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3D-gedruckter Gewebeersatz für Implantate
Ein mehrschichtiger Gewebeersatz aus dem 3D-Drucker ahmt natürliches Gewebe nach – und soll künftig leistungsfähigere Implantate ermöglichen.

Ein mehrschichtiger Gewebeersatz aus dem 3D-Drucker ahmt natürliches Gewebe nach – und soll künftig leistungsfähigere Implantate ermöglichen.

Bei der Kraniosynostose wächst der Schädel von Neugeborenen nicht richtig zusammen. Forscher untersuchen die Ursache der Erkrankung, um den Weg für neue Therapien zu bahnen.

Chronische Wunden belasten die Betroffenen häufig sehr, da sie nur sehr schlecht heilen, schmerzen und Bewegungen einschränken. Neue Forschung setzt auf spezialisierte Immunzellen, um die Heilung zu verbessern.

Alternative zum Tierversuch: An der TU Wien werden 3D-Druck-Verfahren entwickelt, mit denen lebendes biologisches Gewebe hergestellt werden kann – etwa für die Forschung an Hautkrankheiten.

Peripartale Herzschwäche kann selbst für herzgesunde Frauen kurz vor oder nach der Geburt ihres Kindes lebensgefährlich sein, wird aber oft nicht erkannt. Ein Übersichtsartikel soll das ändern.

Per 3D-Druck kann im Labor bereits Knorpel-, Muskel- oder Lungengewebe hergestellt werden. Forscher entwickeln jetzt einen endoskopischen 3D-Drucker für den Einsatz im Inneren des Körpers.

Müssen Blut- und Gewebeproben für die medizinische Forschung wirklich bei -80°C gelagert werden – oder könnten durch sinnvolle Anpassungen Strom und damit CO₂-Emissionen gespart werden?

Um zu verstehen, warum manche Therapien bei Patienten mit Glioblastom nicht wirken und wie diese Resistenzen überwunden werden können, haben Forscher ein 3D-Zellkultursystem entwickelt.

Forscher der University of Sydney setzen sogenannte Zwitterionen zur Herstellung von Materialien ein, die verhindern könnten, dass sich in medizinischen Geräten und Implantaten Blutgerinnsel bilden.

3D-Druck von Gewebe ist essentiell für die Forschung, doch Bioprinter übersteigen das Budget kleinerer Labore deutlich. Forscher haben nun eine kostengünstige Alternative entwickelt.

Forscher entdeckten einen Zusammenhang zwischen den mechanischen Eigenschaften eines Tumors - zum Beispiel, wie weich er ist - und seiner Fähigkeit, Krebszellen in andere Organe zu transportieren.

Ein Forschungsteam aus Jena, Leipzig und Illinois (USA) zeigt einen vielversprechenden Ansatz, die Blutgerinnung auf dem Herzklappen-Material Titan wesentlich zu reduzieren.

Ein Team der Neurochirurgie am Uniklinikum Würzburg entwickelt gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC ein neuartiges Verfahren zur lokalen Chemotherapie von Glioblastomen.

Ein neuartiges poröses Material soll Knochenteile ersetzen, die aufgrund von Verletzungen oder Krankheiten wie Krebs verlorengegangen sind oder chirurgisch entfernt werden mussten.

Forschende nutzen 3D-Biodruckverfahren um verschiedene Zellen, Moleküle und Biomaterialien hierarchisch und räumlich in eine Matrix zu integrieren, woraus künstliches Gewebe reifen kann.

Knochenschrauben und -platten, die sich von selber auflösen, nachdem ein gebrochener Knochen verheilt ist, versprechen einen großen Nutzen – sie könnten manchen Betroffenen eine Folgeoperation ersparen. Ein vom Helmholtz-Zentrum Hereon geführtes Forschungsteam konnte nun erstmals mit einer 3D-Röntgenmethode quantitativ herausfinden, wie sich verschiedene Magnesiumlegierungen unter…

Forschende haben entdeckt, dass Knochen als Reaktion auf bestimmte Signalmoleküle von Brusttumoren wachsen können. Möglicherweise ist das ein Abwehrmechanismus gegen Knochenmetastasen. Diese Studienergebnisse könnten zukünftig diagnostische Tests und therapeutische Brustkrebsbehandlungen beeinflussen.

Gelenkknorpel kann unter normalen Umständen nur in äußerst geringem Ausmaß von selbst regenerieren. Die Knorpelmatrix, das Gerüst des Knorpelgewebes, beherbergt nur sehr wenige Zellen und diese befinden sich meist tief im inneren der Matrix. Außerdem ist Gelenkknorpel extrem isoliert: In der direkten Umgebung gibt es keine regenerativen Zellen, die in den Defekt einwandern und diesen…

Neue, an der Universität Bayreuth entwickelte Biomaterialien beseitigen Infektionsrisiken und fördern Heilungsprozesse: Einem Forschungsteam ist es gelungen, diese für die Biomedizin hochrelevanten Materialeigenschaften zu kombinieren. Die nanostrukturierten Materialien basieren auf Spinnenseide.

