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Adenovirus löst seltene Blutgerinnsel bei Kind aus
Wie ein Erkältungsvirus Blutgerinnsel auslöst – und was das für die Impfstoffentwicklung bedeutet.

Wie ein Erkältungsvirus Blutgerinnsel auslöst – und was das für die Impfstoffentwicklung bedeutet.

Bei chronischen neuropathischen Schmerzen, etwa nach einer Chemotherapie, senden geschädigte Nerven dauerhaft Schmerzsignale, auch ohne Auslöser. Ein neues Forschungsprojekt will Abhilfe schaffen.

Ein Forschungsteam konnte erstmals die Sicherheit und Wirksamkeit einer neu entwickelten Zelltherapie mit Zytokin-induzierten Killerzellen (CIK-Zellen) für aggressiven Blutkrebs nachweisen.

Ein Greifswalder Forschungsteam hat ein universell einsetzbares Blutplasma für alle Blutgruppen entwickelt. Das soll Engpässe insbesondere in der Notfallversorgung von Patienten vermeiden.

Die Deutsche Gesellschaft für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin (DGKL) wird zukünftig erstmals von einer Frau geführt. Auf ihrer Mitgliederversammlung wählte die Fachgesellschaft Prof. Mariam Klouche zu ihrer Präsidentin.

Während der Schwangerschaft überträgt die Mutter Antikörper auf ihr Baby – in seltenen Fällen kann dieser sogenannte „Nestschutz“ aber auch das Risiko für Schlaganfall beim Kind erhöhen.

Die progressive multifokale Leukenzephalopathie (PML) führt häufig innerhalb weniger Wochen zum Tod. Forscher fanden jetzt einen Weg, das auslösende John-Cunningham-Virus aufzuhalten.

Studien deuten darauf hin, dass natürliche Gerinnungshemmer wie Antithrombin III, α1-Antitrypsin und α2-Makroglobulin das Überleben von Covid-19-Patienten verbessern könnten.

Eine Schwangerschaft mit Rhesus-Inkompatibilität zwischen Mutter und ungeborenem Kind kann zu Anämie beim Fötus führen. Eine neue Studie zeigt, wie ein Wirkstoff die sonst nötigen Bluttransfusionen ersetzen könnte.

Forschung zu einer hochgefährlichen, aber unterschätzten Komplikation bei Lungentransplantationen bringt neue Erkenntnisse und Ansätze zur Früherkennung und rechtzeitigen Therapie.

Vor über zwei Jahrzehnten wurde am Uniklinikum Ulm ein kranker Säugling mit einem ernsten Immundefekt behandelt. Später wird eine außergewöhnliche Veränderung in der DNA entdeckt.

Eine klinische Studie, in der Patienten mit Herzschwäche künstliches Gewebe implantiert wird, um den Herzmuskel dauerhaft zu stärken, hat den ersten wichtigen Meilenstein erreicht.

Künstlich hergestellte Erythrozyten und Thrombozyten könnten in Zukunft vielen Menschen helfen – Blutspenden werden dadurch jedoch keinesfalls überflüssig, warnen Experten.

In Großbritannien haben erstmals zwei Patienten rote Blutkörperchen verabreicht bekommen, die im Labor gezüchtet worden sind. Nebenwirkungen oder Anzeichen einer Abstoßung wurden nicht beobachtet.

CAR-T-Zelltherapie zeigt Erfolge bei bislang schwer behandelbaren Blutkrebserkrankungen. Allerdings kann sie auch zu schweren Nebenwirkungen im Nervensystem führen, wie eine neue Studie zeigt.

Forschende untersuchen die Eignung von Antikoagulantien bei Patienten, die nach der Impfung gegen SARS-CoV-2 eine Thrombose an ungewöhnlichen Stellen entwickeln.

Die erhöhte Blutungsneigung bei Menschen mit einem Defekt im Gen MYH9 ist darauf zurückzuführen, dass die Thrombozyten in ihrer Kraftausübung beeinträchtigt sind.

Dem Problem mangelnder Blutkonserven wollen Forscher mit Hilfe speziell angepasster Blutzellen aus Stammzellen begegnen.

Nicht jede hämatologische Krebserkrankung reagiert auf klassische Behandlungsmethoden mit dem gewünschten Erfolg. Daher ist für Professor Dr. Nina Worel von der Universitätsklinik für Blutgruppenserologie und Transfusionsmedizin an der Medizinischen Universität Wien die CAR-T-Zell-Therapie „eine weitere Säule in der Krebsbehandlung neben Chemotherapie, Bestrahlung und…

Der Transfusionsmediziner Professor Dr. med. Andreas Greinacher erklärt, welche Mechanismen für Thrombosen nach der Gabe der Covid-19-Vakzine von AstraZeneca verantwortlich sind und welche Behandlungsmethoden es gibt.

