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Hitze erhöht Risiko für Nierensteine
Hitzewellen nehmen zu – und mit ihnen das Risiko für Nierensteine. Durch den Klimawandel könnte sich dieses Risiko auch in Deutschland erhöhen, warnen Nephrologen.

Hitzewellen nehmen zu – und mit ihnen das Risiko für Nierensteine. Durch den Klimawandel könnte sich dieses Risiko auch in Deutschland erhöhen, warnen Nephrologen.

Medizinische Leitlinien werden immer schwieriger zu überblicken. KI-basierte Assistenten könnten künftig auf Abweichungen aufmerksam machen – und so die Behandlung von Millionen verbessern.

Prof. Dr. Julia Weinmann-Menke übernimmt zum 1. März 2026 die Ärztliche Direktion der Klinik für Nephrologie am Zentrum für Innere Medizin des Universitätsklinikums Heidelberg – vormals Nierenzentrum Heidelberg.

Längeres Leben für Nierentransplantate: Forscher haben Eigenschaften von Nierenzellen entdeckt, die nach Abstoßung Hinweise geben, wie gut sich ein Transplantat langfristig erholt.

Digitale medizinische Zwillinge können bei Diagnose und Behandlung großen Mehrwert liefern, doch der Schutz sensibler Patientendaten ist eine Herausforderung. Ein neuer Ansatz soll Abhilfe schaffen.

Eine Mikrohämaturie ist für betroffene Kinder schmerzfrei, kann aber zu schweren Nierenschäden führen. Eine neue S3-Leitlinie setzt auf Ultraschall, um die Erkrankung früh zu erkennen.

Bei Nierenversagen führt der erste Weg meist zur Dialyse, doch diese kann die Funktionen des Organs nicht dauerhaft ersetzen. Experten sprechen sich daher für Verbesserungen bei der Organspende aus.

Nierenschäden bauen sich über Jahre unbemerkt auf und sind dann oft nicht mehr rückgängig zu machen. Deshalb raten Nephrologen vor allem bei heißem Wetter die Nieren zu schützen.

Ein Forschungsteam des Uniklinikums Jena liefert einen Erklärungsansatz dafür, warum Männer im Alter ein höheres Risiko für chronische Nierenerkrankungen haben als Frauen.

Das MORG1-Protein, das unter anderem am Fettstoffwechsel in der Niere beteiligt ist, spielt bei molekularen Mechanismen der Nierenschädigung infolge von Diabetes eine wichtige Rolle.

Die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie und der Bundesverband Niere e.V. kritisieren in einer aktuellen Stellungnahme die S1-Leitlinie „Entscheidungen über die Zuteilung intensivmedizinscher Ressourcen im Kontext der COVID-19-Pandemie“.

Eine arterielle Hypertonie schädigt in vielen Fällen die Organe, lange bevor Patienten ihre Erkrankung bemerken. Zu den geschädigten Organen gehört auch das Gehirn. Einer aktuellen US-Studie zufolge zeigen sich die negativen Auswirkungen von seit der Jugend erhöhten Blutdruckwerten in einem beeinträchtigten Gangbild und reduzierter kognitiver Leistung wie etwa Vergesslichkeit. Vor diesem…

Der Berufsverband Deutscher Internisten (BDI) hat ein neues Führungstrio. Neue BDI-Präsidentin ist Christine Neumann-Grutzeck. Neumann-Grutzeck folgt auf Prof. Dr. Hans Martin Hoffmeister, der den Verband eineinhalb Jahre lang geführt hat. Sie ist die erste Frau an der Spitze des Verbandes und war seit 2016 bereits Mitglied des Vorstandes und seit 2019 1. Vizepräsidentin. Die 55-jährige…

Bei mindestens jedem zweiten Diabetespatienten tritt eine Hauterkrankung auf. Hautprobleme können auf eine mangelhafte Therapie hinweisen, einen lebensbedrohlichen Notfall signalisieren oder auch vor einem unentdeckten Diabetes Typ 2 warnen. Auf welche Beschwerden besonders zu achten und was dann zu tun ist, erklären Experten der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG). Bei anhaltendem Juckreiz…

In Deutschland mangelt es noch immer massiv an Spenderorganen. Mediziner untersuchen deshalb, wie man auch bislang nicht verwertbare Organe so aufbereiten kann, dass sie zur Transplantation geeignet sind. Ein interdisziplinäres Team der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen und des Uniklinikum Essen hat seine Kompetenzen gebündelt, um sich das genauer anzusehen. Sie wollten…

Interventionell-radiologische Verfahren im Bereich der Unterschenkelarterien nehmen in den letzten Jahren deutlich zu. Dafür gibt es Gründe: zum einen werden die Menschen immer älter, zum anderen lassen wesentlich verbesserte Techniken und Materialien inzwischen auch die Behandlung sehr dünner Gefäße zu...

