall- und MRT-Bildern für die Biopsie von auffälligen Arealen in der Prostata ist eine Möglichkeit, unnötige Biopsien zu vermeiden. Am Universitätsklinikum Bonn verfolgen Prof. Dr. Winfried Willinek und sein Team jedoch einen anderen Ansatz: Zunächst wird eine diagnostische Hochfeld-MRT an einem komplett digitalen MR-System durchgeführt.