Wissenschaftler der Abteilung Transfusionsmedizin der Universitätsmedizin Greifswald haben im New England Journal of Medicine neue Erkenntnisse zu seltenen Hirnvenenthrombosen nach einer AstraZeneca-Impfung veröffentlicht. „Die gefährlichen Anti-PF4-Antikörper, die zu Hirnvenenthrombosen nach einer AstraZeneca-Impfung gegen Covid-19 führen können, verschwinden bei den meisten Patienten…

Bei einer Impfung gegen SARS-CoV-2 kommt es zu Reaktionen des Immunsystems. In sehr seltenen Fällen können dabei Komplikationen entstehen, wie beispielsweise Thrombosen. Experten der Deutschen Gesellschaft für Transfusionsmedizin und Immunhämatologie e.V. (DGTI) haben jetzt jedoch herausgefunden, warum es zu solchen Reaktionen kommt und wie diese behandelt werden können. Die Fachgesellschaft…

Weltweit sind 60 Millionen Patienten von Herzmuskelschwäche betroffen. Allein in Deutschland leiden 4 Millionen an Herzmuskelschwäche. Mit etwa 500.000 Fällen pro Jahr ist die Herzmuskelschwäche die häufigste Ursache für eine Krankenhausaufnahme. Nun hat das Paul-Ehrlich-Institut erstmalig die Prüfung eines Herzmuskelpräparates aus Stammzellen, sogenannte „Herzpflaster“, genehmigt. um…

Die Corona-Pandemie war das zentrale Thema bei der 53. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Transfusionsmedizin und Immunhämatologie (DGTI) Mitte September. Im Fokus standen die Fragen, ob sich das Blutplasma von genesenen Patienten für eine Therapie eignet, und ob die Versorgung mit Blutprodukten durch Covid-19 gefährdet ist.

Eine aktuelle Studie des Instituts für Laboratoriums- und Transfusionsmedizin am Herz- und Diabeteszentrum NRW (HDZ NRW), Bad Oeynhausen, hat bei nur 29 von mehr als 3.000 Blutspendern in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Hessen Antikörper gegen SARS-CoV-2 nachgewiesen. „Weil ein hoher Anteil der COVID-19 Erkrankungen milde oder unerkannt verläuft, war die Dunkelziffer der…

Aufgrund der Corona-Pandemie kommt es aktuell zu Engpässen bei der Versorgung mit Blutprodukten. Damit Patienten weiterhin sicher mit Blutpräparaten in Therapie und Notfallversorgung behandelt werden können, braucht es regelmäßige Blutspenden. Auch abseits der aktuellen Ausnahmesituation kann es bei Menschen mit seltenen Blutgruppen herausfordernd sein, das passende Blutpräparat zu finden.…

Blutplasma ehemaliger COVID-Patienten ist eine mögliche Behandlungsoption im Kampf gegen das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2: Die darin enthaltenen Antikörper können schwer erkrankte Patienten dabei unterstützen, die Krankheit zu überwinden. Das Institut für Transfusionsmedizin und Immunologie der Universitätsmedizin Mannheim (UMM) hat daher bereits im April eine bundesweite Initiative…

Durch die aktuelle Coronavirus-Krise kommt es derzeit zu Engpässen in der Blutprodukteversorgung. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Transfusionsmedizin und Immunhämatologie (DGTI) hin. Als Grund hierfür nennt die Fachgesellschaft das Wegbleiben der Blutspender aufgrund der Corona-Epidemie. Vor diesem Hintergrund ruft die DGTI zu zeitnahen und regelmäßigen Blutspenden auf.

An der Klinik für Pädiatrische Onkologie, Hämatologie und Immunologie des Universitätsklinikums Heidelbergs ist ab sofort die Behandlung einer bestimmten Form der Erbkrankheit Thalassämie, der seltenen transfusionsabhängigen β-Thalassämie (TDT), mit einer neuen Gentherapie möglich. „Diese Form der Thalassämie stellt eine enorme Belastung der Betroffenen dar und kann deren…

Bisher waren die etwa 6000 Menschen in Deutschland, die an einer schweren Hämophilie A oder B leiden, auf regelmäßige Infusionen mit Gerinnungsfaktoren angewiesen. Neben neuartigen therapeutischen Antikörpern könnte zukünftig auch eine Gentherapie vor lebensgefährlichen Blutungen schützen. Die Deutsche Gesellschaft für Transfusionsmedizin und Immunhämatologie (DGTI) rechnet damit, dass…

Ärzte haben erstmals am Universitätsklinikum Freiburg eine neuartige Gentherapie gegen Krebs eingesetzt – mit großem Erfolg. Die Patientin leidet an einem diffus großzelligen Lymphom, der häufigsten Form von Lymphdrüsenkrebs, die unbehandelt schnell zum Tode führt. Im Rahmen einer sogenannten CAR-T-Zell-Therapie wurden Abwehrzellen der Patientin, die sogenannten T-Lymphozyten, im Labor…