Künstlich gesponnene Netze als Träger von körpereigenen Zellen sind ein zentraler Baustein der regenerativen Medizin. Forscher der Universität haben jetzt diese Technik und damit deren Einsatzmöglichkeiten enorm verbessert. Polymere werden in einem elektrischen Feld zu extrem dünnen Fäden gesponnen und anschließend zu feinen Gittern angeordnet: Das ist das Prinzip des Melt Electrospinning…

Während in der Elektrotechnik die Miniaturisierung schon weit vorangeschritten ist, füllt die Analyse- und Prozesstechnik in Medizin und Biochemie heute noch ganze Labore. Forschende der Universität Stuttgart und des Center for Free-Electron Laser Science (CFEL) in Hamburg haben nun eine Methode entwickelt, mit der sich ein Labor auf die Größe einer Nadelspitze miniaturisieren lässt. Sie…

Gezielt programmierte Materialien können Stammzellen unter bestimmten Bedingungen dazu anregen, sich in Knochenzellen umzuwandeln – das konnte ein deutsches Forschungsteam unter der Leitung des Helmholtz-Zentrums Geesthacht, Zentrum für Material- und Küstenforschung, nun zeigen. Die Wissenschaftler setzen dazu ein sogenanntes Formgedächtnis-Polymer in der Stammzellenforschung ein. Die…

Die medizinische Forschung kommt ohne Laboruntersuchungen nicht aus, wenn es darum geht, Krankheitsursachen zu erkennen oder neue Therapieansätze zu entwickeln. Wichtigste Voraussetzung ist dabei das Material: Blut, andere Körperflüssigkeiten oder Gewebeproben, zum Beispiel von Tumoren. Gesammelt und aufbewahrt wird dieses Material in Biobanken. Eine davon ist die Integrierte Biobank am UKJ.

Mit einem Festakt am 31. Juli haben das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ), die Medizinische Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg und das Universitätsklinikum Mannheim ein neues Kooperationsprojekt gegründet: Im neuen „DKFZ-Hector Krebsinstitut an der Universitätsmedizin Mannheim" wollen DKFZ und Universitätsmedizin Mannheim (UMM) patientenorientierte translationale…

Bioprinting ist zwar noch eine recht neue Technologie, doch betrachten Fachleute sie als eine der bahnbrechendsten Innovationen für die Zukunft der Medizin. Und obwohl das Potenzial für den 3D-Druck mit organischen Substanzen groß ist, der Weg bis die Technik zur klinischen Anwendung kommt, ist noch lang. Dies war die Kernaussage der Referenten des von der VDI-Gesellschaft Technologies of Life…

Die Medizin der Zukunft ist biologisch: Zerstörtes Gewebe wird künftig durch biologisch funktionelles Gewebe aus dem 3D-Drucker ersetzt. Ein Forscherteam des Fraunhofer-Instituts für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB entwickelt und optimiert seit Jahren in Kooperation mit der Universität Stuttgart Biotinten, die sich für die additive Fertigung eignen. Indem die Forscher die…

Ein interdisziplinäres Forscherteam hat einen wichtigen Schritt auf dem Weg zum künstlichen Eierstock gemeistert. Das könnte künftig Patientinnen helfen, die an Krebs erkrankt sind. Das Team der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) unter Leitung von Prof. Aldo R. Boccaccini vom Lehrstuhl für Werkstoffwissenschaften (Biomaterialien) und Prof. Dr. Ralf Dittrich aus der…

Aleeza Farrukh vom Leibniz-Institut für Neue Materialien (INM) wurde für ihre Dissertation über Biomaterialien zur Steuerung von Nervenzellen mit dem Promotionspreis der Leibniz-Gemeinschaft ausgezeichnet. In ihrer Arbeit ist es ihr gelungen, das Wachstum von Axonen neuronaler Stammzellen über lokale, Licht-induzierte Änderungen der Materialeingenschaften zu richten. Solche Ansätze könnten…

Gedruckte Gewebskonstrukte sollen in Zukunft krankhafte oder zerstörte Gewebe von Patienten ersetzen. Ein Forscherteam der TU Dresden entwickelte gemeinsam mit Kollegen von der Universität Kopenhagen eine neue Methode, die eine zerstörungsfreie Messung der lokalen Sauerstoffkonzentration in solchen künstlichen Geweben erlaubt.

Dass Spinnenseide durch ihre besondere Zusammensetzung auch für die Medizin interessant ist, ist bekannt. Jetzt haben Forscher allerdings ein weiteres vielversprechendes Einsatzgebiet für das Material gefunden: Beim Transport medizinischer Wirkstoffe in den Körper.

Täglich spenden hunderte Menschen in deutschen Krankenhäusern Biomaterial und unterstützen damit den medizinischen Fortschritt. Doch es gibt Informationsbedarf, wenn es darum geht, wie Biomaterialproben verwendet und gelagert werden – das ergaben Befragungen des Biobankennetzwerks German Biobank Alliance (GBA). Deshalb startete die GBA eine Kampagne, die über Biomaterialspenden aufklärt.

