
News • DNA-Forschung
Studie enthüllt einflussreiche Gen-Nachbarschaft
Gene sind keine Einzelgänger. Bis jetzt war wenig darüber bekannt, wie die Position eines Genes auf einem Chromosom seine Evolution beeinflusst.

Gene sind keine Einzelgänger. Bis jetzt war wenig darüber bekannt, wie die Position eines Genes auf einem Chromosom seine Evolution beeinflusst.

Menschen, die einen Schlaganfall oder Mini-Schlaganfall ohne frühe Komplikationen überleben, sind in den kommenden fünf Jahren besonders stark von einem verfrühten Tod betroffen.

Die Alzheimer's Association startet in den USA eine großangelegte Interventionsstudie mit 20 Millionen USD-Volumen, um dem Abbau von kognitiven Fähigkeiten präventiv durch geänderte Lebensführung entgegenzuwirken.

Die Arteriogenese ist ein elementares Ereignis – nicht nur während der Entwicklung, sondern auch im Erwachsenenleben. Viele kardiovaskuläre Krankheiten könnten überwunden werden, wenn die Bildung neuer Arterien angeregt werden könnte. Wissenschaftler um Ralf Adams des Max-Planck-Instituts für molekulare Biomedizin haben einen genetischen Ansatz in Mäusen entwickelt, um die molekularen…

Kaffee hatte lange einen schlechten Ruf – zu Unrecht. Erneut haben zwei Studien gezeigt, dass Kaffee weder ein Krebsrisiko darstellt noch sonstige negative Auswirkungen auf die Gesundheit hat. Im Gegenteil, die aktuellen Auswertungen deuten sogar positive Nebenwirkungen an, denn rein statistisch leben Kaffeetrinker länger.

Die weltweit auftretenden Fälle schwerer Infektionen nach Herzoperationen gehen höchstwahrscheinlich auf die Verunreinigung von Temperaturregulierungsgeräten zurück, wie eine europäische Forschungsgruppe jetzt mit einer Studie nachwies.

Viele Deutschen befürworten ein komplettes Rauchverbot in Autos wenn Kinder und Jugendliche mitfahren. Zu diesem Zwischenergebnis kommen die Organisatoren der „Deutschen Befragung zum Rauchverhalten" (DEBRA-Studie) rund um Professor Daniel Kotz vom Institut für Allgemeinmedizin des Universitätsklinikums Düsseldorf.

Um das Leben Schwerkranker zu verlängern, wird zu viel Geld ausgegeben – für präventive Maßnahmen hingegen zu wenig. Das wird zumindest oft behauptet. Eine internationale Studie kann nun belegen, dass die Kosten im letzten Lebensjahr nicht so hoch sind wie vermutet. Auch sind sie in Deutschland verhältnismäßig niedrig.

Die wirtschaftliche Lage der deutschen Kliniken hat sich im vergangenen Jahr erneut zugespitzt: Trotz steigender Umsätze konnten über 40 Prozent von ihnen keinen Überschuss erwirtschaften.

Wahrscheinlich doppelt so viele Menschen wie bisher angenommen erkranken an einer akut lebensbedrohlichen Aortendissektion. Zu diesem Ergebnis kommt eine jetzt veröffentlichte Studie des Deutschen Herzzentrums Berlin (DHZB).

Mehr als 5.000 Mal täglich tippen intensive Smartphone-Nutzer auf den Touchscreen ihrer Mobiltelefone. Wie eine auf dem Kongress der European Academy of Neurology in Amsterdam vorgestellte Studie zeigt, kann diese Fingerakrobatik die Hand- und Armnerven erheblich belasten. Im schlimmsten Fall können intensive Nutzer ein Karpaltunnel-Syndrom entwickeln.

Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin sind in Kooperation mit Kollegen in Würzburg und an der Harvard Medical School der Frage nachgegangen, mit welchen Gehirnarealen bei Parkinsonpatienten eine Elektrode zur Tiefen Hirnstimulation verbunden sein sollte, damit sie ihre Wirkung voll entfalten kann.

Neuste Studien haben gezeigt, dass das Gehirn Entscheidungen über visuelle und auditive Reize trifft, indem es auf bereits abgespeicherte sensorische Befunde zurückgreift. Dieser Prozess wird von einem neuronalen Netz im vorderen Stirnlappenbereich und im hinteren Parietalbereich des Gehirns gesteuert.

