News • Medizinische Nanopartikel
Präzise und lokale Therapiemöglichkeit bei Lungenkrebs
Nanopartikel können als zielgesteuerte Transportvehikel für Medikamente bei Lungenkrebs fungieren.
Nanopartikel können als zielgesteuerte Transportvehikel für Medikamente bei Lungenkrebs fungieren.

Der Frühling in der Stadt ist zu erahnen, auch wenn viele Besucher des ECR 2015 wohl nur die Zeit haben werden, sich an den Blumendekorationen im Konferenzzentrum zu erfreuen. Denn das Kongressprogramm ist vollgepackt mit Themen, die spannende Tage und viele Diskussionen versprechen.

Chemiker der Universität Bielefeld haben ein kupferhaltiges Molekül entwickelt, das gezielt an DNA bindet und somit Tumore am Wachstum hindert. Eine erste Studie zeigt, dass es Krebszellen schneller abtötet als der verbreitete Anti-Tumor-Wirkstoff Cisplatin, der häufig in Chemotherapien eingesetzt wird.
Die onkologischen Zentren des Caritas-Krankenhauses St. Josef Regensburg und des Universitätsklinikums Regensburg (UKR) schließen sich im University Cancer Center Regensburg (UCC-R) zusammen. Das Behandlungsangebot und die Betreuung der Krebspatienten in Ostbayern werden damit weiter optimiert. Die Deutsche Krebsgesellschaft bescheinigte dem gemeinsamen Zentrum bereits hohe Qualität.
Anfang des Jahres ist der Preis für Carmustin, einem unersetzbaren Medikament bei der Vorbereitung von Patienten für eine Stammzelltransplantation, unangekündigt auf mehr als das Dreifache gestiegen. Der Vorgang zeigt die weiterhin bestehende Anfälligkeit der medikamentösen Versorgung von Krebspatienten, vor allem bei älteren Substanzen außerhalb des Patentschutzes.

Vor keiner Krankheit haben die Deutschen so viel Angst wie vor Krebs. Dabei gibt es Grund zur Hoffnung. Denn gerade für Menschen, die an Krebs erkrankt sind, wurden in der jüngsten Vergangenheit große Fortschritte erzielt. So hat unter anderem die Entwicklung moderner, zielgerichteter Arzneimittel dazu beigetragen, die Überlebensaussichten bei einigen Krebsarten, wie zum Beispiel Brustkrebs,…
Jeder vierte Deutsche stirbt aufgrund eines Krebsleidens. Damit sind hierzulande bösartige Neubildungen die zweithäufigste Todesursache. Doch die Betroffenen leben heute länger, das durchschnittliche Sterbealter steigt. Denn Früherkennung und Therapie werden immer erfolgreicher. Molekularbiologische Kenntnisse und Analysetechniken ermöglichen es Wissenschaftler besser zu verstehen, wie…
Epidemiologen hatten es lange schon vorhergesehen, in diesem Jahr ist der Punkt erreicht: Erstmalig wird Brustkrebs als wichtigste Krebstodesursache bei Frauen abgelöst - durch Lungenkrebs. Dieser für ganz Europa ermittelte Wechsel an der Spitze der Krebssterblichkeit lässt sich auch in Deutschland beobachten, meldet das Deutsche Krebsforschungszentrum anlässlich des Weltkrebstags 2015.
Die beiden amerikanischen Immuntherapeuten James P. Allison und Carl H. June werden am 14. März 2015 mit dem 100.000€ dotierten Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Preis ausgezeichnet. Allison und June erhalten die renommierte Auszeichnung für ihre bahnbrechenden Arbeiten zur Immuntherapie gegen Krebs.

Seit längerem wird weltweit in zahlreichen Studien an einer Alternative zur Chemotherapie geforscht. Experten glauben, das Immunsystem als wirksame Waffe gegen Tumore einsetzen zu können. Davon profitieren bereits erste Patienten, wie der Fall Georgios Kessesidis zeigt.

Der Vortrag „MRI of the Adnexa, Essentials and Beyond“ präsentiert nicht nur Tipps und Tricks für die klinische Routine, sondern gibt auch einen Einblick in die neueste Forschung: Die Integration von Bildgebungs- und Genomikdaten soll eine bessere Beurteilung des Eierstockkrebses ermöglichen.