Die RWTH Aachen eröffnet innerhalb des Clusters Biomedizintechnik das Zentrum für Biohybride Medizinsysteme (CBMS). Das neue Zentrum, in dem etwa 150 Mitarbeiter forschen werden, wartet nicht nur mit einer neuen Gebäude-Infrastruktur auf, sondern von Tag Null auch mit einer digitalen Infrastruktur. In der Schwerpunktprofessur unter Leitung von Univ.-Prof. Dr. Stefan Jockenhövel werden…

Für ihre Forschung zur Entstehung hämatologischer und muskuloskelettaler Erkrankungen erhält Dr. Cornelia Lee-Thedieck, Wissenschaftlerin am Karlsruher Institut für Technologie (KIT), einen ERC Starting Grant: Der Europäische Forschungsrat fördert ihr Projekt „BloodANDbone“ mit 1,5 Millionen Euro für fünf Jahre.

Bei der Herstellung von künstlichem Herzgewebe erhalten Forscher der Universitäten Bayreuth und Erlangen Hilfe von unerwarteter Sei(d)te.

Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme in Stuttgart haben einen Herstellungsprozess für Mikroroboter entwickelt. Diese könnten zukünftig miminal-invasiv schwer zugängliche Körperteile wie das Gehirn, das Rückenmark oder das Auge erreichen.

Auf Basis anatomischer Daten werden im 3D-Druck-Verfahren patientenspezifische Implantate, anatomische Modelle, Schablonen und Bohrlehren hergestellt. Komplexe medizinische Eingriffe können damit besser geplant, vorbereitet und durchgeführt werden. Häufig initial von der Radiologie angefragt, profitieren vor allem die behandelnden Abteilungen. Der 3D-Druck von Biomaterialien zum langfristigen…

Der Schlüssel zur Aufklärung von Ursachen und Mechanismen aktueller und zukünftiger Krankheiten ruht in Eis. Nicht im ewigen sondern in Biobanken weltweit bei konstant minus 80 oder minus 160 Grad. Eine der modernsten Biobanken Europas ist die „Interdisciplinary Bank of Biomaterials and Data Würzburg“ (ibdw). Seit 2013 werden die am Universitätsklinikum Würzburg gewonnen Biomaterialien…

Thüringer Forscher haben eine spezielle antibiotikahaltige Beschichtung entwickelt, mit der es gelungen ist, Titanimplantate vor der Besiedlung mit infektionsauslösenden Bakterien zu schützen. In einer vorklinischen Studie haben die Unfallchirurgen, Materialwissenschaftler und Implantathersteller nachgewiesen, dass die neuartige Oberfläche im Vergleich zu herkömmlichen Implantaten einen…

Mit einem modifizierten Elektrospinnverfahren gelang es einen Herzklappenersatz herzustellen, dessen strukturelle, mechanische und biochemische Eigenschaften denen natürlicher Taschenklappen sehr nahe kommen – und der im Kinderherzen mitwachsen könnte.

Diese Weltneuheit hat es einem Kehlkopfkrebspatienten ermöglicht, wieder normal über die oberen Atemwege zu atmen

Wenn etwa durch einen Unfall der Sehnerv durchtrennt wird, erblinden die Betroffenen unabwendbar. Zur Selbsterneuerung ist der Nerv, der die Lichtreize der Netzhaut ins Sehzentrum des Gehirns leitet, nicht in der Lage. Gemeinsam mit Wissenschaftlern aus den USA und Frankreich haben Forscher der Universitätsaugenklinik Leipzig nun ein Material entwickelt, das verletzten Nerven beim Wachsen helfen…
Um ihre Forschungsaktivitäten zu bündeln und die dafür bereitstehenden Mittel so effizient wie möglich einzusetzen, haben die Kliniken für Orthopädie, für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie sowie für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden das Zentrum für Translationale Knochen- Gelenk- und Weichgewebeforschung gegründet. Die…
Bayer MaterialScience hat einen Vertrag zum Erwerb der PolyBioMed Limited, Sheffield, England, abgeschlossen um damit sein Produktportfolio für die Medizintechnikindustrie auszubauen. PolyBioMed, eine Tochtergesellschaft der Lombard Medical Technologies PLC, ist auf polymere Beschichtungen, Oberflächenbehandlungen und Biomaterialien für die Medizintechnikbranche spezialisiert.

Jeder vierte Patient, der aufgrund einer irreversiblen Herzerkrankung im Endstadium für eine Herztransplantation angemeldet wurde, stirbt trotz Einsatz extrakorporaler Blutpumpen noch während der Wartezeit auf ein Spenderorgan. Diese Situation könnte das sich beim German Aerospace Center (DLR) in Entwicklung befindliche Ventricular Assist Device (VAD) zukünftig verbessern: Das…