Viele Menschen, die an Blut- oder Krebserkrankungen leiden, weisen einen Mangel an Blutplättchen (Thrombozyten) auf und sind deshalb auf Thrombozyten-Konzentrate angewiesen. Diese Konzentrate müssen innerhalb weniger Tage verbraucht werden, weil sie nicht gekühlt werden dürfen. Neue Methoden zur Pathogen-Inaktivierung könnten die Haltbarkeit jedoch verlängern. Auf der 52. Jahrestagung der…

Gerade erst wird in der Krebsmedizin eine neue, aufwändige Therapie etabliert – die sogenannte CAR-T-Zelltherapie (Chimäre AntigenRezeptor-T-Zellen). Dabei werden körpereigene Immunzellen, die T-Zellen, gentechnisch außerhalb des Körpers so verändert, dass sie anschließend aggressiver gegen den Krebs vorgehen. Das Immunsystem des Patienten wird gleichermaßen scharf geschaltet.

Die Transplantation blutbildender Stammzellzellen eröffnet heutzutage zahlreichen Kindern und Jugendlichen, die unter einer malignen hämatologischen Erkrankung oder einer angeborenen Störungen der Blutbildung oder des Immunsystem leiden, eine realistische Heilungschance. Schwere Infektionen, insbesondere solche mit Erregern, die sich auf eine antimikrobielle Therapie refraktär zeigen, stellen…

Der zukünftige Bedarf an Blutkonserven lässt sich kaum vorhersagen. Der medizinische Fortschritt wird zwar die Nachfrage durch verfeinerte Techniken oder neue Medikamente senken, die demografische Entwicklung wird aber transfusionsbedürftige Krankheiten ansteigen lassen und damit auch den Bedarf an Blutkonserven.

Die LC-MS-Analytik (Flüssigchromatographie-Massenspektrometrie) hat sich bewährt. Einige Vorreiter-Labore arbeiten schon seit vielen Jahren mit ihr. So auch das Labor Dr. Wisplinghoff in Köln, das die Methode bereits vor zehn Jahren eingeführt hat. Das Dienstleistungslabor für medizinische Diagnostik richtet seinen Fokus seit 40 Jahren auf die Bedürfnisse klinisch tätiger Mediziner. Im…

Für die Behandlung von Patienten mit einer bestimmten Form von Blutkrebs gibt es seit kurzem ein neues Medikament, welches die bisherige Chemotherapie durch eine Immunabwehrtherapie ersetzt, die viel weniger Nebenwirkungen hat. Allerdings bindet sich das Medikament auch an die roten Blutzellen. Das führt zu zahlreichen Problemen.

Blut zählt zu den wichtigsten Ressourcen der Menschheit – und es ist knapp: Der Bedarf durch mehr Operationen steigt, zugleich wird immer weniger Blut gespendet. Zudem wird Blut verschwendet, bei teilweise überflüssigen Bluttests und durch zu große Mengen, die dafür entnommen werden. Deshalb fordern Transfusionsmediziner schon länger ein stringentes Patient Blood Management (PBM).

Eine Stammzelltransplantation ist für Patienten mit einer Bluterkrankung manchmal die einzige Heilungschance. Wird kein passender Spender gefunden, könnten künftig Stammzellen aus dem Labor helfen. Das renommierte Fachmagazin Stem Cell Reports berichtet dazu in seiner aktuellen Ausgabe über die jüngsten Ergebnisse von Wissenschaftlern der Medizinischen Fakultät der Universität…

Prof. Dr. Lothar Thomas fordert mehr Information über die neuen Laborparameter bei der Diagnostik und dem Monitoring des Eisenmangels und der Eisensubstitutionstherapie.

Blutprodukte sind aus der Medizin nicht mehr wegzudenken. Allein in Deutschland werden jährlich rund fünf Millionen Beutel mit Blutkonzentrat verbraucht. Es benötigt jedoch aufwändige Verfahren, um maximale Sicherheit für Spender und Empfänger zu gewährleisten. Vor diesem Hintergrund stellen sich Fragen nach den Zukunftsvisionen der Blutspendedienste und Transfusionszentren: Wie können…

Erstmals wissenschaftlich beschrieben: Ulmer Wissenschaftler entschlüsseln genetisch bedingte Immundefekterkrankung bei kanadischen Ureinwohnern / Veröffentlichung im New England Journal of Medicine

Dass die im Blutkreislauf von Patienten zirkulierenden Tumorzellen wichtige Indikatoren für den Erfolg von Krebstherapien darstellen, gilt mittlerweile als unumstritten.

Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz stellt für ein neues Querschnittslähmungs-Forschungszentrum an der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität (PMU) in Salzburg 70 Millionen Euro zur Verfügung.
OPAL Health ist ein vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) im Rahmen des Programms SimoBIT (Sichere mobile Informationstechnik in Mittelstand und Verwaltung) gefördertes Forschungs- und Entwicklungsprojekt. Ziel von OPAL Health ist es, medizintechnische Geräte in Kliniken besser zu verwalten sowie die Wirtschaftlichkeit bei Bluttransfusionen zu erhöhen.