Viele Patientinnen, die von einer Erkrankung der Gebärmutter betroffen sind, befinden sich in einer Lebensphase, in der sie sich wünschen, früher oder später schwanger zu werden. Für sie hat der Erhalt ihrer Fertilität oberste Priorität. Durch die genaue bildgebende Darstellung der gut- oder bösartigen Uterusveränderung, der Früherkennung des Cervixkarzinoms und schonendere…
Etwa eine halbe Million neudiagnostizierte Krebspatienten erwarten Forscher für das Jahr 2014 allein in Deutschland. Rund die Hälfte der Betroffenen wird an ihrer Erkrankung versterben. Um die Prävention, Diagnostik aber auch Therapie für die Patienten zu verbessern, müssen sich die beteiligten Fachgebiete in der Krebsforschung bestmöglich vernetzen, so die Deutsche Gesellschaft für Innere…

Das DKFZ verleiht den Dr. Emil Salzer-Preis 2014 an Professor Roland Rad von der Technischen Universität München. Im Fokus seiner Forschung stehen die genetischen Grundlagen von Darmkrebserkrankungen. Die beiden Wissenschaftler Professor Stefan Pfister (DKFZ) und Professor Roman Thomas (Universität zu Köln) erhalten den diesjährigen Förderpreis der Walther und Christine…

Bösartige Tumoren der Gebärmutter sind die häufigste Krebserkrankung der weiblichen Genitalorgane. Mit jährlich circa 11.000 Neuerkrankungen macht das Endometriumkarzinom einen Großteil davon aus. Beim Zervixkarzinom liegt die Rate der Neuerkrankungen bei circa 6.200 pro Jahr in Deutschland.

Protonenstrahlen sind die Hoffnungsträger in der onkologischen Strahlentherapie. Dank modernster Lasertechnologie sollen sie schon in absehbarer Zeit mit vernünftigem Aufwand und in deutlich kompakterem Format produziert werden können.

Techniker verschiedener Unternehmen haben die komplette Protonen-Behandlungseinheit im Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden termingerecht fertiggestellt: Der Behandlungsraum für krebskranke Patienten, zu dem neben einem beweglichen Strahlaustritt (Gantry und Nozzle) auch die Steuereinheit, eine robotergesteuerte Therapieliege sowie ein Computertomograph zur Präzisionskontrolle…

Die Heidelberger Firma Sciomics, eine Ausgründung von Wissenschaftlern des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), hat ein Verfahren entwickelt, das nach einer Blasenkrebs-Operation ein Wiederauftreten des Tumors vorhersagen kann. Bei der Mehrzahl der Patienten können häufige Blasenspiegelungen somit vermieden werden.

Was hat sich verändert und was bedeutet die Veränderung? Das sind die zwei zentralen Fragen in der Tumorverlaufskontrolle. Und die Erfahrung hat gezeigt, dass der Mensch bei der präzisen Beantwortung dieser Fragen ziemlich rasch an seine Grenzen stößt.

Der Tabakkonsum vieler Raucher beginnt im jugendlichen Alter. Aus Sicht der Prävention ist es deshalb sinnvoll, gerade Kinder und Jugendliche vom Rauchen fernzuhalten. Im vergangenen Jahrzehnt ist es gelungen, die Anzahl rauchender Jugendlicher mehr als zu halbieren, ihr Anteil sank von rund 28 Prozent im Jahr 2001 auf 12 Prozent im Jahr 2012.

Interstitielle Lungenerkrankungen (ILD), speziell die Lungenfibrose, sind ein häufig seltenes Phänomen. Dieser Widerspruch deutet an, dass jedes einzelne Krankheitsbild für sich zwar selten ist, aber in der Vielzahl führen sie doch zu einem relativ großen Patientenkollektiv.

Vor einem Jahr feierte die Arbeitsgemeinschaft (AG) Onkologische Bildgebung in der Deutschen Röntgengesellschaft (DRG) auf dem Deutschen Röntgenkongress ihren Einstand. An diesem Kongressmittwoch findet die erste Mitgliederversammlung statt.

Lebermetastasen sind eine häufige Begleiterscheinung vieler Tumorerkrankungen. Bei der Behandlung schlägt die Stunde der interventionellen Radiologie.

Auf diese Frage gibt Prof. Dr. Gerald Antoch, Direktor des Instituts für Diagnostische und Interventionelle Radiologie am Universitätsklinikum Düsseldorf, im Gespräch mit RöKo Heute eine kurze und prägnante Antwort: „Nein“, ist der Radiologe überzeugt.

Das Westdeutsche Protonentherapiezentrum Essen (WPE) gehört ab sofort vollständig zum Universitätsklinikum Essen (UK Essen).