Point-of-Care-Ultraschall ist ein wichtiges Hilfsmittel – insbesondere für viel beschäftigte nephrologische Kliniken, Abteilungen und Dialysezentren. Dr. Christoph C. Haufe, leitender Arzt an einem Nierenzentrum in Erfurt, diskutiert den Einsatz von Ultraschall in der täglichen Praxis und sein Engagement für Ultraschalltraining. Das Nierenzentrum in Erfurt ist ein regionales, ambulantes…

Mit der speziell für EUSTAR entwickelten telemedizinischen Plattform SCITIM ist es jetzt möglich, die übermittelten Blutdruckwerte direkt im Praxisverwaltungssystem zu sehen und mit ihnen zu arbeiten. Göttingen ist Vorreiter für 170 europäische Hypertonie Exzellenzzentren der Europäischen Hypertonie-Gesellschaft ESH.

Zellen, die sich einer Nekroptose, also einem regulierten Absterben unterziehen, sind nicht immer unmittelbar dem Tode geweiht. In einem aktuellen Beitrag im Fachjournal Cell beschreibt ein internationales Forscher-Team um Privat-Dozent Dr. Andreas Linkermann, Nephrologe am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus, die Wirkung des sogenannten ESCRT-III-Komplexes. Er hilft bei der Erhaltung der…

Heute ist Weltnierentag. Ziel des weltweiten Aktionstags ist es, die Prävention von Nierenerkrankungen in den Vordergrund zu stellen. Über 2 Mio. Menschen sind in Deutschland von einer chronischen Nierenkrankheit betroffen. Derzeit sind über 100.000 Menschen in Deutschland auf ein Nierenersatzverfahren - Dialyse oder Transplantation - angewiesen. Ein Nierenversagen kann grundsätzlich jeden…

Sechs Millionen Euro aus dem Innovationsfonds / „NTx 360°“soll langfristige Versorgung der Betroffenen nachhaltig verbessern / 1.000 Patienten beteiligt

Die fokal-segmentale Glomerulosklerose (FSGS) ist eine schwerwiegende Nierenerkrankung des Jugend- und Erwachsenenalters. Die FSGS zeichnet sich durch einen starken renalen Eiweißverlust (Proteinurie) aus und führt unbehandelt rasch zu einem Funktionsverlust der Niere, die eine Nierenersatztherapie notwendig macht und die Lebenserwartung verkürzt.

Für Patienten mit behandlungsresistentem hohen Blutdruck galt die renale Denervation seit dem Jahr 2009 als ein neues wirksames Therapieverfahren. Erste Studienergebnisse waren verheißungsvoll. Einen Rückschlag gab es Anfang 2014, als eine US-amerikanische Studie keine Wirksamkeit nachweisen konnte. Das Studiendesign stieß auf Kritik, weil nicht die geeigneten Patienten ausgewählt…
Nierenkrankheiten sind bei Menschen mit Diabetes nach Amputationen die zweithäufigste Komplikation. In Deutschland sind Diabetiker die größte Gruppe der Patienten, die an die Dialyse müssen oder sogar eine neue Niere benötigen. Gegenwärtig sind etwa 20.000 Menschen mit Diabetes davon betroffen. Denn Nierenerkrankungen werden bei ihnen heute noch zu spät diagnostiziert und in ihrer…
Die Alliance for Safe Biologic Medicines präsentierte auf dem 1. EuropaBio - ASEBIO Tagung über Innovation und biologische Therapien im Spanischen Ministerium für Gesundheit, Sozialpolitik und Gleichstellung die Ergebnisse einer Befragung europäischer Ärzte.

Im Jahr 2012 wurde nach Angaben der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) 2586 Patienten in Deutschland eine neue Niere transplantiert.

Liebe Kongressbesucher, herzlich willkommen auf dem RadiologieKongressRuhr, dem zentralen Fortbildungskongress für Bildgebung im Herzen des Ruhrgebiets

Patienten mit verengter Aortenklappe und mit einem hohen Risiko können mit der Katheter-gestützten Aortenklappen-Implantation (TAVI) mindestens mit gleichem Erfolg wie mit einer konventionellen, offenen Operation mit Einsatz einer Herz-Lungen-Maschine behandelt werden.

Im Vorfeld seiner 15. Tagung, die vom 3. bis 6. Oktober 2012 stattfinden wird, hat das European Health Forum Gastein jetzt wieder den mit 10.000 Euro dotierten European Health Award ausgeschrieben. Der Preis wird vom Bundesministerium für Gesundheit und vom Forum der Forschenden Pharmazeutischen Industrie (FOPI) unterstützt.

Eine besonders aggressive und neue Form des Enterohämorrhagischen Escherichia coli (EHEC) Keims stellte Ende Mai norddeutsche Krankenhäuser vor eine große Herausforderung. In Hamburg, dem Zentrum der Endemie, erkrankten über 1000 Menschen nach einer Infektion mit dem Ehec-Erreger.

Etwa 70 Prozent der Angehörigen von Patienten mit Nierenerkrankungen wünschen sich einer aktuellen Untersuchung zufolge mehr Informationen zu diesem Krankheitsbild.