Die selektive Immuntherapie mit sogenannten Checkpoint-Inhibitoren hat bei vielen Krebserkrankungen zu einer deutlichen Verbesserung des Therapieergebnisses geführt. Laut neuesten Studienerkenntnissen kann die Strahlentherapie die Wirkung von Checkpointinhibitoren weiter erhöhen.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO warnt immer eindringlicher vor einer dramatischen Antibiotikakrise. Sie befürchtet, dass eine post-antibiotische Ära kurz bevorsteht: Bakterielle Infektionen, die sich früher gut bekämpfen ließen, wären dann nicht mehr behandelbar. Antibiotika-resistente Krankheitskeime könnten laut Vorhersage der WHO binnen weniger Jahre zu den häufigsten Verursachern…

Die Erwartungen und Ansprüche an die Gesundheitssysteme steigen immer weiter. Das Spannungsverhältnis zwischen Qualitätssicherung und Finanzierbarkeit verschärft sich. Was bedeutet das für die Gesundheitsversorgung der Zukunft? Wie können Qualität gesichert und Ressourcen effizient genutzt werden?

Biobanken sind Sammlungen von Proben menschlicher Körpersubstanzen (z.B. Gewebe, Zellen, DNA, Proteine, Blut oder andere Körperflüssigkeiten), verbunden mit Daten und Informationen über die Spender. Biobanken eignen sich gut für großangelegte Populationsstudien, um beispielsweise die Entstehung bestimmter Krankheiten besser zu verstehen und um Vorbeugung, Früherkennung und Behandlung zu…

Zwischen 12.000 und 58.000 Patienten werden Hochrechnungen zufolge jährlich in Deutschland durch unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW) dauerhaft geschädigt oder sterben. Zudem sollen in Deutschland etwa 1,5 Prozent aller Klinikeinweisungen im Zusammenhang mit UAW stehen, von denen insbesondere Menschen betroffen sind, die polypharmazeutisch behandelt werden.

Untersuchungen bei Kindern mit Magnetresonanztomografie und Kontrastmittel sind in einigen Situationen unumgänglich. Umso wichtiger ist, dass das eingesetzte Kontrastmittel möglichst gut verträglich ist. In einer Untersuchung zum Einsatz von makrozyklischem Gadolinium bei Kindern fanden Kinderradiologen aus Düsseldorf keine Anzeichen für Ablagerungen des MRT-Kontrastmittels im Nervensystem.

Chemiker der Universität Leipzig haben ein künstliches, borhaltiges Vitamin B 1 kreiert, das zum besseren Verständnis der komplexen Stoffwechselvorgänge in allen Lebewesen beitragen kann.

Wenn sich am 26. April der FC Bayern München und Borussia Dortmund gegenüberstehen, schauen sich viele Fußball-Begeisterte das Halbfinal-Spiel um den DFB-Pokal gemeinsam an. Die Erfahrungen zeigen, dass die Erinnerungen der Fans nach einem solchen Spiel zugunsten ihrer eigenen Mannschaft verzerrt sind. Wann setzt diese Verzerrung ein?
Eine Studie von PwC Strategy& im Auftrag der CompuGroup Medical SE und des Bundesverbands Gesundheits-IT – bvitg e.V. beziffert das enorme wirtschaftliche Potential von e-Health-Lösungen. e-Health-Lösungen können medizinische und operative Exzellenz signifikant verbessern.
Jährlich erkranken etwa 480.000 Menschen in Deutschland an Krebs – Tendenz steigend. Im fortgeschrittenen Stadium werden die Patienten dabei häufig von Dauerschmerzen begleitet. Diese belasten zusammen mit der eigentlichen Tumortherapie die Lebensqualität der Patienten enorm. Eine Pilotstudie des Universitätsklinikums Bonn zeigt einen schonenden Behandlungsansatz.
Am offenen Herzen implantierte Herzklappen funktionieren bei Frauen schlechter als bei Männern. Eine neue Studie der Uniklinik Köln weist jetzt nach, dass bei der Katheter-gestützten Aortenklappenimplantation keine geschlechtsspezifischen Unterschiede bei Komplikationsraten und OP-Resultaten auftreten.
Trotz gestiegener Anforderungen ist die Zahl der Schadenfälle in den Krankenhäusern über Jahre hinweg nahezu gleich auf einem extrem niedrigem Niveau geblieben.